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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<updated>2025-11-02T16:29:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:39:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;In dem Ma�e ..., wie die grosse Industrie sich entwickelt, wird die Sch�pfung des wirklichen Reichthums abh�ngig weniger von der Arbeitszeit und dem Quantum angewandter Arbeit, als von der Macht der Agentien, die w�hrend der Arbeitszeit in Bewegung gesezt werden und die selbst wieder - deren powerful effectiveness - selbst wieder in keinem Verh�ltni� steht zur unmittelbaren Arbeitszeit, die ihre Production kostet, sondern vielmehr abh�ngt vom allgemeinen Stand der Wissenschaft und dem Fortschritt der Technologie, oder der Anwendung dieser Wissenschaft auf die Production. ... Die Arbeit erscheint nicht mehr so sehr in den Produktionsprozess eingeschlossen, als sich der Mensch vielmehr als W�chter und Regulator zum Produktionsprozess selbst verh�lt. .... Er tritt neben den Produktionsprozess, statt sein Hauptagent zu sein. In dieser Umwandlung ist es weder die unmittelbare Arbeit, die der Mensch selbst verrichtet, noch die Zeit, die er arbeitet, sondern die Aneignung seiner eignen allgemeinen Produktivkraft, sein Verst�ndni� der Natur, und die Beherrschung derselben durch sein Dasein als Gesellschaftsk�rper - in einem Wort die Entwicklung des gesellschaftlichen Individuums, die als der grosse Grundpfeiler der Produktion und des Reichtums erscheint. Der Diebstahl an fremder Arbeitszeit, worauf der jetzige Reichtum beruht, erscheint miserable Grundlage gegen diese neuentwickelte, durch die grosse Industrie selbst geschaffne. Sobald die Arbeit in unmittelbarer Form aufgeh�rt hat, die grosse Quelle des Reichtums zu sein, h�rt und mu� aufh�ren die Arbeitszeit sein Ma� zu sein und daher der Tauschwert [das Ma�] des Gebrauchswerts.&amp;quot; [[(Karl Marx, Grundrisse der Kritik der Politischen �konomie (1857/58), MEW 42, S.600-601)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Industrie ist eine durch ihre [[Technologie]] bestimmte Arbeitsformaion, eine auf Effektivität reduzierte Stückproduktion, die auf dem Förderband der Module einer zerteilten und vereinzelten Arbeit (siehe auch [[Teilung der Arbeit]]) zusammengetragen wird und durch das Tempo der darauf konzentrierten [[Arbeit]] und ihrer Endprodukte berechnet ist. Wesentlich daran ist die [[Entäußerung]] der Organisation der Gesamtarbeit (siehe auch [[Arbeitsorganisation]]) zu einer [[Maschinerie]] von [[Automaten]] und [[Bürokraten]]. Sie durchzieht daher alle Arbeitsbereiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zur Manufaktur ist Industrie eine Produktionsweise, bei der die [[Produktionsmittel]] durch Dampfkraft, Elektrizität und Elektronik automatisiert sind. Die Fortentwicklung der [[Automation]] ist ihre wirtschaftliche Grundlage, wie auch zugleich die Bedingung des [[Kapitalismus]] und jeder weiterhin denkbaren Gesellschaftsform. Durch die [[Formbestimmungen]] des [[Kapitals]] haben sich hierbei auch sachliche wie politische Perversitäten (z.B. [[Biopolitik]], Atomkraft, Klimapolitik, Krieg) ergeben, die als &amp;quot;Nebenwirkung&amp;quot; des &amp;quot;technologischen Fortschritts&amp;quot;, als geschichtlicher Balast des [[Kapitalismus]] zu verstehen sind. Weil dieser seinem [[Wachstumszwang]] folgen muss, zehrt das [[Wertwachstum]] die [[Substanzen]] der Produkte der [[nützlichen Arbeit]] auf, während sich das [[Wirtschaftswachstum]] aus der [[Produktivität]] der [[Arbeit]] ergibt. Von daher ist sie auch die [[Kraft]], die sich gegen den [[Kapitalismus]] in seiner bisherigen Form und zugleich mit ihm entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Wachstum der Bevölkerung und ihrer [[Bedürfnisse]] ist auch das Potenzial der [[Arbeit]], die [[Synergie]] des Arbeitsprozesses selbst angewachsen. Mit der Intensivierung seiner [[Produktivität]] wird der Zeitaufwand der menschlichen [[Arbeit]] insgesamt minimiert, ihr [[Wert]] relativ geringer und das Quantum ihrer [[Produkte]] pro Mensch maximiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Abgesehen von den Unterschieden in den natürlichen Energien und den erworbenen Arbeitsgeschicken verschiedener Völker muss die Produktivkraft der Arbeit in der Hauptsache abhängen ... von der fortschreitenden Vervollkommnung der gesellschaftlichen Kräfte der Arbeit, wie sie sich herleiten aus Produktion auf großer Stufenleiter, Konzentration des Kapitals und Kombination der Arbeit, Teilung der Arbeit, Maschinerie, verbesserten Methoden, Anwendung chemischer und anderer natürlicher Kräfte, Zusammendrängung von Zeit und Raum durch Kommunikations- und Transportmittel und aus jeder anderen Einrichtung, wodurch die Wissenschaft Naturkräfte in den Dienst der Arbeit zwingt und wodurch der gesellschaftliche oder kooperative Charakter der Arbeit zur Entwicklung gelangt.&amp;quot; [[(Karl Marx, Lohn, Preis und Profit, MEW 16, 126f).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Entwicklung der [[Technologie]] wurden die damit heraufbeschworenen gesellschaftlichen Umbrüche als Revolutionen der Produktivität beschrieben, die ganze Länder, Klassen und Sozialsysteme neu positioniert haben, weil sie Menschen arbeitslos gemacht und kulturelle Veränderungen im Sozialverhalten mit sich gebracht haben. Momentan spricht man von einer durch chinesische Entwicklungen gestarteten &amp;quot;Idustrie 4.0&amp;quot;, die durch neue Arten der Datenerfassung, der [[Kommunikation]] und [[Dienstleistungen]] nicht nur die [[Arbeit]], sondern den Menschen selbst durch die Organe der sozialen Verfassung (siehe [[Nationalstaat]]) funktionalisieren und automatisieren will. Dabei wird sich nicht mehr nur die nationale [[Produktivität]], sondern vor allem die [[Konkurrenz]] der [[Nationalstaaten]] auf dem Weltmarkt des Finanzkapitals entscheidend verändern und universale Machtstrukturen des [[fiktiven Kapitals]] und den weltweiten Durchsatz seiner [[Negativverwertung]] in bisher unbekannte Dimensionen treiben (siehe hierzu [[Feudalkapitalismus]]). Das Verhältnis von realem Produkt zu realen Menschen wird hierbei wie die [[Realwirtschaft]] überhaupt zusammenbrechen und einen totalitären [[Existenzwert]] zum Maß einer jeden Geschichte machen und diese zum politischen Bildungsprozess eines [[Menschenparks]] umbestimmen, worin die Menschen vollständig der politisch [[totalitär]] bestimmten Macht einer vollständig kapitalisierten [[Technologie]] unterworfen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Industrie ist die moderne Form der [[Produktivkraft]], in der sie technisch und im Zusammenhang der [[Arbeit]] selbst �ber ihre Teilung (siehe [[Teilung der Arbeit]]) hinaus schon betrieben wird - allerdings nicht f�r den Menschen, der mit seiner [[Arbeitskraft]] hierdurch immer intensiver zum Teil der [[Maschinerie]] wurde, sondern f�r das [[Kapital]], das die [[Arbeitsteilung]] gegen die Menschen f�r sich extensiv aufgehoben hat, indem es die Produktivkraft der Arbeit selbst, ihr [[Wirtschaftswachstum]] unmittelbar in die Rationalit�t des [[Wertwachstums]] [[verkehrt]] hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Immer wuchsen die M�rkte, immer stieg der Bedarf. Auch die Manufaktur reichte nicht mehr aus. Da revolutionierte der Dampf und die Maschinerie die industrielle Produktion. An die Stelle der Manufaktur trat die moderne gro�e Industrie, an die Stelle des industriellen Mittelstandes traten die industriellen Million�re, die Chefs ganzer industrieller Armeen, die modernen Bourgeois. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gro�e Industrie hat den Weltmarkt hergestellt, den die Entdeckung Amerikas vorbereitete. Der Weltmarkt hat dem Handel, der Schifffahrt, den Landkommunikationen eine unermessliche Entwicklung gegeben. Diese hat wieder auf die Ausdehnung der Industrie zur�ckgewirkt, und in demselben Ma�e, worin Industrie, Handel, Schifffahrt, Eisenbahnen sich ausdehnten, in demselben Ma�e entwickelte sich die Bourgeoisie, vermehrte sie ihre Kapitalien, dr�ngte sie alle vom Mittelalter her �berlieferten Klassen in den Hintergrund.&amp;quot; [[(Karl Marx/Friedrich Engels, Kommunistisches Manifest, MEW 4, 463).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
W�hrend die Rationalit�t des Wertwachstums die Menschen der Technologie ihrer Arbeits- und kommunikationsmittel unterwirft, ist die industrielle [[Produktion]] zugleich die im [[Kapitalismus]] selbst schon gegr�ndete praktische Kritik an den Formationen seiner Wert- und Verwertungsverh�ltnisse. Das [[Wirtschaftswachstum]] stellt sich notwendig dem [[Wertwachstum]] entgegen (siehe [[Fall der Profitrate]]), das nicht nur die Schranke des gesellschaftlichen Fortschritts ist, den er bieten kann, sondern seinen Untergang bewirkt, weil die [[Produktivkraft]] industrieller Arbeit ihren [[Wert]] reduziert und seine auf Dauer unaufl�sliche Krisen nur durch Wertvernichtung, also durch gesellschaftliche Selbstvernichtung aufl�sen kann, wenn sich industrielle Arbeit nicht in unmittelbar gesellschaftliche Arbeit aufheben l�sst (siehe [[internationale Kommunalwirtschaft]]). Jede weiterf�hrende Produktionsform gr�ndet darauf, dass die [[Intelligenz]] der gesellschaftlichen [[Arbeit]] zu ihrer treibenden Kraft wird. Sie wird die [[Mehrarbeit]] auf das n�tige Ma� der gesellschaftlichen Entwicklung reduzieren, wenn sie die [[Teilung der Arbeit]]durchbrochen und den Lebenszusammenhang der Menschen durch ein [[Wirtschaftswachstum]] darstellt, das kein [[Wertwachstum]] mehr n�tig hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Surplusarbeit der Masse hat [dann] aufgeh�rt Bedingung f�r die Entwicklung des allgemeinen Reichtums zu sein, ebenso wie die Nichtarbeit der Wenigen f�r die Entwicklung der allgemeinen M�chte des menschlichen Kopfes. Damit bricht die auf dem Tauschwert ruhende Produktion zusammen, und der unmittelbare materielle Produktionsprozess erh�lt selbst die Form der Notd�rftigkeit und Gegens�tzlichkeit abgestreift. Die freie Entwicklung der Individualit�ten, und daher nicht das Reduzieren der notwendigen Arbeitszeit um Surplusarbeit zu setzen, sondern �berhaupt die Reduktion der notwendigen Arbeit der Gesellschaft zu einem Minimum, der dann die k�nstlerische, wissenschaftliche etc. Ausbildung der Individuen durch die f�r sie alle freigewordne Zeit und geschaffnen Mittel entspricht.&amp;quot; [[(Karl Marx, Grundrisse der Kritik der Politischen �konomie (1857/58), MEW 42, S.600-601)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Produktivkraft der Arbeit ist die treibende [[Kraft]] der [[Wirtschaftlichkeit]] von [[Arbeit]], die [[Kraft]], durch welche Arbeit ihren Aufwand mindert und ihre [[Produktivit�t]] vermehrt. Sie ist �berhaupt das geschichtsbildende Element menschlicher Arbeit, die sie entwickelnde, aber auch die ihre Entwicklung bestimmende [[Naturmacht]] des Menschen. Die menschliche Gesellschaft gr�ndet auf dieser [[Naturmacht]] der Menschen, die sie in ihren Bed�rfnissen und F�higkeiten, in der Produktivit�t ihrer Lebensverh�ltnisse, in ihrer Reichtumsbilung schaffen. Von daher ist sie auch die Kraft, durch welche sich die bornierten Verh�ltnisse des Kapitalismus �berwinden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Obgleich seiner Natur nach selbst borniert, strebt es [das Kapital] nach universeller Entwicklung der Produktivkr�fte und wird so die Voraussetzung einer neuen Produktionsweise ... Diese Tendenz ... unterscheidet das Kapital von allen fr�heren Produktionsweisen&amp;quot; [[(K. Marx, Grundrisse der Kritik der politischen �konomie, 438f.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Tendenz entspricht vor allem die Verk�rzung der [[Arbeitszeit]], die auf ihr Mindestma� gebracht den Menschen gesellschaftlich wirksame Zeit einbringt, Zeit, um das zu tun, zu schaffen und zu gestalten, was ihre gesellschaftliche [[Entwicklung]] auch [[wirklich]] ausmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
�Allgemein: Je gr��er die Produktivkraft der Arbeit, desto kleiner die zur Herstellung eines Artikels erheischte Arbeitszeit, desto kleiner die in ihm kristallisierte Arbeitsmasse, desto kleiner sein Wert.� [[(K. Marx, Kapital I, MEW 23, S. 55).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Natur der menschlichen Reichtumsbildung, die [[Naturmacht]] der menschlichen Arbeit, betreibt selbst die Entwicklung der menschlichen Geschichte durch die Entwicklung ihrer Produktivkraft, was immer ihre jeweils historische Form sein mag (siehe auch [[historischer Materialismus]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ist die Gesellschaft, welches immer auch ihre Form sei? Das Produkt des wechselseitigen Handelns der Menschen. Steht es den Menschen frei, diese oder jene Gesellschaftsform zu w�hlen? Keineswegs. Setzen Sie einen bestimmten Entwicklungsstand der Produktivkr�fte der Menschen voraus, und Sie erhalten eine bestimmte Form des Verkehrs [commerce] und der Konsumtion ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht nicht hinzuzuf�gen, da� die Menschen ihre Produktivkr�fte - die Basis ihrer ganzen Geschichte nicht frei w�hlen; denn jede Produktivkraft ist eine erworbene Kraft, das Produkt fr�herer T�tigkeit. Die Produktivkr�fte sind also das Resultat der angewandten Energie der Menschen, doch diese Energie selbst ist begrenzt durch die Umst�nde, in welche die Menschen sich versetzt finden, durch die bereits erworbenen Produktivkr�fte, durch die Gesellschaftsform, die vor ihnen da ist, die sie nicht schaffen, die das Produkt der vorhergehenden Generation ist. Dank der einfachen Tatsache, da� jede neue Generation die von der alten Generation erworbenen Produktivkr�fte vorfindet, die ihr als Rohmaterial f�r neue Produktion dienen, entsteht ein Zusammenhang in der Geschichte der Menschen, entsteht die Geschichte der Menschheit, die um so mehr Geschichte der Menschheit ist, je mehr die Produktivkr�fte der Menschen und infolgedessen ihre gesellschaftlichen Beziehungen wachsen. Die notwendige Folge: Die soziale Geschichte der Menschen ist stets nur die Geschichte ihrer individuellen Entwicklung, ob sie sich dessen bewu�t sind oder nicht. Ihre materiellen Verh�ltnisse sind die Basis aller ihrer Verh�ltnisse. Diese materiellen Verh�ltnisse sind nichts anderes als die notwendigen Formen, in denen ihre materielle und individuelle T�tigkeit sich realisiert.&amp;quot; [[(Marx in MEW 4, S.548 f)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Industrie aus ihrer Privatform genommen, sozialisiert und zur gesellschaftliche [[Subsistenzindustrie]] in jeder Kommune geworden ist (siehe [[Kommunalwirtschaft]]), ergibt sich aus der [[Produktivkraft]] der [[Arbeit]] von ihrer organischen Seite her nicht nur die evolution�re Verbesserung des menschlichen Lebensstandards, sondern auch die [[M�glichkeit]] gesellschaftlicher [[Geschichte]] und damit die [[Bedingung]] gesellschaftlicher Ver�nderungen und [[Revolutionen]], wenn sie eine Ver�nderung der gesellschaftliche Form zu ihrer Fortentwicklung n�tig hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die sozialen Verh�ltnisse sind eng verkn�pft mit den Produktivkr�ften. Mit der Erwerbung neuer Produktivkr�fte ver�ndern die Menschen ihre Produktionsweise, und mit der Ver�nderung der Produktionsweise, der Art, ihren Lebensunterhalt zu gewinnen, ver�ndern sie alle ihre gesellschaftlichen Verh�ltnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Handm�hle ergibt eine Gesellschaft mit Feudalherren, die Dampfm�hle eine Gesellschaft mit industriellen Kapitalisten.&amp;quot; [[(K. Marx, Elend der Philosophie, MEW 4, 130)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die organischen Lebensverh�ltnisse der Menschen entwickeln sich mit den �konomischen Formen einer Gesellschaft und daher auch mit der Entwicklung der gesellschaftlichen Produktivkraft ihrer Arbeit (siehe [[historischer Materialismus]]). Die �konomische Form aber wird selbst anachronistisch, wenn sie die Entwicklung der menschlichen Arbeit in ihrer [[Wirtschaftlichkeit]] behindert. Der [[Kapitalismus]] ist als solcher Anachronismus l�ngst �berf�llig, weil sein Wirtschaft nur dem [[Wertwachstum]] dient, das im [[Widerspruch]] zu den [[M�glichkeiten]] der geistigen und materiellen Potenzen der [[Produktion]] steht (siehe [[Automation]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unser Land ist gro�, reich an nat�rlichen Sch�tzen, aber wir leben in Schmutz und Ungl�ck, wie Bettler. Schwere, stumpfsinnige Arbeit verzehrt unsere Kraft und bringt uns um; wir arbeiten stumpfsinnig und schlecht, weil wir Ignoranten sind. Wir glauben, die Arbeit sei der Fluch unseres Lebens, weil wir die gro�e Bedeutung der Arbeit nicht begreifen und weil wir die Arbeit nicht lieben k�nnen. Nur mit Hilfe der Wissenschaft kann man die Arbeitsbedingungen erleichtern, die Arbeit verringern, leicht und angenehm machen, denn die Wissenschaft ist die einzige Kraft, die imstande ist, den Verbrauch physischer Energie zu verringern, weil sie die elementaren Energien der Natur, wie z. B. Wasserf�lle usw., dem Willen und den Interessen des Menschen unterwirft. Wir verstehen es nicht, die schlummernden Naturk�fte - Torfmoore, Brennschieferlager und billige Kohle - zu wecken. Wenn wir diese Kr�fte weckten, w�rden sie uns viele Energien, W�rme, Licht geben und in unserem ganzen unzivilisierten, schlafenden Land als Kulturvermittler dienen.&amp;quot; (Maxim Gorki: &amp;quot;Unzeitgem��e Gedanken �ber Kultur und Revolution&amp;quot; Suhrkamp Taschenbuch 1974, S. 52)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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