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	<title>Informationsgesellschaft - Versionsgeschichte</title>
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Informelle Vermittlung &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;w�re &lt;/del&gt;damit eine Produktivkraft, welche einen wirklichen Zusammenhang z.B. als gesellschaftliche Agentur stifte und entwickle. Eine Agenturgesellschaft, also eine [[Gesellschaft]], die nur aus Agenturleistungen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;begr�ndet w�re&lt;/del&gt;, kann es aber nicht geben. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Wor�ber &lt;/del&gt;sollte die informieren, was wirklich anders &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;w�re&lt;/del&gt;, als das, was Information wirtschaftlich &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;l�ngst &lt;/del&gt;ausmacht: &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;N�tzlichkeit &lt;/del&gt;in einer Welt abstrakt geteilter Arbeit und ebensolchen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Konsumverh�ltnissen&lt;/del&gt;? Ist nicht ein &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Gro�teil &lt;/del&gt;der Information, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;n�mlich &lt;/del&gt;alles, was nicht Wissen ist, nicht zu einem immer &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gr��er &lt;/del&gt;werdenden Teil sogar &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�berfl�ssig &lt;/del&gt;- z.B. als Spam, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;M�ll &lt;/del&gt;oder [[Prothese]] denaturierter, weil isolierter Armseligkeit (Computerspiele, Sex am Bildschirm)? So &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;w�re &lt;/del&gt;eine &quot;Informationsgesellschaft&quot; als Gesellschaft voller Informations- und Unterhaltungs[[automaten]] eher als Gesellschaftsform des [[Tittytainments]] anzusehen, als dass darin eine gesellschaftliche Fortentwicklung zu erkennen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;w�re&lt;/del&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Zwar ist [[Information]] und ihre Agentur eine wichtige Technik der Bezugsvermittlung in einer [[Dienstleistungsgesellschaft]]. Aber sie kann kein gesellschaftliches [[Wesen]] sein, weil dies &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;hieße&lt;/ins&gt;, dass sich aus Information [[Gesellschaft]] &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;begründen &lt;/ins&gt;und entfalten &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;könnte&lt;/ins&gt;, die im informellen Bezug von Hier und Dort und Jetzt und Nachher sich &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;erschöpfen könne&lt;/ins&gt;. Informelle Vermittlung &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;wäre &lt;/ins&gt;damit eine Produktivkraft, welche einen wirklichen Zusammenhang z.B. als gesellschaftliche Agentur stifte und entwickle. Eine Agenturgesellschaft, also eine [[Gesellschaft]], die nur aus Agenturleistungen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;begründet wäre&lt;/ins&gt;, kann es aber nicht geben. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Worüber &lt;/ins&gt;sollte die informieren, was wirklich anders &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;wäre&lt;/ins&gt;, als das, was Information wirtschaftlich &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;längst &lt;/ins&gt;ausmacht: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Nützlichkeit &lt;/ins&gt;in einer Welt abstrakt geteilter Arbeit und ebensolchen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Konsumverhältnissen&lt;/ins&gt;? Ist nicht ein &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Großteil &lt;/ins&gt;der Information, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;nämlich &lt;/ins&gt;alles, was nicht Wissen ist, nicht zu einem immer &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;größer &lt;/ins&gt;werdenden Teil sogar &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;überflüssig &lt;/ins&gt;- z.B. als Spam, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Müll &lt;/ins&gt;oder [[Prothese]] denaturierter, weil isolierter Armseligkeit (Computerspiele, Sex am Bildschirm)? So &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;wäre &lt;/ins&gt;eine &quot;Informationsgesellschaft&quot; als Gesellschaft voller Informations- und Unterhaltungs[[automaten]] eher als Gesellschaftsform des [[Tittytainments]] anzusehen, als dass darin eine gesellschaftliche Fortentwicklung zu erkennen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;wäre&lt;/ins&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Und auch wenn es um Sachen geht, die Information verlangen, und die Menschen dadurch wirklich weiterkommen: Gibt es einen Zusammenhang von Menschen, die alle Rezepte, Technologien usw. kennen und davon leben &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;k�nnten&lt;/del&gt;, ohne die auch herzustellen? Das beste Wurstrezept macht noch keine Wurst. Und Information &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�ber &lt;/del&gt;die notwenigen Bestandteile und &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Zusammenh�nge &lt;/del&gt;ist &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;l�ngst &lt;/del&gt;noch kein Wissen, keine Erfahrung, keine &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;F�higkeit&lt;/del&gt;, also keine wirkliche Arbeit. Information hat keinen eigenen Stoff zur Erzeugung von &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;G�tern &lt;/del&gt;des Lebensstandards und kann - wie auch [[Wissen]] selbst - nur ein Moment des [[Bewusstseins]] sein. Dies unterstellt immer [[Sein]] und kann es daher auch nicht &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;begr�nden&lt;/del&gt;. Der [[Begriff]] ist also lediglich eine Vorstelllung von gesellschaftlichem Zusammenhang: Eine [[Ideologie]], welche Informiertheit an sich verherrlicht und zur Lebensgrundlage machen will. Die Menschen darin &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;w�rden &lt;/del&gt;sehr hungrig sein und auf die &quot;Almosen&quot; der Dritten Welt sehr angewiesen bleiben.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Und auch wenn es um Sachen geht, die Information verlangen, und die Menschen dadurch wirklich weiterkommen: Gibt es einen Zusammenhang von Menschen, die alle Rezepte, Technologien usw. kennen und davon leben &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;könnten&lt;/ins&gt;, ohne die auch herzustellen? Das beste Wurstrezept macht noch keine Wurst. Und Information &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;über &lt;/ins&gt;die notwenigen Bestandteile und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Zusammenhänge &lt;/ins&gt;ist &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;längst &lt;/ins&gt;noch kein Wissen, keine Erfahrung, keine &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Fähigkeit&lt;/ins&gt;, also keine wirkliche Arbeit. Information hat keinen eigenen Stoff zur Erzeugung von &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Gütern &lt;/ins&gt;des Lebensstandards und kann - wie auch [[Wissen]] selbst - nur ein Moment des [[Bewusstseins]] sein. Dies unterstellt immer [[Sein]] und kann es daher auch nicht &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;begründen&lt;/ins&gt;. Der [[Begriff]] ist also lediglich eine Vorstelllung von gesellschaftlichem Zusammenhang: Eine [[Ideologie]], welche Informiertheit an sich verherrlicht und zur Lebensgrundlage machen will. Die Menschen darin &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;würden &lt;/ins&gt;sehr hungrig sein und auf die &quot;Almosen&quot; der Dritten Welt sehr angewiesen bleiben.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Informationsgesellschaft&amp;diff=579&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:39:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Information ist der Treibstoff der Börse&amp;quot; (n_tv-Werbespruch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff einer Informationsgesellschaft entspringt dem [[Neoliberalismus]] und behauptet einen gesellschaftlichen Zusammenhang durch [[Information]], durch welchen eine Gesellschaft sich aus reinem Informations- und Wissensaustausch - sich materiell also im &amp;quot;freien Spiel der Kräfte&amp;quot; durch Informiertheit - entwickeln würde und sich jeder bestimmten praktischen Notwendigkeit entziehen, sich also auch frei hiervon entschließen und entfalten könne. Es ist dies ein [[Begriff]], der sich gegen die Notwendigkeit seiner Bedingtheit, gegen die [[Bestimmtheit]] des Indormiertsein-Müssen getrennt hat und somit als Begriff einer neoliberalen [[Ideologie]] fungiert. Er will besagen, dass darin sich bereits die Überwindung der Notwendigkeiten der bisherigen Gesellschaftsform vollziehen würde, dass eine Informationsgesellschaft nicht mehr auf Arbeit gründen würde, die praktische Freiheit von notwendiger Arbeit beinhalte, weil sie die Gesellschaftsform moderner Technologie sei. Hierin wird bloß informelles [[Wissen]] als Produktionsfaktor verstanden, der sich über informelle Verbindungen (z.B. Agenturen oder Genossenschaften) bewirtschaften ließe und der zunehmend zum ausschließlichen Faktor gesellschaftlicher Produktivität werde. Von daher wird diese Entwicklung von einigen intellektuellen Gruppierungen auch schon als systemtranszendierende gesellschaftliche Keimform einer Wesensveränderung der Gesellschaft verstanden (siehe z.B. [[Wertkritik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Informationsgesellschaft soll demnach auch eine neue Kultur entwickeln, in welcher das gesellschaftliche Zusammenwirken selbst auf informellen Beziehungen (z.B. Internet) gründen würde. Ein solcher Begriff ist - wie der einer [[Leistungsgesellschaft]] - ein Widersinn in sich: Gesellschaft ist Information, weil Information Gesellschaft macht. Worüber informiert sie dann? Natürlich über sich, über ihre Rezepturen und Haltungen und Werte. Und wozu? Um in aufgeklärter Gesellschaft zu sein, um Aufklärung im Wissen auch gesellschaftlich zu saktionieren und zu vollstrecken. Der gesellschaftliche Gehalt von Information ist damit geradezu in sein Gegenteil verkehrt, zum Mittel eines Selbstzwecks der [[Aufklärung]] an sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar ist [[Information]] und ihre Agentur eine wichtige Technik der Bezugsvermittlung in einer [[Dienstleistungsgesellschaft]]. Aber sie kann kein gesellschaftliches [[Wesen]] sein, weil dies hie�e, dass sich aus Information [[Gesellschaft]] begr�nden und entfalten k�nnte, die im informellen Bezug von Hier und Dort und Jetzt und Nachher sich ersch�pfen k�nne. Informelle Vermittlung w�re damit eine Produktivkraft, welche einen wirklichen Zusammenhang z.B. als gesellschaftliche Agentur stifte und entwickle. Eine Agenturgesellschaft, also eine [[Gesellschaft]], die nur aus Agenturleistungen begr�ndet w�re, kann es aber nicht geben. Wor�ber sollte die informieren, was wirklich anders w�re, als das, was Information wirtschaftlich l�ngst ausmacht: N�tzlichkeit in einer Welt abstrakt geteilter Arbeit und ebensolchen Konsumverh�ltnissen? Ist nicht ein Gro�teil der Information, n�mlich alles, was nicht Wissen ist, nicht zu einem immer gr��er werdenden Teil sogar �berfl�ssig - z.B. als Spam, M�ll oder [[Prothese]] denaturierter, weil isolierter Armseligkeit (Computerspiele, Sex am Bildschirm)? So w�re eine &amp;quot;Informationsgesellschaft&amp;quot; als Gesellschaft voller Informations- und Unterhaltungs[[automaten]] eher als Gesellschaftsform des [[Tittytainments]] anzusehen, als dass darin eine gesellschaftliche Fortentwicklung zu erkennen w�re.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch wenn es um Sachen geht, die Information verlangen, und die Menschen dadurch wirklich weiterkommen: Gibt es einen Zusammenhang von Menschen, die alle Rezepte, Technologien usw. kennen und davon leben k�nnten, ohne die auch herzustellen? Das beste Wurstrezept macht noch keine Wurst. Und Information �ber die notwenigen Bestandteile und Zusammenh�nge ist l�ngst noch kein Wissen, keine Erfahrung, keine F�higkeit, also keine wirkliche Arbeit. Information hat keinen eigenen Stoff zur Erzeugung von G�tern des Lebensstandards und kann - wie auch [[Wissen]] selbst - nur ein Moment des [[Bewusstseins]] sein. Dies unterstellt immer [[Sein]] und kann es daher auch nicht begr�nden. Der [[Begriff]] ist also lediglich eine Vorstelllung von gesellschaftlichem Zusammenhang: Eine [[Ideologie]], welche Informiertheit an sich verherrlicht und zur Lebensgrundlage machen will. Die Menschen darin w�rden sehr hungrig sein und auf die &amp;quot;Almosen&amp;quot; der Dritten Welt sehr angewiesen bleiben.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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