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	<title>Inhalt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-04T18:49:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:29:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Jeder [[Form]] ist ein [[Inhalt]] vorausgesetzt denn [[Inhalte]] [[existieren]] in ihrer [[Form]]. Umgekehrt werden sie zu einer [[Formbestimmung]], worin ihr [[Wesen]] im [[Anschein]] der [[Verhältnisse]] ihres [[Verkehrs]] also auch [[verkehrt]] [[erscheinen]] und in ihrer [[Isolation]] (siehe [[Ausschließlichkeit]]) sich [[verselbständigen]] und zu ihrem [[Fetisch]] werden können (siehe [[Warenfetischismus]], [[Körperfetischismus]]). An sich ist eine [[Form]] also das [[objektive]] Gefäß (siehe auch [[Objektivität]]) für einen [[subjektiven]] [[Inhalt]] (siehe auch [[Subjektivität]]), was diesen für sich sein lässt und an sich auch verlassen und [[negieren]] kann (siehe hierzu auch [[Dialektik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle [[Geschichte]] ist [[wesentlich]] organischer [[Natur]] und bildet sich daher auf Dauer auch nur durch die Veränderungen ihrer Inhalte (siehe hierzu auch [[Sinnbildung]]). [[Formen]] muss nan überwinden, Inhalte kann man ändern. Weil alle [[Formen]] [[objektiver]] [[Ausdruck]] ihrer Inhalte sind, kann man sie nicht ohne diese ändern. Aber mit der Änderung der Inhalte ändert sich nicht schon deren [[Form]]. Weil sie relativ zu ihrem Inhalt erst mal [[subjektiv]] sind, können sich ihre Änderungen nur mit der [[Aufhebung]] ihrer [[objektiven]] [[Form]] mit der sie ihre veränderten Inhalte [[verwirklichen]] und durch ihr [[Anderssein]] auch [[wirklich]] anders werden und mit ihrer Änderung auch das [[Anderssein]] ihrer [[Beziehungen]] ihr natürliches [[Wesen]] [[erkennen]] und bewahrheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bestärken sich also durch die Bereicherung der Inhalte ihres [[natürlichen]] [[Wachstums]] und durch die Vielfältigkeit ihrer [[Kräfte]] in der stetigen [[Wechselwirkung]], die sie mit der [[Fortbildung]] und [[Verdichtung]] ihrer inhaltlichen [[Beziehungen]] [[erfahren]] (siehe hierzu auch [[Reichtum]]). Erst wenn sie in ein [[Dilemma]] ihrer [[Fortbildung]] geraten, wenn sie keinen [[wirklichen]] Zusammenhang finden, dann lösen sie sich in einer [[Form]] auf, in der sie ihre Bildung bewahren und sich hiervon abängig machen, um sich nicht zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Inhalt einer [[Form]] bildet sich immer schon aus den Stoffen, die darin substantiviert sind, die also seine [[Qualität]] ausmachen. Dadurch ist Inhalt das, was bestimmend ist für die [[Form]], die ihm angemessen sein soll. Die [[Form]] ist das, worein er sich füllt und wodurch er als [[Form]] sein kann - qualitativ, indem der [[Form]] entspricht, darin seinen [[Ausdruck]] und sein ihm adäquates Gefäß hat, [[quantitativ]], insofern er - um in dieser Form zu sein - diese auch als Quantum von sich nötig hat. Alles andere wäre keine Form, sondern ihrem Inhalt inadäquat. Eine Form, die dem Inhalt nicht entspricht, wäre schlicht unförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt aber kann ein Inhalt viele Formen haben. In der Form hat ein Inhalt zwar eine Gestalt, die ihm qualitativ und quantitativ entspricht (siehe [[Qualität]] und [[Quantität]]), die aber zugleich auch auf andere Inhalte bezogen ist. Von daher kann sie ihm entsprechen und doch auch ihm [[äußerlich]] sein, wenn sie [[gleichgültig]] gegen ihn für sich und andere zugleich [[äußerlich]] sein kann, wenn sie sich zu ihm [[abstrakt]] verhält und für ihm [[äußerlich]] sein kann, wenn sie sich zu ihm [[widersinnig verhält, ihm widerspricht und somit einDilemmafür ihn ist, weil seine Form ihren Inhalt auflöst.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Widerspruch]] von [[Form]] und [[Inhalte]] entsteht also aus einer Doppelform, aus dem [[Doppelcharakter]] einer [[Form]], die zugleich [[Formbestimmung]] ist. Inhaltlich besteht jede [[Beziehung]] durch ihr [[Verhältnis]], auch wenn sie substanziell anders begründet ist. Aber in [[Wahrheit]] hat der Inhalt dessen [[Substanz]] nur in seinem organischen Zusammenhang. Auch wenn er nur in seinem Verhalten, dem [[Verhältnis]] zu anderem wirklich wird, stellt er diesen Zusammenhang durch sich selbst dar und her, also auch wo er nicht [[wirklich]] ist. Und weil jede Beziehung sich auf vielerlei Inhalte bezieht, kann auch ein ihr [[fremder]] Inhalt zu seiner Form und also zur [[Formbestimmung]] ihrer Verhältnisse werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhalt kann also auch durch eine Form bestimmt sein, also dadurch bestimmt sein, in welcher Form er sein muss. Dann spricht man von einer [[Formbestimmung]]. So wird zum Beispiel eine [[Ware]], die nur zum Gelderwerb produziert wird, durch diesen formbestimmt, weil sie als [[Elementarform]] der Arbeitsprodukte menschlichen [[Reichtum]] darstellt. In der und durch die [[Formbestimmung]] [[trennt]] sich ihre [[Substanz]] von ihrem [[Inhalt]] dadurch, dass sie das wesentliche Konzentrat der inhaltlichen Zusammenhänge als etwas anderes darstellt, als es ist, sich in ihrem [[Dasein]] von ihrem wirklichen [[Sein]] enthebt und in seiner [[Entfremdung]] [[verselbständigt]]. Was ihre [[Beziehung]] wesentlich ausmacht erscheint dann in [[fremder]] [[Form]]. So machen z.B. die [[Gebrauchswerte]] die [[Inhalte]] des menschlichen [[Reichtums]] aus, substanziell jedoch ist es die [[Arbeit]] der Menschen, die sie hierfür verausgabt haben. Durch den [[Gebrauchswert]], der sich im [[Warentausch]] verhält, erscheint der [[Reichtum]] als bloße [[Eigenschaft]] einer [[Sache]], einer Sache, die ein ganzes gesellschaftliches Verhältnis verbirgt, das aber nur substanziell erkennbar ist. Und daraus ist daher erst der [[Begriff]] zu entwickeln, der dies erklärt. Denn erst der [[Begriff]] der [[Arbeit]] erklärt diese [[Verkehrung]], worin [[Arbeit]] in ihrer [[Sache]] nur [[fremd]] erscheint. eben dann, wenn [[Arbeit]] nur [[abstrakt]] vermittelt da ist, bzw. existiert. Dann ist die [[Begriffssubstanz]] des menschlichen Reichtums nicht wirkliche [[Arbeit]], sondern [[abstrakt menschliche Arbeit]], in der sich ihre [[Qualität]] aufhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Qualität]] ist die Einheit von [[Substanz]] und [[Inhalt]], das bestimmte [[Sein]], wie es da ist, wie es im [[Wesen]] des [[Begriffs]] der [[Inhalt]] an sich und [[Form]] für anderes ist. Aber als [[Form]] seines [[Daseins]] [[verselbständigt]] es sich, wo sie nicht oder nicht ganz inhaltlich [[bestimmt]] ist, wo sie ihren [[Inhalt]] nicht [[wirklich]] und ganz darstellt und darin substanziell mangelhaft wird, nach einer ihr äußeren Einheit verlangt, um Form für andere zu sein. Sie speist sich dann aus dem [[Dasein]] ihrer bloßen Substanz, um von ihrem [[Inhalt]] überhaupt absehen zu können. Im allgemeinen Verhältnis wird diese abstrakte [[Substanz]] zu schließlich zu einer [[Formbestimmung]] ihres qualitativen [[Daseins]], in welchem sie an und für sich selbständig, also verselbständigt durch sich erscheinen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zur [[Substanz]], die ein stoffliches Substrat ist, hat alles Inhalt, was sich als Form äußert und mitteilt und vermittelt - nicht nur [[Stoff]], sondern auch [[Geist]] und [[Sinn]]. Aber ein Inhalt kann nur soweit Form haben, soweit er selbst ein Ganzes ist, sich als dieses verhält und sich nicht selbst widerspricht. Im [[Widerspruch]] veräußert sich sein [[Ganzes]] zu einer [[Form]], die sich auf den Inhalt widersprüchlich [[bezieht]], von ihm bestimmt, aber zugleich hiergegen gleichgültig ist, weil sie für sich ein [[Ganzes]] vieler [[Eigenschaften]], eine ganze Gestalt sein muss. Ein in sich widersprüchlicher Inhalt stellt sich also auch in seiner Form als widersprüchliche Bezogenheit dar, worin diese zwar bestimmt, aber gleichgültig gegen ihre [[Bestimmtheit]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist zum Beispiel der Inhalt einer Gesellschaft ihre bestimmte [[Kultur]], welche Menschen im Laufe ihres Zusammenwirkens gebildet haben. Diese ist der Inhalt ihres [[Reichtums]] als gegenständliches Sein ihrer [[Bedürfnisse]] und ihrer [[Arbeit]], Dasein ihres [[Lebens]] als geschichtlicher Akt und Prozess, als ihr Lebensorganismus, durch welchen sie sich als Teilhaber menschlicher [[Naturmacht]] auf einander beziehen. Das bedeutet, dass alle Formen ihrer Kultur sich aus diesem Inhalt ergeben müssten. Doch dies erfüllt sich nicht, wenn die Form zu ihrem Inhalt noch widersprüchlich, also als Einheit ihrer Gegensätze [[bestimmt]] wird. Solange ihre widersprüchliche Beziehung über den Warentausch wesentliche gesellschaftliche Form ist, ist ihre Kultur hiervon bestimmt, erfährt sie eine [[Formbestimmung]] durch die Widersprüche der [[Wertform]], die damit gegeben ist. Diese Bestimmung kann nur die Substanz quantifizieren, welche die abstrakte Einheit der inhaltlichen Gegensätze ausmacht. Von daher entfaltet die Wertform die [[abstrakt menschliche Arbeit]] als gesellschaftliches Verhältnis, worin der Reichtum einer Warern produzierenden Gesellschaft existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mangel einer [[Geschichte]] (siehe auch [[historischer Materialismus]]) stellt sich in ihrer widersprüchlichen [[Beziehung]] dar, in der [[Einheit]] von Entgegensetzungen, soweit diese sich noch nicht aufgehoben haben. Die Formbestimmung als solche lässt sich daher nicht aufheben, ohne dass die gesellschaftlichen Widersprüche ihrem Inhalt nach auch wirklich aufgehoben werden. Man kann daher z.B. nicht die Wertform als solche zur Aufhebung zwingen, ohne die [[Beziehung]] von [[Bedürfnissen]] und [[Arbeit]], welche diese [[Form]] dem gesellschaftlichen Inhalt nach ist, auch [[wirklich]] menschlich zu gestalten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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