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	<title>Irrsinn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Irrsinn ist der [[Sinn]], der als Irrtum behauptet wird, den man einem [[Ereigns]] oder einem Menschen zuweist. Doch das ist die Frage, wieweit dies überhaupt von jemandem oder über jemanden oder etwas gesagt werden kann. Wenn, dann kann Irrsinn nur [[objektiv]] [[verselbständigt]] sein, also ein Sinnbild, das für sich steht, eine Veräußerlichung, die in ihrem Sinn irre geht. Von daher wäre Irrsinn das Produkt einer Tätigkeit, an der ein Mensch [[leidet]], wenn er durch diese sein [[Selbstgefühl]] gegen seine Wirklichkeit als [[objektives Selbstgefuehl]] [[suggeriert]]. Im Irrsinn werden die [[Verhältnisse]] [[autosuggestiv]] erzeugt, an denen Menschen ihre [[Sinne]] irre werden lassen, wenn sie sich hiergegen nicht unterscheiden können (siehe [[Kritik]]). Irrsin ist von daher ein objektiv aktiver Sinn, der sich im Sinn der Menschen selbst [[wähnt]], der also nicht erkennen lässt, was ist und wie es wirklich ist. Er ist der Sinn einer Verkenntnis, ein [[Unsinn]], der sich darin verwirklicht, dass er irre macht; in [[zwischenmenschlichen Verh�ltnissen]] sind das dann die anderen Menschen, die davon abh�ngig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Irrsinn unterscheidet sich von einem verr�ckten Sinn dadurch, dass er keinerlei Sinn hat, dass er sich selbst irrt. Der [[verr�ckte]] Sinn ist entstellt, aber nicht irre, also auch nicht in die Irre gegangen. Er verstellt die [[Wahrnehmung]] durch [[Verdr�ngungen]] und [[Unbewusstheiten]]. Aber der Irrsin �berw�ltigt sie. Er ist von daher [[�bersinnlich]]. Von daher ist auch das Leiden daran unterschiedlich: Verr�ckt kann man schon durch Kleinigkeiten werden, wo Sinne anders sind, als sie scheinen; es ist das [[Leiden]] an den Erscheinungen (siehe [[Schein]]). Der Irre leidet an der blanken Gewalt eines [[�bersinnes]], der sein [[Leben]] beherrscht und der sein [[Ged�chtnis]] mehr oder weniger als von der Wahrnehmung vollst�ndig abgespaltener Sinn, also auch nur von Zeit zu Zeit bestimmt (in der Psychiatrie entspricht dies den Beobachtungen, die in der Diagnostik als Unterschied von [[Neurose]] und [[Psychose]] festgemacht werden). Der Irre kann in verr�ckten Verh�ltnissen sich ohne weiteres zurechtfinden, ihr bester Interpret und Analytiker sein, weil er unter ihnen nicht leidet, keine Empfindung daf�r haben muss.&lt;/div&gt;</summary>
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