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		<updated>2025-05-07T21:39:50Z</updated>

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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenkämpfen. Freier und Sklave, Patrizier und Plebejer, Baron und Leibeigener, Zunftbürger und Gesell, kurz, Unterdrücker und Unterdrückte standen in stetem Gegensatz zueinander, führten einen ununterbrochenen, bald versteckten, bald offenen Kampf, einen Kampf, der jedesmal mit einer revolutionären Umgestaltung der ganzen Gesellschaft endete oder mit dem gemeinsamen Untergang der kämpfenden Klassen.&amp;quot; [[(Marx-Engels-Werke Bd.4, S. 462)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was im Feudalismus noch aus der schwärmerischen Gotteskindschaft einer [[gesellschaftlichen]] [[Macht]] wie eine Religion der Übermenschlichkeit von Herrschaft verblieben war, wurde zum Zankapfel einer [[Privatbesitzes]], die sich um Anteile am [[gesellschaftlichen]] Vermögen zerstritten hate und schließlich die gesellschaftlichen [[Klassen]] des [[Privatbesitzes]] (siehe [[Klassengegensatz]]) entwickelt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil menschliche [[Bedürfnisse]] nur in Einheit mit der menschlichen [[Arbeit]] zu verstehen sind (siehe hierzu [[Stoffwechsel]]), weil sie nur zwischen [[Produktion]] und [[Konsumtion]] sich adäquat [[existieren]] können, stellt sich ihre [[Trennung]] zwischen [[Einkauf]] und [[Verkauf]], die Trennung der Arbeit zwischen [[Gebrauchswert]] und [[Tauschwert]] dar und kann nur in der [[Leben]]Geldform ihren [[abstrakten]] Zusammenhang [[vermitteln]]. Von daher kann der arbeitende Mensch seine [[Bedürfnisse]] nur durch [[Geld]] [[befriedigen]] und der [[bedürftige]] Mensch nur durch einen [[Arbeitslohn]] sein [[Leben]] verdienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Woher (kommt) die sonderbare Erscheinung ..., dass wir auf dem Markt eine Gruppe Käufer finden, die Besitzer von Boden, Maschinerie, Rohstoff und Lebensmitteln sind, die alle, abgesehen von Boden in seinem rohen Zustand, Produkte der Arbeit sind, und auf der anderen Seite eine Gruppe Verkäufer, die nichts zu verkaufen haben außer ihrer Arbeitskraft, ihre werktätigen Arme und Hirne. Dass die eine Gruppe ständig kauft, um Profite zu machen und sich zu bereichern, während die andere ständig verkauft, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen? Die Untersuchung dieser Frage wäre eine Untersuchung über das, was die Ökonomen ‚... ursprüngliche Akkumulation’ nennen, was aber ursprüngliche Enteignung genannt werden sollte. Wir würden finden, dass diese so genannte ursprüngliche Akkumulation nichts anderes bedeutet als eine Reihe historischer Prozesse, die in einer Auflösung der ursprünglichen Einheit zwischen dem Arbeitenden und seinen Arbeitsmitteln resultieren. ... Sobald einmal die Trennung zwischen dem Mann der Arbeit und den Mitteln der Arbeit vollzogen ist, wird sich dieser Zustand erhalten und auf ständig wachsender Stufenleiter reproduzieren, bis eine neue und gründliche Umwälzung der Produktionsweise ihn wieder umstürzt und die ursprüngliche Einheit in neuer historischer Form wieder herstellt.&amp;quot; [[(MEW 16, S.131f)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht die Verfügung über eine bestimmte Geldmenge macht die [[Klasse]]. Nicht der bloß [[monetäre]] [[Besitz]] von einem leeren [[Quantum]] an [[Geld]] (siehe [[Geldbesitz]]), sondern seine Quellen [[zwischen]] dem [[Geld]] als [[Zahlungsmittel]] (als [[Maß der Werte]]) und [[Geld]] als [[Kaufmittel]] (als [[Maßstab der Preise]]). Die Klassenlage bestimmt, ob die [[Reproduktion]] und [[Produktion]] des [[Lebens]] aus der Bewirtschaftung eines [[Geldbesitzes]], aus der [[Verwertung]] von [[Geld]], oder aus dem [[Verkauf]] der eigenen [[Kraft]], aus der [[Nutzung]] ihrer existenziellen [[Fähigkeit]] besteht, [[gesellschaftlichen]] [[Reichtum]] zu schaffen (siehe hierzu auch [[Verteilungsgerechtigkeit]]). Nur hierdurch kann über eine [[Existenz]] [[politisch]] verfügt werden und diese beherrschen (siehe hierzu auch [[Arbeiterbewegung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Klassen stellen sich [[wirtschaftliche]] [[Bedingungen]] als [[politische]] [[Lebensbedingungen]] und [[kulturelle]] [[Lebensumstände]] einer dem Menschen [[entfremdeten]] [[Gesellschaft]] dar. Sie sind nicht von einzelnen Menschen überwindbar, weil sie die [[gesellschaftliche]] und also politische Macht einer [[Formbestimmung]] über deren [[Leben]] und dessen Selbsterneuerung verkörpern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die besitzende Klasse und die Klasse des Proletariats stellen dieselbe menschliche Selbstentfremdung dar. Aber die erste Klasse fühlt sich in dieser Selbstentfremdung wohl und bestätigt, weiß die Entfremdung als ihre eigne Macht und besitzt in ihr den Schein einer menschlichen Existenz; die zweite fühlt sich in der Entfremdung vernichtet, erblickt in ihr ihre Ohnmacht und die Wirklichkeit einer unmenschlichen Existenz.&amp;quot; [[(MEW 1, S.37)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Macht der Klassenherrschaft wird aus der [[Abwesenheit]] einer gesellschaftlichen Beziehung durch eine [[Ohnmacht]] bezogen, die ihre [[Wahrheit]] &amp;quot;hinter dem Rücken der Beteiligten&amp;quot; dort ausmacht, wo sich Macht [[verwirklicht]], als gesellschaftliche Macht [[anwesend]] wird. Ihr [[Wert]] resultiert aus [[unbezahlter Arbeit]], der sich in [[Klassenkämpfen]] gegen die Bildner ihres [[Reichtums]] durchsetzen muss, um ihren [[Wert]] zu erhalten und zu vermehren (siehe [[Mehrwert]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kapitalist sein, heißt nicht nur eine rein persönliche, sondern eine gesellschaftliche Stellung in der Produktion einzunehmen. Das Kapital ist ein gemeinschaftliches Produkt und kann nur durch eine gemeinsame Tätigkeit vieler Mitglieder, ja in letzter Instanz nur durch die gemeinsame Tätigkeit aller Mitglieder der Gesellschaft in Bewegung gesetzt werden. Das Kapital ist also keine persönliche, es ist eine gesellschaftliche Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn also das Kapital in ein gemeinschaftliches, allen Mitgliedern der Gesellschaft angehöriges Eigentum verwandelt wird, so verwandelt sich nicht persönliches Eigentum in gesellschaftliches. Nur der gesellschaftliche Charakter des Eigentums verwandelt sich. Er verliert seinen Klassencharakter.&amp;quot; [[(Manifest der kommunistischen Partei, MEW 4, Kapital I, S. 475)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Klassenkampf]] ist daher keine politische Option auf eine bestimmte Zukunft, sondern ein [[Dasein]] allgegenwärtiger täglicher [[Verhältnisse]] der [[Preisbildung]], der Kampf um [[Arbeitslohn]] pro [[Arbeitszeit]] im ständig wechselnden [[Verhalten]] der [[Mehrwertrate]] (siehe auch [[Fall der Profitrate]]). Es ist der Kampf um das Vermögen und das Einkommen gegensinnig bestimmter [[Klassen]] (siehe [[Klassengegensatz]]), die ihre [[Existenz]] durch die [[Eigenschaften]] ihres Einkommens gegeneinander reproduzieren und [[fortbestimmen]]. Das Einkommen der Arbeitsleute, der [[Arbeitslohn]] bezieht sich auf die [[Arbeitszeit]], die sie für iihre [[Reproduktion]], dem Lebensunterhalt ihres [[Lebensstandards]] aufwenden müssen. Das Einkommen des [[Kapitals]] bezieht sich auf die Waren- und Geldzirkulation, durch die sich ihre vorgestreckte Investitionen in die Produktion zwischen [[Einkauf]] und [[Verkauf]]rentieren müssen. Während sich dort der Geldwert über den Einkauf von [[Eigentumstitel]](Wertpapiere, [[Grundbesitz]], Imobilien, Gebühren) dadurch stabilisieren kann, dass er die [[Risiken]] des [[Geldbesitzes]] auf die arbeitenden Menschen - auf die &amp;quot;Erzeuger und Verbraucher&amp;quot; - abschieben kann, die ihm sowohl durch ihre Tätigkeit wie auch ihren Konsum seine [[Wertrealisierung]] verschaffen können, verschärft sich die [[Ausbeutung]] der Arbeitsleute durch die damit begründete Erhöhung der [[Mieten]] und Gebühren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Globalisierung]] des [[fiktiven Kapitals]] hat sich daher auch das [[Verhältnis]] des damit errichteten [[Schuldgeldsystems]] in das [[Verhalten]] der um ihren [[Geldwert]] [[konkurrierenden]] [[Nationalstaaten]] als [[Klassenverhältnis]] von [[Gläubiger]]staaten zu [[Schuldner]]staten [[fortbestimmt]] und fortgetragen. Weil der in seiner Abhängigkit von der [[Arbeit]], der &amp;quot;Arbeitnhmer&amp;quot; durch die Unterwerfung des [[Zahlungsmittels]]aus seinem [[Arbeitslohn]] unter das im [[Geldbesitz]] herrschende [[Kaufmittel]] [[Geld]] in der Hand der &amp;quot;Arbeitgeber&amp;quot; zwangsläufig immer ärmer wird, während der Reiche reicher wird, stellt sich darin nicht einfach eine persönliche Auseinandersetzung von gegensinnig gestimmten Persönlichkeiten dar, sondern vor allem ein Kampf gegensätzlicher Geldfunktionen. Weil der [[Geldwert]] der [[Arbeit]] sinkt, während sich ihr [[Existenzwert]] erhöht, müssen die &amp;quot;Arbeitnehmer&amp;quot; den Wertverlust immer wieder durch Forderungen nach einem größeren Einkommen (Lohn, [[Preis]] der Arbeit) ausgeglichen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wesentlichen sind es die ökonomischen Klassen von [[Lohnarbeit]] und [[Kapital]], welche die [[Substanzen]] der [[Lebensbedingungen]], die Lebens- und Existenzmittel einer Gesellschaft erzeugen und Macht und [[Ohnmacht]] durch die Sache bestimmend ist, und dem [[Klassengegensatz]] von [[Gläubiger]] und [[Schuldner]], die sich über die Macht der Geldverwertung im Geldumlauf in der [[Preisbildung]] von [[Eigentumstitel]]vermittelt (siehe hierzu auch [[Feudalkapitalismus]]). Es bestimmen sich in den [[Klassengegensätzen]] zugleich Macht und [[Ohnmacht]] der [[Selbstwahrnehmung]] durch kulturelle Klassen von [[Kulturarbeit]] und [[Kultureliten]], welche die [[Ereignisproduktion]] einer Kultur veranstalten und wodurch die Menschen sich selbst zum [[Lebensumstand]] ihres Selbstbewusstseins werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Herstellung von Sachen verwirklichen sich die [[Widersprüche]] einer [[produktiven Arbeit]] des [[Kapitals]] zur Bewältigung der allgemeinen [[Lebensbedingungen]] einer Gesellschaft, die das Leben der Menschen entwerten. Das Verhältnis der [[Selbstwahrnehmungen]] wird daraufhin durch Kulturagenturen der [[Medien]] restauriert, die Menschen und deren [[zwischenmenschliche Beziehungen]] selbst als [[Lebensumstände]] für eine Kultur benutzen, in welcher die [[Selbstwahrnehmung]] in einer [[Kulturgemeinschaft]] der [[Kultureliten]] [[ohnmächtige]] [[Selbstwahrnehmung]] zum Mittel und Material ihrer Selbstbestärkung nutzen und ihre Kultur durch eine Wesensspaltung, durch Eingrenzung und [[kulturelle Ausgrenzung]] mächtig macht (siehe [[politische Kultur]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Klassen sind die [[Reproduktion]]sbedingungen von Menschen qualitativ in ihrer politischen Bestimmung nicht nur unterschieden, sondern auch gegensinnig bestimmt - und so spricht man von einem Klassenverhältnis oder einem [[Klassengegensatz]]. Eine Klasse ist die daher von einer anderen Klasse durch ihre [[Lebensbedingung]] unterschiedene und objektiv durch ihre [[Existenz]], gegensinnig bestimmte ist, durch die auch die subjektiven[[Eigenschaften]], [[Fähigkeiten]] und [[Tätigkeit]]en unterschiedene [[gesellschaftliche]] [[Beziehung]] von Menschen, die in ihrem [[Verhältnis]] zu einander durch ihre unterschiedliche [[Reproduktion]], durch die [[Teilung ihrer Arbeit]] von den Menschen in verschiedene Klassen getrennt sind. Gegenseitig veräußern sie ihre [[isolierten]] gesellschaftichen Funktionen in Tauschverhältnissen - einerseits als Menschen, die ihre [[Arbeitskraft]] [[objektiv]] für [[Geld]] als [[gesellschaftliches]] [[Zahlungsmittel]] [[verdingen]] müssen, andererseits als Funktionäre des [[Geld]]es, die dieses [[Verhältnis]] durch das [[Kaufmittel]] Geld [[subjektiv]] nutzen können, weil sie es besitzen (siehe [[Geldbesitz]]), festhalten und [[aufschatzen]] konnten. Sind die [[Bedingungen]] der [[Reproduktion]] der Menschen [[substanziell]] in ihrer [[politischen]] [[Bestimmung]] in ihren gesellschaftlichen Verhältnis unterschieden, so muss man immer noch von [[Klasse]]n sprechen, auch wenn diese [[Verhältnisse]] nicht immer nur über die [[Verhältnisse]] der [[Arbeit]] aufeinander bezogen sich (siehe hierzu auch [[Existenzwert]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Klasse ist die [[Formbestimmung]] von gesellschaftlichen Gruppen an ihrem Standort und entsprechender Beteiligung in einem hegemonialen System, das Unterscheidungsmerkmal von Anteilen an einem ganzen Verhältnis, durch das [[Inhalte]] formuliert werden, die darin den [[bestimmten]] Unterschied ausmachen und nicht austauschbar sind. Dieser [[Begriff]] setzt also schon eine [[Teilung]] im [[Ganzen]] voraus, die zwar bestimmt ist, aber in ihrer [[Bestimmung]] nicht ganz sein kann und von daher sich hierzu [[verhalten]] muss, um ihren Anteil zu haben, zu bewahren und zu verwirklichen. Von daher ist Klasse der [[Begriff]] einer innerhalb dieser Ganzheit [[notwendigen]] [[Beziehung]], die erst mit ihrer [[Totalität]] [[aufgehoben]] werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Revolution ist als Erstes die Emanzipation des [[Geistes]], der das [[Private]] schon im Vorhinein in sich aufhebt als leidenschaftlicher Kopf der [[Leidenschaften]] einer verarmten, einer partialisierten Bevölkerung, die an ihrem gsellschaftlichen Ausschluss, an der Ausgeschlossenhit ihrer wirklich gesellschaftlichen Beziehungen als Klasse der sinnlichen Armut schlechthin, di an ihrer [[Wirklichkeit]] leidet und zugrunde zu gehen droht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die bisherigen kleinen Mittelstände, die kleinen Industriellen, Kaufleute und Rentiers, die Handwerker und Bauern, alle diese Klassen fallen ins Proletariat hinab, teils dadurch, daß ihr kleines Kapital für den Betrieb der großen Industrie nicht ausreicht und der Konkurrenz mit den größeren Kapitalisten erliegt, teils dadurch, daß ihre Geschicklichkeit von neuen Produktionsweisen entwertet wird. So rekrutiert sich das Proletariat aus allen Klassen der Bevölkerung.&amp;quot; [[Karl Marx/Friedrich Engels in MEW 4, S. 469 Manifest der Kommunistischen Partei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese &amp;quot;Arbeiterklasse&amp;quot; ist keine [[Klasse]] der [[Arbeit]], sondern der Ausgeschlossenheit einer menschlichen Arbeit (siehe hierzu auch [[Existenzwert]]). Sie ist das Objekt einer Technologie des [[Wertwachstums]], das sich über die Ausdehnung der [[Produktivität]] und der Entwertung der menschlichen Arbeit durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Arbeit der Proletarier hat durch die Ausdehnung der Maschinerie und die Teilung der Arbeit allen selbständigen Charakter und damit allen Reiz für die Arbeiter verloren. Er wird ein bloßes Zubehör der Maschine, von dem nur der einfachste, eintönigste, am leichtesten erlernbare Handgriff verlangt wird. Die Kosten, die der Arbeiter verursacht, beschränken sich daher fast nur auf die Lebensmittel, die er zu seinem Unterhalt und zur Fortpflanzung seiner Race bedarf. Der Preis einer Ware, also auch der Arbeit, ist aber gleich ihren Produktionskosten. In demselben Maße, in dem die Widerwärtigkeit der Arbeit wächst, nimmt daher der Lohn ab. Noch mehr, in demselben Maße, wie Maschinerie und Teilung der Arbeit zunehmen, in demselben Maße nimmt auch die Masse der Arbeit zu, sei es durch Vermehrung der Arbeitsstunden, sei es durch Vermehrung der in einer gegebenen Zeit geforderten Arbeit, beschleunigten Lauf der Maschinen usw.&amp;quot; [[(Karl Marx/Friedrich Engels, Kommunistisches Manifest, MEW 4, 468f)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 In der bisherigen [[Geschichte]], in der die Menschen ihre [[Naturmächtigkeit]] noch nicht [[gesellschaftlich]] verwirklicht haben, sie also durch ihre politischen Verhältnisse in der Aneignung der [[gesellschaftlichen]] Produkte und der Verfügung über ihre [[Produktivkraft]] gegeneinander bestimmt sind, existieren die Klassen als Machtverhältnis in einem permanenten [[Klassenkampf]] (siehe [[historischer Materialismus]]), der sich heute als Kampf zwischen den Interessen des [[Geldbesitzes]] einschließlich des [[fiktiven Kapitals]] (siehe auch [[Eigentumstitel]]) und der Abhängigkeit von der [[Arbeit]] oder [[Dienstleistung]] für ein [[Wertwachstum]], das vorwiegend die Anreicherung des [[Zahlungsmittels]] Geld zu seiner Absicherung seines [[Wertes]], der Kaufkraft eines nutzbaren [[Kaufmittels]] erzwingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der unterschiedlichen Klassen können die Menschen in ihrer [[Gesellschaft]] nur das verwirklichen, wozu sie durch die Ab[[trennung]] aus ihrem [[gesellschaftlichen]] Zusammenhang bestimmt sind, also innerhalb des Klassenverhältnisses (siehe [[Klassengegensatz]]) nur das bleiben, was sie sind, weil ihre Lebensäußerung darin nur in der [[Form]] eines [[entäußerten]] [[Lebens]] existieren kann, sich im [[Widerspruch]] seiner äußerungsformen verhalten muss (z.B. als [[Lohnarbeit]] und [[Kapital]]), solange dieses [[System]] herrscht (siehe auch [[Klassenkampf]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Klassengegensatz]] der [[bürgerliche Gesellscheft]] ergibt sich aus dem gesellschaftlichen Verhältnis ihrer Produkte in der [[Form]] von [[Waren]], die einerseits ihren Selbsterhalt [[bedingen]] (siehe auch [[Lebensbedingung]]), andererseits ihren gesellschaftlichen [[Reichtum]] als Warensammung, also als ein quantitatives [[Dasein]] von [[Waren]] darstellen, das über die [[Notwendigkeiten]] ihrer [[Existenz]] hinausreicht. Im [[Warentausch]] verhält sich ihr Produkt über die Geldform zum einen durch die [[allgemeine]] [[Notwendigkeit]] ihrer unmittelbaren [[Natur]], zum anderen durch die [[Aufschatzung]] ihres gesellschaftlichen Produkts in dieser [[Wertform]], worin ihre [[Freiheit]] sich als Vermögen gestaltet, ihre unmttelbare [[Not]] durch die [[Naturmacht]] ihrer [[Arbeit]] ganz in ihrem [[Sinn]] zu wenden. Im [[Verhältnis]] der [[Waren]] im [[Warentausch]] verhält sich der [[Doppelcharakter]] ihrer [[Arbeit]] am [[Gegenstand]] ihrer [[Bedürfnisse]] zwischen [[Notwendigkeit]] und [[Freiheit]] schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klassenverhältnisse bestehen also durch die Form eines sich selbst [[fremden]] Lebens, einem Leben, das seine eigenen Äußerungen als [[fremde Macht]] empfinden muss (siehe [[Entfremdung]]). Solche Verhältnisse gibt es vor allem bezogen auf die [[kulturellen]] und [[wirtschaftlichen]] Lebenssubstanzen, die politisch gegen ihre [[Wirklichkeit]] vermittelt werden. Kulturell ist es das Verhältnis einer Verleiblichung, einer körperlichen Einvernahme kultureller Lebensäußerungen (siehe [[Einverleibung]]), die der Verfügung durch gesellschaftlich mächtige [[Selbstgefühle]] unterstellt sind. Ökonomisch ist es das Verhältnis der Aneignung von Arbeitsprodukten, die der Verfügung durch gesellschaftlich mächtigen [[Geldbesitz]] unterstellt sind. Was zum einem dem [[Verhältnis]] der [[Selbstverwertung]] von [[Wahrnehmungen]] entspringt und in die [[Akkummulation]] von [[Selbstveredelungen]] eingeht, bildet sich zum anderen aus dem [[Verwertung]]sprozess der [[Arbeit]] und geht in die [[Akkummulation]] von [[toter Arbeit]] in Geldform, also von [[Kapital]] auf. Was sich durch seine Funktion im gesellschaftlichen [[Verhältnis]] durch die Verdopplungen (siehe auch [[Doppelcharakter]]) seiner [[Beziehungen]] formell aufhäuft akkumuliert in seiner [[selbstbezüglichen]] Macht über seine eigenen Grundlagen als herrschende Klasse gegen eine Klasse [[ohnmächtiger]] Menschen. Und dieses gesellschaftliche Lebensverhältnis bereichert sich in seinen [[Formationen]] als [[politische Kultur]] und [[politische Ökonomie]] und verarmt in seinem [[Sinn]] (siehe auch [[abstrakt menschlicher Sinn]]) und seiner [[Tätigkeit]] (siehe auch [[abstrakt menschliche Arbeit]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[bürgerlichen Gesellschaft]] ist eine ökonomisch bestimmte Klasse von daher der [[Begrifff]] für die [[Reproduktion]]sform von Menschen in einer durch den [[isolierten]] [[Nutzen]] der [[Arbeit]] bestimmten [[gesellschaftlichen]] [[Beziehung]], die sich im [[Warentausch]] durch das [[Verhältnis]] von Gelderwerb ([[Verkauf]] von [[Gebrauchswerten]]) und Geldbesitz ([[Einkauf]] von [[Gebrauchswerten]]) zwischen [[Produktion]] und [[Konsumtion]], zwischen Erzeugung und Aneignung der gesellschaftlichen [[Naturmacht]] [[wesen]]tlich unterscheidet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Klassengegensatz]] entsteht in der [[Teilung der Arbeit]] schon da, wo Produktion und Konsumtion durch [[Geld]] vermittelt wird, wo also die [[Geldbesitzer]] als [[Käufer]], als [[Subjekte]] des Marktes den [[Arbeitskraft]]besitzern als [[Verkäufer]], als [[Objekte]] des Marktes gegenüberstehen und aus diesen gesellschaftlichen [[Formbestimmung]]en heraus ihr [[Leben]] produzieren, beziehungsweise reproduzieren müssen. [[Klassenbewusstsein]] ist das Bewusstsein über die gesellschaftlich bestimmte [[Reproduktion]] der hierdurch bestimmten Menschen. Das [[Bewusstsein]] der eigenen Klassenlage ist die Grundlage ihres [[Selbstbewusstseins]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen existieren nicht dadurch in verschiedenen gesellschlichen Klassen, dass die einen arm und die anderen reich wären, die einen mehr hätten, als die anderen, dass also das gesellschaftliche Vermögen bloß ungerecht unter ihnen verteilt wäre (siehe [[Verteilungsungerechtigkeit]]), sondern weil ihr Vermögen selbst schon, also die Form ihres [[Eigentums]], gesellschaftlich zu Klassen bestimmt ist, bevor es überhaupt sich gesellschaftlich verwirklichen, sich substanziell äußern und darstellen kann. Klasse ist somit eine formale Kategorie zur Klassifizierung einer [[Substanz]], welche je nach gesellschaftlichem Entwicklungsstand, [[Nutzen]] und Gebrauch des gesellschaftlichen subjektiven Vermögens objektiv unterschiedlich [[bestimmt]] ist. Klasse ist eine Kategorie der [[Formbestimmung]], welche eine Graduation impliziert, die sich je nach dem Vermögen ihrer Substanz fortbestimmt und quantifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die gesellschaftliche Bestimmung der Selbsterhaltung ihres Vermögens, ihrer [[Eigenschaften]] und [[Fähigkeiten]] durch die [[Priva]]tform des [[Eigentums]], also durch das [[Privateigentum]], begründen sich die Lebensverhältnisse der Menschen in dem, worin die sich nur als das reproduzieren können, was sie für diese [[Gesellschaft]] erbringen, worin sie also in ihrer gesellschatlichen Beziehung objektiv unterschieden existieren müssen. Es ist die gesellschaftliche Form ihres [[Eigentums]], welche die Eigentümlichkeit ihres ganzen [[Lebens]] ausmacht, also das, wie sie ihr Leben überhaupt produzieren können. Die Lebensbasis der Menschen ist das Verhältnis zu ihrer [[Natur]], ihre gesellschaftliche Basis die Betätigung ihrer [[Naturmacht]] durch ihre [[Arbeit]] und die Form der Aneignung dieser Macht in der Aneignung ihrer Natur:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Produktion ist Aneignung der Natur von Seiten des Individuums innerhalb und vermittelst einer bestimmten Gesellschaftsform. In diesem Sinn ist es eine Binsenweisheit zu sagen, dass Eigentum (Aneignen) eine Bedingung der Produktion sei. Lächerlich aber ist es, hiervon einen Sprung auf eine bestimmte Form des Eigentums, z. B. das Privateigentum zu machen. ... Dass ... von keiner Produktion, also auch von keiner Gesellschaft die Rede sein kann, wo keine Form des Eigentums existiert, ist eine Binsenweisheit. Eine Aneignung, die sich nichts zu eigen macht, ist ein Widerspruch in sich. [[(K. Marx, Grundrisse der Kritik der politischen Ökonomie, 9.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesellschaftliche Form ihres Eigentums durch das [[Privateigentum]] entzieht den Menschen die [[Beziehung]] auf ihre gesellschaftliche [[Arbeit]] (siehe [[Entfremdung]]) und verteilt die gesellschaftliche [[Naturmacht]] in die Macht der Funktionen, die durch den privaten [[Besitz]] an dem Vermögen der Menschen bestimmt ist, welches die gesellschaftliche Arbeit hervorbringt. Es hat in dieser Gesellschaft, in der kapitalistischen Gesellschaft, die Form eines allgemeinen Privatnutzens, die Wertform der Eigennützigkeit in der Form von [[Geld]]. Und dieses teilt die Menschen in ihrem subjektiven Vermögen objektiv in Klassen auf, worin sich die Gegensätze des Geldverhältnisses in ihrer [[Ausschließlichkeit]] begegnen, die einen zu bloßen [[Käufern]], die anderen zu bloßen Verkäufern bestimmt, die einen zur Bereicherung ihres Geldvermögens befähigt, die anderen auf ihren [[Besitz]] an Arbeitsvermögen, also auf den [[Besitz]] ihrer [[Arbeitskraft]] reduziert. Der Klassencharakter ihres Besitzes vollzieht in dieser Aufspaltung die [[Entfremdung]] der Menschen von ihrer Tätigkeit, ihrem Produkt und ihrer Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Nationalökonomie verbirgt die Entfremdung in dem Wesen der Arbeit dadurch, daß sie nicht des unmittelbare Verhältnis zwischen dem Arbeiter (der Arbeit) und der Produktion betrachtet. Allerdings. Die Arbeit produziert Wunderwerke für die Reichen, aber sie produziert Entblößung für den Arbeiter. Sie produziert Paläste, aber Höhlen für den Arbeiter. Sie produziert Schönheit, aber Verkrüppelung für den Arbeiter. Sie ersetzt die Arbeit durch Maschinen, aber sie wirft einen Teil der Arbeiter zu einer barbarischen Arbeit zurück und macht den andren Teil zur Maschine. Sie produziert Geist, aber sie produziert Blödsinn, Kretinismus für den Arbeiter.&amp;quot; [[(MEW 2 S. 514)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch meint Klasse daher eine Form gesellschaftlicher Positionierung nach Maßgabe der gesellschaftlichen Verfügungsgewalt, also der politischen Machtaufteilung der Menschen aufgrund der Form des gesellschaftlichen Reichtums und der Mittel zur Naturbeherrschung (siehe [[Naturmacht]]). Diese bestimmt sich daraus, was zu der jeweiligen Entwicklungsepoche der [[Gesellschaft]] (siehe [[Geschichte]]) von Nutzen war, und wie sich dieser Nutzen politisch verhalten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine unterdrückte Klasse ist die Lebensbedingung jeder auf Klassengegensatz begründeten Gesellschaft. Die Befreiung der unterdrückten Klasse schließt also notwendigerweise die Schaffung einer neuen Gesellschaft ein. ... Heißt dies, dass es nach dem Sturz der alten Gesellschaft eine neue Klassenherrschaft geben wird, die in einer neuen politischen Gewalt gipfelt? Nein. Die Bedingung der Befreiung der arbeitenden Klasse ist die Abschaffung jeder Klasse. ... Die arbeitende Klasse wird im Laufe der Entwicklung an die Stelle der alten bürgerlichen Gesellschaft eine Assoziation setzen, welche die Klassen und ihren Gegensatz ausschließt, und es wird keine eigentliche politische Gewalt mehr geben, weil gerade die politische Gewalt der offizielle Ausdruck des Klassengegensatzes innerhalb der bürgerlichen Gesellschaft ist.&amp;quot; [[(K. Marx, Elend der Philosophie, MEW 4, 181f.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen mussten schon immer - wie jedes Naturwesen auch  die Notwendigkeiten ihres [[Stoffwechsels]] bewältigen und konnten sich dennoch immer auch frei hierzu verhalten in der Art und Weise, wie sie das tun. [[Freiheit]] und [[Notwendigkeit]] sind die wesentlichen Momente der menschlichen [[Geschichte]] (siehe [[historischer Materialismus]]). Die Freiheit war aber bisher immer nur auf der Seite der Mächtigen, die Notwendigkeit auf der Seite der Ohnmächtigen. Von daher war Freiheit prinzipiell negiert und kontte nur als mächtige Klasse, also im [[Widerspruch]] zu sich selbst bestimmend sein - Grundlage der [[Dialektik]], welche die Bewusstseinsform der Klassengesellschaft ist. Entscheidend in dieser Geschichte war die Entwicklung der [[Produktivität]] der [[Arbeit]] und die Verfügung über die Produktionsmittel. &amp;quot;Die [[Geschichte]] aller bisherigen [[Gesellschaft]] war eine Geschichte von [[Klassenkämpfen]]&amp;quot; [[(MEW 4, S. 462)]] hatte Karl Marx hierzu vermerkt und damit auf die Möglichkeit hingewiesen, dass eine klassenlose gesellschaftliche Aneignung der [[Produktivkräfte]] Freiheit zu einem menschlichen Wesensmerkmal der Notwendigkeit, die Verfügung über den gesellschaftlich erarbeiteten Reichtum machen würde, einem Reichtum, der weit über die Notwendigkeiten des Stoffwechsels hinaus reicht. Der [[politische Wille]] der Menschen würde dann mit ihrer Wirtschaftsweise einig sein können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[bürgerlichen Gesellschaft]]verteilt sich der gesellschaftliche Nutzen nach Maßgabe des Besitzstands, der [[Eigentum]] als [[Besitz]] vortäuscht und daher im [[Tausch]]verhältnis der Waren den Besitz nach ihrem [[Wert]] bezieht. Das unterscheidet die Klassen zunächst mal wesentlich in die der Besitzer von Produktionsmittel und denen von Reproduktionsmittel. Die an und für sich [[substanz]]iell gesellschaftliche Beziehung von [[Produktion]] und [[Reproduktion]] der Menschen wird hierduch zu einem Gegensatz [[bestimmt]], der formell sich nur als [[Besitzstand]] politisch verhält. Die Reproduktion menschlichen [[Leben]]s wird dadurch, dass sie letztlich nur als Besitz an Arbeitsvermögen in [[gesellschaft]]liche [[Beziehung]] tritt, von der Produktion des gesellschaftlichen [[Reichtum]]s beherrscht, die sich lediglich [[privat]] verhält. Dies hat die Menschen innerhalb dieser Gesellschaftsform in eine politische [[Bestimmung]] versetzt, worin die Klasse der [[Eigentümer]] von Arbeitsvermögen den [[Besitzern]] von [[Produktionmittel]] und [[Lebensbedingungen]] (Grund und Boden usw.) gegenüber steht, dazu gezwungen, das zu produzieren, was sie beherrscht. Der gesellschaftliche [[Reichtum]] wird in dieser Gesellschaftsform in einem [[Klassengegensatz]] angeeignet, wonach die Besitzer der Produktionsmittel das [[Mehrprodukt]] als [[Mehrwert]] akkumulieren und als [[Kapital]] verselbständigen und als Kapitalbesitzer über die gesellschaftlichen Lebensbedingungen verfügen, die Besitzer der [[Arbeitskraft]] im Wesentlichen aber nur die Mittel ihrer [[Reproduktion]] erhalten - als Dienstleistende in einer [[Dienstleistungsgesellschaft]] vielleicht auch geringfügige Kapitalanteile erwerben können (z.B. durch [[Aktienkapital]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hat sich mit der [[Globalisierung]] des [[fiktiven Kapitals]] aus dem [[Klassengegensatz]] der [[bürgerlichen Gesellschaft]] ein [[Klassengegensatz]] von [[Gläubiger]] und [[Schuldner]] entwickelt, der über die nationalen Verhältnisse hinweg im Weltmaßstab in einem [[Klassenkampf]] um die Wertdeckung des Geldes und seinen Währungen ausgetragen wird, der sich gegen die Menschheit und die [[Natur]] insgesamt richtet und seinen [[Mehrwert]] als bloßen [[Existenzwert]] eintreibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klassengegensätze erklären letztlich die Kämpfe in der Geschichte der Menschheit, welche zur Auflösung der Geschichtsepochn geführt hatten. Doch diese Kämpfe hatten bisher nur zur Ablösung einer Klassengesellschaft durch eine andere geführt. Nach Karl [[Marx]] geht es um die Beendigung des Klassenverhältnisses selbst, um eine klassenlose Gesellschaft, die durch den Entwicklungsstand der [[Produktivkraft]] der [[Arbeit]], der Technologie und der [[Automation]] möglich geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klassenbegriff zeigt einen gegensinigen Nutzen gesellschaftlicher [[Beziehungen]] auf, der innerhalb einer Klassengesellschaft subjektiv nicht überwindbar ist. Die Verfügbarkeit der im gesellschaftlichen Prozess entwickelten [[Mittel]] wird durch das herrschende Besitzverhältnis immer nur zum Nutzen der herrschenden Klasse verwendet. Die [[Politik]] dieser Gesellschaften war daher immer die Politik der herrschenden Klasse. Die [[Formbestimmtheit]] der bürgerlichen Gesellschaft zur Warenproduktion, welche politisch sich durch den Besitz von Waren konstituiert, erzeugt einen abstrakten Nutzen, der sich nur in der [[Wert]]produktion verwirklichen kann. Diese Produktionsform entwickelt sich notwendig zu einer Gesellschaft, worin die Geschichte nurmehr zwischen Politik und [[Ökonomie]] zirkuliert und sich die Menschen der Politik beugen müssen, um deren [[Nutzen]] zu befördern oder hiergegen angehen müssen, um diese Produktionsform zu beenden (siehe hierzu auch[[Kritik der politischen Ökonomie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Nutzen isoliert die [[natürlichen]] [[Eigenschaften]] der [[Beziehungen]] und [[Sachen]] auf ihre rein objekthaften Zwecke. [[Geschichte]] als [[Verhältnis]] des politischen [[Nutzens]] kann nur die Geschichte politischer [[Macht]] sein, welche auf der Grundlage einer natürlichen Not der Gesellschaft aus der [[Notwendigkeit]] ihrer [[Reproduktion]] und [[Produktion]] ihre Macht schöpft. Diese ist die historische Aneignungsform gesellschatlicher [[Naturmacht]]. Das Ende aller Klassenkämpfe ist demnach die Überwindung politischer Macht durch die Aneignung und Verwirklichung einer lebendigen und sich gesellschaftlich verwirklichenden [[Wirtschaft]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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