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	<title>Klassengesellschaft - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:29:36Z</updated>

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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Klassengesellschaft&amp;diff=624&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Klassengesellschaft&amp;diff=624&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:39:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Die besitzende Klasse und die Klasse des Proletariats stellen dieselbe menschliche Selbstentfremdung dar. Aber die erste Klasse fühlt sich in dieser Selbstentfremdung wohl und bestätigt, weiß die Entfremdung als ihre eigne Macht und besitzt in ihr den Schein einer menschlichen Existenz; die zweite fühlt sich in der Entfremdung vernichtet, erblickt in ihr ihre Ohnmacht und die Wirklichkeit einer unmenschlichen Existenz.&amp;quot; [[(MEW 1, S.37)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil menschliche [[Bedürfnisse]] nur in Einheit mit der menschlichen [[Arbeit]] zu verstehen sind (siehe hierzu [[Stoffwechsel]]), weil sie nur zwischen [[Produktion]] und [[Konsumtion]] sich adäquat [[existieren]] können, stellt sich ihre [[Trennung]] zwischen [[Einkauf]] und [[Verkauf]], die Trennung der Arbeit zwischen [[Gebrauchswert]] und [[Tauschwert]] dar und kann nur in der [[Leben]]Geldform ihren [[abstrakten]] Zusammenhang [[vermitteln]]. Von daher kann der arbeitende Mensch seine [[Bedürfnisse]] nur durch [[Geld]] [[befriedigen]] und der [[bedürftige]] Mensch nur durch einen [[Arbeitslohn]] sein [[Leben]] verdienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht die Verfügung ([[Besitz]]) über eine bestimmte Geldmenge macht die [[Klasse]]. Nicht der bloß [[monetäre]] [[Besitz]] von [[Geld]] ([[Geldbesitz]]) als [[Maßstab der Preise]]), sondern seine Quelle (siehe auch [[Geld]] als [[Maß der Werte]]): Die Klassenlage bestimmt, ob die [[Reproduktion]] und [[Produktion]] des [[Lebens]] aus der Bewirtschaftung eines [[Geldbesitzes]], aus der [[Verwertung]] von [[Geld]], oder aus dem [[Verkauf]] der eigenen [[Kraft]], aus der [[Nutzung]] ihrer existenziellen [[Fähigkeit]] besteht, [[gesellschaftlichen]] [[Reichtum]] zu schaffen (siehe hierzu auch [[Verteilungsgerechtigkeit]]). Nur hierdurch kann über eine [[Existenz]] [[politisch]] verfügt werden und diese beherrschen (siehe hierzu auch [[Arbeiterbewegung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle [[Verhältnisse]] der [[bürgerlichen Gesellschaft]] sind in ihren nationalen wie internationalen [[Beziehungen]] durch die [[Formbestimmungen]] des [[Geldes]] [[vermittelt]], wodurch der Erhalt, die [[Reproduktion]], wie auch die Fortentwicklung, die [[Produktivität]] der einzelnen Menschen, wie auch der [[gesellschaftliche]] Gehalt (siehe [[Substanz]]) ihrer [[Geschichte]] ausmacht (siehe hierzu auch [[Historischer Materialismus]]). Im der gegensinnigen Funktion (siehe [[Widersinn]]) des [[Geldes]] - einmal durch das [[Zahlungsmittel]] [[Geld]] als [[Maß der Werte]] beim [[Einkauf]], ein andermal als [[Maßstab der Preise]] beim [[Verkauf]], wird der Selbsterhalt der Menschen und [[Sachen]] von ihrer Herstellung getrennt (siehe [[Teilung der Arbeit]]). Letztlich ist die [[Reproduktion]] der Menschen in der [[bürgerlichen Gesellschaft]] sowohl national wie international durch die [[Existenzbedingung]] des [[Kapitals]] bestimmt (siehe hierzu [[Kapitalismus]]). In [[Klassen]] stellen sich die wirtschaftlichen [[Lebensbedingungen]] und kulturelle [[Lebensumstände]] einer dem Menschen [[entfremdeten]] [[Gesellschaft]] schon über die Aufteilung der Anteile [[entfremdeten]] [[Arbeit inbezahlterundunbezahlter Arbeitin ihremArbeitstagalsKlassengegensatzdar. Sie sind nicht von einzelnen Menschen überwindbar, solange sie diegesellschaftlicheMacht einerFormbestimmungüber derenLebenund dessen Selbsterneuerung verkörpern und sich in den mehr oder weniger offensichtlichenKlassenkämpfensolcher Gesellschaft zu einander verhalten.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind die Reproduktionsbedingungen von Menschen [[substanziell]] in ihrer [[politischen]] [[Bestimmung]] unterschieden, so spricht man von [[Klasse]]n. Der [[Klassengegensatz]] der [[bürgerliche Gesellscheft]] ergibt sich aus dem gesellschaftlichen Verhältnis ihrer Produkte in der [[Form]] von [[Waren]], die einerseits ihren Selbsterhalt [[bedingen]] (siehe auch [[Lebensbedingung]]), andererseits ihren gesellschaftlichen [[Reichtum]] als Warensammung, also als ein quantitatives [[Dasein]] von [[Waren]] darstellen, das über die [[Notwendigkeiten]] ihrer [[Existenz]] hinausreicht. Im [[Warentausch]] verhält sich ihr Produkt über die Geldform zum einen durch die [[allgemeine]] [[Notwendigkeit]] ihrer unmittelbaren [[Natur]], zum anderen durch die [[Aufschatzung]] ihres gesellschaftlichen Produkts in dieser [[Wertform]], worin ihre [[Freiheit]] sich als Vermögen gestaltet, ihre unmttelbare [[Not]] durch die [[Naturmacht]] ihrer [[Arbeit]] ganz in ihrem [[Sinn]] zu wenden. Im [[Verhältnis]] der [[Waren]] im [[Warentausch]] verhält sich der [[Doppelcharakter]] ihrer [[Arbeit]] am [[Gegenstand]] ihrer [[Bedürfnisse]] zwischen [[Notwendigkeit]] und [[Freiheit]] schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser [[Formbestimmung]] verhält sich die Gegensäzlichkeit der Existenzbedingungen der Menschen dadurch, dass die Einen ihrer [[Not]] gehorchen und das bleiben müssen, was sie sind, weil ihre Existenz dadurch bestimmt ist, nichts anderes haben zu können als sich selbst, und dass deshalb die Anderen das werden können, was sie nicht sind, sich die gesellschaftliche Macht der [[Freiheit]] nur dadurch aneignen können, wenn und weil sie das allgemeine Faustpfand des gesellschatliche [[Reichtums]] in der [[allgemeinen Wertform]] des [[Geldes]] besitzen (siehe [[Geldbesitz]]) und damit die gegen ihr Vermögen sowohl [[politisch]] wie [[sachlich]] [[verschulden]], so dass sie sich wegen ihrer [[Verdinglichung]] durch [[unbezahlte Arbeit]] sich selbst durch ihre Eigenschaften versachlichen, sich wie eine [[Sache]] [[veräußern]] müssen - sei es als [[Arbeitskraft]] oder als [[Schuldner]] im [[Kredithandel]] des [[Kapitals]] oder seiner [[Eigentumstitel]] (siehe auch [[Mieten]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klassenkampf ist keine politische Option auf eine bestimmte Zukunft, sondern ein [[Dasein]] allgegenwärtiger täglicher Verhältnisse der [[Preisbildung]], der Kampf um [[Arbeitslohn]] pro [[Arbeitszeit]] im ständig wechselnden [[Verhalten]] der [[Mehrwertrate]] (siehe auch [[Fall der Profitrate]]). Es ist der Kampf um das Vermögen und das Einkommen gegensinnig bestimmter [[Klassen]] (siehe [[Klassengegensatz]]), die ihre Existenz durch die Eigenschaften ihres Einkommens gegeneinander reproduzieren und [[fortbestimmen]]. Das Einkommen der Arbeitsleute, der [[Arbeitslohn]] bezieht sich auf die [[Arbeitszeit]], die sie für iihre [[Reproduktion]], dem Lebensunterhalt ihres [[Lebensstandards]] aufwenden müssen. Das Einkommen des [[Kapitals]] bezieht sich auf die Waren- und Geldzirkulation, durch die sich ihre vorgestreckte Investitionen in die Produktion zwischen [[Einkauf]] und [[Verkauf]]rentieren müssen. Während sich dort der Geldwert über den Einkauf von [[Eigentumstitel]](Wertpapiere, [[Grundbesitz]], Imobilien, Gebühren) dadurch stabilisieren kann, dass er sich die [[Risiken]] des [[Geldbeiitzes]], auf seine [[Wertrealisierung]] bezieht, verschärft sich die [[Ausbeutung]] der Arbeitsleute durch die damit begründete Erhöhung der [[Mieten]] und Gebühren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Globalisierung]] des [[fiktiven Kapitals]] hat sich daher auch das [[Verhältnis]] des damit errichteten [[Schuldgeldsystems]] in das [[Verhalten]] der um ihren [[Geldwert]] [[konkurrierenden]] [[Nationalstaaten]] als [[Klassenverhältnis]] von [[Gläubiger]]staaten zu [[Schuldner]]staten [[fortbestimmt]] und fortgetragen. Weil der in seiner Abhängigkit von der [[Arbeit]], der &amp;quot;Arbeitnhmer&amp;quot; durch die Unterwerfung des [[Zahlungsmittels]]aus seinem [[Arbeitslohn]] unter das im [[Geldbesitz]] herrschende [[Kaufmittel]] [[Geld]] in der Hand der &amp;quot;Arbeitgeber&amp;quot; zwangsläufig immer ärmer wird, während der Reiche reicher wird, stellt sich darin nicht einfach eine persönliche Auseinandersetzung von gegensinnig gestimmten Persönlichkeiten dar, sondern vor allem ein Kampf gegensätzlicher Geldfunktionen. Weil der [[Geldwert]] der [[Arbeit]] sinkt, während sich ihr [[Existenzwert]] erhöht, müssen die &amp;quot;Arbeitnehmer&amp;quot; den Wertverlust immer wieder durch Forderungen nach einem größeren Einkommen (Lohn, [[Preis]] der Arbeit) ausgeglichen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Klassengegensatz begründet sich also aus gegensätzlichen [[Reproduktion]]sbedingungen, wenn eine Klasse sich nur im Gegensatz zu einer anderen entwickeln kann, die eine sich z.B. bereichert, wenn die andere ärmer wird (siehe [[Entfremdung]]) - nur weil die einen [[Geld]] als [[Kaufmittel]] besitzen können (siehe auch [[Geldbesitz]]), die anderen Geld nur als [[Zahlungsmittel]] nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Klassenherrschaft kann eine [[Gesellschaft]] nicht bestimmen, wenn die Existenzen von Menschen nicht wirklich, also in ihrer jeweiligen [[Wirklichkeit]] durch unterschiedliche Lebenssubstanz beherrscht sind. Eine Klassengesellschaft besteht dadurch, dass sie durch politisch bedingte [[Formbestimmung]] Menschen im [[Verhältnis]] von [[Klassen]] ihrer Lebensgrundlagen unterscheidet. Es handelt sich dabei immer um ein Verhältnis von gesellschaftlich mächtigeren und gesellschaftlich ohnmächtigeren Menschen, die durch ihre gesellschaftlich bestimmte Lebensform in einem [[Verhältnis]] stehen, das Hegel als Verhältnis von Herrschaft und Knechtschaft bezeichnet hat. Marx hat die [[bürgerliche Gesellschaft]] als eine Klassengesellschaft beschrieben, die in der [[Beziehung]] über die gegensätzlichen Positionen des [[Privateigentums]] als unterschiedliche Funktionen des [[Geldes]] zwischen [[Einkauf]] und [[Verkauf]] von [[Waren]] begründet ist, wodurch der Einkäufer der Ware [[Arbeitskraft]] substanziell anders bestimmt ist als ihr Verkäufer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder [[Klassengegensatz]] entsteht mit der [[Teilung]] eines Zusammenhangs, durch die Zerteilung eines [[Ganzen]], das die [[Teile]], die sich [[ergänzen]], gegeneinander bestimmt und hierdurch als [[abstrakt]] [[Ganzes]] [[gesellschaftliche]] Macht inne hat, die sich durch die Zerteilung als [[fremde Kraft]] bewährt und als Macht der [[Entfremdung]] bestärkt. &amp;quot;Teile und Herrsche&amp;quot; ist die Grundlage jeder Klassenbestimmung, die etwas [[abstrakt Allgemeines]] als [[Entfremdung]]smacht konstituiert, um Menschen abhängig zu machen und abhängig zu halten gegenüber einer herrschenden [[Klasse]], die das [[Allgemeine]] durch die [[politische]] [[Macht]] und Gewalt des [[Privateigentums]] in [[Besitz]] nimmt und in der [[Abwesenheit]] von der darin enthaltenen [[Ohnmacht]] hiervon dann auch selbst besessen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen existieren nicht dadurch in verschiedenen gesellschaftlichen Klassen, dass die einen arm und die anderen reich wären, die einen mehr hätten, als die anderen, dass also das gesellschaftliche Vermögen bloß ungerecht unter ihnen [[falsch]] verteilt wäre (siehe [[Verteilungsungerechtigkeit]]), sondern weil ihr Vermögen selbst schon, also die Form ihres [[Eigentums]], gesellschaftlich zu Klassen bestimmt ist, bevor es überhaupt sich gesellschaftlich verwirklichen, sich substanziell äußern und darstellen kann. Klasse ist somit eine formale Kategorie zur Klassifizierung einer [[Substanz]], welche je nach gesellschaftlichem Entwicklungsstand, [[Nutzen]] und Gebrauch des gesellschaftlichen subjektiven Vermögens objektiv unterschiedlich [[bestimmt]] ist. Klasse ist eine Kategorie der [[Formbestimmung]], welche eine Graduation impliziert, die sich je nach dem Vermögen ihrer Substanz fortbestimmt und [[quantifiziert]]. Und diese Substanz stellt sich nicht einfach [[quantitativ]] her, sondern durch das, was [[qualitativ]] als [[Teil]] der [[Gesellschaft]] auf diese als [[Ganzes]] der Klassenverhältnisse (siehe [[Klassengegensatz]]) über ihre [[Formbestimmung]] bezogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede [[Gesellschaft]] muss sicn nach drei Grundsätzen bewirtschaften: 1. als Selbsterhalt ihrer [[Arbeit]], 2. als Selbsterhalt ihrer [[Produktionsmittel]] und 3. als Fortentwicklung ihres [[Reichtums]], der Lebensvielfalt ihrer [[Lebensverhältnisse]] im [[Wachstum]] ihrer Bevölkerung. Im [[Kapitalismus]] stellt sich dies in drei [[substanziell]] verschiedenen [[Wertformen]] dar: 1. als [[Variables Kapital]], das den Reproduktionswert der [[Arbeitskraft]] ausmacht, 2. als [[Konstantes Kapital]], das den Reproduktionswert der Existenz- und [[Produktionsmittel]] ausmacht und 3. als [[Finanzkapital]], worin der [[Mehrwert]] des gesellschaftlichen [[Reichtums]] sich erhält und [[fortbestimmt]]. In der politischen Ökonomie wird diese Dreifaltigkeit der Kapitalformationen als &amp;quot;[[trinitarische Formel]]&amp;quot; bezeichnet, womit das [[Verhältnis]] und [[Verhalten]] der [[Klassengegensätze]] dargestellt sein soll (siehe hierzu auch [[Existenzwert]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im rein [[wirtschaftlichen]] Verhältnis ist [[Klasse]] der [[Begrifff]] für die [[Reproduktion]]sform von Menschen in einer durch den [[isolierten]] [[Nutzen]] der [[Arbeit]] bestimmten [[Gesellschaft]], der sich im [[Warentausch]] zwischen [[Produktion]] und [[Konsumtion]], zwischen Erzeugung und Aneignung ihrer [[Naturmacht]] [[wesen]]tlich unterscheidet. Innerhalb der unterschiedlichen Klassen können die Menschen nur das verwirklichen, wozu sie durch die Ab[[trennung]] aus ihrem [[gesellschaftlichen]] Zusammenhang bestimmt sind, also nur das bleiben, was sie sind, weil ihre Lebensäußerung nur in der [[Form]] eines [[entäußerten]] Lebens existiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kulturelle Klassen bestimmen sich zwischen [[Kulturarbeit]] und [[Kulturkonsum.]] Doch [[Kulturarbeit]] unterscheidet sich von der wirtschaftlichen Produktion nützlicher [[Gegenstände]] wesentlich darin, dass sie nicht Güter, sondern [[Sinn]] bildet, auch wenn sie als Kulturgüter nützlich sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Klassenbewusstsein]] ist das Bewusstsein über die gesellschaftlich bestimmte [[Reproduktion]] der hierdurch bestimmten Menschen. Das [[Bewusstsein]] der eigenen Klassenlage ist die Grundlage ihres [[Selbstbewusstseins]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltwirtschaft hat sich inzwischen von jeder wirtschaftlichen Realität abgelöst, weil sie an ihr längst gescheitert ist (siehe [[Wertralisation]]) und ihre Finanzierung auf eine Wertdeckung in der Zukunft spekuliert, sie also nachfolgenden [[Generationen]] überantwortet. Sie vertraut auf ihre Fiktionen und sezt[[fiktives Kapital]] fast unbeschränkt ein, weil und solange sie sich der politischen Macht der [[Nationalstaaten]] noch sicher ist, die für die Schuldentilgung auf dem Weltmarkt bürgen müssen. Die aber können sich überhaupt nur auf die Preisbildung im politischen Rahmen ihrer Währungungen beziehen und müssen ihre Eingriffe mit entspechender politischen Gewalt ausstatten. Der [[Nationalstaat]]und seine politische [[Klasse]] und Verfassung hat sich somit auch selbst den [[Notwendigkeiten]] dieser Gewalt zu beugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hat sich mit der [[Globalisierung]] des [[fiktiven Kapitals]] aus dem [[Klassengegensatz]] der [[bürgerlichen Gesellschaft]] ein [[Klassengegensatz]] von [[Gläubiger]] und [[Schuldner]] entwickelt, der über die nationalen Verhältnisse hinweg im Weltmaßstab in einem [[Klassenkampf]] um die Wertdeckung des Geldes und seinen Währungen ausgetragen wird, der sich gegen die Menschheit und die [[Natur]] insgesamt richtet und seinen [[Mehrwert]] als bloßen [[Existenzwert]] eintreibt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
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