<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Konkrete_Utopie</id>
	<title>Konkrete Utopie - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Konkrete_Utopie"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Konkrete_Utopie&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-07T02:26:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Konkrete_Utopie&amp;diff=10502&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Konkrete_Utopie&amp;diff=10502&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-04T18:49:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 4. November 2025, 20:49 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l1&quot;&gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Mit der [[Kritik]] des reinen [[politischen Willens]] und seinen politischen Kämpfen ist ein Anspruch entstanden, den [[Kapitalismus]] und seinen [[bürgerlichen Staat]] nicht durch die Konfrontation der Kämpfer um eine politische [[Macht]] und [[Gewalt]] als solche, sondern durch die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;List der [[Vernunft]]&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;, durch die radikale [[Beziehung]] auf den bisher nur [[abstrakt]] durch [[Geld]] vermittelten [[Reichtum]] seiner konkret menschlichen [[Verhältnisse]] in der schon [[substanziell]] vorhandenen [[Gegenwart]] einer menschlichen [[Gesellschaft]] zu verwirklichen. Konkrete Utopie ist die [[Vorstellung]] einer [[Kritik]] der Gegenwart, die ihre [[Erkenntnisse]] in ihrer [[Beziehung]] auf verkehrte [[Verhältnissen]] konkret anzuwenden sucht und von daher eine Leitlinie ihres [[Verhaltens]] entwirft, indem deren gegenwärtiger Gehalt gegen deren [[verkehrte]] Formen gewendet wird. Weil menschliche [[Gesellschaft]] immer nur gegenwärtig sein kann, sind ihre [[Formen]] auch von gegenwärtigen Menschen zu untergraben (siehe [[Subversion]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Mit der [[Kritik]] des reinen [[politischen Willens]] und seinen politischen Kämpfen ist ein Anspruch entstanden, den [[Kapitalismus]] und seinen [[bürgerlichen Staat]] nicht durch die Konfrontation der Kämpfer um eine politische [[Macht]] und [[Gewalt]] als solche, sondern durch die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;List der [[Vernunft]]&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, durch die radikale [[Beziehung]] auf den bisher nur [[abstrakt]] durch [[Geld]] vermittelten [[Reichtum]] seiner konkret menschlichen [[Verhältnisse]] in der schon [[substanziell]] vorhandenen [[Gegenwart]] einer menschlichen [[Gesellschaft]] zu verwirklichen. Konkrete Utopie ist die [[Vorstellung]] einer [[Kritik]] der Gegenwart, die ihre [[Erkenntnisse]] in ihrer [[Beziehung]] auf verkehrte [[Verhältnissen]] konkret anzuwenden sucht und von daher eine Leitlinie ihres [[Verhaltens]] entwirft, indem deren gegenwärtiger Gehalt gegen deren [[verkehrte]] Formen gewendet wird. Weil menschliche [[Gesellschaft]] immer nur gegenwärtig sein kann, sind ihre [[Formen]] auch von gegenwärtigen Menschen zu untergraben (siehe [[Subversion]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Eine konkrete Utopie geht davon aus, dass die [[Gegenwart]] durch eine [[Formbestimmung]] der [[Abstraktion]] von ihrer Lebenssubstanz bestimmt ist (vergleiche [[abstrakt menschliche Arbeit]], [[abstrakt menschlicher Sinn]]), die erst in der Auseinandersetzung um ihre konkreten Verhältnisse sich konkret verwirklichen kann. Was dem Wesen nach schon geschichtlich vorhanden ist, wirkt gegenwärtig nur durch seine [[Abwesenheit]] und [[verkehrt]] alle [[Verhältnisse]] zu einer [[Beziehung]] ihrer [[abstrakten Allgemeinheit]]. Nach diesem [[Verständnis]] wird [[Geschichte]] in der Auseinandersetzung um konkrete [[Verhältnisse]] gebildet, die in ihrer Form voch von abstrakt vorhandenen [[Substanzen]] bestimmt ist, die sich durch deren Umkehrung (siehe hierzu auch [[Verkehrung]]) durch ihre konkrete [[Substanz]] verwirklicht, indem ihre [[Formbestimmung]] als [[Fremdbestimmung]] erkannt wird, die mit ihrer [[Entfremdung]] auch wirklich [[aufzuheben]] ist, wenn sich deren [[Kritik]] durch das konkrete [[Leben]] der Menschen verwirklichen lässt (sieh hierzu [[Subversion]]), zum Beispiel in der Umkehrung der [[Kritik der politischen Ökonomie]] zu einer wirtschaftlichen [[Politik]] der Menschen (siehe hierzu auch [[internationale Kommunalwirtschaft]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Eine konkrete Utopie geht davon aus, dass die [[Gegenwart]] durch eine [[Formbestimmung]] der [[Abstraktion]] von ihrer Lebenssubstanz bestimmt ist (vergleiche [[abstrakt menschliche Arbeit]], [[abstrakt menschlicher Sinn]]), die erst in der Auseinandersetzung um ihre konkreten Verhältnisse sich konkret verwirklichen kann. Was dem Wesen nach schon geschichtlich vorhanden ist, wirkt gegenwärtig nur durch seine [[Abwesenheit]] und [[verkehrt]] alle [[Verhältnisse]] zu einer [[Beziehung]] ihrer [[abstrakten Allgemeinheit]]. Nach diesem [[Verständnis]] wird [[Geschichte]] in der Auseinandersetzung um konkrete [[Verhältnisse]] gebildet, die in ihrer Form voch von abstrakt vorhandenen [[Substanzen]] bestimmt ist, die sich durch deren Umkehrung (siehe hierzu auch [[Verkehrung]]) durch ihre konkrete [[Substanz]] verwirklicht, indem ihre [[Formbestimmung]] als [[Fremdbestimmung]] erkannt wird, die mit ihrer [[Entfremdung]] auch wirklich [[aufzuheben]] ist, wenn sich deren [[Kritik]] durch das konkrete [[Leben]] der Menschen verwirklichen lässt (sieh hierzu [[Subversion]]), zum Beispiel in der Umkehrung der [[Kritik der politischen Ökonomie]] zu einer wirtschaftlichen [[Politik]] der Menschen (siehe hierzu auch [[internationale Kommunalwirtschaft]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l7&quot;&gt;Zeile 7:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 7:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Allerdings können Utopien tatsächlich auch schnell mal nur flotte Fantasien sein, Science Fiction zur Belebung des Alltags oder als [[Befriedung]] durch den Trost der [[Vorstellung]] von einer völlig anderen Welt, einem anderen [[Leben]], das so abstrakt ist wie das vorhandene, weil es nur eine Vorstellungswelt von diesem ist, indem dessen Mängel einfach nur weggedacht werden. Eine Utopie kann nur gut sein, wenn sie das konkrete [[Leben]] beleben kann, weil sie den [[Grund]] seiner Behinderung als Hemmnis ihrer Befreiung, ihrer [[Emanzipation]] begriffen hat und darin nicht versacken will (siehe auch [[Freiheit]]). Und solche Utopie kann nur als [[Kritik]] der Gegenwart auftreten, wenn sie den [[notwendigen Schein]] der Verhältnisse begrifffen hat und deren [[Ideologie]] als Ideal einer [[Scheinwelt]] kritisiert und konkret im Einzelnen wie auch allgemein beantwortet. Und daher kann diese Utopie auch nur konkret sein, wo sie auf einer [[Analyse]] begründet ist, einen Gedanken verfolgt, der die Wurzeln des Menschseins in seiner [[Wesensnot]] reflektiert. Denn eine konkrete Utopie besteht nicht aus irgendwelchen himmlischen Vorstellungen und Hirngespinsten, sondern aus den Resultaten einer [[Analyse]] und der daraus erfolgten [[Erklärung]] der gegenwärtigen [[Verhältnisse]], worin entdeckt wurde, was ihre [[Widersprüche]] und [[Nichtungen]]ausmacht. Utopien beziehen sich auf die Tendenzen und Latenzen in der geschichtlichen Bewegung selbst. So beschrieb das schon einmal Ernst Bloch:&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Allerdings können Utopien tatsächlich auch schnell mal nur flotte Fantasien sein, Science Fiction zur Belebung des Alltags oder als [[Befriedung]] durch den Trost der [[Vorstellung]] von einer völlig anderen Welt, einem anderen [[Leben]], das so abstrakt ist wie das vorhandene, weil es nur eine Vorstellungswelt von diesem ist, indem dessen Mängel einfach nur weggedacht werden. Eine Utopie kann nur gut sein, wenn sie das konkrete [[Leben]] beleben kann, weil sie den [[Grund]] seiner Behinderung als Hemmnis ihrer Befreiung, ihrer [[Emanzipation]] begriffen hat und darin nicht versacken will (siehe auch [[Freiheit]]). Und solche Utopie kann nur als [[Kritik]] der Gegenwart auftreten, wenn sie den [[notwendigen Schein]] der Verhältnisse begrifffen hat und deren [[Ideologie]] als Ideal einer [[Scheinwelt]] kritisiert und konkret im Einzelnen wie auch allgemein beantwortet. Und daher kann diese Utopie auch nur konkret sein, wo sie auf einer [[Analyse]] begründet ist, einen Gedanken verfolgt, der die Wurzeln des Menschseins in seiner [[Wesensnot]] reflektiert. Denn eine konkrete Utopie besteht nicht aus irgendwelchen himmlischen Vorstellungen und Hirngespinsten, sondern aus den Resultaten einer [[Analyse]] und der daraus erfolgten [[Erklärung]] der gegenwärtigen [[Verhältnisse]], worin entdeckt wurde, was ihre [[Widersprüche]] und [[Nichtungen]]ausmacht. Utopien beziehen sich auf die Tendenzen und Latenzen in der geschichtlichen Bewegung selbst. So beschrieb das schon einmal Ernst Bloch:&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Prozeßhaft-konkrete Utopie ist in den beiden Grundelementen der marxistisch erkannten Wirklichkeit: in ihrer Tendenz, als der Spannung des verhindert Fälligen, in ihrer Latenz, als dem Korrelat der noch nicht verwirklichten objektiv-realen Möglichkeiten in der Welt. (Bloch, Ernst, Das Prinzip Hoffnung, Frankfurt am Main 1985, S. 727).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Prozeßhaft-konkrete Utopie ist in den beiden Grundelementen der marxistisch erkannten Wirklichkeit: in ihrer Tendenz, als der Spannung des verhindert Fälligen, in ihrer Latenz, als dem Korrelat der noch nicht verwirklichten objektiv-realen Möglichkeiten in der Welt. (Bloch, Ernst, Das Prinzip Hoffnung, Frankfurt am Main 1985, S. 727).&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Was nach Bloch noch wie etwas Verdrängtes wirkt, ein verhindert Fälliges, ist in seiner Existenzform etwas Notwendiges, das zu seiner Verwirklichung treibt, das schon zu Denken gegeben hat aber seinen Gedanken noch nicht verwirklichen konnte, weil ihn die Wirklichkeit noch nicht erreicht hat.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Was nach Bloch noch wie etwas Verdrängtes wirkt, ein verhindert Fälliges, ist in seiner Existenzform etwas Notwendiges, das zu seiner Verwirklichung treibt, das schon zu Denken gegeben hat aber seinen Gedanken noch nicht verwirklichen konnte, weil ihn die Wirklichkeit noch nicht erreicht hat.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Es genügt nicht, daß der Gedanke zur Verwirklichung drängt, die Wirklichkeit muß sich selbst zum Gedanken drängen. [[(MEW 1, S. 386)]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Es genügt nicht, daß der Gedanke zur Verwirklichung drängt, die Wirklichkeit muß sich selbst zum Gedanken drängen. [[(MEW 1, S. 386)]].&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Es kann bei dieser Utopie nur um die Schlussfolgerung aus einer Analyse gehen, sie sich im Wissen und Bewusstsein der wirklichen Aufhebung gesellschaftlicher Widersprüche vollzieht, die sich aus den Begriffen ihrer natürlichen Substanz, als Kenntnis ihrer [[Logik]] und Geschichte, von daher schließlich aus der Kenntnis ihrer Wertform, durch die [[Arbeitswerttheorie]], ihren Brennpunkt kennt, der sich mit der Geldform bis in unsere, durch Fiktionen globalisierte Welt hinein fortgebildet hat. Schon in den Ursprüngen der bürgerlichen Gesellschaft waren daher ihre Grundprobleme angelegt, die sich schließlich mit der Globalisierung des [[fiktiven Kapitals]] totalisiert und scheinbar unauflösbar gemacht haben. Neu ist nicht ihre Form, sondern ihre Brutalität, mit der sie sich durchsetzt, die Enge ihrer [[Abstraktionskraft]], die Angst ihrer Triebe, die sich selbst schon an ihrer Form, ihrer Geldform vergehen. Es ging schon immer um den Widerspruch zwischen der Produktion eines gesellschaftlichen Eigentums und dem privat angeeigneten Besitz, um eine gesellschaftliche Rechtsform des Eigentums die schon durch ihre politische Realisierung über den Warenhandel die Arbeitskraft und das Leben der Menschen ausbeuten und die Ressourcen der Natur plündern kann. Es ging auch immer schon um den Zweifel, dass eine Demokratie durch Repräsentationen politischer [[Persönlichkeiten]] sich wirklich demokratisch entwickeln kann. Und es ging schon immer um die Erkenntnis, dass der Mensch kein isoliertes Einzelwesen ist, das quasi nur sich zu gestalten hat, sondern das jedem einzelnen Menschen seine Gesellschaft als Substanz seiner Lebensbedingung vorausgesetzt und im Verhältnis der Menschen zu sich und ihren objektiven Lebensformen geschichtlich gebildet ist.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Es kann bei dieser Utopie nur um die Schlussfolgerung aus einer Analyse gehen, sie sich im Wissen und Bewusstsein der wirklichen Aufhebung gesellschaftlicher Widersprüche vollzieht, die sich aus den Begriffen ihrer natürlichen Substanz, als Kenntnis ihrer [[Logik]] und Geschichte, von daher schließlich aus der Kenntnis ihrer Wertform, durch die [[Arbeitswerttheorie]], ihren Brennpunkt kennt, der sich mit der Geldform bis in unsere, durch Fiktionen globalisierte Welt hinein fortgebildet hat. Schon in den Ursprüngen der bürgerlichen Gesellschaft waren daher ihre Grundprobleme angelegt, die sich schließlich mit der Globalisierung des [[fiktiven Kapitals]] totalisiert und scheinbar unauflösbar gemacht haben. Neu ist nicht ihre Form, sondern ihre Brutalität, mit der sie sich durchsetzt, die Enge ihrer [[Abstraktionskraft]], die Angst ihrer Triebe, die sich selbst schon an ihrer Form, ihrer Geldform vergehen. Es ging schon immer um den Widerspruch zwischen der Produktion eines gesellschaftlichen Eigentums und dem privat angeeigneten Besitz, um eine gesellschaftliche Rechtsform des Eigentums die schon durch ihre politische Realisierung über den Warenhandel die Arbeitskraft und das Leben der Menschen ausbeuten und die Ressourcen der Natur plündern kann. Es ging auch immer schon um den Zweifel, dass eine Demokratie durch Repräsentationen politischer [[Persönlichkeiten]] sich wirklich demokratisch entwickeln kann. Und es ging schon immer um die Erkenntnis, dass der Mensch kein isoliertes Einzelwesen ist, das quasi nur sich zu gestalten hat, sondern das jedem einzelnen Menschen seine Gesellschaft als Substanz seiner Lebensbedingung vorausgesetzt und im Verhältnis der Menschen zu sich und ihren objektiven Lebensformen geschichtlich gebildet ist.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Konkrete_Utopie&amp;diff=9104&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Konkrete_Utopie&amp;diff=9104&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-02T16:29:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 2. November 2025, 18:29 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l1&quot;&gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt; &lt;/del&gt;Mit der [[Kritik]] des reinen [[politischen Willens]] und seinen politischen Kämpfen ist ein Anspruch entstanden, den [[Kapitalismus]] und seinen [[bürgerlichen Staat]] nicht durch die Konfrontation der Kämpfer um eine politische [[Macht]] und [[Gewalt]] als solche, sondern durch die &quot;List der [[Vernunft]]&quot;, durch die radikale [[Beziehung]] auf den bisher nur [[abstrakt]] durch [[Geld]] vermittelten [[Reichtum]] seiner konkret menschlichen [[Verhältnisse]] in der schon [[substanziell]] vorhandenen [[Gegenwart]] einer menschlichen [[Gesellschaft]] zu verwirklichen. Konkrete Utopie ist die [[Vorstellung]] einer [[Kritik]] der Gegenwart, die ihre [[Erkenntnisse]] in ihrer [[Beziehung]] auf verkehrte [[Verhältnissen]] konkret anzuwenden sucht und von daher eine Leitlinie ihres [[Verhaltens]] entwirft, indem deren gegenwärtiger Gehalt gegen deren [[verkehrte]] Formen gewendet wird. Weil menschliche [[Gesellschaft]] immer nur gegenwärtig sein kann, sind ihre [[Formen]] auch von gegenwärtigen Menschen zu untergraben (siehe [[Subversion]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Mit der [[Kritik]] des reinen [[politischen Willens]] und seinen politischen Kämpfen ist ein Anspruch entstanden, den [[Kapitalismus]] und seinen [[bürgerlichen Staat]] nicht durch die Konfrontation der Kämpfer um eine politische [[Macht]] und [[Gewalt]] als solche, sondern durch die &quot;List der [[Vernunft]]&quot;, durch die radikale [[Beziehung]] auf den bisher nur [[abstrakt]] durch [[Geld]] vermittelten [[Reichtum]] seiner konkret menschlichen [[Verhältnisse]] in der schon [[substanziell]] vorhandenen [[Gegenwart]] einer menschlichen [[Gesellschaft]] zu verwirklichen. Konkrete Utopie ist die [[Vorstellung]] einer [[Kritik]] der Gegenwart, die ihre [[Erkenntnisse]] in ihrer [[Beziehung]] auf verkehrte [[Verhältnissen]] konkret anzuwenden sucht und von daher eine Leitlinie ihres [[Verhaltens]] entwirft, indem deren gegenwärtiger Gehalt gegen deren [[verkehrte]] Formen gewendet wird. Weil menschliche [[Gesellschaft]] immer nur gegenwärtig sein kann, sind ihre [[Formen]] auch von gegenwärtigen Menschen zu untergraben (siehe [[Subversion]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Eine konkrete Utopie geht davon aus, dass die [[Gegenwart]] durch eine [[Formbestimmung]] der [[Abstraktion]] von ihrer Lebenssubstanz bestimmt ist (vergleiche [[abstrakt menschliche Arbeit]], [[abstrakt menschlicher Sinn]]), die erst in der Auseinandersetzung um ihre konkreten Verhältnisse sich konkret verwirklichen kann. Was dem Wesen nach schon geschichtlich vorhanden ist, wirkt gegenwärtig nur durch seine [[Abwesenheit]] und [[verkehrt]] alle [[Verhältnisse]] zu einer [[Beziehung]] ihrer [[abstrakten Allgemeinheit]]. Nach diesem [[Verständnis]] wird [[Geschichte]] in der Auseinandersetzung um konkrete [[Verhältnisse]] gebildet, die in ihrer Form voch von abstrakt vorhandenen [[Substanzen]] bestimmt ist, die sich durch deren Umkehrung (siehe hierzu auch [[Verkehrung]]) durch ihre konkrete [[Substanz]] verwirklicht, indem ihre [[Formbestimmung]] als [[Fremdbestimmung]] erkannt wird, die mit ihrer [[Entfremdung]] auch wirklich [[aufzuheben]] ist, wenn sich deren [[Kritik]] durch das konkrete [[Leben]] der Menschen verwirklichen lässt (sieh hierzu [[Subversion]]), zum Beispiel in der Umkehrung der [[Kritik der politischen Ökonomie]] zu einer wirtschaftlichen [[Politik]] der Menschen (siehe hierzu auch [[internationale Kommunalwirtschaft]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Eine konkrete Utopie geht davon aus, dass die [[Gegenwart]] durch eine [[Formbestimmung]] der [[Abstraktion]] von ihrer Lebenssubstanz bestimmt ist (vergleiche [[abstrakt menschliche Arbeit]], [[abstrakt menschlicher Sinn]]), die erst in der Auseinandersetzung um ihre konkreten Verhältnisse sich konkret verwirklichen kann. Was dem Wesen nach schon geschichtlich vorhanden ist, wirkt gegenwärtig nur durch seine [[Abwesenheit]] und [[verkehrt]] alle [[Verhältnisse]] zu einer [[Beziehung]] ihrer [[abstrakten Allgemeinheit]]. Nach diesem [[Verständnis]] wird [[Geschichte]] in der Auseinandersetzung um konkrete [[Verhältnisse]] gebildet, die in ihrer Form voch von abstrakt vorhandenen [[Substanzen]] bestimmt ist, die sich durch deren Umkehrung (siehe hierzu auch [[Verkehrung]]) durch ihre konkrete [[Substanz]] verwirklicht, indem ihre [[Formbestimmung]] als [[Fremdbestimmung]] erkannt wird, die mit ihrer [[Entfremdung]] auch wirklich [[aufzuheben]] ist, wenn sich deren [[Kritik]] durch das konkrete [[Leben]] der Menschen verwirklichen lässt (sieh hierzu [[Subversion]]), zum Beispiel in der Umkehrung der [[Kritik der politischen Ökonomie]] zu einer wirtschaftlichen [[Politik]] der Menschen (siehe hierzu auch [[internationale Kommunalwirtschaft]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Begriff &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�konkrete Utopie� &lt;/del&gt;ist von Ernst Bloch im Hinblick auf eine marxistische Kritik der Utopie gebildet worden. Utopie im Sinne dieser [[Kritik]] war die Vorstellung eines vollkommenen Gesellschaftszustands, die keine realistische Perspektive der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�berwindung &lt;/del&gt;des &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Gegenw�rtigen &lt;/del&gt;bietet, weil sie seinen [[Idealen]] blind verhaftet bleibt und nicht an &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�die &lt;/del&gt;wirkliche &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Bewegung� ankn�pft&lt;/del&gt;, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�welche &lt;/del&gt;den jetzigen Zustand aufhebt.&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�&lt;/del&gt;[[(Marx/Engels, Die deutsche Ideologie, MEW 3, S. 35]]). Bloch will der [[Verallgemeinerung]] einer solchen Kritik auf jegliche Utopie entgegentreten, die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�Vielfalt &lt;/del&gt;und &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Ubiquit�t &lt;/del&gt;des &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Utopischen� &lt;/del&gt;aufweisen und will dagegen insbesondere die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Unerl�sslichkeit &lt;/del&gt;sozialutopischer Antizipationen im Kontext marxistischer Praxis geltend machen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Begriff &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;konkrete Utopie &lt;/ins&gt;ist von Ernst Bloch im Hinblick auf eine marxistische Kritik der Utopie gebildet worden. Utopie im Sinne dieser [[Kritik]] war die Vorstellung eines vollkommenen Gesellschaftszustands, die keine realistische Perspektive der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Überwindung &lt;/ins&gt;des &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Gegenwärtigen &lt;/ins&gt;bietet, weil sie seinen [[Idealen]] blind verhaftet bleibt und nicht an &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;die &lt;/ins&gt;wirkliche &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Bewegung anknüpft&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;welche &lt;/ins&gt;den jetzigen Zustand aufhebt.&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;/ins&gt;[[(Marx/Engels, Die deutsche Ideologie, MEW 3, S. 35]]). Bloch will der [[Verallgemeinerung]] einer solchen Kritik auf jegliche Utopie entgegentreten, die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Vielfalt &lt;/ins&gt;und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Ubiquität &lt;/ins&gt;des &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Utopischen &lt;/ins&gt;aufweisen und will dagegen insbesondere die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Unerlässlichkeit &lt;/ins&gt;sozialutopischer Antizipationen im Kontext marxistischer Praxis geltend machen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Allerdings &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;k�nnen &lt;/del&gt;Utopien &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;tats�chlich &lt;/del&gt;auch schnell mal nur flotte Fantasien sein, Science Fiction zur Belebung des Alltags oder als [[Befriedung]] durch den Trost der [[Vorstellung]] von einer &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;v�llig &lt;/del&gt;anderen Welt, einem anderen [[Leben]], das so abstrakt ist wie das vorhandene, weil es nur eine Vorstellungswelt von diesem ist, indem dessen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;M�ngel &lt;/del&gt;einfach nur weggedacht werden. Eine Utopie kann nur gut sein, wenn sie das konkrete [[Leben]] beleben kann, weil sie den [[Grund]] seiner Behinderung als Hemmnis ihrer Befreiung, ihrer [[Emanzipation]] begriffen hat und darin nicht versacken will (siehe auch [[Freiheit]]). Und solche Utopie kann nur als [[Kritik]] der Gegenwart auftreten, wenn sie den [[notwendigen Schein]] der Verhältnisse begrifffen hat und deren [[Ideologie]] als Ideal einer [[Scheinwelt]] kritisiert und konkret im Einzelnen wie auch allgemein beantwortet. Und daher kann diese Utopie auch nur konkret sein, wo sie auf einer [[Analyse]] &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;begr�ndet &lt;/del&gt;ist, einen Gedanken verfolgt, der die Wurzeln des Menschseins in seiner [[Wesensnot]] reflektiert. Denn eine konkrete Utopie besteht nicht aus irgendwelchen himmlischen Vorstellungen und Hirngespinsten, sondern aus den Resultaten einer [[Analyse]] und der daraus erfolgten [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Erkl�rung&lt;/del&gt;]] der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gegenw�rtigen &lt;/del&gt;[[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verh�ltnisse&lt;/del&gt;]], worin entdeckt wurde, was ihre [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Widerspr�che&lt;/del&gt;]] und [[Nichtungen]]ausmacht. Utopien beziehen sich auf die Tendenzen und Latenzen in der geschichtlichen Bewegung selbst. So beschrieb das schon einmal Ernst Bloch:&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Allerdings &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;können &lt;/ins&gt;Utopien &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;tatsächlich &lt;/ins&gt;auch schnell mal nur flotte Fantasien sein, Science Fiction zur Belebung des Alltags oder als [[Befriedung]] durch den Trost der [[Vorstellung]] von einer &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;völlig &lt;/ins&gt;anderen Welt, einem anderen [[Leben]], das so abstrakt ist wie das vorhandene, weil es nur eine Vorstellungswelt von diesem ist, indem dessen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Mängel &lt;/ins&gt;einfach nur weggedacht werden. Eine Utopie kann nur gut sein, wenn sie das konkrete [[Leben]] beleben kann, weil sie den [[Grund]] seiner Behinderung als Hemmnis ihrer Befreiung, ihrer [[Emanzipation]] begriffen hat und darin nicht versacken will (siehe auch [[Freiheit]]). Und solche Utopie kann nur als [[Kritik]] der Gegenwart auftreten, wenn sie den [[notwendigen Schein]] der Verhältnisse begrifffen hat und deren [[Ideologie]] als Ideal einer [[Scheinwelt]] kritisiert und konkret im Einzelnen wie auch allgemein beantwortet. Und daher kann diese Utopie auch nur konkret sein, wo sie auf einer [[Analyse]] &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;begründet &lt;/ins&gt;ist, einen Gedanken verfolgt, der die Wurzeln des Menschseins in seiner [[Wesensnot]] reflektiert. Denn eine konkrete Utopie besteht nicht aus irgendwelchen himmlischen Vorstellungen und Hirngespinsten, sondern aus den Resultaten einer [[Analyse]] und der daraus erfolgten [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Erklärung&lt;/ins&gt;]] der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gegenwärtigen &lt;/ins&gt;[[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verhältnisse&lt;/ins&gt;]], worin entdeckt wurde, was ihre [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Widersprüche&lt;/ins&gt;]] und [[Nichtungen]]ausmacht. Utopien beziehen sich auf die Tendenzen und Latenzen in der geschichtlichen Bewegung selbst. So beschrieb das schon einmal Ernst Bloch:&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�Proze�haft&lt;/del&gt;-konkrete Utopie ist in den beiden Grundelementen der marxistisch erkannten Wirklichkeit: in ihrer Tendenz, als der Spannung des verhindert &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;F�lligen&lt;/del&gt;, in ihrer Latenz, als dem Korrelat der noch nicht verwirklichten objektiv-realen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;M�glichkeiten &lt;/del&gt;in der Welt.&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;� &lt;/del&gt;(Bloch, Ernst, Das Prinzip Hoffnung, Frankfurt am Main 1985, S. 727).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Prozeßhaft&lt;/ins&gt;-konkrete Utopie ist in den beiden Grundelementen der marxistisch erkannten Wirklichkeit: in ihrer Tendenz, als der Spannung des verhindert &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Fälligen&lt;/ins&gt;, in ihrer Latenz, als dem Korrelat der noch nicht verwirklichten objektiv-realen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Möglichkeiten &lt;/ins&gt;in der Welt.&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt; &lt;/ins&gt;(Bloch, Ernst, Das Prinzip Hoffnung, Frankfurt am Main 1985, S. 727).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Was nach Bloch noch wie etwas &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verdr�ngtes &lt;/del&gt;wirkt, ein &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�verhindert F�lliges�&lt;/del&gt;, ist in seiner Existenzform etwas Notwendiges, das zu seiner Verwirklichung treibt, das schon zu Denken gegeben hat aber seinen Gedanken noch nicht verwirklichen konnte, weil ihn die Wirklichkeit noch nicht erreicht hat.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Was nach Bloch noch wie etwas &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verdrängtes &lt;/ins&gt;wirkt, ein &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;verhindert Fälliges&lt;/ins&gt;, ist in seiner Existenzform etwas Notwendiges, das zu seiner Verwirklichung treibt, das schon zu Denken gegeben hat aber seinen Gedanken noch nicht verwirklichen konnte, weil ihn die Wirklichkeit noch nicht erreicht hat.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�Es gen�gt &lt;/del&gt;nicht, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;da� &lt;/del&gt;der Gedanke zur Verwirklichung &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;dr�ngt&lt;/del&gt;, die Wirklichkeit &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;mu� &lt;/del&gt;sich selbst zum Gedanken &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;dr�ngen&lt;/del&gt;.&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;� &lt;/del&gt;[[(MEW 1, S. 386)]].  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Es genügt &lt;/ins&gt;nicht, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;daß &lt;/ins&gt;der Gedanke zur Verwirklichung &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;drängt&lt;/ins&gt;, die Wirklichkeit &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;muß &lt;/ins&gt;sich selbst zum Gedanken &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;drängen&lt;/ins&gt;.&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt; &lt;/ins&gt;[[(MEW 1, S. 386)]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Es kann bei dieser Utopie nur um die Schlussfolgerung aus einer Analyse gehen, sie sich im Wissen und Bewusstsein der wirklichen Aufhebung gesellschaftlicher &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Widerspr�che &lt;/del&gt;vollzieht, die sich aus den Begriffen ihrer &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;nat�rlichen &lt;/del&gt;Substanz, als Kenntnis ihrer [[Logik]] und Geschichte, von daher &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;schlie�lich &lt;/del&gt;aus der Kenntnis ihrer Wertform, durch die [[Arbeitswerttheorie]], ihren Brennpunkt kennt, der sich mit der Geldform bis in unsere, durch Fiktionen globalisierte Welt hinein fortgebildet hat. Schon in den &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Urspr�ngen &lt;/del&gt;der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;b�rgerlichen &lt;/del&gt;Gesellschaft waren daher ihre &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�Grundprobleme� &lt;/del&gt;angelegt, die sich &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;schlie�lich &lt;/del&gt;mit der Globalisierung des [[fiktiven Kapitals]] totalisiert und scheinbar &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;unaufl�sbar &lt;/del&gt;gemacht haben. Neu ist nicht ihre Form, sondern ihre &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Brutalit�t&lt;/del&gt;, mit der sie sich durchsetzt, die Enge ihrer [[Abstraktionskraft]], die Angst ihrer Triebe, die sich selbst schon an ihrer Form, ihrer Geldform vergehen. Es ging schon immer um den Widerspruch zwischen der Produktion eines gesellschaftlichen Eigentums und dem privat angeeigneten Besitz, um eine gesellschaftliche Rechtsform des Eigentums die schon durch ihre politische Realisierung &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�ber &lt;/del&gt;den Warenhandel die Arbeitskraft und das Leben der Menschen ausbeuten und die Ressourcen der Natur &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;pl�ndern &lt;/del&gt;kann. Es ging auch immer schon um den Zweifel, dass eine Demokratie durch &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Repr�sentationen &lt;/del&gt;politischer [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Pers�nlichkeiten&lt;/del&gt;]] sich wirklich demokratisch entwickeln kann. Und es ging schon immer um die Erkenntnis, dass der Mensch kein isoliertes Einzelwesen ist, das quasi nur sich zu gestalten hat, sondern das jedem einzelnen Menschen seine Gesellschaft als Substanz seiner Lebensbedingung vorausgesetzt und im &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verh�ltnis &lt;/del&gt;der Menschen zu sich und ihren objektiven Lebensformen geschichtlich gebildet ist.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Es kann bei dieser Utopie nur um die Schlussfolgerung aus einer Analyse gehen, sie sich im Wissen und Bewusstsein der wirklichen Aufhebung gesellschaftlicher &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Widersprüche &lt;/ins&gt;vollzieht, die sich aus den Begriffen ihrer &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;natürlichen &lt;/ins&gt;Substanz, als Kenntnis ihrer [[Logik]] und Geschichte, von daher &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;schließlich &lt;/ins&gt;aus der Kenntnis ihrer Wertform, durch die [[Arbeitswerttheorie]], ihren Brennpunkt kennt, der sich mit der Geldform bis in unsere, durch Fiktionen globalisierte Welt hinein fortgebildet hat. Schon in den &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Ursprüngen &lt;/ins&gt;der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;bürgerlichen &lt;/ins&gt;Gesellschaft waren daher ihre &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Grundprobleme &lt;/ins&gt;angelegt, die sich &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;schließlich &lt;/ins&gt;mit der Globalisierung des [[fiktiven Kapitals]] totalisiert und scheinbar &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;unauflösbar &lt;/ins&gt;gemacht haben. Neu ist nicht ihre Form, sondern ihre &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Brutalität&lt;/ins&gt;, mit der sie sich durchsetzt, die Enge ihrer [[Abstraktionskraft]], die Angst ihrer Triebe, die sich selbst schon an ihrer Form, ihrer Geldform vergehen. Es ging schon immer um den Widerspruch zwischen der Produktion eines gesellschaftlichen Eigentums und dem privat angeeigneten Besitz, um eine gesellschaftliche Rechtsform des Eigentums die schon durch ihre politische Realisierung &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;über &lt;/ins&gt;den Warenhandel die Arbeitskraft und das Leben der Menschen ausbeuten und die Ressourcen der Natur &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;plündern &lt;/ins&gt;kann. Es ging auch immer schon um den Zweifel, dass eine Demokratie durch &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Repräsentationen &lt;/ins&gt;politischer [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Persönlichkeiten&lt;/ins&gt;]] sich wirklich demokratisch entwickeln kann. Und es ging schon immer um die Erkenntnis, dass der Mensch kein isoliertes Einzelwesen ist, das quasi nur sich zu gestalten hat, sondern das jedem einzelnen Menschen seine Gesellschaft als Substanz seiner Lebensbedingung vorausgesetzt und im &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verhältnis &lt;/ins&gt;der Menschen zu sich und ihren objektiven Lebensformen geschichtlich gebildet ist.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Konkrete_Utopie&amp;diff=637&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Konkrete_Utopie&amp;diff=637&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:39:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt; Mit der [[Kritik]] des reinen [[politischen Willens]] und seinen politischen Kämpfen ist ein Anspruch entstanden, den [[Kapitalismus]] und seinen [[bürgerlichen Staat]] nicht durch die Konfrontation der Kämpfer um eine politische [[Macht]] und [[Gewalt]] als solche, sondern durch die &amp;quot;List der [[Vernunft]]&amp;quot;, durch die radikale [[Beziehung]] auf den bisher nur [[abstrakt]] durch [[Geld]] vermittelten [[Reichtum]] seiner konkret menschlichen [[Verhältnisse]] in der schon [[substanziell]] vorhandenen [[Gegenwart]] einer menschlichen [[Gesellschaft]] zu verwirklichen. Konkrete Utopie ist die [[Vorstellung]] einer [[Kritik]] der Gegenwart, die ihre [[Erkenntnisse]] in ihrer [[Beziehung]] auf verkehrte [[Verhältnissen]] konkret anzuwenden sucht und von daher eine Leitlinie ihres [[Verhaltens]] entwirft, indem deren gegenwärtiger Gehalt gegen deren [[verkehrte]] Formen gewendet wird. Weil menschliche [[Gesellschaft]] immer nur gegenwärtig sein kann, sind ihre [[Formen]] auch von gegenwärtigen Menschen zu untergraben (siehe [[Subversion]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine konkrete Utopie geht davon aus, dass die [[Gegenwart]] durch eine [[Formbestimmung]] der [[Abstraktion]] von ihrer Lebenssubstanz bestimmt ist (vergleiche [[abstrakt menschliche Arbeit]], [[abstrakt menschlicher Sinn]]), die erst in der Auseinandersetzung um ihre konkreten Verhältnisse sich konkret verwirklichen kann. Was dem Wesen nach schon geschichtlich vorhanden ist, wirkt gegenwärtig nur durch seine [[Abwesenheit]] und [[verkehrt]] alle [[Verhältnisse]] zu einer [[Beziehung]] ihrer [[abstrakten Allgemeinheit]]. Nach diesem [[Verständnis]] wird [[Geschichte]] in der Auseinandersetzung um konkrete [[Verhältnisse]] gebildet, die in ihrer Form voch von abstrakt vorhandenen [[Substanzen]] bestimmt ist, die sich durch deren Umkehrung (siehe hierzu auch [[Verkehrung]]) durch ihre konkrete [[Substanz]] verwirklicht, indem ihre [[Formbestimmung]] als [[Fremdbestimmung]] erkannt wird, die mit ihrer [[Entfremdung]] auch wirklich [[aufzuheben]] ist, wenn sich deren [[Kritik]] durch das konkrete [[Leben]] der Menschen verwirklichen lässt (sieh hierzu [[Subversion]]), zum Beispiel in der Umkehrung der [[Kritik der politischen Ökonomie]] zu einer wirtschaftlichen [[Politik]] der Menschen (siehe hierzu auch [[internationale Kommunalwirtschaft]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff �konkrete Utopie� ist von Ernst Bloch im Hinblick auf eine marxistische Kritik der Utopie gebildet worden. Utopie im Sinne dieser [[Kritik]] war die Vorstellung eines vollkommenen Gesellschaftszustands, die keine realistische Perspektive der �berwindung des Gegenw�rtigen bietet, weil sie seinen [[Idealen]] blind verhaftet bleibt und nicht an �die wirkliche Bewegung� ankn�pft, �welche den jetzigen Zustand aufhebt.�[[(Marx/Engels, Die deutsche Ideologie, MEW 3, S. 35]]). Bloch will der [[Verallgemeinerung]] einer solchen Kritik auf jegliche Utopie entgegentreten, die �Vielfalt und Ubiquit�t des Utopischen� aufweisen und will dagegen insbesondere die Unerl�sslichkeit sozialutopischer Antizipationen im Kontext marxistischer Praxis geltend machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings k�nnen Utopien tats�chlich auch schnell mal nur flotte Fantasien sein, Science Fiction zur Belebung des Alltags oder als [[Befriedung]] durch den Trost der [[Vorstellung]] von einer v�llig anderen Welt, einem anderen [[Leben]], das so abstrakt ist wie das vorhandene, weil es nur eine Vorstellungswelt von diesem ist, indem dessen M�ngel einfach nur weggedacht werden. Eine Utopie kann nur gut sein, wenn sie das konkrete [[Leben]] beleben kann, weil sie den [[Grund]] seiner Behinderung als Hemmnis ihrer Befreiung, ihrer [[Emanzipation]] begriffen hat und darin nicht versacken will (siehe auch [[Freiheit]]). Und solche Utopie kann nur als [[Kritik]] der Gegenwart auftreten, wenn sie den [[notwendigen Schein]] der Verhältnisse begrifffen hat und deren [[Ideologie]] als Ideal einer [[Scheinwelt]] kritisiert und konkret im Einzelnen wie auch allgemein beantwortet. Und daher kann diese Utopie auch nur konkret sein, wo sie auf einer [[Analyse]] begr�ndet ist, einen Gedanken verfolgt, der die Wurzeln des Menschseins in seiner [[Wesensnot]] reflektiert. Denn eine konkrete Utopie besteht nicht aus irgendwelchen himmlischen Vorstellungen und Hirngespinsten, sondern aus den Resultaten einer [[Analyse]] und der daraus erfolgten [[Erkl�rung]] der gegenw�rtigen [[Verh�ltnisse]], worin entdeckt wurde, was ihre [[Widerspr�che]] und [[Nichtungen]]ausmacht. Utopien beziehen sich auf die Tendenzen und Latenzen in der geschichtlichen Bewegung selbst. So beschrieb das schon einmal Ernst Bloch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
�Proze�haft-konkrete Utopie ist in den beiden Grundelementen der marxistisch erkannten Wirklichkeit: in ihrer Tendenz, als der Spannung des verhindert F�lligen, in ihrer Latenz, als dem Korrelat der noch nicht verwirklichten objektiv-realen M�glichkeiten in der Welt.� (Bloch, Ernst, Das Prinzip Hoffnung, Frankfurt am Main 1985, S. 727).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was nach Bloch noch wie etwas Verdr�ngtes wirkt, ein �verhindert F�lliges�, ist in seiner Existenzform etwas Notwendiges, das zu seiner Verwirklichung treibt, das schon zu Denken gegeben hat aber seinen Gedanken noch nicht verwirklichen konnte, weil ihn die Wirklichkeit noch nicht erreicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
�Es gen�gt nicht, da� der Gedanke zur Verwirklichung dr�ngt, die Wirklichkeit mu� sich selbst zum Gedanken dr�ngen.� [[(MEW 1, S. 386)]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann bei dieser Utopie nur um die Schlussfolgerung aus einer Analyse gehen, sie sich im Wissen und Bewusstsein der wirklichen Aufhebung gesellschaftlicher Widerspr�che vollzieht, die sich aus den Begriffen ihrer nat�rlichen Substanz, als Kenntnis ihrer [[Logik]] und Geschichte, von daher schlie�lich aus der Kenntnis ihrer Wertform, durch die [[Arbeitswerttheorie]], ihren Brennpunkt kennt, der sich mit der Geldform bis in unsere, durch Fiktionen globalisierte Welt hinein fortgebildet hat. Schon in den Urspr�ngen der b�rgerlichen Gesellschaft waren daher ihre �Grundprobleme� angelegt, die sich schlie�lich mit der Globalisierung des [[fiktiven Kapitals]] totalisiert und scheinbar unaufl�sbar gemacht haben. Neu ist nicht ihre Form, sondern ihre Brutalit�t, mit der sie sich durchsetzt, die Enge ihrer [[Abstraktionskraft]], die Angst ihrer Triebe, die sich selbst schon an ihrer Form, ihrer Geldform vergehen. Es ging schon immer um den Widerspruch zwischen der Produktion eines gesellschaftlichen Eigentums und dem privat angeeigneten Besitz, um eine gesellschaftliche Rechtsform des Eigentums die schon durch ihre politische Realisierung �ber den Warenhandel die Arbeitskraft und das Leben der Menschen ausbeuten und die Ressourcen der Natur pl�ndern kann. Es ging auch immer schon um den Zweifel, dass eine Demokratie durch Repr�sentationen politischer [[Pers�nlichkeiten]] sich wirklich demokratisch entwickeln kann. Und es ging schon immer um die Erkenntnis, dass der Mensch kein isoliertes Einzelwesen ist, das quasi nur sich zu gestalten hat, sondern das jedem einzelnen Menschen seine Gesellschaft als Substanz seiner Lebensbedingung vorausgesetzt und im Verh�ltnis der Menschen zu sich und ihren objektiven Lebensformen geschichtlich gebildet ist.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
</feed>