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	<title>Konstruktivismus - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:29:44Z</updated>

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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Er ist im Grunde die Theorie einer nicht vorhandnen Welt, die dafür aber potenziell allgegenwärtig ist als Möglichkeit des Handelns, eine Welt der Zukunft, um die sich der Konstruktivismus besonders besorgt. Es ist hierfür das [[Prinzip]] des [[Möglichkeitsdenkens]] auf eine vorweggenommene [[Positivivität]] gebracht, wie sie im [[Positivismus]] noch auf Gegenwart bezogen war. Von daher ist der Konstruktivismus ein versubjektivierter Positivismus, wie er ökonomisch vom [[Neoliberalsimus]] ausgeführt wird.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Er ist im Grunde die Theorie einer nicht vorhandnen Welt, die dafür aber potenziell allgegenwärtig ist als Möglichkeit des Handelns, eine Welt der Zukunft, um die sich der Konstruktivismus besonders besorgt. Es ist hierfür das [[Prinzip]] des [[Möglichkeitsdenkens]] auf eine vorweggenommene [[Positivivität]] gebracht, wie sie im [[Positivismus]] noch auf Gegenwart bezogen war. Von daher ist der Konstruktivismus ein versubjektivierter Positivismus, wie er ökonomisch vom [[Neoliberalsimus]] ausgeführt wird.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Konstruktivismus&amp;diff=645&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Konstruktivismus&amp;diff=645&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:40:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Konstruktivismus ist eine Theorie über das Lernen, die besagt, dass Menschen ihre eigene Realität durch individuelle Erfahrungen und Interpretationen der Welt konstruieren. Die Wahrnehmung ist subjektiv und wird durch persönliche, soziale und kulturelle Faktoren geprägt&amp;quot; (Wikipedia).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konstruktivismus begründet sich aus der [[Prominenz]] von [[isolierten]] [[Wahrnehmungen]], – vom [[Erleben]] [[objektiver]] [[Ereignisse]] der [[Erfahrung]], bzw. ihrer [[subjektiven]] [[Wirkungen]] auf die [[Wahrnehmung]] (siehe [[Reiz]]) durch ihr zufälliges oder produziertes [[Erleben]]. Darin formuliert sich der [[Verstand]] einer [[Verselbständigung]] des [[Lebens]], des [[Konsums]] einer [[Sinnbildung]], worin [[Leben]] [[einverleibt]], aber nicht [[wirklich]] [[geäußert]] ist. Und wo [[Leben]] ohne entsprechende Empfindungen auf [[Ereignisse]] [[reduziert]] ist, auf seinen Moment zusammengefasst und verallgemeinert wird, ist die [[Wahrnehmung]] schon abgeschlossen, bevor sie [[inhaltlich]] erkannt werden kann, sich ohne die [[Aufmerksamkeit]] eines erkennenden [[Subjekts]], also emotionslos ohne [[empathie]] bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konstruktivismus wendet sich in erster Linie gegen die [[Interpretationen]] des instrumentellen [[Determinismus]] der [[Aufklärung]] im Sinne von [[Immanuel Kant]] und seinen [[Vorstellungen]] vom &amp;quot;Ding an sich&amp;quot;. Ausgehend von der Totalität eines apriorischen [[dinglichen]] Weltenzusammenhangs (siehe [[Verdinglichung]]) waren die Konstruktivisten angetreten, diesen Zusammenhang von Ursache und Wirkung als eine Schöpfung des menschlichen [[Verstandes]] und seiner [[Natur]] zu belegen (siehe auch [[Autopoiesis]]). Zwar war der Kantianismus längst schon von dem [[marxistischen]] [[Naturbegriff]] widerlegt, wonach die &amp;quot;innere Natur des Menschen&amp;quot; in der Auseinandersetzung mit seiner &amp;quot;äußeren Natur&amp;quot; entsteht und sich in der gesellschaftlichen [[Naturmacht]] der menschlichen [[Arbeit]] in der [[Form]] ihrer [[gesellschaftlichen]] [[Existenz]] [[verwirklicht]] und in ihrem [[wirkllichen]] [[Dasein]] bewiesen ist. Die [[Idee]] einer [[gesellschaftlichen]] [[Entwicklung]] ist demzufolge rein subjektiv und entspringt einem [[Gefühl]], einem Einfall, einer [[Vorstellung]] von einer besseren Welt, die natürlich ohne [[Widerspruch]] zu [[begreifen]] sein müsste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch in der marxistischen Diskussion kaum nachvollzogen wurde die [[substanzielle]] [[bildung]] ihrer [[Kraft]] und Gewalt, die subjektive [[Bildungsgeschichte]] der menschlichen [[Sinne]] in ihrem [[gesellschaftlichen]] Werden, im Werden einer sinnlichen Gesellschaft der Menschen, wie sie durch den [[historischen Materialismus]] formujliert ist. In den Irritationen dieser Diskussion war die [[Behauptung]] verblieben, dass alles überhaupt nur [[subjekiv]], also durch ein [[gesellschaftliches]] [[Subjekt]] des [[unmittelbarten]] Menschseins [[bestimmt]] sei. Das äußerte sich in dem Zirkelschluss (siehe [[Hermeneutischer Zirkel), dass dieNaturebenso menschlich bestimmt sei, wie der Mensch selbst, dass es also keine ihm äußerliche Welt geben könne, in der er nicht selbstausschließlichesundausschließendesSubjektwäre (siehe heirzuAutopoisis). Es war die Grundlage des modernen Anthropozentrismus, wie er als Grundlage in derIdeologiedesNeoliberalismusauch aufgefasst und weitergetragen wird. Doch damit war der Konstruktivismus besiegelt als das, was ihn letztlich ausmacht: Das Unvermögen, ein Vertrauen in die eigenegesellschaftlicheWirklichkeit, in denSinnundZweckder eigenenLebensverhältnissezuentwickelnund ihn darin auchwirklichzuerkennen. Damit wargesellschaftlicheWirklichkeitin ihrer letztendlichenAbstraktionanerkannt und zugleich auch menschlichesDenkenselbstentwirklicht. Dies wird nun in den sozialen Themen derbürgerlichen Wissenschaftenals Fortschritt in der Unendlichkeit eines nur beschreibendenVerstandesausgeführt un aufgeführt und dessenhermeneutischer Zirkelzu einemnominalistischenTotalitarismuseiner normativen Kraft (sieheNorm) fortgetrieben und hierdurch zu einer geistigen Lähmung verewigt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konstruktivismus verfolgt ein [[Erkenntnisinteresse]], das die [[Wahrheit]] von [[Erkenntnissen]] einer [[objektiven]] [[Realität]] schon apriorisch [[bezweifelt]] (siehe hierzu [[sinnliche Gewissheit]]), weil die [[Wahrnehmung]], welche der [[Erkenntnis]] vorausgeht auch schon von ihr [[autopoietisch]] bestimmt sei, ein [[hermeneutischer Zirkel]] schon im [[Denken]] [[notwendig]] bestimmend ist, weil hierüber der Fortschritt der [[phänomenologischen]] [[Erkenntnis]], die [[eidetische Reduktion]] verlaufen würde (siehe hierzu auch die [[Fundamentalontologie]] [[Martin Heideggers]]). Die [[Wissenschaft]] könne dem nur [[methodisch]] entgegenwirken (siehe hierzu auch [[kritischer Rationalismus]]), indem sie ihre empirischen [[Voraussetzungen]], das &amp;quot;naive Vorfinden der Welt&amp;quot; durch &amp;quot;methodische Erkenntis- und Wissenschaftskonstruktionen&amp;quot; ersetzt, durch ihre [[Methode]] selbst also schon das Kriterium ihrer [[Wahrheit]] besitze und diese schon hiernach bestimmt werden müsse, weil ansonsten jeder [[Einzelne]] zu keiner [[allgemeinen]] [[Erkenntnis]] befähigt sei und seine [[Wirklichkeit]] immer nur als Produkt seines eigenen Kopfes erfahren könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konstruktivistisches [[Denken]] geht also davon aus, dass die [[Wirklichkeit]] selbst nur als [[Konstruktion]] von Menschen, eigentlich auch nur als Versuch im Prozess ihrer Geschichtsbildung zu [[verstehen]] sei. Die besondere Sicht auf die [[Dinge]] ist so relativ [[wahr]], wie die [[Wahrnehmung]] überhaupt und verbindet sich durch die optimierte Funktionalität nach den Gesetzten einer mathematischen [[Intelligenz]] (siehe hierzu auch [[Zahl]]). Der Beobachter und das Beobachtete, das [[Subjekt]] und das [[Objekt]], seien im Akt des [[Erkennens]] unauflösbar miteinander so verbunden, wie sie sich [[ereignen]] oder zueignen. Konstruktivismus erkundet seine [[Begriffe]] also aus der [[subjektiv]] bestimmten Funktionalität von [[Ereignissen]] (siehe auch [[Ereignisproduktion]]), die als [[unmittelbar]] [[objektive]] [[Wahrheit]] ihrer [[Beziehung]] zu [[verstehen]] sei, sobald sie die möglichen, bzw. möglichst viele Einwände ausgeschlossen oder auch nur - z.B. durch künstliche [[Intelligenz]] - abgewehrt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konstruktivismus geht von der Behauptung aus, dass die [[Wirklichkeit]] eine durch die [[Wahrnehmung]] eines [[Subjekts]] konstruierte [[Wirklichkeit]] ist, die nicht [[objektiv]] existiert und wirkt, sondern[[Wirklichkeit erst durch den jeweilszufäligenBeobachter einer Situation oder eines Zustands durch dessen Wahrnehmung in ihrem Wirkzusammenhang konstruiert wird, dass Wirklichkeit selbst also nur ein subjektives Konstrukt ist, das keineobjektivfassbareWirkunghat, die Menschen sich darin in einer unbezweifelbarenWahrnehmung, in ihrereinzelnenpersönlichenBegegnung schon voraussetzungslos ihreWahrheitverkörpern, sich selbst als dasMaterialihresgegenwärtigenkörperlichenDaseinsunter und zwischen Menschen gelten (siehezwischenmenschliches Verhältnis), in einerunwirklichenWahrheitbegegnen und sich dabei ihre Welt nach ihremBeliebenschaffen, - eben so wie es ihnen gefällt, weil alles im Grunde unergründlich, sosubjektivwieobjektiv, eben mal so und dann auch mal anders, eben ganzgleichgültig,wesenlosgültig sein soll. Jeder Mensch ist etwas Besonderes, - aber eben nur dadurch, dass alle, also dieGesellschaftder Menschen nichtsgeltensoll (siehe hierzuGeldbesitz).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konstruktivismus ist von da her ein [[Erkenntnis]] relativierendes Programmm des [[Neoliberalismus]]. der sich wie ein dogmatischer Skeptizismus (siehe hierzu auch [[Sophismus]]) verhält, der dem [[Erkennnisinteresse]] des [[Neoliberalismus]] folgt. Der kritische Rationalismus von Karl Popper stellte in diesem Sinn die These auf, dass es keinen [[objektiv]] erkennbaren Zusammenhang der [[Ereignisse]] und daher auch keine [[allgemein]] gültige [[Theorie]] geben könne, dass [[wissenschaftliche]] [[Erkenntnis]] zu beschränken sei auf einzelne [[Theoreme]], die für sich im [[Einzelnen]] zu bewahrheiten sind und solange gelten, bis sie widerrufen oder durch andere [[&amp;quot;Wahrheiten&amp;quot;]] ausgeschlossen werden. Konstruktivismus steht ganz im Sinn und Zweck des [[Neoliberalismus]], indem er behauptet, es könne keine [[allgemein]] wahren Aussagen über eine [[Wirklichkeit]] geben, weil es immer etwas [[Einzelnes]] geben könnte, das diese infrage stellen würde. Weil deren [[Allgemeinheit]] nicht zu beweisen sei, bezweifelte er die [[Möglichkeit]], dass Menschen überhaupt einen [[wirklichen]] Zugriff auf eine objektive [[Realität]] haben, dass es überhaupt eine [[allgemeine]] Aussage hierüber geben könne, dass also eigentlich keine [[Gegenständlichkeit]] für sie wirklich [[allgemein]] erkennbar und daher auch nicht [[wirklich]] in ihrem [[Sein]] zu beeinflussen sei. Jede [[Einzelheit]] sei immer schon durch eine andere relativiert und könnte sie daher schon immer auch ablösen und ersetzen. Damit ist diese auch nur als [[Position]] denkbar (siehe [[Positivismus]]), die sich in keiner [[Negation]] durch die [[Vermittlung]] einer [[fremden]] [[Substanz]] [[beziehen]] könne (siehe hierzu [[Entfremdung]]), sich also auch nicht durch das gemeinsame Dritte einer [[abstrakten Allgemeinheit]] [[verhalten]] müsse (siehe hierzu auch [[Dialektik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konstruktivismus geht statt dessen also einfach von einem fundamentalen [[Zweifel]] der objektiven Erkennbarkeit von [[Wirklichkeit]] schlechthin aus (siehe [[Erkenntnistheorie]]) und mündet in der Behauptung, dass die [[Wirklichkeit]] vor allem eine durch die [[Wahrnehmung]] eines [[Subjekts]] konstruierte [[Wirklichkeit,]] eine [[Wirklichkeitskonstruktion]] sei, die nicht als solche [[objektiv]] existiert und wirkt, sondern Wirklichkeit erst durch den Beobachter einer Situation oder eines Zustands durch dessen [[Wahrnehmung]] in ihrem Wirkzusammenhang konstruiert wird, dass Wirklichkeit selbst also nur ein [[subjektives]] Konstrukt sei. Demnach schafft sich jeder Mensch alleine oder in Gruppe sein eigene Wirklichkeit, weil es keine objektve [[Wahrheit]] geben kann. So muss man jede [[Interpretation]] auch in ihrem [[Pragmatismus]] gelten lassen (siehe hierzu auch [[schlechte Unendlichkeit]]). Deren [[Kritik]] ist demnach selbst schon verwerflich. Insgesamt ist der Konstruktivismus die Ideologie des Konsumismus einer [[Konsumkultur]] (siehe auch [[Eventkultur]]), der allgemeinen Aneignung von [[Gegebenheiten]], die für die Menschen schon vor aller [[Erfahrung]] und vor allem ohne diese immer schon durch ihre bloße [[Existenz]] [[wahr]] sein sollen, ganz gleich, aus welchem [[Bedürfnis]] sie entstanden sind oder sich [[ereignen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konstruktivismus gründet daher auf der Behauptung, dass es keine [[objektive]] [[Wahrheit]]geben könne, dass sich also keine [[gegenständliche]] [[Notwendigkeit]] [[erschließen]] lasse und [[Wirklichkeit]] überhaupt nur aus dem Erkenntnisprozess selbst begründet sei als das, was hierfür gehalten wird. Eine [[Wahrnehmung]] könne deshalb keiner bewusstseinsunabhängige [[Wirklichkeit]] entsprechen. Diese sei immer schon lediglich eine Konstruktion aus Sinnesreizen und Gedächtnisleistung. Deshalb ist [[Objektivität]] im Sinne einer Übereinstimmung von wahrgenommenem [[Bild]] und [[Wirklichkeit]] unmöglich; jede Wahrnehmung sei vollständig subjektiv und von Natur aus ungegenständlich. Von daher sei auch keine [[Beziehung]] auf eine objektive [[Wirklichkeit]] möglich, sondern nur auf den Prozess und die Seinsgewissheit der [[Erkenntnis]] selbst (siehe hierzu auch [[Phänomenologie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundannahmen der konstruktivistischen Denkweise, dass Wirklichkeit als Resultat eines Konstruktionsprozesses anzusehen ist, der auf die persönlichen Bedingungen des Erkennens zurückgeführt wird und nicht auf die Bedingungen einer erkenntnisunabhängigen &amp;quot;Realität, reduziert Erkenntnis auf die Ebene der reinen Beobachtung und Kommunikation. Erkenntnisprozesse werden durch Zweifel &amp;quot;angestoßen&amp;quot;, aber sie stehen auch dann unter eigenen, z. B. körperlichen Bedingungen, letztlich auf den Bedingungen der Natur, die einerseits nicht real sein soll und die völlig abgetrennt von menschlichem Handeln vorausgesetzt wird, soll doch die Eigenschaft für real wirksame Anstöße haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von daher ist aber die Unterscheidung, ob solcher Anstoß von &amp;quot;innen&amp;quot; oder &amp;quot;außen&amp;quot; kommt, erst nachträglich, im Nachhinein der Erkenntnis zu machen und steht wie alles andere auch unter den eigenen Bedingungen. Eine vom Erkenntnisprozess unabhängige &amp;quot;Realität&amp;quot;, von der alle Erkenntnis ausgelöst wird und auf die alle Erkenntnis gerichtet sei, wird im Konstruktivismus nicht als Bestandteil von Erklärungen und Theorien verwendet. Stattdessen wird dem Begriff des Beobachters, der seine Wirklichkeiten konstruiert, eine besondere Bedeutung beigemessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit solcher Abgrenzung einer Wissenschaftstheorie, die ihren Gegenstand praktisch nur aus ihrer [[Erkenntnismethode]] [[wahrhaben]] will, können ihre [[Erkenntnisse]] allerdings auch nur eine Ansammlung von [[Interpretationen]] sein, in der sich ihr S[[elbstverständnis]] [[abbilden]] lässt als das, was Menschen als einzelne [[Individuen]] oder in [[Gemeinschaft]] geschaffen und konstruiert haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konstruktivismus greift als eine Weltanschauung aus den geistigen Strebungen der [[Postmodernen]] auf ein [[existenzialistisches]] Lebensverständnis zurück und versteht das konstruktive Moment des [[persönlichen]] Menschseins, das schöpferische Dasein des Erfindens und Konstruierens als einzig geschichtlich wirksame [[Kraft]], die sich allerdings auf das reduziert, was sich hiervon in einer objektiven Funktionalität bewährt. Von daher ist er inzwischen auch die wesentliche Grundlage der [[Systemtheorien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht als ein gesellschaftliches [[Wesen]] mache der Mensch seine [[Geschichte]], sondern als [[Individuum]] einer [[Gesellschaft]], in welcher sich jeder auch selbst verwirklichen könne, indem er sich in deren [[Wirklichkeit]] bewährt - ganz gleich, wie diese beschaffen und begründet sein mag (siehe hierzu auch [[Entfremdung]]). Diese [[Selbstverwirklichung]] der Vielen mache die [[Gegenwart]] aus. Jeder dem vorausgesetze Zusammenhang aus vergangener [[Geschichte]] sei daher [[unwesentlich]]. Alleine im [[Hier und Jetzt]] vollziehe sich, was die [[Gegenwart]] bestimmt. Vergangenes tritt dabei lediglich als Zutat auf, die sich in der [[Gegenwart]] bewähren könne, solange sie ihr dienlich ist oder ihrer Machterhaltung [[nützt]]. Lediglich eine Auseinandersetzung zwischen den gegenwärtigen Kräften mächtiger und ohnmächtiger Individuen sei geschichtlich wirksam, keine [[Produktivkraft]] und kein [[Sozialprodukt]] als solches, und keine [[Allgemeinheit]] der gesellschaftlichen [[Verhältnisse]], kein [[Wesen]], das über die Individualität der Menschen hinausgreifen könne und das in ihren unmittelbaren [[Verhältnissen]] (z.B. im [[Warentausch]] oder in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]]) aus deren [[Vermittlung]] selbst entstehen und als eigenständige Form einer [[Selbstentfremdung]] [[Existenz]] bestimmen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konstruktivismus bezweifelt die Möglichkeit, dass Menschen einen wirklichen Zugriff auf eine objektive Realität haben, dass es überhaupt eine wahre Aussage hierüber geben kann, dass also eigentlich keine [[Gegenständlichkeit]] für sie wirklich erkennbar und daher auch nicht wirklich in ihrem Sinn zu beeinflussen ist. Ihre [[Wahrnehmung]] ist daher überhaupt nur [[subjektiv]] - getrennt von ihrer [[Tätigkeit]] - und eine [[Selbstverständlichkit]] ihrer [[Existenz]]. (siehe hierzu auch [[Systemtheorien]]) Aussagen über [[Wahrnehmungen]] seien daher lediglich [[Interpretationen]] der [[wahrnehmenden]] Subjekte und daher auch vor allem durch ihre [[Gefühle]] und [[Selbstgefühle]] bestimmt, als objektive Wirklichkeit dann aber allerdings ganz gleichgültig gegen diese Subjektivität zu funktionalisieren und als Mangel fehlgeleiteter Interessen zum Wohl einer [[objektiven]] [[Allgemeinheit]] z.B. durch [[Kontrolle]] und Überwachung zu korrigieren. Und tatsächlich hat diese Weltsicht sich wunderbar mit dem [[postrukturlistischen]] [[Konstruktivismus]] verbunden und bei der Bevölkerung eine Pipi-Langstrumpf-Mentaliät bewirkt, in der sich alle in einer [[heilen Welt]] [[erleben]] können, wenn man die Störungen entsprechend im Griff hat. Dies alles hat sich durch einen entsprechenden [[Kulturkonsum]] bereits weitläufig entwickelt (siehe auch [[Tittytainment]]) und einen Staat begestigt, der immer nur &amp;quot;das Gute&amp;quot; zu liefern hat - solange ihn die Bevölkerung finanziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Die Macht der [[Güte]] ist ja schon immer sehr vermittelt und bestimmt sich aus einer [[schlechten Negation]] gegen das [[Böse]] der Macht. Der Konstruktivismus wendet sich von daher gegen die [[unmittelbare]] [[Macht]] [[objektiv]] bestimmender [[Systeme]], welche in der [[Modernen]] tragend waren und [[autoritäre]] Strukturen befördert hatten. Die Welt wird als aus sich selbst bestimmtes [[Dasein]] [[begriffen]], als unmittelbares Geschöpf (als [[Konstruktion]]) der Menschen, wie sie ihre Vorstellungen verweltlicht haben, so dass diese also unmittelbar auch hierfür verantwortlich zu machen sind. Im Unterschied zum [[Existenzialismus]] sei der Mensch also nicht in eine Welt hineingeworfen, - er selbst ist sie, gründet auf ihr und begründet sie. Objektiv seien dem Menschen alle Möglichkeiten gegeben, sich im einzelnen wie allegemein selbst zu erfinden und zu gestalten. Mit dem Sprichwort, dass ein jeder seines Glückes Schmied sei, wird hier Ernst gemacht und die Welt als das vorhandene Instrumentarium des möglichen Glücklichseins der Menschen angesehen, das immer in diesem Sinne auch änderbar ist. Die Welt gilt hier also für sich als nicht seiend. als prinzipiell jederzeit beliebig änderbar und alles [[Sein]] daher auch als unmittelbar menschlich bestimmt. Sie wird als Ansammlung selbständiger Teile von selbständigen [[Subjekten]] angesehen und ist damit auch grundlegend für jeden [[Pluralismus]]. So gestaltet sich Konstruktivismus vor allem in seinem [[Möglichkeitsdenken]], das den Lebensgewohnheiten der Menschen mit [[Geldbesitz]] am ehesten entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konstruktivismus hatte sich besonders aus den Kommunikationswissenschaften heraus entwickelt, die zugleich zu einer Wahrnehmungswissenschaft geworden waren: [[Kommunikation]] sei [[Wahrnehmung]], Auffassung und Handeln in einem. Demnach wird die Wahrnehmung selbst als Konstruktionsprozeß verstanden. Dies impliziert, daß alles, was in der Wahrnehmung erscheint, immer Erscheinung einer Beobachtung ist; daß also nicht nur das Objekt der Wahrnehmung, sondern diese selbst eine Konstruktion sei. Der Beobachter des Konstruktivismus ist demnach ein dreifaches Wesen: Selbst handelnd als Beobachter von Beobachtern und von Beobachtungen und zugleich selbst Gegenstand derselben. Der Zweck seiner Konstruktion wäre demnach auch nur allgemeiner Selbstzweck für jedermann/jedefrau und würde sich als Wissenschaft oder als Gedanke erübrigen. Die Aufgabe von Konstruktivisten wäre die Bestimmung und Selbstbestimmung der Weltenkonstrukte, die keinerlei [[Subjektivität]] von [[Objektivität]] scheiden kann, weil Welt und Mensch immer subjektives [[Objekt]] und objektives [[Subjekt]] in einem ist. Von daher ist ihnen keine [[Kritik]] nötig und auch nicht möglich, denn sie selbst könnte nur unmittelbare Lebensänderung sein. Warum diese zum größten Teil allerdings auch den Konstruktivisten nicht gelingt, das muss sich wohl der [[Erkenntnis]] verschließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konstruktivismus ist eine [[Theorie]] (bzw. [[Ideologie]]) der Selbstkonstruktion des Menschen, eine Theorie des sich unmittelbar selbst verwirklichenden Menschen unter Menschen, die keine [[Wirklichkeit]] außer sich haben. Als Menschen unter Menschen verhalten sich die Menschen in bloßer [[Zwischenmenschlichkeit]] menschlich und haben sich hierin wechselseitig als [[Zweck]], wie als [[Mittel]] ihres [[Lebens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist im Grunde die Theorie einer nicht vorhandnen Welt, die dafür aber potenziell allgegenwärtig ist als Möglichkeit des Handelns, eine Welt der Zukunft, um die sich der Konstruktivismus besonders besorgt. Es ist hierfür das [[Prinzip]] des [[Möglichkeitsdenkens]] auf eine vorweggenommene [[Positivivität]] gebracht, wie sie im [[Positivismus]] noch auf Gegenwart bezogen war. Von daher ist der Konstruktivismus ein versubjektivierter Positivismus, wie er ökonomisch vom [[Neoliberalsimus]] ausgeführt wird.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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