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	<title>Konsumverhalten - Versionsgeschichte</title>
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In ihrer [[Selbstentfremdung]] [[fühlen]] sie sich daher allseitig bedrängt (siehe auch [[Lebensangst]]) und müssen daher ihre [[Wirklichkeit]] unter dem [[Eindruck]] einer [[fremden Kraft]] [[erfahren]], um [[existieren]] zu können (siehe hierzu auch [[Existenzwert]]). Weil ihr [[Leben]] ihnen also im Wesentlichen [[entfremdet]] und sinnlos vorkommt, füllen sie sich auch oft mit [[Unsinn]], mit reinem [[Stoff]], der ihre [[Angst]] vor dem [[Nichts]], vor dem [[Selbstverlust]] im bloßen Unsinn ihrer Existzenz (siehe hierzu [[Existenzwert]]) [[aufhebt]], sich in seiner endlosen - weil kreisförmigen - [[Nichtung]] übersättigt, um nichts in dem [[empfinden]], was für sie nichts gelten kann, da konsumieren sie was sie nicht [[wirklich]] sein, was sie für sich und durch sich nicht [[sein]], sondern nur [[haben]] können. Was sie konsumieren müssen, um [[existieren]] zu können, ist ein [[Mehrprodukt]], das sie nicht in ihr [[wirkliches]] [[Leben]] integrieren, nichts daraus für sich [[entwickeln]] können und nur durch ihre [[Lebensangst]] in einem [[Lebensverhältnis]] sich [[einverleiben]], in dem sie sich ohne [[Sinn]] und gegen jeden [[Sinn]] für sich [[entäußern]], weil es der Überproduktion einer entwerteten [[Arbeit]], den [[Krisen]] des kapitalistischen Produktionsprozess entspringt, der seine [[Verwertung]] nicht gesellschaftlich [[verwirklichen]], nicht [[wahrmachen]] kann, weil sein [[Wertwachstum]] das [[Wirtschaftswachstum]] [[bestimmt]] und seine [[Lebenssubstanz]] aufsaugt und Mensch und [[Natur]] erschöpft.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In einer geschlossenen, einer [[ausschließlichen]] [[Konsumkultur]] (siehe hierzu auch [[Tittytainment]]) können die Menschen in ihren praktischen [[Lebensverhältnissen]] nichts von dem finden, was ihr [[Leben]] [[wirklich]] ausmacht und [[bestimmt]]. 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Wo Konsum herrscht, werden allerdings die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Opfer&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;an die Lebens- und Arbeitswelt in ihrer Sinnlosigkeit ihrer [[Existenz]] selbst als [[Existenzwert]] manifest und können oft sogar bei verschlechtertem [[Lebensstandard]] dennoch dennoch ihre objektiv schlechten Lebensverhältnisse subjektiv leichter ertragen, weil sie durch ihre Erlebnisse um ihr wirkliches [[Leben]] erleichtert werden, indem sie jeden Sinn übertönen, absättigen und zum [[Selbsterlebnis]] machen, zu einem Unsinn voller [[Selbsterfahrung]], der seinen Sinn für das Leben selbst negiert, indem er ihn [[entleibt]]. Im Zuzeln an den Belustigungen des Konsumangebots, im [[Tittytainment]], erstirbt jede Lebenswirklichkeit in unendlicher Selbstverstümmelung, die als [[Glück]] erscheint, wo sie Unglück bringt, weil und indem sie in der Verzehrung von [[Gegebenheiten]] die Menschen auszehrt und verblödet wie einen Süchtigen, der sowieso nur geboten haben will, was ihm in seiner [[Sucht]] geboten ist, nämlich das zu konsumieren, was ihn am Überleben hält. Es ist nicht nur der Untergang jeder [[Gegenständlichkeit]], nicht nur das Ausgeschlossensein vom [[eigenen]] [[Leben]], sondern ein Leben in dem, was seine [[eigene]] [[Wahrheit]] scheut, weil es das [[wahrhaben]] muss, was nicht wahr sein kann. In den [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] erfordert der Konsum menschlicher [[Beziehungen]] ihre [[Selbstentleibung]] als Selbsthingabe, weil sie darin nicht nur wechselseitiges [[Mittel]], sondern auch eine von der [[Wahrnehmung]] bestimmte Vermittlung sich schaffen müssen. Darin geben sie ihr [[Leben]] als [[Lustprinzip]] weiter, das sich wesentlich nur gegen wirkliche [[Lust]] fortbestimmen könnte und durch ein [[Realitätsprinzip]] beschränkt sein soll.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Dies macht schließlich die Identität von ökonomischen und kulturellen Interessen aus: Das isolierte Gefühl wird zum Gefühl einer [[Isolation]], welches im Konsum verschwindet. Und nichts ist für das Krisenmanagement des Kapitalismus bedeutsamer, als der [[Konsum]], durch den der [[Trieb]] der [[Produktion]] in Gang gehalten wird, wo seine Produktion im Mangel an Realisationsmöglichkeiten zu versanden droht. Wo Konsum herrscht, werden allerdings die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Opfer&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;an die Lebens- und Arbeitswelt in ihrer Sinnlosigkeit ihrer [[Existenz]] selbst als [[Existenzwert]] manifest und können oft sogar bei verschlechtertem [[Lebensstandard]] dennoch dennoch ihre objektiv schlechten Lebensverhältnisse subjektiv leichter ertragen, weil sie durch ihre Erlebnisse um ihr wirkliches [[Leben]] erleichtert werden, indem sie jeden Sinn übertönen, absättigen und zum [[Selbsterlebnis]] machen, zu einem Unsinn voller [[Selbsterfahrung]], der seinen Sinn für das Leben selbst negiert, indem er ihn [[entleibt]]. Im Zuzeln an den Belustigungen des Konsumangebots, im [[Tittytainment]], erstirbt jede Lebenswirklichkeit in unendlicher Selbstverstümmelung, die als [[Glück]] erscheint, wo sie Unglück bringt, weil und indem sie in der Verzehrung von [[Gegebenheiten]] die Menschen auszehrt und verblödet wie einen Süchtigen, der sowieso nur geboten haben will, was ihm in seiner [[Sucht]] geboten ist, nämlich das zu konsumieren, was ihn am Überleben hält. Es ist nicht nur der Untergang jeder [[Gegenständlichkeit]], nicht nur das Ausgeschlossensein vom [[eigenen]] [[Leben]], sondern ein Leben in dem, was seine [[eigene]] [[Wahrheit]] scheut, weil es das [[wahrhaben]] muss, was nicht wahr sein kann. In den [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] erfordert der Konsum menschlicher [[Beziehungen]] ihre [[Selbstentleibung]] als Selbsthingabe, weil sie darin nicht nur wechselseitiges [[Mittel]], sondern auch eine von der [[Wahrnehmung]] bestimmte Vermittlung sich schaffen müssen. Darin geben sie ihr [[Leben]] als [[Lustprinzip]] weiter, das sich wesentlich nur gegen wirkliche [[Lust]] fortbestimmen könnte und durch ein [[Realitätsprinzip]] beschränkt sein soll.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Konsumverhalten&amp;diff=648&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Konsumverhalten&amp;diff=648&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:40:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Der Konsument ist nicht freier als der Produzent. Seine Meinung hängt ab von seinen Mitteln und seinen Bedürfnissen. Beide werden durch seine soziale Lage bestimmt, die wiederum selbst abhängt von der allgemeinen sozialen Organisation.&amp;quot;[[(MEW 4, Seite 75)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer geschlossenen, einer [[ausschließlichen]] [[Konsumkultur]] (siehe hierzu auch [[Tittytainment]]) können die Menschen in ihren praktischen [[Lebensverhältnissen]] nichts von dem finden, was ihr [[Leben]] [[wirklich]] ausmacht und [[bestimmt]]. Sie können ihr [[Sein]] nur als [[Dasein]] [[wahrnehmen]] und es von daher nicht [[empfinden]]. Weil sie sich also selbst nicht hiervon unterscheiden, sich [[unmittelbar]] und [[gewöhnlich]] nur für sich und durch sich [[äußern]] (siehe [[Selbstbezogenheit]]), müssen sie außer sich, sich selbst gegenüber äußerlich bleiben, wenn ihr [[eigenes]] [[Leben]] in ihrer [[Gesellschaft]] nur [[fremd]] auf sie zurückkommt. In ihrer [[Selbstentfremdung]] [[fühlen]] sie sich daher allseitig bedrängt (siehe auch [[Lebensangst]]) und müssen daher ihre [[Wirklichkeit]] unter dem [[Eindruck]] einer [[fremden Kraft]] [[erfahren]], um [[existieren]] zu können (siehe hierzu auch [[Existenzwert]]). Weil ihr [[Leben]] ihnen also im Wesentlichen [[entfremdet]] und sinnlos vorkommt, füllen sie sich auch oft mit [[Unsinn]], mit reinem [[Stoff]], der ihre [[Angst]] vor dem [[Nichts]], vor dem [[Selbstverlust]] im bloßen Unsinn ihrer Existzenz (siehe hierzu [[Existenzwert]]) [[aufhebt]], sich in seiner endlosen - weil kreisförmigen - [[Nichtung]] übersättigt, um nichts in dem [[empfinden]], was für sie nichts gelten kann, da konsumieren sie was sie nicht [[wirklich]] sein, was sie für sich und durch sich nicht [[sein]], sondern nur [[haben]] können. Was sie konsumieren müssen, um [[existieren]] zu können, ist ein [[Mehrprodukt]], das sie nicht in ihr [[wirkliches]] [[Leben]] integrieren, nichts daraus für sich [[entwickeln]] können und nur durch ihre [[Lebensangst]] in einem [[Lebensverhältnis]] sich [[einverleiben]], in dem sie sich ohne [[Sinn]] und gegen jeden [[Sinn]] für sich [[entäußern]], weil es der Überproduktion einer entwerteten [[Arbeit]], den [[Krisen]] des kapitalistischen Produktionsprozess entspringt, der seine [[Verwertung]] nicht gesellschaftlich [[verwirklichen]], nicht [[wahrmachen]] kann, weil sein [[Wertwachstum]] das [[Wirtschaftswachstum]] [[bestimmt]] und seine [[Lebenssubstanz]] aufsaugt und Mensch und [[Natur]] erschöpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konsumverhalten drückt daher ein [[ganzes]] [[Lebensverhältnis]] aus (siehe auch [[Konsumkultur]]), nicht nur das zu [[Sachen]], sondern auch das zu Menschen, die sich als [[Objekte]] ihrer [[gesellschaftlichen]] [[Beziehungen]] wie [[Lebensmittel]] zur [[Konsumtion]], zur [[Einverleibung]] für ihre [[isoliertens]] [[Bedürfnisse]] [[wahrmachen]], wenn sie sich [[selbst]] zum [[Material]] ihrer [[zwischenmenschlichen Verhältnisse]] machen, wenn also ihre [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] selbst nur noch warenförmig sind. Wo menschliche [[Bedürfnisse]] von ihrem [[Grund]], von der gesellschaftlichen [[Lebensäußerung]] ihrer Entstehung - ihrer Lebensproduktion - durch den [[Warentausch]] [[getrennt]] sind, treten sie nurmehr wie das Naturphänomen eines [[isoliertens]] [[Körpers]] als ein bloßes [[Begehren]] nach irgendeiner [[Konsumtion]]auf (siehe hierzu auch das [[Lustprinzip]] der [[Psychoanalyse]]), das sich auf seine [[gesellschaftliche]] [[Wirklichkeit]] [[praktisch]] [[beliebig]] beziehen lässt, weil sie ihm [[gleichgültig]] ist. [[Begehren]] ist ja schließlich auch nur auf die [[äußerliche]] [[Eigenschaften]] eines [[abwesenden]] [[Mittels]] des [[Lebens]] oder [[Erlebens]] gerichtet, ein [[sehnsüchtiges]] Verlangen, das ungestillte [[Bedürfnisse]] zusammenfasst und zugleich von ihren konkreten [[Inhalten]] [[abstrahiert]] und prinzipiell unbefriedigt nach irgendeiner [[Befriedung]] verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von daher entsteht durch das im Grunde unstillbare [[Begehren]] eine [[Kraft]], die [[Absicht]] einer [[Abstraktionskraft]], die zur [[Substanz]] der [[Triebe,]] zu einer kräftig drängenden [[Formbestimmung]]der subjektiven [[Beziehungen]] wird und schließlich auch deren [[Inhalte]] selbst unmittelbar, also ohne weitere [[Vermittlung]] aufzehrt und sich in seiner [[triebhaft]] gewordenen [[Selbstbezogenheit]] als Wahrnehmungsform durch sich selbst ebenso kräftig nach außen wendet und ihre [[Gegenstände]] [[nichtig]] erscheinen lässt. Es zählt die in ihrer [[Wirklichkeit]] unentwegt schwindende [[Form]], ihr [[ästhetisches]] Potenzial für [[unwirkliche]] [[Bezogenheiten]] eines [[ästhetischen Willens]], wie sie sich auch in den [[politischen]] [[Beziehungen]] und also auch als [[politischer Wille]] nominell formulieren lassen (siehe hierzu auch [[politischer Nominalismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was der [[Arbeit]] nötig ist, gilt im Konsum als [[Möglichkeit]] des Lebensgenusses und bildet hierdurch auch das [[Bedürfnis]] nach einem [[Wirtschaftswachstum]] (siehe [[Produktionamittel]]). Durch die [[Teilung der Arbeit]], durch die [[Veräußerung]] der [[Beziehung]] von Produktion und Konsumtion durch die Eigenschaften der [[Waren]] als Wertträger (siehe [[Wert]]) im [[Warentausch]] wird nicht nur das [[Produkt,]] sondern auch das [[Bedürfnis]] der Menschen [[isoliert]] und jeweils vereinseitigt, [[verselbständigt]] (siehe [[Dialektik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Konsumverhalten ist der [[gesellschaftliche]] Zusammenhang und Halt im [[Verhältnis]] seiner [[Verwirklichung]], der [[Einverleibung]] seines [[Gegenstands]] [[aufgehoben]], wodurch sich die [[Macht]] über diesen bestärkt. Das stellt daher früher oder später eine sublime [[Gewalt]] gegen diesen heraus, die aus der [[allgemeinen]] Abhängigkeit von seinem [[Gegenstand]] und einer dem entsprechenden ständigen [[Verlustangst]] begründet ist: Ohne ihn bleibt nichts und durch ihn ist alles da, was zum [[Leben]] nötig [[erscheint]]. Eine [[allgemeine]] [[Lebensangst]] ist daher die Grundlage einer [[allgemeinen]] [[Ursprungssehnsucht]], die [[strukturellschon in derabsolutenAnwesenheitvonfamiliärenVerhältnissen(siehe auchheile Welt) alsAngst, dass diese zerbrechen können, angelegt ist. Nicht ein wirklicher Zusammenbruch dieserVerhältnissenährt diese, sondern die ständige Bedrohung, dass die daringewohnteGeborgenheitsinnlos sein oder werden könnte und keinewirklicheWelt keineWirklichkeitfür sich findet. Von daher entwickelt sich darin schon und weit darüber hinaus einKontrollbedürfnis, das sich demgefühltenNichts, dem potenziellenSelbstverlustin den hier entwickeltensymbiotischen Selbstbehauptungenentgegenstellt. Dies macht dann schließlich auch ingesellschaftlichenBeziehungen, die denpsychischenBedingungenderFamiliefolgen, aus denBedürfnisseneinesautoritären Charaktersheraus einenationalistischePositioneinnimmt, die dieIsolationderWählermeinungmit entsprechenen Anmutungen undBildernillustriert (siehe hierzuPopulismus).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedanken der Konsumenten kreisen weniger um die Entstehung ihrer [[Sache]], als um die [[Notwendigkeit]] ihrer Erzeugung, vielmehr um die [[Möglichkeit]] ihrer Beschaffung, ganz gleich welche [[gesellschaftliche]] [[Wirklichkeit]] mit ihnen verbunden ist. Von da her bestimmt sich das Konsumverhalten aus der [[Gleichgültigkeit]] der Konsumenten gegen die Produzenten der [[gesellschaftlichen]] [[Beziehungen]], die sich vor allem in den [[Verhältnissen]] ihres [[Geldbesitzes]] [[zwischenmenschlich]] [[ereignen]]. Neu ist daran nur, dass die Menschen selbst zum [[Material]] ihrer [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] geworden sind, in denen sie ausschließlich durch ihr Geldvermögen (siehe [[Geldwert]]) in einer [[wirklich]] [[gesellschaftlichen]] [[Beziehung]] stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Konsum]] bleibt der [[Gegenstand]] dem Menschen [[äußerlich]], Das Konsumverhalten betreibt somit den Prozess einer [[privaten]], [[gesellschaftlich]] [[abgetrennten]], [[verselbständigten]] Bedürfnishaftigkeit der Menschen. Der [[Begriff]] des [[Individualismus]] steht von daher auch für die [[Selbstentfremdung]] des Menschen von seinen [[Bedürfnissen]]. Das zeigt, dass der [[Begriff]] Konsum schon selbst nur die entäußerte [[Befriedigung]] meint, die [[Befriedung]] eines menschlichen Verlangens, das für sich ohne existenzielle [[Notwendigkeit]] ist, sich auf alles bezieht, was es haben kann und dies tut, weil es die [[Beziehung]] des [[Habens]] nötig hat und bewähren muss, unendliche [[Beziehung]] auf alles, die nur im Konsum zu sich kommt, dort allerdings keine Ruhe findet. Es ist diese [[Beziehung]] eine Vorstufe von [[Sucht]]verhalten. Allererdings gibt es für ein Konsumverhalten, wenn es sich [[allgemein]] duchsetzt, auch ganz obkjektive Bedingungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der letzte Grund aller wirklichen Krisen bleibt immer die Armut und Konsumtionsbeschränkung der Massen gegenüber dem Trieb der kapitalistischen Produktion, die Produktivkräfte so zu entwickeln, als ob nur die absolute Konsumtionsfähigkeit der Gesellschaft ihre Grenze bilde.&amp;quot; ([[Karl Marx, MEW, Bd. 25, S. 501]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Entwicklung]] der [[Produktivkraft]] durch die [[Automation]] der Produktion wird der Anteil der menschlichen [[Arbeit]] in den Produkten relativ geringer und könnte also auch die [[Aufwände]] der [[Arbeit]] von Menschen zunehmend an Maschinen abgeben. Doch weil und solange die Produktion vor allem zur Wertproduktion, zur Verwertung von [[Wert]] bestimmt ist, wird immer mehr Konsumtion nötig, um die [[Geldform]] von relativ wertloser werdenden Produkten in [[Wert]] zu halten. Die [[Mehrwertrealisation]] wird immer drängender und damit auch der Zwang zu einer gesteigerten [[Konsumtion]], durch den die Krisen der kapitalistischen Produktion zumindest phasenweise abgefangen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der [[Produktivität]] der [[Arbeit]] hat die [[kapitalistischen]] Verhältnisse an ihre [[realwirtschaftliche]] Grenze getrieben, weil durch die [[Masse]] des technologischen Einsatzes der [[Automation]] den [[Wert]] der menschlichen [[Arbeitskraft]] zunehmend so gering schätzte, dass der nationale [[Mehrwert]] sich leichter aus einer internationalen Spekulation im [[Devisenhandel]] mit [[fiktivem Kapital]] einbringen ließ als durch industrielle [[Produktionen]] und deren [[Profite]] (siehe [[Profitrate]]), was den [[tendenziellen Fall der Profitrate]] in immer tiefere [[ökonomische Krisen]] getrieben hat. Das krisenhafte Kapitalverhältnis hat von daher in den reichen Ländern das [[Verhältnis]] von [[Subjekt]] und [[Objekt]] der [[Produktion]] und [[Konsumtion]], von [[Realwirtschaft]] und Kapitalwirtschaft, von [[Wertbildung]] und [[Preisbildung]] in seiner gesellschaftlichen Funktionalität umgekehrt und dem [[Konsum]] in ihrem Krisenmanagement eine zentrale gesellschaftliche Rolle eingeräumt (siehe hierzu auch [[Tittytainment]]). Die [[Konsumkultur]] in diesen Ländern hat seitdem ihren [[Kulturkonsum]] zu einer [[Ereignisproduktion]] ihrer [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] getrieben, die sich in einem weitgehenden gesellschaftlichen [[Selbstverlust]] der [[bürgerlichen]] [[Persönlichkeiten]] darstellte, so dass sich im Konsumverhalten der [[Kleinbürger]] ein mächtiges [[Spießbürgertum]] durchsetzte, dem sich auch die [[nationalistischen]] Tendenzen der Repräsentanten des [[Mittelstandes]] (siehe [[repräsentative Demokratie]]) zugesellten, denn dem [[Konsum]] blieb nach wie vor das Vorhandensein von Produkten vorausgesetzt, die zunehmend durch [[Austeritätspolitik]] aus den armen Ländern erpresst wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wirkung]] hat der [[Konsum]] jedoch nur [[subjektiv]] im Kosumverhalten, im Konsumverhältnis der Menschen, also in den [[Beziehungen]], welche deren [[Subjekte]] zu sich selbst haben, jenen [[Regungen]] der [[Selbstgefühle]], welche im [[Konsum]] verschoben und in ihrem [[Sinn]] [[verrückt]] oder entrückt werden. Dort verläuft der Abstraktionsprozess der menschlichen [[Sinnlichkeit]] durch die Abtötung ihrer &amp;gt;[[Wahrheit]] (siehe [[tote Wahrnehmung]]) selbst, in welchem durch [[Verrückung]] von [[Bedürfnissen]] zu einem [[objektiv]] [[notwendigen]] Bedarf der Füllung und Erfüllung die Aufregung der [[Regungen]] zu einem [[abstrakt menschlichen Sinn]] der [[Selbstwahrnehmung]] aufgehoben wird, zu einem [[Sinn]], der nicht [[wahr]] sein kann, sondern [[wahr gemacht]] werden muss. Indem auf diese Weise die [[Erregungen]] untergehen, findet jede Aufregung eine sinnliche Lösung in ihrem Ursprung, wird zu einer [[Gewohnheit]] von [[Gefühlen]] gewandelt, zu einem gewöhnlichen [[Gefühl]], das mit allem auskommt, weil es alles für sich hat, was ohne sich nichts ist und sich in [[Massengefühlen]] zu [[emanzipieren]] meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies macht schließlich die Identität von ökonomischen und kulturellen Interessen aus: Das isolierte Gefühl wird zum Gefühl einer [[Isolation]], welches im Konsum verschwindet. Und nichts ist für das Krisenmanagement des Kapitalismus bedeutsamer, als der [[Konsum]], durch den der [[Trieb]] der [[Produktion]] in Gang gehalten wird, wo seine Produktion im Mangel an Realisationsmöglichkeiten zu versanden droht. Wo Konsum herrscht, werden allerdings die &amp;quot;Opfer&amp;quot; an die Lebens- und Arbeitswelt in ihrer Sinnlosigkeit ihrer [[Existenz]] selbst als [[Existenzwert]] manifest und können oft sogar bei verschlechtertem [[Lebensstandard]] dennoch dennoch ihre objektiv schlechten Lebensverhältnisse subjektiv leichter ertragen, weil sie durch ihre Erlebnisse um ihr wirkliches [[Leben]] erleichtert werden, indem sie jeden Sinn übertönen, absättigen und zum [[Selbsterlebnis]] machen, zu einem Unsinn voller [[Selbsterfahrung]], der seinen Sinn für das Leben selbst negiert, indem er ihn [[entleibt]]. Im Zuzeln an den Belustigungen des Konsumangebots, im [[Tittytainment]], erstirbt jede Lebenswirklichkeit in unendlicher Selbstverstümmelung, die als [[Glück]] erscheint, wo sie Unglück bringt, weil und indem sie in der Verzehrung von [[Gegebenheiten]] die Menschen auszehrt und verblödet wie einen Süchtigen, der sowieso nur geboten haben will, was ihm in seiner [[Sucht]] geboten ist, nämlich das zu konsumieren, was ihn am Überleben hält. Es ist nicht nur der Untergang jeder [[Gegenständlichkeit]], nicht nur das Ausgeschlossensein vom [[eigenen]] [[Leben]], sondern ein Leben in dem, was seine [[eigene]] [[Wahrheit]] scheut, weil es das [[wahrhaben]] muss, was nicht wahr sein kann. In den [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] erfordert der Konsum menschlicher [[Beziehungen]] ihre [[Selbstentleibung]] als Selbsthingabe, weil sie darin nicht nur wechselseitiges [[Mittel]], sondern auch eine von der [[Wahrnehmung]] bestimmte Vermittlung sich schaffen müssen. Darin geben sie ihr [[Leben]] als [[Lustprinzip]] weiter, das sich wesentlich nur gegen wirkliche [[Lust]] fortbestimmen könnte und durch ein [[Realitätsprinzip]] beschränkt sein soll.&lt;/div&gt;</summary>
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