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	<title>Kritik der politischen Ästhetik - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-04T18:50:05Z</updated>

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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:40:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der [[Reichtum]] einer jeden Gesellschaft existiert in den Verhältnissen, die ihre [[Elementarform]] darstellen. In der [[bürgerlichen Gesellschaft]] [[erscheinen]] sie im [[Dasein]] des [[Warentauschs]] als eine Warensammlung. Über die [[Gebrauchswerte]] der [[Waren]] kommen die Menschen auf sich als gesellschaftlich [[bedürftige]] Individuen zurück, denn sie haben ihren [[Sinn]] durch ihren [[Nutzen]] für die Menschen und deshalb stellen diese sie durch ihre [[Arbeit]] her. Während der [[Nutzen]] der gesellschaftlich existenten Güter aber vor allem deren wirtschaftliche Wirkung zeitigt, verhült sich deren [[Sinn]] vor allem in ihrer [[Kultur]] (siehe hierzu [[Kritik der politischen Kultur]]). Und wo diese vom [[Geldbesitz]] bestimmt ist (siehe auch [[Feudalkapitalismus]]), entwickelt sie sich in der [[sinnlichen]] [[Ungewissheit]] menschlicher [[Beziehungen]] (siehe [[sinnliche Gewissheit]]), die sich nurmehr in [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] in den [[Verhältnissen]] ihrer [[Selbstwahrnehmung]] [[verhalten]] können (siehe hierzu auch [[Kritik der politischen Ästhetik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sich in den [[Verhältnissen]] einer [[Geschichte]] ihr inhärentes Maß [[entwickelt]], ist eine ihr äußerliche [[Macht]] unnötig. [[Macht]] entsteht, wo [[Ohnmacht]] herrscht – eben als politische [[Macht]]. Die bleibt in den herrschenden [[Verhältnissen]] das Mittel der Herrschaftssicherung, denn was nötig ist das fügt sich besonders, wenn ihr die [[Wahrnehmung]] [[Folge]] leistet (siehe [[Ästhetik]]). Darüber hinaus gibt es allerdings auch noch die [[Freiheit]] einer [[Entscheidung]] über das, was einem Menschen nötig ist, ohne [[objektiv]] [[notwendig]] zu sein (siehe [[Kritik der politischen Ästhetik]]). Aber es bildet auch ohne [[Not]] sich immer wieder das [[Eigene]] das [[Fremde]], weil [[lebendige]] [[Geschichte]] sich zwischen [[Subjekten]] und [[Objekten]] [[bewegt]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Kritik]] der [[antiautoritären Bewegung]] der 70er Jahre und ihrer [[postmodernen]] [[Ideologie]] kam in diesem Zusammenhang ein gesellschaftliches [[Verhältnis]] zur [[Sprache]], das [[substanziell]] vor allem [[kulturkritisch]] zu verstehen war, weil es auf einem neuen [[Verständnis]] von der [[globalisierten]] [[Finanzindustrie]] gründete (siehe hierzu [[Feudalkapitalismus]]). Darin war eine Spaltung zwischen [[Nutzen]] und [[Sinn]] der [[Arbeit]] festgestellt und als [[notwendig]] gewordene [[Trennung]] von [[Wirtschaft]] und [[Kultur]] gefasst worden, die sich in einer [[selbständig]] [[scheinenden]] [[abstrakten Gesellschaft]] und den darin vergesellschaftaten [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] durch einen [[allgemeinen]] [[Selbstwert]] substanzialisiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ästhetik]] bildet sich durch einen [[verselbständigten]] [[Sinn]] der [[Wahrnehmung]]. Wo dieser [[Sinn]] nicht mehr sinnlich vergegegenständlicht wird stellt er nurmehr einen gesellschaftliche [[Wert]] dar, dessen Produktion irgendeine Wertbildung bezweckt hatte, aber als [[Gegenstand]] der [[Wahrnehmung]] ganz einseitig, zusammenhanglos in den bloßen [[Tatsachen]] der [[Empfindungen]] erfühlt wird. Sie äußern keinen bestimmten [[Sinn]], sondern das, was darin nur zu fühlen ist. Und weil die Menschen in ihren [[Gefühlen]] jenseits ihrer [[Empfindungen]] nur [[abstrakte]] Wahrheit für sich wahrnehmen können, nur fühlen, was für sie nur eine [[tatsächliche]] [[Gegebenheit]] ist, bleiben sie für sich und bei sich im bloßen [[Dazwischensein]] ihrer [[Existenzen]] und vergemeinschaften ihre [[Selbstwahrnehmungen]] in ihren [[zwischenmenschlichen Beziehungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Immanuel Kant, beruht alle Ästhetik auf einem [[ästhetischen Urteil]] und ist von da her etwas doppeltes: [[subjektive]] &amp;quot;lustvolle&amp;quot; Zweckmäßigkeit einerseits und die Allgemeingültikeit einer rein formalen Zweckmäßigkeit. Solche Ästhetik wäre zwangsläufig [[getrennt]] zwischen [[einzelnen]] [[Inhalten]] und ihrer [[allgemeinen]] [[Form]] und [[urteilt]] demnach nach den Prinzipien der [[bürgerlichen]] Wahrnehmung im [[Allgemeinen]] und nach deren Laune im Besonderen. Diese Vereinigung sollte man allerdings besser als ein [[politisches]] [[Ressentiment]] bezeichnen, wie es den [[Bildungsbürgern]] nahesteht, die nicht [[wissen]] können, was ihnen in den [[Sinn]] im Jenseits einer [[Gewissheit]] kommt, weil ihr Sinn selbst schon [[verallgemeinert]] und von ihren Lebensinhalten und [[Lebensbedingungen]] [[abgetrennt]] ist. Doch zugleich [[bezweifelt]] Kant nicht, dass ästhetische [[Urteile]] Gefühlurteile sind, deren Gefühlsinhalte er lediglich über sein Vorverständnis eines Dualismus zwischen [[Einzelnem]] und [[Allgemeinen]] im Gegensatz von [[Subjektivität]] und [[Objektivität]] kritisieren will. Daher kann sein ästhetisches [[Urteil]] auch nur auf der [[Kritik]] einer &amp;quot;Einbildungskraft&amp;quot; (siehe z.B. hiergegen die [[Abstraktionskraft]]) und nicht auf einer [[wirklichen]] [[Wahrnehmung]] ihres [[Gegenstands]] beruhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sich die Menschen selbst zum Material ihrer [[Beziehungen]] machen, in ihren [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] sich für ihre zwischenmenschlichen Verhältnisse vergegenständlichen und sich in ihren Eigenschaften und Fähigkeiten unmittelbar persönlich selbst sinnlich benutzen und vernutzen, werden sie durch sich auch selbst unmittelbar zur Sinnerfüllung brauchbar und in dieser zum [[Gegenstand]]ihres Verbrauchs von lebendiger Sinnnlichkeit, von sinnlichem [[Leben]]. Und wo von daher ihr [[Sinn]] nicht gesellschaftlich vergegegenständlicht wird, stellt er nurmehr einen gesellschaftlichen [[Wert]] der Selbstbezogenheiten dar, einen [[Selbstwert]], dessen Produktion irgendeine [[Wertbildung]] im Jenseits ihrer wirklichen [[Beziehungen]] bezweckt hatte, werden sie sich auch selbst als [[Gegenstand]] ihrer [[Wahrnehmung]] ganz einseitig, müssen ihre [[Beziehungen]] zusammenhanglos in den bloßen [[Tatsachen]] ihrer [[Empfindungen]] erfühlen. Sie äußern keinen bestimmten [[Sinn]], sondern das, was darin nur zu fühlen ist. Und weil die Menschen in ihren [[Gefühlen]] jenseits ihrer [[Empfindungen]] nur [[abstrakte]] Wahrheit für sich wahrnehmen können, nur fühlen, was für sie nur eine [[tatsächliche]] gesellschaftlich beziehungslose [[Gegebenheit]] ist, bleiben sie für sich und bei sich im bloßen [[Dazwischensein]] ihrer [[Existenzen]] und vergemeinschaften ihre [[Selbstwahrnehmungen]] in ihren [[zwischenmenschlichen Beziehungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der hierin vergesellschafteten [[Zwischenmenschlichkeit]] veröden ihre [[kulturellen]] [[Beziehungen]] und [[Bedürfnisse]]; - und sie [[veräußern]] daher auch [[widersinnige]] Dinge für einen [[Konsum,]] der nicht nur durch den Gebrauch, sondern vor allem durch dessen Zeit und Ort in einem von [[Widersinnigkeiten]] verödeten [[Lebensraum]] entsteht. Im Echoraum ihrer [[Selbstwahrnehmung]] entsteht ein eigenartiges [[Bedürfnis]] nach [[Sinn]], der nur noch einem [[Gefühl]] entspricht, das seine [[Empfindungen]] nicht mehr [[kennt]], sich in einer Gefühlswelt verloren sieht, die sinnlos ist, weil sie sich der [[Selbsterkenntnis]] durch ihr bloßes [[Selbsterleben]] zwischen sich und anderen verschließt (siehe auch [[tote Wahrnehmung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ästhetik]] entsteht aus einem [[aufgehobenen]] [[Erkenntnisinteresse]], aus einer [[Sehnsucht]], einem Verlangen der [[Selbstwahrnehmung]] nach einem [[Sinn]] [[ganz]] für sich, in der Hoffnung, dass ihre Brüche sich durch die [[Gefühle]] von Menschen in [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] wieder so finden und [[empfinden]] lassen, dass ihre [[Selbstwahrnehmungen]] eine Brücke gegen die [[gesellschaftlichen]] Verwüstungen [[erfahren]] können. In [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] errichten sie eine besondere [[Gemeinschaft]] (z.B. [[Kult]]) in [[objektiven Gefühlen]] gegen ein an sich hässlich gewordenes [[Leben,]] wodurch gemeinhin etwas wesentlich [[Schöneres]] gefunden und [[empfunden]] werden soll (siehe hierzu auch[[ästhetischer Wille]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch [[Schönheit]] ist nur unmittelbar wahr. Sie kann nicht als Brücke einer Beschönigung (siehe [[Ästhetisierung]]) funktionieren. Ob schön oder hässlich: Das Ästhetische hat eine höhere Bewandnis schon durch den sprachlichen Umgang mit dem, was auch nur dem Anschein nach als [[Interpretation]] einer [[Vorstellung]] belebend ist, wenn und wo es [[erlebt]] werden kann. Im bloßen [[Erlebnis]] bleibt allerdings ihr [[Sinn abstrakt]], sinnlich übersinnlich durch die [[Ereignis]]haftigkeit einer [[Existenz]], die ihren [[Grund]] nicht zeitigen kann. Es kann nämlich kein [[Zufall]] sein, was dem [[Leben]] da zufällt, weil es [[zwischen den Menschen]] nach Menschen verlangt, die nur so [[schön und so gut]] [[da sein]] können, wie sie auch [[wirklich]] da sind (siehe auch [[Sein]]) - eben nur so gut und so schön, wie sie als einzelne und vereinzelte Menschen sich durch ihre wechselseitige [[Wahrnehmung]] [[erscheinen]] können. Über ihr [[isoliertes]] [[Dasein]] muss eine Rückbeziehung, eine re-ligio, durch ihre [[Selbstwahrnehmung]] gefunden werden, worin und wodurch sie sich ihre ganz [[persönliche]] [[Wahrheit]] über ihre [[zwischenmenschlichen Verhältnisse]] hinweg als eine [[Religion]] ihrer [[Güte]]mitteilen und [[vermitteln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;[[Schöne]]&amp;quot; wurde daher mit allen Geheimnissen (siehe [[Esoterik]]) überzogen, welche [[Philosophie]] und Kunsttheorie (siehe [[Kunst]]) je nach den Nebelschwaden ihres institutionalisierten [[Erkenntnisinteresses]] bereitzustellen vermochten (siehe hierzu auch [[Dekonstruktivismus]]). Sie soll Anschauungen und Erklärungen bereitstellen, um dem [[Wesen]] der menschlichen [[Beziehungen]] und ihrer [[Lebensäußerungen]] nachzukommen. Aber hierür müssen die [[Zweifel]] und [[Täuschungen]] der subjektiven [[Wahrnehmung]] in [[objektivierten Gefühlen]] verarbeitet werden. Denn bei der Frage, was eine menschliche [[Gesellschaft]] ausmacht, hat das [[Kulturbürgertum]] und seine Protagonisten immer schon eine simple Antwort parat: Es sei das Gute schlechthin (siehe [[Güte]]), wie es weder durch die platte [[Arbeit]] zur Herstellung der [[nützlichen]] [[Dinge]] des [[Lebens]] noch durch die [[Wirtschaft]]skraft einer [[Geselschaft]] hervorgebracht werden könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Bewertung]] der [[Wahrnehmung]] eines allgemein Schönen geht es daher eher um Vorstellungen über das, was &amp;quot;[[schön und gut]]&amp;quot; sein soll, als um einen [[Sinn]] der [[Erkenntnis]], der zwischen [[Gefühlen]] und den [[Empfindungen]] ihrer [[Gegenstände]] vermitteln könnte. Und so geht es der &amp;quot;Wissenschaft des Schönen&amp;quot; auch nicht um das, was ihre [[Wahrheit]] entäußerlichen würde, was die [[Wahrheit]] ihrer [[Wahrnehmung]] verschleiern könnte und den Bruch zwischen ihr und dem, was sie [[wahrhat]], überbrücken, verblenden, aufheben, abtöten oder ausblenden, mit einer inneren Befindlichkeit über ihre [[entäußerte]] [[Wirklichkeit]] hinwegtäuschen würde (siehe herzu auch [[Verblendungszusammenhang]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kritik der politischen [[Ästhetik]] wendet sich gegen die politische Bestimmung und Verwendung des [[Ästhetischen]], gegen die [[politische]] [[Nutzung]] menschlicher [[Erkenntnisprozesse]] in der [[Form]] der Wahrnehmungsverhältnisse der Menschen selbst (siehe auch [[politische Kultur]]), in ihrer einzelnen [[Ästhetik]] als [[Ausdruck]]sform ihres [[Lebens]], durch welche politisch [[Eindruck]] gemacht, ihre [[Kultur]] unmittelbar politisiert, [[kulturalisiert]] wird. Das [[politische]] Interesse der herrschenden [[Kultur]] besteht darin, sie auf ein [[Verhältnis]] der [[Wahrnehmung]]en und [[Selbstwahrnehmungen]] durch die [[Ereignisse]] und [[Erlebnisse]], den Events (siehe auch [[Eventkultur]]) in den [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] in der Wirkung auf die [[Selbstwahrnehmung]] der Menschen zu reduzieren, Kultur zu einer bloße Form der [[Selbstwahrnehmung]] zu machen. In einer Kutur der allgemeinen [[Selbstwahrnehmung]] wird aus [[Wahrnehmung]] [[Kultur]], also ein wesentlich gesellschaftliches Verhältnis, welches [[Leben]] zum [[Erleben]] verkehrt, die Sinneseindrücke isolierter [[Selbstwahrnehmungen]] zum gesellschaftlichen [[Leben]] überhaupt, zur gesellschaftlichen Verkehrsform macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die [[Kommunikationsindustrie]] [[abstrahiert]] sich die Kultur allerdings auch gegen sich selbst (siehe [[abtrakt menschlicher Sinn]]). Diese betreibt die [[Automation]] der [[Verständigung]], durch die ihre [[Produktivkraft]] die gesellschaftlichen Verhältnisse von sich abhängig macht, die [[Sprache]] und [[Bildung]] ihrer Produktionsweise unterworfen, ihr Bild von der Bildung [[prominent]] wird und also eine [[ausschließliche]] [[kulturelle]] [[Bedeutung]] bekommt. Gerade weil sie die Menschen nur bedient, also als [[Dienstleistung]] auftritt, trägt sie zugleich zum kulturellen Zusammenschluss der Produktion, zur eigenständigen Späre [[kultivierter]] [[Abstraktionen]] bei. Von daher wird sie zum Maßstab einer [[Kultur]], in welcher die [[ökonomischen]] [[Bedingungen]] selbst zum [[Kulturgut]] ihrer [[Gesellschaft]] werden, dem Zweck der [[politischen Ökonomie]] dadurch [[nützlich]] sind, dass sie deren kulturelle [[Substanzen]] verwertet (siehe hierzu auch [[Tittytainment]]). Dieser [[Nutzen]] macht [[Kultur]], welche die [[Subjektivität]] einer jeden [[Gesellschaft]] ist, unter den [[Bedingungen]] des [[Geldbesitzes]] selbst zu einem [[politischen]] Medium, zum [[Mittel]] ihrer [[zwischenmenschlicher Verhältnisse]] und ist somit in der Lage, ökonomische [[Bedingungen]] zu einem [[objektiven]] Maß der [[persönlichen]] Identität werden zu lassen, sie dazu zu bringen, ihre [[Selbstachtung]] gegen ihre [[Selbstverwertung]] auszutauschen (siehe [[Täuschung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies macht die [[Täuschung]], welche sowohl die [[Politik]] darin betreibt, dass sie Wahrnehmung zu ihrer Machtgrundlage nimmt, wie es auch die Wahrnehmung selbst zur wesentlichen Lebensform menschlicher [[Erkenntnis]] [[verkehrt]]. Der politische Sinn affirmativer Ästhetik besteht darin, die Menschen als [[Objekte]] ihrer [[Sinne]] zu behaupten und somit die herrschende Kultur als notwendig objektive Sinnesform, also als ihr naturnotwendiges Dasein zu fixieren und aufzu[[reiz]]en, also zu [[erregen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der politische Zweck der [[Ästhetik]] besteht darin, die Warnehmungsverhältnisse der Menschen, also das Verhältnis von dem, was sie in ihren [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] voneinander wahrnehmen und durch einander [[erleben]], als das zu behaupten, was Menschen überhaupt sind. Menschen werden so auf einen [[Zwischenmenschen]], zu einem Menschsein zwischen Menschen reduziert, eben darauf, was sie als [[Bürger]] für sich und unter sich zwischen allen Erlebensformen des Menschseins für sich wahrnehmen können (siehe auch [[Kleinbürger]]). Wie sie sich in ihren Verhältnissen erscheinen, so sollen sie auch sein und bleiben, damit das [[gesellschaftliche]] [[Verhältnis]] der Marktwirtschaft, insbesondere das des [[Geldes]] im [[Kapital]] nicht als entmenschliches [[Verhältnis]] erkennbar wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo dieses Verhältnis vorwiegend oder ausschließlich in den Beziehungen des Geldes selbst existiert, ist die Kritik der politischen Ästhetik unmittelbar bezogen auf die Erlebensform des [[Geldbesitzes]] und vor allem darin wirklich wesentlich, also in dieser Ausschließlichkeit selbst notwendig, weil sie die zwischenmenschlichen Erscheinungsformen des [[abstrakt menschlichen Sinns]] selbst angreift. Hier wird die Kritik der politischen Ästhetik zur wesentlichen Praxis der [[Kritik der politischen Kultur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Warenfetischismus]], der in der politischen Ökonomie das Verhältnis der Waren als gesellschaftliches Verhältnis der Menschen erscheinen lässt, ist in [[Dienstleistungsgesellschaften]] zu einem reinen Geldverhältnis geworden, worin die Warenverhältnisse für sich nicht mehr mächtig erscheinen und über ihre Dinghaftigkeit hinwegtäuschen könnten, weil sie selbst schon dem Geld als Kapital unmittelbar Folge leisten, seinen Veräußerungsbedarf bedienen müssen. Dass nicht Waren, sondern Geld alleine die Menschen beherrscht, ist so allgemein geworden, dass es ihre [[Mystik]], das Waresein als gesellschaftliiches Sein der Dinge, verloren hat und an deren Stelle die Mythologie des Kapitals, die Mystik der Wertpapiere, der Mythos der wundersamen Geldvermehrung, getreten ist. Die Waren sind daher wirklich nurmehr profane [[nützliche]] [[Dinge]], die nichts gesellschaftliches mehr an sich haben, selbst schon aus der Gesellschaft ausgeschlossen erscheinen als das bloß individuelle Moment des [[Privaten]], dessen Erzeugung wie von selbst zu verstehen, also [[selbstverständlich]] ist. Es hat seinen gesellschaftlichen Glanz verloren, denn wenn Waren selbstverständliche Lebensgrundlage sind, werden sie als [[Gegebenheit]], also nicht mehr als gesellschaftliches Verhältnis einer Lebensnotwendigkeit erfahren. Diese stellt nurmehr der Geldbesitz dar, welcher nicht so selbstverständlich ist. Aber Geld ist nur in der Spekulation mystisch und diese kann kein gesellschaftliches Verhältnis bestimmen. Gesellschaftlich ist von Bedeutung, wie sich die Menschen im Dazwischensein des Geldes, also als [[Zwischenmenschen]] erleben und erfahren.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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