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	<title>Kulturalisation - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Kulturalisation&amp;diff=673&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Kulturalisation&amp;diff=673&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:40:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Kulturalismus ist der [[Begriff]] zu einer kulturellen Vortäuschung für eine [[Politik]], durch welche die [[Kultur]] als [[verallgemeinerte]] [[Subjektivität]] einer [[Gesellschaft]] für die [[Selbstgefühle]] der Menschen so instrumentalisiert werden, dass sie diese wie eine kulturelle [[Objektivität]] in ihren [[Lebensverhältnissen]] [[wahrhaben]] und in ihren [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] zu [[Absichten]] eines [[gefühligen]] Eigeninteresses [[ästhetisieren]] (siehe hierzu aauch [[Kulturalisierung]]). Sie können darin ihre [[Lebensäußerungen]] nicht mehr als ihre [[Wirklichkeit]], sondern nur [[ästhetisch]] als ihnen [[entfremdete]] Konstruktionen (siehe [[Konstruktivismus]]) der [[Selbstwahrnehmung]] [[erkennen]], weil sie ihre Lebensproduktion selbst als [[Entwirklichung]] ihrer [[gesellschaftlichen]] [[Verhältnisse]] [[erleben]] (siehe hierzu auch [[Kulturkonsum]]). Mit ihrer [[Kulturalisierung]] wird eine Regression der politischen [[Wirklichkeit]] einer [[Gesellschaft]] auf ihre subjektiven Grundlagen (siehe auch [[Subjektivität]]) durch einen [[ästhetischen Willen]] politisch verdoppelt, der ihre [[Lebensverhältnisse]] zu einem eigenständigen und [[verselbständigten]] Lebensgrund ihrer [[Selbstgefühle]] in ihrem [[Narzissmus]] totalisiert. Eine [[Politik]] des Kulturalismus erzeugt hierdurch ein Identitätsproblem, das durch eine Politik der [[Kulturkonsumtion]] durchgesetzt wird (siehe auch[[Tittytainment]]). Eine darin behauptete [[Identität]] entzweit aber das, was sie vereinigt [[wissen]] will. Sie [[täuscht]] eine [[Notwendigkeit]] vor, die keine [[Not]] wendet, sondern zur [[Täuschung]] über die [[wirklichen]] [[Lebensverhältnisse]], über die gesellschaftliche [[Wirklichkeit]] nötig ist (siehe hierzu auch [[Dekonstruktivismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kulturalismus ist somit die Verobjektivierung von [[Kultur]] zur [[Vortäuschung]] einer kulturellen [[Notwendigkeit]], durch welche über eine politische [[Absicht]] hinweg [[getäuscht]] werden soll (siehe z.B. &amp;quot;[[Psychische Krankheit]]&amp;quot; als Begriff der Anpassung). Mit diesem [[Begriff]] wird bedeutet, dass eine kulturelle [[Bewertung]] als notwendig behauptet wird, die ein [[Ereignis]], einen Menschen oder eine [[Sache]] betrifft, um für ein bestimmtes [[Verhalten]] einen [[Grund]] zu schaffen, der nicht im eigenen Bezug hierzu, sondern kulturell objektiv sein soll und hieraus die politischen Grenzen zu ihrem [[Lebensraum]] [[bestimmt]] hat (siehe [[kulturelle Ausgrenzung]]). Er ist die Praxis einer [[politischen Kultur]], die [[Politik]] mit Kulturphänomenen. Hierdurch wird ein [[Kulturwert]] behauptet und daran das Objekt der Bewertung bemessen. Es wird damit auf ein Attribut eines kulturellen [[Wesens]] reduziert, dessen [[Kulturwert]] zugleich auch an ihm überhaupt nur begründet und vollzogen wird (vergleiche hierzu auch den Vorgang des [[Psychologisierens]] als Praxis einer [[Psychokratie]]). Hierdurch ensteht die Fiktion von einer Kultur, die es an und für sich nicht wirklich gibt, die aber als [[Wirklichkeit]] an sogenannten Kulturereignissen festgemacht wird - z.B. dadurch, dass diese als Kulturbedrohung behauptet werden. Hierdurch wird [[Kultur]] negativ und [[abstrakt]] begründet und die damit umschriebenen Verhältnisse und Sinnlichkeiten zu einem idealisierten Kulturverhältnis, zu einer [[Heilserwartung]] &amp;quot;kulturalisiert&amp;quot;, durch welche die Mängel gegenwärtiger [[Wirklichkeit]] überlagert und oft auch zu dem entsprechenden [[Scheinwelten]] seelischer Bedeutungen [[fanatisiert]] werden. Hierfür sind auch die Kulturwissenschaften nützlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich lässt sich [[seelisches]] selbst nicht [[wissenschaftlich]] erfassen, wenn sie nicht auch in [[wirklich]] [[objektive]] [[Formen]] der [[Selbsterfahrung]] einginge (siehe [[Phänomenologie]]). Es wäre über das [[Psychologische]] abzuklären, wo und wie das vor sich geht. Aber genau da gibt es keine Klärung. Wenn und wo Psycho nicht selbst auch wirkliche Gegenständlichkeit hat, kann man sie nicht beschreiben ohne sich über ihr [[Wesen]] hinwegzutäuschen. Schließlich gilt sie unmittelbar ja als die Welt der [[Subjektivitä]] schlechthin, der Gefühle und [[Selbstwahrnehmungen]]. Werden diese nicht von [[objektiven Gefühlen]] unterschieden, so wird Subjektives unmittelbar objektiviert, Empfindungen und Gefühle ihres unmittelbar menschlichen Sinnes beraubt, Seele als [[subjektive Objektivität]] zu einer [[objektiven Subjektivität verschmolten, anstatt dass ihre Form in ihrer Bestimmtheit (sieheFormbestimmung) begreifbar werden würde.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kulturalismus objektiviert [[Kultur]] zu einer politische [[Notwendigkeit]], indem sie eine kulturelle Not beschreibt, die durch Übeltaten im eigenen Lebensraum verursacht gelten sollen. Sie macht diese zum Anlass, hiergegen politisch vorzugehen (siehe z.B. [[Fremdenfeindlichkeit]]) um diese auszuschalten. Kulturalismus versteht sich nicht als eine [[Ideologie]], die sie ist (siehe z.B. [[Reinheit]]), sondern als objektive [[Notwendigkeit]], eines allgemein politischen Eingriffs, durch den die [[Kultur]] selbst als Grundlage einer jeglichen [[Politik]] und [[Geschichte]] bewahrt werden soll. Hierdurch bezieht sie sich unmittelbar auf zwischenmenschliche Verhältnisse, worin die Menschen immer auch unmittelbar als [[Ursache]] ihrer [[Verhältnisse]] und [[Grund]] ihrer Mängel anzusehen wären, als [[verallgemeinerte]] [[Persönlichkeiten]] ihres [[gesellschaftlichen]] &amp;quot;Schicksals&amp;quot; sich zu verantworten hätten. Es werden somit die Probleme und [[Widersprüche]] der menschlichen Geschichte allein aus den kulturellen [[Inhalten]] abgeleitet, welche darin schon vor jeder Lebensproduktion entwickelt wurden und somit ihre [[Form]] selbst völlig gleichgültig gemacht ist. Doch gerade die [[Gleichgültigkeit]] der gesellschaftlichen Form (siehe [[Bürgerliche Gesellschaft]]) erzeugt die Fixation der Geschichte an ihre Vergangenheit, macht sie reaktionär, zur Farce. In Wahrheit verdopppelt sie ihre kulturellen Lebensinhalte zu einer Lebensformation (siehe auch [[Doppelcharakter]]), die in der [[Entfremdung]] von ihrer [[Subjektivität]] zu einer politische [[Gewalt]] wird, zu einer [[politischen Ökonomie]], die alle Lebensproduktion regredieren lässt, ihre [[isolierte]] [[Subjektivität]] zu einer gesellschaftlichen [[Macht]] objektiviert, die sich gegen die Lebensproduzenten selbst wendet, in einer [[Scheinwelt]] zu einem [[objektiven]] [[Subjekt]] der gesellschaftlichen [[Notwendigkeiten]] [[mystifiziert]] (siehe hierzu auch [[Warenfetischismus]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An und für sich ist [[Kultur]] ja auch wirklich die [[Subjektivität]] einer [[Gesellschaft]], deren [[Objektivität]] sich in den [[Verhältnissen]] herausstellt, welche die Menschen eingehen, um ihre [[Lebensäußerungen]] als Lebensproduktion eines [[Reichtums]] [[wirtschaftlichen]] zu verwirklichen und diesen zur Grundlage ihrer [[gesellschaftlichen]] [[Entwicklung]] zu machen und zu haben (siehe auch [[Eigentum]]). Mit Kulturalisierung wird aber nur die Regression der politischen [[Wirklichkeit]] einer [[Gesellschaft]] auf ihre subkjektiven Grundlagen beschrieben, durch welche diese politisch verdoppelt werden, um also ihre [[Lebensverhältnisse]] selbst als ihren eigenständigen und verselbständigten Lebensgrund zu totalisieren, [[Politik]] zu einem Identitätsproblem machen und durch identitäre Politik Kultur gewaltsam durchzusetzen (siehe auch [[identitäres Denken]]). Solche [[Identität]] entzweit aber genau das, was sie vereinigt [[wissen]] will. Sie [[täuscht]] eine [[Notwendigkeit]] vor, die keine [[Not]] wendet, sondern zur [[Täuschung]] über die [[wirklichen]] [[Lebensverhältnisse]], über die gesellschaftliche [[Wirklichkeit]] nötig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kulturalismus ist von daher die Vortäuschung einer kulturellen [[Notwendigkeit]], durch welche über eine politische [[Absicht]] hinweg [[getäuscht]] werden soll. Mit diesem [[Begriff]] wird bedeutet, dass eine kulturelle [[Bewertung]] als notwendig behauptet wird, die ein [[Ereignis]], einen Menschen oder eine [[Sache]] betrifft, um für ein bestimmtes [[Verhalten]] einen [[Grund]] zu schaffen, der nicht im eigenen Bezug hierzu, sondern kulturell objektiv bestimmt sein soll. Er ist die Praxis einer [[politischen Kultur]], die Politik mit Kulturphänomenen. Hierdurch wird ein Kulturwert behauptet und daran das Objekt der Bewertung bemessen. Es wird damit auf ein Attribut eines kulturellen [[Wesens]] reduziert, dessen [[Kulturwert]] zugleich auch an ihm überhaupt nur begründet und vollzogen wird (vergleiche hierzu auch den Vorgang des Psychologisierens). Hierdurch ensteht die Fiktion von einer Kultur, die es an und für sich nicht wirklich gibt, die aber als Wirklichkeit an sogenannten Kulturereignissen festgemacht wird - eben dadurch, das diese als Kulturbedrohung behauptet werden. Hierdurch wird Kultur negativ und abstrakt begründet und die damit umschriebenen Verhältnisse und Sinnlichkeiten zu einem idealisierten Kulturverhältnis &amp;quot;kulturalisiert&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[bürgerlichen Gesellschaft]] war für ein bestimmte[[Klasse]] der Bourgeoisie der [[Geldbesitz]] als Medium des Überflusses und Luxus schon immer reizvoll - und umso intensiver, wie das [[Wertmaß]] des [[Geldes]] auf dem Weltmarkt über die [[Preise]] des [[Weltgeldes]], durch dessen Funktion als weltweiter [[Maßstab der Preise]] vermittelt wird (siehe [[Globalisierung]]). Der internatioale [[Mehrwert]], der weltweite Überfluss an [[unbezahlter Arbeit]] wird also zu einem Maß der Existenzen, der durch den [[Geldbesitz]] in einer Währung zu einem nationalen [[Existenzwert]] wird, der sich über das [[Weltgeld]] eines [[Weltkapitalismus]] verwertet. Was als bloßer [[Mehrwert]] nur tot bliebe, weil dessen Bildungsprozess die Produkte aus [[unbezahlter]], aus [[toter Arbeit]] vergemeinschaftet, wird in der Kultur der [[Geldbesitzer]] kulturell belebt, indem darin [[Ereignisse]] zur Vergnüglichkeit und Lustbarkeit über [[Dienstsleistungen]] gegen die Abtötungen in einer [[Gesellschaft]] der Verwerfungen und [[Dekadenzen]] rückgebunden werden (Rückbindung = re ligio = [[Religion]]). Deren [[Langeweile]], der schale Geschmack inhaltsloser [[Scheinwelten]] [[entwickelt]] sich dabei selbst zu einem [[Bedürfnis]], das keinen [[wirklichen]] Gegenstand mehr empfindet, weil es ihn nicht unbedingt nötig hat, sondern sich mit [[zwischenmenschlichen]][[Erlebnissen]] aus den [[Ereignissen]] und [[Beziehungen]] durch die Vergemeinschaftung der in Massen [[isolierten]] [[Selbstgefühle]], durch ihre Formverwandlung zu [[Massengefühlen]] begnügt und sich in den [[Selbstwahrnehmungen]] der Menschen als [[Kultur]] ihrer [[zwischenmenschlichen Verhältnisse]] fortbildet (siehe auch [[Kult]]).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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