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	<title>Kulturarbeit - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-04T18:50:10Z</updated>

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So kann ein Buch als Gebrauchsgut überall mit üblichem Marktpreis zu haben sein. Sobald aber seine besondere Bearbeitung, seine geistige Form oder seine Schönheit zu einer wesentlichen Bestimmung der Einzigartigkeit wird, stellt es zu seinem ökonomischen [[Wert]] auch einen [[Kulturwert]] dar und kann durch den Markt nicht vollständig bewertet werden (dergl. alle Kunstgegenstände, Bildungsangebote, Ereignisse, Betreuungen, Beziehungen usw.). Zwar gibt es auch für Produkte der Kulturarbeit einen Markt, wenn massenhaftes Interesse für die Besonderheiten zum Allgemeingut entwickelt wird (z.B. Tourismus, Musealmarkt, Kult- und Reliquiengeschäfte, Kunsthandel usw.). Es verwirklicht sich jedoch darin überwiegend nicht der ökonomische [[Wert]] als Quantum [[abstrakt menschlicher Arbeit]], sondern die Verdingung von [[Kulturwerten]] zu Feudalwerten (siehe [[Feudalkapitalismus]]), die sie als [[Kulturbesitz]] durch ihre Einzigartigkeit bekommen, wo diese [[allgemein]] verlangt wird, also für die Menschen einzigartig ist, weil sie ein Bedürfnis nach Einzigartigkeit befriedigen (siehe [[Selbstgefühl]]). So zerstört dieser Markt seiner Tendenz nach die Kultur, die er nutzt, weil er sie in der [[Masse]] vernutzt, ohne ihre Indidividualität auf ihre Gesellschaftichkeit zurückzubeziehen, ohne also auf die Menschen kulturell zurückzukommen (im Unterschied zum einfachen Lebensmittel, zum Mittel der Reproduktion). Von daher verhält sich Kulturarbeit in einer bestimmten [[Gesellschaft]] substanziell umgekehrt wie die nutzbringende Arbeit, weil sie Subjektivität verallgemeinert, während jene den [[Nutzen]] einer Sache schon unter gesellschaftlich wirksamen Bedingungen erzeugt (siehe [[Gebrauchswert]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ursprünglich geht es in der [[Kultur]] um die [[zwischenmenschlichen]] [[Regungen]], die Menschen durch den [[Sinn]] für ihre [[Sachen]] und den [[Ereignissen]] ihres [[Lebens]] haben und erzeugen. Auch wenn diese [[nützlich]] sein können und von daher als [[Gebrauch]]sgüter in die Warenzirkulation eintreten, so macht ihre Gebrauchseigenschaft dennoch nicht ihre Kultur aus - sie ist hierfür nicht wesentlich, also nur Umstand oder Beiwerk, wiewohl sie dem vorausgesetzt ist. Ein Ding das wesentlich [[Kulturgut]], z.B. schön sein soll und hierfür erzeugt wird, wird sich im Tausch wertmäßig nicht ökonomisch richtig darstellen lassen. So kann ein Buch als Gebrauchsgut überall mit üblichem Marktpreis zu haben sein. Sobald aber seine besondere Bearbeitung, seine geistige Form oder seine Schönheit zu einer wesentlichen Bestimmung der Einzigartigkeit wird, stellt es zu seinem ökonomischen [[Wert]] auch einen [[Kulturwert]] dar und kann durch den Markt nicht vollständig bewertet werden (dergl. alle Kunstgegenstände, Bildungsangebote, Ereignisse, Betreuungen, Beziehungen usw.). Zwar gibt es auch für Produkte der Kulturarbeit einen Markt, wenn massenhaftes Interesse für die Besonderheiten zum Allgemeingut entwickelt wird (z.B. Tourismus, Musealmarkt, Kult- und Reliquiengeschäfte, Kunsthandel usw.). Es verwirklicht sich jedoch darin überwiegend nicht der ökonomische [[Wert]] als Quantum [[abstrakt menschlicher Arbeit]], sondern die Verdingung von [[Kulturwerten]] zu Feudalwerten (siehe [[Feudalkapitalismus]]), die sie als [[Kulturbesitz]] durch ihre Einzigartigkeit bekommen, wo diese [[allgemein]] verlangt wird, also für die Menschen einzigartig ist, weil sie ein Bedürfnis nach Einzigartigkeit befriedigen (siehe [[Selbstgefühl]]). So zerstört dieser Markt seiner Tendenz nach die Kultur, die er nutzt, weil er sie in der [[Masse]] vernutzt, ohne ihre Indidividualität auf ihre Gesellschaftichkeit zurückzubeziehen, ohne also auf die Menschen kulturell zurückzukommen (im Unterschied zum einfachen Lebensmittel, zum Mittel der Reproduktion). Von daher verhält sich Kulturarbeit in einer bestimmten [[Gesellschaft]] substanziell umgekehrt wie die nutzbringende Arbeit, weil sie Subjektivität verallgemeinert, während jene den [[Nutzen]] einer Sache schon unter gesellschaftlich wirksamen Bedingungen erzeugt (siehe [[Gebrauchswert]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:40:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Die Produktion ist nicht trennbar von dem Akt des Produzierens wie bei allen dienstleistenden Künstlern, Rednern, Schauspielern, Lehrern, Ärzten, Pfaffen etc. Auch hier findet kapitalistische Produktionsweise nur in geringem Umfang statt und kann der Natur der Sache nach nur in einigen Branchen stattfinden. Z. B. bei Unterrichtsanstalten können die Lehrer bloße Lohnarbeiter für den Unternehmer der Unterrichtsanstalt sein, wie derartige Unterrichtsfabriken zahlreich in England existieren. Obgleich sie den Schülern gegenüber keine produktiven Arbeiter sind, sind sie es ihrem Unternehmer gegenüber. Er tauscht sein Kapital gegen ihre Arbeitsvermögen und bereichert sich durch diesen Prozess. Ebenso bei Unternehmungen von Theatern, Vergnügungsanstalten usw. Dem Publikum verhält sich hier der Schauspieler gegenüber als Künstler, aber seinem Unternehmer gegenüber ist er produktiver Arbeiter. Alle diese Erscheinungen der kapitalistischen Produktion auf diesem Gebiet sind so unbedeutend, verglichen mit dem Ganzen der Produktion, dass sie gänzlich unberücksichtigt bleiben können. [[K. Marx, Theorien über den Mehrwert I, MEW 26.1, 385f.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kulturarbeit ist [[Sinnbildung]], [[Arbeit]] in und an der [[Kultur]], [[Arbeit]] nicht um des [[Nutzens]] willen, sondern durch die [[Wahrnehmung]]stätigkeit der Menschen bestimmt, durch das [[Verhältnis]], in welchem sich [[Eindrücke]] [[ausdrücken]], in welchem also [[Empfindungen]] zu einem [[Gefühl]] werden, zu einer [[Beziehung]] in der [[Wahrnehmung]] selbst und von daher auch in der [[Selbstwahrnehmung]], wie sie sich in einem Verhältnis der [[Selbstgefühle]] äußert. Es sind die Kulturarbeiter, welche dies ermöglichen, indem sie die Möglichkeiten einer entsprechenden [[Ereignisproduktion]] schaffen und betreuen (z.B. als Künstler, Grafiker, Designer, Filmemacher, Bühnenarbeiter) wie sie in ihrer [[Gesellschaft]] im [[Allgemeinen]] [[existiert]] und als [[Institution]] des [[Staats]] [[vermittelt]] werden (siehe z.B. [[Familie]], [[Ausbildung]], [[Altersvorsorge]], [[Reproduktion]], [[Medien]], [[Kommunalwirtschaft]], [[Umweltschutz]], [[Kulturgeschichte]], [[Kommunikation]], [[Bildung]], [[Unterhaltung]], [[Vereinswesen]], [[Generationen]], [[Religion]], usw.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich geht es in der [[Kultur]] um die [[zwischenmenschlichen]] [[Regungen]], die Menschen durch den [[Sinn]] für ihre [[Sachen]] und den [[Ereignissen]] ihres [[Lebens]] haben und erzeugen. Auch wenn diese [[nützlich]] sein können und von daher als [[Gebrauch]]sgüter in die Warenzirkulation eintreten, so macht ihre Gebrauchseigenschaft dennoch nicht ihre Kultur aus - sie ist hierfür nicht wesentlich, also nur Umstand oder Beiwerk, wiewohl sie dem vorausgesetzt ist. Ein Ding das wesentlich [[Kulturgut]], z.B. schön sein soll und hierfür erzeugt wird, wird sich im Tausch wertmäßig nicht ökonomisch richtig darstellen lassen. So kann ein Buch als Gebrauchsgut überall mit üblichem Marktpreis zu haben sein. Sobald aber seine besondere Bearbeitung, seine geistige Form oder seine Schönheit zu einer wesentlichen Bestimmung der Einzigartigkeit wird, stellt es zu seinem ökonomischen [[Wert]] auch einen [[Kulturwert]] dar und kann durch den Markt nicht vollständig bewertet werden (dergl. alle Kunstgegenstände, Bildungsangebote, Ereignisse, Betreuungen, Beziehungen usw.). Zwar gibt es auch für Produkte der Kulturarbeit einen Markt, wenn massenhaftes Interesse für die Besonderheiten zum Allgemeingut entwickelt wird (z.B. Tourismus, Musealmarkt, Kult- und Reliquiengeschäfte, Kunsthandel usw.). Es verwirklicht sich jedoch darin überwiegend nicht der ökonomische [[Wert]] als Quantum [[abstrakt menschlicher Arbeit]], sondern die Verdingung von [[Kulturwerten]] zu Feudalwerten (siehe [[Feudalkapitalismus]]), die sie als [[Kulturbesitz]] durch ihre Einzigartigkeit bekommen, wo diese [[allgemein]] verlangt wird, also für die Menschen einzigartig ist, weil sie ein Bedürfnis nach Einzigartigkeit befriedigen (siehe [[Selbstgefühl]]). So zerstört dieser Markt seiner Tendenz nach die Kultur, die er nutzt, weil er sie in der [[Masse]] vernutzt, ohne ihre Indidividualität auf ihre Gesellschaftichkeit zurückzubeziehen, ohne also auf die Menschen kulturell zurückzukommen (im Unterschied zum einfachen Lebensmittel, zum Mittel der Reproduktion). Von daher verhält sich Kulturarbeit in einer bestimmten [[Gesellschaft]] substanziell umgekehrt wie die nutzbringende Arbeit, weil sie Subjektivität verallgemeinert, während jene den [[Nutzen]] einer Sache schon unter gesellschaftlich wirksamen Bedingungen erzeugt (siehe [[Gebrauchswert]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer [[Allgemeinheit]] stellt Kultur den [[Sinn]] menschlicher Kulturmacht dar. der so lange verselbständigt bleibt, also nur als [[abstrakt menschlicher Sinn]] gegenständlich sein kann, wie er [[getrennt]] von seiner gesellschaftlichen Erzeugung existiert, weil seine Erzeugung einen schon hiervon abgetrennten gesellschaftlichen Raum hat. Sie wird als besondere Allgemeinheit veräußert, existiert als ein gesellschaftlich bedingtes Produkt, das seine [[Ausschließlichkeit]], seine individualisierte [[Subjetivität]] darstellt, die von daher auch einen ausschliesslichen [[Gebrauchswert]] hat. Es war die [[Religion]] und die [[Kunst]], welche die Kulturgüter als [[Schmuck]] zur &amp;quot;Marktreife&amp;quot; gebracht hatten. Nirgendwo ist [[Geld]] besser gesichert, als durch Kulturgüter. [[Geld]] war bis zum Beginn der Globalisierung noch durch [[Gold]] gesichert (siehe [[Bretton Wood]]), nicht nur weil für dessen Bergung und Herstellung ein hohes Arbeitsquantum aufgewendet werden musste und es von daher zur Darstellung ökonomischer Werte besonders tauglich war (hierzu hätte seinerzeit auch Salz oder Seide genügt), sondern weil es zugleich das wichtigste Marerial für Schmuck, für die Darstellung von Einzigartigkeit allgemein darstellt. [[Kapital]] hat hierin seinen einzig über seinen bloßen [[Geldwert]] hinaus wirklich bleibenden Schatz - alles andere, wie z.B. Maschinen, Know-How usw. vergeht im Wertmaßstab selbst). Nicht zufällig hat sich Kultur zuerst als religiöser Brauch und als Mittel hierfür, später als [[Brauch]] schlechthin herausgestellt - nicht, um die Verkehrsformen zu regeln, sondern um ihre Sinnlichkeit für sich auszudrücken, die Lebensform abstrakt menschlicher Zusammenhänge zu äußern, weil und solange sie den Menschen äußerlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kulturarbeit ist wesentlich die Arbeit am sinnlichen und geistigen Lebenszusammenhang der Menschen, wie er für sich und jenseits der Gebrauchsgüter ist, Produkt kultureller [[Subjektivität]], Erzeugungsakt eines [[Kultursubjekts]]. Sie ist letztlich die Arbeit, die unmittelbar subjektiv ist und in der Abtrennung vom objektiven Lebenszusammenhang sich in selber Getrenntheit reflektiert, sich als Leben erkennen und verwirklichen muss, das an seiner Gegenstandslosigkeit leidet. Sie ist Erkenntnistätigkeit in allen Formen und Gestaltungen [[zwischenmenschlicher Verhältnisse]]: [[Geschlechtsarbeit]], Beziehungsarbeit, Gestaltungsarbeit, Veranstaltungsarbeit, Medienarbeit usw.. Darin geht es nicht um die Form von Kommuniklation, Beziehung, Gestaltung usw. sondern um ihren Sinn. Jede Frau, jeder Mann, jedes Kind ist davon betroffen, steht in gleicher Weise vor den Gewalten, die sie in der Begütigung der Wahrnehmung wahrhaben und Objekte von dem sind, was an ihnen damit wahrgemacht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kulturarbeit wird menschliche Bezogenheit herausgestellt und darin gegen die [[Isolation]] gearbeitet, welche allgemeines Kulturinteresse der [[Hochkultur]] ist, die sich als Absicht darin durchsetzt, dass Kulturangebote ihre Konsumenten ([[Kulturkonsum]]) beieindrucken ([[Eindruck]]) und sich Kraft ihrer [[Täuschung]] durch die Allgemeinheit öffentlicher [[Wahrnehmung]] menschlichem Lebensausdruck entgegenstellen, ihn nutzen und als seelisches Allgemeingut verwerten. Diese Verwertung von Wahrnehmung und [[Selbstwahrnehmung]] ist zugleich ihre [[Entleibung]], die sich als Körperkult ausbreitet und sich in vielfältiger Gestalt von [[ästhetischem Willen]] als allgemeine gesellschaftliche Existenz abstrakt menschlicher Sinnlichkeit über den Menschen hält und erhält und erweitert..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da solche Kulturbeziehung vorwiegende menschliche Beziehung in reichen Nationen ist, wird sie nur dort wirklich allgemein. Aber dort kann sich die Öffentlichkeit und jeder einzelne Mensch ihrem [[Eindruck]] und ihrem [[Kult]] nicht entziehen. Die Formen dieser Beziehungen erweisen sich in dieser Arbeit bestimmt durch die Existenzform der Menschen in einer [[Dienstleistungsgesellschaft]], welche auf den Verhältnissen des Geldes (das ist das Kapitalverhältnis für sich) gründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkreter besteht Kulturarbeit als Beziehungsarbeit gegen die Beeindruckung der [[Liebe]], in der Verarbeitung von menschlichen Beziehnungen (z.B. durch Literatur, bildhafte Gestaltung, Musik usw.), in der Herstellung von Ereignissen für zwischenmenschliche Erfahrung ([[Ereignisproduktion]]) und Bearbeitung seelischer und sozialer Not in zwischenmenschlichen Verhältnissen. Diese Arbeit ist die Erkenntnisleistung, welche Zusammenhänge zwischen den Menschen verwirklicht, hervorbringt, verändert, verdichtet oder bestätigt, wie sie sich sowohl in ihren [[Empfindungen]], wie auch in ihren [[Gefühlen]] bewegen. Sie vollzieht in zwischenmenschlichen Beziehungen menschliche Erkenntnis, die sich auch wiederum in ihrer Wahrnehmung und Selbstwahrnehmung zurück vermittelt. Sie ist die Heraussetzung und Erneuerung menschlicher Erkenntnis in der [[bürgerlichen Kultur]], die den Menschen in seiner Gesamtheit erkennbar erhält und menschliche Erkenntnisse entwickelt, welche bürgerliche Kultur bekämpft und darin aufhebt, dass sie zur Erkenntnis des weltweiten Kapitalismus als [[Barbarei]] fder Menschheit wird. Solche Erkenntnis bliebe gebrochen, wenn sie in den [[Wahrnehmungen]], die Menschen von einander und unter sich in dieser Kultur, also in ihren [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] haben (siehe [[Logik der Kultur]]), nicht umsetzen zu einem [[Bewusstsein]] der [[Notwendigkeit]], alle [[Beziehungen]] der Menschen auf dieser Welt zu dem [[Reichtum]] zu bringen, der in fremder Hand in der Form von [[Geld]] und [[Kapital]] gegeben ist. Dies verlangt den Kampf gegen die Kulturverhältnisse innerhalb des Kapitals der reichen Nationen wie die Herstellung weltweiter Verbindung im Kampf gegen das Kapital überhaupt. Dieser kann natürlich auch nur geführt werden, wenn der [[Sinn]] und Inhalt der [[Gesellschaften]] als [[gegenständ]]liche Beziehung der Menschen zum Tragen kommt. Hierbei müssen also auch die [[Verhältnisse]] hergestellt werden, die schon jetzt für die Menschen gegeben sind, wenn sie sich auf ihr wesentliches Leben besinnen und dessen [[fremdbestimmte Form]] abstreifen (siehe [[Sozialismus]]).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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