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	<title>Kulturbuerger alt1 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-04T18:56:33Z</updated>

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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:36:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Kultur]] entsteht in den einzelnen Momenten der Auseinandersetzung über den [[Sinn]] und Zweck einer bestimmten [[Lebensproduktion]]. Wer darin schon materiell begütert ist, hat in der Regel ein hohes, oft auch überhöhtes Interesse, das System seiner heilen Welt zu veredeln. Es ist daher vor allem auch eine [[Kulturelite]], die über deren [[Ereignisproduktion]] bestimmt und sich die Selbstwahrnehmungen der Menschen aneignet und über eine kulturpolitische Programmatik verfügt damit über deren Lebenszusammenhänge, in denen [[Kultur]] entsteht und sich mitteilt, Ziele nach den [[Zwecken]] ihrer Kulturvermittlung gesteckt werden (siehe auch [[Medien]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kulturelite]] errichtet sich über das darin verschwindende Moment des [[Lebens]], das als [[Bildnis]] einer [[ttoten]] [[Wahrnehmung]], als [[Archetypus]] ihres persönlichen[[Lebens]] bewahrt wird. Im Selbstverständnis ihrer [[Selbstwahrnehmung]] leitet es aus ihrer Wahrnehmung ein Wesen der dem entsprecheden Erkenntnisse anl und prägt ihren [[äthetischen Willen]] in seinen besonderen [[Aufmerksamkeiten]]. So wie in der Hand des [[Kapitals]] die [[Arbeit]] als[[tote Arbeit]] bewahrt wird, so witd in der Hand der [[Kulturelite]] das [[Kulturgut]] zu einem [[Kulturbesitz]], zu einer [[toten Wahrnehmung]], als bloßes Mittel [[zwischenmenschlicher]] [[Kulturkonsumtion]] bewahrt. Sie trägt Kultur als [[Kulturbesitz]], als [[Mode]], Tradition, [[Gewohnheit]], [[Sitte]], [[Brauch]] usw. im Jenseits des praktischen [[Lebens]] der Menschen fort und verfügt damit über eine [[politische]] Macht der etablierten [[Wahrnehmung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo [[Bildungsbürger]] über ein entsprechendes Vermögen an [[Freizeit]] verfügen, das sie in ihre[[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] über die Notwendigkeiten ihrer [[kleinbürgerlichen]] Existenz hinaus sponsern können, entstehen ganz eigene [[Lebensräume]] einer [[zwischenmenschlichen]] Kultur, in denen sie sich - soweit sie ausschließlich dort verkehren - als Kultursubjekte verstehen und fühlen können, sich durch ihr Wissen, ihre Sprache, ihre Lebensvorstellungen und Lebensansprüche als [[Subjekte]] verstehen können (siehe [[Selbstverständnis]]). Allerdings ist hierdurch ein jeder schon durch sich selbst beschränkt, weil er oder sie der gesellschaftlichen Dimension seiner kulturellen Ansprüche nicht &amp;quot;gewachsen&amp;quot; ist. Kulturbürger haben sich daher wechselseitig als [[Lebensumstände]] ihrer Kultur wahr, wodurch sie sich gegenseitig in ihren [[Selbstgefühlen]] als wechselseitige Objekte ihrer [[Subjektivität]] bedrängen, sich als potenzielle Gegner ihrer [[Selbstwahrnehmung]] [[wahrnehmen]]. Mangels wirklicher Bezogenheiten erfolgt dies allerdings nicht offen, sondern gerne hinter psychologischen Attitüden versteckt. Die Küchenpsychologie dieser Verhältnisse befriedigt daher schnett auch [[psychokratische]] Bedürfnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von daher stehen ihre [[zwischenmenschlichen]] Wahrnehmungen in einem Widerspruch, der ihrer [[Beziehung]] auf der Grundlage ihrer [[Lebensumstände]] geschuldet ist. Es ist der Widerspruch einer gesellschaftlichen Beziehung, die ihre Gemeinschaft gestaltet: Aber in Gesellschaft verhalten sich Menschen zu ihren [[Lebensbedingungen]], in einer Gemeinschaft konsumieren sie sich selbst als [[Lebensumstände]]. Ihre [[allgemeine]] [[Selbstbezogenheit]] wird so zu einer Falle ihrer [[zwischenmenschlichen Beziehungen]]: als individuelle [[Subjekte]] haben sie sich zugleich als wechselseitige Objekte ihrer [[Lebensumstände]] wahr. In ihren Objekt-Objekt-Beziehungen müssen sie sich wie [[Subjekte]] zu Subjekten verhalten. Was sie hierbei vergesellschaften ist daher keine [[Kultur]], sondern [[Lebensangst]], die [[Angst]] um ihren allzeit möglichen [[Selbstverlust]]. Kulturbürger sind die Subjekte lebensängstlicher [[Lebensumstände]], die sich in ihrer Unterschiedlichkeit nicht mehr bereichern können, sondern sich ihre Unterschiede zum Vorwurf machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedarf einer hohen und an und für sich grundlosen [[Moralität]]. Ihre [[Beziehung]] zu einander bündelt daher ein ungeheuerliches Potenzial an [[Selbstgerechtigkeit]], die sich oft auch im Wettstreit ihrer [[Güte]] ins Absurde steigert. Um die geht es dann auch, wenn sie ihren [[politischen Willen]] als [[ästhetischen Willen]] formuliert. Von daher finden sich Kulturbürger besonders in den [[Medien]] der Kultur und ihrer politischen Klasse. Der politische Moralismus wird zu ihrem [[Klassenbewusstsein]] und identifiziert sich leicht mit den Nöten des Nationalstaats, dem Sinnbild einer gesllschaftlichen [[Gemeinschaft]], die nichts anderes sein kann als eine gemeine Form von [[Gesellschaftlichkeit]], die den Menschen als ihren [[notwendigen]] [[Lebensumstand]] konsumiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kulturbürger sind Bürger der kulturellen [[Bildung]], einer [[Sinnbildung]], die den Vorgaben der [[politischen Kultur]] nachgeht und in deren Verhältnissen generellen [[Selbstwert]] dort bezieht, wo er durch die [[Einverleibung]] von Kulturgüter [[akkumuliert]] wurde und wird. Sie sind [[Bildungsbürger]], die ihre [[Selbstveredelung]] durch ihren politischen [[Kulturkonsum]] zu einem [[prominenten]] [[ästhetischen Willen]] medial verfestigt haben und oft selbst in und mit den politischen [[Medien]] [[arbeiten]]. Durch ihre [[Prominenz]] und ihren Einfluss auf die öffentliche [[Ereignisproduktion]] bewirken sie mit ihrer [[Kulturarbeit]] die Anpassung der Menschen an die herrschende, an die [[politische Kuttur]]. In dieser Funktion stellen sie eine gesellschaftliche [[Klasse]] dar, die sich auch in ihren kulturpolitischen Berufsfeldern als [[Klasse]] einer kulturell gebildeten Schicht auf die [[Masse]] der [[Selbstbezogenheiten]] einer [[ohnmächtigen]] [[Zwischenmenschlichkeit]] bezieht. Kulturbürger sind also Bürger der kulturellen [[Bildung]], einer [[Sinnbildung]], die den Vorgaben der [[politischen Kultur]] nachgeht und in deren Verhältnissen generellen [[Selbstwert]] dort bezieht, wo er durch die [[Einverleibung]] von Kulturgüter [[akkumuliert]] wurde und wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kulturbürger sind die [[Kulturelite]], die nicht mehr über sich hinausgreifen muss, weil sie sich selbst schon im Großen und [[Ganzen]] als ein [[Humankapital]], als ein in sich geschlossenes [[Verhältnis]] einer [[abstrakt menschlichen Gesellschaft]] [[erscheint]] und weil sie die [[Ereignisproduktion]] im Griff hat und also subjektiv sich in einem objektiven [[Verhältnis]] als eine [[gesellschaftliche]] [[Klasse]] sich verhält. Sie kann sich darin [[empfinden]] und und auch wirklich tätig [[erkennen]], - nicht mehr in einem [[zwischenmenschlichen]] [[Narzissmus]], sondern einer objektiven Selbstbespiegelung über die hohen Sphären der öffentlichen [[Ästhetik]]. Und weil solche [[Kulturbürger]] untereinander immer irgendwie ein [[gutes]] [[Bild]] von sich erwerben können, also auch sich selbst hiedurch bereichern, verstehen sie sich dann schließlich auch als die Gebildeten im wahrsten Sinne des Wortes, - nicht nur als Vertreter der [[Aufklärung]] sondern objektiv als deren innerster [[Wille]] im Eigendünkel ihrer [[Selbstveredelung]]: [[abstrakt allgemeine]] [[Selbstbehauptung]] des Bürgers im [[Bild]] von sich schlechthin, der sich in der [[Ästhetik]] seiner [[Selbstwahrnehmung]] über die [[Nöte]] der [[bürgerlichen Gesellschaft]] erhaben weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Verhältnissen]] von [[narzisstischen Persönlichkeiten]], worin sich die Menschen nur dann selbst fühlen, wenn sie durch ihren [[Narzissmus]] auch ihre ausschließliche, ihre totale [[Selbstbeziehung]] gewinnen, entsteht eine politische Klasse von Kulturbürgern, in der sich die [[Selbstwahrnehmung]] außer den Menschen selbst prominent macht und alles &amp;quot;in ihren Schatten stellt&amp;quot;, was sich durch seine [[Selbstbehauptung]] noch zu [[veredeln]] sucht. Nicht deren [[egozentrische]] [[Selbstgerechtigkeit]], sondern der daraus hervorgegangene [[Selbstverlust]] macht sie abhängig von einer [[Klasse]], die sowohl politisch wie kulturell [[Eigenschaften]] besitzen, in einer [[selbstlos]] gewordenen Welt den Geist und Sinn ihrer Kultur optimal dazu benutzen können, sich als deren wertvolle Vermittler zu erweisen und damit Eindruck zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den [[Eindruck]], den ein Mensch auf andere macht, täuscht er über seine wirklichen [[Eigenschaften]] und [[Fähigkeiten]] hinweg und erheischt hierbei einen [[Selbstwert]], der Überlegenheit in [[Verhältnissen]] vermittelt, in denen im [[Allgemeinen]] [[Minderwertigkeitsgefühle]] die [[Selbstwahrnehmung]] bestimmen. Es sind deren [[zwischenmenschlichen Beziehungen]], durch die solche [[Wahrnehmungen]] in [[Selbstgefühlen]] aufgehen, die ihrem [[Geltungsstreben]] folgen müssen, um [[Gefühl]] für sich zu [[sein]] und zu bleiben. Die [[Täuschung]] durch solchen [[Eindruck]] verlangt allerdings eine permanente Kontrolle über das, was hierfür [[körperlich]] [[ausgedrückt]] werden muss, eine [[Selbstkontrolle]], die einen [[ästhetischen]] [[Schein]] in diesen [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] erzeugt, denen die [[Zwischenmenschen]] in ihrem [[Körperfetischismus]] nachgehen und für diese [[Scheinwelt]] ihre [[Sinne]] aufzubereiten und [[kulturalisieren]] und ihre ganze Spontaneität für eine [[modische]] [[Sinnlichkeit]] aufgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kulturbürger sind von da her die aus einer [[Kultur]] objektiv heraus gebildeten Bürger, [[Bildungsbürger]] einer [[verselbständigten]] [[Klasse]] des [[ästhetischen Willens]]. Ein Kulturbürger hat seine [[Selbstbehauptung]] durch das [[Schöne und Gute]] seiner [[Persönlichkeit]] [[kulturalisiert]], seine [[Selbstveredelung]] darin zu einem gesellschaftlichen [[Ausdruck]] gebracht. Kulturbürger sind von da her [[Bildungsbürger]], die sich aus der [[Wertschätzung]] der [[bürgerlichen Kultur]], aus [[Lebenswerten]] im Zweck eines hochgradigen [[Wirtschaftswachstums]] politisch durch ihre [[Selbstverwertung]] begründen. Es sind [[narzisstische]] Persönlichkeiten, die sich in ihrer [[Kultur]] &amp;quot;zuhause&amp;quot; fühlen (siehe auch &amp;quot;[[Heile Welt]]&amp;quot;), sich darin als [[bürgerliche Subjekte]] ihr [[Heil]] schaffen und diese auch anderen verordnen. Dem in dieser Welt beschränkten [[ästhetischen Willen]] verschaffen sie eine transkulturelle Hoheit über kulturelle Beziehungen (z.B. aus einem [[religiösen]] [[Glauben]] heraus) oder touristische Begegnungen. Von daher geben sie sich politisch verpflichtet, um ihren [[Selbstwert]] zu [[kulturalisieren]]. Ihre [[Kulturwerte]] leiten sich daraus ab, dass sie der unergründlichen Macht einer [[Lebenspflicht]] dienen, die sich als [[Glaube]]nsmacht eines [[Edelmuts]] bestärken soll, die sich aus der bürgerlichen Kultur ableitet, sich aber durch ihre [[Mythologie]] hiervon zugleich abhebt und letztlich nur durch [[Geldbesitz]] zu verwirklichen ist. Ihr [[Selbstverständnis]] war besonders in der Zeit der [[Aufklärung]] entstanden, in der die Vermittlung hoher [[Kulturwerte]] allgemein politisches Ziel geworden war, das sich als [[Vernunft]] der Mündigkeit, der [[Freiheit]] durch [[Gemeinsinn]] auszugeben verstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber geradezu im Widerspruch zu diesem Zeitgeist beinhaltet solcher Verstand einen mythologischen Hintergrund, der bis in die Zeit des Kreuzrittertums - besonders im Templerorden - sich als Kulturmacht manifestiert hatte und hierzulande in der Freimaurerei gepflegt wurde. In den USA, aber auch in England, Frankreich und Deutschland hat sich das Kulturbügertum im 19. Jahrhundert bis heute aus Kreisen der [[Kultureliten]] herausgebildet, in den USA z.B. im Kreis der &amp;quot;Iluminaten&amp;quot; (die Erleuchteten), deren Symbole auf jedem Dollarschein zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechte politische Strömungen beziehen sich hierauf zwiespältig, da sie einerseits die im Kulturbürgertum beschworenen [[Werte]] als [[Ordnung]] ihrer Gesinnung schätzen, andererseits aber darin politisch und kulturell komkurrieren. Bei den Nationalsozialisten war deshalb das Kulturbürgertum einerseits mit dem Judentum identifiziert, andererseits aber mit germanischer Mythologie ersetzt worden. Von daher ließ sich aus niederträchtigen Kulturinteressen ein Kampf der &amp;quot;deutschen Natur&amp;quot; gegen die &amp;quot;Jüdische Weltverschwörung des Finanzkapitals&amp;quot; ableiten. Tatsächlich waren es aber vor allem christlichen Bruderschaften, die im 14. Jahrhundert aus ihrem religiös begründeten Zusammenschluss eine Finanzmacht gegründet hatten, die ganz Westeuropa beherrschte und sich aus der Verwertung von Ablassgeldern der katholischen Kirche entwickelt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Kultureliten entstehen als kulturelle [[Prominenz]] innerhalb der Schicht der [[Bildungsbürger]], die vermittelst ihrer Kulturbeflissenheit in der [[Hochkultur]] [[Geltung]] erlangen und ihren sozialen Status vor allem durch ihre kulturellen Befähigungen bei ihrer [[Selbstverwertung]] (z.B. in den [[Medien]]) oder durch ihren persönlichen [[Kulturbesitz]] finden und erwerben. Aber auch in Subkulturen finden sich solche [[Eliten]], die sich besonders durch ihre Selbstdarstellung und [[Idolisierung]] und der damit erheischten [[ästhetischen]] [[Wirkung]] als besonders befähigte Kulturpersönlichkeit, als [[Prominenz]] einer bestimmten Kulturszene begründen. Ihr Ziel ist es, sich in der jeweiligen Kultur eine allgemeine [[Geltung]] zu verschaffen, die meist durch die entsprechenden Bildungseinrichtungen oder Institutionen oder auch durch die [[Medien]] [[populär]] wird und durch die [[Masse]] der Akklamationen (z.B. Einschaltquoten) zur Personifikation von [[Kulturmacht]] gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Eliten begründen ihren Zusammenhang durch einen[[ästhetischen Willen]], worin sie sich und ihre [[Moden]] [[geltend]] machen und sich wechselseitig darin bemessen, was sie als besonderen Trend verkörpern. Da dieses Maß als Medium ihrer [[Prominenz]] höchst widersprüchlich und umstellt von [[objektiven Gefühlen]] ist, leiden die Kultureliten an besonders offenen - weil öffentlichen - Verwirrtheiten (siehe [[Verrücktheit]]). Nicht selten geschehen hieraus frühzeitige Selbsttötungen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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