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	<title>Kulturelite - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-07T15:09:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Kulturelite&amp;diff=680&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:40:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Kultur]] entsteht als [[Körpergedächtnis]] in den Momenten der Auseinandersetzung über den [[Sinn]] und Zweck einer [[bildungsbürgerlichen]] [[Lebensproduktion]]. Von daher bestimmt sich die [[Kulturelite]] über die [[Sinnbildungen]] ihrer [[Ereignisproduktion]] und damit aus dem Lebenzusammenhang einer ihr [[äußerlichen]] Lebenswelt des [[Bildungsbürgertums]]. In der Selbstverlorenheit (siehe [[Selbstverlust]]) seiner [[toten Wahrnehmung]] eignet sich der [[Kulturbürger]] deren [[Edelmut]] an und verfügt damit über den Lebenszusammenhänge einer Szene, in der eine durch die [[Ereignisproduktionen]] einer [[bildungsbürgerlichen]] Macht ihm verloren gegangenen [[Kultur]] gewahr wird. In den tragenden [[Ereignissen]] der [[Selbstwahrnehmung]] [[vermittelt]] sich über ihre öffentlichen und sozialen [[Medien]] ein bloßer [[Glaube]] an den [[Wert]] ihrer [[Existenz]] (siehe [[Existenzwert]]) an dem sich ein [[Kulturbürgers]] aufrichtet (siehe hierzu auch [[Kommunikationsindustrie]]). So errichtet sich über die darin verschwindenden Momente des [[eigenen]] [[Lebens]] ein [[Kult]] zwischenmenschlicher [[Lebensbewertungen]], die sich unter der Haut als [[tote]] [[Wahrnehmung]] bewahrt und im Abtöten von den hierdurch [[minderwertig gefühlten]] [[Selbstwahrnehmungen]] bewährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie in der Hand des [[Kapitals]] die [[Arbeit]] als[[tote Arbeit]] bewahrt wird, so witd in der Hand der Kulturelite das [[Kulturgut]] zu einem [[Kulturbesitz]], zu einer [[toten]] Wahrnehmung, als bloßes Mittel [[zwischenmenschlicher]] [[Kulturkonsumtion]] bewahrt. Sie trägt Kultur als [[Kulturbesitz]], als [[Mode]], Tradition, [[Gewohnheit]], [[Sitte]], [[Brauch]] usw. im Jenseits des praktischen [[Lebens]] der Menschen fort und verfügt damit über eine [[politische]] Macht der etablierten [[Wahrnehmung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultureliten entstehen durch ihre kulturelle [[Prominenz]] innerhalb der Schicht der [[Bildungsbürger]], die vermittelst ihrer Kulturbeflissenheit in der [[Hochkultur]] [[Geltung]] erlangen und ihren sozialen Status vor allem durch ihre kulturellen Befähigungen bei ihrer [[Selbstverwertung]] (z.B. in den [[Medien]]) oder durch ihren persönlichen [[Kulturbesitz]] finden und erwerben. Aber auch in Subkulturen finden sich solche [[Eliten]], die sich besonders durch ihre Selbstdarstellung und [[Idolisierung]] und der damit erheischten [[ästhetischen]] [[Wirkung]] als besonders befähigte Kulturpersönlichkeit, als [[Prominenz]] einer bestimmten Kulturszene begründen. Ihr Ziel ist es, sich in der jeweiligen Kultur eine allgemeine [[Geltung]] zu verschaffen, die meist durch die entsprechenden Bildungseinrichtungen oder Institutionen oder auch durch die [[Medien]] [[populär]] wird und durch die [[Masse]] der Akklamationen (z.B. Einschaltquoten) zur Personifikation von [[Kulturmacht]] gelangen (siehe hierzu auch [[Kulturkonsum]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Eliten begründen ihren Zusammenhang durch einen[[ästhetischen Willen]], worin sie sich und ihre [[Moden]] [[geltend]] machen und sich wechselseitig darin bemessen, was sie als besonderen Trend verkörpern. Da dieses Maß als Medium ihrer [[Prominenz]] höchst widersprüchlich und umstellt von [[objektiven Gefühlen]] der [[Kommunikationsindustrie]] ist, verfallen [[prominente]] Kultureliten an besonders offenen Formen eines elitären [[Narzissmus]], worin die [[Dekadenz]] ihrer Idealisierungen und ihrer Kulturevents (siehe auch [[Eventkultur]]) deutlich hervortritt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo diese Eliten die [[Kommunikationsindustrie]] beherrschen, bestimmen sie auch die Verständigung und damit den Verstand selbst. Durch diese [[abstrahiert]] sich die Kultur nämlich auch gegen sich selbst (siehe [[abtrakt menschlicher Sinn]]). Sie betreibt die [[Automation]] der [[Verständigung]], durch die ihre [[Produktivkraft]] die gesellschaftlichen Verhältnisse von sich abhängig macht, die [[Sprache]] und [[Bildung]] ihrer Produktionsweise unterworfen, ihr Bild von der Bildung [[prominent]] wird und also eine [[ausschließliche]] [[kulturelle]] [[Bedeutung]] bekommt. Gerade weil sie die Menschen nur bedient, also als [[Dienstleistung]] auftritt, trägt sie zugleich zum kulturellen Zusammenschluss der Produktion, zur eigenständigen Späre [[kultivierter]] [[Abstraktionen]] bei. Von daher wird sie zum Maßstab einer [[Kultur]], in welcher die [[ökonomischen]] [[Bedingungen]] selbst zum [[Kulturgut]] ihrer [[Gesellschaft]] werden, dem Zweck der [[politischen Ökonomie]] dadurch [[nützlich]] sind, dass sie deren kulturelle [[Substanzen]] verwertet (siehe hierzu auch [[Tittytainment]]). Dieser [[Nutzen]] macht [[Kultur]], welche die [[Subjektivität]] einer jeden [[Gesellschaft]] ist, unter den [[Bedingungen]] des [[Geldbesitzes]] selbst zu einem [[politischen]] Medium, zum [[Mittel]] ihrer [[zwischenmenschlicher Verhältnisse]] und ist somit in der Lage, ökonomische [[Bedingungen]] zu einem [[objektiven]] Maß der [[persönlichen]] Identität werden zu lassen, sie dazu zu bringen, ihre [[Selbstachtung]] gegen ihre [[Selbstverwertung]] auszutauschen, um damit Eindruck zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den [[Eindruck]], den ein Mensch auf andere macht, täuscht er über seine wirklichen [[Eigenschaften]] und [[Fähigkeiten]] hinweg und erheischt hierbei einen [[Selbstwert]], der Überlegenheit in [[Verhältnissen]] vermittelt, in denen im [[Allgemeinen]] [[Minderwertigkeitsgefühle]] die [[Selbstwahrnehmung]] bestimmen. Es sind deren [[zwischenmenschlichen Beziehungen]], durch die solche [[Wahrnehmungen]] in [[Selbstgefühlen]] aufgehen, die ihrem [[Geltungsstreben]] folgen müssen, um [[Gefühl]] für sich zu [[sein]] und zu bleiben. Die [[Täuschung]] durch solchen [[Eindruck]] verlangt allerdings eine permanente Kontrolle über das, was hierfür [[körperlich]] [[ausgedrückt]] werden muss, eine [[Selbstkontrolle]], die einen [[ästhetischen]] [[Schein]] in diesen [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] erzeugt, denen die [[Zwischenmenschen]] in ihrem [[Körperfetischismus]] nachgehen und für diese [[Scheinwelt]] ihre [[Sinne]] aufzubereiten und [[kulturalisieren]] und ihre ganze Spontaneität für eine [[modische]] [[Sinnlichkeit]] aufgeben.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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