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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:40:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Mit Kulturkampf ist ein Kampf innerhalb einer [[Kultur]] oder zwischen verschiedenen Kulturen gemeint, der als politischer Kampf geführt wird, oft auf der Grundlage ökonomischer Auseinandersetzungen eines [[Ausbeutung]]sverhältnisses oder auch direkt zu ihrer Verschleierung (siehe [[Kampf der Kulturen]]). Am bekanntesten wurde der Begriff durch Bismarcks Abweisung kirchlicher Einflüsse auf den Beamtenapparat und die Einrichtungen des Staates, die eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Papst Pius IX in den 1870ger Jahren nach sich zog. Die Folge war die weitgehende Abschottung der staatlichen Bildungs- und Fürsorgeeinrichtungen gegen die Interessen der Kirche, die Einführung der zivilen Trauung und die Aufhebung der staatlichen Bezuschussung der Kirchenfinanzierung (Brotkorbgesetzt), letztlich die Voraussetzung zur Entwicklung eines [[Sozialstaates]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die materielle Produktion einer [[Realökonomie]] folgt den dem entsprechenden [[Lebensbedingungen]] der Menschen in ihren [[Beziehungen]] der unterschiedlichen [[Klassen]] (siehe [[Klassengegensatz]]). In einer [[politischen Kultur]] der Existenzverwertung (siehe [[Existenzwert]]) werden sie selbst zu [[Lebensumständen]], indem sie den ganz eigentümlichen Klassencharakter einer [[Kultur]] befördern, die sich mit der [[Selbstverwertung]] der kulturellen Persönlichkeiten entwickelt und deren [[Selbstwert]] objektiviert, zum Maß der kulturellen Bedeutung macht. Sie setzt sich über die [[Ereignisproduktion]] ihrer [[Medien]] allgemein durch und verschafft einem [[Kulturbürgertum]] die [[Scheinwelt]] seiner [[Selbstverwirklichung]] als [[Ästhetik]] seiner [[Selbstwahrnehmiung]], die jegliches [[Selbstbewusstsein]] ersetzt und eine ohnmächtige [[Selbstwahrnehmiung]] erzeugt, und die vor allem Unterwerfung mit sich bringt und Widerstand schon im Keim ersteckt. Durch die darin bestimmten Lebensumstände wird [[ohnmächtige]] Wahrnehmung zur Selbstbestärkung einer [[Kulturelite]] genutzt, &amp;quot;wertlose Kultur&amp;quot; ausgegrenzt (siehe [[kulturelle Ausgrenzung]]) und eine politische Gesellschaftform zur politischen [[Kultur]] des [[Geldbesitzes]] [[verselbständigt]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kulturell bestimmten Klassen verhalten sich nicht als allgemein gesellschaftliche Klassen, sondern nur innerhalb des [[Geldwertes]] und seiner [[Verwertung]], wodurch alles Leben an seinem Potenzial für den Geldverbrauch einer Geldverwertung, also an den Umsätzen der Geldzirkulation bemessen und durch diese kontroliert wird. Hier zählt das Potenzial des [[Geldbesitzes]] für die Sicherung des Geldwerts der Währung und ihrer Kaufkraft, also das Regulativ der Politik des Nationalstaats für das Vermögen einer Nation, die er in der [[Konkurrenz]] der Nationalstaaten erhalten können und von daher auch jegliche Form der Kreditversicherung unterstützen muss. Das stellt ihn objektiv gegen seine Bevölkerung und verlangt einen zunehmend anwachsenden Einfluss auf deren Lebensumstände, die er für seine Zwecke instrumentalisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kulturkämpfe gab es aber schon im Mittelalter, besonders als Missionierungskämpfe (Kreuzzüge). War dort der Kampf noch durch Glaubenskrieg um die Herrschaft des rechten [[Glaubens]] unmittelbar auch ein Kampf um weltliche Herrschaft, so ist es heute eher umgekehrt: Weltliche Interessen um politische Einflussbereiche werden durch die Behauptung von Kulturbedrohung durch andere Lebensweisen [[mystifiziert]]. Im Kulturkampf erscheinen ökonomische Interessen als [[seelische]] [[Gewalten]] der [[bürgerlichen Kultur]]. Darin suchen die Mächtigen die Legitimation ihrer Gewaltanwendung (gegen das [[Böse]]), die Ohnmächtigen die Legitimation der Rückbeziehung (Abweisung von Fremdheit, in welcher ihnen ihre [[Selbstentfremdung]] erscheint). Die weltweite Beziehung der ökonomischen [[Ausbeutung]], die kein personales oder nationales Verhältnis mehr kennt (siehe [[transnationale Konzerne]]), treibt den internationalen [[Klassenkampf]] in abstrakte [[Absichten]] (z.B. der Aktienmärkte), deren Verwirklichung vor allem als Kulturunterschiede von [[Reichtum]] und [[Armut]] erkennbar sind, wie sie im Verhältnis der [[Grundrente]] erzeugt werden. So erscheint er auch als [[Kampf der Kulturen]] und entfaltet sich darin als [[Ideologie]] des [[Kapitals]] von der besseren Kultur und als Ideologie des Elends im religiösen Erlösungsfanatismus. Weil und solange der ökonomischen Macht keine eigene Ökonomie und deren bestimmtes Interesse entgegestellt wird oder werden kann, verharrt die [[Politik]] in der Verschleierung der ökonomischen Gegensätze zu Kulturgegensätzen und dient insofern von allen Seiten direkt (z.B. als Militäreinsatz gegen &amp;quot;das Böse&amp;quot;) oder indirekt (z.B. als Terrorismus) der [[globalen]] [[Macht]] des Kapitals zur Selbstrechtfertigung aggressiver Politik um die Verwertung von [[Bodenschätzen]] (siehe auch [[Ressourcen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kampf ist Kulturkampf eine (neuere) Form des Klassenkampfes zwischen Ländern, die in ihrem wirtschaftlichen Verhalten gegensinnig bestimmt sind: In einem [[Kultur]]verhältnis, in welchem die Kulturen sich als um ihren jeweiligen Wert kämpfenden Kapitalwirtschaften verhalten müssen, hat dieses Verhältnis einen Klassencharakter, der dem von Kapital und Arbeit analog ist (siehe [[Klassenkampf]]) im Kampf der Länder, welche Technologie exportieren gegen Länder, die Naturprodukte exportieren. Erstre bestehen in sich als wechselseitiges Machtverhältnis, als Dienstverhältnis der Selbsterzeugung jenseits produktiver Notwendigkeiten (siehe [[Dienstleistungsgesellschaft]]), letztre als Überlebensverhältnis durch Selbstausbeutung (siehe z.B. [[Peru]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstehen in diesem Gegensatz unter der Behauptung der besonderen Rechtfertigung einer Kultur gegen die andere nurmehr [[reaktionäre]] Entwicklung ([[Krieg]], [[Rassismus]], [[Terror]], [[Faschismus]]), sofern die Menschen nicht ihre Lebensproduktion aus eigener Kraft durchdringen und in dieser bewusste [[Beziehungen]] eingehen. Wieweit der Kulturkampf überwunden werden kann ist eine Frage der Verständigung hierüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die [[Kommunikationsindustrie]] [[abstrahiert]] sich die Kultur allerdings auch gegen sich selbst (siehe [[abtrakt menschlicher Sinn]]). Diese betreibt die [[Automation]] der [[Verständigung]], durch die ihre [[Produktivkraft]] die gesellschaftlichen Verhältnisse von sich abhängig macht, die [[Sprache]] und [[Bildung]] ihrer Produktionsweise unterworfen, ihr Bild von der Bildung [[prominent]] wird und also eine [[ausschließliche]] [[kulturelle]] [[Bedeutung]] bekommt. Gerade weil sie die Menschen nur bedient, also als [[Dienstleistung]] auftritt, trägt sie zugleich zum kulturellen Zusammenschluss der Produktion, zur eigenständigen Späre [[kultivierter]] [[Abstraktionen]] bei. Von daher wird sie zum Maßstab einer [[Kultur]], in welcher die [[ökonomischen]] [[Bedingungen]] selbst zum [[Kulturgut]] ihrer [[Gesellschaft]] werden, dem Zweck der [[politischen Ökonomie]] dadurch [[nützlich]] sind, dass sie deren kulturelle [[Substanzen]] verwertet (siehe hierzu auch [[Tittytainment]]). Dieser [[Nutzen]] macht [[Kultur]], welche die [[Subjektivität]] einer jeden [[Gesellschaft]] ist, unter den [[Bedingungen]] des [[Geldbesitzes]] selbst zu einem [[politischen]] Medium, zum [[Mittel]] ihrer [[zwischenmenschlicher Verhältnisse]] und ist somit in der Lage, ökonomische [[Bedingungen]] zu einem [[objektiven]] Maß der [[persönlichen]] Identität werden zu lassen, sie dazu zu bringen, ihre [[Selbstachtung]] gegen ihre [[Selbstverwertung]] auszutauschen (siehe [[Täuschung]]).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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