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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Der sogenannte christliche Staat ist die christliche Verneinung des Staats, aber keineswegs die staatliche Verwirklichung des Christentums. Der Staat, der das Christentum noch in der Form der Religion bekennt, bekennt es noch nicht in der Form des Staats, denn er verhält sich noch religiös zu der Religion, d.h., er ist nicht die wirkliche Ausführung des menschlichen Grundes der Religion, weil er noch auf die Unwirklichkeit, auf die imaginäre Gestalt dieses menschlichen Kernes provoziert. Der sogenannte christliche Staat ist der unvollkommene Staat, und die christliche Religion gilt ihm als Ergänzung und als Heiligung seiner Unvollkommenheit. Die Religion wird ihm daher notwendig zum Mittel, und er ist der Staat der Heuchelei. Es ist ein großer Unterschied, ob der vollendete Staat wegen des Mangels, der im allgemeinen Wesen des Staats liegt, die Religion unter seine Voraussetzungen zählt, oder ob der unvollendete Staat wegen des Mangels, der in seiner besondern Existenz liegt, als mangelhafter Staat, die Religion für seine Grundlage erklärt. Im letzten Fall wird die Religion zur unvollkommenen Politik. Im ersten Fall zeigt sich die Unvollkommenheit selbst der vollendeten Politik in der Religion. Der sogenannte christliche Staat bedarf der christlichen Religion, um sich als Staat zu vervollständigen.&amp;quot; [[(MEW 1, S. 357f.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zu einer Monarchie, worin die Kulturstaatichkeit sich aus dem Staatsvermögen über das Hoheitsrecht seiner [[Staatskultur]] bestimmt, ist ein Kulturstaat ein [[Staat]], der sich ausdrücklich aus der Hoheit der [[Lebenswerte]] der [[Kultur]] seiner Nation über seine Verfassung und [[Institution]] [[begründet]]. Diese lassen sich [[abstrakt allgemein]] zwar als [[Menschenrechte]] [[verstehen]], bedeuten aber in der spezifisch [[nationalen]] Mentalität das, wodurch sich die kulturellen Konflikte innerhalb der [[Nationalstaaten]] über ihre [[Kulturgüter]] [[befrieden]] lassen können. Als Menschenrecht gilt dafür zunächst das &amp;quot;Recht auf freie Meinungsäußerung&amp;quot; (siehe auch [[Medien]]) und der Würde der &amp;quot;[[burgherrlichen]] [[Persönlichkeit]]&amp;quot; und ihrem Versammlungsrecht, woraus sich vor Allem die [[bürgerliche Kultur]] begründet und worauf sich die [[Interessen]] der [[Selbstverwirklichung]] der [[Privatpersonen]] beziehen. In [[Wahrheit]] aber ist es &amp;quot;nur&amp;quot; Ausdruck einer hoheitlich gewordenen [[Selbstgerechtigkeit]] des nationalen [[Kapitals]], so, wie es sich aus den Wertverhältnissen der [[Finanzindustrie]] ergibt und sich über die Gebrechen anderer Kulturstaaten stellen kann, eben hauptsächlich die [[Kultur]] der eigenen [[Währung]] als internationale [[Macht]] [[bewahrheiten]] soll. Obwohl sich das Wertverhältnis der [[Währungen]] aus dem [[Verhältnis]] der Handelsbilanzen bestimmt, wird hierdurch der [[Gebrauchswert]] der eigenen Kultur für die Zwecke eines [[fiktiven Kapitals]], des [[Kreditwesens]] nützlich gemacht (siehe z.B. [[Tourismus]], [[Derivatenhandel]], Unterbewertung abhängiger Nationen in der Konkurrenz der Währungen, besonders der Monokulturen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder [[Staat]] bezieht sich immer auch auf die [[Kultur]] seines [[politisch]] begrenzten Staatsgebiets und oft auch darüber hinaus. Ein [[Kulturstaat]] bestimmt sich aber wesentlich aus einem Bündnis seiner Staatszwecke mit den [[Interessen]] und [[Bedürfnissen]] seiner [[Kulturbürger]]. Er ist ein [[Nationalstaat]], der durch die Vermittlung eines kulturpolitischen [[Verstandes]] in einer politisch [[notwendig]] gewordenen [[Staatskultur]] eine [[bürgerliche Kultur]] über die [[Sachzwänge]] der ökonomischen Basis der [[Gesellschaft]] hinaus, also vor Allem [[kulturpolitisch]] zusammenfasst und zusammenhalten soll, die aus sich heraus und besonders in [[Krisenzeiten]] wesentlich sinnlos geworden ist. In dieser Funktion interessiert er vor allem die nationale [[Mittelschicht]], deren Funktionalität besonders als [[Dienstleistungsgesellschaft]] durch [[wirtschaftliche]], soziale, [[kulturelle]], [[politische]] und [[psychische Krisen]] bedroht ist (siehe hierzu auch [[Systemtheorie]]). Von da her erstarkt in [[Krisenzeiten]] deren [[Nationalismus]] und es kämpfen dessen [[Populisten]] bei der [[Bildung]] der [[Wählermeinung]] um Anteile an [[nationalistischen]] [[Positionen]], die sich im [[Bedürfnis]] nach einer [[heilen Welt]] besonders im [[Kleinbürgertum]] bilden. Von daher strebt der [[Nationalstaat]] mit [[Masse]] und Umfang der [[psychischen]] Dispositionen seines [[Mittelstands]] (siehe auch [[Gefühlsmasse]]) zur Institutionalisierung seiner populären Interessen, durch welche die politische Klasse ihre [[Existenz]] seit eh und je absichert. In der [[Logik]] der Meinungsvielfalt einer [[repräsentative Demokratie]] lauert daher in überkomplex gewordenen Verhältnissen schon immer die Einfalt der Vereinfachung, der Mob des [[Rassismus]] und [[Fanatismus]] (siehe auch [[religiöser Fanatismus]]). Aber auch diese Art der Entgegnung kann nur das Überkomplexe bestätigen und durch eine [[Naturalisierung]] der Politik bestärken. Von da her kann keine sinnvolle Kritik der Repräsentation und der Repräsentatnten entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Kulturstaat setzt die vollständige [[Entfremdung]] der [[politischen Kultur]] von ihrem [[Sinn]] voraus, die sich aus den [[Massengefühlen]] zu einer [[selbständigen]] [[Gefühlsmasse]] deformiert hat, in der sich die [[selbstlos]] gewordenen Menschen in einem ununterscheidbaren [[Gemeinsinn]] zusammenfassen, um darin gleich zu gelten, sich in ihrer [[Gleichgültigkeit]] gegen sich selbst anzugleichen. Darin heben sich die Gegensätze der individuellen [[Selbstwahrnehmungen]] auf, die in ihren unendlich gewordenen Kämpfen als eine [[allgemeine]] Bedrohung empfunden werden, und von daaher zu einem [[Gefühl]] des Staates, zu einem [[Selbstgefühl]] der [[Politik]] [[verallgemeinert]] werden, durch das eine dem entsprechende politische [[Form]] statuiert wird. Diese kann nur noch aus der [[Kultur]], bsonders aus dem [[Gemeinsinn]] ihrer [[Lebenswerte]] bezogen werden und als ein [[übermenschlicher]] Maßstab bürgerlicher [[Sittlichkeit]] politisch durchgesetzt werden. Es ist also die politische Macht und Gewalt, die sich darin formiert, nicht ihr kultureller Bezug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat sich im Niedergang der [[bürgerlichen Kultur]] erwiesen, dass die [[Selbstlosigkeit]] einer [[toten Wahrnehmung]] sich im Lebenszusammenhang einer [[Eventkultur]] durch deren [[Ereignisproduktion]] zu einer kulturellen Macht entwickelt, die nach einer gewaltigen [[Macht]] ihrer [[eigenen]] Art verlangt, weil sie von den kulturellen Inhalten eines politisch bestimmten [[Lebensraums]] abhängig ist. Sie hat eine totale [[Ausschließlichkeit]] ihrer Funktionalität nötig, um ihre Macht als [[Form]] einer [[allgemeinen]] [[Selbstwahrnehmung]] durch deren [[Kulte,]] [[Rituale]] und [[Strukturen]] (siehe auch [[Brauch]]) zu vermitteln und über die allgemeine [[Meinungsbildung]] des Wählerwillen in einer repräsentativen Demokratie zu erhalten. Deren Nöte und [[Notwendigkeiten]], die sich nicht mehr menschlich [[verhalten]] können, weil sie keinen menschlichen [[Sinn]] mehr [[erkennen]] lassen, müssen sich[[übermenschliche]] Qualitäten einer gesellschaftlichen Mitte und Vermittlung verschaffen, denn sie haben in den [[heilen Welten]] ihrer medialen Vermittlung sich als das [[allgemeine]] nationale Versagen ihrer sozialen Inhalte herausgestelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von daher war aus der unmittelbaren Vereinzelung der Bürger des [[Mittelstandes]] (siehe auch [[Kleinbürger]]) das Verlangen nach einer Rettung ihres zerfallenden Gemeinwesens, nach einem [[übersinnlichen]] [[Wesen]] der eigenen Natur entstanden, die der [[ästhetische Wille]] der [[Politik]] mit der politischen Ideologie eines nur [[vorgestellten]] [[übersinnlichen]]Gemeinwohls zur Gattung eines [[Massenmenschen]] aus der Kultur ihres politischen Gemeinswesens (siehe auch [[Nationalstaat]]) entwickelt und zu einer übernatürlichen Größe der darin [[übersinnlich]] erscheinenden Eigenarten eines [[Übermenschen]] zu einer [[rassistisch]] bestimmten Kulturmacht und Größe umformt. Diese wird aus der Verallgemeinerungen des [[ästhetische Willens]], indem sie alle individuellen [[Eigenarten]] der Menschen aufheben und [[gleichschaltet]], um sie von ihren Gegensätzen und Entgegnungen in ihren [[Widersprüchen]]durch das [[Heil]] eines nationalistischen Willens (siehe auch [[Nationalismus]]) zu &amp;quot;erlösen&amp;quot; und sich ihrer persönlichen wie sozialen [[Ohnmacht]] zu bemächtigen. In solcher [[Heilserwartung]] entsteht das Gemeingefühl einer Kulturpersönlichkeit, die für die Betärkung der poltischen, wirtschaftliche und militärischen Potenziale des weltweit konkurrierenden Nationalstaats hiilfreich ist, sich nurmehr aber nur in der [[Totatlität]] einer [[zwischenmenschlichen Gesellschaft]] als [[Gesellschaft]] der [[Formbestimmungen]] ihrer [[Zwischenmenschlichkeit]] verwirklichen kann. Und weil eine solche Persönlichkeit nur aus den allgemeinen [[Selbstbezogenheiten]] der Bürger bezogen werden kann, muss sie aus der vereinzelten Gestalt der [[Gewohnheiten]] ihrer nationalen Kultur persönlich [[verallgemeinert]] werden und sich zur [[wirklich]] [[politischen]] Macht einer [[übersinnlichen]] [[Substanz]] fortgebildet werden. Und damit verhalten sie sich als Norm von allgemeinen politisch erwirkten Umgangsformen als [[Wirklichkeit]] eines [[Kulturstaats]], der sich kraft seiner kulturpolitischen Potenzen normativ verfassen und verhalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das setzt die Zerteilung und Vereinzelung der Interessen der Bevölkerung voraus, die sich gegen ihren Zerfall kulturell in einem [[Kulturataat]] vereinigt und versöhnt wissen wollen. Dies ermächtigt, [[Gesinnung]] und [[Recht]] in jeder [[einzelnen]] [[Beziehung]], die in den Selbstbezogenheiten einer [[abstrakten Gesellschaft]][[übersinnliche]] Inhalte ihrer [[Esoterik]] befördern. Der Kulturstaat vergegenwärtigt sich allerdings weniger durch sachliche Kompetenz als durch soziale Übermacht, durch Bedrohung der gesellschaftlichen Störfälle, der sozialen Unreinheiten (siehe [[Reinheit]]), unter den Androhungen eines [[Rassismus]] im Doppelsinn von Bündelung durch Gewalt und [[Dogmatismus]]einer nationalstaatlichen [[Gemeinsinnigkeit]]. Der [[Nationalstaat]] soll hierdurch die [[übermenschliche]] Einheit eines [[absoluten]] [[politischen Willens]] der wahren Lebensart garantieren und durch eine dem entsprechende Gleichschltung der Lebensbedürfnisse in einer außerpolitischen [[menschliche Identität]] eine Gewähr durch die [[übermenschliche]] Macht seiner Heilsbotschaften versichern können. Fascies waren die Ruten der Steuereintreiber im Italien des 18. Jahrhundert - und die werden nun zum politischen Maß und Mittel einer natonalstaatlichen Willlensbildung, die jede [[Meinungsbildung]] zu beherrschen sucht, um dem Staat noch einen Schleier von [[Demokratie]] umzuhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So soll eine [[übersinnliche]] Indentität in einem [[Volk]] begründet erscheinen, Nation nötig gemacht werden, um sein Gesamtinteresse als ein [[Heil]] des Ganzen gegen alles [[Unheil]] fixiert und das [[Individuum]] in einem dem entsprechenden [[Totalitarismus]] [[kollektiv]] eingefügt werden. Die [[Ideologie]] des Faschismus besteht aus dem [[Gemeinsinn]] eines artigen Lebens der &amp;quot;eigenen [[Rasse]]&amp;quot; in der Konfrontation gegen das hiergegen unangemessene Leben eines jeden einzelnen Individuums. Mit dem Anspruch einer [[Heilserwartung]] lässt es sich unter Umständen in eine [[übermenschliche]] Gesamtheit einfügen und verwalten (siehe hierzu auch [[Bürokratie]]). Es wird dadurch systematisch ein [[abstraktes]] Lebensinteresse [[verallgemeinert]], um durch die Folgsamkeit und Gefolgsamkeit seiner Funktionalität dem Hauptzweck einer Endlösung - der Auflösung aller Krisen und [[Widersprüche]] - im Großen und Ganzen zu dienen und zu [[nutzen]]. Durch die Gleichschaltung aller Einzelinteressen im [[nationalen]] Gesamtinteresse soll der [[Nationalstaat]] zum [[Kulturstaat]] einer [[idealen]] [[Gesellschaft]] als [[Gemeinschaft]] vereinter [[Seelen]] und [[Körper]], ein [[Verein]] der [[Volksseele]] in einem [[Volkskörper]] des [[Gemeinwesens]] werden (siehe hierzu auch [[Strukturalismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die materielle Produktion einer [[Realökonomie]] folgt den dem entsprechenden [[Lebensbedingungen]] der Menschen in ihren [[Beziehungen]] der unterschiedlichen [[Klassen]] (siehe [[Klassengegensatz]]). In einer [[politischen Kultur]] werden sie selbst zu [[Lebensumständen]], indem sie den ganz eigentümlichen Klassencharakter einer [[Kultur]] befördern, die sich mit der [[Selbstverwertung]] der kulturellen Persönlichkeiten entwickelt und deren [[Selbstwert]] objektiviert, zum Maß der kulturellen Bedeutung macht. Sie setzt sich über die [[Ereignisproduktion]] ihrer [[Medien]] allgemein durch und verschafft einem [[Kulturbürgertum]] die [[Scheinwelt]] seiner [[Selbstverwirklichung]] als [[Ästhetik]] seiner [[Selbstwahrnehmiung]], die jegliches [[Selbstbewusstsein]] ersetzt und eine ohnmächtige [[Selbstwahrnehmiung]] erzeugt, und die vor allem Unterwerfung mit sich bringt und Widerstand schon im Keim ersteckt. Durch die darin bestimmten Lebensumstände wird [[ohnmächtige]] Wahrnehmung zur Selbstbestärkung einer [[Kulturelite]] genutzt, &amp;quot;wertlose Kultur&amp;quot; ausgegrenzt (siehe [[kulturelle Ausgrenzung]]) und eine politische Gesellschaftform zur politischen [[Kultur]] des [[Geldbesitzes]] [[verselbständigt]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kulturell bestimmten Klassen verhalten sich nicht als allgemein gesellschaftliche Klassen, sondern nur innerhalb des [[Geldwertes]] und seiner [[Verwertung]], wodurch alles Leben an seinem Potenzial für den Geldverbrauch einer Geldverwertung, also an den Umsätzen der Geldzirkulation bemessen und durch diese kontroliert wird. Hier zählt das Potenzial des [[Geldbesitzes]] für die Sicherung des Geldwerts der Währung und ihrer Kaufkraft, also das Regulativ der Politik des Nationalstaats für das Vermögen einer Nation, die er in der [[Konkurrenz]] der Nationalstaaten erhalten können und von daher auch jegliche Form der Kreditversicherung unterstützen muss. Das stellt ihn objektiv gegen seine Bevölkerung und verlangt einen zunehmend anwachsenden Einfluss auf deren Lebensumstände, die er für seine Zwecke instrumentalisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird die [[Staatskultur]] durch eine [[übermenschliche]] [[Sittlichkeit]] - z.B. einer [[Gesinnung]] - begründet, dann erst wird der [[Staat]] zu einem Kulturstaat. Dieser ist daher ein [[Staat]], der seine [[politische]] [[Gewalt]] durch [[Kulturwerte]], durch das [[Heil]] einer fremden [[Güte]] begründet, der also sein politisches Handeln nicht aus einem verfassten [[politischen Willen]], sondern aus der [[Heilserwartung]] einer [[national]] verfasste [[Kultur]] des [[Kulturbürgertums]] legitimiert, durch kulturelle, meist [[religiöse]] Macht im [[Lebensraum]] der [[nationalen]] [[politischen]] [[Verhältnisse]] und ihrer [[Wirtschaft]]sform. Das kann er nur, wenn sich seine [[Recht]]sform jenseits seiner materiellen Verhältnisse, jenseits der Naturverhältnisse einer [[Gesellschaft]] [[körper]]lich, also als reine Staatsgewalt durchsetzen kann, z.B. durch [[religiöse]] oder kulturelle Macht, wie sie in [[Gesellschaften]] begründet ist, die [[autoritäre]] Bindungen nötig haben, weil ihre [[wirtschaft]]lichen [[Beziehungen]], der Entwicklungsstand ihrer [[Produktivkräfte]] nur hierdurch gesellschaftlich funktional sein können (z.B. Feudalismus oder [[Feudalkapitalismus]]). So wird Staatsgewalt als gesellschaftliche [[Notwendigkeit]] dadurch eingeführt, dass ökonomische Schuldverhältnisse (z.B. [[Staatsverschuldung]]) oder ein ganzes [[Schuldgeldsystem]] den Staatsbürger als wirtschaftlichen [[Bürgen]] abrufen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese sind natürlich nicht ohne weiteres gewillt, die politische Klasse der Agenten solcher Staatsgewalt in den Wahlen der repräsentativen Demokrie zu bestätigen. Aber der mit der Not der Allgemeinheit anwachsende [[Populismus]] ist durch die Identifikation mit dem Nationalstat bestrebt, einen [[politischen Willen]] zu schaffen und mit einem entsprechenden [[ästhetischen Willen]] eines [[Nationalismus]] zu [[kulturalisieren]], der einer [[allgemeinen]] [[Stimmungslage]] in der Bevölkerung entgegenkommt. Hierfür sucht der Populist deren [[Selbstgefühle]] in [[Massengefühlen]] zu [[verallgemeinern]] und diese als [[politisch]] nutzbare [[Gefühlsmasse]] zu bestärken. Er nutzt hierfür das [[Geltungsstreben]] nach einer [[Reinheit]] der [[politischen Kultur]] eines [[Volkes]], das in der [[Gesinnung]] einer allgemeinen [[Bereinigung]] der [[Wahrnehmungen]] der Bevölkerung die Staatsgewalt erlangen will und sich daher auch gerne ihrem [[allgemeinen]] [[Narzissmus]] - besonders in der [[Form]] einer [[Nationalkultur]] - andient. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Objektv verschafft sich das [[Prinzip]] der Bereinigung durch seine [[Reduktionen]] eine Einheit, die sich in [[abstrakter Gesellschaftlichkeit]] als deren [[Gesinnung]] in einem [[Gemeinsinn]] auch allgemein - zum Beispiel in einem [[Menschenpark]] - verwirklichen lässt. Es wird damit eine [[Solidarität]] der Sinnlosigkeit beschworen, die [[allgemeine]] Verdummung bewirkt und sich darin auch zu einem [[Kulturstaat]] [[verallgemeinern]] lässt und schon zu seinem Selbsterhalt einen [[Rassismus]] der [[reinen]] Art nötig hat, der zwangsläufig im Ausschluss und letztlich auch der [[Vernichtung]] der damit verfassten Abartigkeiten endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer entwickelten Gesellschaft mit hoher [[Produktivkraft]] entstehen kulturtaatliche Verhältnisse vor allem durch [[Wirtschaftskrisen]], die sich nicht innerhalb der geschichtlichen Produktionsverhältnisse mehr auflösen lassen und eine unauflösbare wirtschaftliche und soziale Verelendung zur Folge haben, wenn das [[Wirtschaftswachstum]] nicht mehr durch sein Wertwachstum zu decken ist und wirtschaftliche Gewalt nötig hat, um das Privatrecht, die Rechtsform des [[Privateigentums]] aufrecht zu erhalten. Von daher kann sich auch auf der Basis einer [[Marktwirtschaft]] ein Kulturstaat durch eine politisch eingesetzte Kultur, durch die [[Kulturalisierung]] der sozial und natürlich aufscheinenden wirtschaftlichen [[Notwendigkeiten]] entwickeln (siehe z.B. [[Faschismus]], [[Nationalsozialismus]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo eine [[Gesellschaft]] zerstört ist oder sich zu zerstören droht, geraten die Reste ihrer Identität, ihrer kulturellen [[Eigenschaften]] stellvertetend für ihre [[Wirklichkeit]] zu einem Bündnis, das für die Staatsgewalt zur finalen Substanz ihrer Macht wird. Ein Kulturstaat ist ein [[Staat]], dessen [[Gewalt]] als Kulturmacht einer bestimmten Sittlichkeit in der [[Notwendigkeit]] ihres bloßen Überlebens formiert ist (z.B. einer [[Religion]], einer [[Gesinnung]], einem [[ästhetischen Willen]] oder dergleichen). Von daher gründet diese Gewalt auf einem [[kulturalisierten]] [[Recht]] als Maß, deren [[Substanz]] nurmehr in einer höheren Gewalt, der Gewalt eines abstrakt allgemeinen [[Heils]] zu finden bliebe, als Erwartung einer Zukunft, die in dieser Welt versprochen wird, von der sie nicht sein kann, aber an die man zu [[Glauben]] hat, um überhaupt sich in seinem Leben noch einzufinden. Diese Gewalt der Glaubensmacht, muss sich zwar [[sachlich]], wirtschaftlich und politisch durchsetzten, kann sich aber nicht wirklich aus ihrer [[Not]] begründen. In einer wirklichen Notgemeinschaft wäre das Notwendige notwendig staatenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der auf einer solchen Kultur des Glaubens gegründete Staat bildete sich schon in feudalisierten wirtschaftlichen Verhältnissen, wo der Glaube noch menschlich verbindlich sein konnte. In einem modernen Feudalismus, im [[Feudalkapitalismus]] entsteht sie aus einem [[gesellschaftlichen]] Verhältnis der [[Staatskultur]], das eine [[Staatsverschuldung]] über eine [[Kulturalisierung]] der Finanzpolitik gesellschaftlich an seine Bürgerinnen und [[Bürger]] vermittelt, indem es die [[Naturmacht]] seiner bürgerlichen Institutionen [[kulturell]] substituiert und zu einer besondere Form der [[Staatsgewalt]] umsetzt. Die [[Kultur]] ist darin das gesellschaftlich vermittelnde Medium (z.B. als staatlich arrangierte [[Eventkultur]]), das als Gewalt eines [[abstrakten]] [[Gemeinwesens]] für das sogenannte [[Gemeinwohl]] eingesetzt wird und die Bevölkerung zu einem [[Volk]] macht, das politisch wie ein [[Gattungswesen]] funktionieren soll. Dies kann durch politische, militärische oder wirtschaftliche Potenzen durchgesetzt werden, auch durch die [[Wählermeinung]] in einer [[repräsentativen Demokratie]]., deren wirtschaftliche Grundlagen sich ausgesetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Kulturstaat entwickelt sich letztlich aus dem [[Edelmut]] einer [[Staatskultur]], die sich als ein Staatswesen behauptet, das die Wirtschaftsleistung seines [[Wertwachstums]] zu einer zivilisatorischen Kraft [[ideologisiert]] hat und sich als [[Macht]] einer hochentwickelten [[Kultur]] darstellt und [[popularisiert]]. Im Grunde werden damit die [[Prinzipien]] einer Kultursteuerung zur Legitimation staatlicher [[Macht]] genutzt, also als sittlich begründete Demokratie einer kulturbestimmte Wähler[[meinung]] entwickelt und durch einen [[kulturalisierten]] [[Populismus]] erzeugt (z.B. mittels einer bestimmte [[Religion]] oder einem völkischen [[Rassismus]]) und zu seiner Erhaltung und Entfaltung betrieben. Doch diese Entfaltung het System und folgt dem, was aus der Zwischenmenschlichkeit der Bevölkerung schon gegeben ist und aus ihr auch entnommen wird. Hierin hat sich jenseits der Marktwirtschaft eine Kultur des Kapitalas entwickelt, die immer komperativer geworden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[zwischenmenschlichen Verhältnisse]] war die [[Kultur]] des Kapitals eine ausschließliche Leidensform, indem sie zunächst für das [[Zwischenmenschliche]] sich als nutzbar erwiesen hatte, indem sie die [[Isolation]] der [[Wahrnehmung]] durch [[Selbstgefühle]] bereicherte, die somit auch in diesem Sinne zu [[nutzen]] waren, um dann Beziehungswelten zu bilden, worin sich Menschen in der [[Geborgenheit]] ihrer [[Lebensräume]] [[leiden]] konnten und ihr Leiden zu tragen verstanden, indem sie in ihrer [[Selbstbehauptung]] verschmolzen - schließich aber an ihrer [[symbiotischen Selbstbehauptung]] [[verrückt]] wurden, weil sie darin ihren [[Sinn]] für sich, die Grundlage ihrer [[Selbstachtung]] verlieren mussten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun müssen sie das Mittel und Maß des Überlebens in einer Welt finden, die für die Menschen keinen wirklichen [[Sinn]] mehr hat und worin sie daher ihren Sinn durch bloßes Verallgemeinern ihres [[Selbsterlebens]] finden, ihn praktisch als ihr [[abstraktes]] Lebensbündnis für sich und andere, für eine abstrakte [[Gemeinschaft]] &amp;quot;erfinden&amp;quot; und ihn durch ihre [[Selbstlosgkeit]] zur Kulturmacht ihrer selbst errichten. Hier haben sie ihre [[Kultur]] dann so objektiv, dass ihnen darin ihr im Grunde sinnlos gewordenes [[Sein]] selbst als ihr allgemeines, weil allen gemeines [[Dasein]] [[erscheint]], ihre isolierten Befindlichkeiten ais ausschließlicher Befund erfasst werden und ihre bloße Kommunikation, ihre [[Sprache]] selbst schon zu einem wesentlichen Sinn der [[zwischenmenschlichen Beziehung]]en wird. So können sich die Menschen als unmittelbare allgemeine [[Persönlichkeiten]] ihrer Kultur, als kulturpolitische Subjekte gelten, die ihren Sinn durch ihre Person nun auch schon wirklich für sich finden und [[empfinden]] und sich darin auch begründet verstehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht von Ungefähr setzen hierauf alle rechte Philosophien das an, worin sich das Sein selbst schon [[unmittelbar]] als [[Bewusstsein]] formulieren lassen soll, um schließlich hieraus Forderungen an ein anderes [[Bewusstsein]] als eine allgemeine [[Gesinnung]] zu erwachsen, die aus der Veränderung des [[Bewusstseins]] bruchlos eine Veränderung der Welt beziehen wollen. So entsteht Art und Abart als fundamentaler Gegensatz, wie er schon in der [[Fundamentalontologie]] bei [[Martin Heidegger]] zwischenden dem [[Seienden]] und seinem Wesen als ewige Existenznotwendigkeit der &amp;quot;Existenzialien&amp;quot; zu [[verstehen]] ist, die nur in lichter [[Erkentnis]] aufgehen könne. Der [[Weg]] dahin erscheint daher leicht gängig, auch wenn damit die tiefsten Abgründe überwunden werden, denn in solchen [[Allgemeinheiten]] sind die isolierten Einzelheiten nicht wirrklich aufgehoben. Im Gegenteil: je unergründlicher Ihr Zusammenhang, desto tiefer und grasser und mächtiger werden die [[Selbstbezogenheiten]], die sich nun selbst schon im Einzelnen [[allgemein]] verstehen können. Hier finden sie endlich die [[Dichte]] und [[Masse]], in der sie zu einer [[allgemeinen]] gesellschaftlichen Macht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem ein Kulturstaat sich aus der Kulturbestimmung einer [[Nation]] bildet und qua Wählermeinung sich beschließt und seine politischen Entscheidungen begründet, begründet er zugleich seine Politik durch diese [[Kultur]]. Sofern diese zur vollständigen Bestimmung eines Staates wird, (z.B. als religiös begründetes Staatswesen, Königreich, [[Faschismus]] usw.), verhält sich der Kulturstaat schließlich als [[Staatskultur]] und wird darin zu einem totalen Staat, weil er alle Momente des [[Gemeinwesens]] unter sich vereinigt - allerdings im Gegensatz zum internationalen [[Kapital]], das ihm durch seine Verschuldungen zum äußeren Feind geworden ist. Zugleich befördert er dieses aber auch durch Befolgung seiner Auflagen, die durch die Wirtschaftsformationen des Kapitals ermächtigt sind - solange der [[Kapitalismus]] noch erhalten werden soll. Der Kulturstaat bietet sich so als Schnittmarke zwischen kapitalkonformer Politik und rechter Revolution an, die das Kapital sich unterwerfen will, als Formation eines [[verselbständigten]] [[politischen Willens]] zu installieren sucht, dem es unterstellt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Kulturstaat ist also in einer Staatsform Kultur und Ökonomie in eins gesetzt und wird als eine [[Allgemeinheit]] vollzogen, in welcher ökonomische Allgemeininteressen als kulturelle Allgemeininteressen ausgegeben und durchgesetzt werden. Zur Begründung eines Kulturstaats ist in Demokratien die mengenmäßige Zustimmung der Bevölkerung Voraussetzung. Diese ergeht besonders intensiv aus einer Willensbildung, die sich in kulturellen Zerstörungsprozessen in [[Krisen]]zeiten der[[bürgerlichen Gesellschaft]] geradezu aufdrängt. Gegen die abstrakt nur wahrgenommenen &amp;quot;Mächte des Untergangs&amp;quot; (vergl. hierzu [[Spengler]]) entsteht eine bürgerliche Notwendigkeit, Kultur zu sichern, und das heißt: sie zu beherrschen und als Herrschaftsmittel wahrzunehmen und gegen die vermeintlichen &amp;quot;Feinde der Kultur&amp;quot; zu wenden. Die Abwendung dieser abstrakten Feinde wird durch [[Rassismus]] und [[Antisemitismus]] begründet und vollzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst gilt der Kulturstaat als institutionel bereinigtes und geregeltes Kulturverhältnis in Staatsform, das sich sittlich als Verwirklichung eines allgemeinen Menschrechts auszuweisen sucht und sich als Form einer allgemeingültigen [[menschlichen Identität]] ausgibt. Das verlangt die [[Bestimmung]] des Staates aus einer von den &amp;quot;Feinden des Menschenrechts&amp;quot; bereinigten Staatszugehörigkeit und verlangt von daher die Sortierung der Menschen nach Maßgabe seiner politischen Selbstbestimmung. Hierzu werden alle Mittel der Kultur, z.B. besonders [[Kunst]], [[Medien]], Propaganda in den Allgemeinzweck des Kulturstaats, unter seinen [[ästhetischen Willen]] gestellt. Die Propaganda für diesen Staat besteht vor allem aus seiner politischen [[Selbstgerechtigkeit]] und stellt alle kulturellen Institutionen und die [[Eventkultur]] der Regionen und Kommunen in deren [[Zweck]]. So sollen z.B.[[Kunst]], [[Sport]] und [[Bildung]] für diesen Zweck anreizen und den [[Reiz]] des allgemein gereinigten Menschsein mit der Verallgemeinerung des [[Edelmuts]] seiner [[Kultureliten]] artikulieren. Sie wird staatlich gut unterstützt, sofern sie deren ästhetischen [[Willen]] entspricht. Hierdurch kann sich dieser zu einem [[übermenschlichen]] Willen entwickeln, wo er als Machtmittel der [[repräsentativen Demokrati]]e erfolgreich genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kulturstaat verallgemeinert so die [[Ästhetik]] seiner selbst zu einer staatlichen Institution eines [[abstrakten]] [[politischen Willens]] und bezieht daraus seine wesentlichen Vermittlungskräfte, während er selbst natürlich wesentlich politisch und ökonomisch bestimmt bleibt. Er bedient sich aber der [[Selbsttäuschung]], welcher die Menschen in einer politischen Kultur erliegen und ist von daher der Inbegriff dieser Kultur der Selbsttäuschung als politisches Gemeinwesen ohne unmittelbar menschlichen Inhalt. Das kann sich nur gegen die Bevölkerung umsetzen und ist das Instrument, das Volk, das ihn durch die Krise ihrer Lebensbedingungen ermächtigt hat, durch eine [[übermenschlich]] begründete Gewalt zu disziplinieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die philosophischen Grundlagen für einen Kulturstaat reichen von der [[Aufklärung]], welche die geistigen Inhalte der Kultur gegen die Natur der Dinge an sich hält und von daher Einheit durch einen kategorischen Imperativ gebietet. Von daher hat sie es nicht geschafft, einen faschistischen Kulturstaat abzuwenden, weil sie einen Begriff von [[Vernunft]] entwickelte, der im Entscheidungsvermögen der Menschen wie ein bürgerliches Allgemein[[prinzip]] funktioniert hat. Von da her kann man auch sagen, dass der Kulturstaat im [[Faschismus]] die höchste [[bürgerliche Staat]]sform gefunden hat (siehe auch [[Feudalkapitalismus]]) und immer wieder finden wird, wenn die [[bürgerliche Gesellschaft]] in ihre [[Krise]] gerät (siehe hierzu auch [[Kulturkampf]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere philosophischen [[Ideologen]] für einen Kulturstaat sind Platon, [[Schopenhauer]], [[Nietzsche]] und [[Heidegger]], neuerdings auch [[Sloterdijk]] mit seinem [[Menschenpark]]&lt;/div&gt;</summary>
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