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	<title>Kulturwert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:30:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein Kulturwert ist der [[Wert]] von [[Ereignissen]] nach dem Maß, wie sie der herrschenden Kutur einer [[Kulturgemeinschaft]] zuträglich sind. Er entsteht in der [[Bewertung]] einer sinnlichen Gestaltung der Lebensäußerung von Menschen, ihrer [[Selbstgefühle]], ihrer Lebens[[gewohnheiten]], ihres [[Brauchtums]] oder ihrer [[Sitten]]. Nicht was in ihren [[Bedürfnissen]] [[gegenwärtig]] ist, sondern was darin [[vergegenwärtigt]] werden soll wird hierdurch zu einem Maßstab ihrer Kultur, der Kultur der herrschenden [[Gewohnheiten]] [[objektiver Gefühle]] und [[2Selbstgefühle]] und von daher auch zu ihrer politischen Gestalt, dem Träger der [[Selbstwertigkeit]] (siehe auch [[Kulturstaat]]) einer sozialen Macht, in der die [[Selbstachtung]] der Menschen zu ihrem persönlichen [[Selbstwert]] formatiert werden soll - oft auch in der Form [[religiöser]] Gebote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[bürgerlichen Gesellschaft]] war für ein bestimmte[[Klasse]] der Bourgeoisie der [[Geldbesitz]] als Medium des Überflusses und Luxus schon immer reizvoll - und umso intensiver, wie das [[Wertmaß]] des [[Geldes]] auf dem Weltmarkt über die [[Preise]] des [[Weltgeldes]], durch dessen Funktion als weltweiter [[Maßstab der Preise]] vermittelt wird (siehe [[Globalisierung]]). Der internatioale [[Mehrwert]], der weltweite Überfluss an [[unbezahlter Arbeit]] wird also zu einem Maß der Existenzen, der durch den [[Geldbesitz]] in einer Währung zu einem nationalen [[Existenzwert]] wird, der sich über das [[Weltgeld]] eines [[Weltkapitalismus]] verwertet. Was als bloßer [[Mehrwert]] nur tot bliebe, weil dessen Bildungsprozess die Produkte aus [[unbezahlter]], aus [[toter Arbeit]] vergemeinschaftet, wird in der Kultur der [[Geldbesitzer]] kulturell belebt, indem darin [[Ereignisse]] zur Vergnüglichkeit und Lustbarkeit über [[Dienstsleistungen]] gegen die Abtötungen in einer [[Gesellschaft]] der Verwerfungen und [[Dekadenzen]] rückgebunden werden (Rückbindung = re ligio = [[Religion]]). Deren [[Langeweile]], der schale Geschmack inhaltsloser [[Scheinwelten]] [[entwickelt]] sich dabei selbst zu einem [[Bedürfnis]], das keinen [[wirklichen]] Gegenstand mehr empfindet, weil es ihn nicht unbedingt nötig hat, sondern sich mit [[zwischenmenschlichen]][[Erlebnissen]] aus den [[Ereignissen]] und [[Beziehungen]] durch die Vergemeinschaftung der in Massen [[isolierten]] [[Selbstgefühle]], durch ihre Formverwandlung zu [[Massengefühlen]] begnügt und sich in den [[Selbstwahrnehmungen]] der Menschen als [[Kultur]] ihrer [[zwischenmenschlichen Verhältnisse]] fortbildet (siehe auch [[Kult]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo eine Kultur wenig [[Sinn]] für die Menschen macht, wo sie die Sinne entgeistert, ihre [[Wahrnehmung]] entleert, suchen sie in ihren Verhältnissen und Gruppierungen nach [[Erlebnissen]] durch [[Ereignisse]], die ihre [[tote Wahrnehmung]]beleben, die verbinden und durch die sie sich verbunden fühlen können und aus denen sie die [[Bewertung]] ihres [[Lebens]] ableiten. Jeder der so entstandenen [[Kulturwerte]] ist der [[Wert]] von [[Ereignissen]] nach dem Maß, wie sie der herrschenden Kutur zuträglich sind. Sie zeigen sich im [[Kult]] ihrer [[Rituale]], im [[Körperfetischismus]] ihren [[Moden]] und erzeugen hierdurch eine [[Kulturgemeinschaft]], in der sie sich auf das verlassen, durch das sie in sich in den [[allgemeinen]] Verhältnissen ihrer Kultur verlassen [[fühlen]]. Weil in ihren [[zwischenmenschlichen Verhältniessen]] keine [[Gegenwärtigkeit]] der Menschen mehr erkennbar, der Wahrnehmung in ihrm Allgemeingefühl [[gleichgültig]] geworden ist, wird das [[Leben]] selbst zu einer allgemeinen [[Vorstellung]], zu einer [[heilen Welt]], in der die [[Vorstellung]] einer [[Verallgemeinerung]] ihres persönlichen [[Lebens]] verfügt wird. Nun können sich die Zwischenmenschen einbilden und auch wirklich [[erleben]], das zu sein, als was sie durch sich selbst sich schon fühlen. Ihre [[Selbstgefühle]] treten daher vollständig aus dem heraus, was sie für sich finden können; ihre [[Wahrnehmung]] entwickelt ihre [[Vorstellung]] gegen das, was sie [[wahrhat]] und sie nimmt von daher die [[Bedeutungen]] her, die für sie das sind, was sie nicht mehr empfinden können. Ihre kulturellen Verhältnisse haben sich von da her von ihrer sinnlichen [[Substanz]] abgehoben und verselbständigt, beleben ihre Vorstellungen durch die hieraus ergehenden [[Ereignisse]], die eine gänzlich mediale Welt beibrigen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[politische Kultur]] stellen sich [[Lebenswerte]] als Kulturwerte einer [[Kulturalisiserung]] dar (siehe auch [[Leitkultur]]). Der Kulturwert ist ein Maß für die Pflege der Kultur, der Einhegung von Abweichungen und der Produkte der [[Kulturarbeit]], für [[Kulturgüter]], das sich aus der [[Bewertung]] der Reichhaltigkeit sinnlicher und geistiger [[Selbstvergegenwärtigung]], also aus dem ergibt, was ihre [[Bedeutung]] für den [[Selbstwert]] von Menschen und ihrer Kultur ausmacht und der [[Selbstveredelung]] dient. Dieses Maß hat nichts mit [[ökonomischen]] [[Werten]] gemein. Es selbst setzt schon eine Kultur voraus, deren [[Bedeutungen]] zur [[Befriedung]] der Wahrnehmung geschaffen sind und deren Ereignisse ein Erleben befördern, wodurch sich die [[Selbstwahrnehmung]] verdichtet. Es setzt eine kulturelle [[Entfremdung]] voraus und betreibt zugleich die Fortbildung einer vom wirklichen Leben der Menschen abgetrennte Eigenständigkeit von Kultur als [[Gegenstand]] der [[Selbstwahrnehmung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kulturwerte begründen sich [[substanziell]] aus den [[Notwendigkeiten]] der [[Geschlecht]]sverhältnisse, aus der organischen Formation ihrer [[zwischenmenschlichen Verhältnisse]], dann auch im [[Gebrauch]] [[nützlicher]] [[Selbstwahrnehmung]], der [[Selbstbeziehungen]] in ihrem [[Brauchtum]] - und schließlich in ihrem [[geistigen]] [[Verhältnis]] der [[Sittlichkeit]], der [[Religion]]. Sie wenden sich gegen kulturellen, sozialen und [[ästhetischen]] Verfall, wie er in den [[Dekadenzen]] der Kulturverhältnisse sich aufwerfen und potenzieren kann (siehe auch [[Eventkultur]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kulturwert ist daher immer auch modisch in dem [[Sinn]], dass er die ästhetischen Bedürfnisse und ihre Verhältnisse, ihre Szene konserviert. Zugleich ist er ein Wert, der das Maß der [[Notwendigkeit]]en im zwischenmenschlichen Verhalten darstellt, also das Maß dafür ist, was in einem bestimmten Gebiet oder [[Raum]] zur Erhaltung der Kultur und eines kultivierten Lebensstandards nötig ist und zu einer Gegebenheit der Sitten und Gebräuche geworden ist. Er ist von daher konservativ und ergibt sich aus dem Verhältnis isolierter [[Kulturgüter]] der im [[Kulturbesitz]] resultierenden Bewertung ihrer Ausschließlichkeit, ihrer besonderen [[Allgemeinheit]], ihrer sinnlichen Nähe und [[Dichte]], worin die Menschen ihr [[Leben]] und ihre [[Geschichte]] als [[Kulturgut]] vergegenständlicht finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann Kulturgüter zwar auch verkaufen, ihren Wert aber nicht wirtschaftlich bemessen. Der Kulturwert kann zwar ungeahnte Vermögen reüpräsentieren (vergleiche z.B. die bildnerischen Werke, die von den Banken zur Geldwertabstützung des fiktiven Kapitals bewertet un angeschfft werden. Er kann aber nicht wirtschaftlich durch seine kulturelle Gegenwärtigkeit und nicht als Ware in die Kapitalverwertung einbezogen werden, sondern alleine durch das Dasein von Kulturgütern als Lebensbedingung, die zwar keinen sachlichen Nutzen abverlangt, wohl aber die Notwendigkeit, an einem kulturellen Zusammenhang teilzuhaben. Er stellt daher eine sinnlich notwendige Bewertung dar, einen Wert für das, was für menschliche Beziehungen jeder Art kulturell unabdingbar ist (z.B. Bildung, Information, Kommunikation). Von daher ist sein Wert nicht produktiv, sondern gegen seine Erzeugnung dadurch negativ bestimmt, dass er eine [[Nichtung]] mindert, Zerstörung kontert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwertet wird er durch Einnahmen aus dem [[Kulturbesitz]], welcher sich als [[Eigentumstitel]] auch als Zutrittsrecht oder Lizenz - quasi wie die [[Grundrente]] - monetarisch ausbeuten lässt. Dies wird sich umso mehr totalisieren, wie das Kapital seine [[Negativverwertung]] durch derlei Einnahmen, also durch Wertentzug aus dem Geld der Bevölkerung, reduzieren kann und/oder muss.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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