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	<title>Langeweile - Versionsgeschichte</title>
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Tatsächlich ist ihm in der Unendlichkeit seiner ausgleichenden [[Selbstbezogenheit]] allerlei Empfindung – das &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Hören und Sehen&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;seiner bloßen [[Individualität]] – vergangen. Für seine akademischen Schüler werden von da her ihre [[Selbstgefühle]] grenzenlos, übermächtig, einfach schön und gut, Diese Art der [[Macht]] hatte in der [[politischen]] [[Avantgarde]] von [[Adornos]] &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;beschädigtem Leben&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;ihre [[Empfindungen]] [[entwirklicht]], von ihrem [[Denken]] abgelöst und für eine alternative Lebensvorstellung sinnstiftend. So wurde das Abgelöste zu einer mysteriösen [[Selbstbeziehung]] eines allgegenwärtigen [[Urteilsvermögens]] über vergangene Wahrnehmungen einer [[politischen Ästhetik]], allzeit imperativ, wo es sich in ihrer [[Wirklichkeit]] [[verhalten]] konnte. Denn wo [[Gefühle]] von ihren [[Empfindungen]] getrennt auftreten, entleeren sie sich im &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Lauf der Zeit&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;und werden als [[Gefühle]] der Leere, in ihrer [[Nichtigkeit]] unerträglich .... Und wenn dieser [[Zustand]] zu lange dauert, dann entsteht schon aus der Langeweile heraus vielerlei [[Unsinn]], - besonders durch die [[Wahrnehmung]], die nichts anderes mehr als sich selbst [[wahrhat]] und sich deshalb als eine [[ewige]] [[Wahrheit]] [[erscheint]]. Die [[Selbstwahrnehmung]] hat ihr Echo im [[Nichts]], macht sich selbst [[nichtig]] und lässt Zwecke und [[Werte]] entstehen (siehe hierzu [[Selbstwert]]), die überhaupt nur aus einer [[vernichteten]] [[Gegenwärtigkeit]] entstehen (siehe hierzu auch [[hermeneutischer Zirkel]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Hegel war sicher ein großer Denker des [[phänomenologischen]] [[Idealismus]]. 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Erst im übergang zur Konsumgesellschaft, haben sich die [[zwischenmenschlichen Verhältnisse]] der [[Selbstverwertung]] [[allgemein]] durchgesetzt und aus der anfänglichen [[Konsumkultur]] eine [[Eventkultur]] herausgebildet, in der Langeweile schon [[wirtschaftlich]] verwertbar geworden war und dadurch [[aufgehoben]] wurde. Es braucht nur noch eine kurze Weile, wo sich die [[Ereignisse]] überstürzen und sich schon in ihrem [[Eindruck]] auf die Menschen übereilen. Kurzweilig ist das [[Erlebnis]] in seinen [[Reizen]], die eine [[Eventkultur]] durch ihre [[Ereignisproduktion]] vermittelt und jeden [[einverleiben]] lässt (siehe auch [[Scheinwelt]]), was für ihn keinen [[Sinn]] haben muss, ihn aber durch einen Sinn außer sich von seiner [[Lebensangst]] befreit. Es ist der [[Kulturkonsum]] das Mittel, sich in sinnentleerten Lebensverhältnissen durch [[Ereignisse]] zu unterhalten und sich durch die [[Erlebnisse]] einer [[Ereignisproduktion]] über die gesellschaftliche Funktion der [[Kulturindustrie]] zu bewahren, die auch als [[Kommunikationsindustrie]] immer mehr auch in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] benötigt wird. Wo sich aber keine [[Ereignisse]] mehr ergeben, entsteht für die Menschen, deren [[Selbstwahrnehmung]] hierauf gründet, eine Langeweile, die durch ihre Leere oft erregt wird, wenn und weil das bloße [[Erleben]] von [[Ereignissen]] zu ihrem wesentlichen Inhalt geworden war.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In der [[bürgerlichen Gesellschaft]] der Nachkriegszeit war es noch das so genannte &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Wirtschaftswunder&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, der Wohlstand der Bevölkerung durch die Kredite nach dem Marshallplan der USA, die Beschleunigung des weltweiten Warenumsatzes, die sie ganze Länder aus dem Phlegma der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Weltordnung&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;des [[Faschismus]] herausgerissen hatte auch wenn sie ihrer [[Selbstwahrnehmung]] noch gar nicht gewachsen sein konnte. Erst im übergang zur Konsumgesellschaft, haben sich die [[zwischenmenschlichen Verhältnisse]] der [[Selbstverwertung]] [[allgemein]] durchgesetzt und aus der anfänglichen [[Konsumkultur]] eine [[Eventkultur]] herausgebildet, in der Langeweile schon [[wirtschaftlich]] verwertbar geworden war und dadurch [[aufgehoben]] wurde. Es braucht nur noch eine kurze Weile, wo sich die [[Ereignisse]] überstürzen und sich schon in ihrem [[Eindruck]] auf die Menschen übereilen. Kurzweilig ist das [[Erlebnis]] in seinen [[Reizen]], die eine [[Eventkultur]] durch ihre [[Ereignisproduktion]] vermittelt und jeden [[einverleiben]] lässt (siehe auch [[Scheinwelt]]), was für ihn keinen [[Sinn]] haben muss, ihn aber durch einen Sinn außer sich von seiner [[Lebensangst]] befreit. Es ist der [[Kulturkonsum]] das Mittel, sich in sinnentleerten Lebensverhältnissen durch [[Ereignisse]] zu unterhalten und sich durch die [[Erlebnisse]] einer [[Ereignisproduktion]] über die gesellschaftliche Funktion der [[Kulturindustrie]] zu bewahren, die auch als [[Kommunikationsindustrie]] immer mehr auch in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] benötigt wird. Wo sich aber keine [[Ereignisse]] mehr ergeben, entsteht für die Menschen, deren [[Selbstwahrnehmung]] hierauf gründet, eine Langeweile, die durch ihre Leere oft erregt wird, wenn und weil das bloße [[Erleben]] von [[Ereignissen]] zu ihrem wesentlichen Inhalt geworden war.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Langeweile&amp;diff=695&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:40:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Diese Sichselbstgleichheit des Denkens ist nur wieder die reine Form, in welcher sich nichts bestimmt; die allgemeinen Worte von dem Wahren und Guten, der Weisheit und der Tugend, bei welchen er stehenbleiben muß, sind daher wohl im allgemeinen erhebend, aber weil sie in der Tat zu keiner Ausbreitung des Inhalts kommen können, fangen sie bald an, Langeweile zu machen.&amp;quot; ([[Hegel, Phänomenologie des Geistes, Freiheit des Selbstbewusstseins)]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hegel war sicher ein großer Denker des [[phänomenologischen]] [[Idealismus]]. Aber was er in der Inhaltsleere des Stoizismus entdeckt, ist eher der Mangel seiner [[wirklichen]] [[Urteilskraft]] in der [[Beziehung]] auf das &amp;quot;Wahre und Gute&amp;quot; des [[Bildungsbürgertums]]. Tatsächlich ist ihm in der Unendlichkeit seiner ausgleichenden [[Selbstbezogenheit]] allerlei Empfindung – das &amp;quot;Hören und Sehen&amp;quot; seiner bloßen [[Individualität]] – vergangen. Für seine akademischen Schüler werden von da her ihre [[Selbstgefühle]] grenzenlos, übermächtig, einfach schön und gut, Diese Art der [[Macht]] hatte in der [[politischen]] [[Avantgarde]] von [[Adornos]] &amp;quot;beschädigtem Leben&amp;quot; ihre [[Empfindungen]] [[entwirklicht]], von ihrem [[Denken]] abgelöst und für eine alternative Lebensvorstellung sinnstiftend. So wurde das Abgelöste zu einer mysteriösen [[Selbstbeziehung]] eines allgegenwärtigen [[Urteilsvermögens]] über vergangene Wahrnehmungen einer [[politischen Ästhetik]], allzeit imperativ, wo es sich in ihrer [[Wirklichkeit]] [[verhalten]] konnte. Denn wo [[Gefühle]] von ihren [[Empfindungen]] getrennt auftreten, entleeren sie sich im &amp;quot;Lauf der Zeit&amp;quot; und werden als [[Gefühle]] der Leere, in ihrer [[Nichtigkeit]] unerträglich .... Und wenn dieser [[Zustand]] zu lange dauert, dann entsteht schon aus der Langeweile heraus vielerlei [[Unsinn]], - besonders durch die [[Wahrnehmung]], die nichts anderes mehr als sich selbst [[wahrhat]] und sich deshalb als eine [[ewige]] [[Wahrheit]] [[erscheint]]. Die [[Selbstwahrnehmung]] hat ihr Echo im [[Nichts]], macht sich selbst [[nichtig]] und lässt Zwecke und [[Werte]] entstehen (siehe hierzu [[Selbstwert]]), die überhaupt nur aus einer [[vernichteten]] [[Gegenwärtigkeit]] entstehen (siehe hierzu auch [[hermeneutischer Zirkel]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sonntags in der kleinen Stadt Sonntags in der kleinen Stadt – Wenn die Spinne Langeweile Fäden spinnt und ohne Eile Giftig-grau die Wand hochkriecht – Wenn&amp;#039;s blank und frisch gebadet riecht Dann bringt mich keiner auf die Straße Und aus Angst und ärger lasse Ich mein rotes Barthaar steh&amp;#039;n Und lass&amp;#039; den Tag vorübergehn Hock&amp;#039; am Fenster, lese meine Zeitung, decke Bein mit Beine Seh&amp;#039;, hör und rieche nebenbei Das ganze Sonntagseinerlei!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Franz Josef Degenhardt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Dichte]] der [[Ereignisse]] bestimmt das [[Erleben]] der Gefühle im Gefolge ihrer [[Empfindungen]]. Sie macht die [[Stimmung]], denn sie lässt [[Bedürfnisse]] im Überschuss oder Mangel an [[Werte]]Reizen. Von daher ist die [[Selbstwahrnehmung]] auch [[quantitativ]] [[bestimmt]]. Kurzweilig ist es, wenn ein [[Ereignis]] das andere ablöst, langeweilig wenn man auf jede Veränderung warten mus. Das macht die Intensität (siehe [[Begriffsgröße]]) der [[Selbstwahrnehmung]] aus, soweit ihre [[Bedürfnisse]] durch die [[Form]] ihrer [[Erlebnisse]] bestimmt sind (siehe hierzu auch [[Kulturkonsum]]), durch eine [[dichte]] [[Ereignisproduktion]] entwickelt sich das [[Tittytainment]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[bürgerlichen Gesellschaft]] der Nachkriegszeit war es noch das so genannte &amp;quot;Wirtschaftswunder&amp;quot;, der Wohlstand der Bevölkerung durch die Kredite nach dem Marshallplan der USA, die Beschleunigung des weltweiten Warenumsatzes, die sie ganze Länder aus dem Phlegma der &amp;quot;Weltordnung&amp;quot; des [[Faschismus]] herausgerissen hatte auch wenn sie ihrer [[Selbstwahrnehmung]] noch gar nicht gewachsen sein konnte. Erst im übergang zur Konsumgesellschaft, haben sich die [[zwischenmenschlichen Verhältnisse]] der [[Selbstverwertung]] [[allgemein]] durchgesetzt und aus der anfänglichen [[Konsumkultur]] eine [[Eventkultur]] herausgebildet, in der Langeweile schon [[wirtschaftlich]] verwertbar geworden war und dadurch [[aufgehoben]] wurde. Es braucht nur noch eine kurze Weile, wo sich die [[Ereignisse]] überstürzen und sich schon in ihrem [[Eindruck]] auf die Menschen übereilen. Kurzweilig ist das [[Erlebnis]] in seinen [[Reizen]], die eine [[Eventkultur]] durch ihre [[Ereignisproduktion]] vermittelt und jeden [[einverleiben]] lässt (siehe auch [[Scheinwelt]]), was für ihn keinen [[Sinn]] haben muss, ihn aber durch einen Sinn außer sich von seiner [[Lebensangst]] befreit. Es ist der [[Kulturkonsum]] das Mittel, sich in sinnentleerten Lebensverhältnissen durch [[Ereignisse]] zu unterhalten und sich durch die [[Erlebnisse]] einer [[Ereignisproduktion]] über die gesellschaftliche Funktion der [[Kulturindustrie]] zu bewahren, die auch als [[Kommunikationsindustrie]] immer mehr auch in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] benötigt wird. Wo sich aber keine [[Ereignisse]] mehr ergeben, entsteht für die Menschen, deren [[Selbstwahrnehmung]] hierauf gründet, eine Langeweile, die durch ihre Leere oft erregt wird, wenn und weil das bloße [[Erleben]] von [[Ereignissen]] zu ihrem wesentlichen Inhalt geworden war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser [[Erregung]] stellt sich eine [[Wahrnehmung]] von [[Nichts]] dar, also eine [[genichtete]] [[Wahrnehmung]], die nach [[Erlebnissen]] hungert, weil sie sich durch keine [[Erkenntnisse]] unterhalten kann. Dieses [[Nichts]] der [[Selbstwahrnehmung]] ist der Antrieb der [[Eventkultur]] mit ihrer [[Ereignisproduktion]] und dem Hype der kulturellen [[Prominenz]], den sie auslöst. Von daher kann man sagen, dass die [[Kulturelite]] von der Langeweile einer [[Kultur]] lebt, die [[substanziell]] [[abwesend]] ist und nicht mehr [[erkennen]] lassen kann, was ihren [[Sinn]] ausmacht (siehe auch [[abstrakt menschlicher Sinn]]). Darin nichts [[regt]] sich in nichts, weil nichts mehr [[wirklich]] [[befriedigt]] werden kann und deshalb ihre Erregtheit [[befriedet]] werden muss (siehe auch [[Scheinwelt]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Langeweile ist der Zirkelschluss im Abschluss eines für sich selbst verloren gegangenen Lebens, eines [[Lebens]] von und mit [[Abstraktionen]], das sich durch seine [[Ideologien]], durch seine Ideale schon selbst verneint und sich gerade durch seine Idealisiesrungen dort vernichtet, wo es sich durch diese antreibt, wo es verwest, weil es nur noch seinen [[Tod]] lebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war auch schon in der Philosophiekritik von Marx Thema, als er Hegel als dem absoluten [[Philosophen]] schlechthin nachgewiesen hat, dass er durch seinen Idealismus, durch seine absolute [[Idee]] des Lebens sein eigenes Denken durch seine [[Abstraktionen]] auflöst, die diese Idee zu betreiben hat und mit denen sie auch [[ideologisch]] betrieben wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die absolute Idee, die abstrakte Idee, welche nach ihrer Einheit mit sich betrachtet Anschauen ist&amp;quot; (Hegels Encyclopädie, 3te Ausgabe, p.222 [§ 244]), welche (l.c.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;in der absoluten Wahrheit ihrer selbst sich entschließt, das Moment ihrer Besonderheit oder des ersten Bestimmens und Andersseins, die unmittelbare Idee, als ihren Widerschein, sich als Natur frei aus sich zu entlassen&amp;quot; (l.c.),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
diese ganze, so sonderbar und barock sich gebarende Idee, welche den Hegelianern ungeheure Kopfschmerzen verursacht hat, ist durchaus nichts anders als die Abstraktion, i.e. der abstrakte Denker, die, durch Erfahrung gewitzigt und über ihre Wahrheit aufgeklärt, sich unter mancherlei – falschen und selbst noch abstrakten – Bedingungen dazu entschließt, sich aufzugeben und ihr Anderssein, das Besondere, Bestimmte an die Stelle ihres Beisichseins, Nichtsseins, ihnen Allgemeinheit und ihnen Unbestimmtheit zu setzen, die Natur, die sie nun als Abstraktion, als Gedankending in sich verbarg, frei aus sich zu entlassen, d.h. die Abstraktion zu verlassen und sich einmal die von ihr freie Natur anzusehn. Die abstrakte Idee, die unmittelbar Anschauen wird, ist durchaus nichts andres als das abstrakte Denken, das sich aufgibt und zur Anschauung entschließt. Diesen ganze übergang den Logik in die Naturphilosophie ist nichts andres als den – dem abstrakten Denker so schwer zu bewerkstelligende und daher so abenteuerlich von ihm beschriebne übergang aus dem Abstrahieren in das Anschauen. Das mystische Gefühl, was den Philosophen aus dem abstrakten Denken in das Anschauen treibt, ist die Langweile, die Sehnsucht nach einem Inhalt.&amp;quot; [[(MEW 40, S. 585f)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
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