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	<title>Lebensäußerung - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Lebens%C3%A4u%C3%9Ferung&amp;diff=699&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:40:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Ein Wesen, welches seine Natur nicht außer sich hat, ist kein natürliches Wesen, nimmt nicht teil am Wesen der Natur. Ein Wesen, welches keinen Gegenstand außer sich hat, ist kein gegenständliches Wesen. Ein Wesen, welches nicht selbst Gegenstand für ein drittes Wesen ist, hat kein Wesen zu seinem Gegenstand, d.h. verhält sich nicht gegenständlich, sein Sein ist kein gegenständliches. Ein ungegenständliches Wesen ist ein Unwesen.&amp;quot; (Karl Marx in Ökonomisch-philosophische Manuskripte (1844) - [[MEW 40, S. 578]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebensäußerung ist die [[Äußerung]] des [[praktischen]] [[Lebens]] selbst, die sie als [[Vergegenständlichung]] in ihrer [[Kultur]] als Preodukt des Zusammenwirkens ihrer tätigen [[Sinnbildung]] für sich [[erfahren]], und die sie für ihr [[Leben]] so gegenständlich gemacht haben, wie sie es in ihren [[Gegenständen]] als Lebensform sowohl [[sachlich]] wie auch [[kulturell]] verwirklicht haben. Es sind dies dann die objektiven Gestalten des [[Lebens]], die [[Formen]], in der es &amp;quot;seine Natur außer sich&amp;quot; hat, [[Form]], für sich ist, sich [[objektiv]] macht, sich darstellt und [[erkennt]] und zu deren [[Bildung]] ihre [[Kraft]] [[aufgewendet]] wurde und hierfür immer noch [[gearbeitet]] wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Äußerung]] ist Formgebung, Objektivierung, Vergegenständlichung, setzt also [[subjektive]] Inhalte als [[objektive]] [[Form]], ist Produkt einer Lebenstätigkeit, die als Äußeres nach ihrer [[Äußerung]] [[Gegenstand]] für das [[Leben]] in seiner Entfaltung sind. [[Äußerung]] ist Lebensentfaltung, Erzeugung des Lebens als [[Reichtums]] an Leben und Aneignung des Erzeugnisses. Das Geäußerte steht dem Menschen gegenüber und ist sein [[Gegenstand]], menschliche Gegenständlichkeit, ein Produkt, das von und für Menschen ist. Wenn es nicht als dieses existiert, wenn es nicht als das für sie ist, als was es von ihnen ist, so ich es auch in [[Wahrheit]] dem Menschen äußerlich, ein äußeres [[Ding]], [[Unding]], das in der [[Äußerlichkeit]] seiner [[Form]] zugleich einen eigenen äußeren Zweck als [[Bestimmung]] seiner [[Form]], als [[Formbestimmung]] seiner [[Existenz]]: hat (siehe hierzu [[Entäußerung]]) und von daher eine [[fremde Kraft]], eine [[Entfremdung]] seines Inhalts verwirklicht, ihn verkehrt, eben als [[Verkehrung]] seiner [[Form]], als verkehrte [[Form]] einer [[Scheinwelt]] äußert (siehe hierzu auch [[Warenfetischismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während aber [[Arbeit]] nur den [[Aufwand]] der Lebensäußerung betreibt, ist diese selbst unmittelbarer Ausdruck einer [[natürlichen Intelligenz]], die schon bei Pflanzen [[Leben]] gestaltet. Auch sie schaffen sich schon Gegenstände ihres Wesens, indem sie sich in bestimmmter Art und Weise miteinander verwurzeln und an die Natur zurückgeben, was sie in ihr selbst verstofflichen, was ihr [[Stoffwechsel]] &amp;quot;hergibt&amp;quot;. Im Unterschied zur tierischen Lebensäußerung ist dies aber keine Form für sich, sondern lediglich Stoff. Und erst der Mensch äußert sein Leben in der Gestaltung seiner [[Naturmacht]], der ihm entsprechenden Zusammenführung und Verwandlung der natürlichen Elemente zu Gegenstände seines Lebens. Er selbst bildet sich indem er diese umbildet. So hat sich z.B. das menschliche Gehirn nur durch den Umgang mit Feuer, durch das Aufkochen hoher Eiweißkonzentrationen bilden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeseits hiervon können sich die Menschen nur [[zwischenmenschlich]] aufeinander beziehen. Das [[zwischenmenschliche]] [[Leben]], das in der Abfolge des [[Erlebens]] von [[Ereignissen]] sich vollzieht, zerfällt jedoch in seiner [[Geschichte]] in Augenblicke, die unmittelbar keinen [[Sinn]] in ihrem Zusammenhang erkennen lassen, wenn sich darin kein [[Selbstgefühl]] mehr [[empfindet]] und bestärkt. In seiner [[Wirklichkeit]] ist es von dem bedroht, wovon es in seinen Erlebnissen abgesehen hat, wenn es nicht dauerhaft seine [[Absichten]] zu einem ihnen entsprechenden [[Ereignis]] bringen konnte, wenn also keine [[Erlebnisse]] mehr stattfinden, die solches Leben mit [[Sinn]] begeistern und füllen, auch wenn dieser nur [[einverleibt]] und nichts [[Eigenes]] ist (siehe auch [[Kulturkonsum]]). Mehr oder weniger plötzlich kann es dabei zu einem Nichtigkeitsgefühl, zur [[Empfindung]] eines [[Nichts]] kommen, das substanzielle Gewalt allein durch die [[Abwesenheit]] von Sinn, also als eine Gefahr durch [[Nichts]] erfährt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[seelischen Entwicklung]] eines Menschen macht sich die Abtrennung seelischer [[Wahrnehmung]] von wirklicher darin geltend, dass er Wirklichkeit als [[Gegebenheit]] zur Kenntnis nimmt, an der er sich nur seelisch bilden kann. Er erscheint sich als Wunderwerk seiner Seele, die nicht wirklich leben muss, sondern in der [[Entwirklichung]] des Lebens ihre [[Kraft]] sammelt (Freud nannte dies die Libido und machte sie flugs zu einer [[ontologischen]] Kategorie). In der Äußerlichkeit von wirklicher Wahrnehmung ist die dem Leben äußerliche [[Bedingung]] nicht erkennbar und stellt sich daher gegen die Identitätsbestrebung der [[Erkenntnis]]. Es ist das [[Wahrhaben]] entäußerter Erkenntnis; [[Selbstentfremdung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bedingung kann Leben niemals sein, weil kein [[Ding]] lebt, auch wenn viele Dinge zum Leben gehören. Die Unterscheidung der Dingwelt vom eigenen Leben ist Grundlage jeglicher [[Erkenntnis]] und also [[notwendig]], um die Lebensnöte zu erkennen. Werden Lebensbedingungen unmittelbar gelebt, so müssen sie unendlich viel Angst machen, weil sie zugleich den Tod bedeuten. Leben kann nur in der [[Gewissheit]] um seine Bedingungen frei sein, frei, dass es diese von seinem Tod unterscheiden kann. Wo tote Bedingungen herrschen (siehe [[tote Arbeit]]), ist die Erkenntnis dieser Herrschaft unmittelbare Lebenstätigkeit. Sie schließt ein, den Tod als dem Leben immanentes Moment anzuerkennen. Was sonst kann im [[Leben]] Angst machen, wenn es von seinem [[Tod]] weiß? Leben hat den Tod als sein verschwindendes Moment. Es kann hiervon nur gekränkt werden, wenn es sich als Überleben in [[Isolation]] vom Leben, als vom gesellschaftlichen Leben getrenntes Leben erkennen muss.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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