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	<title>Lebensangst - Versionsgeschichte</title>
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November 1920 in der Bukowina, heute Ukraine. Gestorben wird schon im Vorhnen in der Formation des Lebens. - Er ist im Alter von 49 Jahren in Paris gestorben. Wahrscheinlich hat er sich am 20. April 1970 in die Seine gestürzt.) Noch immer herscht sie, die schwarze Milch der [[toten Wahrnehmungen]], der die wirklichen Lebenszusamenhänge verstrahlt, die Gedankenlosigkeit einer verzauberten Lebenswelt. [[v]]perwertierter [[v]]Kulturen – da liegt man nicht eng . [[Dasein]] der Lebenswirklichkeit [[zwischenmmenschlicher Beziehungen]] wde der liten ird in [[bürgerlichen]] [[Lebensverhältnissen]] [[vermittelt]] und erfüllt sich über unzählige [[Lebensverpflichtungen]] (siehe [[Lebenspflicht]]), die sich schon im Getriebe ihrer unmittelbar vereinzelten Lebensverhältnissen [[verallgemeinern]], um sich gegen eine darin fremde Subjektivität durchzusetzen. Deren [[Prominenz]] beengt die [[Selbstwahrnehmungen]], besonders die [[Selbstgefühle]], weil sie nicht eingelöst und bestärkt werden können und eine chronische Verunsicherung [[betreiben]], um ihre wesentlich praktische Lebensmächtigkeit &lt;/del&gt;(&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;siehe [[autoritäre Erziehung]]). Ihre Enge entsteht durch ihre verengung, die wiederum eng macht, ihre [[Angst]] totalisiert. In [[Wahrheit]] ist [[Lebensangst]] die [[Angst]] in der Verdunkelung, das [[Leben]] der Nacht, das sich durch [[Angst]] wie &lt;/del&gt;von &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;selbst umnachtet. Darin entsteht das [[Leben]] eines stetigen [[Unheils]] wird, das nach der [[abtötung]] seiner Lebenskräfte verlangt. Beides ist unmittelbar Werden und Vergehen, Stoff des Lebens und dessen Auflösung in Einem – nach &lt;/del&gt;Paul Celan &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;schwarze Milch. In [[bürgerlichen]] [[Verhältnissen]] [[erscheinen]] sie jedoch wohlfeil von einander [[getrennt]]. Denn [[Leben]] ist allen Lebewesen gewiss und [[Angst]] entsteht im Niedergang einer [[sinnlichen Gewissheit]], im Verlust eigener [[Gegenwärtigkeit]], im [[Selbstverlust]] einer schwindenden [[Wahrnehmungsidentität]]. In Ihrer [[Ungewissheit]] wird ihr [[eigener]] und ihr [[fremder]] [[Inhalt]] ununterscheidbar und so erzeugt er durch seine Deformation im [[Gemeinsinn]] einen mehr oder weniger chronischen Stress der [[Wahrnehmung]]. weil deren [[Selbstgefühle]] das eigene [[Empfinden]] blockieren oder es auch gänzlich ausschalten (siehe auch [[tote Wahrnehmung]]), unterwerfen sie ihre [[Gefühle]] einer [[Konstruktion]] ihrer [[abstrakten]] [[Einheit]]. Darin suchen sie die [[Sicherheiten]] gegen ihre [[allgemeine]] [[Zwiespältigkeit]] ihrer [[zwischenmenschlichen]] [[Kultur]], eine [[Norm]] ihrer [[Zwischenmenschlichkeit]], die für die Erfüllunng ihrer [[Pflichtigkeiten]] verbindlich sein muss (siehe hierzu auch [[Spießbürgerei]]). Das Böse ist – so viel stzeht fest – doch stets das Gute, das man lässt. (Erich Kästner) Durch das ausgeschlossene [[Empfinden]] entsteht ein Teufelskreis zwischen Subjekt und Objekt der [[Gefühle]] und treibt die objektiv bestimmte [[Wahrnehmung]] in den Widersinn einer subjektiven Objektivierung, in den Tunnel einer objektiven [[Selbstwahrnehmung]]. Diese macht die Wahrnehmmung überhaupt immer enger, weil sie um ihre [[sinnliche Gewissheit]], um die [[Freiheit]] ihrer eigenen [[Wahrheit]] bangen muss, weil die [[Fremdbestimmung]] ihrer [[Wahrnehmungsidentität]] ihre [[Wahrheit]] [[aufhebt]]. Durch das blockierte [[Empfinden]] entsteht ein Teufelskreis zwischen [[Subjekt]] und [[Objekt]] der [[Wahrnehmung]], der die [[Gefühle]] einer [[Konstruktion]] ihrer [[abstrakten]] [[Einheit]] unterwirft (siehe auch [[Konstruktivismus]]&lt;/del&gt;)&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;.&lt;/del&gt;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Todesfuge (von Paul Celan)&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-03T19:25:26Z</updated>

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November 1920 in der Bukowina, heute Ukraine. Gestorben wird schon im Vorhnen in der Formation des Lebens. - Er ist im Alter von 49 Jahren in Paris gestorben. Wahrscheinlich hat er sich am 20. April 1970 in die Seine gestürzt.) Noch immer herscht sie, die &quot;schwarze Milch&quot; der [[toten Wahrnehmungen]], der die wirklichen Lebenszusamenhänge verstrahlt, die Gedankenlosigkeit einer verzauberten Lebenswelt. [[v]]perwertierter [[v]]Kulturen – da liegt man nicht eng . [[Dasein]] der Lebenswirklichkeit [[zwischenmmenschlicher Beziehungen]] wde der liten ird in [[bürgerlichen]] [[Lebensverhältnissen]] [[vermittelt]] und erfüllt sich über unzählige [[Lebensverpflichtungen]] (siehe [[Lebenspflicht]]), die sich schon im Getriebe ihrer unmittelbar vereinzelten Lebensverhältnissen [[verallgemeinern]], um sich gegen eine darin fremde Subjektivität durchzusetzen. Deren [[Prominenz]] beengt die [[Selbstwahrnehmungen]], besonders die [[Selbstgefühle]], weil sie nicht eingelöst und bestärkt werden können und eine chronische Verunsicherung [[betreiben]], um ihre wesentlich praktische Lebensmächtigkeit &lt;/del&gt;(&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;siehe [[autoritäre Erziehung]]). Ihre Enge entsteht durch ihre verengung, die wiederum eng macht, ihre [[Angst]] totalisiert. In [[Wahrheit]] ist [[Lebensangst]] die [[Angst]] in der Verdunkelung, das [[Leben]] der Nacht, das sich durch [[Angst]] wie &lt;/del&gt;von &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;selbst umnachtet. Darin entsteht das [[Leben]] eines stetigen [[Unheils]] wird, das nach der [[abtötung]] seiner Lebenskräfte verlangt. Beides ist unmittelbar Werden und Vergehen, Stoff des Lebens und dessen Auflösung in Einem – nach &lt;/del&gt;Paul Celan &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;schwarze Milch&quot;. In [[bürgerlichen]] [[Verhältnissen]] [[erscheinen]] sie jedoch wohlfeil von einander [[getrennt]]. Denn [[Leben]] ist allen Lebewesen gewiss und [[Angst]] entsteht im Niedergang einer [[sinnlichen Gewissheit]], im Verlust eigener [[Gegenwärtigkeit]], im [[Selbstverlust]] einer schwindenden [[Wahrnehmungsidentität]]. In Ihrer [[Ungewissheit]] wird ihr [[eigener]] und ihr [[fremder]] [[Inhalt]] ununterscheidbar und so erzeugt er durch seine Deformation im [[Gemeinsinn]] einen mehr oder weniger chronischen Stress der [[Wahrnehmung]]. weil deren [[Selbstgefühle]] das eigene [[Empfinden]] blockieren oder es auch gänzlich ausschalten (siehe auch [[tote Wahrnehmung]]), unterwerfen sie ihre [[Gefühle]] einer [[Konstruktion]] ihrer [[abstrakten]] [[Einheit]]. Darin suchen sie die [[Sicherheiten]] gegen ihre [[allgemeine]] [[Zwiespältigkeit]] ihrer [[zwischenmenschlichen]] [[Kultur]], eine [[Norm]] ihrer [[Zwischenmenschlichkeit]], die für die Erfüllunng ihrer [[Pflichtigkeiten]] verbindlich sein muss (siehe hierzu auch [[Spießbürgerei]]). Das Böse ist – so viel stzeht fest – doch stets das Gute, das man lässt.&quot; (Erich Kästner) &quot;Durch das ausgeschlossene [[Empfinden]] entsteht ein &quot;Teufelskreis&quot; zwischen Subjekt und Objekt der [[Gefühle]] und treibt die objektiv bestimmte [[Wahrnehmung]] in den Widersinn einer subjektiven Objektivierung, in den &quot;Tunnel&quot; einer objektiven [[Selbstwahrnehmung]]. Diese macht die Wahrnehmmung überhaupt immer enger, weil sie um ihre [[sinnliche Gewissheit]], um die [[Freiheit]] ihrer eigenen [[Wahrheit]] bangen muss, weil die [[Fremdbestimmung]] ihrer [[Wahrnehmungsidentität]] ihre [[Wahrheit]] [[aufhebt]]. Durch das blockierte [[Empfinden]] entsteht ein &quot;Teufelskreis&quot; zwischen [[Subjekt]] und [[Objekt]] der [[Wahrnehmung]], der die [[Gefühle]] einer [[Konstruktion]] ihrer [[abstrakten]] [[Einheit]] unterwirft (siehe auch [[Konstruktivismus]]&lt;/del&gt;)&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;.&lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Todesfuge (von Paul Celan)&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;(Aus &lt;/del&gt;der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;Todesfuge&quot; von Paul Celan, geboren am 23. November 1920 &lt;/del&gt;in der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Bukowina, heute Ukraine. Gestorben wird schon im Vorhnen in &lt;/del&gt;der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Formation des Lebens. - Er ist im Alter von 49 Jahren in Paris gestorben. Wahrscheinlich hat er sich am 20. April 1970 in die Seine gestürzt.)&lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Schwarze Milch &lt;/ins&gt;der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Frühe wir trinken sie abends wir trinken sie mittags und morgens wir trinken sie nachts wir trinken und trinken wir schaufeln ein Grab &lt;/ins&gt;in &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;den Lüften da liegt man nicht eng Ein Mann wohnt im Haus der spielt mit den Schlangen &lt;/ins&gt;der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;schreibt &lt;/ins&gt;der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;schreibt wenn es dunkelt nach Deutschland dein goldenes Haar Margarete&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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November 1920 in der Bukowina, heute Ukraine. Gestorben wird schon im Vorhnen in der Formation des Lebens. - Er ist im Alter von 49 Jahren in Paris gestorben. Wahrscheinlich hat er sich am 20. April 1970 in die Seine gestürzt.) Noch immer herscht sie, die &quot;schwarze Milch&quot; der [[toten Wahrnehmungen]], der die wirklichen Lebenszusamenhänge verstrahlt, die Gedankenlosigkeit einer verzauberten Lebenswelt. [[v]]perwertierter [[v]]Kulturen – da liegt man nicht eng . [[Dasein]] der Lebenswirklichkeit [[zwischenmmenschlicher Beziehungen]] wde der liten ird in [[bürgerlichen]] [[Lebensverhältnissen]] [[vermittelt]] und erfüllt sich über unzählige [[Lebensverpflichtungen]] (siehe [[Lebenspflicht]]), die sich schon im Getriebe ihrer unmittelbar vereinzelten Lebensverhältnissen [[verallgemeinern]], um sich gegen eine darin fremde Subjektivität durchzusetzen. 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Darin suchen sie die [[Sicherheiten]] gegen ihre [[allgemeine]] [[Zwiespältigkeit]] ihrer [[zwischenmenschlichen]] [[Kultur]], eine [[Norm]] ihrer [[Zwischenmenschlichkeit]], die für die Erfüllunng ihrer [[Pflichtigkeiten]] verbindlich sein muss (siehe hierzu auch [[Spießbürgerei]]). Das Böse ist – so viel stzeht fest – doch stets das Gute, das man lässt.&quot; (Erich Kästner) &quot;Durch das ausgeschlossene [[Empfinden]] entsteht ein &quot;Teufelskreis&quot; zwischen Subjekt und Objekt der [[Gefühle]] und treibt die objektiv bestimmte [[Wahrnehmung]] in den Widersinn einer subjektiven Objektivierung, in den &quot;Tunnel&quot; einer objektiven [[Selbstwahrnehmung]]. Diese macht die Wahrnehmmung überhaupt immer enger, weil sie um ihre [[sinnliche Gewissheit]], um die [[Freiheit]] ihrer eigenen [[Wahrheit]] bangen muss, weil die [[Fremdbestimmung]] ihrer [[Wahrnehmungsidentität]] ihre [[Wahrheit]] [[aufhebt]]. Durch das blockierte [[Empfinden]] entsteht ein &quot;Teufelskreis&quot; zwischen [[Subjekt]] und [[Objekt]] der [[Wahrnehmung]], der die [[Gefühle]] einer [[Konstruktion]] ihrer [[abstrakten]] [[Einheit]] unterwirft (siehe auch [[Konstruktivismus]]&lt;/ins&gt;)&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;.&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Schwarze Milch der Frühe wir trinken dich nachts wir trinken dich morgens und mittags wir trinken dich abends wir trinken und trinken Ein Mann wohnt im Haus der spielt mit den Schlangen der schreibt der schreibt wenn es dunkelt nach Deutschland dein goldenes Haar Margarete Dein aschenes Haar Sulamith&lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Das Böse ist – so viel stzeht fest – doch stets das Gute, das man lässt.&quot; (Erich Kästner)&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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November 1920 in der Bukowina, heute Ukraine. Gestorben wird schon im Vorhnen in der Formation des Lebens. - Er ist im Alter von 49 Jahren in Paris gestorben. Wahrscheinlich hat er sich am 20. April 1970 in die Seine gestürzt.) Noch immer herscht sie, die &quot;schwarze Milch&quot; der [[toten Wahrnehmungen]], der die wirklichen Lebenszusamenhänge verstrahlt, die Gedankenlosigkeit einer verzauberten Lebenswelt. [[v]]perwertierter [[v]]Kulturen – da liegt man nicht eng . [[Dasein]] der Lebenswirklichkeit [[zwischenmmenschlicher Beziehungen]] wde der liten ird in [[bürgerlichen]] [[Lebensverhältnissen]] [[vermittelt]] und erfüllt sich über unzählige [[Lebensverpflichtungen]] (siehe [[Lebenspflicht]]), die sich schon im Getriebe ihrer unmittelbar vereinzelten Lebensverhältnissen [[verallgemeinern]], um sich gegen eine darin fremde Subjektivität durchzusetzen. Deren [[Prominenz]] beengt die [[Selbstwahrnehmungen]], besonders die [[Selbstgefühle]], weil sie nicht eingelöst und bestärkt werden können und eine chronische Verunsicherung [[betreiben]], um ihre wesentlich praktische Lebensmächtigkeit &lt;/del&gt;(&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;siehe [[autoritäre Erziehung]]). Ihre Enge entsteht durch ihre verengung, die wiederum eng macht, ihre [[Angst]] totalisiert. In [[Wahrheit]] ist [[Lebensangst]] die [[Angst]] in der Verdunkelung, das [[Leben]] der Nacht, das sich durch [[Angst]] wie &lt;/del&gt;von &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;selbst umnachtet. Darin entsteht das [[Leben]] eines stetigen [[Unheils]] wird, das nach der [[abtötung]] seiner Lebenskräfte verlangt. Beides ist unmittelbar Werden und Vergehen, Stoff des Lebens und dessen Auflösung in Einem – nach &lt;/del&gt;Paul Celan &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;schwarze Milch&quot;. In [[bürgerlichen]] [[Verhältnissen]] [[erscheinen]] sie jedoch wohlfeil von einander [[getrennt]]. Denn [[Leben]] ist allen Lebewesen gewiss und [[Angst]] entsteht im Niedergang einer [[sinnlichen Gewissheit]], im Verlust eigener [[Gegenwärtigkeit]], im [[Selbstverlust]] einer schwindenden [[Wahrnehmungsidentität]]. In Ihrer [[Ungewissheit]] wird ihr [[eigener]] und ihr [[fremder]] [[Inhalt]] ununterscheidbar und so erzeugt er durch seine Deformation im [[Gemeinsinn]] einen mehr oder weniger chronischen Stress der [[Wahrnehmung]]. weil deren [[Selbstgefühle]] das eigene [[Empfinden]] blockieren oder es auch gänzlich ausschalten (siehe auch [[tote Wahrnehmung]]), unterwerfen sie ihre [[Gefühle]] einer [[Konstruktion]] ihrer [[abstrakten]] [[Einheit]]. Darin suchen sie die [[Sicherheiten]] gegen ihre [[allgemeine]] [[Zwiespältigkeit]] ihrer [[zwischenmenschlichen]] [[Kultur]], eine [[Norm]] ihrer [[Zwischenmenschlichkeit]], die für die Erfüllunng ihrer [[Pflichtigkeiten]] verbindlich sein muss (siehe hierzu auch [[Spießbürgerei]]). Das Böse ist – so viel stzeht fest – doch stets das Gute, das man lässt.&quot; (Erich Kästner) &quot;Durch das ausgeschlossene [[Empfinden]] entsteht ein &quot;Teufelskreis&quot; zwischen Subjekt und Objekt der [[Gefühle]] und treibt die objektiv bestimmte [[Wahrnehmung]] in den Widersinn einer subjektiven Objektivierung, in den &quot;Tunnel&quot; einer objektiven [[Selbstwahrnehmung]]. Diese macht die Wahrnehmmung überhaupt immer enger, weil sie um ihre [[sinnliche Gewissheit]], um die [[Freiheit]] ihrer eigenen [[Wahrheit]] bangen muss, weil die [[Fremdbestimmung]] ihrer [[Wahrnehmungsidentität]] ihre [[Wahrheit]] [[aufhebt]]. Durch das blockierte [[Empfinden]] entsteht ein &quot;Teufelskreis&quot; zwischen [[Subjekt]] und [[Objekt]] der [[Wahrnehmung]], der die [[Gefühle]] einer [[Konstruktion]] ihrer [[abstrakten]] [[Einheit]] unterwirft (siehe auch [[Konstruktivismus]]&lt;/del&gt;)&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;.&lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Todesfuge (von Paul Celan)&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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November 1920 in der Bukowina, heute Ukraine. Gestorben wird schon im Vorhnen in der Formation des Lebens. - Er ist im Alter von 49 Jahren in Paris gestorben. Wahrscheinlich hat er sich am 20. April 1970 in die Seine gestürzt.) Noch immer herscht sie, die &quot;schwarze Milch&quot; der [[toten Wahrnehmungen]], der die wirklichen Lebenszusamenhänge verstrahlt, die Gedankenlosigkeit einer verzauberten Lebenswelt. [[v]]perwertierter [[v]]Kulturen – da liegt man nicht eng . [[Dasein]] der Lebenswirklichkeit [[zwischenmmenschlicher Beziehungen]] wde der liten ird in [[bürgerlichen]] [[Lebensverhältnissen]] [[vermittelt]] und erfüllt sich über unzählige [[Lebensverpflichtungen]] (siehe [[Lebenspflicht]]), die sich schon im Getriebe ihrer unmittelbar vereinzelten Lebensverhältnissen [[verallgemeinern]], um sich gegen eine darin fremde Subjektivität durchzusetzen. Deren [[Prominenz]] beengt die [[Selbstwahrnehmungen]], besonders die [[Selbstgefühle]], weil sie nicht eingelöst und bestärkt werden können und eine chronische Verunsicherung [[betreiben]], um ihre wesentlich praktische Lebensmächtigkeit &lt;/ins&gt;(&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;siehe [[autoritäre Erziehung]]). Ihre Enge entsteht durch ihre verengung, die wiederum eng macht, ihre [[Angst]] totalisiert. In [[Wahrheit]] ist [[Lebensangst]] die [[Angst]] in der Verdunkelung, das [[Leben]] der Nacht, das sich durch [[Angst]] wie &lt;/ins&gt;von &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;selbst umnachtet. Darin entsteht das [[Leben]] eines stetigen [[Unheils]] wird, das nach der [[abtötung]] seiner Lebenskräfte verlangt. Beides ist unmittelbar Werden und Vergehen, Stoff des Lebens und dessen Auflösung in Einem – nach &lt;/ins&gt;Paul Celan &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;schwarze Milch&quot;. In [[bürgerlichen]] [[Verhältnissen]] [[erscheinen]] sie jedoch wohlfeil von einander [[getrennt]]. Denn [[Leben]] ist allen Lebewesen gewiss und [[Angst]] entsteht im Niedergang einer [[sinnlichen Gewissheit]], im Verlust eigener [[Gegenwärtigkeit]], im [[Selbstverlust]] einer schwindenden [[Wahrnehmungsidentität]]. In Ihrer [[Ungewissheit]] wird ihr [[eigener]] und ihr [[fremder]] [[Inhalt]] ununterscheidbar und so erzeugt er durch seine Deformation im [[Gemeinsinn]] einen mehr oder weniger chronischen Stress der [[Wahrnehmung]]. weil deren [[Selbstgefühle]] das eigene [[Empfinden]] blockieren oder es auch gänzlich ausschalten (siehe auch [[tote Wahrnehmung]]), unterwerfen sie ihre [[Gefühle]] einer [[Konstruktion]] ihrer [[abstrakten]] [[Einheit]]. Darin suchen sie die [[Sicherheiten]] gegen ihre [[allgemeine]] [[Zwiespältigkeit]] ihrer [[zwischenmenschlichen]] [[Kultur]], eine [[Norm]] ihrer [[Zwischenmenschlichkeit]], die für die Erfüllunng ihrer [[Pflichtigkeiten]] verbindlich sein muss (siehe hierzu auch [[Spießbürgerei]]). Das Böse ist – so viel stzeht fest – doch stets das Gute, das man lässt.&quot; (Erich Kästner) &quot;Durch das ausgeschlossene [[Empfinden]] entsteht ein &quot;Teufelskreis&quot; zwischen Subjekt und Objekt der [[Gefühle]] und treibt die objektiv bestimmte [[Wahrnehmung]] in den Widersinn einer subjektiven Objektivierung, in den &quot;Tunnel&quot; einer objektiven [[Selbstwahrnehmung]]. Diese macht die Wahrnehmmung überhaupt immer enger, weil sie um ihre [[sinnliche Gewissheit]], um die [[Freiheit]] ihrer eigenen [[Wahrheit]] bangen muss, weil die [[Fremdbestimmung]] ihrer [[Wahrnehmungsidentität]] ihre [[Wahrheit]] [[aufhebt]]. Durch das blockierte [[Empfinden]] entsteht ein &quot;Teufelskreis&quot; zwischen [[Subjekt]] und [[Objekt]] der [[Wahrnehmung]], der die [[Gefühle]] einer [[Konstruktion]] ihrer [[abstrakten]] [[Einheit]] unterwirft (siehe auch [[Konstruktivismus]]&lt;/ins&gt;)&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;.&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:36:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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November 1920 in der Bukowina, heute Ukraine. Gestorben wird schon im Vorhnen in der Formation des Lebens. - Er ist im Alter von 49 Jahren in Paris gestorben. Wahrscheinlich hat er sich am 20. April 1970 in die Seine gestürzt.) Noch immer herscht sie, die &quot;schwarze Milch&quot; der [[toten Wahrnehmungen]], der die wirklichen Lebenszusamenhänge verstrahlt, die Gedankenlosigkeit einer verzauberten Lebenswelt. [[v]]perwertierter [[v]]Kulturen – da liegt man nicht eng . [[Dasein]] der Lebenswirklichkeit [[zwischenmmenschlicher Beziehungen]] wde der liten ird in [[bürgerlichen]] [[Lebensverhältnissen]] [[vermittelt]] und erfüllt sich über unzählige [[Lebensverpflichtungen]] (siehe [[Lebenspflicht]]), die sich schon im Getriebe ihrer unmittelbar vereinzelten Lebensverhältnissen [[verallgemeinern]], um sich gegen eine darin fremde Subjektivität durchzusetzen. Deren [[Prominenz]] beengt die [[Selbstwahrnehmungen]], besonders die [[Selbstgefühle]], weil sie nicht eingelöst und bestärkt werden können und eine chronische Verunsicherung [[betreiben]], um ihre wesentlich praktische Lebensmächtigkeit &lt;/del&gt;(&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;siehe [[autoritäre Erziehung]]). Ihre Enge entsteht durch ihre verengung, die wiederum eng macht, ihre [[Angst]] totalisiert. In [[Wahrheit]] ist [[Lebensangst]] die [[Angst]] in der Verdunkelung, das [[Leben]] der Nacht, das sich durch [[Angst]] wie &lt;/del&gt;von &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;selbst umnachtet. Darin entsteht das [[Leben]] eines stetigen [[Unheils]] wird, das nach der [[abtötung]] seiner Lebenskräfte verlangt. Beides ist unmittelbar Werden und Vergehen, Stoff des Lebens und dessen Auflösung in Einem – nach &lt;/del&gt;Paul Celan &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;schwarze Milch&quot;. In [[bürgerlichen]] [[Verhältnissen]] [[erscheinen]] sie jedoch wohlfeil von einander [[getrennt]]. Denn [[Leben]] ist allen Lebewesen gewiss und [[Angst]] entsteht im Niedergang einer [[sinnlichen Gewissheit]], im Verlust eigener [[Gegenwärtigkeit]], im [[Selbstverlust]] einer schwindenden [[Wahrnehmungsidentität]]. In Ihrer [[Ungewissheit]] wird ihr [[eigener]] und ihr [[fremder]] [[Inhalt]] ununterscheidbar und so erzeugt er durch seine Deformation im [[Gemeinsinn]] einen mehr oder weniger chronischen Stress der [[Wahrnehmung]]. weil deren [[Selbstgefühle]] das eigene [[Empfinden]] blockieren oder es auch gänzlich ausschalten (siehe auch [[tote Wahrnehmung]]), unterwerfen sie ihre [[Gefühle]] einer [[Konstruktion]] ihrer [[abstrakten]] [[Einheit]]. Darin suchen sie die [[Sicherheiten]] gegen ihre [[allgemeine]] [[Zwiespältigkeit]] ihrer [[zwischenmenschlichen]] [[Kultur]], eine [[Norm]] ihrer [[Zwischenmenschlichkeit]], die für die Erfüllunng ihrer [[Pflichtigkeiten]] verbindlich sein muss (siehe hierzu auch [[Spießbürgerei]]). Das Böse ist – so viel stzeht fest – doch stets das Gute, das man lässt.&quot; (Erich Kästner) &quot;Durch das ausgeschlossene [[Empfinden]] entsteht ein &quot;Teufelskreis&quot; zwischen Subjekt und Objekt der [[Gefühle]] und treibt die objektiv bestimmte [[Wahrnehmung]] in den Widersinn einer subjektiven Objektivierung, in den &quot;Tunnel&quot; einer objektiven [[Selbstwahrnehmung]]. Diese macht die Wahrnehmmung überhaupt immer enger, weil sie um ihre [[sinnliche Gewissheit]], um die [[Freiheit]] ihrer eigenen [[Wahrheit]] bangen muss, weil die [[Fremdbestimmung]] ihrer [[Wahrnehmungsidentität]] ihre [[Wahrheit]] [[aufhebt]]. Durch das blockierte [[Empfinden]] entsteht ein &quot;Teufelskreis&quot; zwischen [[Subjekt]] und [[Objekt]] der [[Wahrnehmung]], der die [[Gefühle]] einer [[Konstruktion]] ihrer [[abstrakten]] [[Einheit]] unterwirft (siehe auch [[Konstruktivismus]]&lt;/del&gt;)&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;.&lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Todesfuge (von Paul Celan)&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Noch immer herscht sie, die &quot;schwarze Milch&quot; der [[toten Wahrnehmungen]], der die wirklichen Lebenszusamenhänge verstrahlt, die Gedankenlosigkeit einer verzauberten Lebenswelt. [[v]]perwertierter [[v]]Kulturen – da liegt man nicht eng . [[Dasein]] der Lebenswirklichkeit [[zwischenmmenschlicher Beziehungen]] wde der liten ird in [[bürgerlichen]] [[Lebensverhältnissen]] [[vermittelt]] &lt;/del&gt;und &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;erfüllt sich über unzählige [[Lebensverpflichtungen]] (siehe [[Lebenspflicht]]), die sich schon im Getriebe ihrer unmittelbar vereinzelten Lebensverhältnissen [[verallgemeinern]], um sich gegen eine darin fremde Subjektivität durchzusetzen. Deren [[Prominenz]] beengt die [[Selbstwahrnehmungen]], besonders die [[Selbstgefühle]], weil sie nicht eingelöst &lt;/del&gt;und &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;bestärkt werden können und eine chronische Verunsicherung [[betreiben]], um ihre wesentlich praktische Lebensmächtigkeit (siehe [[autoritäre Erziehung]]). Ihre Enge entsteht durch ihre verengung, &lt;/del&gt;die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;wiederum eng macht, ihre [[Angst]] totalisiert. In [[Wahrheit]] ist [[Lebensangst]] die [[Angst]] &lt;/del&gt;in der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verdunkelung, das [[Leben]] der Nacht, das sich durch [[Angst]] wie von selbst umnachtet. Darin entsteht das [[Leben]] eines stetigen [[Unheils]] wird, das nach der [[abtötung]] seiner Lebenskräfte verlangt. Beides ist unmittelbar Werden und Vergehen, Stoff des Lebens und dessen Auflösung in Einem – nach Paul Celan &quot;schwarze Milch&quot;. In [[bürgerlichen]] [[Verhältnissen]] [[erscheinen]] sie jedoch wohlfeil von einander [[getrennt]]. Denn [[Leben]] ist allen Lebewesen gewiss und [[Angst]] entsteht im Niedergang einer [[sinnlichen Gewissheit]], im Verlust eigener [[Gegenwärtigkeit]], im [[Selbstverlust]] einer schwindenden [[Wahrnehmungsidentität]]. In Ihrer [[Ungewissheit]] wird ihr [[eigener]] und ihr [[fremder]] [[Inhalt]] ununterscheidbar und so erzeugt &lt;/del&gt;er &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;durch seine Deformation im [[Gemeinsinn]] einen mehr oder weniger chronischen Stress der [[Wahrnehmung]]. weil deren [[Selbstgefühle]] das eigene [[Empfinden]] blockieren oder es auch gänzlich ausschalten (siehe auch [[tote Wahrnehmung]]), unterwerfen sie ihre [[Gefühle]] einer [[Konstruktion]] ihrer [[abstrakten]] [[Einheit]]. Darin suchen sie die [[Sicherheiten]] gegen ihre [[allgemeine]] [[Zwiespältigkeit]] ihrer [[zwischenmenschlichen]] [[Kultur]], eine [[Norm]] ihrer [[Zwischenmenschlichkeit]], die für die Erfüllunng ihrer [[Pflichtigkeiten]] verbindlich sein muss (siehe hierzu auch [[Spießbürgerei]]).&lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;er schreibt es &lt;/ins&gt;und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;tritt vor das Haus &lt;/ins&gt;und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;es blitzen &lt;/ins&gt;die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Sterne er pfeift seine Rüden herbei er pfeift seine Juden hervor läßt schaufeln ein Grab &lt;/ins&gt;in der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Erde &lt;/ins&gt;er &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;befiehlt uns spielt auf nun zum Tanz&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Das Böse ist – so viel stzeht fest – doch stets das Gute, das man lässt.&quot; (Erich Kästner)&lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Schwarze Milch der Frühe wir trinken dich nachts wir trinken dich morgens und mittags wir trinken dich abends wir trinken und trinken Ein Mann wohnt im Haus der spielt mit den Schlangen der schreibt der schreibt wenn es dunkelt nach Deutschland dein goldenes Haar Margarete Dein aschenes Haar Sulamith&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&quot;Durch das &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ausgeschlossene &lt;/del&gt;[[Empfinden]] entsteht ein &quot;Teufelskreis&quot; zwischen Subjekt und Objekt der [[Gefühle]] und treibt die objektiv bestimmte [[Wahrnehmung]] in den Widersinn einer subjektiven Objektivierung, in den &quot;Tunnel&quot; einer objektiven [[Selbstwahrnehmung]]. Diese macht die Wahrnehmmung überhaupt immer enger, weil sie um ihre [[sinnliche Gewissheit]], um die [[Freiheit]] ihrer eigenen [[Wahrheit]] bangen muss, weil die [[Fremdbestimmung]] ihrer [[Wahrnehmungsidentität]] ihre [[Wahrheit]] [[aufhebt]]. Durch das blockierte [[Empfinden]] entsteht ein &quot;Teufelskreis&quot; zwischen [[Subjekt]] und [[Objekt]] der [[Wahrnehmung]], der die [[Gefühle]] einer [[Konstruktion]] ihrer [[abstrakten]] [[Einheit]] unterwirft (siehe auch [[Konstruktivismus]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;wir schaufeln ein Grab in den Lüften da liegt man nicht eng&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-deleted&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-deleted&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-deleted&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-deleted&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-deleted&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Hiergegen erzeugt die [[bürgerliche]] [[Familie]] einen Zusammenschluss von [[Gefühlen]] die sich in einem versammelten [[Selbstgefühl]] zu ihrem [[Familliensinn]] vereinen und von daher keine [[eigene]] [[Wahrnehmungsidentität]] haben können. Wo sie in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] symbiotisch und von daher verbindlich werden (siehe hierzu [[symbiotische Selbstbehauptung]]), erzeugen sie eine besondere[[Angst]], welche das eigene Lebensvermögen bedroht. Lebensangst ist eine [[Angst]] um die [[Erkennbarkeit]], um die [[Wahrnehmungsidentität]] in einer [[allgemeinen]] und [[ungewissen]] Bedrohlichkeit, einer [[abstrakt allgemein]] [[wahrgenommenen]] Lebensbedrohung. Im Unterschied zur [[Furcht]] geht es bei einer [[Angst]] nicht um den [[Sinn]], sondern um den [[Zustand]] einer Bedrängung, die keinen Ausweg erkennen lässt. Lebensangst ist also eine [[Angst]], die &amp;quot;von innen kommt&amp;quot;, die wie der Verlust einer durch [[Gewohnheit]] bewährten [[Selbstbezogenheit]], wie eine Selbstauflösung des [[Erkenntnisvermögens]] der [[Selbstwahrnehmung]] auftritt und letztlich immer einen [[Selbstverlust]] darstellt. Darin erscheint [[eigene]] [[Wahrnehmung]] schlagartig unmöglich, [[eigene]] [[Wahrheit]] [[unheimlich]]. Es geht in solchem [[Zustand]] um einen Abgrund der eigenen [[Wahrnehmung]], um die [[Nichtigkeit]] der [[Wahrnehmungsidentität]] [[eigener]] [[Erkenntnisse]], eigener [[Wahrheit]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Hiergegen erzeugt die [[bürgerliche]] [[Familie]] einen Zusammenschluss von [[Gefühlen]] die sich in einem versammelten [[Selbstgefühl]] zu ihrem [[Familliensinn]] vereinen und von daher keine [[eigene]] [[Wahrnehmungsidentität]] haben können. Wo sie in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] symbiotisch und von daher verbindlich werden (siehe hierzu [[symbiotische Selbstbehauptung]]), erzeugen sie eine besondere[[Angst]], welche das eigene Lebensvermögen bedroht. Lebensangst ist eine [[Angst]] um die [[Erkennbarkeit]], um die [[Wahrnehmungsidentität]] in einer [[allgemeinen]] und [[ungewissen]] Bedrohlichkeit, einer [[abstrakt allgemein]] [[wahrgenommenen]] Lebensbedrohung. Im Unterschied zur [[Furcht]] geht es bei einer [[Angst]] nicht um den [[Sinn]], sondern um den [[Zustand]] einer Bedrängung, die keinen Ausweg erkennen lässt. Lebensangst ist also eine [[Angst]], die &amp;quot;von innen kommt&amp;quot;, die wie der Verlust einer durch [[Gewohnheit]] bewährten [[Selbstbezogenheit]], wie eine Selbstauflösung des [[Erkenntnisvermögens]] der [[Selbstwahrnehmung]] auftritt und letztlich immer einen [[Selbstverlust]] darstellt. Darin erscheint [[eigene]] [[Wahrnehmung]] schlagartig unmöglich, [[eigene]] [[Wahrheit]] [[unheimlich]]. Es geht in solchem [[Zustand]] um einen Abgrund der eigenen [[Wahrnehmung]], um die [[Nichtigkeit]] der [[Wahrnehmungsidentität]] [[eigener]] [[Erkenntnisse]], eigener [[Wahrheit]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-05-07T21:40:28Z</updated>

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		<author><name>Python</name></author>
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