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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Lebensraum&amp;diff=710&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Lebensraum&amp;diff=710&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:40:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Alle [[Geschichte]] vollzieht sich in [[Raum]] und [[Zeit]] - ist die [[Form]] ihrer [[wahren]] [[Natur]]. Im [[Kapitalismus]] stellt sie dessen [[lebendes]] [[Material]] als Organismus seiner Gesellschaftsform dar (siehe [[historischer Materialismus]]). Das [[Leben]] im [[Kapitalismus]] wird einerseits über die [[Verwertung]] der [[Zeit]] [[bestimmt]], wie auch andererseits über die [[Verwertung]] seiner [[Lebensräume]]. Weil aber der [[Kapitalismus]] im [[Fortschritt]] der [[Geschichte]] mit seiner Verwertungssucht vor allem einen Mangel an [[Lebenswirklichkeit]] [[produziert]] (siehe hierzu auch [[Nichtung]]), kehren sich deren [[Wirkungen]] in [[Bewertungen]] des [[Lebens]] darin um, werden durch deren [[Wertformen]] zu einer [[Gewalt]] über das [[Leben]] (siehe [[Abstraktionskraft]]), wodurch jeder [[Wert]] die [[Begierden]] des [[Habens]], den &amp;quot;Sinn des Habens&amp;quot; (Marx) entzündet. So [[entwickelten]] sich darin Zeitbestimmungen über die Lebenstätigkeit der Menschen [[getrennt]] von den Ortsbestimmungen ihrer [[Lebensräume]]. Lebenszeit wurde zu Geld und [[Lebensraum]] zu Existenzformationen des [[Eigentums]], zu [[Eigentumstitel]]. Und vor alem aus diesem entstand eine [[Existenzverwertung]] entgrenzter [[Lebensräume]] - eben so, wie sie der [[Neoliberalismus]] seit seiner Gründung mit der Aufkündigung der Wertbindungen (siehe [[Vertrag von Bretton-Woods]]) [[ideologisch]] begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reaktionäre Politik geht davon aus, dass ein Lebensraum mit seinen natürlichen Substanzen zu identifizieren sei und von daher als Existenzial des [[Lebens]] ([[Martin Heidegger]]) zu verteidigen wäre wie eine natürliche [[Lebensbedingung]] von &amp;quot;Volk und Raum&amp;quot; (siehe [[Fundamentalontologie]]). Doch nicht durch die sinnhaften Beziehungen seiner Natur ist Lebensraum ein Begriff für Lebenszusammenhänge, sondern durch politische Macht und Gewalt, die ihren Einflussbereich darauf abzielt, politische Grenzen durch die Kämpfe und Kriege zu Gunsten ihrer Volkswirtschaft zu bestimmen. Lebensraum ist daher weder ein natürlicher, noch ein wirtschaftlicher [[Begriff]]. Er beschreibt einen politisch bestimmten Raum, in welchem die [[Fombestimmung]] der Naturaneignung selbst zur [[Lebensbedingung]] der Menschen geworden war, in dem sich ihre [[wirtschaftlichen]] und kulturellen [[Beziehungen]] begründen und fortbestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Konkurrenzverhältnisse der Nationalstaaten stehen diese immer unter Druck, die Kaufkraft ihrer Währungen sicher zu stelllen Weil der Lebensraum eine poltisch bestimmte [[Lebensbedingung]]der Bürger der Nationalstaaten ist, können diese mit ihrer Finanzpolitik und mit ihrem Gewaltmonopol ihre [[Bürgen]] dahin bringen, dass sie durch überteuerte Gebühren, reduzierte Renten, Mieten und sonstige Abgaben die Löcher in den Staatskassen stopfen, die Staatssverschuldung finanzieren und durch ihre bloße Existenz als arbeitende und konsumierende Menschen, als [[Humankapital]] des [[globalisierten]] fiktiven Kapitals, die Geldzirkulation in einem angmessenen &amp;quot;Schwung&amp;quot; halten und die Umsätze der Konjunktur zu beschleunigen. Von daher wird der Lebensraum selbst zu einem entscheidenden Wirtschaftsfaktor, der nicht mehr nur wirtschaftlich, sondern vollständig getrennt hiervon seine [[Bürger]] durch seine Rechtshoheit über [[Eigentumstitel]] und Geldwertschöpfung (siehe [[Giralgeldschöpfung]]) auch politisch ausbeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange es keine Weltgesellschaft gibt, sind die Lebensverhältnisse der Menschen politisch in Lebensräumen unterschieden, die nicht nur ihre natürlichen Ressourcen eingrenzen, sondern auch die [[Dichte]] der Bevölkerung bestimmen, die sich im [[Existenwert]] .ihrer Wirtschaft vermittelt. Damit sind die [[Nationalstaaten]] nicht nur auf die [[Reproduktion]] des Kapitalverhältnisse bezogen, sondern zugleich auch Agenturen einer kapitalistischen Sozialpolitik, die ihre Bevölkerung nach Maßgabe der allgemeinen Verwertungslage eines Landes, einer Region oder einer Kommune so verwaltet, wie sie sich im [[Geldwert]] und seiner Kaufkraft und Krisen darstellt. Und weil die Nationalstaaten durch die [[Konkurrenz]] um die Stabilität ihres [[Geldwert]]s global kämpfen müssen, müssen sie auch die [[Lebensverhältnisse]] ihrer Bevölkerung im Verhältnis zur Verschuldung ihrer Haushalte und der daraus bestimmten [[Negativverwertung]] (siehe hierzu auch [[Feudalkapital]]) verwalten, kontrollieren und kultivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mächtiger das [[Schuldgeldsystem]] des [[Feudalkapitalismus,]] die Spekulation mit fiktivem Kapital wird, desto mehr verlagert sich die [[Ausbeutung]] von Mensch und [[Natur]] auf die Spekulation und [[Verwertung]] von bloßen [[Eigentumstitel]] (vor allem der Schuldverschribungn des [[Derivatenhandels]] und der [[Grundrente]]), die [[realwirtschaftlich]] längst amortisiert sind oder überhaupt weder einen Produktwert noch [[Wertwachstum]] der [[Produktivität]] darstellen können. Von daher ist der politische Raum selbst eine Kategorie, die den [[Lebensstandard]] als [[Existenzwert]] einer Bevölkerung und ihrer Lebensstrukturen (Infrastrukturen) kalkuliert und ihre [[Staatsverschuldung]] auch auf die Qualität des Bürgschaftsvermögen der Bevölkerung hin spekuliert. Weil die Bevölkerungsdichte (siehe [[Dichte]]) eine kulturpolitische Größe (siehe [[Begriffsgröße]]) ist, interessiert sich der Nationalstaat auch für die Verfügung über die kulturellen Entwicklungen in seinem Land (siehe auch [[politische Kultur]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Leben]] selbst lässt sich weder durch [[Zeit]] noch durch [[Raum]] bestimmen, weil es überhaupt deren [[Substanz]] ist, die in [[Zeit]] und [[Raum]].existiert, sich darin formuliert und gestaltet. Weil seine [[Form]] [[natürlich]] ist, ein [[natürliches]] [[Wesen]] hat ist sein Lebensraum eine Existenzform, worin Leben zunächst auch seine eingeborenen, seine natürlichen Grenzen hat, wodurch der Umfang seines Stoffwechsels und seiner Bewirtschaftung beschränkt ist. Weil jedes Leben aber vor allem intelligent ist (siehe Evolution) und über die äußeren Bestimmungen seiner Umwelt hinausgreifen kann, kann ein Lebensraum im wesentlichen nur durch ihm äußerliche Bestimmungen verfasst sein, die den Raum seiner Naturform politisch umfassen. Er ist daher nicht wirklich natürlich bestimmt, sondern zugleich durch eine politische Bestimmung formuliert, die sich ihm als [[äußerliche]] Form zuwendet und meist durch politische Grenzziehungen, durch wirtschaftliche oder kulturelle Interessen statuiert ist (siehe hierzu auch [[Staat]]). Von daher ist der Lebensraum ein politisch bestimmter [[Raum]], der [[substanziell]] den [[Wert]] eines politischen Verhältnisses darstellt, das sich unmittelbar nicht mehr [[realwirtschaftlich]] aus der Lebensproduktion der Menschen bestimmt, sondern einen Grundwert der unterschiedlichen [[Existenzen]] in unterschiedlichen Lebensräumen darstellt: [[Existenzwert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der politische Raum des Kapitalismus ist durch den [[Wert]] seines [[Grund]] und Bodens bestimmt, ursprünglich durch den [[Mehrwert]] seiner Produktivitätsvorteile, die gegen die [[Durchschnittsprofitrate]] über die unmittelbare Verwertung von Grund und Boden entstehen, wird dieser [[Wert]] inzwischen auch durch den Grenzwert seiner Währungen, durch die Grenzüberschreitungen des [[fiktiven Kapitals]] eingezogen, das sich durch den [[Wert]] oder die [[Verwertung]] von [[Eigentumstitel]] [[reproduziert]] und ausweitet. Mit der [[Globalisierung]] dieser Kapitalform entstand über die [[Bewertungen]] der Nationalstaaten und ihrer politischen Grenzen eine neue Wertform als [[Existenzwert]]., die den Grundwert des [[Lebensstandards]] eines Landes im Vergleich zu anderen Ländern bestimmt,.durch den [[Mehrwert]] sich äußert, durch die [[unbezahlte Arbeit]], die eine Nationalwirtschaft aus den Produkten einer anderen durch eine aktive Handelsbilanz bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dieses Machtverhältnis, das oft auch schon zu einem bloßen Gewaltverhältnis geworden ist, wird daher Lebensraum auch gerne zum Begriff einer Täuschung - von einem [[reaktionären Bewusstsein]] als natürliche Existenzgrundlage, also als natürlicher [[Raum]] des [[Lebens]] [[begriffen]]. Doch davon kann im Bezug auf [[politische]] [[Emanzipation]] nicht die Rede sein. Für menschliche [[Existenz]] ist es ein [[politisch]] bestimmter [[Raum]] (siehe auch [[Existenzwert]]), der wie alles im [[Kapitalismus]] die [[Substanzen]] liefert, die dieser nötig hat um zu funktionieren, der aber niemals eine [[Politik]] begründen oder rechtfertigen kann, die diesen [[Raum]] besser nutzbar, ausdehnen oder verwalten will. Lebensraum bezeichnet die Ausdehnung einer durch politische Abgrenzung (siehe [[Isolation]]) bestimmte Lebensart, also vor allem die [[Formation]] einer [[Kultur]] als eine in ihren [[Lebensverhältnissen]] [[politisch bestimmte Kultur]] durch die [[Lebensbedingungen]] ihrer [[Bewirtschaftung]] in einer [[bestimmten]] [[Zeit]] und einem bestimmten [[Raum]] (z.B. [[Familie]], Land, [[Nation]]). Man kann mit diesem [[Begriff]] daher lediglich [[formell bestimmte]] Unterschiede beschreiben, aber keinerlei [[substanzielle]] [[Schlussfolgerungen]] [[beziehen]], ganz gleich, ob die räumliche Begrenzung geografischer, [[kultureller]] oder politischer Natur ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An sich ist ein Lebensraum tatsächlich ein biologisch bestimmter [[Raum]] für [[Leben]], wie er in der Biologie bestimmten Tierarten (siehe [[Rassen]]) zugesprochen wird, welche der Eigentümlichkeit verschiedener Tierarten entspricht (z.B. Eisbären, Känguruh, Fische, Vögel usw.). Auch Menschen sind von natürlichen Lebensumständen abhängig und unterscheiden ihre Kulturen nach den Möglichkeiten, Klimata und Ressourcen der Natur, wie sie ihnen geografisch zugänglich ist. Aber auf die Menschen bezogen macht dieser Begriff keinen eigenständigen Sinn, da sie biologische Natur nicht als ausschließliche Lebensbedingung erfahren, sondern in ihr wesentlich nur das [[Material]] ihrer [[Kultur]], ihrer [[Subjektivität]] als [[Substanz]] ihrer [[Natur]] finden, vermitteln und entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Menschen sich durch ihre [[Naturmacht]] aus natürlicher Beschränkung heraus [[entwickelt]] haben, weil sie aus ihren natürlichen Bestimmungen heraus ihre [[Kultur]] geschaffen haben, sind sie weder durch besondere Eigenart oder Rassen biologisch oder geografisch wesentlich zu unterscheiden. Im Gegenteil: Indem sie sich durch die Unterschiede ihrer Kulturen aufeinander [[beziehen]] und zueinander [[verhalten]] [[ergänzen]] sie die Sinnesvielfalt ihrer [[Geschichte]], den Lebensreichtum ihrer gesellschaftlichen Verhältnisse. Sie haben sich aus ontischen Bestimmungen von [[Raum]] und [[Zeit]] weitgehend durch die [[Gesellschaft]]lichkeit ihrer Lebensproduktion emanzipert und darin ihre eigene Lebensverhältnisse gegründet. Diese sind an und für sich grenzenlos und ohne einen bestimmbaren Lebensraum. Von daher ist dieser [[Begriff]] auf Menschen bezogen im Grunde ein [[ideologischer Begriff]], der letztlich auch [[rassistische]] [[Wirkung]] hat. Wenn er überhaupt auf den Menschen bezogen angewandt wird, kann er nur dessen räumliche Beschränktheit formulieren, also einen politisch bestimmten [[Raum]] meinen, einen [[Raum]], der z.B. durch die Grenzen einer Nation, eines Landes usw. bestimmt ist. Wo [[Kultur]] als Lebensraum verfasst wird, handelt es sich um eine instrumentalisierte Geografie, einer Begrifflichkeit, die ihre [[politische Kultur]] als Formation ihrer [[Selbstwahrnehmung]] bestimmt sehen will (siehe hierzu auch [[Ästhetik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebensraum wird daher immer wieder gerne als Kategorie [[reaktionärer Politik]] verwendet, wie eine [[objektive]] Determination der Lebensverhältnisse, die solche [[Politik]] [[naturalisieren]] soll. Das ist ein [[Unding]]. Doch auf den [[Begriff]] kann man unter den Bedingungen einer politische Kultur dennoch nicht verzichten. Denn es ist ein politischer [[Begriff]], der sich aus den Begrenzungen eines Wirtschaftsraums je nach den Bedürfnissen ihrer [[Zeit]], also aus einer Grenzziehung nach Maßgabe wirtschaftlicher [[Beziehungen]] ergibt. Nicht was ihre Landschaft oder Kultur verbindet, sondern was die Wirtschaftlichkeit der Politik für einen umgrenzten Raum einer hiernach bestimmten Marktwirtschaft (z.B. durch Landeswährung) nötig macht, läßt solche Grenzen [[notwendig]] für den Geltungsrahmen solcher Politik sein, weil er die Abgrenzung der [[Bedürfnisse]] im Verhältnis zur [[Produktion]] der [[Gegenstände]] ihrer Befriedigung [[gesellschaftlich]] darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für menschliche [[Verhältnisse]] wird der Lebensraum zu einer [[Bestimmung]] ihres [[Lebens]], wenn und wo er zu ihrer [[ausschließlichen]] [[Lebensbedingung]] geworden ist, worin sich [[Lebenspflichtigkeiten]] begründen und [[Lebensverhältnisse]] bestimmen. Dann wird er auch zu einer [[Formbestimmung]] ihrer [[Wahrnehmungen]] und den Lebensbedingungen ihrer [[psychischen]] [[Entwicklung]]. Für [[zwischenmenschliche Verhältnisse]] wird er oft auch als [[Raum]] ihres [[Wohnens]] und ihrer [[Gewohnheiten]] zu einer [[Lebensburg]], worin sie ihr [[Leben]] auch [[bergen]] und verbergen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henri Lefevre (1901 – 1991) sieht von daher in dem Begriff Lebensraum eine bürgerliche [[Ideologie]]. Diese hat aber auch ihre materielle Entsprechung: die kulturelle Realität der bürgerlichen Gesellschaft. Lebensraum gibt es als Kulturformation, weil und soweit er sich aus der politischen Kultivierung von geografisch unterschiedlich bestimmten Ressourcen ergibt. Von daher ist Lebensraum zwar keine natürliche oder biologische [[Formbestimmung]], wohl aber die Formation einer politisch bestimmten Kultur und ihrer [[Biopolitik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[bürgerlichen Kultur]] wird der Lebensraum zum Maß und die Ausdehnung des [[Raums]], worin Kultur abgegrenzt und in ihrer Grenze auch politisch durch die [[Dichte]] der Bevölkerung bestimmt ist (siehe [[Nation]]). Tatsächlich ist der Lebensraum der Raum eines kulturell abgegrenzten und in der Grenzziehung, also in ihrem Einschluß und Ausschluß bestimmten Lebens schlechthin, das darin für sich unbestimmt sein kann, weil es darin nur die politische [[Form]] haben kann, worin sich alle [[Ereignisse]] in ihrem bloß räumich bestimmten [[Dasein]] sich politische umfassen lassen und ermessen, die [[Anwesenheit]] von kulturell bestimmten Menschen quantitativ umfassen. Dies bezieht sich nicht nur auf Länder, sondern auch auf Gruppen und Untergruppen, soweit diese kulturell bestimmt sind und hiernach auch eine politische Form bekommen haben (z.B. Gemeinde, Familie). Der Lebensraum ist die Größe und der Umfang, worin sich die Anwesenheiten von bestimmter [[Kultur]] bestimmen, das Quantum, worin ihre [[Körper]] ihre abstrakte [[Identität]] haben, die Größe [[abstrakter Sinnlichkeit]] als die Umfänglichkeit ihrer bestimmten Anwesenheiten, worin diese ohne Selbstbestimmung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Lebensraum ein politischer Begriff ist, besteht er nur aus kultureller Abgrenzung, ist das kulturelle Diskrimationsmittel, worin die Menschern nach kulturellen Eigensarten unterschieden werden, diese und jene Art [[Formbestimmtheit]] erhält, um darin ein bestimmtes Leben zu führen. Durch solche [[Abstraktion]] wirkt der Begriff Lebensraum zugleich weitgehend naturalisierend und konkret. Er bezieht sich eigentlich auf einen kulturell bestimmten Raum, wie er sich vor allem aus den kulturellen Abgrenzungen von Leben in der [[bürgerlichen Kultur]] aus bestimmten Lebensgewohnheiten ergibt (siehe [[Lebensburg]]). Von da her wird der Begriff gerne von reaktionären Theorien verwendet, die aus Lebensräumen Ansprüche (siehe [[Leitkultur]]) und auch Expansionsinteressen ableiten. Mit der Notwendigkeit von &amp;quot;Lebensraum für das deutsche Volk&amp;quot; begründete z.B. Adolf Hitler die Besetzung von angeblich menschenleeren Ostgebieten. Aber in der Tat ist solche Naturalisierung schon in der Grundlegung bürgerlicher Kultur angelegt und wird von staatlicher Seite lediglich zu seinem Zweck gewendet und in staatspolitischen Gebrauch genommen. Die [[Staatskultur]] eines [[Kulturstaates]] ist dadurch vollständig von diesem Quantum ergriffen und darin zugleich mit ökonomischen Entfaltungsinteressen, mit den Interessen des [[Wertwachstums]] identisch.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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