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	<title>Lebenstrieb - Versionsgeschichte</title>
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Ich-Trieben (d. h. nicht libidinösen Trieben; Libido) und Es-Trieben (d. h. libidinösen Trieben bzw. Sexualtrieben).&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;(siehe [[Dorsch, Lexikon der Psychologie]]) Eine Triebtheorie, die das [[Leben]] in der [[Form]] der [[Logik]] einer [[Theorie]] [[erklären]] will, ist eine [[Widersinn]] in sich, da Leben [[selbstevident]] ist, sich praktisch immer schon durch sich selbst erklärt, das Bestreben enthält. sich seiner [[selbstgewissheit]] zu sein. Doch es gehört zum Instrumentarium einer [[aufklärerischen]] [[Vernunft]] alles &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;unvoreingenommen&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;zu erklären. Hinterrücks ist aber gerade dies die Einvernahme der instrumentellen [[Vernunft]] der [[Aufklärung]], die mit ihrem [[Selbstverständnis]] sich durch die Belehrungen ihres [[Bildungsbürgertums]] unendlich forttreiben kann (siehe hierzu Pfreundschuh 1976, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Zur Kritik des Freudschen Systems der Psychoanalyse&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;). Bei Sigmund Freud war von daher schon mit einem ursprünglich behaupteten Lebenstrieb seiner &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Libido&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;die Logik eines im Prinzip tötlichen Treibens angelegt worden, welches später durch das &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Unbehagen der Kultur&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;die Tendenzen ihrer unheilvollen Verwirklichungen notwendig durch einen Antagonisten des Lebenstriebs durch einen [[Todestrieb]] beschränken muss, der über das [[Realitätsprinzip]] hinaussgreifend dem im allgemeinen anarchischen Streben in der [[Logik]] des Besitzdenkens von &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Objektbesetzungen&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Libido&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;, eine Grenze bot. Was sich ursprünglich durch die [[Einverleibung]] eines fremden [[Lebens]] im eigenen bewähren sollte, indem es Lust durch deren [[Befriedungserlebnisse]] gewinnt (siehe [[Lustprinzip]]) wurde durch eine allgemeine kulturelle Existenznotwendigkeit ergänzt. Mit dieser Zweckbestimmung der individuellen [[Seele]] hat die [[Psychoanalyse]] eine [[evolutionären]] [[Naturtatsache]] eines &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Lebenstriebs&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;mit einer kulturtatsaache konfrontiert, die ihre [[Mystifikationen]] vervollkommnete, wodurch sie die individuellen [[Formbestimmungen]] der [[Psyche]] in ihren [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] zu einer [[abstrakt allgemeinen]] Begrründung ihrer Bestrebungen [[verallgemeinerte]] und totalisierte (siehe hierzu auch [[Autopoiesis]]) und deren [[Beziehung]] auf andere Menschen zu einem individuellen System [[isolierter]][[Persönlichkeit]] ihrer [[Selbstbehauptung]] (siehe &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;[[Ich]]&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;) totalisiert hat (siehe hierzu auch [[Kritische Theorie]]). Diesen im Grunde allgemein tötlichen Antrieb, der nach dem 1. Weltkrieg z.B. bei Kriegsheimkehrer erstmals wissenschaftlich beobachtet wurde, weil er hier öffentlich geläufig geworden war, nannte Sigmund Freud seinerzeit (1930 in seiner Schrift &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Das Unbehagen in der Kultur&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;) [[Todestrieb]], - nicht weil er ihn einfach so beobachtet hätte, sondern weil er ihn zu einem ontologischen Konstrukt machen wollte, mit dem die Unzulänglichkeiten seines ebenso ontologischen Lebenstriebs zu überwinden wäre, der sich als pures Luststreben (siehe [[Lustprinzip]]) nicht als allgemeiner Antrieb der psychischen Entwicklung halten ließ und auch zur [[Erklärung]] von [[Zwangsverhalten]] nicht wirklich hinreichen konnte. Von daher hatte die [[Psychoanalyse]] eine Kategorie zur Welt gebracht, durch die sie sich selbst überwunden, sich ihres ursprünglich [[emanzipatorischen]] Anspruchs entledigt hatte. Aber in dem bloßen Dualismus gegensinniger [[Triebe]] des [[Lebens]] hob sich nicht nur die positive [[Vorstellung]] eines [[bürgerlichen Subjekts]] auf, dessen Selbstentfaltung [[aufgeklärt]] werden sollte. Es zerging darin ihre ganze theoretische Aussagekraft. Von da her fand er auch etwas später in den Beobachtungen der [[traumatisierten]] Krieger während und nach dem ersten Weltkrieg in seiner Kulturtheorie als Grundlage eines &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Unbehagens der Kultur&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;einen [[Todestrieb]], durch den er die Folgen einer Kultur des politischen [[Kleinbürgertums]] als &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;innere [[Notwendigkeit&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;]] des [[Todes]] und des Tötens im Seelenleben der Individuen entdeckt haben wollte. Es ist ein [[Trieb]], der an und für sich nicht gegen das [[Leben]] als solches gerichtt sein kann, wohl aber als individuell bestimmter Trieb einer [[traumatisierten]] [[Seele]] erscheint. Doch im [[dualistische]] Denken Freuds, das sich im [[Leben]] keinen [[Tod]] vorstellen konnte (siehe [[Dialektik]]) musste dieser [[Trieb]] einer tödlichen Wahrnehmungsidentität [[verwesentlicht]] als Todestrieb verzeichnet und kategorial eingeordnet werden. Es wäre das Treiben eines lebenden Todes, dem sich Karl Marx mit aller Leidenschaft entgegengestellt hatte, weil er darin die [[Wirklichkeit]]einer [[allgemeinn Abstraktion]] begriffen hatte (siehe [[abstrakt menschliche Gesellschaft]]):&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Mit Lebenstrieb oder Eros bezeichnet Freud (Psychoanalyse) den dem Todestrieb entgegenstehenden Grundtrieb im Menschen. Ziel des Lebenstrieb ist die Entwicklung und Erhaltung des Lebens, sowohl des Einzelnen wie der Gemeinschaft. Der Lebenstrieb tritt in einer Reihe von Partialtrieben differenziert in Erscheinung und ist durch eine konstruktive und synthetische Wirkung gekennzeichnet. Freud ersetzte mit diesem Dualismus zwischen Lebenstrieb und Todestrieb den ursprünglich von ihm aufgestellten Dualismus zw. Ich-Trieben (d. h. nicht libidinösen Trieben; Libido) und Es-Trieben (d. h. libidinösen Trieben bzw. Sexualtrieben). (siehe [[Dorsch, Lexikon der Psychologie]]) Eine Triebtheorie, die das [[Leben]] in der [[Form]] der [[Logik]] einer [[Theorie]] [[erklären]] will, ist eine [[Widersinn]] in sich, da Leben [[selbstevident]] ist, sich praktisch immer schon durch sich selbst erklärt, das Bestreben enthält. sich seiner [[selbstgewissheit]] zu sein. Doch es gehört zum Instrumentarium einer [[aufklärerischen]] [[Vernunft]] alles unvoreingenommen zu erklären. Hinterrücks ist aber gerade dies die Einvernahme der instrumentellen [[Vernunft]] der [[Aufklärung]], die mit ihrem [[Selbstverständnis]] sich durch die Belehrungen ihres [[Bildungsbürgertums]] unendlich forttreiben kann (siehe hierzu Pfreundschuh 1976, Zur Kritik des Freudschen Systems der Psychoanalyse). Bei Sigmund Freud war von daher schon mit einem ursprünglich behaupteten Lebenstrieb seiner Libido die Logik eines im Prinzip tötlichen Treibens angelegt worden, welches später durch das Unbehagen der Kultur die Tendenzen ihrer unheilvollen Verwirklichungen notwendig durch einen Antagonisten des Lebenstriebs durch einen [[Todestrieb]] beschränken muss, der über das [[Realitätsprinzip]] hinaussgreifend dem im allgemeinen anarchischen Streben in der [[Logik]] des Besitzdenkens von Objektbesetzungen der Libido, eine Grenze bot. Was sich ursprünglich durch die [[Einverleibung]] eines fremden [[Lebens]] im eigenen bewähren sollte, indem es Lust durch deren [[Befriedungserlebnisse]] gewinnt (siehe [[Lustprinzip]]) wurde durch eine allgemeine kulturelle Existenznotwendigkeit ergänzt. Mit dieser Zweckbestimmung der individuellen [[Seele]] hat die [[Psychoanalyse]] eine [[evolutionären]] [[Naturtatsache]] eines Lebenstriebs mit einer kulturtatsaache konfrontiert, die ihre [[Mystifikationen]] vervollkommnete, wodurch sie die individuellen [[Formbestimmungen]] der [[Psyche]] in ihren [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] zu einer [[abstrakt allgemeinen]] Begrründung ihrer Bestrebungen [[verallgemeinerte]] und totalisierte (siehe hierzu auch [[Autopoiesis]]) und deren [[Beziehung]] auf andere Menschen zu einem individuellen System [[isolierter]][[Persönlichkeit]] ihrer [[Selbstbehauptung]] (siehe [[Ich]]) totalisiert hat (siehe hierzu auch [[Kritische Theorie]]). Diesen im Grunde allgemein tötlichen Antrieb, der nach dem 1. Weltkrieg z.B. bei Kriegsheimkehrer erstmals wissenschaftlich beobachtet wurde, weil er hier öffentlich geläufig geworden war, nannte Sigmund Freud seinerzeit (1930 in seiner Schrift Das Unbehagen in der Kultur) [[Todestrieb]], - nicht weil er ihn einfach so beobachtet hätte, sondern weil er ihn zu einem ontologischen Konstrukt machen wollte, mit dem die Unzulänglichkeiten seines ebenso ontologischen Lebenstriebs zu überwinden wäre, der sich als pures Luststreben (siehe [[Lustprinzip]]) nicht als allgemeiner Antrieb der psychischen Entwicklung halten ließ und auch zur [[Erklärung]] von [[Zwangsverhalten]] nicht wirklich hinreichen konnte. Von daher hatte die [[Psychoanalyse]] eine Kategorie zur Welt gebracht, durch die sie sich selbst überwunden, sich ihres ursprünglich [[emanzipatorischen]] Anspruchs entledigt hatte. Aber in dem bloßen Dualismus gegensinniger [[Triebe]] des [[Lebens]] hob sich nicht nur die positive [[Vorstellung]] eines [[bürgerlichen Subjekts]] auf, dessen Selbstentfaltung [[aufgeklärt]] werden sollte. Es zerging darin ihre ganze theoretische Aussagekraft. Von da her fand er auch etwas später in den Beobachtungen der [[traumatisierten]] Krieger während und nach dem ersten Weltkrieg in seiner Kulturtheorie als Grundlage eines Unbehagens der Kultur einen [[Todestrieb]], durch den er die Folgen einer Kultur des politischen [[Kleinbürgertums]] als innere [[Notwendigkeit]] des [[Todes]] und des Tötens im Seelenleben der Individuen entdeckt haben wollte. Es ist ein [[Trieb]], der an und für sich nicht gegen das [[Leben]] als solches gerichtt sein kann, wohl aber als individuell bestimmter Trieb einer [[traumatisierten]] [[Seele]] erscheint. 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Sexualtrieben).&quot; (siehe [[Dorsch, Lexikon der Psychologie]]) Eine Triebtheorie, die das [[Leben]] in der [[Form]] der [[Logik]] einer [[Theorie]] [[erklären]] will, ist eine [[Widersinn]] in sich, da Leben [[selbstevident]] ist, sich praktisch immer schon durch sich selbst erklärt, das Bestreben enthält. sich seiner [[selbstgewissheit]] zu sein. Doch es gehört zum Instrumentarium einer [[aufklärerischen]] [[Vernunft]] alles &quot;unvoreingenommen&quot; zu erklären. Hinterrücks ist aber gerade dies die Einvernahme der instrumentellen [[Vernunft]] der [[Aufklärung]], die mit ihrem [[Selbstverständnis]] sich durch die Belehrungen ihres [[Bildungsbürgertums]] unendlich forttreiben kann (siehe hierzu Pfreundschuh 1976, &quot;Zur Kritik des Freudschen Systems der Psychoanalyse&quot;). Bei Sigmund Freud war von daher schon mit einem ursprünglich behaupteten Lebenstrieb seiner &quot;Libido&quot; die Logik eines im Prinzip tötlichen Treibens angelegt worden, welches später durch das &quot;Unbehagen der Kultur&quot; die Tendenzen ihrer unheilvollen Verwirklichungen notwendig durch einen Antagonisten des Lebenstriebs durch einen [[Todestrieb]] beschränken muss, der über das [[Realitätsprinzip]] hinaussgreifend dem im allgemeinen anarchischen Streben in der [[Logik]] des Besitzdenkens von &quot;Objektbesetzungen&quot; der &quot;Libido&quot;, eine Grenze bot. Was sich ursprünglich durch die [[Einverleibung]] eines fremden [[Lebens]] im eigenen bewähren sollte, indem es Lust durch deren [[Befriedungserlebnisse]] gewinnt (siehe [[Lustprinzip]]) wurde durch eine allgemeine kulturelle Existenznotwendigkeit ergänzt. Mit dieser Zweckbestimmung der individuellen [[Seele]] hat die [[Psychoanalyse]] eine [[evolutionären]] [[Naturtatsache]] eines &quot;Lebenstriebs&quot; mit einer kulturtatsaache konfrontiert, die ihre [[Mystifikationen]] vervollkommnete, wodurch sie die individuellen [[Formbestimmungen]] der [[Psyche]] in ihren [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] zu einer [[abstrakt allgemeinen]] Begrründung ihrer Bestrebungen [[verallgemeinerte]] und totalisierte (siehe hierzu auch [[Autopoiesis]]) und deren [[Beziehung]] auf andere Menschen zu einem individuellen System [[isolierter]][[Persönlichkeit]] ihrer [[Selbstbehauptung]] (siehe &quot;[[Ich]]&quot;) totalisiert hat (siehe hierzu auch [[Kritische Theorie]]). Diesen im Grunde allgemein tötlichen Antrieb, der nach dem 1. Weltkrieg z.B. bei Kriegsheimkehrer erstmals wissenschaftlich beobachtet wurde, weil er hier öffentlich geläufig geworden war, nannte Sigmund Freud seinerzeit (1930 in seiner Schrift &quot;Das Unbehagen in der Kultur&quot;) [[Todestrieb]], - nicht weil er ihn einfach so beobachtet hätte, sondern weil er ihn zu einem ontologischen Konstrukt machen wollte, mit dem die Unzulänglichkeiten seines ebenso ontologischen Lebenstriebs zu überwinden wäre, der sich als pures Luststreben (siehe [[Lustprinzip]]) nicht als allgemeiner Antrieb der psychischen Entwicklung halten ließ und auch zur [[Erklärung]] von [[Zwangsverhalten]] nicht wirklich hinreichen konnte. Von daher hatte die [[Psychoanalyse]] eine Kategorie zur Welt gebracht, durch die sie sich selbst überwunden, sich ihres ursprünglich [[emanzipatorischen]] Anspruchs entledigt hatte. Aber in dem bloßen Dualismus gegensinniger [[Triebe]] des [[Lebens]] hob sich nicht nur die positive [[Vorstellung]] eines [[bürgerlichen Subjekts]] auf, dessen Selbstentfaltung [[aufgeklärt]] werden sollte. Es zerging darin ihre ganze theoretische Aussagekraft. Von da her fand er auch etwas später in den Beobachtungen der [[traumatisierten]] Krieger während und nach dem ersten Weltkrieg in seiner Kulturtheorie als Grundlage eines &quot;Unbehagens der Kultur&quot; einen [[Todestrieb]], durch den er die Folgen einer Kultur des politischen [[Kleinbürgertums]] als &quot;innere [[Notwendigkeit&quot;]] des [[Todes]] und des Tötens im Seelenleben der Individuen entdeckt haben wollte. Es ist ein [[Trieb]], der an und für sich nicht gegen das [[Leben]] als solches gerichtt sein kann, wohl aber als individuell bestimmter Trieb einer [[traumatisierten]] [[Seele]] erscheint. 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Hinterrücks ist aber gerade dies die Einvernahme der instrumentellen [[Vernunft]] der [[Aufklärung]], die mit ihrem [[Selbstverständnis]] sich durch die Belehrungen ihres [[Bildungsbürgertums]] unendlich forttreiben kann (siehe hierzu Pfreundschuh 1976, &quot;Zur Kritik des Freudschen Systems der Psychoanalyse&quot;). Bei Sigmund Freud war von daher schon mit einem ursprünglich behaupteten Lebenstrieb seiner &quot;Libido&quot; die Logik eines im Prinzip tötlichen Treibens angelegt worden, welches später durch das &quot;Unbehagen der Kultur&quot; die Tendenzen ihrer unheilvollen Verwirklichungen notwendig durch einen Antagonisten des Lebenstriebs durch einen [[Todestrieb]] beschränken muss, der über das [[Realitätsprinzip]] hinaussgreifend dem im allgemeinen anarchischen Streben in der [[Logik]] des Besitzdenkens von &quot;Objektbesetzungen&quot; der &quot;Libido&quot;, eine Grenze bot. Was sich ursprünglich durch die [[Einverleibung]] eines fremden [[Lebens]] im eigenen bewähren sollte, indem es Lust durch deren [[Befriedungserlebnisse]] gewinnt (siehe [[Lustprinzip]]) wurde durch eine allgemeine kulturelle Existenznotwendigkeit ergänzt. Mit dieser Zweckbestimmung der individuellen [[Seele]] hat die [[Psychoanalyse]] eine [[evolutionären]] [[Naturtatsache]] eines &quot;Lebenstriebs&quot; mit einer kulturtatsaache konfrontiert, die ihre [[Mystifikationen]] vervollkommnete, wodurch sie die individuellen [[Formbestimmungen]] der [[Psyche]] in ihren [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] zu einer [[abstrakt allgemeinen]] Begrründung ihrer Bestrebungen [[verallgemeinerte]] und totalisierte (siehe hierzu auch [[Autopoiesis]]) und deren [[Beziehung]] auf andere Menschen zu einem individuellen System [[isolierter]][[Persönlichkeit]] ihrer [[Selbstbehauptung]] (siehe &quot;[[Ich]]&quot;) totalisiert hat (siehe hierzu auch [[Kritische Theorie]]). Diesen im Grunde allgemein tötlichen Antrieb, der nach dem 1. Weltkrieg z.B. bei Kriegsheimkehrer erstmals wissenschaftlich beobachtet wurde, weil er hier öffentlich geläufig geworden war, nannte Sigmund Freud seinerzeit (1930 in seiner Schrift &quot;Das Unbehagen in der Kultur&quot;) [[Todestrieb]], - nicht weil er ihn einfach so beobachtet hätte, sondern weil er ihn zu einem ontologischen Konstrukt machen wollte, mit dem die Unzulänglichkeiten seines ebenso ontologischen Lebenstriebs zu überwinden wäre, der sich als pures Luststreben (siehe [[Lustprinzip]]) nicht als allgemeiner Antrieb der psychischen Entwicklung halten ließ und auch zur [[Erklärung]] von [[Zwangsverhalten]] nicht wirklich hinreichen konnte. Von daher hatte die [[Psychoanalyse]] eine Kategorie zur Welt gebracht, durch die sie sich selbst überwunden, sich ihres ursprünglich [[emanzipatorischen]] Anspruchs entledigt hatte. 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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:40:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Mit Lebenstrieb oder Eros bezeichnet Freud (Psychoanalyse) den dem Todestrieb entgegenstehenden Grundtrieb im Menschen. Ziel des Lebenstrieb ist die Entwicklung und Erhaltung des Lebens, sowohl des Einzelnen wie der Gemeinschaft. Der Lebenstrieb tritt in einer Reihe von Partialtrieben differenziert in Erscheinung und ist durch eine konstruktive und synthetische Wirkung gekennzeichnet. Freud ersetzte mit diesem Dualismus zwischen Lebenstrieb und Todestrieb den ursprünglich von ihm aufgestellten Dualismus zw. Ich-Trieben (d. h. nicht libidinösen Trieben; Libido) und Es-Trieben (d. h. libidinösen Trieben bzw. Sexualtrieben).&amp;quot; (siehe [[Dorsch, Lexikon der Psychologie]]) Eine Triebtheorie, die das [[Leben]] in der [[Form]] der [[Logik]] einer [[Theorie]] [[erklären]] will, ist eine [[Widersinn]] in sich, da Leben [[selbstevident]] ist, sich praktisch immer schon durch sich selbst erklärt, das Bestreben enthält. sich seiner [[selbstgewissheit]] zu sein. Doch es gehört zum Instrumentarium einer [[aufklärerischen]] [[Vernunft]] alles &amp;quot;unvoreingenommen&amp;quot; zu erklären. Hinterrücks ist aber gerade dies die Einvernahme der instrumentellen [[Vernunft]] der [[Aufklärung]], die mit ihrem [[Selbstverständnis]] sich durch die Belehrungen ihres [[Bildungsbürgertums]] unendlich forttreiben kann (siehe hierzu Pfreundschuh 1976, &amp;quot;Zur Kritik des Freudschen Systems der Psychoanalyse&amp;quot;). Bei Sigmund Freud war von daher schon mit einem ursprünglich behaupteten Lebenstrieb seiner &amp;quot;Libido&amp;quot; die Logik eines im Prinzip tötlichen Treibens angelegt worden, welches später durch das &amp;quot;Unbehagen der Kultur&amp;quot; die Tendenzen ihrer unheilvollen Verwirklichungen notwendig durch einen Antagonisten des Lebenstriebs durch einen [[Todestrieb]] beschränken muss, der über das [[Realitätsprinzip]] hinaussgreifend dem im allgemeinen anarchischen Streben in der [[Logik]] des Besitzdenkens von &amp;quot;Objektbesetzungen&amp;quot; der &amp;quot;Libido&amp;quot;, eine Grenze bot. Was sich ursprünglich durch die [[Einverleibung]] eines fremden [[Lebens]] im eigenen bewähren sollte, indem es Lust durch deren [[Befriedungserlebnisse]] gewinnt (siehe [[Lustprinzip]]) wurde durch eine allgemeine kulturelle Existenznotwendigkeit ergänzt. Mit dieser Zweckbestimmung der individuellen [[Seele]] hat die [[Psychoanalyse]] eine [[evolutionären]] [[Naturtatsache]] eines &amp;quot;Lebenstriebs&amp;quot; mit einer kulturtatsaache konfrontiert, die ihre [[Mystifikationen]] vervollkommnete, wodurch sie die individuellen [[Formbestimmungen]] der [[Psyche]] in ihren [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] zu einer [[abstrakt allgemeinen]] Begrründung ihrer Bestrebungen [[verallgemeinerte]] und totalisierte (siehe hierzu auch [[Autopoiesis]]) und deren [[Beziehung]] auf andere Menschen zu einem individuellen System [[isolierter]][[Persönlichkeit]] ihrer [[Selbstbehauptung]] (siehe &amp;quot;[[Ich]]&amp;quot;) totalisiert hat (siehe hierzu auch [[Kritische Theorie]]). Diesen im Grunde allgemein tötlichen Antrieb, der nach dem 1. Weltkrieg z.B. bei Kriegsheimkehrer erstmals wissenschaftlich beobachtet wurde, weil er hier öffentlich geläufig geworden war, nannte Sigmund Freud seinerzeit (1930 in seiner Schrift &amp;quot;Das Unbehagen in der Kultur&amp;quot;) [[Todestrieb]], - nicht weil er ihn einfach so beobachtet hätte, sondern weil er ihn zu einem ontologischen Konstrukt machen wollte, mit dem die Unzulänglichkeiten seines ebenso ontologischen Lebenstriebs zu überwinden wäre, der sich als pures Luststreben (siehe [[Lustprinzip]]) nicht als allgemeiner Antrieb der psychischen Entwicklung halten ließ und auch zur [[Erklärung]] von [[Zwangsverhalten]] nicht wirklich hinreichen konnte. Von daher hatte die [[Psychoanalyse]] eine Kategorie zur Welt gebracht, durch die sie sich selbst überwunden, sich ihres ursprünglich [[emanzipatorischen]] Anspruchs entledigt hatte. Aber in dem bloßen Dualismus gegensinniger [[Triebe]] des [[Lebens]] hob sich nicht nur die positive [[Vorstellung]] eines [[bürgerlichen Subjekts]] auf, dessen Selbstentfaltung [[aufgeklärt]] werden sollte. Es zerging darin ihre ganze theoretische Aussagekraft. Von da her fand er auch etwas später in den Beobachtungen der [[traumatisierten]] Krieger während und nach dem ersten Weltkrieg in seiner Kulturtheorie als Grundlage eines &amp;quot;Unbehagens der Kultur&amp;quot; einen [[Todestrieb]], durch den er die Folgen einer Kultur des politischen [[Kleinbürgertums]] als &amp;quot;innere [[Notwendigkeit&amp;quot;]] des [[Todes]] und des Tötens im Seelenleben der Individuen entdeckt haben wollte. Es ist ein [[Trieb]], der an und für sich nicht gegen das [[Leben]] als solches gerichtt sein kann, wohl aber als individuell bestimmter Trieb einer [[traumatisierten]] [[Seele]] erscheint. Doch im [[dualistische]] Denken Freuds, das sich im [[Leben]] keinen [[Tod]] vorstellen konnte (siehe [[Dialektik]]) musste dieser [[Trieb]] einer tödlichen Wahrnehmungsidentität [[verwesentlicht]] als Todestrieb verzeichnet und kategorial eingeordnet werden. Es wäre das Treiben eines lebenden Todes, dem sich Karl Marx mit aller Leidenschaft entgegengestellt hatte, weil er darin die [[Wirklichkeit]]einer [[allgemeinn Abstraktion]] begriffen hatte (siehe [[abstrakt menschliche Gesellschaft]]): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Triebtheorie, die das [[Leben]] in der [[Form]] der [[Logik]] einer [[Theorie]] [[erklären]] will, ist eine [[Widersinn]] in sich, da Leben [[selbstevident]] ist, sich praktisch immer schon durch sich selbst erklärt, das Bestreben enthält. sich seiner [[selbstgewissheit]] zu sein. Doch es gehört zum Instrumentarium einer [[aufklärerischen]] [[Vernunft]] alles &amp;quot;unvoreingenommen&amp;quot; zu erklären. Hinterrücks ist aber gerade dies die Einvernahme der instrumentellen [[Vernunft]] der [[Aufklärung]], die mit ihrem [[Selbstverständnis]] sich durch die Belehrungen ihres [[Bildungsbürgertums]] unendlich forttreiben kann (siehe hierzu Pfreundschuh 1976, &amp;quot;Zur Kritik des Freudschen Systems der Psychoanalyse&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Sigmund Freud war von daher schon mit einem ursprünglich behaupteten Lebenstrieb seiner &amp;quot;Libido&amp;quot; die Logik eines im Prinzip tötlichen Treibens angelegt worden, welches später durch das &amp;quot;Unbehagen der Kultur&amp;quot; die Tendenzen ihrer unheilvollen Verwirklichungen notwendig durch einen Antagonisten des Lebenstriebs durch einen [[Todestrieb]] beschränken muss, der über das [[Realitätsprinzip]] hinaussgreifend dem im allgemeinen anarchischen Streben in der [[Logik]] des Besitzdenkens von &amp;quot;Objektbesetzungen&amp;quot; der &amp;quot;Libido&amp;quot;, eine Grenze bot. Was sich ursprünglich durch die [[Einverleibung]] eines fremden [[Lebens]] im eigenen bewähren sollte, indem es Lust durch deren [[Befriedungserlebnisse]] gewinnt (siehe [[Lustprinzip]]) wurde durch eine allgemeine kulturelle Existenznotwendigkeit ergänzt. Mit dieser Zweckbestimmung der individuellen [[Seele]] hat die [[Psychoanalyse]] eine [[evolutionären]] [[Naturtatsache]] eines &amp;quot;Lebenstriebs&amp;quot; mit einer kulturtatsaache konfrontiert, die ihre [[Mystifikationen]] vervollkommnete, wodurch sie die individuellen [[Formbestimmungen]] der [[Psyche]] in ihren [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] zu einer [[abstrakt allgemeinen]] Begrründung ihrer Bestrebungen [[verallgemeinerte]] und totalisierte (siehe hierzu auch [[Autopoiesis]]) und deren [[Beziehung]] auf andere Menschen zu einem individuellen System [[isolierter]][[Persönlichkeit]] ihrer [[Selbstbehauptung]] (siehe &amp;quot;[[Ich]]&amp;quot;) totalisiert hat (siehe hierzu auch [[Kritische Theorie]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen im Grunde allgemein tötlichen Antrieb, der nach dem 1. Weltkrieg z.B. bei Kriegsheimkehrer erstmals wissenschaftlich beobachtet wurde, weil er hier öffentlich geläufig geworden war, nannte Sigmund Freud seinerzeit (1930 in seiner Schrift &amp;quot;Das Unbehagen in der Kultur&amp;quot;) [[Todestrieb]], - nicht weil er ihn einfach so beobachtet hätte, sondern weil er ihn zu einem ontologischen Konstrukt machen wollte, mit dem die Unzulänglichkeiten seines ebenso ontologischen Lebenstriebs zu überwinden wäre, der sich als pures Luststreben (siehe [[Lustprinzip]]) nicht als allgemeiner Antrieb der psychischen Entwicklung halten ließ und auch zur [[Erklärung]] von [[Zwangsverhalten]] nicht wirklich hinreichen konnte. Von daher hatte die [[Psychoanalyse]] eine Kategorie zur Welt gebracht, durch die sie sich selbst überwunden, sich ihres ursprünglich [[emanzipatorischen]] Anspruchs entledigt hatte. Aber in dem bloßen Dualismus gegensinniger [[Triebe]] des [[Lebens]] hob sich nicht nur die positive [[Vorstellung]] eines [[bürgerlichen Subjekts]] auf, dessen Selbstentfaltung [[aufgeklärt]] werden sollte. Es zerging darin ihre ganze theoretische Aussagekraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von da her fand er auch etwas später in den Beobachtungen der [[traumatisierten]] Krieger während und nach dem ersten Weltkrieg in seiner Kulturtheorie als Grundlage eines &amp;quot;Unbehagens der Kultur&amp;quot; einen [[Todestrieb]], durch den er die Folgen einer Kultur des politischen [[Kleinbürgertums]] als &amp;quot;innere [[Notwendigkeit&amp;quot;]] des [[Todes]] und des Tötens im Seelenleben der Individuen entdeckt haben wollte. Es ist ein [[Trieb]], der an und für sich nicht gegen das [[Leben]] als solches gerichtt sein kann, wohl aber als individuell bestimmter Trieb einer [[traumatisierten]] [[Seele]] erscheint. Doch im [[dualistische]] Denken Freuds, das sich im [[Leben]] keinen [[Tod]] vorstellen konnte (siehe [[Dialektik]]) musste dieser [[Trieb]] einer tödlichen Wahrnehmungsidentität [[verwesentlicht]] als Todestrieb verzeichnet und kategorial eingeordnet werden. Es wäre das Treiben eines lebenden Todes, dem sich Karl Marx mit aller Leidenschaft entgegengestellt hatte, weil er darin die [[Wirklichkeit]]einer [[allgemeinn Abstraktion]] begriffen hatte (siehe [[abstrakt menschliche Gesellschaft]]):&lt;/div&gt;</summary>
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