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		<author><name>Python</name></author>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Lebenswerte&amp;diff=716&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:40:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Mit der Verwertung der Sachenwelt nimmt die Entwertung der Menschenwelt in direktem Verhältnis zu.&amp;quot;[[(Marx in MEW 40, S. 511)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder [[Wert]] stellt eine [[substanzielle]] [[Bedeutung]] einer [[unbedingten]] [[Beziehung]] für die Menschen dar (siehe hierzu [[Existenzverwertung]]). Doch weil diese [[Beziehung]] in ihrer [[Bedeutung]] zunächst nur [[ideell]] ist und sich daher nicht [[unmittelbar]] identifizieren lässt, unterliegt sie der [[Vermittlung]] ihrer [[Kulturgüter]], also den Mitteln, durch die sie überhaupt und schlechterdings in objektive Beziehungen [[existiert]] (siehe auch [[objektive Gefühle]]), [[tatsächlich]] da ist (siehe [[Dasein]]). Darin stellt sie sich zwar in ihrer [[Bedeutung]] wesentlich vor, doch sie ist als deren bloße [[Vorstellung]] immer noch [[getrennt]] von ihrem [[wirklichen]] [[Körper]], von ihrem [[substanziellem]] und also sinnlichem [[Sein]]. Als dieses schlechthin nur [[Vorgestellte]], dieses an und für sich [[substanzlose]] [[Wesen]] ihrer [[Kultur]] (siehe [[Kulturgut]]) gilt sie in ihrer [[Wirkung]] und [[Wirklichkeit]] lediglich als das Maß einer [[Bewertung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Bewertung]] ergeht aus einem [[Urteil]], das sein [[Wissen]] und [[Bewusstsein]] aus einem [[allgemein]] gewordenen [[Verhältnis]] von [[Werten]] bezieht, wie sie über die bisherige [[Geschichte]] eines politisch [[bestimmten]] [[Lebensraums]] überkommen sind (siehe hierzu [[historischer Materialismus]]). Doch was für diese [[Geschichte]] wichtig oder wesentlich gewesen sein mag, war immer davon abhängig, wie es ihre Gesellschaft vorangebracht, weiterentwickelt hatte. Von daher ist jede Bewertung ein Rückgriff auf das, was darin als wertvoll angesehen werden musste. Und dies hängt natürlich vom Entwicklungsstand der Gesellschaft und ihrer wesentlichen Lebensgrundlage, dem [[Grund]] und [[Boden]] ihrer allgemeinen [[Verhältnisse]] ab, die ihren [[Sinn]] und Zweck in den [[Lebensäußerungen]] der Menschen, in ihrer [[Existenz]], ihre [[Arbeit]] und ihrer [[Kultur]] haben und erfüllen, wodurch sie sich [[wirtschaftlich]] und kulturell bereichern, sich aus den [[Notwendigkeiten]] ihres [[Lebens]] entwickeln und [[emanzipieren]], sich in seinem [[Sinn]] und [[Nutzen]] durch ihren geschichtlich gewordenen und werdenden [[Reichtum]] [[befreien]]. Die Aneignung dieses [[Reichtums]] überwindet die [[Bewertung]] seiner [[Verhältnisse]] und macht sie für deren Geschick faktisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn jede [[Wertschätzung]] ist nur die [[Beziehung]] auf einen [[Erfahrungsschatz]], wodurch dieser einen [[Wert]] hat, wenn er eine geselschaftliche [[Bewertung]] dadurch erfahren hat, dass er etwas darstellt, was nötig für eine [[Gesellschaft]] und deren [[Entwicklung]] ist, weil es das Material ihres [[Daseins]] verkörpert. Aber [[Wert]] kann etwas nur haben, wenn es [[ungewiss]], zugleich aber als [[Mittel]] eines ihm äußerlichen [[Zwecks]] nötig ist. [[Wert]] entsteht, wo eine konkrete [[Vermittlung]] fehlt, wo etwas nicht [[wirklich]] da ist, was für ein [[bestimmtes]] [[Verhältnis]] [[notwendig]] da sein muss, was aber gerade da konkret [[abwesend]] ist, wo es wesentlich ist und sein soll. Jedes [[Leben]] wird durch eine [[Bewertung]] zu [[nichts]], weil ihm damit sein [[wesentliches]] [[Sein]] durch ein subjektives Urteil in seinem [[Dasein]] (siehe auch [[ästhetisches Urteil]]) veräußerlicht, gemaßregelt ist - und zwar aus dem einen Grund, dass seine [[Entwertung]] schon [[objektiv]] existiert. Nur hierdurch ist überhaupt seine [[Bewertung]] möglich. Und nötig ist dies, wo eine höhere [[Ordnung]] als [[Prinzip]] eines [[entäußerten]] [[Lebens]] herrschen soll, um [[Leben]] darin einzufügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders mit den [[Kulturwerten]] wird eine [[Leitkultur]] zum Instrument einer Einpassung in die [[Notwendigkeiten]] einer [[bestimmten]] Existenzform eines [[bestimmten]] [[Lebensverhältnisses]] - so wie damit überhaupt eine Lebensbestimmung verdoppelt wird. Mal spricht man von &amp;quot;westlichen Werten&amp;quot;, mal von &amp;quot;unwertem Leben&amp;quot;, mal von dem &amp;quot;guten Leben&amp;quot;, mal vom &amp;quot;falschen&amp;quot;. [[Leben]] wird [[bewertet]], wo sich Menschen, Kulturen oder ganze Staaten aus ihrem Überleben definieren, sich gegen ihre [[Krisen]] verhalten, um aus [[Werten]] sich gegen Entwertung zu verhalten, um eben durch die [[Bewertung]] ihrer selbst einen [[Selbstwert]] zu beziehen, durch den sie anderes Leben implizit als unwertig oder minderwertig behaupten, weil sie nicht in der Lage sind, sich daruf zu beziehen. Es ist das sich abgrenzende [[Geltungsbedürfnis]], das sich gegen das [[Leben]] bestimmt, das als [[fremd]] empfunden wird, weil es den [[Gewohnheiten]] des eigenen [[Selbstgefühls]] nicht entspricht (siehe [[Narzissmus]]). Es ist die [[Bestimmung]] einer [[Ideologie]] der [[Selbstbeziehung]], wo sie politisch zur [[Kulturalisierung]] der eigenen [[Lebensräume]] verwendet wird (siehe auch [[ästhetischer Wille]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Leben]] lässt sich nicht [[bewerten]] ohne dass Leben [[entwertet]] wird. Lebenswerte sind [[Werte]], die sich aus kultivierten [[Ideologien]] gegen soziale Krisen ergeben (siehe auch [[Dekadenz]]), aus [[abstrakten]] [[Vorstellungen]] von kulturellen [[Gewohnheiten]], die sich aus ihren Strukturen (siehe auch [[Leitkultur]]), [[Sittten]] und Gebräuche in einer bestimmten [[Kultur]] ergeben und sich als allgemeine [[Bewertung]] des [[Leben]]s überhaupt in besonderen [[Wertschätzungen]] hervorkehren. Was [[ideell]] durch die dem entsprechende [[Gewohnheit]] herrscht (z.B.als [[Ethik]], [[Sitte]], [[Moral]] usw.) wird als allgemeine [[Güte]] des [[Leben]] schlechthin ausgemacht und so zum Maßstab der [[Bewertungen]] von gesellschaftlichen Lebensinhalten überhaupt, die schließlich als [[Selbstgerechtigkeit]] eines ganzen Wertesystems institutionalisiert wird. Es sind Lebensabstraktionen, die sich als [[abstrakter Sinn]] aus der [[Notwendigkeit]] einer Kultur, zur [[Politik]] ihrer Kulturerhaltung und Kulturentwicklung nötig machen, damit sie für die Menschen [[gut]] scheinen können, wo sie keine eigene Position aufbringen können, damit sie [[Identität]] stiften, wo keine wirklichen Lebenszusammenhänge mehr möglich sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] verwirklichen sich in den [[Empfindungen]] und [[Gefühlen]] auch Lebenswerte, die eine Welt voller [[Selbstbezogenheit]] möglich machen, auch wenn sie existenziell nicht möglich ist. Lebenswerte adeln einen Gehalt (siehe [[Substanz]]), den sie nicht wirklich haben (siehe [[Selbstveredelung]]), durch den sie aber Verhältnisse stiften können, in denen ihre [[Zwischenmenschlichkeit]] [[kulturalisiert]] wird. Hierdurch werden in diesen [[Beziehungen]] durch Lebenswerte [[Realabstraktionen]] möglich, - nötig werden sie in der [[seelischen]] [[Entwicklung]] der Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie entsteht zwischen [[Empfindung]] und [[Gefühl]] als etwas, das die [[Wahrnehmung]] zu [[Erkenntnissen]] bewegt, die sie [[wahrmachen]] soll, die nicht [[wirklich]] sind, aber [[Wert]] des Lebens darstellen, die kein [[Leben]] haben, aber aus dem gewonnen werden, was in der Empfindung an Leben gefühlt wird. Lebenswerte sind darin [[Realabstraktionen]] der Sinne, welche Empfindungen als Gefühl in einem [[abstrakt menschlichen Sinn]] leben. Das [[Allgemeine]] des Gefühls ist ein [[Sinn]], den das Leben der Menschen hat, die keinen Sinn für ihr Leben haben können, weil und sofern er ihnen in ihrer [[Existenz]] verwehrt ist und sie nur in einem Lebenswert ausfüllt. Dies ist der [[Grund]] aller seelischen [[Verselbständigungen]] in den [[zwischenmenschlichen Beziehungen]], der [[Scheinwelten]] in ihnen bildet und sich an dem [[prothetischen]] Charakter ihrer [[Beziehungen]] weidet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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