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	<title>Lernen - Versionsgeschichte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Lernen&amp;diff=725&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Lernen&amp;diff=725&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:40:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Wo die [[Gegenstände]] der [[Erfahrung]] nichts [[Eigenes]] an sich haben, wo sie in der [[Wahrnehmung]] [[ausschließlich]] [[objektiv]] in [[Erscheinung]] treten, von ihrem [[Subjekt]] [[getrennt]] erscheinen (siehe [[Teilung der Wahrnehmung]]), mussen sie sich durch ihre [[Anwesenheit]] [[aneignen]] lassen, muss [[Erfahrung]] aus den Zusammenhängen ihres [[gesellschaftlichen]] [[Wesens]] erlernt werden. Lernen heißt entdecken, [[Bilder]] und Zeichen oder [[Muster]] entziffern, Schwellen überwinden, das Unbekannte von [[Fremden]] unterscheiden, indem seine [[Kenntnis]] erworben wird. Das Unbekannte macht den wachen [[Geist]] [[neugierig]], denn es stellt den Mangel einer subjektiver Beziehung auf einen noch nicht [[erkannten]] [[Gegenstand]] dar, den sie zur [[Kenntnis]] genommen hat. Um ihn zu [[wirklich]] zu erkenen, muss sie ihn in seiner [[Wirklichkeit]] kennen lernen. Lernen ist zunächst die Aneignung von [[Wirklichkeit]], wodurch sich die [[Fähigkeiten]] bilden, die [[notwendig]] sind, um die [[Gegebenheiten]] zu verarbeiten oder auch zu berarbeiten, Neues zu bilden - um sie und das eigene [[Verhältnis]] hierzu zu verändern. Lernen ist daher ein Aneignungsprozess aus der [[Gewohnheit]] von [[Erfahrungen]] des objektiv Gegebenen, dessen Mängel durch subjektive Einwirkungen aufgehobenen werden sollen. Im Lernprozess muss daher deren Entstehungsprozess nachvollzogen und [[empfunden]] werden, um durch entsprechende [[Gefühle]] die entsprechenden Fähigkeiten hierzu zu bilden. Von daher ist Lernen zunächst objektiv begründet und kann sich zugleich nur subjektiv verwirklichen, indem sich die [[Erinnerung]] ihrer [[Empfindungen]] zur [[Fähigkeit]] ihrer [[Gefühle]] entwickeln, um sich diese anzueignen und fort zu entwickeln. Es bildet sich hierbei aus den [[Erinnerungen]] ihrer [[Empfindungen]] eine neu bestimmte [[Beziehung]] zu ihrem [[Gegenstand]]. Und diese wird schließlich im Lernprozess zur [[Fähigkeit]], dessen [[Eigenschaften]] zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefühle lassen sich daher auch [[anlernen]] und [[übertragen]], [[Empfindungen]] nicht. Und das erklärt sich aus einem [[wesentlichen]] Unterschied zwischen diesen beiden Formen der [[Wahrnehmung]]. Im [[Gefühl]] reflektieren die [[Empfindungen]] ihren [[Gegenstand]] so wie er sich anfühlt, wie er [[Sinn]] macht und [[Sinn]] hat, - eben so wie er [[wahrgehabt]] und angeeignet, sinnlich zu [[eigen]] gemacht wird. Der Lernprozess ist daher eine Form der [[Sinnbildung]], die sich auch in dem Zusammenfinden von Gefühlen auf ihre bestimmte Art und Weise mehr oder weniger unterbewusst (z.B. auch im [[Traum]]) zuträgt. Das [[Bewusstsein]] hat hierauf nur soviel Einfluss, wie es als [[Wille]] diese [[Erfahrungen]] zugänglich machen und bestimmen kann. In der [[Geschichte]] des [[Lernens]] ist die Übung, die [[Gewohnheiten]] der Wiederholung, dessen Ursprung und Resultat, die [[Bedingung]] seines Fortschritts und Ziel der [[Fähigkeiten]] und [[Eigenschaften]], die dadurch angeeignet, allerdings nicht wirklich [[gebildet]] werden. [[Gewohnheit]] ist auch die Grundlage, um sie zu intensivieren und zu differnzieren, zu üben, um damit neue Qualitäten hieraus zu entwickeln oder zu entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die [[Gegenstände]] der [[Erfahrung]] keine konkrete [[Vermittlung]] zulassen, weil sie selbst nur abstrakt vermittelt sind (siehe auch [[Geldbesitz]]) und von daher geschichtslos in bloßen [[Ereignissen]] auftreten (siehe auch [[Eventkultur]]), werden auch die [[Empfindungen]] in ihrer [[Sinnbildung]] unterbrochen, [[Gefühle]] gebrochen, welche die [[Wahrnehmung]] und [[Selbstwahrnehmung]] eines Menschen [[zertrennen]] und [[zerteilen]] können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zur [[Information]] oder [[Gewöhnung]] ist Lernen der BIildungsprozess einer Befähigung (siehe [[Fähigkeit]]) zur Produktion und Aneignung von [[Wirklichkeit]] als wesentliche Lebenstätigkeit, durch welche sich die subjektiven [[Eigenschaften]] eines Wesens zu seinen Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb wie außerhalb der Organismen durch und mit ihrer Lebenswelt entwickeln. Von da her ist Lernen die [[Bildung]] von [[Gefühlen]] für eine [[Sache]], einen Menschen, eine [[Gesellschaft]], eine Welt usw. aus den [[Empfindungen]] in deren [[Verhältnissen,]] in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] also auch eine Bildung von [[Selbstgefühlen]] in den Verhältnissen des [[Geltungsstrebens]] (siehe hierzu auch [[Psyche]]). Lernen ist immer aber die [[Bildung]] der [[Beziehung]] einer [[Identität]] von [[Subjekt]] und [[Objekt]], in der das Subjekt sich durch diese befähigt, seine [[eigene]] [[Wirklichkeit]] zu bilden (siehe auch [[Eigentum]]). Hierzu gehört auch der [[Umgang]] mit äußerer [[Wirklichkeit]], die Ausbildung von [[Erinnerungen]] und [[Gewohnheiten]] im Umgang mit den [[Gegebenheiten]] der [[Erfahrung]]. Entscheidend für den &amp;quot;Lernerfolg&amp;quot; ist der Übergang vom Gewohnten in eine [[Entwicklung]] und [[Ergänzung]], in der die Befähigung zu einer [[Sinnbildung]] entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lernen treibt zugleich die [[Form]] der [[Erfahrung]] an, da es den schon existierenden [[Gegenstand]] oder Gedanken nicht nur konsumiert, nicht nur ihn [[erleidet]], sondern sich auch dessen [[Dasein]] als [[Kulturform]], seine [[Leidenschaftlichkeit]] einverleibt, im [[Umgang]] mit ihm auch seine Beziehungen erkundet, um ihn für sich funktional zu machen, ihn nützlich zu erfahren und ihm [[Sinn]] zu vermitteln. Lernen selbst ist daher auch die [[Bedingung]] dafür, an ihm eigene [[Leidenschaften]] zu entwickeln und kann von daher auch selbst schon leidenschaftlich sein, allerdings in einem gänzlich anderen Sinn, als dem, der in der Sache selbst steckt. So kann vergangene, vergegenständliche Leidenschaft zu einer gegenwärtigen werden, obwohl beide nur im [[Subjekt]] des Lernens verbunden, subjektive [[Geschichte]] sind, nachdem es aus dem Objektsein des Lernprozesses herausgetreten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lernen unterscheidet sich vom [[Erkennen]] eben auch darin, dass es sich [[Fähigkeiten]] und [[Gegenstände]] aneignet, ohne sich mit ihrem [[Wesen]] zu befassen oder sich diesbezügliche [[Sein]]sfragen zu stellen (&amp;quot;Warum ist das so, wie es ist?&amp;quot;) oder sich mit den [[Reizen]] auseinanderzusetzen, welche die [[Umwelt]] ihm bietet. Es ist das Auffassen und in sich Nachvollziehen von [[Gewohnheiten]], [[Gegebenheiten]] und ihrer Ver[[ursach]]ung, - ein [[Verstehen]], wie und was sie sind, wie sie funktionieren und [[nutzen]], was also ihre [[Vernunft]] ist. Von daher ist Lernen eine [[Tätigkeit]] der [[Sinne]], des [[Verstandes]] und der [[Vernunft]], durch welche eine [[Beziehung]] zu einem äußeren [[Gegenstand]] hergestellt wird, wie sie der [[Wahrnehmung]] entspricht, ohne diese wesentlich zu [[beeindrucken]] oder zu ändern, das also ihre [[Wahrheit]] nur als [[Gegebenheit]] bestärkt, als Kenntnisnahme, die unmittelbar keine [[Erkenntnis]] nötig hat. Hierbei ist [[Aufmerksamkeit]] das tragende Moment, durch welche sich Fähigkeiten bilden, worin sich diese Beziehung [[vergegenwärtigt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erfolg von Lernen ist der [[nützliche]] [[Umgang]] mit [[Umständen]], zum einen durch das Wissen um einen Lösungsweg bei einem Konflikt, zum anderen durch die [[Befriedigung]], die das [[Bedürfnis]] erfährt, dessen Verlangen eine Erkundung der Wirklichkeit nach hierauf beziehbaren [[Gegenständen]] und Fähigkeiten ausgelöst hat. Von daher ist Lernen eine vermittelnde Tätigkeit, durch welche Einsicht in notwendige und entwickelnde Mittel für das eigene Leben und Überleben entsteht. Dass dabei auch innere Prozesse (wie z.B. Dopaminausschüttungen) in Gang gesetzt werden, zeigt, dass Lernen selbst eine natürliche [[Intelligenz]] verfolgt, selbst eine [[Natur]]form des [[Lebens]] - sowohl beim Menschen, wie beim Tier - ist (siehe hierzu auch [[Naturempfindung]]). Es ist eine beständige Betätigung der menschlichen bzw. tierischen [[Natur]], die ihre Gegenstände und Fähigkeiten - seien sie unmittelbar selbst natürlich oder gesellschaftlich vermittelt - zum eigenen Nutzen und Sein braucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einsicht in natürliche Zusammenhänge ist aber zugleich die erste Form der Selbstunterscheidung eines [[Wesens]] von seiner [[Natur]]. Indem ich Einsicht erwerbe, lerne ich, es zu verstehen - und damit zu verstehen, was ich [[empfinde]]. Ich lerne zu reflektieren, was meine [[Sinne]] in der [[Wahrnehmung]] eines Gegenstands [[erkennen]], was sie darin an [[Eigenschaften]] zu unterscheiden vermögen, z.B. wie etwas in dieser oder jener Beziehung unterschiedlich wirkt, schmeckt, schmerzt usw. Im Fortgang des Verstehens und Begreifens ist Lernen ein Bildungsprozess des Verstandes und der [[Aufmerksamkeit]], die Entwicklung einer [[Beziehung]] zu einem [[Gegenstand]] und des [[Verhaltens]] im [[Verhältnis]] hierzu. Dieses wird im [[Wissen]] und [[Bewusstsein]] durch die Betätigung und Bestätigung des Verstandenen gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feststellung, dass Tiere und Menschen im Lernverhalten zunächst nicht total unterschiedlich sind, ist dabei durchaus bemerkenswert. Es belegt, dass auch Tiere Verstand und Vernunft haben und Einsicht und [[Wissen]] erwerben - und dass wohl nur deshalb der Mensch auch aus der Tierwelt heraus entstehen konnte. Es bestätigt aber nicht, dass menschliches [[Empfinden]] und [[Fühlen]] dem tierischen gleich ist und sich die [[psychischen]] [[Absichten]] der Menschen mit solchen tierischen Fähigkeiten identifizieren lassen (vergleiche hiergegen die [[Lerntheorie]] von [[Skinner]] und die darauf gründende Verhaltenstherapie). Auch ist Bewusstsein als &amp;quot;Wissen des Seins&amp;quot;, also des Entstehens und Vergehens, des [[Lebens]] und des [[Todes]], erst dem Menschen möglich, weil er durch seine [[gesellschaftliche]] [[Beziehung]] des Wissens sich zu den Bedrohlichkeiten und Möglichkeiten der Natur verhalten und sie sich zum [[Mittel]] seiner [[Geschichte]] machen kann (siehe auch [[Produktionsmittel]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für positivistische Denkansätze ist Lernen reduziert auf Einüben von Verhalten und Gedächtnisleistungen unter bestimmten [[Reizen]] und Stimulationen, gilt dort also eher als eine Aneignung von [[Gewohnheiten]], die durch Anreizung erzeugt werden, also dem Produzenten der Reize unterworfen sind. Darin ist das [[Subjekt]] des Lernprozesses aus einem fremden Zweck bestimmt, der vermittelst &amp;quot;Lebenserfahrung&amp;quot; und durch Reizkontrolle wirksam wird. Hierdurch wird das gegebene [[Leben]] immer als notwendige Lebensform von Gegebenheiten verstanden und diese zum Subjekt jedweder Entwicklung und Geschichte fixiert. Von daher bilden sich die Sinne nach dem aus, wofür sie tätig sein müssen (so ähnlich war auch die [[Widerspieglungstheorie]] von Lenin verstanden worden und hatte zum Teil für den sogenannten [[dialektischen Materialismus]] nach Stalin gegolten). Dies hat natürlich nichts zu tun mit Verstand und Verstehen, gegenständlicher Beziehung und Aufmerksamkeit, sondern reflektiert sich ausschließlich in dem Verhältnis von Anreiz und Reizkontrolle und wird methodisch in der Didaktik der Pädagogik umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Naturwissenschaft wird Lernen als neuronaler Prozess der Körperentwicklung verstanden, in welchem die Neuronen sich in der Konkurrenz ihrer Durchsatzkraft bahnen und jene sich als neuronale Struktur niederschlagen, welche die gesamte Aufmerksamkeit des Organismus am meisten erheischen. Lernen wird hier also als Einübung der Sinnesorgane auf ihre Funktionalität hin verstanden, die sich wesentlich in der Ausformung des Nervensystems und Gehirns gestaltet. Lernen bewirkt nach dieser Auffassung eine reizbestimmte Nervenbahnung im Gehirn und die neuronalen Verknüpfungen werden als Lernerfolge körperlich fixiert und bestimmen weitgehend die Entscheidungsfähigkeit &amp;quot;des Organismus&amp;quot;, welche überhaupt auch als Natur des &amp;quot;menschlichen [[Willens]]&amp;quot; angesehen wird. Hier wird also die Ausbildung neuronaler Strukturen beobachtet, die eine Stetigkeit der Verarbeitung von Sinneseindrücken befördern würden, die sich in jungen Lebensjahren noch ganz in der Anpasssung an die Umwelt entwickeln, und mit dem Alter rigider gegen sie werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begründet wird dies gerne durch die Entwicklung und den Aufbau neuronaler Verknüpfungen, der Entstehung von bestimmten Synapsen nach Maßgabe des Verknüpfungsbedarfs und des hierbei aktivierten Zellstoffwechsels. Hieraus ergeben sich neuronale &amp;quot;Baumstrukturen&amp;quot; einer Verknüpfungslogik, die je nach organischem Erfolg für den &amp;quot;Organismus im Ganzen&amp;quot; (siehe [[Körper]]) gelernt würde und die für ihn erfolgreichen Lernerfahrungen neuronal etwa so speichern, wie auf einer Computerfestplatte. Die gewöhnlichen Verknüpfungen werden damit quasi naturalisiert und zur [[Gewohnheit]] einer Naturverküpfung im [[Gedächtnis]], die nur schwer zu durchbrechen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt für solche &amp;quot;Erkenntnisse&amp;quot; vor allem die Anschaulichkeiten der Miskroskope, Computertomogramme und Tests unter Laborbedingung, nicht aber Untersuchungen, welche in der Freiheit von Entwicklungsprozessen vor allem in der Überwindung von Krisen und in ihrem Entwicklungsverlauf, also als Langzeitanalyse von Bewältigung durch Selbsterneuerung (siehe [[Kritik]]) gemacht worden wären. Von daher sind die Untersuchungsbedingungen selbst schon nur konservativ. Sie konservieren, was die bisherige Geschichte anschaulich ergeben hat, nicht aber, was wirkliche Geschichte im Lernprozess ausmacht, der nach wie vor ein wesentlich sozialer Prozess ist, der auch weit über den einzelnen Körper und seiner &amp;quot;Lernerfolge&amp;quot; hinausgreifen muss, soll die gesellschaftliche Geschichte der Menschen auch menschlich fortbestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Seite der Auffassung von Lernen als natürlicher Gewöhnungsprozess, wenn sie selbständig für sich begriffen wird, tendiert dazu, Lernen als einen bloßen Prozess der Sinnesorgane und Neuronen zu begreifen, welcher unabhängig von [[Wissen]] und [[Bewusstsein]] verlaufe, nichts mit Verstehen und Reflexion des Gegebenen zu tun habe, sondern umgekehrt ihm unterworfen sei und sogar die Prozesse der Willenbildung im Menschen erklären würde (siehe hierzu Freerk Huisken: [[Kritik der Bremer Hirnforschung]]). Der Verstand selbst wäre damit ein bloßer Akt der zu einer Natur abstrahierten Geistestätigkeit. Der Streit um eine naturwissenschaftliche Begründung von Geistestätigkeit bzw. deren Neudefinition als bloß hirnelektrisches Ereignis hat die Deterministen auf der wisseneschaftlichen Bühne gestärkt. [[Kritik]] wäre demnach - wenn überhaupt möglich - dann lediglich ein Akt der Irritation des Ablaufes, an und für sich zwecklos, kritisches Lernen quasi unvernünftig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Begriff des Lernens haben sich schon immer die gegensätzlichsten Denkmethoden gerieben (siehe hierzu auch [[Skinner]]). Durch Lernen können Menschen sowohl den [[Verhältnissen]] unterworfen werden, wie sie darin auch verstehen können, was diese ausmacht. Das ist ein Widerspruch im Begreifen selbst. Einerseits muss dieses frei von den Mächten und Wirkungen des Gegeben sein, zum anderen macht alleine die [[Beziehung]] hierauf den praktischen [[Sinn]], der sich dabei entwickelt. Je nach der [[Beziehung]] des Lernenden zum Gegebenen (oder zum Lehrenden), je nach den [[Empfindungen]] im Lernprozess, kann sich darin diese Beziehung geltend machen; z.B. als [[Gedanken]], die dazwischen treten oder [[Zweifel]], die [[Denken]] nötig machen oder Impulse, [[Erregungen]] und [[Gefühle]], welche Verstand und Vernunft irritieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von da her enthält Lernen alle Lebensprobleme, die Menschen in der Kultur und mit ihr haben. Es geschieht nicht voraussetzungslos und verlangt doch die Unbestimmtheit einer sinnlichen Beziehung, die Freiheit von Zweckhaftigkeit und [[Nützlichkeit]]. Wo der Nutzen eines Nachvollzugs sich schnell einstellt (z.B. Computerspiele), muss von einem Lernprozess nicht die Rede sein. Es ist dann der Erwerb einer neuen [[Gewohnheit]], unmittelbares Aufnehmen von notwendigen Handlungen für bestimmte Ziele. Die Probleme mit dem Lernen, entstehen in der Distanz zum Gegebenen, die in dem Maße zunimmt, wie es keinen Sinn macht, sich hiervon zu distanzieren. Je unmittelbarer ihre Bestimmung, je näher es an der [[Wahrnehmung]] ist, desto [[gleichgültiger]] wird die Vernunft und desto seltener werden sich in der Lernbeziehung Zweifel am Gegebenen einstellen. Sie können nur aus menschlichen Beziehungen kommen und stehen von vornherein im Gegensatz zum Glanz der Welt. Lernen, das sich diesem Glanz unterwirft und in didaktischen Methoden nachäfft, wird Lernende zum Moment des Gegebenen bilden und ihre Selbstunterwerfung als [[gewohntes]] [[Selbstgefühl]] antrainieren. Hierfür gibt eine ganze Sparte der Psychologie, die Lernen als allgemeines Problem versteht, das am Menschen, und nicht in seiner Beziehung zum Gegebenen liegt: Die [[Lerntheorie]]. Sie ist ein Resultat der [[Aufklärung]], die sich besonders bei Pädagogen und Psychologen zumindest für die Handhabung ihres Jobs nützlich macht. Aber eigentlich kann Lernen nur die Auseinandersetzung mit einem bestimmten Stoff auf der Basis von Wissen sein. Allerdings setzt dies auch voraus, dass es Wissen gibt, das in die Gewissheiten des Lernenden eingehen kann. Dies ist ein Wissensproblem und kein Lernproblem. Im Lernprozess greifen alle Kulturprobleme ineinander und stellen ihre Nervosität offen heraus. Es ist das Dilemma der [[Pädagogik]], sich hierin ohne eigenen gesellschaftspolitischen Standpunkt zu verhalten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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