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	<title>Luxus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-04T08:59:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Luxus&amp;diff=738&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:40:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der gesamtgesellschaftliche Warenumschlag vollzieht sich auf den Märkten, wo die Produkte als [[Waren]] erscheinen und als Waren verbraucht werden. Darüber hinaus gibt es ein [[Mehrprodukt]], das einen [[Mehrwert]] darstelllt, der zum Teil aus Vorsorge nötig ist, zum Teil aber auch einen Luxus in Warenform darstellt, und schließlich auch [[Geld]], worin [[Mehrwert]] jenseits der Warenkörper fortbesteht. Als Luxus kann man daher auch Produkte verstehen, die nicht nur Werträger, sondern zugleich [[Kulturgüter]] ohne gewöhnlichen [[Nutzen]] darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was über notwendige Investitionen, den Verzehr und die [[Vernutzung]] der produzierten Güter hinaus besteht oder auch als Produkt einer [[Kulturarbeit]] existiert, ist ein [[Kulturgut]], das im Unterschied zum [[Gebrauchsgut]] menschlichen [[Reichtum]] als kulturelles [[Mehrprodukt]] im Privatbesitz (siehe auch [[Privateigentum]]) darstellt. Luxus ist daher unter der [[Bedingung]] kapitalistischer Verhältnisse ein Produkt, das nicht aus [[notwendiger Arbeit]] hervorgegangen ist, also nicht Teil der notwendigen [[Reproduktion]] der Menschen ist, also nicht ihrem [[gewöhnlichen]] [[Lebensstandard]] entspricht, sondern de facto als Luxusprodukt [[privaten]] [[Reichtum]] darstellt, dessen Individualität auch einen [[kulturellen Wert]] darstellt, z.B. als Unikat, das als reines konkretes [[Mehrprodukt]] auch der Wertsicherung des Geldes dienen kann. Solche Werte, wie sie sich in Kunstwerken oder Sammlerobjekten darstellen lassen, werden z.B. auch von Banken als Wertsicherung hergenommen, die gegen inflationäre Geldwerte gehortet werden. So kann auch ein Auto, das meist doch ein gewöhnliches Gebrauchsgut (siehe [[Gebrauchswert]]) ist, auch ein Kulturgut sein, wenn es z.B. ein Sammelobjekt ist oder als [[Luxus]]artikel nur einen abgehobenen Lebensstandard vermitteln soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luxusgüter sind nicht nur ökonomische Mehrprodukte, die über die gesellschaftliche Reproduktion hinaus ihren Wert bewahren, sondern auch unmittelbare Produkte von [[Kulturarbeit]]. Sie werden dann als [[Kulturbesitz]] zu einem [[Wert]] für sich (z.B. Bildung, Kunstwerke, Architekturen, Gedenkstätten, Filme und Aufführungen aller Art), der nicht aus der [[durchschnittlich]] aufgewandten Arbeitszeit, sondern aus der besonderen Einzigartigkeit und Privatheit des Luxusguts resultiert. Dessen Maß ist die gesellschafliche Unerreichbarkeit, die gesellschaftliche [[Abwesenheit]] des Luxusguts, seine Abgetrenntheit (siehe [[Isolation]]) von den gewöhnlichen Lebensverhältnissen. Jenseits der Lebensmittel und also auch abstrahiert von ihren [[nützlichen]] [[Eigenschaften]] sind Luxusgüter letztlich Gestaltungen von eigener [[Wahrheit]], Gegenstände der [[Wahrnehmung]], wie sie wirklich wahrgehabt werden, ohne [[wirklich]] gesellschaftlich zu sein. Ihre Wirkung verbleibt im innern der Menschen. Als solche stellen sie aber auch nur Kultur dar, wie sie [[erlebt]] wird. Ein Luxusgut ist eine [[Gegenstand]] oder ein [[Ereignis]], worin Menschen ihre [[Beziehung]] erleben und sich darin auch selbst als Mensch [[wahrhaben]], weil sie [[wahrnehmen]], was sie selbst in der Beziehung auf andere sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ihre einzigartige Ausschließlichkeit stellen Luxusgüter meist auch eine [[Kulturmacht]] dar. Vom[[fiktiven Kapital]] werden sie gerne zur wertmäßigen Fixierung von Kulturmacht verwendet, um ihm eine kulturelle Deckung zu verleihen. Aber auch im ganz alltäglichen Gebrauch werden bestimmte Ereignisse (siehe z.B. [[Kulturveranstaltungen]]) und Persönlichkeiten oder Geschlechtseigenschaften zu Trägern von Kulturmacht (siehe z.B. [[Idole]]), wenn sie in der Form einer Kulturmächtigkeit erscheinen (z.B. durch [[Medien]] und Propaganda) oder auch als Heilsgestalten für gesellschaftliche Sehnsüchte. Allgemein sind Luxusgüter lediglich Inhalt von [[Kulturbesitz]] (siehe auch [[Feudalkapitalismus]]).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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