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	<title>Massengefühl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:40:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Was immer auch geschieht: Nie darfst du so tief sinken, von dem Kakau, durch den man dich zieht, auch noch zu trinken.&amp;quot;Erich Kästner (1899 - 1974)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Krisen einer [[abstrakten Gesellschaft]] [[verwirklichen]] sich in der Aufzehrung [[zwischenmenschlicher]] Verbindlichkeiten durch die massenhafte [[Einverleibung]] von [[Gefühlen]], in denen [[bürgerliche]] [[Selbstverständlichkeiten]] sich [[gesellschaftlich]] verbinden lassen, durch die eine [[abstrakte]] [[Notwendigkeit]] der [[politischen Kultur]] verbindlich wahrgemacht wird. Massengefühle stellen die [[Vergemeinschaftung]] von [[toter Wahrnehmung]] dar. Sie offenbaren, was den Menschen an [[Wahrheit]] fehlt, was ihnen nötig ist, um eine [[abwesende]] [[Wahrheit]] zu [[vergegenwärtigen]], ihren Tod durch eine verbindlich gemachte [[Masse]] zu substantivieren. Von daher wirkt in Massengefühlen ein kollektiver [[Selbstverlust]], der die verlorene [[Substanz]] von [[selbstlos]] gewordenen [[Selbstgefühlen]] zu einer [[Gefühlsmasse]] versammeln und als diese veranstalten (siehe hierzu auch [[Ereignisproduktion]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Verhältnissen]] der [[Selbstgefühle]] entstehen mangels [[substanzieller]] [[Inhalte]] immer wieder [[Zweifel]] an der [[Gewissheit]] ihrer [[zwischenmenschlichen Beziehung]], weil darin die Position der einen Beziehung immer nur die [[Form]] für den [[Inhalt]] der anderen, wie auch umgekehrt diese bloße [[Form]] ihres [[Andersseins]], unerfülltes Verlangen nach der Änderung ihrer [[Inhalte]] sein kann. Der ästhetische Wille verlangt daher nach einer [[allgemeinen]] [[Form]] ihrer subjektiven Wirkungen, nach einem [[objektiven Gefühl]], in dem sie für sich und allen gemein dargestellt sind, um sich schließlich in einem [[objektiven Selbstgefühl]] zu [[verallgemeinern]], das die Menschen nurmehr in dem [[erkennen]] können, was es mit ihnen macht un wozu es sie zu einm [[Massengefühl]] treibt (siehe auch [[Trieb]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Zusammenbruch geselschaftlicher [[Lebensverhältnisse]] (siehe [[Krise]]) sehnen sich die zur Vereinzelung ihrer [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] verdammten Individuen nach einer [[heilen Welt]], einer [[allgemeinen]] Individualmacht, die ihre vereinzelten [[Gefühle]] zum Massengefühl einer [[Massenpsyche]] zusammenführt. Dieses [[bezieht]] über eine massenhaft angereicherte [[Egozentrik]] einen eigenständigen [[Nutzen]], das wie ein [[verselbständigter]] [[Gemeinsinn]] die [[Isolation]] der [[Selbstgefühle]] aus den [[allgemeinen]] [[Errregungen]] ihrer [[Ohnmacht]] zum [[Schein]] einer gesellschaftlichen Macht kultiviert. In deren [[Scheinwelt]] zergliedert ihre [[Abstraktionskraft]] die Inhalte ihrer [[Beziehungen]] und unterwirft sie einem [[objektiven Selbstgefühl]], das keinen [[Verstand]] mehr nötig hat (siehe hierzu auch [[Massenkultur]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn die Tätigkeit der wirklichen Menschheit nichts als die Tätigkeit einer Masse von menschlichen Individuen ist, so muß dagegen die abstrakte Allgemeinheit, die Vernunft, der Geist im Gegenteil einen abstrakten, in wenigen Individuen erschöpften Ausdruck besitzen. Es hängt dann von der Position und der Einbildungskraft eines jeden Individuums ab, ob es sich für diesen Repräsentanten &amp;quot;des Geistes&amp;quot; ausgeben will.&amp;quot; [[(MEW Bd. 2, S. 90)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Masse ist ein Gemenge [[abstrakter]] [[Beziehungen]], deren [[Sinn]] sich im [[Zweck]] einer [[körperlichen]][[Verdichtung]] [[aufhebt]] und zu einer leibbhaftgen [[Abstraktionskraft]] wird. Darin vereinigt sich die [[Kraft]] der [[Menge]] im Maß der [[Dichte]] ihrer [[Ungewissheit]], der [[Abwesenheit]] ihrer [[wirklichen]] Bezogenheiten durch die [[Gegenwärtigkeit]] bzw. [[Anwesenheit]] ihrer [[abstrakten]] [[Elemente]], ihrer [[Begriffssubstanz]]. Zum Massengefühl wird eine [[Gefühlsmasse]], die in der Vergemeinschaftung ([[Verallgemeinerung]]) der [[Gefühle]] ihren [[Sinn]] für den [[Einzelnen]] auflöst. Indem die [[objektivierten Gefühle]] einer Masse von Menschen (siehe [[Massenmensch]]) als Formation eines entleerten [[Selbstgefühl]]ls sich unendlich verdoppeln und sich als [[Masse]] seiner [[Selbstbezogenheit]] abstrakt bestärken, entwickelt sich ein [[Gemeinsinn]], der als [[objektives Gefühl]] allgemein verbindlich, weil er einen Sinn für die Masse ohnmächtig gewordener [[Selbstwahrnehmunge]]n stiftet und dadurch kulturell mächtig wird (siehe auch [[Gesinnung]]). Mit der [[Aufhebung]] ihrer einzelnen [[Wirklichkeit]]wird die [[Nichtung]] einer gesellschaftlichen [[Wahrnehmung]] betrieben und die [[Langeweile]] ihrer Inhaltslosigkeit zur kulturpolitischen [[Macht]]einer [[seelisch]] [[verallgemeinerten]] [[Sebstwahrnehmung]] (siehe auch [[Archetyp]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese lässt dann in der [[Masse]] den einzelnen Menschen wie eine übermächtige [[Wahrheit]] seiner [[Isolation]] ersscheinen, worin er sich als das [[empfinden]] kann, wovon er in [[Wahrheit]]ausgeschlossen ist. Und in dieser erhabenen [[Ausschließlichkeit]] hat er sich als Moment seiner vereinzelten [[Natur]] (siehe hierzu auch [[Körperfetischismus]]) in einer [[allgemein]] übernatürlichen [[Notwendgkeit]] wahr, einer [[Übermenschlickeit]] die ihm eine objektive [[Gleichgültigkeit]] seiner [[Selbstwahrnehmung]] vermittelt. Im [[Dasein]] der vergemeinschafteten [[Gefühlsmasse]] findet er sich in einem [[abstrakt allgemeinen]] [[Selbstgefühl]] wieder und [[empfindet]]sich selbst als [[Sache]] einer [[körperlichen]] [[Allgemeinheit]], worin er sich zwangsläufig über sich selbst erhebt (siehe [[Selbstlosigkeit]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für jeden [[Einzelnen]] lässt sich darin dann auch das finden, was er für sich nicht mehr [[empfinden]] kann (siehe [[tote Wahrnehmung]]), was ihn mit allem gemein macht und er seine Selbstwahrnehmung durch andere totalisieren muss (siehe hierzu auch [[Kult]]). Das Massengefühl setzt sich somit zusammen aus aus einem massenhaft ausgeschlosenem [[Selbstgefühl]], das durch seine [[Dichte]] (z.B. bei Massenveranstaltungn) sich im [[Gefühl]] von einer [[objektiven]] [[Masse]] auch [[subjektiv]] als [[Masse]] [[entfremdeter]] [[Regungen]] auflädt, sich daher durch entsprechenden [[Idole]] auch leicht [[erregt]] und [[fanatisiern]] lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zu einer [[Gefühlsmasse]] wendet sich ds [[Massengefühl]] gegen das [[Selbstgefühl]] der [[Einzelnen]], weil es auf die Einheit bzw. Vereinigung seiner erregten [[Gemeinschaft]] zielt (siehe hierzu auch [[symbiotische Selbstbehauptung]]). In der [[Vermassung]] von [[Gefühlen]] vereinigt sich die [[Kraft]] der [[Menge]] im Maß der [[Dichte]] ihrer [[Ungewissheit]], der [[Gegenwärtigkeit]] bzw. [[Anwesenheit]] ihrer [[abstrakten]] [[Elemente]], der [[Begriffssubstanz]] ihrer Empfindungslosigkeit. Denn Masse ist die Beschreibung einer unbestimmten [[Quantität]], die Vermengung von Vielem durch ihre [[Verallgemeinerung]] in einem [[bestimmung]]slosen Zusammengehen unterschiedlichster [[Qualitäten]], die nur durch ihre [[Dichte]] über eine [[Kraft]] ihrer [[Wirklichkeit]] verfügen. Vieles wird auf diese Weise zu einem Gemenge wie etwas [[Ganzes]], das nichts [[Ganzes]] zum Inhalt hat, sondern gerade hiervon [[abstrahiert]]. So bekommt jede [[Masse]] eine eigene Substanz ihrer [[Form]], die als [[Formbestimmung]] durch die [[Abstraktionskraft]] ihrer [[Begriffsssubstanz]] sich aus ihrer bloßen [[Masse]] mit einer unbestimmten [[Kraft]] aufdrängt (siehe [[Begriffsgröße]]), die dadurch leicht &amp;quot;von Sinnen&amp;quot; ist, sich zu einer inneren Gewalt [[verselbständigen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 In der [[Masse]] herrscht das [[abstrakt Allgemeine]] in seiner bloßen, aus beliebigen Inhalten abgezogenen [[Energie]]. Vieles wird auf diese Weise zu einem Gemenge wie etwas [[Ganzes]], das nichts [[Ganzes]] zum Inhalt hat, sondern gerade hiervon [[abstrahiert]] und sich hierdurch totalisiert, sich in seiner Form zuammenschließt. In der [[Masse]] herrscht das [[abstrakt Allgemeine]] in seiner bloßen, aus beliebigen Inhalten abgezogenen [[Energie]]. Es gehen daher die einzelnen Unterschiede nicht einfach unter. Sie heben sich in ihrer [[Bestimmtheit]] auf und verwandeln sich in eine [[Kraft]], die der [[Formbestimmung]] ihrer [[Verhältnisse]] die [[Energie]] ihrer [[Abstraktionskraft]] verleiht, sodass diese in deren [[Verselbständigung]] selbst zum [[Antrieb]] einer gemeinen Menge werden kann, die jeden [[Sinn]] für sich verloren hat. Im Vakuum ihrer Sinnlosigkeit wendet sie ihre zunächst ungerichtete Nervosität in eine [[Gewalt]] gegen sich und andere und verfüllt sie mit [[beliebigen]] Inhalten, soweit sie sich durch diese weiter aufladen kann (siehe [[schlechte Unendlichkeit]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn [[Selbstgefühle]] sich als Massengefühl zu einer [[Gefühlsmasse]] vereinen, verschmielzen sie alleine schon durch ihre [[Masse]] zu einem übermächtigen [[Selbstgefühl]], worin sie sich groß und stark empfinden.Im Massengefühl bestärken sich in [[Wirklichkeit]] ohnmächtige Menschen, die sich in ihrer [[Selbstgefühle]] als [[Massenmensch]] [[wahrhaben]], wenn sie keine wirkliche [[Beziehung]] in ihren [[Lebensverhältnissen]] finden und sich deshalb nur in [[Gemeinschaft]] [[verhalten]] können, als Gefühlsgemeinschaft auftreten. Darin bestärken sie sich durch ihre [[Masse]], durch das reine [[Quantum]] ihrer [[Gefühle]] in einer Größe, die über ihr wirkliches Menschsein hinausreicht, [[übermenschliche]] [[Gefühle]] als ein [[Selbstgefühl]] der Größe und [[Macht]] produzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Massengefühle entstehen daher in der Versammlung von Menschen, die sich unter der Bestimmung ihrer [[Masse]], durch ihre [[Stimmung]] sich als Mensch verhalten, ausrichten und sich als Glieder einer [[Massenkultur]] bestätigen und ihre [[Befriedung]] in einer [[Gefühlsmasse]] finden und [[haben]]. Darin formuliert sich die Sehnsucht einer geistlosen Welt nach [[Sinn]], den sie für sich verloren hat. Der [[abstrakt menschliche Sinn]] bezieht aus dem vielfältigen Verlust wirklicher [[Empfindungen]], aus der Lebensvielfalt einander [[gleichgültig]] gewordener [[Wahrnehmungen]] eine übersinnliche Gegenwart der bloßen [[Masse]], die sich in ihrer ästhetischen Wirkung hervorkehrt, sich zu einer einfältigen [[Selbstbehauptung]] [[entschlossen]] hat und sich deshalb frei von [[ausschließlicher]] [[Formbestimmung]] - sich aus der [[Isolation]] ihres einfachen [[Meinens]] und Dafürhaltens befreit fühlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Massengefühle sind [[Selbstgefühle]], die sich durch die [[Macht]] ihrer [[Gleichgültigkeit]], der allseits gleichen [[Geltung]] in ihrer [[Abstraktion]], zu einer [[Gefühlsmasse]] [[verdichtet]], zu einer [[allgemeinen]] Selbstüberhöhung werden, die in ihrer bloßen [[Masse]] alle [[Empfindungen]] beherrscht und hierdurch ein übermächtiges [[Selbstgefühl]], eine gefühlte [[Übermenschlichkeit]] erzeugen, durch das sich ihre [[Selbstbehauptung]] auch als eine übermächtige, eine &amp;quot;überwältigende&amp;quot; Empfindung wahrmacht. Aus der [[Gefühlsmasse]] einer Menschen[[menge]] entstehen Massengefühle, wenn sich [[Gefühle]] als Lebensäußerungen in der [[Masse]] von Menschen in einem durch ihre abstrakte Gemeinschaftlichkeit bestimmten Sinn wahrhaben, durch den sie die Sehnsucht ihrer [[Selbstgefühle]] stillen, deren Mangel an wirklicher Empfindung überwinden. Die [[Gemeinschaft]] der Gefühle versammelt [[körperlich]], was im [[Einzelnen]] keine [[Anwesenheit]] hat, was isoliert von anderen lebt. Es wird von daher in einem Massengefühl wie eine Beglückung wahrgenommen, die der Gemeinschaftskörper des Masssengefühls bereitet. Doch was sich dabei vereint ist lediglich die körperliche [[Erlebensform]], die Vermengung von Regungen zu Erregungen, die gute wie schlechte Gefühle in einem Massengefühl ihrer [[Körper]] vereint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Massengefühl ist daher nicht nur ein Gefühl in der Masse, sondern vor allem ein Zusammenschmelzen von massenhaften Wahrnehmungen, die sich in einer Gefühlswelt von unterschiedslosen Regungen bestärken, in denen sich ihre Empfindungen selbst nur noch aus ihnen erregen und füt die Wahrnehmung zu Gefühlen verdoppelt werden, die ihre Regungen aufgehoben haben. Von daher werden Gefühle in einer Polarisierung prominent, welche die [[Masse]] nicht nur reflektiert, sondern auch &amp;quot;ansteckt&amp;quot;. Das Massengefühl verlässt die Passivität einer [[Gefühlsmasse]] und wird aktiv, sucht seine allgemeine [[Selbstverwirklichung]] durch seine [[akkumulierte]] [[Kraft]], seine [[abstrakte]] [[Gewalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Basis hierfür ist die [[Empfindung]] der Masse. Wenn die Menschenmassen sich in einem bloßen Gemenge der Gefühle [[ereignen]], wird diese Empfindung auch potenziert und kehrt sich auf dieser Grundlage zu ihrer [[Gefühlsmasse]], zu ihrem Massengefühl um, in welchem die hierbei prominent gewordenen [[Gefühle]] richtungsweisend werden. Und diese beherrschen in ihrer [[Ereignis]]haftigkeit die einzelnen Gefühle, die aus der [[Isolation]] hervorgetreten sind: Sie beherrschen diese, indem sie ihnen jede [[Gegenwärtigkeit]] nehmen. Von daher können Kulturereignisse unmittelbar zu einer politischen [[Mystifikation]] werden, indem sich darin jedes Gefühl im Gemenge der Gefühle verzaubert und für jede [[Selbsttäuschung]] bereit steht, weil darin das Gefühl einen Massenkörper bekommt, der ihm seine Wahrnehmung enteignet, sie in der Masse [[einverleibt]]. und sich von daher ihr [[entfremdet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Masse]] von Menschen, in Ansammlungen von [[Selbstgefühlen]] in sportlicher, kultischer, religiöser oder politischer [[Gemeinschaft]] entstehen [[Gefühle]] die sich aus dem [[Ereignis]] der massenhaften [[Anwesenheiten]] heraus zu einer Einheit ver[[dichte]]n, die für den einzelnen Menschen nicht ist, etwas, das seine [[Isolation]] ausmacht, die gerade im Massengefühl einer [[Gefühlsmasse]] aufgehoben ist. Es die [[körperliche]] Umkehrung, die [[Negation]] der gewöhnlichen Lebensgefühle, in denen [[Gefühle]] zusammenkommen, die für sich nicht sein können und die den einzelnen Menschen in ungeahnten Übermut reißen können, weil sie das sind, was er nicht fassen kann (vergleiche z.B. missionarische oder [[psychologische]] Erweckungsveranstaltungen oder die [[Familienaufstelungen]] [[Bert Hellingers]]). Für den einzelnen Menschen sind das zwar [[verkehrte]] Gefühle, doch gerade die Verkehrung entzieht ihm seine Not, da sie sich durch ihre [[Dichte]] schon aller [[Notwendigkeit]] enthoben hat, die seiner Verlassenheit entspricht. So findet der verlassene Mensch zu einem [[Gott]], einem Idol oder einem [[Heil]], das ihm seine Gottverlassenheit austreibt - wenigstens solange, wie der Gefühlsrausch der [[Masse]] anhält. Das Massengefühl ist ein Rausch, der die Masse der [[Gefühle]] als Suchtmittel [[nutzt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Massengefühl ensteht daher in der massenhaften Produktion von [[Selbstgefühl,]]sei es durch Rede, Provokation, Kunst oder anderer Mittel des [[Populismus]]. Es ist hierfür lediglich eine Masse von Menschen vorausgesetzt, die sich in einen [[Gemeinsinn]] einstimmen lassen, ganz besonders dann, wenn diese Gefühle vertauscht, individuell gebrochen, für sich unglücklich sind. Hierzu dienen vor allem Massenveranstaltungen, wie z.B. Konzerte oder Sportereignisse, - eben die Events, die schon weitgehend Kult geworden sind. Darin geschieht eine höchst sonderbare Verwandlung in den Individuen, die im Grund eihrer Isolationgeschuldet ist: Die massenhafte Produktion von Selbstgefühl durch die Masse und für die Masse. Was z.B. in der Musik noch Ausdruck von [[Gefühlen]] sein kann, wird so in der [[Eventkultur]] zur Produktion von einem hoch verdichteten [[Selbstgefühl]], einem [[Gefühl]] für jeden, der sich dabei durch die [[Energie]] der [[Dichte]] selbst vergessen kann oder vergessen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Beziehung]] auf andere Menschen, [[Gegenstände]] oder [[Ereignisse]] reflektieren sich [[Gefühle]] aus [[Empfindungen]], aus denen sie [[bestimmt]] waren, die an sich zeitlos im [[Gedächtnis]] verbleiben können, das sie in ihrer [[Abwesenheit]] [[erinnert]]. Von daher sind sie an und für sich nicht unbestimmt, jedoch nur in der [[Form]] der [[Anwesenheit]] dieser [[Beziehungen]] wahr. Doch in ihrer Aufhäufung durch die [[Abwesenheit]] von [[widersprechenden]] Empfindungen, durch deren [[Isolation]], worin sie sich zwangsläufig [[abstrakt]] und also [[fremd]] werden, verlieren sie ihre bestimmte Inhalte mit der [[Dichte]] ihrer Fremderfahrungen. In der [[Masse]] solcher [[Gefühle]] entsteht in den Menschen eine Gefühlsmasse, die ihre [[Psyche]] beherrscht. Darin radikalisieren sich deren [[Erregungen]] zu einem Erregungssturm, der auch auf die [[Masse]] der [[Gefühle]] zurückwirkt. Im [[Verhältnis]] zu dieser entsteht eine Wechselwirkung der inneren [[Isolation]] mit der immer äußerlicher werdenden [[Wirklichkeit]] eines [[Verhältnisses]] innerer und äußerer Gefühlsmassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch [[psychische]] Beziehungen (siehe hierzu auch [[Sekte]]) können hierduch selbst [[Formbestimmungen]] wirksam werden, die in der Abwesenheit der Empfindungen eigene Verhältnisse schaffen, denen [[Absichten]] entspringen, die ihre Empfindung [[entgegenwärtigen]] (z.B. [[Konsum]] der Anwesenheit im bloßen [[Erleben]], [[Liturgie]] oder ein sonstwie gearteter [[ästhetischer Wille]]). Zudem können diese Inhalte auch durch [[Gefühlsurteile]] [[gegenständlich]] [[bewahrheitet]] oder auch selbst noch produziert werden durch bestimmte Verselbständigung von Kulturen und können sich auch im [[Kult]] als Medium einer [[Selbstaufhebung]] [[vergegenwärtigen]]. Von daher werden die unterschiedlichsten Gefühle in einer Bestimmung zu einer [[Meinung]] vereint, die alle [[Selbstbezogenheiten]] in sich [[aufhebt]], die sie inzwischen angereichert haben und zugleich selbständig - z.B. als Kult einer [[Selbstveredelung]] - hiergegen steht. In dieser Vereinigung von Selbstbezogenheit existieren die eigenen [[Gefühle]] dann lediglich als [[Masse]], in welcher sich die gegensätzlichsten Selbstbeziehungen in der [[Symbiose]] einer [[Bewegung]] verbrüdern und in ihrer [[Allgemeinheit]] aufheben, einer [[abstrakten]] [[Allgemeinheit]], die lediglich eine Masse von Gefühl ist, die als Gefühlsmasse wirksam wird (siehe auch [[Massenpsyche]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gefühlsmasse ist daher eine in ihrer Masse allgemeine aufhobene abstrakte Beziehung von [[Selbstgefühlen]], die massenhafte [[Selbstbeziehung]] in einem verschmolzenen Gefühls[[erlebnis]], die durch [[Gefühle]] entsteht, welche sich aus [[Empfindungen]] in der [[Dichte]] [[anwesender]] Menschen gleicher Gefühle ergeben. Es entsteht hierbei eine [[ästhetische]] Verdichtung der Gefühle, die sich aus der [[Körperlichkeit]] der Menschen ergibt, der Art und Weise, wie sie sich äußern und bewegen. Sie assozieren hierdurch Inhalte ihres [[Selbsterlebens]] zu einer eigenen [[Masse]] des Gefühls, das sich darin von jeder [[Empfindung]] löst, sich also in der [[Selbstwahrnehmung]] entgrenzt und zu einem allgemeinen [[Selbstgefühl]] wird. Hierdurch erfährt das Gefühl in der Gefühlsmasse eine [[magische]] Dimensionen (siehe hierzu auch [[Fanatismus]]) und erzeugt von daher [[Erregungen]], die außer Kontrolle sind.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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