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	<title>Massenpsyche - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Massenpsyche&amp;diff=758&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Massenpsyche&amp;diff=758&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:40:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Wollt ihr den totalen Krieg?&amp;quot; (Joseph Goebbels, Februar 1943)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gefühle]] entstehen und leben durch [[Empfindungen]], aus denen sich die [[Substanz]] ihrer [[Wahrnehmung]] [[fortbildet]]. In den [[befriedeten]] [[Beziehungen]] von [[Bildungsbürgern]], die ihre [[Verhältnisse]] auf der [[Vergemeinschaftung]] ihrer [[Erlebnisweisen]] gründen, werden die [[Empfindungen]] [[existenziell]] [[ausgeschlossen]]. Die [[Empfindungen]], aus denen sich ihre [[Gefühle]] [[entwickelt]] hatten, sind dadurch [[abwesend]] und wirken in ihrer [[Abwesenheit]] durch ihre [[Abstraktionskraft]] als [[Selbstgefühle]] [[verselbständigte]] [[Empfindungen]], die eine ihnen selbst [[äußerliche]], eine in sich und durch sich [[verkehrte]] Selbstvergewisserung ihrer leblos gewordenen [[Gefühle]] betreiben (siehe auch [[Selbstgewissheit]]). Die [[Selbstverständlichkeit]] der hierdurch [[abgetöteten Wahrnehmungen]] verlangt für ihren Selbsterhalt nach einer [[psychischen]] [[Gemeinschaft]] (siehe auch [[Gemeinsinn]]), die in sich keinen [[Sinn]] finden kann und auch außer sich völlig [[entgegenständlicht]] ist. In dieser [[absoluten]] [[Entwirklichung]] der [[Selbstwahrnehmungen]] entsteht eine Massenpsyche aus einer [[Lebensangst]] ihrer [[Gefühlsmasse]], die ihre [[Selbstgerechtigkeit]] im [[Trieb]] ihrer [[Masse]] ernährt. Das löst schließlich die [[Gewissheiten]] ihrer [[einzelnen]] [[Wahrnehmungen]] aus den ängstlichen [[Selbstwahrnehmungen]] in den Lebenswelten [[zwischenmenschlicher Verhältnisse]] durch ihren [[ästhetischen Willen]] in einem [[politischen]] [[Verhältnis]] zu sich selbst auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer [[Selbstentfremdung]] wirken hierdurch die [[persönlich]] [[fremden]] [[Massengefühle]] und erzeugen die [[Gesinnung]] einer [[Sehnsucht]] nach einem [[übermenschlichen]] [[Sinn]], der über die [[Mystifikation]] ihrer [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] zu einem [[allen gemeinen]] [[psychischen]] [[Subjekt]] wird (siehe hierzu [[Volk]]), das ihrer Kontrolle entgeht, wiewohl sie sich als [[Teil]] hiervon verstehen und sich darin zugleich [[verallgemeinert]] finden. Aber in [[Wahrheit]] ist diese [[Allgemeinheit]] für ihren [[einzelnen]] [[Verstand]] unerreichbar und folgt daher der [[allgemeinen]] [[Selbstverständlichkeit]] [[gemeiner]] [[Gesinnungen]]. Darin verschmilzt ihre [[objektiv gewordene Subjektivität]] zu einer [[subjektiven Objektivität]], die ihre [[tatsächliche]] [[Ohnmacht]] mit [[Bildern]] von Feindlichkeiten verfüllt. Darin [[vermitteln]] diese eine [[subjektive]] [[Macht]] einer scheinbaren [[Wahrnehmungsidentität]] durch die [[Selbstgerechtigkeit]] ihrer bloßen [[Masse]] (siehe [[Fremdenhass]]), die sich fortan überall [[vergegenwärtigen]] kann, wo ein störendes [[Objekt]] den [[Bildern]] ihrer übermenschlich gewordenen [[Gesinnung]] unterstellt werden kann (siehe auch [[Judenhass]]). Alles wird somit zu einem [[politischen]] [[Gegenstand]] der vielen gemeinschaftlich versammelten einzelnen [[Psychen]] in der Verelendung ihre einzelnen [[Seelen]] sich hiergegen ermächtigen (siehe auch [[autoritärer Charakter]]). Die Massenpsyche tritt daher überhaupt nur im Zusammensein von Menschen in den [[politischen]] [[Beziehungen]] ihrer [[Gemeinschaften]] auf und scheint von den einzelnen Menschen völlig unabhängig zu sein. Sie besteht ja auch nur aus dem Bündnis von kollektivierten [[Abstraktionskräften]] (siehe auch [[Trieb]]), die sich in einem Verlangen nach einer ihnen persönlich fremden [[Wahrnehmungsidentität]] in ihren Gemeinden und durch sie zu [[befriedigen]] suchen um ihrer [[Selbstentfremdung]] zu entkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner &amp;quot;Massenpsychologie des Faschismus&amp;quot; hatte [[Wilhelm Reich]] in den 1930er Jahren eine psychische Gewalt entdeckt, die er aus einem &amp;quot;Missverhältnis&amp;quot; von sexueller Energie und [[Arbeit]] begründet sah, das sich in einer Charakterpanzerung der Individuen allgemein vermitteln könne (siehe hierzu auch [[autoritärer Charakter]]). Dadurch könne sich in der [[Masse]] der [[Gefühle]] eine [[Gefühlsmasse]] bilden, die sich wie eine &amp;quot;emotionale Pest&amp;quot; ausbreiten, die Abgrenzungen und Abscheidungen und Hass und [[Fanatismus]]provoziert, die eine Staatsgewalt in Gang setzen, die eine [[Hörigkeit]] an jede Ordnungsmacht schon über ihre [[Bürokratie]] durchsetzen kann (siehe hierzu auch Heinrich Mann: &amp;quot;Der Untertan&amp;quot;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wilhelm Reich]] wollte mit seiner massenpsychologischen Theorie eine &amp;quot;triebökonomische&amp;quot; Begründung für eine [[Massenpsychologie]] liefern, durch welche sich der &amp;quot;subjektive Faktor&amp;quot; aus den [[psychischen]] Zwängen der [[Individuen]] in eine [[objektive]] [[gesellschaftliche]] [[Gewalt]] kehrt, welche die Politik als Ordnungsmacht ihres emotionalen Gemenges nach einer eigenen Art von Verwaltung verlangt, die als [[politischen]] Gewalt der [[Bürokratie]] in jeden einzelnen Menschen die Bürokratenseele eines Blockwarts verpflanzt. Ein jeder Mensch, der seine Angst (siehe auch Lebensangst) darin aufhebt, verwaltet sich demnach selbst im Sinne eines Staatssystems und überantwortet seine [[Selbstbeziehung]] der Funktionalität eines [[faschistischen]] [[Staats]] (siehe hierzu [[Systemtheorie]]). Was der [[Staat]] in [[wirtschaftlichen Krisen]] nicht bewältigen kann, lässt sich so über psychische Mutationen einer Massenpsyche überwältigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Bürokratie ist der imaginäre Staat neben dem reellen Staat, der Spiritualismus des Staats. Jedes Ding hat daher eine doppelte Bedeutung, eine reelle und eine bürokratische, wie das Wissen ein doppeltes ist, ein reelles und ein bürokratisches (so auch der Wille). Das reelle Wesen wird aber behandelt nach seinem bürokratischen Wesen, nach seinem jenseitigen, spirituellen Wesen.&amp;quot; [[(MEW 1, Seite 248*ff)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wilhelm Reich]] wollte eine psychoanalytische [[Erklärung]] (siehe auch [[Aufklärung]]) für eine Massenpsyche liefern, mit der er sich allerdings von Sigmund Freuds [[Todestrieb-Theorie]] abgesetzt hat und daraufhin von der Psychoanalytischen Gesellschaft ausgeschlossen wurde. Ein &amp;quot;triebökonomisch&amp;quot; begründetes Verhältnis der [[gesellschaftlichen Subjekte]] ist in der Tat ein [[widersinniges]] Verhältnis, das eine [[Gesellschaft]] von triebbestimmten [[Individuen]] diese selbst als [[triebhaft]] im [[psychoanalytischen]] Sinn [[verallgemeinern]] müsste und damit als [[Erklärung]]zirkulär wäre (siehe [[schlechte Unendlichkeit]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was an seinem Erklärungsansatz aber dennoch interessiert ist die Beobachtung, dass sich in der [[Masse]] von Menschen nicht einfach ein &amp;quot;Unbehagen der Kultur&amp;quot; durchsetzt, sondern in der Masse der Gefühl sich eine eigenständige [[Energie]] einer Gefühlsmasse entfaltet, die an und für sich die gegen die Politik ihres Landes [[gleichgültige]] Menschen so politisieren kann, wie es politisch gewollt ist. Hierdurch werdem aus den Menschen leicht radikale Staatsbürger macht, die durch ihre Bürokratenseele unter einer jeden Obrigkeit folgsam sind (vergl. Hannah Ahrendt: &amp;quot;Die Banalität des Bösen&amp;quot;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu genügt dann schon die Erzeugung einer [[Prominenz]] einer alles versöhnenden [[Verständigkeit]] an der sich die Menschen vereinigen und einen [[reaktionären]] [[Gemeinsinn]] durch [[populäre]] &amp;quot;Anmutungen&amp;quot; beziehen - besonders wenn sich dieser in den Zweck einer allgemeinen [[Gesundung]] stellt, sich als [[Heilserwartung]] in Krisenzeiten z.B. durch [[Kulte]] oder [[Rituale]] vermitteln lässt. Tatsächlich werden über die [[Kulturalisierung]] der [[Masse]] (siehe auch [[Massenkultur]]) Energieen frei, die sich praktisch an alles binden lassen, was heilsam erscheinen kann (siehe hierzu auch [[religiöser Fanatismus]]) oder als [[Heil]] der Menschheit darstellbar ist (siehe hierzu auch [[Elias Canetti: &amp;quot;Masse und Macht - Zähmung der Massen in Weltreligionen&amp;quot;]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Masse]] ist ein Gemenge [[abstrakter]] [[Beziehungen]], deren [[Sinn]] sich im [[Zweck]] einer [[körperlichen]][[Verdichtung]] [[aufhebt]] und zu einer leibbhaftgen [[Abstraktionskraft]] wird. Darin vereinigt sich die [[Kraft]] der [[Menge]] im Maß der [[Dichte]] ihrer [[Ungewissheit]], der [[Abwesenheit]] ihrer [[wirklichen]] Bezogenheiten durch die [[Gegenwärtigkeit]] bzw. [[Anwesenheit]] ihrer [[abstrakten]] [[Elemente]], ihrer [[Begriffssubstanz]]. In der [[Masse]] herrscht das [[abstrakt Allgemeine]] in seiner bloßen, aus beliebigen Inhalten abgezogenen [[Energie]]. Vieles wird auf diese Weise zu einem Gemenge, das als etwas [[Ganzes]] erscheint, das aber nichts [[Ganzes]] zum Inhalt hat, weil es im [[Wesentlichen]] abwesend ist und gerade hiervon im [[Allgemeinen]] [[abstrahiert]]. In der [[Masse]] herrscht das [[abstrakt Allgemeine]] in seiner bloßen, aus beliebigen Inhalten abgezogenen &amp;quot;freie&amp;quot; [[Energie]] (siehe hierzu auch Quantität). Es gehen darin daher die einzelnen Unterschiede nicht einfach unter. Sie heben sich in ihrer [[Bestimmtheit]] auf und verwandeln sich in eine [[Kraft]], die der [[Formbestimmung]] ihrer [[Verhältnisse]] die [[Energie]] ihrer [[Abstraktionskraft]] verleiht. ihr [[abwesender]] Lebenszusammenhang macht sich darin geltend, indem er in der [[Form]] seiner [[abstrakten]][[Anwesenheit]] als bloße [[Masse]] im Gemenge (siehe auch [[Menge]]) eines kulturell wirksamen [[Geltungsstrebens]] [[mächtig]] wird und in ihrem Sinnverlust seine [[Beziehung]] auf andere begründet (siehe auch [[Zwischenmenschlichkeit]]). Das Sinnlose ihrer [[Beziehung]] wird zur Grundlage einer [[widersprüchlichen]] [[Vermittlung]], sodass diese in deren [[Verselbständigung]] selbst zum [[Antrieb]] einer gemeinen [[Menge]] werden kann, die jeden [[Sinn]] für sich - und damit ihren [[Verstand]] - verloren hat (siehe auch [[tote Wahrnehmung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine massenhafte Ansammlung psychischer [[Absichten]] sich in einer hohen Dichte ihrer Gefühle versammelt, bildet sie sich zu einer [[Gefühlsmasse]] aus, in der sich deren [[Massengefühl]] zu einer Gemeinschaftspsyche aufbaut, die ihre Ziele aus der Aufsummierung der [[Abstraktionskraft]] der ihrer [[Selbst]] verlustig gegangen individuellen [[Selbstwahrnehmung]] [[fanatisiert]] (siehe auch [[Selbstverlust]]). Dies hat auch eine unmittelbar gesellschaftspolitische Bedeutung als [[Massenpsyche]] besonders dadurch bekommen, dass sie im [[Populismus]] [[reaktionärer]] [[Interessen]] Verwendung findet. Darin werden aus [[Massengefühlen]] politisch wirksame [[Ressentiments]], wodurch sich die [[Kultur]] der [[zwischenmenschlichen Verhältnisse]] als [[politische Kultur]] einer allgemeinen [[Zwischenmenschlichkeit]] (siehe [[Massenkultur]]) durchsetzen muss. Die Massenpsyche ist daher eine gegen die Vielfalt ihrer [[gesellschaftlichen]] [[Beziehungen]] [[verallgemeinerte]] [[Psyche]], die sich gegen die gesellschaftliche [[Wahrnehmung]] der Menschen normativ verhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Massenpsyche entsteht nicht aus einer Masse von seelischen Absichten (siehe [[Massenpsychologie]]); sie ist ein für sich wirkliches Massenphänomene des Seelischen, das durch [[Massengefühle]] eine suggestive Macht erfährt. Sie hat ihren Grund also nicht in der Aufmassung von individuellen menschlichen [[Eigenschaften]], sondern in den Verhältnissen der [[Masse]] an Selbstverlust im Maß ihrer Verdichtung der Anwesenheiten zu einem [[körperlichen]] [[Raum]], zu einem Körperrraum, der durch die [[Dichte]] des Zusammentreffens von Menschen [[psychisch]] bestimmt ist, die zur Erzeugung einer [[Gefühlsmasse]] z.B. durch [[Populisten]] politisch oder zu Werbezwecken genutzt wird. Sie begründet sich nicht aus der Masse als Aufsammlung, sondern durch die [[Abstraktion]] von [[Sinn]] durch die Masse [[abstrakter Sinnlichkeiten]]. Weil die [[Substanz]] dieser [[Abstraktion]] körperliche [[Dichte]] im reinen Raum, die bloße [[Anwesenheit]] von Körpern ist, ensteht die Massenpsyche (siehe [[Volksseele]]) unmittelbar körperlich als eine [[Absicht]], welche die [[Masse]]bewegt - gleichgültig, wie sich dies begründetn lässt (damit soll natürlich nicht jeder Massenbewegung per se jeder wirkliche Grund abgespochen, sondern lediglich auf die Bestimmung seelischer Gründe hingewiesen werden). Die vereinigte und sich zugleich bedrängende Masse benötigt ein Zentrum, um welches sie sich bewegen kann. In ihr entsteht durch die endlose Verdopplung verlorener [[Selbstgefühle]], ein eigenständiges Massenwesen entschwundener [[Selbstwahrnehmungen]] (siehe auch[[tote Wahrnehmung]]), an dem sich dessen [[Selbstlosigkeit]] als [[Gefühlsmasse]] in einer [[schlechten Negation]] ordnet und ausrichtet, einen [[Kult]]entwickelt, in welchem sie ihren [[Ausdruck]] findet, um sich darin in ihrer [[Selbstentfremdung]] zu [[empfinden]], diese also zu verdoppeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht weil die einzelnen Menschen dieses Massenwesen (siehe [[Masse]]) aus sich heraus nötig hätten, sondern weil sie sich darin [[aufheben]] können, weil sie ihre [[Isolation]] gemeinschaftlich zu einer Wahrnehmungsgemeinschaft wenden können, weil ein solches Massengefühl eine notwendige Bestimmung gegen ihre [[Isolation]]ist (siehe auch Fan-Kult). Eine Massenpsyche als solche gibt es nicht; aber eine Masse, die Menschen in Bewegung versetzt hat eine psychische Substanz, eine Absicht, die nicht als Absicht ist, die unbeabsichtigt sich ereignet: Es ist die Vermassung von Isolation in einem gegensinnigen Interesse zwischen einer Einheit als massenhafte Absicht und gemeiner Gegensinnigkeit der Körper, die in der Masse ästhetisch aufgelöst ist als ästhetischer Wille und körperliche Eintracht, als Massenbewegung (siehe auch Massenmensch). Es ist dies die Einheit einer massenhaften Widersprüchlichkeit menschlicher Isolation, die in der Masse aufgehoben ist, aber durch sie auch nicht wirklich aufgehoben werden kann. Es entstehen in diesem allgemeinen Isoliertsein eigene Phänomene der Macht, wie sie etwa Canetti in &amp;quot;Masse und Macht&amp;quot; beschreibt. Macht bekommt, was bewegt: was Richtung weist, Angst ableitet, Sehnsucht stillt und Flucht ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Macht über die Masse ist nur in der Gegensinnigkeit der Menschen selbst zu verstehen, die sich in Masse bewegen. Jeder erlebt sich allgemein, sich als Teil einer Allgemeinheit, über die er sich zugleich erhebt. Er braucht sie als Mittel seiner Überhebung, wie er sich auch ihr unterwerfen muss, um ihr anzugehören - [[Nietzsches]] [[Übermensch]] verschleiert diesen Widerspruch zu einem Gegensatz der &amp;quot;Menschenrassen&amp;quot;. Macht ist somit nur Ausdruck davon, dass Masse Selbstvermittlung auf höchster Ebene ist und von daher nur abstrakte Selbstbezogenheit befriedigt. In ihr erscheint das Selbst ursprünglich und allgemein zugleich. [[Massenpsychologie]] formuliert Macht und ist daher auch immer die Anwendung von allgemeiner Selbstbezogenheit, Vermittlung einer Ursprungssehnsucht an das allgemein isolierte Individuum - in, durch und gegen die Vermassung. Das ist ihr Bedürfnis und auch der Trick in ihrer Handhabung: Die Masse sehnt sich nach einem Führer, weil der Führer ihre Ursprungssehnsucht verkörpert und handhabt (siehe [[Hellinger]]), Wege und Welten kennt, worin [[Wahrheit]] ohne Welt sein soll (siehe [[Heidegger]]), [[Heil]] ohne Unheil. Und er ist nur solange Führer, wie ihm diese Trennung zur Wirklichkeit gelingt, also solange, wie er diese hierfür [[nutzen]] kann. Das hat wenig mit einem [[autoritären Charakter]] zu tun, viel aber mit dem [[Glauben]], den abstrakte [[Verhältnisse]] nötig haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[psychischen]] Phänomene des Kapitalismus, soweit sie nicht nur die entsprechenden Interessen einer Formation der notwendig egoistischen Bedürfnisse des [[Privateigentums]] entsprechen, sondern tatsächlich eine eigenständige Subjektivität der [[Selbstbezogenheit]] entfalten, lassen sich nicht unmittelbar aus den Existenzformen einer Waren produzierenden Wirtschaft, aus dem Verhältnis der Waren und dem [[Fetisch]] ihrer geselschaftlicihen Erscheinungsform erklären, wie das die so genannte [[Subjektkritik]] versucht. Das verlangt nach einer [[kritische Theorie]] der [[politischen Kultur,]] die aus der [[Zirkulation]] des Geldes und seiner Kapitalfiktionen und der hieraus begründeten [[Ohnmacht]]der Menschen begründet ist (siehe hierzu [[Feudalkapitalismus]]). Dort erst lassen sich [[psychisch]] begründete Beziehungen aus dem Entzug der [[Selbstachtung]] des bürgerlichen Subjekts und ihre Verkehrung zu einem [[Geldungsstreben]], zu einem Treiben der [[Selbstwert]]optimierung erklären. Weil unter den Bedingungen fiktiver gesellschaftlicher Verhältnisse (siehe [[fiktives Kapital]]) diese sich nurmehr in [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] der Erlebensformen der [[Wahrnehmung]] einer durch lebensbestimmende [[Ereignisse]] [[zwischen]] den Menschen wirkenden Gesellschaftlichkeit darstellen können, treiben sie ihre widersprüchliche Objektivität in die Subjekte dieser gesellschaftlichen Form. Die hat zwar noch den zirkulierenden Geldwert zu ihrer Bedingung, aber nicht mehr die realwirtschaftlichen [[Verhältnisse]] zu ihrer Grundlage. Die Menschen machen sich selbst zur Formation ihrer [[Zwischenmenschlichkeit]], zum [[Material]] ihrer Lebensbedingungen und betreibn hieraus ihre [[Selbstbeziehung]] zu ihrem [[Gegenstand]] durch die [[Ästhetik]] ihrer [[Gefühle]]. Sie gründen somit auf einer anderen [[Substanz]], als jene der wirtschaftlich nur noch fiktiven Geldbeziehungen eines [[Schuldgeldsystems]] (siehe hierzu Pfreundschuh, &amp;quot;[[Die Kultur des Kapitals - Zur Kritik der politischen Kultur]]&amp;quot;).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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