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Das verlangt nach einer [[kritische Theorie]] der [[politischen Kultur,]] die aus der [[Zirkulation]] des Geldes und seiner Kapitalfiktionen und der hieraus begründeten [[Ohnmacht]]der Menschen begründet ist (siehe hierzu [[Feudalkapitalismus]]). Dort erst lassen sich [[psychisch]] begründete Beziehungen aus dem Entzug der [[Selbstachtung]] des bürgerlichen Subjekts und ihre Verkehrung zu einem [[Geldungsstreben]], zu einem Treiben der [[Selbstwert]]optimierung erklären. Weil unter den Bedingungen fiktiver gesellschaftlicher Verhältnisse (siehe [[fiktives Kapital]]) diese sich nurmehr in [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] der Erlebensformen der [[Wahrnehmung]] einer durch lebensbestimmende [[Ereignisse]] [[zwischen]] den Menschen wirkenden Gesellschaftlichkeit darstellen können, treiben sie ihre widersprüchliche Objektivität in die Subjekte dieser gesellschaftlichen Form. Die hat zwar noch den zirkulierenden Geldwert zu ihrer Bedingung, aber nicht mehr die realwirtschaftlichen [[Verhältnisse]] zu ihrer Grundlage. Die Menschen machen sich selbst zur Formation ihrer [[Zwischenmenschlichkeit]], zum [[Material]] ihrer Lebensbedingungen und betreibn hieraus ihre [[Selbstbeziehung]] zu ihrem [[Gegenstand]] durch die [[Ästhetik]] ihrer [[Gefühle]]. Sie gründen somit auf einer anderen [[Substanz]], als jene der wirtschaftlich nur noch fiktiven Geldbeziehungen eines [[Schuldgeldsystems]] (siehe hierzu Pfreundschuh, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;[[Die Kultur des Kapitals - Zur Kritik der politischen Kultur]]&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die [[psychischen]] Phänomene des Kapitalismus, soweit sie nicht nur die entsprechenden Interessen einer Formation der notwendig egoistischen Bedürfnisse des [[Privateigentums]] entsprechen, sondern tatsächlich eine eigenständige Subjektivität der [[Selbstbezogenheit]] entfalten, lassen sich nicht unmittelbar aus den Existenzformen einer Waren produzierenden Wirtschaft, aus dem Verhältnis der Waren und dem [[Fetisch]] ihrer geselschaftlicihen Erscheinungsform erklären, wie das die so genannte [[Subjektkritik]] versucht. 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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:40:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Massenpsychologie geht davon aus, dass sich eine massenhafte Ansammlung psychischer [[Absichten]] aus einer [[Gefühlsmasse]] zu einer [[fanatisierten]] Gemeinschaftspsyche aufbaut und so auch eine unmittelbare gesellschaftspolitische Bedeutung als [[Massenpsyche]] bekommen kann, besonders, wenn sie im [[Populismus]] Verwendung findet. Darin werden aus Massengefühlen politisch wirksame [[Ressentiments]] gebildet, in der sich die Kultur der [[zwischenmenschlichen Verhältnisse]] als politische Kultur einer allgemeinen [[Zwischenmenschlichkeit]] durchsetzen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Masse ist ein Gemenge [[abstrakter]] [[Beziehungen]], deren [[Sinn]] sich im [[Zweck]] einer [[körperlichen]][[Verdichtung]] [[aufhebt]] und zu einer leibbhaftgen [[Abstraktionskraft]] wird. Darin vereinigt sich die [[Kraft]] der [[Menge]] im Maß der [[Dichte]] ihrer [[Ungewissheit]], der [[Abwesenheit]] ihrer [[wirklichen]] Bezogenheiten durch die [[Gegenwärtigkeit]] bzw. [[Anwesenheit]] ihrer [[abstrakten]] [[Elemente]], ihrer [[Begriffssubstanz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum [[Massengefühl]] wird eine [[Gefühlsmasse]], die in der Vergemeinschaftung ([[Verallgemeinerung]]) der [[Gefühle]] ihren [[Sinn]] für den [[Einzelnen]] auflöst. Indem die [[objektivierten Gefühle]] einer Masse von Menschen (siehe [[Massenmensch]]) als Formation eines entleerten [[Selbstgefühl]]ls sich unendlich verdoppeln und sich als [[Masse]] seiner [[Selbstbezogenheit]] abstrakt bestärken, entwickelt sich ein [[Gemeinsinn]], der als [[objektives Gefühl]] allgemein verbindlich, weil er einen Sinn für die Masse ohnmächtig gewordener [[Selbstwahrnehmunge]]n stiftet und dadurch kulturell mächtig wird (siehe auch [[Gesinnung]]). Mit der [[Aufhebung]] ihrer einzelnen [[Wirklichkeit]]wird die [[Nichtung]] einer gesellschaftlichen [[Wahrnehmung]] betrieben und die [[Langeweile]] ihrer Inhaltslosigkeit zur kulturpolitischen [[Macht]]einer [[seelisch]] [[verallgemeinerten]] [[Sebstwahrnehmung]] (siehe auch [[Archetyp]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Massengefühlen wird eine Vergemeinschaftung ([[Verallgemeinerung]]) der [[Selbstgefühle]] von Menschen durch ihre Kultur betrieben, die ihren [[Sinn]] für den [[Einzelnen]] auflösen und durch die objektive [[Gleichgültigkeit]] ihrer [[Selbstwahrnehmung]] in einem [[abstrakt allgemeinen]] [[Selbstgefühl]] für jeden [[Einzelnen]] auch in dem finden lässt, was er für sich nicht mehr [[empfinden]] kann (siehe hierzu auch [[Kult]]). Das Massengefühl setzt sich zusammen aus aus einem massenhaft ausgeschlosenem [[Selbstgefühl]], das durch seine [[Dichte]] (z.B. bei Massenveranstaltungn) sich im [[Gefühl]] von einer [[objektiven]] [[Masse]] auch [[subjektiv]] als [[Masse]] [[entfremdeter]] [[Regungen]] auflädt, sich daher durch entsprechenden [[Idole]] sic auch leicht [[erregt]] und [[fanatisiern]] lässt. Im Unterschied zu einer [[Gefühlsmasse]] wendet sich ds [[Massengefühl]] gegen das [[Selbstgefühl]] der [[Einzelnen]], weil es auf die Einheit bzw. Vereinigung seiner erregten Gemeinschaft zielt (siehe hierzu auch [[symbiotische Selbstbehauptung]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Begründung von nationalistischen Massenbewegungen und des Faschismus - besonders des [[Nationalsozialismus]] - wurden [[psychische]] Phänomene hergenommen und entweder auf Masse verallgemeinert (Nationalsozialismus als &amp;quot;Massenpsychose&amp;quot;) oder als Vermassung von in ihren [[ausschließlichen]] [[Selbstgefühlen]] [[isolierten]] Individuen begriffen (z.B. von Erich Fromm und Adorno als &amp;quot;[[Autoritärer Charakter]]&amp;quot; und von [[Wilhelm Reich]] als sexuelle Unterdrückung). Hierfür wurden bislang vor allem individualpsychologische bzw. psychonalytische Begriffskonstruktionen der psychischen Persönlichkeit zu einem Massenphänomen aufgebaut, das sich ganz im Widerspruch zu einer vernünftigen Bewältigung gesellschaftlicher Krisen entwickelt hätte und sich eine massenhafte Lustempfiundung ausbreiten würde, die zur Überflutung des Realitätsvermögens einer ganzen Gesellschaft führen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein doppelter Trugschluss: Zum einen wird der gesellschaftlichen Krise eine allzeitig vernünftige Handhabbarkeit zugeordnet, die nur von seelischen Absichten durchbrochen würde, wie dies dem Geschichtsverständnis der [[Aufklärung]] entspricht. Zum anderen wird der einzelnen Persönlichkeit jegliche Begründung durch sich und ihre konkreten Lebensverhältnissen abgesprochen und ihr stattdessen ontologische Begründungen unterstellt (z.B. Trieb, Verdrängung, Verhaltensschemata, Archetypus). Seelische Begründungen bleiben in individualpsychologischen Erklärungsansätzen immer selbst [[Abstraktion]] von dem, was sie erklären sollen: Wäre die Masse selbst als Seele denkbar, so könnte nur Religion und deren Erlebensformen ihre Erklärung sein. Wäre die Masse bloß angestiftet, so wäre sie einer Propaganda zum Opfer gefallen. Um die Antriebsmomente einer [[Massenpsyche]] zu beschreiben, muss die Abstraktion der [[Verhältnisse]] analysiert sein, in der sie sich betreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Behauptung eines fundamentalontologischen Wesens der Masse (siehe auch [[Massenmensch]]) wird sie zum Mythos, zu einer Ursprungskategorie, die aus ihr hervorscheint wie ein inneres Drängen, das die Masse an sich zur Gefahr macht. Mit solcher Denkart begibt man sich implizit oder explizit in bedenkliche Nähe zu reaktionärer Denkweise, die an der Beherrschung von Masse interessiert ist und die ein psychologisches Handwerkzeug zur Handhabbarkeit von Massenerscheinungen in Kultur und Psyche z.B. dadurch gewinnt, dass sie mit der Behauptung eines Archetypus als allgemeinmenschliches Wesen die Masse als dessen natürliche Erscheinungsform auffassen und behandeln kann (siehe hierzu auch C.G. [[Jung]] und Bert [[Hellinger]]). Im Grunde ist jede Verallgemeinerung, welche das Individuum mit einer menschlichen Konstante vermasst und diese Masse als Gesellschaft behauptet, schon völkisch, weil sie ein Volkswesen begriffen haben will, das über den wirklichen menschlichen Verhältnissen steht. Gesellschaft kann es nur in wirklichen menschlichen Verhältnissen geben als Beziehung von wirklichen Individuen in einem wirklichen gesellschaftlichen Grund (z.B. [[Arbeit]], Kultur) mit gesellschaftlicher [[Gegenständlichkeit]] (z.B. [[Reichtum]], Fortschritt). Allerdings gibt es in einem ganz anderen Sinn wie von der Massenpsychologie verstanden eine [[Massenpsyche]], die mehr Aufmerksamkeit verdient, als sie in einer auf Individualisierung des Menschen bedachten Gesellschaft hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[psychischen]] Phänomene des Kapitalismus, soweit sie nicht nur die entsprechenden Interessen einer Formation der notwendig egoistischen Bedürfnisse des [[Privateigentums]] entsprechen, sondern tatsächlich eine eigenständige Subjektivität der [[Selbstbezogenheit]] entfalten, lassen sich nicht unmittelbar aus den Existenzformen einer Waren produzierenden Wirtschaft, aus dem Verhältnis der Waren und dem [[Fetisch]] ihrer geselschaftlicihen Erscheinungsform erklären, wie das die so genannte [[Subjektkritik]] versucht. Das verlangt nach einer [[kritische Theorie]] der [[politischen Kultur,]] die aus der [[Zirkulation]] des Geldes und seiner Kapitalfiktionen und der hieraus begründeten [[Ohnmacht]]der Menschen begründet ist (siehe hierzu [[Feudalkapitalismus]]). Dort erst lassen sich [[psychisch]] begründete Beziehungen aus dem Entzug der [[Selbstachtung]] des bürgerlichen Subjekts und ihre Verkehrung zu einem [[Geldungsstreben]], zu einem Treiben der [[Selbstwert]]optimierung erklären. Weil unter den Bedingungen fiktiver gesellschaftlicher Verhältnisse (siehe [[fiktives Kapital]]) diese sich nurmehr in [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] der Erlebensformen der [[Wahrnehmung]] einer durch lebensbestimmende [[Ereignisse]] [[zwischen]] den Menschen wirkenden Gesellschaftlichkeit darstellen können, treiben sie ihre widersprüchliche Objektivität in die Subjekte dieser gesellschaftlichen Form. Die hat zwar noch den zirkulierenden Geldwert zu ihrer Bedingung, aber nicht mehr die realwirtschaftlichen [[Verhältnisse]] zu ihrer Grundlage. Die Menschen machen sich selbst zur Formation ihrer [[Zwischenmenschlichkeit]], zum [[Material]] ihrer Lebensbedingungen und betreibn hieraus ihre [[Selbstbeziehung]] zu ihrem [[Gegenstand]] durch die [[Ästhetik]] ihrer [[Gefühle]]. Sie gründen somit auf einer anderen [[Substanz]], als jene der wirtschaftlich nur noch fiktiven Geldbeziehungen eines [[Schuldgeldsystems]] (siehe hierzu Pfreundschuh, &amp;quot;[[Die Kultur des Kapitals - Zur Kritik der politischen Kultur]]&amp;quot;).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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