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	<title>Menschliche Identität - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Menschliche_Identit%C3%A4t&amp;diff=10618&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-04T18:50:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Menschliche_Identit%C3%A4t&amp;diff=778&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Menschliche_Identit%C3%A4t&amp;diff=778&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:41:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Ein Wesen, welches seine Natur nicht außer sich hat, ist kein natürliches Wesen, nimmt nicht teil am Wesen der Natur. Ein Wesen, welches keinen Gegenstand außer sich hat, ist kein gegenständliches Wesen. Ein Wesen, welches nicht selbst Gegenstand für ein drittes Wesen ist, hat kein Wesen zu seinem Gegenstand, d.h. verhält sich nicht gegenständlich, sein Sein ist kein gegenständliches. Ein ungegenständliches Wesen ist ein Unwesen.&amp;quot; (Karl Marx in Ökonomisch-philosophische Manuskripte (1844) - [[MEW 40, S. 578)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[widersprüchlichen]] [[Beziehungen]] [[erscheint]] das [[abstrakt Allgemeine]] ihrer [[Inhalte]] von einer außerweltlichen [[Substanz]] erfüllt (siehe [[Dialektik]]), weil sich darin die [[Gegensätze]] immer einig sein können (siehe z.B. [[abstrakt menschliche Arbeit]], [[abstrakt menschlicher Sinn]]). Es ist lediglich der [[Begriff]] einer [[logischen]] [[Abstraktion]]. Der [[Begriff]] einer menschlichen [[Identität]] kommt von da her, dass die Menschen in einer rein [[ästhetischen]] [[Kultur]], in der ihre [[Empfindungen]] durch ihre [[Gefühle]] bestimmt sind, sich ihrer Empfindungen nicht [[gewiss]] sein können. Es ist der [[Begriff]] einer menschlichen [[Identität]]kommt daher, dass es Menschen gibt, die sich identitästslos fühlen und sich in diesem [[Gefühl]] ideell [[verallgemeinern]], um sich in ihrer [[Selbstbeziehung]] als [[ganzes]] Wesen positiv zu definieren, um den Verlust ihrer [[Selbstachtung]] zu [[verdrängen]]. Es ist der [[ideologische]] Begriff mit der [[Idee]], dass die Menschen überhaupt als [[Individuen]] sich als ein [[ganzes]], wenn auch nur ideell erstandenes [[Wesen]] erkennen können, weil sie ein [[Wesen]] für sich, für ihren [[Selbstwert]] nötig haben, weil ihnen die [[Wesensnot]] ihrer [[Gesellschaft]] wie das [[Wirken]] eines [[Unwesen]] begegnet, durch den sie ihre [[Selbstverwertung]] aus einer inneren [[Notwendigkeit]] zu betreiben hätten. Von daher entspricht diese Vorstellung immerhin dem [[Trieb]] ihrer [[Selbstgefühle]], welcher zu einem Menschenbild verklärt ist, das ihnen einen objektiven [[Selbstwert]] vorstellt, der ihrem [[Geltungsstreben]] einen dem entsprechenden Ausdruck verleiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von daher und darin streben sie eine abstrakte Identität, ein [[abstrakt Allgemeines]] an, worin sie ihre [[Selbstachtung]] in einem objektiven [[Selbstwert]] [[pervertiert]] finden können, denn gerade in ihrem innersten Mangel wollen sie natürlich zumindest mit sich selbst eins sein, sich als [[Subjekte]] ihrer [[Selbstgefühle]] wahrhaben. Denn ohne einen [[Sinn]] für sich finden oder äußern zu können, werden sie sich nicht [[wirklich]] [[vergegenständlichen]] können, um wirklich auch gegenständlich zu sein, um sich in ihrem gegenständlichen [[Leben]] zu [[erkennen]], sich also in ihren [[Gegenständen]], in den [[Objekten]] ihres Lebens auch objektiv anzuerkennen, um für sich zu bleiben, was sie selbst als objektive [[Gegebenheiten]] wären, es sich zumindest vorstellen können. Von daher verlangen sie mit der Unterstellung einer hiervon abgetrennten [[Identität]] eine aparte [[Subjektivität]], indem sie sich mit etwas identifizieren, was sie nicht sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Begriff]] von &amp;quot;menschlicher Identität&amp;quot; besagt also eigentlich nur, dass sich Menschen selbst [[fremd]] sind, dass es also Menschen gibt, die für sich nicht [[wahr haben]] wollen, dass sie nicht das sein können, als was sie sich [[erscheinen]], dass sie etwas Identisches außer sich haben müssen, das ihnen [[fremd]] ist. Und dieses fremde, von dem sie sich zugleich nicht unterscheiden können, es nicht aus sich heraussetzen, es nicht [[kritisieren]] können, versetzt sie in eine [[Selbstentfremdung]], die ihnen ein Bedürfnis nach Identität, nach einer eigenen, einer ganz [[privaten]] [[Wahrheit]] erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch was hat die [[Macht]], sie dahin zu bringen, dass sie keine [[Kritik]] zu diesem Etwas, dem unbekannten [[Gegenstand]] haben? Es muss eine ihnen äußerliche [[Substanz]] sein, die ein [[Wert]], eine [[Moral]] oder ein [[Gott]] hat, der diesen Menschen ihre eigene [[Wahrheit]] nur [[abstrakt und allgemein]] vermittelt, sie [[bewertet]] und sie also zum Mittel einer solch [[abstrakten]] Identität macht, einer Verbundenheit unterwirft, die ihre [[Wirklichkeit]] zusammenhalten soll, weil sie für diese [[unwirklich]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wahrheit]] kann nicht für sich, also in jedem Einzelnen, [[wirklich]] sein, weil alles in Wahrheit eins ist, [[Dasein]] schlechthin, weil es in Wahrheit nur als das da sein kann, was es ist (siehe [[Sein]]), auch wenn es nicht [[wirklich]] da ist, sondern in anderer [[Form]] [[erscheint]]. Menschliche Identität kann es nicht geben, weil es keinen wahren Menschen, wohl aber menschliche Wahrheit geben kann. Substantiviert zu einer &amp;quot;menschlichen Identität&amp;quot; enthält sie immer den Sinn einer abstrakten Rückvermittlung, religio, also [[Religion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alltagsverstand wie auch in den [[bürgerlichen Wissenschaften]] gibt es viele [[Allgemeinheiten]], die als [[Verallgemeinerung]] einer [[Eigenschaft]] sich identifizieren lassen, wie z.B. auch ein Ausweis Identität durch bestimmte Eigenschaften beschreiben kann. Doch diese kann nicht wirklich einen [[Sinn]] haben, auch wenn sie für etwas taugt, das es zwar allgemein gibt, das aber im Allgemeinen nicht wirklich sinnlich sein kann. Aber es ist auf dieser Basis oft schnell mal von einer &amp;quot;menschlichen Identität&amp;quot; die Rede, ohne dass klar ist, was damit gemeint sein könnte, was das [[Ganze]] dieser Eigenschaften sein soll. Es ist dann meist doch nur die Vorstellung von einem widerspruchsfreien &amp;quot;Menschsein&amp;quot;, einem mit sich selbst einigen menschlichen [[Wesen]]. In einer [[Wesensnot]] ist Änderung nötig. Doch eine [[Identät]], die [[Vorstellung]] von einer Einigkeit mit sich, von einem Anderssein durch eine irgendwie vorstellbare [[Identität]] ist das Gegenteil hiervon. [[Widersprüche]] können sich nur in der [[Geschichte]] auflösen, denn als [[Logik]] einer Einheit, kann sie nichts als bloße Tautologie sein, und als Vieles müsste das eine mit sich einige [[Allgemeinheit]] vorstellen, eine [[Wahrheit]] der Vielen in Ein- und Demselben, also ein Unsinn an sich. Eine solche [[Identität]] kann es nicht geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Wirklichkeit]] ist alles in seiner Vielfältigkeit nur darin wahr, dass es in einem ganzen Zusammenhang steht, [[wesentlich]] eine Welt ist, also nicht als Welt [[erscheinen]] kann. Ob es eine Aussage ist, die mit dem übereinstimmt, was sie besagt, eine [[Empfindung]] die sich über ihren [[Gegenstand]] klar ist oder ein [[Widerspruch]], der als solcher auch aufgefasst wird, all dies ist dann wahr, wenn die Identifizierung des Unterschiedenen allem entspricht, was ist: dem materiellen, geistigen, sachlichen und menschlichen Organismus, der Organik des [[Lebens]]. Darin kann es keine konkrete [[Identität]] von eigener [[Substanz]] geben, die etwa Naturtatsachen, [[Archetypen]], Existenzialien (siehe [[Heidegger]]), aus Lebensräumen (siehe [[Hellinger]]) oder Lebensmuster (siehe [[Mustertheorie]]) sich selbst vermitteln und der Selbsterklärung einer Identät wie eine [[Selbstverständlichkeit]] zuzuordnen wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Begriff]] einer menschlichen Identität leugnet die menschliche [[Natur]], die sinnliche Basis aller [[Erkenntnis]]. Sie kann es also nicht wirklich geben, weil es keine [[Wahrheit]] als wahres Sein, als das &amp;quot;wahre Leben&amp;quot; gibt. Es gibt eben doch &amp;quot;ein richtiges Leben im falschen&amp;quot;; es gibt den [[Widerspruch]], der nicht unwahr ist, wenn er wirklich wahr, wenn er [[erkannt]] ist. Von daher ist [[Adornos]] Hymne auf das Nichtidentische grotesk, die als Kampfansage an das [[identitäre Denken]] schon allein durch dessen Umkehrung [[wahr]] sein will. [[Identität]] kann nur sein, wo die Menschen ihr [[Leben]] und ihre Welt wirklich als das ihre identifizieren, auch wenn sie sich selbst nicht damit identifizieren können, weil es immer zugleich in Anderem ist, sich unentwegt ändert. In der Unterscheidung von [[Eigenem]] und [[Fremdem]], in der [[Kritik]], wird Identität dadurch gewonnen, dass sich Menschen auch zu dem menschlich verhalten, was nicht das ihre ist, es als Anderes und doch als ihren [[Gegenstand]] erkennen. Erst wenn der Mensch sich menschlich zu seinem [[Gegenstand]] verhält, kann er sich auch zu sich als [[Mensch]] verhalten. Ohne Gegenstand steht das [[Leben]] sich selbst entgegen, [[trennt]] sich von sich, wird zum [[Schmerz]] seines Unglücks und also unglücklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Trennung von sich selbst besteht der [[Schmerz]] als [[Widerspruch]] mit sich, als wirkliche Identität des Getrenntseins, als Selbstaufhebung. Darin erfährt der Mensch seine Beziehung zur Welt negativ, d.h. in der [[Negation]] seiner [[Beziehung]] auf andere. Nicht, weil er wirklich negiert wäre, sondern weil er sich durch sein gesellschaftliches Sein ins bloße Leiden versetzt fühlt, hat er darin seine unglückliche Beziehung zu sich und andere, erfährt sich nurmehr leidend am [[Zustand]] seiner Welt, untätig, soweit er sie nur auffassen, nur wahrnehmen und denken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Im [[Denken]] selbst wird die Trennung von seinem Gegenstand darin wirksam, dass es diese Wirkung nicht begreifen kann und daher im Begriff steht, sich nur selbst zu denken. Die ganze Philosophie, das Kernstück der bürgerlichen Wissenschaften, denkt sich in der [[Abstraktion]] von ihrer [[Wirklichkeit]] und [[idealisiert]] hiermit ihr eigenes [[Sosein]] zu einem allgemeinen [[Dasein]], zum Dasein als [[Gegebenheit]], als Dasein eines identitären Menschen, einer Persönlichkeit ihrer Selbstbildung, die in Wirklichkeit nichts anderes ist, als was was ihr [[gegeben]] ist und womit sie sich selbst objektiv macht. Von daher kann solche Wissenschaft, welche in der Trennung von ihrem [[Gegenstand]] den [[Verhältnissen]] der Menschen selbst schon menschliche Identität unterstellt, Wesen und Erscheinung ihres Gegenstands auch nicht unterscheiden und wird schon durch sich selbst unwahr indem sie die Notwendigkeit einer gegenständlichen [[Analyse]] durch [[Ideologie]] (bzw. durch[[Ideologiekritik]]) ersetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Frage, ob dem menschlichen Denken gegenständliche Wahrheit zukomme - ist keine Frage der Theorie, sondern eine praktische Frage. In der Praxis muß der Mensch die Wahrheit, i. e. Wirklichkeit und Macht, Diesseitigkeit seines Denkens beweisen.&amp;quot; ([[MEW 3, S. 5]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Wo dem Menschen die [[Tat]] verwehrt ist, kann er sich nur wehren, wenn er sein [[Leiden]] tätig fasst, [[leidenschaftlich]]. Es führt dahin, dass ihm die Frage nach seinem menschlichen Wesen als philsophische Frage überwindbar wird, indem sie sich in ihrem [[Wlillen]] zur [[Abstraktion]], als [[Absicht]] erkennt, als philosophische [[Interpretation]], die ihre Gegenständlichkeit so lange leugnen muss, bis sie in ihrer Selbstkritik sich als Frage an ihren [[Gegenstand]] erkennt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Indem die Philosophie als Wille sich gegen die erscheinende Welt herauskehrt, ist das System zu einer abstrakten Totalität herabgesetzt, d.h. es ist zu einer Seite der Welt geworden, der eine andere gegenübersteht. Sein Verhältnis zur Welt ist ein Reflexionsverhältnis. Begeistet mit dem Trieb, sich zu verwirklichen, tritt es in Spannung gegen anderes ... So ergibt sich die Konsequenz, daß das Philosophisch-Werden der Welt zugleich ein Weltlich-Werden der Philosophie, daß ihre Verwirklichung zugleich ihr Verlust, daß, was sie nach außen bekämpft, ihr eigener innerer Mangel ist, daß gerade im Kampfe sie selbst in die Schäden verfällt, die sie am Gegenteil als Schäden bekämpft, und daß sie diese Schäden erst aufhebt, indem sie in dieselben verfällt. Was ihr entgegentritt und was sie bekämpft, ist immer dasselbe, was sie ist, nur mit.umgekehrten Faktoren.&amp;quot; ([[MEW 40, S. 328]]).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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