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	<title>Montessori Maria - Versionsgeschichte</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:41:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Maria Montessori (1870 - 1952) hatte das im Italien des fr�hen 20.Jhdts institutionalisierte [[Lernen]] als Indoktrinierungs- und Beherrschungsmittel kritisiert und eine [[P�dagogik]] entwickelt, die sich am [[Erkenntnis]]prozess der Kinder orientiert und deren [[Erkenntnisinteresse]] in den Mittelpunkt ihrer Bem�hungen gestellt. Sie hat vor allem als Kernproblem der [[Pädagogik]] die besondere [[Aufmerksamkeit]] des Kindes für seine Entwicklung herausgestellt, die durch besondere Fürsorge und einem der kindlichen Wahrnehmung entsprechenden Material gefördert werden könne. Sowohl die besondere Tiefe dieser [[Aufmerksamkeit]] wie auch ihre Intergation bzw. Intergrierbarkeit in ein Schulsystem das sich ihr widmet, wird in ihrer Schrift von 1927 &amp;quot;Die Entdeckung des Kindes&amp;quot; hervorgehoben und als Anspruch ihrer pädagogischen Verantwortung formuliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit kommt sie zum einen der Not von Kindern entgegen, die Schwierigkeiten haben, sich in die bürgerlichen Lebenswelten der Erwachsenen einzufinden. Andererseits macht sie auch diese selbst darauf aufmerksam, dass sie durch bestimmte erzieherische Einstellungen und [[Beziehungen]] eine politische Aufgabe zur Verbesserung der Welt und des sozialen Lebens zu folgen hätten. Allerdings werden Kinder hierdurch &amp;quot;unter der Hand&amp;quot; zu Funktionären der Befreiung von Erwachsenen aus den Beklommenheiten ihrer [[Selbstbezogenheiten]], die bruchlos in die Anpassungsideologie des guten und gerechten [[Lebens]] aufgeklärter Weltbürger übergehen können und damit vor allem der [[Selbstveredelung]] von [[Kulturbürgern]] nützlich sind. Was deren politische und [[zwischenmenschlichen Verhältnisse]] nicht einlösen können, wird zu einem schleichenden Eskapismus aus ihren [[Lebensburgen]] und [[Lebenspflichtigkeiten]] befördert. So werden Kinder hierdurch selbst zum politischen Objekt unbeugsamer, weil ungebeugter Erwachenenfiktionen, die sich damit ihrer Welt entziehen, um selbstlos &amp;quot;für ihre Kinder zu leben&amp;quot;. Die werden mehr oder weniger absichtlich zu einer Avantgarde eines guten und &amp;quot;gelungenen Lebens&amp;quot; stilisiert, ohne dass sie daran interessiert sein müssen, ihre wirklichen Lebensbedingungen zu erkennen und für die Aufhebung derer [[Widersprüche]] sich einsetzen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Buch von Hélène Leenders &amp;quot;Der Fall Montesori&amp;quot; (Klinhardt Verlag 2001) untersucht die Autorin die Argumentationen aus dem Montessori-Kreis im Hinblick auf die Brauchbarkeit der Montessori-Pädagogik für eine faschistische Staatserziehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der erste Artikel Montessoris in L‘Idea Montessori hat das Thema &amp;quot;die Entdeckung des Kindes&amp;quot;. Mit diesem Slogan beendet Montessori ihren Artikel. Sie schreibt dort über das durch sie entdeckte Phänomen der Existenz “einer latenten, wunderbaren Energie im Kind&amp;quot;, wobei sie auch auf Pestalozzi und Tolstoi verweist, weil beide dieses Phänomen auch bemerkt hatten. Aufgrund ihrer Entdeckung des Kindes muss nun, Montessori zufolge, erforscht werden, welche Bedingungen dieses Phänomen hat und wie &amp;quot;Umgebung und wie Außeneinfüsse zu einer nat�rlichen psychischen Manifestation&amp;quot; des Kindes beitragen können. In ihrem zweiten Artikel stellt Montessori das Kind noch deutlicher in den Mittelpunkt. Es geht nicht um Erziehung, nicht um Methode und auch nicht um das Erziehungssystem, sondern um das Kind, so Montessori. Die Seele des Kindes wird durch den Egoismus der Erwachsenen verkannt, so argumentiert sie, und es muss eine &amp;quot;tiefe Veränderung in der Haltung des Erwachsenen dem Kind gegenüber&amp;quot; geschehen. Dazu muss der Erwachsene &amp;quot;genesen&amp;quot; und die Umgebung (die nicht an die Proportionen des Kindes angepasst ist) verandert werden. Das bedeutet f�r die Schule, dass sich sowohl die Lehrkraft als auch die Einrichtung des Klassenraumes verändern m�ssen, so Montessori.&amp;quot; (Hélène Leenders &amp;quot;Der Fall Montesori&amp;quot;, Klinhardt Verlag 2001, S. 179)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[erzieherischen]] Anspruch - bzw. &amp;quot;Bildungsauftrag&amp;quot; - der Montessori-Pädagogik werden Kinder durch eine gänzlich unpolitisch formulierte pädagogische [[Ideologie]] gefordert und auch überfordert, indem sie gesellschaftlich in den Dienst einer Funktionalität eines sozialpsychologischen Krisenmanagements gestellt werden. Von daher ist es auch nicht zufällig, dass Maria Montessori und ihr Mitarbeiter sich mit dem italienischen Faschismus Musolinis mehr oder weniger eng verbunden verstanden und sich auch persönlich hierfür einsetzten. Denn wie auch Adolf Hitler erkannte dieser den hohen [[politischen]] Wert einer [[subjektiven]] Kondition zu einem [[selbstgesteuerten]] [[Willen]] für die Anpassung an hohe [[sittliche]] [[Ideale]] [[zwischenmenschlicher Beziehungen]] und die [[Selbstlosigkeit]] ihrer [[politischen Kultur]], mit der sie leicht durchsetzbar und zur [[Befriedung]] regressiver Verhältnisse objektivierbar sind. Allerdings steht die Montessori-Pädagik auch für extremene Widersprüche zwischen einer linksliberalen und einer autoritär-dogmatischen Position, wodurch sie politisch nicht einfach zu lokalisieren ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute noch gibt es viele Schulen, die sich an deren p�dagogischen Auffassungen orientieren und - wo diese sich in den vermittelnden LehrerInnen auseinandergesetzt hat - zum Teil tats�chlich in der Lage sind, Erfahrungen in der Transzendenz des reinen Lernens zur Erkenntnis des geeigneten Lehrstoffs zu fördern.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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