<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Moral</id>
	<title>Moral - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Moral"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Moral&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-09T22:52:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Moral&amp;diff=10635&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Moral&amp;diff=10635&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-04T18:51:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 4. November 2025, 20:51 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l1&quot;&gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Moral ist das [[Verhalten]] in der [[Beurteilung]] zwischen dem [[Guten]] und [[Bösen]] der [[gegebenen]] [[Verhältnisse]]. Menschliche [[Geschichte]] entsteht nicht durch die Anwendung einer [[körperlichen]] Gewalt der [[Mächtigen]] gegen die [[Ohnmächtigen]], sondern durch die [[Sinnlichkeit]] einer [[materialisierten]] [[Entwicklung]] (siehe [[Sinnbildung]]) und Gestaltung (siehe [[Institutionalisierung]]) des [[gesellschaftlichen]] [[Reichtums]] (siehe [[historischer Materialismus]]). An sich ist Gewalt nur ein [[Kult]] [[politischer]] [[Macht]], die zu ihrem Selbsterhalt ihre [[Entwirklichung]] eine allgemeine [[Ohnmacht]] der [[Wirklichkeit]] ihrer [[Politik]] erzeugen muss. Denn ohne einen [[objektiv]] ausgewiesenen [[politischen Willen]] kann sie durch sich nur Gegengewalt produzieren (siehe [[Moralismus]]} und verbraucht deshalb zu ihrer [[Verwirklichung]] unendlich viel [[Material]] ihrer [[kulturellen]] [[Institutionen]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Moral ist das [[Verhalten]] in der [[Beurteilung]] zwischen dem [[Guten]] und [[Bösen]] der [[gegebenen]] [[Verhältnisse]]. Menschliche [[Geschichte]] entsteht nicht durch die Anwendung einer [[körperlichen]] Gewalt der [[Mächtigen]] gegen die [[Ohnmächtigen]], sondern durch die [[Sinnlichkeit]] einer [[materialisierten]] [[Entwicklung]] (siehe [[Sinnbildung]]) und Gestaltung (siehe [[Institutionalisierung]]) des [[gesellschaftlichen]] [[Reichtums]] (siehe [[historischer Materialismus]]). An sich ist Gewalt nur ein [[Kult]] [[politischer]] [[Macht]], die zu ihrem Selbsterhalt ihre [[Entwirklichung]] eine allgemeine [[Ohnmacht]] der [[Wirklichkeit]] ihrer [[Politik]] erzeugen muss. Denn ohne einen [[objektiv]] ausgewiesenen [[politischen Willen]] kann sie durch sich nur Gegengewalt produzieren (siehe [[Moralismus]]} und verbraucht deshalb zu ihrer [[Verwirklichung]] unendlich viel [[Material]] ihrer [[kulturellen]] [[Institutionen]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Moral ist die [[Verallgemeinerung]] einer [[Güte]] des Sollens, das einem guten [[Willen]] im [[Allgemeinen]] nötig sei, – nicht selten der [[Güte]] einer [[Macht]] seiner Normaltität als [[Norm]]. Die Grundlage der Moral sind [[verallgemeinerte]] [[Wahrnehmungen]] einer [[abstrakten Allgemeinheit]] im [[Dasein]] [[zwischen den Menschen]]. Sie ist von da her immer auch schon eine [[verallgemeinerte]] [[Selbstwahrnehmung]], die ihren Selbstwiderspruch in der [[bürgerlichen Kultur]] aus der [[Theorie]] [[christlicher]] und jüdischer [[Nächstenliebe]] [[aufheben]] will. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Liebe deinen Nächsten wie dich selbst&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;(Markus 12, 28b-34) formuliert somit eine allseitig und also [[allgemeine]] [[narzisstische]] [[Begründung]] einer [[zwischenmenschlichen]] Moral, die ebenso [[selbstbezogen]] wie zugleich [[selbstlos]] - im Grunde also immer verheuchelt auftritt. Sie [[bezieht]] sich auf das Verhalten von Menschen in [[gesellschaftlichen]] [[Verhältnissen]], indem sie dieses in einen Gegensatz von ihrem Sollen und Wollen [[auftrennt]] und ihre [[Positionen]] in ihrer [[Gegensätzlichkeit]] [[bewertet]]. Das impliziert die [[Güte]] einer [[Beurteilung]] auf der einen Seite, die zugleich ihr Gegenteil als etwas [[Böses]] auf der anderen erzeugt. Weil damit also das [[Gute]] nur von einer Bosheit seiner Verhältnisse zehrt ist jede Moral immer schon eine implizite [[Bewertung]] eines [[negierten]] [[Verhalts]] eines [[selbstbezüglichen]] [[rechts]], der Richtigkeit einer [[Selbstwahrnehmung]], wodurch letztlich lediglich deren [[Selbstgerechtigkeit]] formuliert und bestärkt wird. Also ergeht Moral aus der [[Bewertung]] eines [[Verhaltens]], dessen [[Vernunft]] sich durch die [[Verallgemeinerung]] ihrer [[Selbstbezogenheit]] in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] wie einen urtümlichen [[Selbstwert]] behaupten und dessen [[ästhetische Urteilskraft]] durchsetzen und bewähren soll.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Moral ist die [[Verallgemeinerung]] einer [[Güte]] des Sollens, das einem guten [[Willen]] im [[Allgemeinen]] nötig sei, – nicht selten der [[Güte]] einer [[Macht]] seiner Normaltität als [[Norm]]. Die Grundlage der Moral sind [[verallgemeinerte]] [[Wahrnehmungen]] einer [[abstrakten Allgemeinheit]] im [[Dasein]] [[zwischen den Menschen]]. Sie ist von da her immer auch schon eine [[verallgemeinerte]] [[Selbstwahrnehmung]], die ihren Selbstwiderspruch in der [[bürgerlichen Kultur]] aus der [[Theorie]] [[christlicher]] und jüdischer [[Nächstenliebe]] [[aufheben]] will. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Liebe deinen Nächsten wie dich selbst&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(Markus 12, 28b-34) formuliert somit eine allseitig und also [[allgemeine]] [[narzisstische]] [[Begründung]] einer [[zwischenmenschlichen]] Moral, die ebenso [[selbstbezogen]] wie zugleich [[selbstlos]] - im Grunde also immer verheuchelt auftritt. Sie [[bezieht]] sich auf das Verhalten von Menschen in [[gesellschaftlichen]] [[Verhältnissen]], indem sie dieses in einen Gegensatz von ihrem Sollen und Wollen [[auftrennt]] und ihre [[Positionen]] in ihrer [[Gegensätzlichkeit]] [[bewertet]]. Das impliziert die [[Güte]] einer [[Beurteilung]] auf der einen Seite, die zugleich ihr Gegenteil als etwas [[Böses]] auf der anderen erzeugt. Weil damit also das [[Gute]] nur von einer Bosheit seiner Verhältnisse zehrt ist jede Moral immer schon eine implizite [[Bewertung]] eines [[negierten]] [[Verhalts]] eines [[selbstbezüglichen]] [[rechts]], der Richtigkeit einer [[Selbstwahrnehmung]], wodurch letztlich lediglich deren [[Selbstgerechtigkeit]] formuliert und bestärkt wird. Also ergeht Moral aus der [[Bewertung]] eines [[Verhaltens]], dessen [[Vernunft]] sich durch die [[Verallgemeinerung]] ihrer [[Selbstbezogenheit]] in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] wie einen urtümlichen [[Selbstwert]] behaupten und dessen [[ästhetische Urteilskraft]] durchsetzen und bewähren soll.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Moral ist daher selbst schon ein Moment dieser [[Verallgemeinerung]], durch die sie sich zugleich im [[Einzelnen]] auch [[allgemein]] [[bewahrheitet]] [[versteht]]. Von da her betreibt sie die [[objektive Subjektivität]] eines [[hermeneutischen Zirkels]], aus dem sie sich als [[objektive]] [[Notwendigkeit]] einer [[subjektiven]] [[Wirklichkeit]] begründet wissen will. Sie wird allgemein als ein notwendiger Imperativ für menschliches Zusammenleben verstanden, als Statut einer menschlichen [[Vernunft]], z.B. im Sinne des [[kategorischen Imperativs]] von Kant. Diese [[Vernunft]] gründet auf der [[Vorstellung]] eines allgemeinen Sollens, das für jeden Menschen gut zu sein hätte (siehe [[Güte]]). Dies unterscheidet sie von einem [[Begriff]] der [[Wirklichkeit]], worin eine [[wesentliche]] [[Beziehung]] zu ihren Zusammenhängen und ihrer [[Geschichte]] reflektiert ist. Und durch das [[Wissen]] hierüber, wo es als [[Bewusstsein]] auftritt, lässt sich das Moralisieren auch im [[Begriff]] ihrer [[Wirklichkeit]] auch [[wirklich]] [[aufheben]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Moral ist daher selbst schon ein Moment dieser [[Verallgemeinerung]], durch die sie sich zugleich im [[Einzelnen]] auch [[allgemein]] [[bewahrheitet]] [[versteht]]. Von da her betreibt sie die [[objektive Subjektivität]] eines [[hermeneutischen Zirkels]], aus dem sie sich als [[objektive]] [[Notwendigkeit]] einer [[subjektiven]] [[Wirklichkeit]] begründet wissen will. Sie wird allgemein als ein notwendiger Imperativ für menschliches Zusammenleben verstanden, als Statut einer menschlichen [[Vernunft]], z.B. im Sinne des [[kategorischen Imperativs]] von Kant. Diese [[Vernunft]] gründet auf der [[Vorstellung]] eines allgemeinen Sollens, das für jeden Menschen gut zu sein hätte (siehe [[Güte]]). Dies unterscheidet sie von einem [[Begriff]] der [[Wirklichkeit]], worin eine [[wesentliche]] [[Beziehung]] zu ihren Zusammenhängen und ihrer [[Geschichte]] reflektiert ist. Und durch das [[Wissen]] hierüber, wo es als [[Bewusstsein]] auftritt, lässt sich das Moralisieren auch im [[Begriff]] ihrer [[Wirklichkeit]] auch [[wirklich]] [[aufheben]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Moral&amp;diff=800&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Moral&amp;diff=800&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:41:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Moral ist das [[Verhalten]] in der [[Beurteilung]] zwischen dem [[Guten]] und [[Bösen]] der [[gegebenen]] [[Verhältnisse]]. Menschliche [[Geschichte]] entsteht nicht durch die Anwendung einer [[körperlichen]] Gewalt der [[Mächtigen]] gegen die [[Ohnmächtigen]], sondern durch die [[Sinnlichkeit]] einer [[materialisierten]] [[Entwicklung]] (siehe [[Sinnbildung]]) und Gestaltung (siehe [[Institutionalisierung]]) des [[gesellschaftlichen]] [[Reichtums]] (siehe [[historischer Materialismus]]). An sich ist Gewalt nur ein [[Kult]] [[politischer]] [[Macht]], die zu ihrem Selbsterhalt ihre [[Entwirklichung]] eine allgemeine [[Ohnmacht]] der [[Wirklichkeit]] ihrer [[Politik]] erzeugen muss. Denn ohne einen [[objektiv]] ausgewiesenen [[politischen Willen]] kann sie durch sich nur Gegengewalt produzieren (siehe [[Moralismus]]} und verbraucht deshalb zu ihrer [[Verwirklichung]] unendlich viel [[Material]] ihrer [[kulturellen]] [[Institutionen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moral ist die [[Verallgemeinerung]] einer [[Güte]] des Sollens, das einem guten [[Willen]] im [[Allgemeinen]] nötig sei, – nicht selten der [[Güte]] einer [[Macht]] seiner Normaltität als [[Norm]]. Die Grundlage der Moral sind [[verallgemeinerte]] [[Wahrnehmungen]] einer [[abstrakten Allgemeinheit]] im [[Dasein]] [[zwischen den Menschen]]. Sie ist von da her immer auch schon eine [[verallgemeinerte]] [[Selbstwahrnehmung]], die ihren Selbstwiderspruch in der [[bürgerlichen Kultur]] aus der [[Theorie]] [[christlicher]] und jüdischer [[Nächstenliebe]] [[aufheben]] will. &amp;quot;Liebe deinen Nächsten wie dich selbst&amp;quot; (Markus 12, 28b-34) formuliert somit eine allseitig und also [[allgemeine]] [[narzisstische]] [[Begründung]] einer [[zwischenmenschlichen]] Moral, die ebenso [[selbstbezogen]] wie zugleich [[selbstlos]] - im Grunde also immer verheuchelt auftritt. Sie [[bezieht]] sich auf das Verhalten von Menschen in [[gesellschaftlichen]] [[Verhältnissen]], indem sie dieses in einen Gegensatz von ihrem Sollen und Wollen [[auftrennt]] und ihre [[Positionen]] in ihrer [[Gegensätzlichkeit]] [[bewertet]]. Das impliziert die [[Güte]] einer [[Beurteilung]] auf der einen Seite, die zugleich ihr Gegenteil als etwas [[Böses]] auf der anderen erzeugt. Weil damit also das [[Gute]] nur von einer Bosheit seiner Verhältnisse zehrt ist jede Moral immer schon eine implizite [[Bewertung]] eines [[negierten]] [[Verhalts]] eines [[selbstbezüglichen]] [[rechts]], der Richtigkeit einer [[Selbstwahrnehmung]], wodurch letztlich lediglich deren [[Selbstgerechtigkeit]] formuliert und bestärkt wird. Also ergeht Moral aus der [[Bewertung]] eines [[Verhaltens]], dessen [[Vernunft]] sich durch die [[Verallgemeinerung]] ihrer [[Selbstbezogenheit]] in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] wie einen urtümlichen [[Selbstwert]] behaupten und dessen [[ästhetische Urteilskraft]] durchsetzen und bewähren soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moral ist daher selbst schon ein Moment dieser [[Verallgemeinerung]], durch die sie sich zugleich im [[Einzelnen]] auch [[allgemein]] [[bewahrheitet]] [[versteht]]. Von da her betreibt sie die [[objektive Subjektivität]] eines [[hermeneutischen Zirkels]], aus dem sie sich als [[objektive]] [[Notwendigkeit]] einer [[subjektiven]] [[Wirklichkeit]] begründet wissen will. Sie wird allgemein als ein notwendiger Imperativ für menschliches Zusammenleben verstanden, als Statut einer menschlichen [[Vernunft]], z.B. im Sinne des [[kategorischen Imperativs]] von Kant. Diese [[Vernunft]] gründet auf der [[Vorstellung]] eines allgemeinen Sollens, das für jeden Menschen gut zu sein hätte (siehe [[Güte]]). Dies unterscheidet sie von einem [[Begriff]] der [[Wirklichkeit]], worin eine [[wesentliche]] [[Beziehung]] zu ihren Zusammenhängen und ihrer [[Geschichte]] reflektiert ist. Und durch das [[Wissen]] hierüber, wo es als [[Bewusstsein]] auftritt, lässt sich das Moralisieren auch im [[Begriff]] ihrer [[Wirklichkeit]] auch [[wirklich]] [[aufheben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Regelungen im Alltag reichen die [[Gewohnheiten]] der [[bürgerlichen]] [[Verhältnisse]], die [[Sitten]] und Gepflogenheiten hin, woraus das bürgerliche [[Recht]] entstanden ist. Moral meint aber nicht dies, worin die Verhältnisse so verstanden sind, wie sie herrschen, sondern etwas Übergesetzliches, das sein Urteil als [[Werturteil]] aus einer [[Ethik]] entnimmt, welche [[Lebenswerte]] aus dem bloßen Sein-Sollen einer Idealität, aus einer [[Ideologie]] des [[Seins]] formuliert. Und Moral unterscheidet sich zugleich von solcher Ethik dadurch, dass sie diese Werte nicht reflektiert, sondern schlicht behauptet, meist im Interesse einer einzelnen Anwendung, die sich als allgemein [[nützlich]] gibt oder sich auch als dieses erweist. Von daher ist Moral eine Form des [[Nutzens]], aber hiergegen und auch gegenüber seiner [[Wirklichkeit]] im Allgemeinen [[gleichgültig]]. Sie ist letztlich lediglich ein theoretisches Verhältnis es Einzelnen zu sich selbst, das allgemeine Gültigkeit beansprucht, weil es dem Allgemeinnutzen im einzelnen entsprechen soll, ohne das Allgemeine wesentlich zu formulieren. Von daher wird das Einzelne damit einer [[abstrakten]] [[Allgemeinheit]] der [[Vorstellungen]] zum Nutzen der [[Gegebenheiten]], zu den herrschenden [[Verhältnissen]] unterworfen. Es bleibt mit Moral der [[theoretische]] [[Verstand]] als Ur-Teil einer impliziten [[Selbstbewertung]], die sich an anderem [[negativ]] expliziert, sich also nur in der Ablehnung [[wahr macht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moral begründet sich an [[Abstraktionen]] einer rein theoretischen Position des [[Urteils]] als bloße [[Bewertung]] aus und durch sich selbst, in welcher jedes Anderssein implizit schlicht ausgeschlossen wird. Sie ist eine ausschließliche Selbstbegründung, die alles nichtig setzt, was außer ihr ist, was aber für alles auch [[Geltung]] haben soll. Sie füllt eine Leerstelle in der eigenen [[Position]] durch eine Ausgrenzung von anderem aus und begeht damit den [[Widerspruch]], durch anderes für sich zu sein und doch gegen alles andere gleichgültig zu bleiben, weil es schon für sich gut sei. So reduziert sich Moral letztlich auf das, was sich für alle geziemen soll, was also Sitte sei, die aber zugleich lediglich als einzelnes Interesse oder aus einer Ansammlung (und nicht im Zusammenhang) von Einzelinteressen fungiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Werturteil]] ist Moral das Gebot einer [[Sitte]], das zu tun oder zu lassen, was ihr geboten erscheint, weil es ihre [[Güte]] ausmacht, die als die gute Form des menschlichens [[Lebens]] zu verstehen ist. Allgemein ist sie demnach kulturell begründet, auch wenn sie selbst ohne Kultur ist, sich eher geisteswissenschaftlich oder ideologisch erklären lässt. Vom [[ideologischen]] her ist Moral deren Wesensbehauptung, also die Behauptung eines idealen Lebens, welches die Menschen durch gesittetes Leben erreichen könnten. Die Geisteswissenschaften haben meist ein solches Anliegen zu ihrer Grundlage. Auch in der Politik wird Moral zur Behauptung einer übergeschichtlichen und außerpolitischen Notwendigkeit dann eingesetzt, wenn eine politisch gebotene Selbstbeherrschung mit der Begründung von Sittlichkeit abverlangt wird (siehe hierzu auch [[politischer Nominalismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen wird Moral durch [[Ethik]] begründet, also durch die idell konstatierte Notwendigkeit menschlicher Lebensgrundlagen. Als solche macht [[Ideologie]] die Begründundung jeder selbständigen, also von den [[Lebensbedingungen]] der Menschen abstrahierten Rechtsform aus (z.B. absolute Freiheit und Gleichheit als Gebot des bürgerlichen Rechts, das sich vor allem dehalb nicht gebieten lässt, weil es hierfür keine Sitte gibt). Von daher entspricht die Moral immer auch einem Denken, das lediglich kategorial - also jenseits des Wirklichen - verbleibt, keine wirkliche Substanz hat. Ansonsten wäre das, was Moral beschließt, in offener Auseinandersetzung und in fortwährender Beweisnot. Dieses durch sie zu verhindern, macht sie und ihre Imperative praktisch (siehe [[kategorischer Imperativ]]). Moral bedarf daher vor allem einer substanzlosen Begrifflichkeit. Und man kann umgekehrt auch feststellen, dass substanzloses [[Denken]] wie von selbst moralisch wird. Es muss ja immer eine Güte unterstellen, die es außer ihm nicht gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Moral sich den Notwendigkeiten der Kultur verpflichtet, wie sie [[erscheinen]], ist sie vom Theoretischen her besonders das Betätigungsfeld der [[Phänomenologie]]. Moral ist ein Gebot, nach welchem sich Menschen auf der Grundlage eines geistigen Wertmaßes, das sich aus einer gesellschaftlichen [[Bewertung]] als Maß der [[Güte]], als Sittlichkeit des Guten, ergeben hat, und wonach man sich richten soll, um darin inbegriffen zu sein. Im Unterschied zur [[Sittlichkeit]] selbst besteht sie nicht aus [[Gewohnheit]], sondern aus einem Wert, nach welchem ein Verhalten beurteilt und als das begriffen wird, was es für die [[Verhältnisse]] erbringt, um deren Fortbestand es ihr geht. Dieser Wert kann eine [[Vorstellung]] vom Leben oder eine [[Idee]] sein, der zu folgen in dem Kreis, wo die Moral gültig, integraler Bestandteil seines sozialen [[Verhältnisses]] ist und die als [[ethisch]] verstanden sein will, dem Erfolg des Ganzen als Welt für sich, ihrem [[Heil]] verpflichtet ist. Hinter jeder Moral steckt daher die Vorstellung von einer [[heilen Welt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz allgemein dient die Moral dazu, die [[Absichten]] der einzelnen Mitglieder solcher Verhältnisse deren [[Zweck]] entsprechend zu befördern oder zum Wohl des Ganzen zu beschränken. Von daher richtet sie sich am allgemeinen Zweck dieses Verhältnisses aus, um ihn fortzuentwickeln und richtet die Beteiligten danach, was dem dient. Darin erscheint also alles gut, was die [[Ganzheit]] des [[Verhältnisses]] möglichst konfliktfrei und in der Verfolgung des Zwecks vernünftig gestaltet und es zugleich in der äußeren Beziehung zu anderen Verhältnissen tragfähig hält. Moral hat ihre Begründung also in der [[Vernunft]] eines Ganzen von [[Gegebenheiten]] der Verhältnisse, in ihrer [[Systematik]], und vollzieht deren [[Logik]] als Forderung an die darin einbegriffenen Menschen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
</feed>