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	<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Naturalisierung</id>
	<title>Naturalisierung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-06T06:20:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Naturalisierung&amp;diff=820&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:41:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Wo sachliche oder auch theoretische Eigenschaften absolut gemacht werden sollen, dient eine Naturalisierung als Ultima Ratio der Verschleierung. Der Begriff Naturalisierung meint eine Verfremdung von Kultureigenschaften zu Natureigenschaften, ihre Reduktion auf eine natürliche Substanz, durch die sie sich dinglich [[vermitteln]] lässt (siehe hierzu auch [[Verdinglichung]]). Hierdurch erscheinen sie unmittelbar sinnvoll, wiewohl sie nur in ihrer [[Abstraktion]] in einer natürlich scheinenden[[Körper]]form [[wahrgenommen]] sind. Ihre kulturellen [[Eigenschaften]] werden damit auf eine bloße Körperform von [[Natur]] beschränkt, die der [[Absicht]] einer [[Ideologie]] entspricht. In der [[Kultur]] [[zwischenmenschlicher Beziehungen]] wird die Körperform selbst zur [[Substanz]] eriner [[entfremdeten]] [[Selbstwahrnehmung]] (siehe hierzu auch [[Körperfetischismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer [[Gesellschaft]], worin Kultur sich als formalisierter, also [[formbestimmter]] Sinn, als [[abstrakt menschlicher Sinn]] entwickelt, nehmen sich auch die Menschen immer weniger [[qualitativ]] wahr, sondern eher [[abstrakt]], das heißt einseitiger, [[reduzierter]] und verhalten sich daher auch nur noch quantifiziert zu ihrer Natur. Es mag als [[Naturempfindung]] erscheinen, wenn sie nach Körperreizen suchen, doch es ist alles andere als Natur: Die reine [[Abwesenheit]] von [[Körperlichkeit]] verschafft in einer Gesellschaft ohne sinnlicher Bezogenheit der Menschen die Begierde nach bloßer [[Anwesenheit]] von körperlicher [[Beziehung]]. Weil in dieser Verkehrung die Naturempfindung wie eine Naturbestimmung erscheint, wird die Gesellschaft zur Trägerin und Versorgerin naturalisierter Abstraktionen (siehe hierzu [[Tittytainment]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem [[reaktionären Bewusstsein]] wird die Gleichsetzung von Naturempfindung und [[Naturbestimmung]] zur [[Selbstverständlichkeit]], weil es auf der [[Gewöhnung]] an die [[Gegegenheiten]] beruht. Es bezieht hieraus die Grundlagen seines [[Rassismus]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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