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	<title>Nichtungstrieb - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Nichtungstrieb&amp;diff=840&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Nichtungstrieb&amp;diff=840&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:41:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die Individualpsychologie geht mit flacher [[Selbstverständlichkeit]] davon aus, dass Menschen durch ihre &amp;quot;Lebenstriebe&amp;quot; (S. Freud) von [[Natur]] aus positiv [[bestimmt]] seien und nur durch kulturelle – bzw. [[politische]] – [[Gewalt]] davon abgebracht werden könnten. Von daher wird der [[wesentliche]] [[Grund]] von Niedertracht, [[Rassismus]], [[Hass]] und Vernichtungskämpfe gerne übersehen. Was vor aller [[Erfahrung]] zu stehen scheint, ist nicht eine menschliche [[Natur]] an sich, sondern das längst [[geschichtlich]] existente [[Lebensverhältnis]] sozialer [[Bezogenheiten]]. Man wird daher auch auf die Grundlagen vernichtender [[Verhältnisse]] kommen, wenn man dem genauer nachgeht, wenn die soziale [[Ohnmacht]] als [[wesentliche]] [[Negation]] menschlicher [[Beziehungen]] [[begriffen]] wäre, die nicht nur [[zwischenmenschliche Verhältnisse]] sondern ganze [[Gesellschaften]] zum Niedergang gezwungen haben. [[Wesentlich]] für derartige [[Triebhaftigkeit]] ist kein ausgesprochen &amp;quot;böser Wille&amp;quot;, sondern die [[Ausgeschlossnheit]] von [[eigener]] [[Wahrheit]], einem [[Selbstverlust]] durch eine vorherrschende [[Selbstgerechtigkeit]] einer [[ausgeschließlich]] [[allgemeinen]] [[Macht]] einer [[ausschließlichen]] &amp;quot;[[Wahrheit]]&amp;quot;, worin die [[Selbstwahrnehmung]] [[fremd]] gegen die [[Wahrnehmung]] der [[eigenen]] Interessen und Äußerungen gelangt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Bedürfnis]] nach [[Vernichtung]] entsteht in einer [[ausgeschlossenen]], einer ausschließlich in einer [[totalen]] [[Selbstentfremdung]] einer gegen sich selbst [[gebildeten]] [[Wahrnehmungsidentität]]. In der [[Ausschließlichkeit]] einer [[übermächtigen]] Beziehungswelt [[entfremdeter]] [[Selbstbehauptungen]], in der [[Ohnmacht]] einer verlorenen [[Subjektivität]], im [[verallgemeinerten]] [[Selbstverlust]] einer [[zwischenmenschlichen]] [[Wahrnehmungsidentität]] zerbricht die [[Wirklichkeit]] der [[Wahrnehmung]], [[entwirklicht]] sich alles, was darin [[wesentlich]] ist, weil es nur außer sich [[wahrgehabt]] wird. In dieser [[Ausschließlichkeit]], worin sich die [[Abstraktionskraft]] abgebrochener [[zwischenmenschlicher Bezogenheit]] immer wieder verdoppelt, wird Selbsthass zum [[Subjekt]] der [[Selbstwahrnehmung]], zu einer [[Formbestimmung]] ihrer [[Selbstbezogenheit]], die sich unentwegt selbst vermehrt und den [[Trieb]] nach eigener [[Wahrheit]] zur [[Macht]] einer [[Selbstisolation]] [[verkehrt]]. Als [[Nichtungstrieb]] wirkt diese [[Isolation]] in der [[Selbstwahrnehmung]] wie eine [[negative]] [[Wahrnehmungsidentität]] als eine [[Abstraktionskraft]] fort, die eine [[Vernichtung]] ihrer [[Beziehungen]] anstrebt, weil sie alles von sich abwehrt, das sich darin [[wahrzumachen]] sucht (siehe auch [[psychische Depression]]). Er [[begründet]] damit eine negative [[Selbstbehauptung]], eine [[Selbstbehauptung]] welche die [[Vernichtung]] [[fremder]] [[Selbstbezogenheiten]] nötig hat (siehe [[Todestrieb]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon der einfache [[Hass]] beflügelt Kräfte, die den [[Selbstverlust]] in einer wesentlichen Kränkung nicht vergessen können, aus ihrem [[Trauma]] nach einer &amp;quot;Rache&amp;quot; verlangt, das nichts wieder gut machen oder sein lassen kann, wenn und weil sich darin keine [[Änderung]] erschließen lässt und frei machen kann, weil sie eine Ausweglosigkeit bestätigt und bestärkt, die ihre [[Lebensangst]] in ihrer [[Abstraktionskraft]] schon enthielt und verdoppelt hat, weil sie keine [[Negation]] finden und [[empfinden]] kann, kein [[Anderssein]] und also auch kein Anders werden zulässt, weil es im [[Dasein]], im [[Dazwischensein]] seiner [[zwischenmenschlichen]] [[Existenz]] aus dem Gefängnis einer [[traumatisch]] gewordenen [[Selbstwahrnehmung]], im Tunnel ihrer [[Selbstbezogenheit]] sich gegen sich selbst richtet und [[totalisiert]]. In der Blase der [[isolierten]] [[Selbstwahrnehmung]] einer [[nichtig]] gemachten [[Selbstbehauptung]] gibt es kein Entrinnen aus der aufgelösten [[Wahrnehmungsidentität]], solange diese über die [[Erinnerungen]] ihres [[körperlichen]] [[Gedächtnisses]] immer wieder nur bei sich selbst endet und die [[Kraft]] ihrer [[Negation]] durch die [[Abstraktionskraft]] eines gehässigen [[Selbstgefühls]] gegen sich verdoppelt, das jede [[wirkliche]] [[Wahrnehmung]] in der [[abwesenden]] [[Bestimmtheit]] ihrer [[Empfindung]] nieder macht, durch die Bodenlosigkeit ihrer [[verselbständigten]] [[Lebensangst]] in einer [[schlechten Unendlichkeit]] vertieft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Menschen durch eine [[strukturierte]] [[Lebensangst]] verbunden sind (siehe z.B. [[Familie]]) und wo deshalb der Zusammenhang vieler [[Empfindungen]] ihnen [[entäußert]] ist, erfahren sie ihn als eine [[fremde Kraft]] (siehe auch [[Abstraktionskraft]]), die sich in ihrer [[Wahrnehmung]] regt. Diese mutet den Menschen [[Regungen]] zu, die ihre [[Selbstgefühle]] beherrschen. In [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] entwickelt sich das darin ausgeschlossene [[Selbstgefühl]] als Gefühl einer nichtig gemachten [[Wahrnehmungsidentität]] zum Antrieb einer durch ihre [[Verallgemeinerung]] [[verselbständigten]] Kraft einer [[entäußerten]] [[Wahrnehmungsidentität]], zur Kraft einer [[nichtig]] gewordenen [[Selbstbehauptung]], der Behauptung eines [[ästhetishen Willens]], der durch den [[Ausschluss]] und die [[Isolation]] von [[Selbstgefühlen]] durch die bedrängenden Einwirkungen auf die [[Selbstwahrnehmung]] diese [[nichtig]] setzt und in seiner [[Verallgemeinerung]] zu einem [[Nichtungstrieb]] werden kann. Durch einen ihnen völlig fremden oder verfremdeten, einen [[übermenschlich]] [[scheinenden]] [[Sinn]] treten sie ohne jede [[Beziehung]] auf und verlangen nach ihrer Ausschaltung, ihrer [[Nichtung]] im unbestimmten Druck, den sie durch die [[Verallgemeinerung]] ihrer [[Wirkung]] auf die [[Wahrnehmung]] im [[Ganzen]] ausüben. Der hierdurch [[abstrakt allgemein]] bestimmten [[Selbstwahrnehmung]] [[erscheinen]] sie als ein bedrohliches Raunen, das für diese einen [[Selbstverlust]], einen forttreibend sich bestärkenden Niedergang der [[Wahrnehmungidentität]] erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[bürgerlichen Gesellschaft]], in der selbst schon die Lust am [[Konsum]] und die Pflicht zur [[Lohnarbeit]] gespalten ist, in der die [[Lebensbedingungen]] zwischen [[Subjektivität]] und [[Objektivität]], zwischen [[Bedürfnis]] und [[Arbeit]], zwischen [[Reproduktion]] und [[Produktion]] der [[gesellschaftlichen]] [[Verhältnisse]] zerteilt sind (siehe auch [[Teilung der Arbeit]]), begründet sich eine [[Familie]] durch die [[zwischenmenschlichen Verhältnisse]] der [[persönlichen]] [[Beziehungen]] ihrer [[wirtschaftlichen]] und [[zwischenmenschlichen]] [[Existenz]], durch ihr Einkommen und durch die Liebesbeziehungen in einer persönlichen [[Gemeinschaft]] von [[privaten]] Haushalten, die durch ihr [[isoliertes]] [[Dasein]] zwischen [[Konsum]] und [[Arbeit]] sich als [[Existenz]] und zu ihren [[Existenzwert]] behaupten müssen (siehe auch [[Selbstbehauptung]]). Durch die [[Konkurrenz]]verhältnisse der Selbsterhaltung sind die Familien aber schon in den verschiedenen [[Klassen]] und [[Lebenswerten]] [[strukturel]] unterschieden (siehe [[Klassengegensatz]]), in denen sie sich im bloßen Kampf um ihre [[Existenz]] auch dem entsprechend gegeneinander verhalten müssen - einfach nur um in einer [[ausschließlich]] [[privaten]] Lebensform ihren existenziellen Zwängen (siehe [[Lebenspflichten]]) durch die [[Notwendigkeiten]] der [[Arbeit]] und der [[Ausbildung]] der nachfolgenden [[Generationen]] zu genügen und zugleich exklusiv in ihrer [[Kultur]] existieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das unsägliches Gefühlsraunen einer Stimmung unermesslicher [[Lebensangst]] richtet sich gegen die ganze [[Wahrnehmungsidentität]] eines Menschen und bezieht eine [[abstrakt]] [[negative]] [[Kraft]], eine negative [[Abstraktionskraft]] aus der Unerträglichkeit der [[psychischen]] [[Vernichtung]], worin die strukturelle Lebensangst sich wahrmachen kann, wo sie also eine Nichtigkeit der wirklichen Lebensinteressen herausstellt und ihre Lebenslust auflöst. Zwischen dieser und den Lebenspflichtigkeiten, die sich in der bürgerlichen Familie mitteilen müssen, entsteht der [[Trieb]], eigene Wahrheit zu leugnen und sich als Mensch unter Menschen zu behaupten. Die Familie ist daher der Ort, an dem sich Lebenslust und Lebensnichtung in den Menschen und unter und zwischen ihnen sich in einen [[Nichtungstrieb]] vereinen, der die Macht ihrer Wahrheit in ihrer allgemeinen Selbstwahrnehmung aufzulösen sucht. Im [[Einzelnen]] kenn zwar jeder sein Leben, wie es ihm gegeben erscheint, im [[Allgemeinen]] jedoch erfährt er einen [[Selbstverlust]], der sich in [[Wahrnehmungszuständen]] [[totalisieren]] kann (siehe hierzu auch [[psychische Krankheit]]), solange die zwanghaft erzeugten [[Empfindungen]] in der [[Selbstwahrnehmung]] auch noch wirklich vorherrschen. Weit besser als diese können aber auch [[Gefühle]] - z.B. durch Musik, Theater, Rituale, Bilder, Kulthandlungen usw, die [[Erregungen]] subjektiv und [[inhaltlich]] auflösen, wenngleich damit ein wesentliches Potenzial ihrer [[Selbsterkenntnis]] blockiert wird (siehe hierzu auch die Freudsche Mythologisierung dieses familiären Zusammenhangs in seinem so genannten [[Ödipuskomplexes]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sigmund Freud hatte zugleich einen Versuch gestartet, der die Pervertierung der [[Selbstwahrnehmung]] und vieler der ihr notwendigen Verhaltensweisen sowohl in der [[Familie]] als auch in den nationalen Kulturzusammenhängen zeitweise durchsetzt. Ein kulturbestimmtes Vernichtungsbedürfnis lässt sich ganz allgemein und öffentlich im [[Rassismus]], [[Antisemitismus]] und auch schon im Mobbing auf der Straße, im Internet oder in den Familien erkennen. Es sind immer mehr oder weniger weit vermittelte Reaktionen (siehe hierzu auch [[reaktionäres Bewusstsein]]) auf die [[Lebensängste]] in bürgerlichen Lebensverhältnissen. Es wäre deshalb angemessener, diese als [[Nichtungstrieb]] zu bezeichnen, der seinen Ursprung in den [[zwischenmenschlichen]] Existenzformationen der [[bürgerlichen Kultur]] hat. Damit lässt sich dann auch der so genannte Triebkonflikt der Familie als strukturelle Lebensform einer [[erzieherischen Verhältnisses]] im [[Ganzen]] aufklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nichtungstrieb formuliert sich das [[verselbständigte]] [[Treiben]] einer [[Selbstwahrnehmung]], die sich zum Beispiel aus der Auflösung einer [[symbiotischen Selbstbehauptung]] oder [[religiösen]] oder [[politischen]] Bindung oder aus einer chronifizierten [[Erfahrung]] von [[traumatischen]] und [[vernichtenden]] [[Verhältnisse]] oder [[Erlebnisse]] einen [[Sinn]] aus [[entäußerten]] [[Selbstgefühle]] für sich aus ihrer [[Verallgemeinerung]] gebildet hat (siehe hierzu auch [[Sinnbildung]]), der durch [[objektive Selbstgefühle]] in der [[Wahrnehmungsidentität]] eines Menschen durchsetzen und so unentwegt wie erfolglos eine [[Nichtung]] seiner [[Selbstbezogenheit]] invertiert und betreiben kann, wie sie z.B. in autoritären [[erzieherischebeziehungen]] (siehe hierzu auch [[autoritärer Charakter]]) oder Gewaltanwendungen gegen die persönliche Integrität und [[Wahrheit]] der [[Wahrnehmung]] ergangen sind (siehe hierzu auch [[psychische Depression]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Trieb]] wird das Treiben einer nur [[begrifflich]] [[erkennbarenen]] [[Substanz]] bezeichnet, der [[Begriffssubstanz]] eines nur mittelbar wirkenden [[Wesens]], das als [[Grund]] für die [[Beziehung]] [[mystisch]] gebliebener [[Phänomene]] durch deren [[Analyse]] [[erkannt]] - oder auch nur bekannt - wurde und das aus deren [[Substanz]] ihre [[Geschichte]] [[verstehen]] und [[erklären]] und von daher auch prognostizieren können sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nichtungstrieb entsteht also in [[Verhältnissen]], worin das [[Leben]] als [[Ganzes]] [[nichtig]] [[bestimmt]] ist. Er ist ein negativer [[Trieb]] des [[Lebens]] gegen seine [[Vernichtung]], die doppelte [[Negation]] einer [[Abstraktionskraft]]. Und die bestimmt sich aus der [[Dialektik]] ihres Treibens, durch einen [[Trieb]] für sich durch seine Selbstverneinung, durch die [[Abstraktionskraft]] in einer [[Notwendigkeit]] des Überlebens einer [[toten Wahrnehmung]] in ihrer [[negativen Identitaet]] herausstellt (siehe auch [[Nichtung]]) und sich zu zu einem [[Trieb]] der [[Vernichtung]] [[verkehrt]]. Dieser äußert sich in der [[Kraft]] eines Antriebs, der durch Nichtung [[gegenwärtiger]] [[Sinne]] die [[Reduktion]] der Wahrnehmungsinhalte auf ihre bloße [[Tatsächlichkeit]], auf die Fakten der [[gewöhnlichen]] [[Wahrnehmung]] entsteht. Deren darin [[ausgeschlossener]] [[Sinn]] seiner [[Verhältnisse]] wird auf die [[abwesende]] [[Substanz]] seiner [[wirklichen]] [[Beziehungen]] [[reduziert]] und hierdurch zur [[Position]] einer in ihrer Negation [[pervertierten]] [[abstrakten Allgemeineit]] der blanken Erscheinungsformen des [[Lebens]] aus einer gewaltigen und oft auch gewalttätigen Sehnsucht seiner nichtig gewordenen [[Substanz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Verhältnissen]] der [[Dekadenz]], die durch [[Schmerz]] oder [[Tod]] bestimmt sind (z.B. Krieg, Missbrauch, Folter und anderen [[Traumata]]) finden sich Menschen, die einem starken Verlangen nach [[Vernichtung]] oder Tötung unterworfen sind. Was in diesen Verhältnissen noch eine Überlebenssstrategie sein mag, weil darin der Tötende der Überlebende ist, kann sich dann, wenn diese [[Verhältnisse]] [[abwesend]] und übergangslos durch die [[Gegenwart]] eines der Wahrnehmung unzugänglich gewordenen Lebens [[ausgetauscht]] sind, zu einem [[Vernichtungstrieb]] entwickeln, der seinen Ursprung nicht mehr kennt und in eine [[Depression]] übergeht, in der er sich gegenwärtiger Verhältnisse mit der Kraft einer [[abwesenden]] [[Sinnlichkeit]] (siehe [[Abstraktionskraft]]) zu entledigen sucht (siehe auch [[Trauma]]) und sich gegen die Macht der Wiederholungszwänge (siehe hierzu auch [[Zwangsverhalten]]) einer [[abgetöteten Wahrnehmung]] richtet. So müsste mn sich das [[Geltungsbedürfnis]] zwanghafter Charaktere weniger als autoritäres [[Bedürfnis]] (siehe [[autoritärer Charakter]]), sondern eher als [[Nichtungstrieb]] benannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von daher beschreibt zunächst schon jeder [[Trieb]] ein [[logisch]] [[abstraktes]], und also unendlich bestimmtes [[Wesen]] eines [[abwesenden]] [[Lebens]] (siehe hierzu [[Dialektik]]), das nicht durch das ihm Äußerliche, was es an oder durch sich selbst oder durch anderes wäre, sondern an und für sich nur durch seine eigene [[Verwirklichungen]], dem Substanzverlust mit der [[Reduktion]] seiner Vielfalt auf die [[abstrakten Allgemeinheit]] einer [[negativen Identität]], auf die [[totalisierte]] Einfalt seiner tatsächlichen Form durch die Endlichkeit ihrer [[Tatsachen]], durch ihre [[Entwirklichung]] bis zur blanken Nichtigkeit ihrer Lebensverhältnisse ein Ende finden kann. Ein Nichtungstrieb ist - so verstanden - die Herrschaftsform eines [[genichteten]], eines in seiner Nichtigkeit aufgehobenen Lebens (siehe hierzu auch [[faschistische Ideologie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Nichts]] als solches kann natürlich nicht [[wirklich]] sein. Aber es ist so [[logisch]] wie das &amp;quot;Schwarze Loch&amp;quot; der Astrophysik. Es ist das total [[Abwesende]], das [[absolut]] [[Unwirkliche]] aller [[Wirklichkeit]], das durch seine [[Abwesenheit]] umso [[energischer]] [[wirksam]] ist, wo es nicht sein kann, weil darin alles [[Wesen]] verschwindet (siehe [[Abstraktionskraft]]), untergeht im Sog einer [[totalen]] [[Abstraktion]] des [[Sinnlichen]] schlechthin, wo es sinnlich sein muss was es nicht ist: Die reine [[Negation]], die zwischen allem ist, ein reines [[Dasein]] im [[Dazwischensein]] von allem, [[Negation]] der [[Negation]], also [[absolute]] [[Negation]]. [[Total]] ist es nur durch [[Inhalte]], die sich im [[Allgemeinen]] gegenseitig erdrücken (siehe auch [[Depression]]), [[aufheben]], wo sie [[absolut]] außer sich, vollständig [[entäußert]] sind. Was bleibt ist die bloße im [[Allgemeine]] [[aufgehobene]] [[Substanz]] ihres [[Daseins]], als [[Tatsache]], die da bleibt als reine [[Form]] des [[Daseins]], auch wenn die [[Inhalte derExistenzsich gegenseitignichten, imAllgemeinentotalabstrakt, weil sie von allem absehen was sein sollte, imabstrakt Allgemeinenaber nichtanwesend, nichtwirklichwahrsein kann. Auch wenn und wo es einenichtendeWirkunggibt, so gibt es darin letztlich nur dasAbwesende, das in derNichtungabstraktverbleibt und daher in der Besonderheit seines reinenAndersseinsals dasallgemeine, dastotalandereWesenaller darinverwirklichtenAbsichtenauch nurabstraktvermitteltwerden kann, weil es nur außer sichwahrist (sieheDialektik) und daher die reineFormalsBestimmungder darinvertauschten, derverkehrtzusammen wirkenderinhalte, alsFormbestimmungdurch seine bloße Äußerlichkeit ist und wirkt, der Antrieb (sieheTrieb) ihresabstrakt allgemeinenDaseins(siehe auchEntwirklichung).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im naturwissenschaftlich begründeten Systemzusammenhang der [[Psychoanalyse]] folgt die [[Psyche]] dem &amp;quot;Konstanzprinzip ihrer [[Natur]], würde also zur [[Befriedung]] ihrer &amp;quot;Libido&amp;quot; immer dem Prinzip des minimalsten Aufwandes streben, um im &amp;quot;Befriedigungserlebnis&amp;quot; zu sich zu kommen. Jeder wirkliche [[Trieb]] verfolge daher in seiner [[Abstraktionskraft]] zunächst einem Lebenstrieb ihrer [[Wünsche]] als ihr innerstes [[autopietischesPrinzip, später allerdings auch einerNegationdes Lebendigen, wodurch sich durch eine traumatischeFormbestimmungdes psychischen Treibens eine kulturnotwendigeVerkehrunggegen seinen Ursprung entwickeln würde. Dadurch müsste dann allerdings auch derInhaltund dieFormseiner psychischenBeziehungen, die bislang durch die Widersprüche ihres Lebensbetriebs bestimmt sein sollten, nun mit dessenAbstraktionenvertauscht werden. Der innerseelische Triebkonflikt entzog sich von daher seeiner schicksalhaften Begründung durch den &amp;quot;Ödipuskonplex&amp;quot;, dem Triebkonflikt der kleinbürgerlichen Familie, undpervertiertezu einem kulturellen Wesenskonflikt, der dieWirklichkeitseiner Bestrebungen hierübervertauschensollte. So müsse sich derPsychoanalysezufolge die psychische Wahrnehmung ihrer Objekte bemächtigen, sie besetzen und durch ihrEinverleibungsinteresseaneignen, das dann auch ihre Vernichtung mit einbezog.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die darin [[lebensängstlich]] gewordene [[Psyche]] vertieft ihre [[Angst]] durch einen massenhaften [[Selbstverlust]] im[[Massengefühl]] ihrer [[edelmütigen]] [[Selbstwahrnehmungen]], durch die Rückbeziehung ihrer [[verselbständigten]], ihrer unendlich bodenlos gewordenen [[Selbstgerechtigkeit]] der [[heilen Welten]] ihrer darin [[selbstlos]] gewordenen Lebensursprünglichkeit (siehe hierzu auch [[Religion]]). Diese zwingt dazu, dass aus ihrer reinen [[Masse]] eine negative Kraft mit der unendlichen Verdopplung ihrer [[abstrakten]] [[Selbstbeziehungen]] gegen sich selbst auftürmt und sich nurmehr durch eine Führungspersönlichkeit erlöst sehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Leben mag sterben, aber der Tod darf nicht leben!&amp;quot; [[(Marx, MEW 1, S. 59)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Menschen einen Drang zm Töten anderer Menschen verspüren, wird seitdem leicht von einem Nichtungstrieb gesprochen, der evolutionär angelegt und neben dem Lebenstrieb &amp;quot;zu dominant&amp;quot; geworden sei. Solchem Denken scheint es unmöglich zu sein, diesen Drang aus Lebensverhältnissen erklären zu können, die das [[Leben]] [[pervertieren]] indem sie es durch Töten überleben wollen (siehe hierzu auch [[Dialektik]]). Untersuchungen von Tötungskommandos im Dritten Reich haben aber gezeigt, dass solchem Treiben extrem exklusive Lebensverhältnisse vorausgingen und vielen Todesschützen Hilfskonstruktionen nötig waren, ihrem Handeln eine &amp;quot;gute Tat&amp;quot; zuzuweisen (vergl. hierzu Forschungen des Sozialpsychologien Harald Welzer und zuvor - ganz unabhängig hiervon - dem Sozialwissenschaftler Jan Philipp Reemtsma), um sie ertragen zu können. Dem kann man entnehmen, dass sie aus einem sozialen Vakuum heraus angelegt waren, aus [[ausschließlichen]] Verhältnissen, die sich aus totaler [[Isolation]], aus Nichts gegen alles, z.B. Kriegshandlungen begründet hatten, aber durch hohe [[Lebenswerte]] [[Sinn]] bekommen hatten, der alles [[Leben]] aufzuzehren suchte. Im Grunde handelt es sich um die [[Nichtung]] einer sehr hohen [[Selbstbeziehung]], aus der sich die Tötungssucht begründet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus der Befragung von Kindersoldaten in Ruanda hat sich ergeben, das sie ihre Taten unmittelbar wie ein Überlebensereignis empfanden und hieraus so [[ausschließliche]] Gefühle bezogen, die sie zur Erneuerung dieser Taten treiben, um darin die ihnen sonst unmöglich Gefühlsidentität als besonderes [[Selbstgefühl]] zu erlangen. Von daher lässt sich die [[evolutionäre]] Erklärung nicht halten. Es ist das Resultat einer [[toten Wahrnehmung]], das sich hier zu verwirklichen sucht. Doch tote [[Wahrnehmung]] hat ihre [[Empfindung]] nicht [[wirklich]] verloren. Sie hat sie in ihr Gegenteil verkehrt, weil sie nur erkennen kann, dass die Verhältnisse der [[Selbstgerechtigkeit]] sich im satten [[Nichts]] verlaufen. Sie ist nicht das positive Maß ihrer Urteilskraft, sondern ihr Opfer, ihre [[Negation]]. Und die hat eine tötliche [[Wirkung]] dadurch, dass sie die darin aufgehobenen Verschmelzungen aus vergangenen, im [[Gedächtnis]] akkumulierten [[Gefühle]] als eine nichtige [[Wahrheit]] bergen, sich in einer [[Nichtung]] der [[Wahrnehmung]] absichern müssen, weil und solange sie nicht ins wirkliche Leben finden (siehe hierzu auch [[Trauma]]). Sie rächt ihre [[Isolation]] mit der [[Abstraktionskraft]] ihres abhanden gekommenen [[Lebens]], kehrt ihr [[Erkenntnisinteresse]] um, um sich aus ihrer [[Isolation]] selbst zu verwirklichen, ihr abgespaltenes Lebensinteresse gegen das Leben selbst als verlorenes [[Selbstgefühl]] gegen die Welt zu wenden, ihren [[Selbstverlust]] zu vergegenständlichen, ihn gegen seine Wahrheit zu veredeln (siehe auch [[Selbsveredelung]]) um sich endlich in einer gewaltigen [[Selbsttäuschung]] wieder zu finden. Aus den Trümmern ihrer Verschmelzungen werden [[Konstrukte]], die eine herbe Durchsetzungskraft ihrer [[Nichtung]] (siehe [[Abstraktionskraft]]) einfordern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tote Wahrnehmung]] hat für das wahrnehmende Subjekt im Jenseits ihrer Wahrheit gravierende Folgen, denn sie verkehrt ihren Sinn ins Gegenteil, macht aus [[Wirklichkeit]] ein [[Ideal]], aus lebendem Totes, aus Konkretem Abstaktes, aus Teilen etwas [[Ganzes]]. Ihr Daseinszweck ist nämlich nicht ihr Leben, sondern ihr Überleben (siehe hierzu auch [[Nichtungstrieb]]). Und das gibt es dann auch nicht wirklich, sondern iim Tunnel und Echoraum der [[Ewigkeit]] von [[Vorstelllungen]], die schon immer das Paradies [[sophistischer]] Geistesübungen ist. Schon der Gedanke an den Tod ebnet alle Unterschiede ein, gibt jedem [[Glauben]] sein Recht und fasst sich in einem [[identitären Denken]] zusammen. Das &amp;quot;Sein im Vorlauf zum [[Tode]]&amp;quot; hatte als &amp;quot;[[Sein]] zum [[Tode]]&amp;quot; ([[Heidegger, Martin]]) auch schon mal öfter die deutsche Philosophei beflügelt, wo sie auf eine Endlösung ihrer Gegensätze und Unterschiede und [[Widersprüche]] spekulierte und zu einem &amp;quot;Meister aus Deutschland&amp;quot; (Todesfuge von Paul Celan) wurde. So konnte auch ein hervorragender Religionskritiker wie Friedrich Nietzsche zum Vorläufer einer faschistischen Staatsbegründung werden. Denn ihm galt der &amp;quot;[[Wille]] zur [[Macht]]&amp;quot; als die einzig reale [[Negation]] des Gottesglaubens, denn damit spekulierte er auf einen wirklichen [[Übermenschen]], den er als Antichrist gegen [[Gott]] installierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Begriff]] ist der so Nichtungstrieb ein Konstrukt der [[Psychoanalyse]] (in &amp;quot;Jenseits des Lustprinzips&amp;quot;), womit [[aufgeklärt]] sein sollte, wie es dazu kommen kann, dass Menschen ein [[subjektiv]] starkes Verlangen zum Töten oder nach dem [[Tod]] verspüren können. Damit soll beispielsweise auch [[terroristischer]] oder [[religiöser Fanatismus]] oder Todessehnsucht in [[depressiven]] Zuständen schon &amp;quot;erklärt&amp;quot; sein, bevor darüber nachzudenken wäre, wie sich die [[Bedürfnisse]] des [[Leben]]s in solche nach dem [[Tod]] [[verkehren]] können, wie sich also aufklären ließe, wie es Identitätsbestrebungen nach Vernichtung von Leben geben kann, - wie sich Lebensinteressen also zu [[Nichtung]]prozesse in ein unmittelbares oder auch stetiges subjektives Verlangen zum Töten verkehren können (siehe hierzu auch [[Trauma]]). Das allerdings setzt das [[Begreifen]] eines vollkommen unerträglich gewordenen Lebens voraus, das sich nur noch in seiner totalen [[Negation]] (siehe [[Totalitarismus]]), also eigentlich nur im Jenseits dieser Welt (siehe [[Dialektik]]) zu [[emanzipieren]], zu befreien sucht (siehe hierzu auch [[Religion]]). Es setzt das Begreifen von Lebensverhältnissen voraus, die schon den Tod als ihr Lebens- oder Überlebensprinzip in sich tragen, und für die Selbstwahrnehmung nicht wahr sein dürfen, also [[nichtig]] sein müssen. Die Frage ist, wie deren [[Nichtung]] sich bis zur Tötungsabsicht und darüber hinaus forttreiben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn etwas sich [[substanziell]] gegen seine Lebenssubstanz verhält, wenn sein eigenes Element negiert wird, so löst es sich nicht einfach auf. Es richtet sich nicht einfach zugrunde, sondern wendet seinen Grund gegen sein Sein. Denn seine Substanz ist dann zwar nichtig, aber nicht einfach verschwunden. Sie strebt aus ihrem [[Nichts]] selbst nach Vernichtung, hat diese nötig, nur um im [[Nichts]] zu sein. [[Vernichtung]] wird so zu einem Antrieb, zu einer Bestrebung, die sich aus dem Jenseits des Daseins begründet und auf dieses auch abzielt. Deshalb entsteht in der substanziellen Auflösung (z.B. einer Geschichte, einer Gesellschaft oder eines Lebensverhältnisses) nicht einfach nur Untergang, sondern die Totalität eines Vernichtungsstrebens, das in der Vernichtunng nicht zur Ruhe kommen kann, sondern sich darin zu bestärken sucht, indem es [[Vernichtung]] betreibt (siehe z.B. auch [[Amok]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo etwas nicht wahr sein darf, verliert es seine Identität. Sie gibt es nur noch in der [[Negation]], also durch die [[Abwesenheit]] von dem, was nicht sein soll und sie sucht Anwesenheiten zu finden, die für ihre [[Empfindungen]] einverleibt werden können. Doch aus dem Nichts heraus ist das keine wirkliche Suche, sondern ein unumstößlicher [[Trieb]], der sich nur durch [[Einverleibungen]] von Erlebnissen befriedigen kann. Von daher handelt es um einen Verlust der Selbstwahrnehmung, der zu [[Ereignissen]] treibt, die das Verlusterleben jenseits der Wahrnehmung durch eine leibliche Wiederholung seines [[Erlebens]] wahrnehmbar macht und also auch Wahrnehmung vergegenwärtigen kann, die in der [[Erinnerung]] untergegangen war. Daraus erklärt sich die Gewalt des getriebenen Strebens, die nicht aus dem Nichts kommt, sondern aus dem Vakuum, das in der Wahrnehmung durch eine ganz wesentliche Bedrohung oder Verletzung und [[Schmerz]] entstanden war und verdrängt wurde (siehe auch [[Trauma]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder [[Trieb]] ist ein [[verselbständigte]] Verlangen, das einer [[Notwendigkeit]] entspringt, die dem Ausschluss von Lebenszusammenhängen zur Folge ist und also eine [[Realabstraktion]] von Lebenssubstanzen betreibt. In der [[Form]] seiner [[Erregung]] stellt sich eine [[Kraft]] dar, deren [[Natur]] sich aus der [[Abwesenheit]] dieser [[Substanzen]] in einer Form äußert, worin ihre [[Regungen]] sich [[verkehren]] müssen, indem sie sich gegen ihren eigenen [[Inhalt]] wenden und erregt nach einer bestimmten Form von [[verkehrter]] [[Wirklichkeit]] drängen. So treibt er die [[Selbstwahrnehmung]] durch seine [[Formbestimmung]] zu ihrer [[Verkehrung]] an, weil er eben nichts anderes als die [[Kraft]] ihrer [[abwesenden]] [[Natur]] ist, die zur Aufhebung ihrer Nichtigkeit drängt (siehe [[Nichtung]]). Ein solcher Trieb begründet sich immer aus einer abwesenden Natur, die allerdings auch durch eine ihr äußerliche und feindliche Wirklichkeit bestimmt sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann von einem Nichtungstrieb sprechen, wenn man einen Vernichtungszwang damit beschreiben will (siehe auch [[Zwang]]). Mit dem Begriff von einem [[Todestrieb]] wollte sich z.B. auch [[Sigmund Freud]] erklärlich machen, warum Menschen sich am Untergang und Morden begeistern können. Wie in der [[Phänomenologie]] üblich, welche die [[Negation]] nicht in ihrer [[Wirklichkeit]] verstehen will und daher auch [[Nichtung]] nicht begreifen kann, musste er dem, was er so nicht verstehen konnte, ein [[Wesen]] zusprechen, das sich darin selbst quasi positiv ausdrückt. Doch die &amp;quot;Lust am Töten&amp;quot;, die er z.B. bei Soldaten im Ersten Weltkrieg beobachtete, hat keinen Grund als das Leben selbst, das überlebt werden muss. Es ist die Lust am Überleben in tödlichen Verhältnissen. Wer im Krieg z.B. andere tötet, befördert sein eigenes Leben, weil er dem allgemein agierenden [[Tod]], der Todesschwadron der anderen zuvorkommt. Es ist die Lust am Überleben, die unter diesen Bedingungen zum Tod treibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Lust entsteht überall, wo [[Leben]] nur durch Überleben bestimmt ist . Auch die [[Liebe]] wird zur Todesmacht, wenn sie sich selbst überleben muss, wenn darin die Geborgenheit einer Gefühlswelt vor der Welt zerbricht. Wo darin das einzige Leben fixiert und festgehalten ist als eine Art lebendig sein inmitten der Wüste, [[befriedigt]] sie vor allem das [[Bedürfnis]] dem [[Tod]] zu entrinnen. Doch gerade darin steckt ihr Verhängnis und in diesem wird Liebe zur Todesmacht, die z.B. in der [[Depression]] auch wahrgenommen wird. Und von daher kann Liebe eben wirklich tödlich sein oder tödlich werden. Doch eines eigenen [[Triebes]] bedarf diese Erklärung nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtet sich der Todestrieb auf andere Menschen, äußert er sich in einem Destruktionstrieb, dem Wunsch zur Zerstörung und Verletzung Anderer, in abgeschwächter Form etwa in der sexuellen Spielart des Sado-Masochismus (siehe [[Perversion]]).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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