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		<title>Wolfram am 22. Februar 2026 um 16:49 Uhr</title>
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		<author><name>Wolfram</name></author>
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		<author><name>Wolfram</name></author>
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		<title>Wolfram am 22. Februar 2026 um 16:36 Uhr</title>
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		<author><name>Wolfram</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:31:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Notwendigkeit&amp;diff=851&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Notwendigkeit&amp;diff=851&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:41:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Das Reich der Freiheit beginnt in der Tat erst da, wo das Arbeiten, das durch Not und äußere Zweckmäßigkeit bestimmt ist, aufhört; es liegt also der Natur der Sache nach jenseits der Sphäre der eigentlichen materiellen Produktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Wilde mit der Natur ringen muss, um seine Bedürfnisse zu befriedigen, um sein Leben zu erhalten und zu reproduzieren, so muss es der Zivilisierte, und er muss es in allen Gesellschaftsformen und unter allen möglichen Produktionsweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Entwicklung erweitert sich dies Reich der Naturnotwendigkeit, weil die Bedürfnisse sich erweitern, aber zugleich erweitern sich die Produktivkräfte, die diese befriedigen. Die Freiheit in diesem Gebiet kann nur darin bestehen, dass der vergesellschaftete Mensch, die assoziierten Produzenten, diesen ihren Stoffwechsel mit der Natur rationell regeln, unter ihre gemeinschaftliche Kontrolle bringen, statt von ihm als von einer blinden Macht beherrscht zu werden; ihn mit dem geringsten Kraftaufwand und unter den ihrer menschlichen Natur würdigsten und adäquatesten Bedingungen vollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es bleibt dies immer ein Reich der Notwendigkeit. Jenseits desselben beginnt die menschliche Kraftentwicklung, die sich als Selbstzweck gilt, das wahre Reich der Freiheit, das aber nur auf jenem Reich der Notwendigkeit als seiner Basis aufblühen kann. Die Verkürzung des Arbeitstags ist die Grundbedingung.&amp;quot; [[(K. Marx, Kapital III, MEW 25, 828)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Notwendigkeit besteht dort, wo eine [[Not]] gewendet werden muss. Und [[Not]] ist überhaupt der [[Begriff]] der [[Lebensbedingung]] der [[Emanzipation]], der [[Begriff]] der [[Intelligenz]], die [[Entwicklung]] überhaupt bestimmt, der [[substanzielle]] [[Begriff]] der [[Geschichte]] (siehe [[historischer Materialismus]]). Wer seiner Notwendigkeit nicht folgen kann, wer gegen sich selbst unfrei ist (siehe [[Freiheit]]), kann von daher auch nur noch der [[Not]] seiner [[Dummheit]] folgen (siehe hierzu auch [[Kritik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer seine [[Not]] nicht mehr [[erkennen]] kann (siehe auch [[Dummheit]]), tötet das [[Leben]] seiner [[Wahrnehmungsidentität]]. [[Abstraktionskraft]] ist die [[Kraft]] einer [[Not]], die sich gegen sich selbst wendet (siehe [[Notwendigkeit]]), weil sie in der [[Tautologie]] ihrer [[Widersinnigkeit]] (siehe [[Widerspruch]]) ihre [[Not]], ihre in der [[Not]] verbliebene [[Substanz]] aufgezehrt, sich selbst genichtet (siehe [[Nichtung]]), sich selbst abgetötet (siehe [[tote Wahrnehmung]]) und sich deshalb gegen ihre [[eigene]] [[Notwendigkeit]], sich gegen sich selbst verloren hat (siehe auch [[Selbstverlust]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was nottut, verlangt nach einer Änderung, einem[[Anderssein]] der [[Verhältnisse]]. Es muss in ihrem [[Begriff]] ihre [[Emanzipation]] [[bewusst sein]], um veränderbar zu werden. Aber der [[Begriff]] sowohl [[gegenständllicher]] als auch [[zwischenmenschlicher Beziehungen]] kann in [[Wirklichkeit]] nur wahr sein, wenn sich [[Begriff]] und [[Sache]] im [[Verhältnis]] ihrer [[Wirkungen]], in ihrer [[Wirklichkeit]] [[identifizieren]] lassen. Bleibt diese nur [[abstrakt]] durch eine [[fremde Kraf]]t vermittelt, so wird sie von einer [[Abstraktionskraft]] betrieben (siehe auvch [[Trieb]]), die einem ihrem [[Wesen]] [[fremden]], einem [[abwesenden]] [[Grund]] entspringt und daher als leere [[Formbestimmung]] eine übermächtige[[Wirkung]] hat (siehe hierzu auch [[Entfremdung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notwendigkeit besteht daher nicht nur aus dem, was ist und sich zu erhalten sucht. Sie ist auch nicht nur ein Verlangen, ein notwendiges Verlangen der [[Bedürfnisse]], die nach einer Befähigung zu ihrer [[Befriedigung]] streben. Sie ist das innere Moment der [[Geschichte]], die [[Not]], nicht in dem sein zu können, was ist, sich dem [[Dasein]] - wie es ist - widersetzen zu müssen, sich ändern zu müssen, sich zu [[entwickeln]] (siehe auch [[Wesensnot]]), weil wesentlich nur dies [[Sinn]] haben kann. Notwendigkeit ist vor allem das wesentliche Moment der [[Freiheit]], die [[Not]], die gewendet wird durch das [[Subjekt]], das sie [[emanzipiert]] und sich hieraus selbst begründet (siehe hierzu [[Dialektik]]). Sie verlangt die Wendung einer [[Not]], die [[Aufhebung]] ihrer [[Bestimmung]] (siehe auch [[Formbestimmung]]). Wo [[Leben]] gehindert wird, seinen Notwendigkeiten zu folgen, die ihm [[eigene]] [[Not]] [[aufzuheben]], gerät es in Gefahr. Wo es sich nicht frei fortbilden kann geht es unter. [[Freiheit]] ist lebensnotwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notwendigkeit wird oft mit einer Verpflichtung gleichgesetzt (siehe auch [[Lebenspflicht]]), die eingelöst werden müsse, so dass die berühmte Phrase von der [[Freiheit]] als &amp;quot;Einsicht in die Notwendigkeit&amp;quot; einen völlig entstellten, einen absolut [[umgekehrten]] [[Sinn]] bekommt. Notwendig ist die wirkliche Wendung einer [[Not]], die einem Mangel entspringt, der das [[Dasein]] seiner [[Möglichkeit]] beraubt und sich nur bewahrheitet, wenn daraus eine objektive Befreiung gegen diesen Mangel als [[Emanzipation]], als [[Fortschritt]] der [[Geschichte]] von Mensch und [[Natur]] resultiert (siehe auch [[natürliche Intelligenz]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Not entsteht aus einem [[wesentlichen]], aus einem [[substanziellen]] Mangel, der [[subjektiv]] als Bedrohung der [[Subjektivität]] überhaupt empfunden wird und nur [[objektiv]] gewendet werden kann (siehe [[Notwendigkeit]]). [[Substanz]] ist das [[Sein]] in dem, was hiervon da ist (siehe [[Dasein]]), was bleibt, wenn man von allen [[Inhalten]], von allem da [[Seienden]] absieht. [[Not]] ist nichts anderes als das, was Not tut, wenn es nicht ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede [[Not]] ist die Grundlage für eine Notwendigkeit des [[Fortschritts]] der [[Freiheit]], der schließlich die [[aufgehobene]] [[Bestimmung]] einer Bedrängung ist, und deshalb den Möglichkeiten des Handelns, dem [[Zufall]] der [[Gegebenheiten]] folgt, also nicht objektiv determiniert sein kann (siehe hierzu auch [[Geschichtsdeterminismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zum [[Zwang]] ist Not aber nicht drängend sondern dringend. Sie ist nicht [[subjektiv]], sondern ein zwingender Mangel am [[allgemein]] Nötigen, also an dem, was nötig ist, um den [[objektiven]] Zusammenhang des [[Einzelnen]] in seinem [[ganzen]] Lebenszusammenhang zu gewährleisten. Doch das Not wendende Handeln ist deshalb nicht [[objektiv]] bestimmt. Es erfordert die ganze [[Subjektivität]] der betroffenen Menschen, deren [[Leben]] darin [[objektiv]] in [[Beziehung]] steht. Was der Möglichkeit nach noch frei stünde, wird hierbei durch eine [[Abwesenheit]], durch einen Mangel bestimmt, der für das [[Sein]] bedrohlich wirkt und von daher nach einer Abwendung verlangt. Was notwendig für ein [[Verhältnis]] ist, lässt deshalb keine [[Freiheit]] zu, weil dessen [[Ganzes]] im Verhältnis des Mangels vom Niedergang bedroht ist. Von daher ist die [[Not]] zwar zwingend, tritt aber dennoch nicht als [[Zwang]] äußerlich auf, sondern als substanziell inneres Verlangen, als notwendiges [[Bedürfnis]]., wie es der [[Substanz]] des Lebens entspringt und seine Tätigkeit erfinden muss, um darin für sich frei zu werden, sich zu [[emanzipieren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Substanz]] ist das [[Sein]] in dem, was hiervon da ist (siehe [[Dasein]]), was bleibt, wenn man von allen [[Inhalten]], von allem da [[Seienden]] absieht. Sie ist nichts anderes als was ist, was also Not tut, wenn es nicht ist. Das [[Sein]] gibt es nicht wie einen materiellen Gegenstand. Sein ist dadurch, dass es sich hervortut, wo es [[abwesend]] und alleine hieraus alles [[Not-wendige]] begründet ist. Von daher kann es in [[Wahrheit]] keine [[Logik]] des Seins, keine [[Ontologie]] geben. Denn Sein ist die Substanz, die nottut, wo sie nicht sein kann (siehe [[Negation]]). Von daher hat sie auch [[Wirkung]], wo von ihr abgesehen wird, wo sie nur [[abstrakt]] da ist (siehe auch [[abstrakt menschliche Arbeit]], [[abstrakt menschlicher Sinn]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die [[Natur]] kennt dies notwendige Sein aus sich selbst heraus und hat sich auch wesentlich als ein [[System]] von Notwendigkeiten gebildet. Sie lässt kein Wesen in bloßer Not zur Welt kommen. Ausgestattet mit allem, was nötig ist, tritt ein Lebewesen in die Welt, bis seine Natur ihren Mangel durch die Zeit erfährt, in der sich [[Energie]] verbraucht und nach [[Stoff]] begehrt. Das Nahrungsbedürfnis ist daher auch das erste [[Bedürfnis]] aller Lebewesen, weil es ihrer natürlichen [[Not]] entspringt. Das nächste ist die Erhaltung der Art, welche dem Einzelwesen von Natur aus notwendig ist (siehe [[Geschlecht]]), weil es endlich ist und stirbt und mit seinem [[Tod]] seine [[Gattung]] am [[Leben]]hält. Der Mensch wurde selbst nur dadurch zu einer [[Naturmacht]], dass er die [[Elemente]] der [[Natur]] für die ihm nötigen Zwecke in ein [[eigenes]], ihm [[eigentümliches]] [[Verhältnis]] brachte, in das Verhältnis einer menschlichen [[Gesellschaft]], die auf den Notwendigkeiten seiner Natur beruht, ihn aber zugleich in eine [[Freiheit]] hiergegen versetzt, diese so zu gestalten, wie es seiner gesellschaftlichen Natur nicht nur entspricht, sondern diese auch entwickelt und bildet, ihre [[Geschichte]] bestimmt. Aber auch gerade in dieser gesellschaftlichen Freiheit sind alle Notwendigkeiten des Menschen immer gesellschaftliche [[Notwendigkeiten]] - und der Mangel, aus dem sie entstehen, ist immer zugleich ein gesellschaftlicher Mangel, wie er in den [[Bedürfnissen]] der Menschen auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Notwendigkeit ist von da her das Gegenteil einer [[Möglichkeit]], ist also die unzweifelhafte Bedingtheit eines gesellschaftlichen Handelns, welches [[Freiheit]] erfordert und erzeugt, ihrer Not immanentes Streben ist. Zugleich ist eine Notwendigkeit aber auch nur die bloße [[Form]], aus der heraus innerhalb gegebener Möglichkeiten entschlossen gehandelt werden muss, wenn es ihr Inhalt verlangt, ihm inadäquat ist. Wo ihr Inhalt, ihre wirkliche Not nicht erkannt wird, kann keine Form ihm adäquat werden. Die Kritik dieser Notwendigkeit ist die Notwendigkeit der Kritik: [[Kritik der politischen Okonomie]], [[Kritik der politischen Kultur]] usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Form für sich kann keine [[Not]] haben, auch wenn sie sich zwingend darstellt, sich darin [[mystifiziert]], dass sie als ein [[objektives Sollen]] erscheint, als eine Erfordernis der [[Gegebenheiten]], worin im Grunde deren wirkliche Notwendigkeit, ihr wirklicher Mangel verleugnet wird. In solchem Mythos fremder Bestimmtheit vollzieht und betreibt eine Formbestimmung ihren Fortbestand, deren Mangel sie vermehrt, indem sie als Notwendigkeit seiner Behebung auftritt. Aus Not wird Plage, aus Freiheit Willkür, wenn der wirkliche Mangel eines [[Lebensverhältnisses]] nicht erkannt und begriffen wird. In den [[Ideologien]] verbindet sich eine dem Mangel entsprechende Assoziation von Freiheit und Gleichheit mit der Notwendigkeit ein Ideal, das sich dem Mangel entzieht, das ihn durch eine [[Gedankenabstraktion]] ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungleiches wird nicht dadurch gleich, dass man es vergleicht. Und wer sich seiner Not entzieht, kann nicht frei und also auch nicht wirklich befreit sein oder befreien. Ebenso wenig frei ist, wer nur tut, was nötig ist. Der [[abstrakte]] Gedanke beflügelt lediglich die Abhebung von seinem Grund in den wirklichen Lebensverhältnissen, indem er ihre Wirklichkeit zerstreut. In der [[Verselbständigung]] als reine [[Formbestimmung]] des Denkens und Tuns, als solch formeller Zwang, herrscht eine Form dann tatsächlich nur als eine äußerliche [[Macht]], als [[Gewalt]], welche Befolgung verlangt, also in [[Wahrheit]] keine Not wendet, sondern zur [[Lebensbedingung]] sich [[totalisiert]] und herrscht und sich als das [[Heil]] eines [[Ganzen]] [[fortbestimmt]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notwendiges kann nur durch wirkliche Not bestimmt sein, zu der ein Verhalten möglich ist, also nur für Menschen in ihren wirklichen Verhältnissen sein. Und die verlangt ihren Entschluss, sich der Not zu stellen und sich daraus zu befreien, sich aus ihrer Bedingtheit zu befreien, indem sie die Not für sich wenden, also sich geschichtlich hierzu zu verhalten. Der [[Entschluss]] setzt also Mögliches voraus und muss in der Lage sein, die Not [[aufzuheben]], die sich zum Fortschritt wendet, wenn ihr entsprochen wird. Von daher besteht kein Widerspruch von Freiheit und Notwendigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders ist das im Zwangsverhältnis der Formbestimmungen, welche sich aus der bestimmten Form der [[gegebenen]] [[Beziehungen]], ergeben hat. Neuer [[Inhalt]] wird darin lediglich einer modifizierten Form unterworfen und gedungen, statt entwickelt. Aus der [[Formbestimmtheit]], dieser Beziehungen kann nur der [[Trieb]] ihrer [[Verselbständigung]] entwickelt werden, das [[Prinzip]] der [[Trennung]] und Auftrennung der Inhalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notwendigkeit beschreibt also die Wendung einer [[Not,]] die nötige Erfordernis der [[Negation]] eines Inhalts, der sich in seiner [[Bestimmtheit]] wendet. Not-wendiges erfolgt aus dem Mangel, der im Begriff einer [[Bedingung]] inbegriffen ist, ein Sollen, das seine [[Begriffssubstanz]] logisch zur Abwendung ihrer immanenten Not verlangt. Es ist die [[Logik]] des Begriffs, dem notwendig etwas folgen muss. Diese steht der Freiheit des Denkens und der [[Gedanken]] solange entgegen, wie es Verhältnisse gibt, worin sich [[Logik]] selbständig entfaltet, worin also menschliches [[Leben]] nicht vollständig konkret ausgebreitet ist, das Notwendige also überhaupt das einzig Wirkliche ist (vergleiche z.B. den [[Arbeit]]sbegriff zwischen Freiheit und Notwendigkeit). Eine Notwendigkeit kann nicht überhistorisch bestehen, sondern lediglich als Moment einer [[Geschichte]], worin [[Reichtum]] zugleich Not erzeugt. Ein Aufwand, der einem Zweck immanent ist, kann nur im Prozess seiner Verwirklichung stehen, also nötiger Aufwand für einen Zweck sein, nicht aber für sich notwendig (z.B. Arbeit als Aufwendung zur Erzeugung von Reichtum im Unterschied zu einer Arbeit, welche alleine dessen Formbestimmung bedient, also von einer Notwendigkeit zur anderen gerät,ohne den arbeitenden Menschen wirklich reich zu machen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von daher macht die Notwendigkeit die Basis einer [[Geschichte]] aus, die sich von ihrer Zufälligkeit unterscheidet. Es liegt ganz in dem, was hiervon begriffen und zu tun ist. Der [[Zufall]] bleibt solange das Unvermittelte, Unnötige, solange er keinen [[Sinn]] zeigt. Die Frage, in wieweit etwas aus Zufall oder Notwendigkeit besteht, hängt damit sehr von der geschichtlichen Bezugnahme des [[Begreifens]] ab (siehe [[historischer Materialismus]]).&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im logischen Begriff besteht das [[Urteil]] darüber, was notwendig ist, als ein immanentes Sollen, das Veränderung sucht. In den Möglichkeit ihrer [[Gegenstände]] ist das Anderssein substanziell, das im Sollen bestimmt ist. Notwendiges lässt sich daher nicht aufhalten, wo es Substanz findet, denn andernfalls zergeht es in einer [[Zerstörung]] seines [[Ursprungs]].&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Notwendigkeit ist subjektiv wie objektiv zu verstehen. Von daher ist die Notwendigkeit von Kritik, diesen Unterschied zu formulieren. Eine Theorie, welche Kritik ist, beweist die Verkehrung von subjektiver Notwendigkeit in [[Objektivität]] und die objektive Notwendigkeit als fremde [[Subjektivität]], als [[Schmerz]] der Bedürfnislosigkeit. Objektiv ist die Notwendigkeit eine Wendung innerhalb der [[Gegebenheiten]], Wendung sachlich erzeugter Nöte darin. Subjektiv ist sie die notwendige Freiheit des Subjekts, seinem Verlangen zu folgen, indem es in ihm auch die &amp;quot;Einsicht in die Notwendigkeit&amp;quot; (Hegel) gewinnt und verwirklicht. &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notwendigkeit ist subjektiv ein Not wendendes Verlangen im [[Bedürfnis]], die eigene [[Not]] zu wenden. Alle Arbeit gründet auf dieser Notwendigkeit und erzeugt zugleich, was dieser Not inbegriffen ist und über sie zugleich hinausgeht: [[Reichtum]]. Im Bedürfnis als notwendiges Verlangen ist die [[Arbeit]] als notwendige Lebensäußerung inbegriffen, welche zugleich menschliche [[Geschichte]] ausmacht - nicht in ihrer gesellschaftlichen Form, sondern ihrem Inhalt nach als Kultur. Die Notwendigkeit der Arbeit einspringt seinem notwendigen Verlangen nach seiner Verweltlichung, seiner Vergegenständlichung als Mensch, als Subjekt seiner Geschichte. Darin äußert sich menschliche Subjektivität wesentlich und wendet zugleich menschliche Fähigkeit zu seinem [[Glück]]. Wo er sich äußert, hat er zugleich seinen Reichtum als Basis seiner Geschichte, seiner Selbstbildung außer sich. Notwendig ist hier subjektiv, was objektiv Geschichte macht und Geschichte hat. Objektive Notwendigkeit kann daher nur subjektiv wahr sein. Solange mir Notwendigkeit als die Wendung meiner Not selbstverständlich ist, bin ich tätig in meiner Not zu meinem Glück.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der bürgerlichen Gesellschaft wird aber Notwendigkeit nur objektiv und für sich begriffen, als [[Fakt]], das mich in meinem Handeln bestimmt, weil ich ihm notwendig folgen muss, um existieren zu können. Notwendig ist hier die [[Fortbestimmung]] einer [[Not]] zu einer Wendigkeit, mit welcher sie fortwährend negiert ist, Übergang in ein anderes Sein, in welchem sie aufgehoben ist, ohne wirkungslos zu sein. Wo ich mich meiner eigenen Not äußerlich verstehe, wo mir die Notwendigkeiten der gesellschaftlichen Verhältnisse selbstverständlich sind, da setze ich mir meine Not äußerlich und bin die Not, die ich zu wenden habe, bin Objekt meiner Subjektivität, Verlangen und Aufhebung dieses Verlangens in einem. Wird Notwendigkeit als [[Fakt]], als selbstverständliche Tatsache, als äußere Gegebenheit und Bedingung anerkannt, so kann das [[Bewusstsein]] hierüber nur den Menschen beugen. Es ist ein objektives Bewusstsein, ein Wissen um leere Objektivität, die für den Menschen nichts anderes sein kann, als er für sie sein muss. Ein [[Denken]], das Notwendigkeit als Fakt anerkennt, ist kein Denken, das überhaupt geschichtlich und materiell existieren kann, weil es sich selbst nicht entschließen kann, als Gedanke in der Welt zu sein. Es ist reines [[Wahrnehmen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[dialektische]] [[Methode]] weiß ihre [[Reflextion]] als den notwendigen Übergang des einen [[Seins]] über seine [[Negation]] (Nichtsein) als Anderssein, das erst für sich wirklich sein kann, wenn es sich [[bewährt]] als ein [[Wesen]], das an und für sich weder das eine, noch das andere, aber beides in der [[Aufhebung]] ist und es bewahrt. Die Notwendigkeit erscheint daher als unmittelbar nötiges [[Fakt]], das keine Vermittlung mehr enthält und sich so als natürliche Notwendigkeit, als unwandelbare Naturbedingung geben kann (s.z.B. [[Warenfetischismus]]).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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