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	<title>Opportunismus - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Die Maskerade in der Sprache hat nur dann einen Sinn, wenn sie der unbewußte oder bewußte Ausdruck einer wirklichen Maskerade ist. In diesem Falle hat das Nützlichkeitsverhältnis einen ganz bestimmten Sinn, nämlich den, daß ich mir dadurch nütze, daß ich einem Andern Abbruch tue (exploitation de l´homme par l´homme); in diesem Falle ist ferner der Nutzen, den ich aus einem Verhältnisse ziehe, diesem Verhältnisse überhaupt fremd, wie wir oben beim Vermögen sahen, daß von jedem Vermögen ein ihm fremdes Produkt verlangt wird, eine Beziehung, die durch die gesellschaftlichen Verhältnisse bestimmt ist - und diese ist eben die Nützlichkeitsbeziehung.&amp;quot; ([[Karl Marx, MEW 3, S. 395)]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opportunismus (opportunus lat. ‚günstig&amp;#039;, ‚geeignet&amp;#039;) ist eine Lebenshaltung als Bestreben, in Nützlichkeitsbeziehungen (siehe [[Nützlichkeit]]) sich über die Optimierung von Nützlichkeitserwägungen schnell und bedenkenlos einer jeweils gegebenen Lage anzupassen oder einen beendeten oder mißlungenen [[Nutzen]] - eben mal [[pragmatisch]] - durch einen anderen [[auszutauschen]]. Ein Opportunist ist dem Wesen seines [[Erkenntnisinteresses]] zufolge ein [[Opportunist]], nutzt jede günstige [[Gegebenheit]] zum eigenen Vorteil - ohne Rücksicht auf andere Betroffenheiten, Zusammenhänge und Konsequenzen (siehe hierzu auch [[Phänomenologie]]). Und er oder sie lebt davon, dass seine [[Geschichte]] auf die möglichst weitläufige [[Vermittlung]] der Gunst (siehe [[Nützlichkeit]]) seiner Gelegenheiten, damit also seiner [[Besitztümer]] (siehe auch [[Geldbesitz]]) und seiner [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] gründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der fortlaufende [[Nutzen]] besteht aus einer Folge von Nützlichkeitsbeziehungen, die einen vollzogenen oder unerfüllten [[Nutzen]] durch einen besser geeigneten ersetzen (siehe auch [[Selbstoptimierung]]), um die eigenen Konkurrenz- und Konsumverhältnisse zu optimieren. Weil damit jedes Problem mit einem bestimmten [[Nutzen]] durch einen anderen ersetzt wird entsteht eine auswechselbare [[Prothese]], durch die jede Beziehung schon ursächlich aufgehoben ist bzw. jederzeit auflösbar [[erscheint]], weil sie immer wieder aus anderen Gründen ausgewechselt werden kann (siehe [[prothetische Beziehung]]). So erscheint das Problem durch diesen Austausch mit einem anderen durch die [[Nutzung]] eines ihm äußerlichen Mittels unendlich lösbar (siehe [[schlechte Unendlichkeit]]), so dass sie immer wieder auch beliebig, also im Nichts an Inhaltlichkeit auflösber ist (siehe [[Scheinwelt]]). Von da her ist ein darin [[begründetes]] [[Verhalten]] immer schon eine [[Reaktion]] im Rückbezug auf den Erfolg von Vorteilen, die [[ausschließlich]] für sich selbst und [[gleichgültig]] gegen alles andere auf sich bezogen und behauptet werden können (siehe auch [[Selbstbehauptung]]). Dies enthält eine aufgestaute [[Abstraktionskraft]], die nach Macht über ihre [[Objekte]] verlangt und sich schließlich auch in Gewalt ausdrücken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war schon im [[Nützlichkeitsprinzip]] angelegt, dass es weder ein [[Subjekt]] noch ein [[Objekt]] [[wahrnimmt]], dieses aber als eigene [[Bedingtheit]] total [[wahrhaben]] muss, um einen Nutzen überhaupt darstellen zu können. Dieses Prinzip entsteht in und durch seine [[zwischenmenschliche Verhältnisse]] als ein [[Antrieb]], [[Ohnmacht]] zu erzeugen (siehe auch [[Mobbing]]), um hierin sozial mächtig zu sein. Und weil weder solche [[Macht]], noch ihre [[Gewalt]] lediglich durch die [[Selbstgerechtigkeit]] ihrer [[Selbstbehauptungen]] entstanden waren, weil sie daher aus ihren [[Verhältnissen]] nicht [[wirklich]] [[begründet]] ist, kann sie auch nicht [[wirklich]] [[erkannt]] und [[geschichtlich]] [[begriffen]] werden, müssen ihre Gegner nach Augenschein, Ansinnen oder Ansehen konstruiert werden, denn in der bloßen [[Subjektivität]] der [[Nützlichkeiten]] entstehen durch deren [[Einverleibungen]] unzählige Probleme. Von daher betreibt jeder Opportunismus eine stetige [[Täuschung]] über seine [[Absichten]], worin [[Subjekt]] und [[Objekt]] ihrer [[Verhältnisse]] [[willkürlich]] [[vertauscht]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn die im [[Tausch]] ungelöst verbliebenen Probleme bleiben in [[Wirklichkeit]] ungelöst. Sie werden zu einem sich verstärkenden [[Dilemma]], denn sie sind [[substanziell]] [[nichtig]] und werden nur über die Angebote und [[Eigenschaften]] einer [[Konsumkultur]] der [[Nützlichkeit]] ersetzt und durch ihre [[Abstraktionskraft]] bestärkt (siehe auch [[Tittytainment]]). Sie werden immer inniger in ihre eigene [[Substanz]] verstoßen und verlieren die ursprüngliche Vielfalt ihrer [[Inhalte]], werden dadurch substanziell einfältiger, indem sie diese in sich vertiefen und für sich geltend machen. So ist Oppurtunismus [[substanziell]] bloßer [[Kulturkonsum]] und reaktionär, weil er schon immer Ursprung und Resultat ein und derselben Reaktion, also ein [[reaktionären Bewusstseins]] entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die eigentliche Wissenschaft dieser Nützlichkeitstheorie ist die Ökonomie; in den Physiokraten erhält sie ihren wahren Inhalt, da diese zuerst die Ökonomie systematisch zusammenfassen. Schon bei Helvétius und Holbach findet sich eine Idealisierung dieser Lehre, die ganz der oppositionellen Stellung der französischen Bourgeoisie vor der Revolution entspricht. Bei Holbach wird alle Betätigung der Individuen durch ihren gegenseitigen Verkehr als Nützlichkeits- und Benutzungsverhältnis dargestellt, z.B. Sprechen, Lieben etc. Die wirklichen Verhältnisse, die hier vorausgesetzt werden, sind also Sprechen, Lieben, bestimmte Betätigungen bestimmter Eigenschaften der Individuen. Diese Verhältnisse sollen nun nicht die ihnen eigentümliche Bedeutung haben, sondern der Ausdruck und die Darstellung eines dritten, ihnen untergeschobenen Verhältnisses sein, des Nützlichkeits- oder Benutzungsverhältnisses. Diese Umschreibung hört erst dann auf, sinnlos und willkürlich zu sein, sobald jene Verhältnisse den Individuen nicht ihrer selbst wegen gelten, nicht als Selbstbetätigung, sondern vielmehr als Verkleidungen keineswegs der Kategorie Benutzung, sondern eines wirklichen dritten Zwecks und Verhältnisses, welches Nützlichkeitsverhältnis heißt.[[(MEW 3, S.394)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opportunismus ist ein Gelegenheitsdiebstahl, entnimmt den Momenten des [[Lebens]] alles, was darin [[anzueignen&amp;lt;]] ist, ganz gleich in welcher [[Beziehung]] hierauf er existiert. Es muss ledigliech der [[Selbstbeziehung]] dienen oder auch nur einam [[Geltungsstreben]] Folge leisten, um seinen [[Selbstwert]] zu bestärken oder auch nur seine [[Wahrnehmungsidentität]] zu flicken (siehe hierzu auch [[Selbstbewusstsein]]). Den Opportunisten interessiert daher nicht der [[Ursprünge]] seiner [[Geschichte]] und deren jeweilige [[Bedingungen]] ihrer Erzeugung und Gestaltung. sondern allein die bloße Teilhabe am [[Konsum]] ihres [[Nutzens]], wie der ihm von einer Konsumgesellschaft als [[Kulturkonsum]] einer [[Ereinisproduktion]] geboten wird. Der Opportunist erlebt alles in den Echoräumen seiner [[Selbstwahrnehmungen]] (siehe [[hermeneutischer Zirkel]]), die sich ihrer sinnlichen [[Gegenwärtigkeit]] entledigen müssen. Es treibt ihn (siehe [[Trieb]]), den Nutzen seiner [[Beziehungen]] gegen ihren [[Sinn]] anzueignen, ihn dann auch im [[fiktiven]] [[Heil]] eines [[Gemeinwesen]] zu entdecken, das gegen die [[Wirklichkeit]] ihrer [[Egozentrik]] für eine höhere, weil [[verallgemeinerte]] Form der [[Selbstbezogenheit]] gehalten wird. Die gilt es aus dem [[Unheil]] ihrer Gegenwart zu retten, als ein verinnerlichtes [[Gemeinwesen]] vor allem um ihren [[Narzissmus]] zu bestärken, der in solcher [[Allgemeinheit]] zu ihrer [[persönliche]] [[Autorität]] werden will (siehe [[autoritärer Charakter]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie solche [[Selbstbeziehung]] den [[Gegebenheiten]] einer [[heilen Welt]] entnommen und [[ästhetisch]] [[verselbständigt]] werden kann ist in diesem &amp;quot;hohen Sinn&amp;quot; dann lediglich eine Frage ihrer Verkleidung, ihrer Camouflage. Aber auch die verbirgt und enthält zugleich vor allem die [[Angst]] des Narzissten in seinem [[egozentrischen]] Bewusstseins, die durch Menschen ausgelöst wird, die selbständig [[denken]] können. Weil die Gedanken frei sind, werden sie in der mühsamen [[Selbstveredelung]] der [[autoritären Charaktere]]gefürchtet und können hiergegen nur im Verhältnis der [[Selbstbehauptungen]] wahrgenommen und bekämpft werden, denn sie bedrohen deren fiktive Gemeinde und stellen von daher ihre [[Selbstbeziehung]], ihre [[Gemeinschaft]] mit sich selbst infrage. Und weil damit die mühsam errichtete [[Ordnung]] eines &amp;quot;inneren Gemeinwesens&amp;quot; dieser [[Charaktere]] in ihrer Wirkungsweise bedroht ist, stellen Menschen, die hiervon frei sind und frei denken können, eine Identitätsbedrohung dar. Von daher ist reaktionäres Bewusstsein kein wirkliches [[Bewusstsein]], sondern eine Fixation an bekannte [[Gegebenheiten]] des [[Lebens]], die in ihrer [[heilen Welt]] so wundervoll geborgen waren (siehe auch [[Lebensbergung]]).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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