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	<title>Populismus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;An die Stelle der kritischen Anschauung setzt die Minderheit [der Zentralbehörde des &amp;quot;Bundes der Kommunisten&amp;quot;] eine dogmatische, an die Stelle der materialistischen eine idealistische. Statt der wirklichen Verhältnisse wird ihr der bloße Wille zum Triebrad der Revolution. Während wir den Arbeitern sagen: Ihr habt 15, 20, 50 Jahre Bürgerkriege und Völkerkämpfe durchzuzumachen, nicht nur um die Verhältnisse zu ändern, sondern Euch selbst zu ändern und zur politischen Herrschaft zu befähigen, sagt Ihr im Gegenteil: &amp;quot;Wir müssen gleich zur Herrschaft kommen, oder wir können uns schlafen legen. Während wir speziell die deutschen Arbeiter auf die unentwickelte Gestalt des deutschen Proletariats binweisen, schmeichelt Ihr aufs plumpste dem Nationalgefühl und dem Standesvorurteil der deutschen Handwerker, was allerdings populärer ist. Wie von den [bürgerlichen] Demokraten das Wort Volk zu einem heiligen Wesen gemacht wird, so von Euch das Wort Proletariat. Wie die Demokraten schiebt Ihr der revolutionären Entwicklung die Phrase der Revolution unter.&amp;quot; [[(MEW 8, Seite 412)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Populismus sucht [[allgemeine]] Zustimmung der Bevölkerung eines [[Nationalstaats]] durch [[Stimmungen]] zu erlangen, die er erzeugt, indem er unpopuläre Ereignisse oder Machenschaften [[dämonisiert, zu einer Dämonie verallgemeinert, um sich]] hiergegen mit politischem [[Edelmut]] und fürsorglichen Positionen vorzustellen, um sich [[politisch]] mit den [[Ideologismen]] einer kulturbestimmten [[Staatsgewalt]](siehe auch [[Staatskultur]]) zu bewerben und um nationalstaatliche [[Bedingungen]] der [[politischen Kultur]] einer allgemein verbindlichen Nationalstaatlichkeit und deren rechtliches Instrumentarium einzufordern. Hierfür ist er bestrebt, einen [[hiernach gearteten politischen Willen]] zu schaffen und durch einen dem entsprechenden [[ästhetischen Willen]] das Wahlverhalten der Bevölkerung zu [[kulturalisieren.]] Indem Populismus einer [[allgemeinen]] [[Stimmungslage]] entgegenkommt und deren [[Selbstgefühle]] zu [[Massengefühlen]] [[verallgemeinert sammelt er Zustimmung aus der Masse eines latenten Unfriedens.]] Um diese als [[politisch]] nutzbare [[Gefühlsmasse]] zu bestärken nutzt er das [[Geltungsstreben]] nach einem [[abstrakten]] [[Gemeinsinn]], nach einer [[Reinheit]] der [[politischen Kultur]] eines [[&amp;quot;Volkes&amp;quot;]]. Populär wird dieses mit einer [[Gesinnung]] einer allgemeinen Wohlfahrt, der Politisierung einer [[Heilserwartung]] durch die Bereinigung (siehe [[Reinheit]]), dem Ausschluss von Unreinem durch [[Ordnung]], [[Entfremden]] (siehe [[Fremdenfeindlichkeit]]) und [[Bösem]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Populismus bedient sich der Monster des Unartigen als Abartiges, um die [[Prominenz]] eines artigen, eines artgerechten [[Bewusstseins]] und dem entsprechender [[Kulte]] zu schaffen. Er will dies durch eine allgemeine [[Bereinigung]] von [[Wahrnehmungen]] der Bevölkerung erreichen, wodurch sich mit der [[Gefühlsmasse]] im [[Dazwischensein]] verquerer [[zwischenmenschlicher Beziehungen]] schließlich auch [[völkisch]]e [[Gewohnheiten]] einer hierauf reduzierten Art (siehe hierzu auch [[Rassismus]]), einer hiernach bereinigten [[Massenkultur]] (siehe auch [[Kulturstaat]]) entwickeln lassen. Und über die damit einhergehenden [[Wählermeinungen]] will Populismus letztlich die [[Staatsgewalt]] einer völkischen [[Gesinnung]] erlangen und sich daher auch gerne ihrem [[allgemeinen]] [[Narzissmus]] - besonders in der [[übermenschlichen]][[Form]] einer [[Nationalkultur]] - als [[völkische]] [[Stimmung]] der eigenen Art im [[übersinnlichen]] Jenseits von [[wirklich]] bestimmten [[Eigenschaften]] andienen (siehe hierzu auch [[Übermenschlichkeit]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[populistische Stimmung]] entsteht in der Versammlung von [[Gefühlen]] aus dem [[Massengefühl]] ihrer Bestimmtheit als [[gefühlte]] [[Allgemeinheit]], in der die [[anwesenden]] Menschen sich durch die Vergemeinschaftung ihrer [[Selbstgefühle]] [[bestimmt]] [[fühlen]] und sich im [[Gefühl]] ihrer [[selbst]] als [[Masse]], als reines [[Quantum]] ihrer Dichte auch bestätigen und bewähren können. So wie jemand hierdurch gestimmt ist, so bildet sich dann auch seine [[Meinung]] (siehe auch [[Meinungsbildung]]), die ohne [[Stimme]] bloßes Gemeingefühl ist. Doch was ihn gestimmt sein lässt, ist ein ganzes Lebensverhältnis, in dem er auch [[bestimmt]] ist und bestimmen könnte, wenn er sich darin bestimmt begreifen kann (siehe auch [[Kritik]]). Schließlich ist das [[objektive]] [[Element]] einer Stimmung vor allem die [[Gefühlsmasse]]einer [[Ereignisproduktion.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Objektiv verschafft sich das [[Prinzip]] der Bereinigung durch seine [[Reduktionen]] eine Einheit, die sich in [[abstrakter Gesellschaftlichkeit]] als deren [[Gesinnung]] in einem [[Gemeinsinn]] auch allgemein - zum Beispiel in einem [[Menschenpark]] - verwirklichen lässt. Es wird damit eine [[Solidarität]] der Sinnlosigkeit beschworen, die [[allgemeine]] Verdummung bewirkt und sich darin auch zu einem [[Kulturstaat]] [[verallgemeinern]] lässt und schon zu seinem Selbsterhalt einen [[Rassismus]] der [[reinen]] Art nötig hat, der zwangsläufig im Ausschluss und letztlich auch der [[Vernichtung]] der damit verfassten Abartigkeiten endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Populismus betreibt durch [[sprachliche]] oder [[ästhetische]] Assoziationen (siehe auch [[Ressentiment]]) die [[Kulturalisierung]] (siehe auch [[Volk]]) von [[Massengefühlen]] zur Handhabung für politische Propaganda oder deren [[Aufreizung]] oder Legitimation (siehe auch [[Körperfetischismus]]). Das Mittel des Populismus ist eine meist unausgesprochene Gefühlslage oder [[Stimmung]] (meist [[Angst]]), die eine Sachlage emotional aufzuladen in der Lage ist und diese hierdurch über ein [[Massengefühle]] zu einer politischen Größe zu [[verallgemeinern]] versteht, die über alle sachlichen Zusammenhänge hinweg eine Massen[[erregung]] transportiert, die den politischen [[Verstand]] überdecken soll und schließlich auch auszuschalten in der Lage ist. So z.B. ein AfD-Spruch von Gauland:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Heute sind wir tolerant und morgen fremd im eignen Land&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Populismus betreibt damit eine [[Stimmung]] in der Bevölkerung oder in den [[Medien]], die [[Wahrnehmungen]] und [[Meinungsbildung]] zu ihrem politischen Zweck beeinflusst, um [[Gefühle]] für ein [[Recht]] und eine [[Ordnung]] einzunehmen, die sich keiner [[Vernunft]] erschließen lässt und deshalb je nach Gebotenheit den [[Bedürfnissen]] einer [[verallgemeinerten]] [[Egozentrik]] nachgeht (siehe auch [[Geltungsstreben]]). [[Stimmung]] ist hierbei eine von [[Empfindungen]] abgehobene Gefühlslage, die aus dem [[bestimmt]] ist, was sich darin aus [[Erinnerungen]] und [[Vorstellungen]] [[verallgemeinert]] und sich - schon bevor es dem [[Denken]] erschlossen wird - im [[abstrakt Allgemeinen]] einer [[veräußerlichten]] [[Wahrnehmung]] substanzialisiert. Sie entsteht in den [[Verhältnissen]] der [[Gefühle,]] - [[allgemein]] aus dem [[Massengefühl]] ihrer Bestimmtheit als [[Allgemeinheit]], in der die anwesenden Menschen sich [[bestimmt]] fühlen und sich darin auch bestätigen und bewähren können. So wie jemand hierdurch gestimmt ist, so bildet sich dann auch seine Stimme, seine [[Meinung]]. Doch was ihn gestimmt sein lässt, ist ein ganzes Lebensverhältnis, in dem er auch [[bestimmt]] ist und bestimmen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Populismus ist eine [[politische Reaktion]] auf ein [[Gef�hl]] von [[Entfremdung]] durch die [[Personifikation]] gesellschaftlicher Verh�ltnisse zu einem v�lkischen [[Bewusstsein]]. Unter der Hand wird damit gesellschaftliche [[Wahrnehmung]] zu einem �ffentlichen Negativ ihrer [[privaten]] [[Wahrheit]] [[verkehrt]] und von daher [[Gesellschaft]] selbst [[unmittelbar]] als [[Staat]] [[begriffen]]. Mit der [[Negation]] von dessen [[Wirklichkeit]] wird &amp;quot;[[Volk]]&amp;quot; zum [[Begriff]] einer [[pers�nlichen]] [[Erfahrung]], die sich selbst allgemein machen will, sich als [[Selbstwahrnehmung]] einer allgemeinen [[Pers�nlichkeit]] gegen [[Personen]] verh�lt, die dem [[Selbstgef�hl]] [[fremd]] [[erscheinen]] (siehe auch [[�sthetik]]) und als v�lkische [[Gesinnung]] der [[Meinungsbildung]] zugemutet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[politischen Kultur]] tritt dann auch der [[politische Wille]] bei [[Populisten]] meist als [[ästhetischer Wille]] auf, der in Krisenzeiten das Vakuum der gesellschaftlichen Beziehung in den [[zwischenmenschliche Beziehungen]] einer [[Eventkultur]] füllen soll (siehe hierzu auch [[Tiittytainment]]) und von daher [[objektiv]] [[notwendig]] für ihre [[Selbstwahrnehmung]] ist, die darin ihre verlorene [[Subjektivität]] aufgehoben wissen will. Darin [[verkehrt]] sich allerdings der Grund bürgerlicher [[Meinungsbildung]]. Diesen [[objektiv]] notwendigen Willen begründet Arthur Schopenhauer daher auch als das Erste der [[Erkenntnis]], als eine Vorstellung, die unabhängig von [[Raum]] und [[Zeit]] ist (siehe hierzu auch [[Konstruktivismus]]). Wie sein Lehrer Platon sieht er in allen [[Erscheinungen]] nur die Verkörperung des einen noch erkenntnislosen [[Willens]]. Alles [[Dasein]] gilt demnach nur als die [[Verwirklichung]] des [[Willens]] einer [[ästhetischen]] Ganzheit, womit schließlich auch sein Konservatismus einer [[deterministischen]] Massenbewegung des [[Nationalsozialismus]] für ein [[totalitäres]] [[System]] unterlegt wurde, die alle kulturellen Inhalte und Geschöpfe mit einer [[eigentlichen]] [[Wahrheit]] versah, die [[ewig]] und unumstößlich sein sollte (siehe hierzu auch [[Martin Heideggers]] [[Fundamentalontologie]]).. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Welche Erkenntnisart nun aber betrachtet jenes außer und unabhängig von aller Relation bestehende, allein eigentlich Wesentliche der Welt, den wahren Gehalt ihrer Erscheinungen, das keinem Wechsel Unterworfene und daher für alle Zeit mit gleicher Wahrheit Erkannte, mit einem Wort, die Ideen, welche die unmittelbare und adäquate Objektivität des Dinges an sich, des Willens sind? Es ist die Kunst, das Werk des Genius. Sie wiederholt die durch reine Kontemplation aufgefassten ewigen Ideen, das Wesentliche und Bleibende aller Erscheinungen der Welt, und je nachdem der Stoff ist, in welchem sie wiederholt, ist sie bildende Kunst, Poesie oder Musik. Ihr einziger Ursprung ist die Erkenntnis der Ideen; ihr einziges Ziel Mitteilung dieser Erkenntnis.&amp;quot; (Arthur Schopenhauer: „Welt als Wille und Vorstellung“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[ästhetische]] Wille ist von daher immerhin als [[Trieb]] einer reaktionären [[Selbstwahrnehmung]] geoffenbart, die für sich keine [[Wahrheit]] findet und nur außer sich in der [[Ästhetik]] ihrer [[Gefühle]] den [[Sinn]] [[wahrhaben]] kann, der ihrer [[Empfindung]] entgangen ist. Durch das [[Erleben]] von [[Ereignissen]] wird von der [[Wahrnehmung]] ein [[Leben]] [[einverleibt]], worin sie die [[Wahrheit]] für ihre [[Absichten]] findet, wodurch sie [[empfindet]], was sie für sich [[wahrhaben]] will, was die [[notwendige]] [[Beziehung]] ihres ästhetischen Willens verwirklicht und somit den Menschen ihre [[Gefühle]] in dem [[Sinn]] bereichert, nach dem sie außer sich verlangen und den sie für ihr [[Selbstgefühl]] [[begehren]]. Damit trifft der [[ästhetische]] Wille unbeschadet auf die [[heile Welt]] des [[Kulturbürgertums]] und füllt dessen [[Sehnsucht]] mit dem [[Prinzip]] einer [[Heilserwartung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlich ist hierbei die Identifizierung der [[Wahrnehmung]] von kulturellen [[Eigenschaften]], von [[Erscheinungen]] einer ihr fremden [[Verallgemeinerung]], gegen die &amp;quot;eigentliche&amp;quot; (siehe auch [[Eigentlichkeit]]) [[menschliche Identität]] einer vertrauten Welt (siehe auch [[heile Welt]]). Populär ist ja immer vor allem, was den aktuellen [[allgemeinen]] [[Gewohnheiten]] einer Bevölkerung entspricht, was &amp;quot;en vogue&amp;quot; ist, &amp;quot;Mainstream&amp;quot;. Populär ist, was sich ihr wie von selbst aus ihrer bloßen Anschauung erschließt und vor allem der [[Selbstbehauptung]] ihrer [[Selbstwahrnehmung]] dient, aus der sich die [[Meinungen]] - besonders eben auch die [[Wählermeinungen]] - ganz unmittelbar, also ohne weitere Vermittlung als allgemeines Dafürhalten des Meinen und das [[Habens]] in der [[Prominenz]] einer [[subjektiven]] [[Verallgemeinerung]] wie eine [[objektive]] Wahrheit hervorkehrt und in der [[Verkehrung, also in]] einer [[allgemeinen]] [[Täuschung]] durch ihre [[Interpretationen]] sich [[vorzustellen]] sucht, um das Vertauschte [[wahrzumachen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem entspricht dann auch die [[Prominenz]] wie von selbst, denn sie ist das Hervortreten eines Einzelnen aus einem Gemenge von vielem, das sich darin [[verallgemeinert]] sieht, ein Beispiel seiner selbst oder seiner [[Ideen]] oder [[Bedürfnisse]] oder [[Wünsche]] oder [[Bilder]] für sich kultiviert und im [[Kult]] [[idolisiert]] (siehe auch [[Fankult]]). Es ist ein Phänomen der [[Masse]] und der [[Massengefühle]], worin deren Bodenlosigkeit [[Sinn]] sucht und im Widerhall ihrer [[Ästhetik]] als Widerschein seiner [[Selbstgefühle]] findet. Diese [[Gefühle]] können nur als [[Empfindungen]] eines [[Massenmenschen]] fündig werden, auf den sie sich allerdings nur verlassen können, wenn sie sich als [[Einzelheit]] in der Masse selbst verlassen, im Prominenten allem darin [[verkörperten]] [[gemein]] werden (siehe auch [[Massenkultur]]). Prominenz verschafft sich damit eine [[Akkumulation]] von [[Gegenwärtigkeiten]] (siehe [[Populismus]]), die &amp;quot;ins Auge fallen&amp;quot; und dennoch darin nur sich selbst repräsentieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Populismus ist ein Reflex auf den Niedergang der[[repräsentativen Demokratie]], wo sie nicht mehr in der Lage ist, durch die [[Meinungen]] der Bevölkerung eine Auseinandersetzung über politische [[Notwendigkeiten]] und Perspektiven einen Proporz herzustellen, in dem sich Wählermeinungen im Verhältnis der Parteien zu einem regierungsfähigen [[politischen Willen]] zusammenführen lassen. So ist Populismus die Bemühung, aus einem verallgemeinerten Dafürhalten der Bevölkerung, aus der so simpel wie a[[bstrakten Allgemeinheit]] der in der Öffentlichkeit prominenten gemachten Intefressenlagen und [[Vorstellungen]] ein politisches Handeln zu begründen, das auf politische und wissenschaftliche Reflexionen über die [[Wirklichkeit]] der [[gesellschaftlichen]] Problematik verzichtet, bzw. diese ignoriert oder bewusst ausschaltet. Es können von da her kulturelle und materielle Begehrlichkeiten zum Maßstab einer aus den individuellen Lebensbereichen hervorgehenden Plausibilität als politische [[Vorstellung]] (siehe auch [[Ressentiment]]) umgesetz werden, die sich meist mit dem Hinweis auf eine allgemeine Bedrohung durch fremd anmutende Machtinteressen defensiv positioniert, um aggressive [[Macht]] einer vorgestellten - und von daher [[abstrakten]] -[[Allgemeinheit]] zu erheischen, die [[Identität]] und Stärke durch Größe und [[Masse]] vermitteln soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierfür wird über [[Medien]] der Meinungsbildung oder auch durch so genannte Volksbegehren an die Selbstgefühle und [[Gewohnheiten]] der Bürger appeliert, um sie durch unmittelbare Verallgemeinerung, durch Gleichschaltung ihrer [[Wahrnehmungen]] zu einer Meinung aus [[Massengefühlen]] - z.B. durch [[Kulturalisierung]] ihrer Glücks- und Heilsvorstellungen (siehe auch [[Heilserwartung]]) - politisch an die Macht zu bringen. Dies vermittelt sich dann auch leicht über Fanatisierungen (siehe [[Fanatismus]]), die sich durch [[ideologisch]] oder [[religiös]] agitierte [[Massen]] auch militant einbringen und einsetzen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Populismus ist von daher eine politische Technik, um über die [[Institutionen]] der Meinungsäußerung (Parlament, [[Medien]], Kino, Kunst, Werbung usw.) eine [[Gesinnung]] durch [[Ressentiment]] zu installieren, die Zustimmungen aus dem [[Meinung]]sstreit der Kulturbürger an eine [[Ideologie]] bindet, die institutionalisierte [[Kultur]] zum Maßstab des Meinens und Dafürhaltens machen soll (siehe hierzu [[Wählermeinung]]). Er funktioniert über Dichotomisierungen von Sachverhalten, die über [[modische]] Konstruktionen und dadurch eindeutig gemachten Entgegensetzungen lokalisiert werden (entweder-oder, oben-unten, innen-außen). Hierdurch werden Zusammenhänge durch [[Ressentiments]] veräußerlicht, deren Zweck die Formation eines bestimmten [[politischen Willens]] ist. Das Material des Populismus ist die Masse, die sich in den [[Gefühlen]] für einen [[Gemeinsinn]] abstrakt verbündet, also für eine [[Abstraktion]] allgemein vereinnahmt wird (siehe auch [[abstrakt Allgemeines]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gefühlsmasse ensteht in der massenhaften Produktion von [[Selbstgefühl]] für die [[narzisstische]] Wahrnehmung, sei es durch Rede, Provokation, Kunst oder anderer Mittel des Populismus. Es ist hierfür lediglich eine Masse von Menschen vorausgeseztt, die sich in einen [[Gemeinsinn]] einstimmen lassen, ganz besonders dann, wenn dies Gefühle vertauscht, die individuell gebrochen, für sich unglücklich sind. Hierzu dienen vor allem Masenveranstaltungen, wie z.B. Konzerte oder Sportereignissse, - eben die Events, die schon weitgehend [[Kult]] geworden sind. Darin geschieht eine höchst sonderbare Verwandlung in den Individuen, die im Grund eihrer Isolationgeschuldet ist: Die massenhafte Produktion von Selbstgefühl durch die Masse und für die Masse. Was z.B. in der Musik noch Ausdruck von [[Gefühlen]] sein kann, wird so in der [[Eventkultur]] zur Prouktion von einem hoch verdichteten [[Selbstgefühl]], einem [[Gefühl]] für jeden, der sich dabei durch die [[Energie]] der [[Dichte]] selbst vergessen kann oder vergessen muss (siehe hierzu auch [[Fanatismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kulturell beruht das Design des Populismus auf der Versinnbildlichung von [[Ohnmacht]], die durch die [[Verallgemeinerung]] von negativen [[Eindrücken]] prominent gemacht wird. Dies soll [[Gesinnungen]] erzeugen, durch deren [[Masse]] [[Ressentiments]] politisch angereichert werden, die den [[Glauben]] an eine Erlösung [[personifizieren]], indem sie diese als in sich geschlossene [[heile Welt]] eines [[allgemeinen]] [[guten]] [[Willens]] [[vorstellen]] (siehe auch [[Heilserwartung]]). Nicht in ihren Verhältnissen wird hierdurch Ohnmacht zum Gegenstand eines Protestes, sondern schon gewendet in einen monströsen Gehalt, der durch die [[Güte]] und [[Selbstgerechtigkeit]] von prominenten [[Moralismen]] aufgehoben erscheinen soll. Im Jenseits der wirklichen Lebensverhältnisse wird daher die Selbstermächtigung eines [[persönlichen]] [[Edelmuts]] erstrebt, der als [[Gemeinsinn]] der [[Gesinnungen]] in deren [[Selbstlosigkeit]] aufgehen soll und damit eine Abart erfindet, die zumindest den Gesinnungsgenossen artig macht und hierdurch [[persönlich]] und [[allgemein]] mächtig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem zu diesem [[Zweck]] in diesem Sinn heilsnotwendige menschliche [[Eigenschaften]] zu einem [[ästhetischen Willen]] zusammengefasst werden, wird der darin implizierte [[politische Wille]] dadurch vermenschlicht, dass er als Ausdruck des [[Willens]] von starken [[Persönlichkeit]]en im [[schönen und guten]] Leben [[prominent]] gemacht wird. Populismus betreibt also die [[Personifikation]] von [[Meinungen]], die selbst sich an der [[Allgemeinheit]] einer dem entsprechenden [[Gesinnung]] orientieren, also selbst eine allgemeine [[Meinung]] wie eine [[prominente]] [[Persönlichkeit]] darstellen. Populär wird hierdurch ein [[Gemeinsinn]], wodurch eine [[Gemeinschaft]] als das &amp;quot;[[Völkische]]&amp;quot; einer [[Meinung]] geschaffen werden soll (siehe auch [[Nationalismus]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Populisten wollen [[Meinung]] bilden durch die Aufladung politischer Inhalte mit der [[Erregung]] aus sozialen Ängsten und Nöten, die in einen ihnen [[entäußerten]]Bezug gestellt werden, also durch die Behauptung einer [[Beziehung]], die im [[Wesentlichen]] nicht [[wahr]] ist (siehe z.B. [[Antiislamismus]], [[Fremdenfeindlichkeit]]), sehr wohl aber die Phänomene einer Bedrohlichkeit zu [[isolieren]] versteht (siehe [[politischer Nominalismus]]). Es handelt sich hierbei also um eine Verwesentlichung von [[Wahrnehmungen]] zu einem politischen Zweck, der sich diesen in einer Weise zuwendet, mit der er unerkennbat bleibt und unmittelbar zum [[Ressentiment]] wird. Das Ziel ist eine Macht der Mehrheit, die hierfür an oberflächlichen Wahrnehmungen und [[Selbstbehauptungen]] zugerichtet wird. Das Resultat ist ein poltischer Terror der [[Mehrheit]], einem [[politischen Willen]], an dem die Indivuduen schließlich bis zum Ausschluss ihrer Individualität relativiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Populismus erzeugt die [[Prominenz]] einer [[Meinung]] gemäß der [[Konsum]]ierbarkeit ihrer ver[[allgemein]]erten [[Form]]. Prominenz entsteht durch die kulturelle [[Geltung]] eines [[Ereignisses]], einer [[Sache]] oder einer [[Person]]. Es gelangt hierbei etwas in den Vordergrund (Promenieren = Vorbeiziehen), das sich aus einer [[allgemeinen]] [[Besonderheit]] ergibt, die erhöhtes [[Begehren]] verkörpert und zugleich einem [[allgemeinen]] Mangel folgt, das also in jedem Einzelnen etwas ausfüllt und befriedet, das nur allgemein und öffentlich [[Wirkung]] hat und somit auch für den einzelnen Menschen wirksam und also [[wirklich]] werden kann, dies zumindest in der [[Vorstellung]] verspricht. Es wäre eine [[Wirklichkeit]] in der Nachwirkung, eine [[Scheinwelt]] auf der Grundlage allgemein wirkender Mangelerscheinungen, die [[Idole]] entstehen lassen, wo keine wirklichen [[Bedürfnisse]] realisierbar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Populismus dient vor allem einer [[Politik]], welche ihre Anhänger oder Wähler (siehe [[Wählermeinung]]) durch Äußerungen gewinnt, die das einzelne Bedürfnis allgemein zu befriedigen verspricht. Solche Politik setzt auf die Zustimmung durch ein [[praktisches Bewusstsein]], das sich jenseits aller Reflexion allgemein [[aufgehoben]] sehen will. Von daher wird eine unmittelbare [[Allgemeinheit]] suggeriert, bevor sich das Einzelne überhaupt allgemein reflektieren lässt. Dies gelingt durch [[Abstraktionen]], [[Vorstellungen]] oder [[Ideen]], die sich scheinbar unmittelbar lebendig, also jenseits ihrem reflektierten Gehalt, vermitteln lassen (z.B. die [[bürgerlichen]] [[Ideale]] wie [[Freiheit]], [[Gleichheit]] und Solidarität). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ideologien]] werden hierfür zum [[Mittel]] eines allgemeinen [[politischer Wille]] hergenommen, der sich alsbesonderes Befriedungsinteresse vorstellt und über die realen Möglichkeiten hinweg abstrakte Realisierungen vorstellt, indem diese Bedürfnisse zu befriedigen versprechen, d.h. die naheliegenden Bedürfnisse der Bevölkerung individuelll und zugleich allgemein ansprechen, also jeden Menschen so ansprechen, dass er sich als Moment eines [[Volkes]] individuell bestätigt fühlt und zugleich seine Alltagsprobleme hierdurch als politisch gelöst oder lösbar verstehen kann. Durch die [[massen]]hafte Individualität von Problemen erscheint dann Politik selbst als eine Problemlösung, als ein [[Heilsversprechen]] durch den [[Staat]], das sich als allgemein perönliche [[Heilsvorstellung]] begründet, sich also nicht mehr durch ihn begründen muss. Die realen Möglichkeiten des Staates werden damit zwangsläufig verwischt und [[politisches]] Handeln und Entscheiden in seinem Sinn und Zweck verschleiert. So gerät Politik leicht selbst zu einer Form des Okkultismus.&lt;/div&gt;</summary>
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