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	<title>Preisbildung - Versionsgeschichte</title>
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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Angebot und Nachfrage regeln nichts als die vorübergehenden Fluktuationen der Marktpreise. Sie werden auch erklären, warum der Marktpreis einer Ware über ihren Wert steigt oder unter ihn fällt, aber sie können nie über diesen Wert selbst Aufschluß geben. Unterstellt, daß Angebot und Nachfrage sich die Waage halten oder, wie die Ökonomen das nennen, einander decken. Nun, im selben Augenblick, wo diese entgegengesetzten Kräfte gleich werden, heben sie einander auf und wirken nicht mehr in der einen oder der andern Richtung. In dem Augenblick, wo Angebot und Nachfrage einander die Waage halten und daher zu wirken aufhören, fällt der Marktpreis einer Ware mit ihrem wirklichen Wert, mit dem Normalpreis zusammen, um den ihre Marktpreise oszillieren.&amp;quot; [[(MEW 16, S.119)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Preise]] entstehen schon vor ihrer [[wirklichen]] [[Wertbildung]] durch eine [[Wertschätzung]]. Sie werden also gebildet, bevor sie bezahlt werden, bestimmen sich aber zugleich aus den [[Erfahrungen]] der [[Werthaltigkeit]] vorhergegangener [[Verkäufe]], aus einer Stetigkeit von [[Angebot und Nachfrage]] zwischen [[Einkauf]] und [[Verkauf]] von [[Waren]]. Im Idealfall würde sich ihr [[Wert]] in den [[Preisen]] darstellen, wenn sich die Preissumme der [[Einkäufe]] mit dem [[Wert]] der [[Verkäufe]] decken würden, wenn das [[Geld]] als [[Maßstab der Preise]] dem [[Maß der Werte]] unmittelbar entsprechen könnte. Doch in [[Wirklichkeit]] wäre dies ein zufälliger Augenblick im [[Austausch]] von [[Waren]], deren [[Preise]] genau zwischen Unterwertigkeit und Überwertigkeit festgehalten werden müssten. Doch dieser [[Zustand]] ereignet sich höchstens in der [[Vorstellung]] oder in der [[Fiktion]] eines wertgerechten [[Preises]]. In [[Wahrheit]] existiert es immer im [[Zwiespalt]] seiner gegensinnigen Funktionen zwischen seinem [[Dasein]] als [[Zahlungsmittel]] und dem eines [[Kaufmittels]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Standpunkt des [[Einkäufers]] stellt der [[Preis]] einer [[Ware]] die [[Bedingung]] für die Anwendung des [[Geldes]] als [[Zahlungsmittel]] (Ware gegen Geld: W-G) dar, - ganz gleich, ob es sich für ihn auch als [[nützlich]] erweist, ob es sich durch die [[Aneignung]] einer [[Sache]] oder einer [[Dienstleistung]] [[verwirklichen]] kann, seinen [[Aufwendungen]] zum Gelderwerb und ihren [[Bedingungen]] Genüge tut. Vom Standpunkt des [[Verkäufers]] stellt der Preis einer [[Ware]] einen Erfolg oder Mißerfolg seines [[Geldbesitzes]] als [[Kaufmittel]] (Geld gegen Ware: G-W) dar. Was die [[Waren]] kosten, stellt also nicht [[unmittelbar]] ihren [[allgemeinen]] [[Wert]] dar, sondern lediglich die [[Relationen]], welche ihre [[allgemeine Wertform]] für die gegensinnnigen [[Positionen]] der Warenbesitzer [[vermittelt]]. Von daher kann ein Preis überhaupt auch die [[Wirklichkeit]] des [[Geldwerts]] und seiner [[Verwertung]] bestimmen - je nachdem welche aktuelle [[Beziehung]] er zu einem Produkt hat, je nachdem welche Summe er zu welchem Zeitpunkt aus dem Verweil der [[Arbeitsprodukte]] auf dem Markt, für ihren [[Existenzwert]] einbringt (siehe hierzu auch [[Terminhandel]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Waren]] werden produziert, um verkauft zu werden. Durch ihre [[quantitativen]] [[Beziehungen]] in ihrem [[Verhalten]] auf dem Markt (siehe [[Warentausch]]) haben sie einen [[Tauschwert]] schon bevor sie einen [[Preis]] haben können. Die Preise sind den [[Waren]] äußerlich, weil sie ihre Produktion als Werte voraussetzen. Aber auf dem Markt erst wird in der [[Zirkulation]] der produzierten Waren, ihrem [[Verhalten]] zwischen [[Einkauf]] (Ware gegen Geld: W-G) und [[Verkauf]] und zugleich umgekehrt [[Verkauf]] (Geld gegen Ware: G-W) und [[Einkauf]], im [[Warentausch]] als allgemeines Verhalten von beidem (W-G-G-W), als ihr quantitatives [[Dasein]] zwischen [[Angebot und Nachfrage]] selbst zum Kriterium ihrer Realisation als Verhältnis ihrer Werte im [[allgemeinen]] [[Durchschnitt]] der Vergleichbarkeit ihrer darin veräußerten Aufwendungen. Im [[Warentausch]]könnn die Waren zwar [[Preise]] haben, die sowohl unter ihrem [[Wert]] wie auch darüber liegen. Aber letztlich ergibt sich der Preis als reelle [[Wertgröße]] erst aus der Preissumme aller im Tausch gehandelten Waren, worin sich ihr durchschnittliches Verhältnis der nötigen Arbeitszeit im Einzelnen als ihre [[Wertgröße]] [[erweist]] - nicht weil und wie sie gebraucht werden, sondern weil sich darin der gesellschaftlich [[notwendige]] [[Aufwand]] ihrer [[Produktion]] so darstellt, wie er sich [[durchschnittlich]] realisierten lässt und wie er sich im Verhältnis der [[Tauschwerte]] realisieren kann (siehe [[Wertrealisation]]). Und nur darin erfährt der [[Tauschwert]] seine reelle Größe im Geld als [[Kaufmittel]], seine Wertgröße als [[Maß der Werte]], - ganz im Gegensatz zu seiner äußerlichen Funktion als [[Zahlungsmittel]], die sich in derselben Preissumme als [[Maßstab der Preise]] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Ware ist Tauschwert, aber sie hat einen Preis.&amp;quot; [[(Karl Marx, MEW 42, 121)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Tauschwert]] drückt zwar schon einen [[Wert]] aus, den er aber nicht für sich verwirklichen kann, weil die [[Ware]] als Produkt einen [[Wert]] hat, der sich erst auf dem Warenmarkt, für den sie produziert wird, realisieren kann. Dort wird in der Zirkulation der produzierten Waren ihr quantitatives Dasein selbst zum Kriterium ihrer Realisation als Werte. Sie können also Preise haben, die sowohl unter ihrem Wert wie auch darüber liegen. Daher ergibt sich der Preis als reelle Wertgröße erst aus der Preissumme aller im Tausch gehandelten Waren. Marx erörtert dies an dem in Gold ideell ausgedrückten Wertquantum, das seine reellen Preise in der Geldzirkulation erst finden kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Voraussetzung der Geldzirkulation ist die Warenzirkulation, und zwar zirkuliert das Geld Waren, die Preise haben, d.h. ideell schon bestimmten Goldquantitäten gleichgesetzt sind. In der Preisbestimmung der Waren selbst ist die Wertgröße des als Maßeinheit dienenden Goldquantums oder der Wert des Goldes als gegeben vorausgesetzt. Unter dieser Voraussetzung also ist das für die Zirkulation erheischte Quantum Gold zunächst bestimmt durch die Gesamtsumme der zu realisierenden Warenpreise. Diese Gesamtsumme selbst aber ist bestimmt 1. durch den Preisgrad, die relative Höhe oder Niedrigkeit der in Gold geschätzten Tauschwerte der Waren und 2. durch die Masse der zu bestimmten Preisen zirkulierenden Waren, also durch die Masse der Käufe und Verkäufe zu gegebenen Preisen.&amp;quot; [[(Karl Marx, MEW 13, 84)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Der Preis der Waren scheint zunächst zufällig zu sein, als ob er aus der subjektiven Einschätzung von [[Angebot und Nachfrage]] einfach nur vermutet werde. Aber die [[Konkurrenz]] der Angebote zwingt ihn schließlich immer dahin, die aus dem [[Durchschnitt]] der Werbemessungen realisierte [[Wertgröße]] in der Preissumme der gehandelten [[Waren]] zu ermessen (siehe [[Geld]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil [[Geld]] eben nicht nur das [[Maß der Werte]], sondern zugleich der [[Maßstab der Preise]] ist, greift die [[Masse]] des Händewechsels der [[Waren]], die [[Masse]] des zirkulierenden [[Geldes]] in die Preisbildung. Hier entscheidet sich, wieviel [[Geld]], das durch die Zentralbanken in die [[Zirkulation]] geworfen wurde, den [[Wert]] der [[Waren]] [[inflationieren]] oder [[deflationieren]] oder im [[Durchschnitt]] angebracht darstellen kann. Wenn zuviel [[Geld]] über den [[Wert]] der auf dem Warenemarkt befindlichen [[Waren]] und [[Kapitale]] (siehe hierzu [[fiktives Kapital]]) ausgegeben wird, Im Jenseits der [[Reakwirtschaft]] [[Preise]] haben daher auch ihre bloße [[Masse]] auf die Wertbildung einen Einfluss, weil sie die Existenz- und Produktionskosten (siehe [[Existenzwert]]) z.B. durch Spekulation auf [[Preise]] im [[Terminhandel]] oder [[Derivatehadel]] erhöhen könen oder über die Nutzungspreise auf von [[Eigentumstitel]] (z.B. [[Mieten]]) produzierten Wert im Nachhinein abgreifen. In den Spannen der [[Preisbildung]] stellt sich daher nicht nur der [[Arbeitswert]] dar (siehe [[Arbeitswerttheorie]]), sondern auch der [[Existenzwert]] des [[Geldes]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geld]] als [[Zahlungsmittel]] wirkt in der Preisbildung als [[Maßstab der Preise]] durch die Summe der Marktpreise und ist völlig [[getrennt]] und unterschieden von der [[Wertbildung]], worin [[Geld]] als [[Kaufmittel]] das [[Maß der Werte]]darstelltt. Weil Geld bei der Warenproduktion als Vorschuss in diese eine völlig andere Funktion hat, als bei der Warenzirkulation im [[Warentausch]] als Produkt einer [[abstrakt menschlichen Arbeit]] (siehe [[Wertsubstanz]]) steht seine Wertdarstellung (siehe [[allgemeine Wertform]]) als [[Geldform]] im Zentrum der gesellschaftlichen [[Formbestimmung]]. Weil die [[Wertbildung]] an den Arbeitsprozess und an die [[Produktivkräfte]] gebunden war, war die Realisierung Preise als [[Wertrealisation]] durch den [[Verkauf]] der Produkte bestimmt, der mit den subjektivn Umständen der [[Produktion]] variierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So waren die Preise unmittelbar nur über Zahlungstermine objektiv gefestigt. Mit der [[Entwicklung]] der [[Geldwerte]] durch die [[Globalisierung]] des [[Kapitals]] wurden diese schließlich aber auch durch die [[Geldzirkulation]] bestimmt (siehe hierzu z.B. [[Terminhandel]]). Die zeitbedingten Wertunterschiede von Produktion und ihrem Abverkauf wurden von daher als Derivate des Finanzkapitals (siehe [[Finanzindustrie]]) verwertbar (siehe [[Derivatenhandel]]). Hierdurch wurde die [[Ausbeutung]] der menschlichen [[Arbeit]] und ihrer [[natürlichen]] Ressourcen unmittelbar vom Standpunkt einer [[Mehrarbeit]] und zugleich vom Wertunterschied der Zahlungstermine (siehe [[Terminhandel]]) bestimmt, also sowohl durch den [[Wert]] der Arbeitsprodukte als auch dem [[Wert]] des zirkulierenden Geldes durch die Preisbildung verdoppelt. Von daher verdoppet sich die gehandelte [[Wertgröße]] sowohl aus der [[durchschnitlichen]] [[Arbeitszeit]] ihrer Erzeugung als auch der Zirkulationszeit der [[Geldwerte]] einer Gesellschaft. Nicht nur der reine Produktwert muss daher durch die Preise der Waren bezahlt werden. Im [[Devisenhandel]] auf den Weltmärkten verwirklicht sich aus beidem ein gesellschaftlicher [[Mehrwert]] durch die politischen Verhältnisse ihrer Verwertungsverhältniss (siehe auch [[Existenzwert]]) des darin in Zahlungspflichtigkeiten vorgestellte [[Kapital]] des [[Weltgelds]], das seinen Wert aus den Konkurrenzen der Nationalstaaten um ihre Geldverwertung auf den globalen Märkten der Nationalwirtschaften bezieht (siehe hierzu auch [[Globalisierung]]), wordurch die die [[Existenz]] der Bevölkerung, ihr [[durchschnittlicher]] [[Lebensstandard]] bestimmt (siehe [[Existenzwert]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geld]] war zunächst nur mal das Maß der Proportionen der [[Preise]] in ihrem [[Verhältnis]] als [[Tauschwerte]] beim Austausch der Sachen auf den Warenmärkten, die Realisierung von [[Angebot und Nachfrage]] im Verhältnis ihres [[Daseins]] zu ihrem [[Nutzen]], das für die [[Grenznutzentheorie]] als das einzige [[Verhältnis]] des Geldes überhaupt wahrgenommen wird. Es ist aber nicht nur [[Kaufmittel]], wie es [[unmittelbar]] erscheint, sondern zugleich auch [[Zahlungsmittel]], das auch die Kosten ihrer Erzeugung und Aneignung bestimmt. Als Darstellung ihres [[Tauschwert]]s, als ihr Wertmaß, ist es zugleich auch der Maßstab ihrer quantitativen Beziehung und als dieses das gesellschaftlich mächtigere Mittel ihres Verkehrs im [[Warentausch]]. Es wird zum Maßstab dadurch, dass es sich in doppelter Weise als Wertträger verhält, also im Händewechsel der Warenbesitzer doppelt, einmal als [[Zahlungsmittel]] und einmal als [[Kaufmittel]] vorkommt und von daher als Wertträger Macht über den [[Besitzer]] von [[Gebrauchswerten]], dem Verkäufer bekommt. Denn als [[Zahlungsmittel]] entsteht es durch ein ohnmächtiges Bedürfnis, das dem Markt Lebenssubstanz zuführen muss, um an Geld zu gelangen; als [[Kaufmittel]] stellt es die Macht der Märkte dar, die sich im Ausmaß solcher Ohnmacht bestärken. Der [[Geldbesitzer]] bekommt hierdurch eine höhere politische Position und bestimmt die Wertdarstellung durch sein doppeltes und auch doppelt so häufiges Auftreten bei der Bildung der Preissumme, in welcher sich die Warenwerte ausdrücken müssen, weil sich nur darin ihr [[Wert]] wirklich formulieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Preisbildung]] realisiert das Tauschverhältnis zwischen [[Angebot und Nachfrage]], - die Wertschöpfung realisiert die gesellschaftliche Macht der Produktion als eine [[Naturmacht]] jenseits ihrer Vermittlung. Zwischen [[Preis]] und [[Wert]] stellt Geld ein Lebensverhältnis des gesellschaftlichen [[Stoffwechsels]] so dar, wie es im Verhältnis der [[Waren]] sowohl als Produkte ihres Erzeugungsprozesses wie auch als [[Tauschwert]]e auf den Märkten für den Nutzen zum Lebensunterhalt und der [[Reichtum]]sbildung der Menschen erscheint. Es ist das Medium ihrer Entwicklung und Geschichte und das Maß ihrer Selbsterhaltung, ihres Lebensstandards, in ein und demselben Mittel, im Einzelnen als bloßes Lebens- und Überlebensmittel, allgemein aber als [[Form]] eines gesellschaftlichen Reichtums, welche dessen Entwicklung und [[Geschichte]] bestimmt (siehe auch [[Formbestimmung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der [[Preis]] einer jeden [[Ware]] ihren [[Tauschwert]] darstellen soll, bezieht er sich wie dieser auf die Wertdarstellung im [[Warentausch]], als deren quantitatives Verhallten zwischen [[Angebot und Nachfrage]]. Die Ware existiert nicht durch beliebige Verhältnisse. Um sich in ihrer [[Existenz]] adäquat zu bleiben, muss sie daher zwischen ihrem Werden und Vergehen, ihrem [[Dasein]] als Wertding, als [[Arbeitsprodukt]], und dem [[gesellschaftlich]] existenten Verlangen nach den [[Produkten]] einer gesellschaftlichen [[Arbeit]] verhandelt und behandelt werden. Denn sie kann ihren [[Wert nur ralisieren]], wenn sie auch verkauft wird. Von daher bewegt sich jeder [[Preis]] zwischen [[Angebot und Nachfrage]] als eine Zahl, die als wine &amp;quot;werthaltige&amp;quot; Relation des einen zum anderen verwirklicht werden soll. Ein [[Preis]] ist von dieser Seite her eine quantitative Größe, die den [[Widersinn]] der [[Tauschwerte]] vollzieht, dass sie in einer zirkulierenden Wertsumme als [[Maßstab der Preise]] fungieren und hierbei zugleich selbst ein Wertmaß, ein [[Maß der Werte]] sind. Jeder Tauschwert ist von seinem Wertsein bestimmt, erscheint als Preis jedoch gleichgültig gegen seine Bestimmtheit. Die [[Preise]] müssen sich [[objektiv]] als Wertquantum einer [[bestimmten]] [[Arbeit]] [[gesellschaftlich]] so auf andere Mengen [[beziehen]], wie es sich im [[quantitativen]] [[Verhältnis]] der [[Waren]] als Proportionen ihrer Austauschbarkeit in der Waren[[zirkulation]] zwischen ihrem [[Erscheinen]] und ihrem Heraustreten aus ihrem bloßen [[Dasein]] als [[Gebrauchswert]] zum [[wirklichen]] Verbrauch ihrer dinglichen [[Eigenschaften]] (siehe [[Warenkörper]]) herausstellt. Jeden [[Ware]] existiert für ein bestimmtes [[Bedürfnis]] und durch eine bestimmte Arbeit. Aber die [[Waren]] haben im [[Allgemeinen]] nur solange einen [[Wert]], wie sie zur Bezahlung von [[Dingen]] als [[Kaufmittel]] dienen und noch nicht verkauft, nicht als [[Zahlungsmitel]] [[verwirklicht]] sind (siehe hierzu auch [[Realwirtschaft]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar entsteht daher mit der Preisbildung die [[Bewertung]] der Verkäuflichkeit einer [[Ware]], mittelbar eine Annäherung an ihren [[Wert]], um den sie &amp;quot;osziliert&amp;quot; (Marx), weil sie ihr [[wirkliches]] Vermögen erst im Nachhinein des [[Warentauschs]] erfährt. Der [[Wert]] von Waren entsteht ursprünglich durch ihre [[Produktion]], ihr [[Preis]] durch ihre [[Zirkulation]], durch ihr Verhalten zwischen [[Angebot und Nachfrage]] beim [[Warentausch]]. Er erscheint zunächst auf einem Preisschild zufällig, je nach Markt- und Selbsteinschätzung eines Anbieters - als ihr relativer [[Tauschwert]], als [[Vorstellung]] eines [[verallgemeinerten]] Wertverhältnisses. Er wird also als Reflexion eines [[Tauschwerts]] angelegt, der an der [[Ware]] sich als ein Preisschild darstellt und dies nur kann, weil die Ware auch tatsächlich als [[Tauschwert]] [[relativ]] zu anderen Waren auf dem Markt existiert und nur als dieser in [[Beziehung]] auf andere Ware in den [[Verhältnissen]] des [[Warentauschs]] ist und als Arbeitsprodukt einen [[Wert]] verkörpert solange der Wert des Geldes [[realwirtschaftlich]] bemessen ist, also nicht fiktiv (siehe [[fiktives Kapital]]) gehandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Idealerweise oder seinem [[Begriff]] nach stellt der [[Preis]] die [[Wertgröße]] einer [[Ware]] in [[Geld]]form dar. Realerweise ist er nur Teil einer Preissumme, die alle Geldbeziehungen auf dem Markt einlösen könnten, wenn es einen solchen Gesamtpreis auch wirklich geben würde. Doch tatsächllch pendeln sich die Preise über die verschiedensten Warenumsätze von [[Einkäufen]] und [[Verkäufen]], also zwischen dem [[Kaufmittel]] von Geld zu Ware (G-W) und dem [[Zahlungsmittel]] von Ware zu Geld (W-G) über eine größere Zeitdauer hinweg zu einem [[durchschnittlichen]] Verhalten ein und formulieren somit ihre tatsächliche [[Wertgröße]], die im Durchschnitt gesellschaflich aufgewendete Arbeitszeit ist. Was letzendlich den Preis dann konkret ausmacht, ist das, worin dieses Verhältnis begrenzt und somit bestimmt ist: durch das Geld als [[Zahlungsmittel]], das sich an der Summe der [[zirkulierenden]] [[Preis]]e ausrichten muss, die insgesamt auf Dauer nicht über ihre [[zirkulierende]] [[Wertgröße]] als gesamte Wertmasse an [[Arbeit]] (reale menschliche [[Arbeitszeit]]) hinausreichen dürfen, um eine [[Inflation]] des Geldeswerts zu vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zur [[Wertbildung]] im Arbeitsprozess vollzieht sich die Preisbildung also auf dem Warenmarkt im Prozess des [[Tauschs]] von [[Waren]], dem wesentlichen Akt der [[Marktwirtschaft]]. Hier [[zirkulieren]] die [[Waren]] zwischen [[Geld]] und [[Gut]], zwischen [[Tauschwert]] und [[Gebrauchswert]], worin zunächst nur [[Angebot und Nachfrage]] die Verhältnisse zu bestimmen scheinen. Von daher ist jede einzelne Preisbildung erst mal eine Glaubenssache, bis sich die [[Preise]] in ihrem [[allgemeinen]] Maßstab, in der Preissumme, die im Geld verkörpert ist (siehe [[Geld]] als [[Maßstab der Preise]]), für eine Weile verstetigt haben. Dahinter verstecken sich massenhaft die Einzelschicksale der [[Verkäufer]]: Haut ihr Preis hin, so haben sie zumindest den [[Wert]] ihrer [[Ware]] oder sogar auch ihren [[Mehrwert]] realisiert, - wenn nicht droht Untergang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verständnis der [[Grenznutzentheorie]] sollte sich nieraus in der [[Konkurrenz]] der [[Verkäufer]] durch den Bedarf der [[Käufer]] der wertadäquate [[Preis]] der [[Waren]] ergeben (Adam Smith). Dies vollzieht sich im Vergleich der Waren in ihren relativen [[Wertformen]]. In ihm stellt sich das Verhältnis der [[Tauschwerte]] von Waren dar, die von ihren [[Besitzern]] in dem [[Risiko]], das ihre Veräußerung zwischen [[Angebot und Nachfrage]] für ihn bedeutet, ausgehandelt wird. Der Preis wäre hiernach lediglich eine Verhältniszahl der Tauschrelationen, die keine Allgemeinform nötig hat und demnach Wert und Preis identisch wäre, sich ausschließlich am Bedarf nach bestimmten Waren begründet und ihre Produktion entweder &amp;quot;belohnt&amp;quot; oder abweist, oder relativiert, sie im Maßstab des Konsums verschwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Preis einer [[Ware]] ist bloß ein Ausdruck ihres relativen [[Tauschwert]]s, also bloße Reflexion ihres Tauschwerts, der an der Ware sich als ein Preisschild fixiert, also sich nur an ihr darstellt wie eine ihr äußerliche Eigenschaft, die nicht mal mehr sich aus dem Verhältnis der Waren, sondern nur als Anteil an einer Preissumme ihrer [[Wertgrößen]], sich aus der Sammlung und [[Verdurchschnittlichung]] ihrer Tauschwerte vorstellen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv genommen sind [[Preis]]e zunächst zwar nur Vermutungen, die auf der Funktion des Geldes als Wertmaß beruhen, also ausdrücken, wie es einzeln im Vergleich zu anderen Waren in der [[Konkurrenz]] der Preise auftritt. Zugleich bezieht sie sich selbst aber allgemein als [[Maß der Werte]] auf jede einzelne [[Ware]] und die muss erweisen, wie der [[Preis]] einer [[Ware]] sich allgemein bewähren kann, der sich aus dem Bedarf an ihr bestimmt, sich also dadurch bestimmt, wieweit ihr [[Wert]] im [[konkurrierenden]] [[Verhältnis]] von [[Angebot und Nachfrage]] realisierbar ist, und was er anteilig an der gesamten verfügbaren Geldmenge, am Gesamtwert der Waren darstellt. Hier wird der [[Preis]] aus der Funktion des Geldes zugleich zum [[Maßstab der Preise]]. Geld stellt den Wert eines Produkts vor, wie man ihn sich im Tauschakt selbst vorstellt, und es realisiert einen [[Wert]], was hierbei einzubringen ist, durch den [[Preis]], der bezahlt wird. Es ist also das, was [[Wert]] darstellt und zugleich das, was sich an Wert im Preis realisieren lässt, also mal weniger, mal mehr als ihr Wert einbringt. Es ist ebenso ideell wie reell, Maß der Werte, wie auch Maßstab der Preise in einem: Ist der Bedarf mangels Angebot groß, so gehen die Preise oft weit über ihren Wert hinaus, und ist er gering oder sind zu viele Waren auf dem Markt, dann wird auch unter Wert verkauft. Es ist lediglich eine Frage der [[Konkurrenz]] - sowohl der Anbieter untereinander als auch der Nachfrager untereinander -, wie und wodurch sich die realisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach dem, was als [[Wert]] der Waren angesehen wird, wird der Preisbildungsprozess unterschiedlich aufgefasst. Nach der [[Grenznutzentheorie]] wäre dies das [[nachfragende]] [[Bedürfnis]] im Verhältnis zum [[Angebot]] von [[Produkten]], also das [[Verhältnis]] von Produkt[[quantum]] zum [[Konsum]]interesse. Nach der [[Arbeitswerttheorie]] lässt sich der [[Preis]] nur in der Einheit von Produkt als [[Wert]]träger des Produktionsprozesses und der Warenzirkulation als Verhältnis der [[Tauschwerte]] begreifen, worin sich das gesellschaftliche Verhältnis der Menschen als Sachverhältnis ihrer [[Wertform]] darstellt. Hiernach verläuft die Preisbildung einerseits durch ihre Realationen ihres quantitativer Verhälttnisses und andererseits durch die [[Wert]]bestimmung von [[Waren]], die sie als Verausgabung menschlicher Arbeitskraft darstellen. In ihren rein quantitativen [[Verhältnissen]] auf den Märkten stellt sich ihr Wert in relativer Wertform als ihren [[Preis]], ihrem [[Tauschwert]], dar, der gegen andere Preise konkurriert, weil er nur in [[relativer Wertform]] sein kann. Als Wertträger hat das Geld, mit dem die Waren in ihrem Austausch bezahlt werden, allgemein eine [[allgemeine Wertform]], eine [[Wertgröße]], die sich aus der Verausgabung von menschlicher Arbeitszeit für das Produkt [[durchschnittlich]] ergibt. Durch ihren Preis werden sie erst wirklich kaufbar, dessen absolute Schranke ergibt sich allerdings erst im Nachhinein aller Tauschakte aus einer Preissumme, in welcher das absolute Maß ihres Arbeitsaufwandes, das durchschnittliche [[Quantum]] der eingebrachten und in ihnen verkörperten [[Arbeitszeit]], ihr [[Wert]] also, veräußert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl sich die Waren als Produkte einer qualitativen Arbeit auch [[qualitativ]] auf menschliche Bedürfnisse beziehen, können sie auf dem Merkt nur quantitativ, nur [[abstrakt]] aufeinánder bezogen werden. Sie haben vor ihrem Tausch eine Eigenschaft als [[Gebrauchswert]] und nur hierdurch geraten sie auf den Markt, um von irgendjemandem gekauft, um gegen Geld eingetauscht zu werden. Aber dort fungieren sie nur als Quanta, als bloße [[Tauschwerte]], welche die [[quantitativen]] Verhältnisse ihres [[Wertes]] darstellen. Und als diese stehen sie weiterhin im Wert als Preis zugleich in doppeter Beziehung zum Geld: einerseits als [[relative Wertform]] im Verhältnis zu ihrer [[allgemeinen Wertform]], der Form der Wertgröße, andererseits als Wertträger der durchschnittlich aufgewandten Arbeit, die in ihnen verbraucht ist, auch als Wertausdruck des Geldes, als ein Gut, das mit ihm durchaus komensurabel ist, solange es nicht in den Verbrauch übergegangen ist, soweit es also als [[Allgemeinheit]] der Werte über die Tauschakte hinaus fortbesteht, sich für die Wertdarstellung verdoppelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wertform]] hat sich [[allgemein]] aus dieser dolppeten Beziehung zur Geldform entwickelt, worin sich die Wertbestimmung des [[Geldes]] aus seiner Funktion als Wertmaß, als [[Maß der Werte]] ergibt, und zugleich als relativer Wertträger in der Beziehung zu anderer Ware auch [[Maßstab der Preise]] ist. Der [[Preis]] resultiert nur scheinbar aus [[Angebot und Nachfrage]], wie das die bürgerliche Ökonomie behauptet, insofern Geld ihn als Maßstab der Preise formuliert, und von daher die Preise nach der Realisierbarkeit ihrer Werte beschränkt. Er resultiert aber aus dem [[Wert]], den Geld als ein wirkliches Vermögen darstellt, aus einem [[Geldbesitz]], der Wert hat und zugleich den Wert darstellt, der sich im Preis nach allen möglichen Vergleichsprozeduren im Verhältnis zum Geldvermögen überhaupt herausstellt. Der reis reflektirt also zweierlei: Den Wert einer einzelnen Ware im Verhältnis zum Wert einer anderen und ihren Anteil an der gesamten durch Geld vorhandene Wertmasse, also daran, wieviel Geld man überhaupt bekommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Preisbildung, welche sich am Gesamtvermögen an Geld orientiert, ergeht immer aus dem Geld in seiner Funktion als [[Maßstab der Preise]]. Hierbei verdurchschnittlicht sich jede qualitative Zusammensetzung eines Wertträgers zu einem reinen Quantum, das weder seinem einzelnen Tauschwert, noch seinem Gebrauch entspricht, sondern lediglich seinen Anteil an der Gesamtmasse des Geldwerts darstellt. Als Maß der Werte dient Geld, indem er einen bestimmten Wert einer bestimmten Ware ausdrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine doppelte Bestimmung formuliert Geld Wert und bestimmt zugleich das Verhältnis der Preise. Es drückt bei den Verkäufern den Wert auf das durchschnittliche Niveau der Herstellungskosten und die Profite bei gegebenem [[Lebensstandard]] auf das durchschnittliche Wertmaß[[.]]In diesem Verhältnis kämpfen die Verkäufer gegensätzlicher Vermögen um ihren Lebensstandard[[(siehe auch Klassenkampf]]). Die Verkäufer ihrer [[Arbeitskraft]] können hierbei keine Profite machen, weil sie keinen Besitz an Produktionsmittel haben. Sie verkaufen also ihre Arbeitskraft lediglich nach ihren Herstellungskosten, also nach dem, was sie durchschnittlich zur Reproduktion ihres Lebens (besonders Miete, Kleidung, Lebensmittel, Ausbildung, Erziehung, Verkehrsmittel) brauchen. Die Wertbedingungen hierfür sind ebenso vorgegeben wie die Mehrwertrate. So drücken die Kosten der Reproduktion auch Wertverhältnisse aus, die sich nicht aus dem Produktionskreislauf, sondern aus anderen Privatformen gesellschaftlichen Eigentums sich ergeben (besonders in der Miete der Wert von Grund und Boden). Die Wertbestimmung der durchschnittlichen Profite ergibt sich bei gegebenen Produktionskosten (Rohstoffe, Produktionsmittel und Verwaltung) aus der Konkurrenz der Geldanbieter (Kapitaleigner), die einen bestimmten Zinssatz (Preis des Geldes) bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein stellt sich im Preis das Wertverhältnis von Lebensmittel und Arbeitskraft bei gegebener [[Mehrwertrate]] dar, das insgesamt durch das Verhältnis von drei Wertquellen bestimmt ist: Arbeit, Boden und Kapital. Dies zeigt sich auch lokal, besonders nach Mietspiegel oder Bodenschätze unterschieden. Wo die Profitrate hoch, sind es auch die Mieten (Verkehrwert von Grund und Boden). Bei relativ unterschiedlichen Löhnen pro Wertbezug der Arbeit teilen sich die Einkommenlagen daher in verschiedene Gesellschaftsschichten auf, von denen die untersten sich nicht überall erhalten können. So unterscheiden sich auch die Bevölkerungen nach der Verwertungslage von Regionen inzwischen international. Internationale Wirtschaftunionen und [[transnationale Konzerne]] versuchen diese Unterschiede durch Preispolitik, also durch optimale Ausnutzung unterschiedlicher Lebenshaltungskosten und -ansprüche zu verwerten (z.B. durch Monokultivierung von abhängigen Nationen oder Kulturregionen). [[Kultur]] wird dabei unmittelbar zu einem Verwertungsfaktor bei der Preisbildung. Dies drückt sich in der Einseitigkeit der gesellschaftlichen Zusammenhänge aus: Die nationalen Einkommensquellen werden schwergewichtig zu reinen Öllieferanten, Bauern, Montierexperten, Software-Schmieden, Waffen- und Kriegsexperten, Maschinenexporteure usw. Deutschland hat sich auf Maschinenexport konzentriert und kann sich daher bei hoher Automation in hoher Wertlage verhalten, also fast so, als ob wenig Arbeit und viel Service seinen Zusammenhang ausmacht. Darin begründet sich vor allem der Charakter einer [[Dienstleitungsgesellschaft]]. Der Preisindex zeigt den Lebensstandard einer Gesellschaft an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Globalisierung]]des [[fiktiven Kapitals]] wurde das Verhältnis von Wertbildung und Preisbildung umgkehrt, die Mehrwertproduktion zu einer [[Negativverwertung]] des [[fiktiven Kapitals]] getrieben und durch ein [[Schuldgeldsystem]] der [[Realwirtschaft]] entzogen und totalisiert. Jeder [[Schuldner]] muss [[Mehrwert]] im Nachhinein seiner Geldaufnahme schaffen, um seine Zahlungsversprechen einzulösen und das darin fiktiv formulierte Kapital als Geldwert zu realisieren. Es ist damit der Prozess der Machtverhältnisse im Verhältnis der [[Produuktion]] zur [[Geldzirkulation]] zwar umgekehrt, bleibt aber nach wie vor bestimmt durch die Mehrwertproduktion, weil [[fiktives Kapital]] die Mehrarbeit als [[unbezahlte Arbeit]] zur Wertdeckung des Geldes erzwingt. Nicht mehr das Produkt stellt jetzt allerdings die Macht des Kapitals dar, das teuer verkauft wird, um Mehrwert zu realisieren, sondern die Kaufkraft des Geldes, das durch die [[Preisbildung]] über [[Eigentumstitel]] - wie z.B. Wertpapiere, Gebühren, Mieten oder Termin- und Derrivatenhandel - dem zirkuliernden [[Kaufmittel]] [[Wert]] enztieht, um die Wertdeckung von [[fiktivem Kapital]] zu erfüllen. Dessen Macht verhält sich dann über den Konsum relativ wertloser Güter gegen die Ohnmacht der [[Arbeit]] als Notwendigkeit der Schuldentilgung durch [[unbezahlte Arbeit]] im Nachhinein. Die Klassengegensätze sind damit nicht verschwunden. Sie haben sich in ihrer Existenzform zu einem [[Existenzwert]] der Armut gegen den Reichtum an [[fiktivem Kapital]] totalisiert und sich in Staaten und Agenturen der Schuldpflichtigkeit (z.B. über ein gigantisches Maß an [[Staatsverschuldungen]]) institutionalisiert. Der allgemeinste Klassengegensatz besteht zwischen Gläubigerstaaten und Schuldnerstaaten. Sie betreiben insgesamt die [[Ausbeutung]] von Mensch und [[Natur,]] die sich über ein weltweites [[Schuldgeldsystem]] vervielfacht hat, das seine Schulden über den [[Existenwert]] von [[Eigentumstitel]], über eine rücksichtslose [[Austeritätspolitik]] gegen die politisch erzeugte und allgemeine grassierende [[Armut]] auf der Welt eintreibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Common-Ownerships sind Bündnisse von Großaktionären, die das Handelsrisiko der Geldanleger durch den Ausgleich ihrer konkurrierenden Auspreisungen minimieren. Börsengehandelte Fonds ITF sind politische Geldverwalter, die sich als Kreditversicherungen anpreisen. Sie stellen die größten unabhängigen Vermögensverwaltung weltweit dar. Blackrock (größter Anbieter im Aktienhandel) ist daher keine Bank. Hier werden indexbestimmte Aktienpakete angeboten, die solange [[Wert]] haben, wie sie gehandelt, also gekauft und verkauft werden. Blackrock steuert den gesamten Aktienmarkt, gilt aber politisch nicht als systemrelevant, kann aber den gesamten Finanzmarkt zum Absturz bringen, wenn die Aktienpakete in einer weltweiten Krise nicht mehr gekauft werden (z.B. Flash-Crash am 6.5.2010). Hier kann überhaupt keine Spirale der Abwertung mehr verhindert werden. Wenn die Kurse durch systemisch bedingte Abwertungen fallen, ntsteht der &amp;quot;Run to the Exit&amp;quot;, die Kanibalisierung der aktien- und Rentenfonds. &amp;quot;Aladin&amp;quot; heißt das dort eingesetzte Computerprogamm, durch das fast der ganze Aktienhandel automatisch verrechnet, entschieden und &amp;quot;abgesahnt&amp;quot; wird.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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