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	<title>Profit - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Profit&amp;diff=10752&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-04T18:52:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:31:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Profit&amp;diff=939&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Profit&amp;diff=939&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:42:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Es ist nur Schein, daß der merkantile Profit bloßer Zuschlag, nominelle Erhöhung des Preises der Waren über ihren Wert.&amp;quot; [[(MEW 25, S, 292)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrarbeit schafft keinen unmittelbareb Arbeitsertrag; sie it lediglich das Maß der Enfremdung der Arbeiter von irem Produkt. Als Ertrag aus entfremdeter Arbeit tritt sie ledigkich in der Geldverwertung als Handelsprofit auf, wie den er sich aus den Realtionen der Tauschwerte erschließzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den [[Angeboten und Nachfragen]] eines allgemeinen [[Tauschhandels]] verhalten sich die Waren im Gemenge ihrer [[Taushbeziehungen]] als [[beliebig]] verflochtene Verwertungsketten, die sich im [[Zufall]] ihrer [[Brauchbarkeiten]] verhalten. Garade dadurch setzen sie durch, was sie in [[Wahrheit]] auch wirklich für sich sind in der [[Masse]] von [[Geld]] als [[Maßstab der Preise]] im Verhältnis zum Geld als das [[Maß der Werte]]. Der Profit ist zunächst nur das Resultat eines Handels zwischen [[Einkauf]] und [[Verkauf]] von [[Waren]] irgendwelcher Art. Er ist das Produkt einer [[Wertrealisierung]], die im Profit den [[Besitzer]] des [[Kaufmittels]] letztlich mächtig macht gegen den darin verarmten Besitzer des [[Zahlungsmittels]]. Und die [[Einkäufer]] summieren sich [[objektiv]] mit der Größe und Länge der Kaufbeziehungen auf, in denen sich die [[Verhältnisse]] der Handelsketten von [[Einkauf]] und [[Verkauf]] las eigenständige [[Macht]] des [[Geldwerts]], als [[Kapital]] aufsummieren. Darin erscheint die Verwertungskette [[umgekehrt]] als die Menge der Handelsbeziehungen im [[zirkulierenden]] [[Geldwert]] – die Geldmenge eines realisierten [[Mehrwert]] höchst selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Um ... die allgemeine Natur des Profits zu erklären, müßt ihr von dem Grundsatz ausgehn, daß im Durchschnitt Waren zu ihren wirklichen Werten verkauft werden und daß Profite sich herleiten aus dem Verkauf der Waren zu ihren Werten, d.h. im Verhältnis zu dem in ihnen vergegenständlichten Arbeitsquantum. Könnt ihr den Profit nicht unter dieser Voraussetzung erklären, so könnt ihr ihn überhaupt nicht erklären. Dies scheint paradox und der alltäglichen Beobachtung widersprechend. Es ist ebenso paradox, daß die Erde um die Sonne kreist und daß Wasser aus zwei äußerst leicht entflammenden Gasen besteht. Wissenschaftliche Wahrheit ist immer paradox vom Standpunkt der alltäglichen Erfahrung, die nur den täuschenden Schein der Dinge wahrnimmt.&amp;quot; [[(MEW 16 S, 129]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn nun, allgemeiner gesprochen und mit Einschluß etwas längerer Perioden, alle Gattungen von Waren zu ihren respektiven Werten verkauft werden, so ist es Unsinn zu unterstellen, daß die ständigen und in verschiednen Geschäftszweigen üblichen Profite - nicht etwa der Profit in einzelnen Fällen - aus einem Aufschlag auf die Preise der Waren entspringen oder daraus, daß sie zu einem Preis weit über ihrem Wert verkauft werden. Die Absurdität dieser Vorstellung springt in die Augen, sobald sie verallgemeinert wird. Was einer als Verkäufer ständig gewönne, würde er als Käufer ebenso ständig verlieren. Es würde zu nichts führen, wollte man sagen, daß es Menschen gibt, die Käufer sind, ohne Verkäufer zu sein, oder Konsumenten, ohne Produzenten zu sein. Was diese Leute den Produzenten zahlen, müssen sie zunächst umsonst von ihnen erhalten. Wenn einer erst euer Geld nimmt und es dann dadurch zurückgibt, daß er eure Waren kauft, so werdet ihr euch nie dadurch bereichern, daß ihr eure Waren diesem selben Mann zu teuer verkauft. Ein derartiger Umsatz könnte einen Verlust verringern, würde aber niemals dazu verhelfen, einen Gewinn zu realisieren.&amp;quot; [[(MEW 16 S, 129]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Profit ist also ein im [[allgemeinen]] [[Warentausch]] realisierter [[Mehrwert]]. Darin erscheint der gesellschaftliche [[Mehrwert]] als privater Verkaufserlös aus sich im [[Allgemeinen]] rentierenden Investitionen in den [[Kostpreis]] der [[Waren]] auf dem Warenmarkt. Der Profit ist also kein Produkt einer besondere Begabung der Warenhändler im [[Warentausch]], sondern die [[Verwirklichung]] eines [[Mehrwerts]], den [[unbezahlte Arbeit]] längst vor dessen Realisierung auf dem Warenmarkt erbracht hat. Er ist also auch nicht willkürlich aus dem Kaufmannskapital zu beziehen, sonden nur nach Maßgabe der marktgerechten, also insgesamt realissierbaren [[Preise]] als Erlös einer angewandten Geldmenge im Verhältnis zwischen [[Angebot und Nachfrage]], wie es durch die [[Durchschnittsprofitrate]] bestimmt ist. Darin existiert der [[Wert]] der [[Arbeit]] als Verhältnis im [[Warentausch]], in dem sich die Produkte in ihrer Realisierbarkeit messen müssen, um ihren Wert – und also auch ihren [[Mehrwert]] – realisieren zu können. Der Profit ist die Geldsumme die das Ausmaß des Wertzuwachs einer [[Spekulation]] auf eine [[Mehrproduktion]] durch die [[Konkurrenz]] auf dem Warenmarkt entscheidet. Von daher gibt es keinen nominellen Profit der Einzelkapitale, sondern nur eine Vorstellung über ihre Erlöse, auf die mit den Investitionen des [[Kapitals]] [[spekuliert]] wird. Profit ist als Resultat einer [[Vorstellung]] dessen, was [[unbezahlte Arbeit]] in ihrer Geldform einbringt, sich als Preisform des [[Mehrwerts]] darstellen können muss. Diese realisiert sich aber erst nach der [[Produktion]] über dem Absatz der Produkte und nach Abzug der Arbeitskosten, vor allem der Kosten für [[Lohn]], Investition, Verwaltung, [[Steuer]] und Vertrieb (z.B. Werbekosten). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als solcher vorgestellter Abkömmling des vorgeschossenen Gesamtkapitals erhält der Mehrwert die verwandelte Form des Profits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Wertsumme ist daher Kapital, weil sie ausgelegt wird, um einen Profit zu erzeugen, oder der Profit kommt heraus, weil eine Wertsumme als Kapital angewandt wird.&amp;quot; [[(MEW 25, S, 46)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Profit resultiert aus zwei Beistimmungen: Einmal durch den Maßstab der Existenzsicherheit über das [[Risiko]] der [[Produktion]] und einmal über den Maßstab der Konkurrenz auf dem Warenmarkt, der Waren[[zirkulation]]. Einmal entspringt er also dem industriellen Kapital, wenn es seine Produkte zu einem [[Preis]] anbietet, der möglichst weit über dem [[Wert]] auf den Markt liegt, der in ihrer Produktion verbraucht worden war, zum anderen dem Warenhandelskapital, wenn es aus dem Wertverhältnis der [[Waren]] auf dem Markt selbst, also in der Sphäre der Waren[[zirkulation]], mehr [[Geld]] einnimmt, als es für deren [[Einkauf]] ausgegeben hat. Profit ist also ein Geldbetrag, der sich durch einem Gewinn zwischen [[Kosten]] beim [[Einkauf]] und dem [[Verkauf]]spreis herausstellt, nach dem der Wert der Produktionskosten vorgeschossen und im Arbeitsprozess aufgebraucht worden war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Gedanke, daß die Profite von den Konsumenten gezahlt werden, ist sicher völlig absurd. Wer sind die Konsumenten?&amp;quot; ([[G.Ramsay, &amp;quot;An Essay on the Distribution of Wealth&amp;quot;, zitiert nach Marx in MEW 23. S. 176, Fußnote 28]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Profit entsteht nicht durch Gaunerei, sondern stellt tatsächlich einen [[Wert]] dar, der sich in der Warenzirkulation als [[Preis]]form verhält und dort ganz andere Verhältnisse eingegangen ist, als in der Produktion, aus der er entstammt. Profit ist die Geldmenge des [[Mehrwerts]], wie sie sich durch die Inwertstellung des gesamten Kapitals nach [[Verkauf]] der Produkte des gesamten Produktionsprozesses als Überschuss über dessen [[Kostpreis]] realisiert. Der Profit stellt also lediglich die Geldmenge dar, die ein [[Mehrprodukt]] auf dem Warenmarkt realisieren kann. Er steht in keiner [[wirklichen]] Beziehung zur Produktion oder zur Länge des [[Arbeitstages]] außer der, die das [[Mehrprodukt]] ihm über seinen [[Mehrwert]] nach dem Verkauf der Produkte vermittelt. Der Profit setzt also die Realisation des Mehrwerts im Preis der Arbeitskräfte, Rohstoffe, Maschinen und Produkte voraus und steht damit in Beziehung zum gesamten Kapitalvorschuss, den ein Kapitalumschlag hat. Er macht zusammen mit dem [[Zins]] den [[Unternehmensgewinn]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser kann im Widerspruch zum Mehrwert stehen, wenn ein [[Mehrprodukt]] erzeugt wird, das sich wertmäßig nicht adäquat darstellen kann, weil es nicht zu den anderen Wertanteilen des realisierten Kapitals (c und v) im entsprechenden Verhältnis abgesetzt werden kann, weil es also nicht in den gesellschaftlichen Produktions- und Reproduktionprozess als lineares Verhältnis eingeht. Der Profit wäre ein einfaches Oberflächenphänomen des Kapitals, würde er sich nicht in der [[Profitrate]] zur gesamten Kapitalreproduktion anders verhalten als die [[Mehrwertrate]] sich zum Kapitalvorschuss verhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann der Profit aber auch als [[Surplusprofit]] aus der Überbewertung von Gütern oder Grund und Boden oder Verkehrswerten sich als politische Größe (z.B. im [[Grundbesitz]] oder im [[Kreditwesen]]) etablieren. Das derzeitige Verhältnis von realen Gütern zur Produktion und Reproduktion zu dem in Spekulation und Besitz heckenden Kapital liegt derzeit bei 5 zu 95. Es hängt wesentlich von der Entwicklung der [[Profitrate]] ab, in wie weit sich solche Verhältnisse halten. Die kapitalistischen [[Krisen]] verkörpern die Wirklichkeit von Entwertungsprozessen, die sich aus einem Missverhältnis von Kapitalproduktion und Kapitalzirkulation ergeben (siehe [[Profitrate]]).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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