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	<title>Prominenz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Prominenz&amp;diff=10756&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-04T18:52:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:42:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Prominenz entsteht in der [[Masse]] von [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] durch oie Angleichung der [[Selbstwahrnehmungen]], die im [[Gemenge]] ihrer zwischenmenschlichen [[Wirkungen]] (siehe [[Eindruck]]) zu einer [[Masse]] [[verdichteter]] [[Wahrnehmung]] werden (siehe [[Begriffsgröße]]), die sich als Gestalt einer [[abstrakten]] [[Bedeutung]] (siehe [[Bild]]) gegen ihre [[unmittelbare]] [[Subjektivität]] hervorkehren. Wo deren [[Inhalte]] nicht von [[Bedeutung]] sind werden deren Wirkungen zur [[Autorität]] ihrer [[ästhetischen]] [[Masse]]: Prominent (siehe auch [[autoritärer Charakter]]). Obwohl solche Wahrnehmung keinen [[wirklichen]] [[Sinn]] macht und hat, entsteht für die hierdurch [[minderwertig]] [[bestimmte]] [[Selbstwahrnehmung]] eine Größe, die auch durch deren Aufreizungen ihre [[Sinne]] beherrschen kann (siehe hierzu [[Hörigkeit]]), sich in einem [[ästhetischen Willen]] äußert und dessen Zwecke – wenn auch meist vergeblich – zu [[verwirklichen]] sucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prominenz hat keinen wirklichen Inhalt. Sie entsteht als sich selbst versstärkendes [[Bild]], das ein und Dasselbe sich in der Selbstwahrnehmung wiederholt, wo schon die Häufigkeit seiner [[Darstellung]] zu einem Wesensmerkmal dadurch wird, dass es in seiner Häufigkeit und der [[Masse]] seiner [[Eindrücke]] ununterscheidbar und daher als bloße [[Masse]] [[beliebiger]] [[Wahrnehmungen]] [[wahrgehabt]] wird – siehe z.B. die Entwicklung des [[Geldes]] zum [[Kaufmittel]], worin lediglich die Häufigkeit des Händewechsels im [[Warentausch]] sich zu einem allgemeinen [[Tauschwert]] über die einzelnen [[Relationen]] der [[Preise]] hinweg entwickelt (z.B. G-W-G-G-W-G-G-W-G-G-W-G-G-W-G als G-G-G-G-G-G-G-G), dem das [[Geld]] als [[Zahlungsmittel]] unterworfen wird und deshalb dem wiederholt dargestellten [[Wert]] des [[Kaufmittels]] Folge leisten muss (siehe hierzu auch [[Verkehrung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von daher genommen wird Prominenz zur [[Begriffsgröße]] der [[Dichte]] einer [[Masse]] von Wiederholungen, von [[Wahrnehmungen]] im [[Nichts]] [[gleichgültiger]] [[Verhältnisse]] (siehe [[Abstraktionsgröße]]). Sie entsteht durch die [[Lebensangst]] [[vereinzlter]] [[Individuen]], die ihre [[vorgestellte]] [[Gemeinschaft]] durch Wiederholung derselben [[Wahrnehmungen]] bestärkt und konstruiert (siehe auch [[Konstruktivismus]]). Indem diese sich in einer oder von mehreren [[Persönlicheiten]] [[repräsentieren]] werden entsteht eine – wenn auch ungewissen – [[Gewissheit]] einer [[Masse]] der darin potenzierten [[Eindrücke]] als [[Reize]] eines illusorischen Kollektivs. Der Grund für prominente [[Wahrnehmungen]] ist also eine [[ausschließliche]] und also [[abwesende]] [[Bestimmung]] in der [[Masse]] anwesender Menschen. Die erzeugt durch die [[Personalisierung]] einer [[Masse]] Mensch (siehe auch [[Menschenmasse]]) die [[Mythologisierung]] einer abstrakten Menschlichkeit, die sich an dem versammelt, was sie von sich [[ausgeschlossen]] hat. In der [[Masse]] werden viele [[Beziehungen]] [[gleichgültig]] gegen ihren Inhalt und bestimmen sich durch [[Formen]] einer persönlichen [[Allgemeinheit]] von [[Inhalten]], durch das, was sich auf eine [[Person]] [[reduziert]] (Siehe hierzu auch [[Kult]]). Was dadurch [[abwesend]] wird, stellt sich als eine [[Abstraktionskraft]] heraus, die entleerte [[Formen]] [[vermittelt]] und sich durch deren [[Formbestimmung]] [[verwirklicht]]. Sie [[repräsentiert]] sich in einer [[Persönlichkeit]], die sich in ihrer häufigen [[Bezogenheiten]] durchsetzt, indem sie diese [[personifiziert]] und darin sich als [[Substanz]] einer a[[abstrakten]] [[Person]] [[veräußert]]. Diese erfährt hierdurch eine [[Ausdrücklichkeit]], die sie [[inhaltlich]] transportiert und damit als [[persönliche]] Macht prominent in einem Personenkult wird (siehe auch [[Kult]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die [[gesellschaftlichen]] und [[zwischenmenschlichen]] [[Beziehungen]] [[abstrakt]] sind und vorwiegend über ihre [[Form]] in [[Beziehung]] treten, wird die Häufigkeit ihres Auftretens durch die [[Verallgemeinerung]] desselben [[Inhalts]] zur [[Gewohnheit]] einer rein formalen [[Darstellung]] ihres [[Daseins]], und damit [[prominent]] gegen ihre [[einzelnen]] [[Inhalte]]. Sie gelten in ihrer öffentlichen [[Wahrnehmung]] gleich und werden von daher [[gleichgültig]] gegen ihre [[Bestimmtheit]], lediglich durch die [[Existenzweise]] ihrer [[Form]], duch das bloße [[Medium]] ihrer Auftritte [[vermittelt]], die ihre [[Inhalte]] vorstellen. Sie werden so selbst zu einer bestimmten [[Form]] ihres [[Daseins]], zu einer [[Formbestimmung]] ihrer [[Wahrnehmung]] (siehe hierzu auch [[Ästhetik]]). Dies stärkt sie durch ihre [[Position]] in der Kultivierung des [[Erlebens]], der [[Ereignisproduktion]] und Werbung (siehe auch [[Kult]]), der [[Meinungsbildung]] (siehe auch [[Wählermeinung]]), in Netzwerken, Gremien oder Benifizien, also in der [[allgemeinen]] [[Wahrnehmung]] vieler Menschen durch die [[Veräußerlichungen]] ihrer [[Kultur]] (siehe auch [[Populismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo [[Inhalte]] nicht mehr durch sich selbst überzeugen oder nicht wirksam werden können, da wird dies durch die subjektive Form einer dominanten [[Meinung]], zu einer Meinungsführerschaft (siehe auch [[autoritärer Charaktr]]) zur [[Mode]]. Darin heben sich die [[Gewissheiten]] der [[Wahrnehmung]] auf und damit auch die [[Inhalte]] des [[Wissens]] und [[Bewusstseins]]. Die durch ihre bloße [[Verallgemeinerung]] mächtig gewordene Inhaltslosigkeiten summieren sich im [[Quantum]] ihrer implizten [[Abwesenheiten]] zu einer [[Abstraktionskraft]], die durch die geballte [[Nichtung]] das [[Gewaltpotenzial]] der Propaganda enthält und zur Volllstreckung aufruft und verführt. Es ist eine [[ästhetische]] [[Autorität]] von [[persönlichen]] [[Beziehungen]], die durch die Zuwendungen in [[gewohnter]] Lebensweiesen (siehe auch[[heile Welt)]], durch freudige [[Erregungen]] für allgemein nötig scheindende Lebenswerte erwählt wird (siehe auch [[Fankult]]), durch die [[Masse]] von [[Erregungen]] in [[Massengefählen]]. Prominenz ist die hervorragende, also existenzielle [[Aufmerksamkeit]], die durch die Aufmassung von [[Erregungen]] entsteht,- die z.B. durch wiederholende Aufreizung der [[Wahrnehmung]] gebildet wird (siehe [[Reiz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem vorausgesetzt ist zugleich der Bedarf einer unmittelbaren Wahrnehmung nach einer [[Verallgemeinerung]], durch den ein [[allgemeiner]] Mangel als überwunden sich darstelen lässt. Sie ist das Hervortreten eines Einzelnen aus einem Gemenge von vielem, das sich darin [[verallgemeinert]] sieht, dass es als ein Beispiel überwundener Mängel seiner vereinzelten Selbstbezogenheit wahrnehmbar wird oder dass darin seine [[Ideen]] oder [[Bedürfnisse]] oder [[Wünsche]] oder [[Bilder]] für sich kultiviert und im [[Kult]] [[idolisiert]] (siehe auch [[Fankult]]) als Wirklichkeit seiner Vereinzelung allgemein wahrgenommen werden. Dieses Hervortreten findet allerdings nur in der [[Wahrnehmung]] selbst statt, im reinen [[Quantum]] dessen, was sie in ihren Begegnungen für wahr nimmt, ganz gleich, was sie davon [[wahrhat]]. Es reflektiert sich darin alleine die [[Dichte]] von Vergegenwärtigungen einer [[Erscheinung]], die mit den [[Bedeutungen]] in der [[Wahrnehmung]] ganz getrennt von ihrer [[Wahrheit]] zusammenfallen, die damit diese allerdings auch bedeutungslos machen. Prominenz vollzieht die Totalissierung einer [[Scheinwelt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Phänomen der [[Masse]] und der [[Massengefühle]] in einer [[Scheinwelt]], worin deren Bodenlosigkeit [[Sinn]] sucht und im Widerhall ihrer [[ästhetik]] als Widerschein seiner [[Selbstgefühle]] findet. Diese [[Gefühle]] können nur als [[Empfindungen]] eines [[Massenmenschen]] fündig werden, auf den sie sich allerdings nur verlassen können, wenn sie sich als [[Einzelheit]] in der Masse selbst verlassen, im Prominenten allem darin [[verkörperten]] [[gemein]] werden (siehe auch [[Massenkultur]]). Prominenz verschafft sich damit eine [[Akkumulation]] von [[Gegenwärtigkeiten]] (siehe [[Populismus]]), die &amp;quot;ins Auge fallen&amp;quot; und dennoch darin nur sich selbst repräsentieren (siehe hierzu auch [[repräsentative Demokratie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prominenz ist eine Verdichtung (siehe [[Dichte]]) der [[Wahrnehmung]] selbst, der [[Selbstwahrnehmung]], wie sie z.B. ausdrücklich durch Werbung oder Anreizung (siehe [[Reiz]]) erzeugt und in ihrer [[Verallgemeinerung]] publik gemacht wird. Prominenz ist von da her eine äußerliche [[Allgemeinheit]] einer [[verwesentlichen]] [[Gegenwärtigkeit]], die sich der [[Wahrnehmung]] [[allgemein]] aufzwingt. Sie kann nur entstehen, wo ein solcher Zwang durch die [[Abwesenheit]] wirklicher Bezogenheiten [[Wirkung]] hat, wo also im [[Allgemeinen]] [[Isolation]] herrscht, denn dem vorausgesetzt ist die Beziehungslosigkeit zwischen Menschen, die in der Prominenz ihre [[Gleichgültigkeit]] [[aufheben]] und überwinden. Was zunächst [[einzeln]] und unauffällig ist, kann durch bloße Gefälligkeit dann prominent werden, wenn es für die [[Wahrnehmung]] [[durchschnittlich]] wird und zugleich besonders [[dicht]] auftritt oder in [[Gemeinschaft]] mit einer [[allgemeinen]] Besonderheit (z.B. [[Mode]]) ins Auge fällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prominenz entsteht daher durch die kulturelle [[Geltung]] eines [[Ereignisses]], einer [[Sache]] oder einer [[Person]]. Sie ist zum einen [[subjektives]] Resultat eines [[Geltungsbedürfnisses]], das kulturell bestärkt wurde, zum anderen Resultat eines [[objektiven]] Mangels an Identifikationsmöglichkeiten für Menschen, die hierauf angewiesen sind. Sie füllt also das Vakuum von [[selbstlosen]] Verhältnissen aus, wo sich Geltung vor allem durch [[Selbstveredlung]] und Überhebung einnehmen lässt. Von daher ist sie das [[Subjekt]] eines [[ästhetischen Willens]], dem es gelungen ist, sich über die [[Medien]] in Beziehung zu setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prominenz ist daher die Form eines Verhältnisses zu einer allgemein wahrnehmbaren [[Persönlichkeit]], die überhaupt nur durch [[Vorstellung]] und [[Glauben]] wahrgenommen wird. Es ist ein Wahrnehmungsverhältnis, wodurch etwas in den Vordergrund (Promenieren = Vorbeiziehen) gelangt, das sich aus einer [[allgemeinen]] [[Besonderheit]] ergibt, die erhöhtes [[Begehren]] verkörpert und zugleich einem [[allgemeinen]] Mangel folgt, das also in jedem Einzelnen etwas ausfüllt und befriedet, das nur allgemein und öffentlich [[Wirkung]] hat und somit auch für den einzelnen Menschen wirksam und also [[wirklich]] werden kann, dies zumindest seiner [[Vorstellung]] verspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prominenz ist die [[Wirklichkeit]] in der Nachwirkung, eine [[Scheinwelt]] auf der Grundlage allgemein wirkender Mangelerscheinungen, die [[Idole]] entstehen lassen, wo keine wirklichen [[Bedürfnisse]] realisierbar sind, weil ihnen ein Allgemeingefühl unterstellt ist, das insgesamt durch seineen Stimmungswandel und seine Willkür nur unbefriedigend sein kann und das nun zu einer trauten Verbindlichkeit, zu einem verbindlichen, weil verbindenden Gemeingefühl exponiert werden muss, weil und sofern alle anderen Verbindlichkeiten, besonders die der [[Religionen]] nicht mehr bestärkt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von daher ist Prominenz äußerst widersprüchlich. Sie beruht auf der Mangelhaftigkeit des Einzelnen, das abgesondert von wirklichen Zusammenhängen existiert, und das zugleich [[masse]]nweise aus seiner [[Isolation]] dadurch heraustritt, dass es sich in einer prominenten Form reflektiert. Prominenz ist die [[Negation]] eines allgemeinen Mangels durch eine besondore Allgemeinheit, welche die [[ästhetische]] Wendung individualisierter Nöte darstellt. Sie lässt sich besonders durch [[Populismus]] befördern, setzt sich aber auch allein durch Präsentation in Massenveranstaltungen der Kultur[[medien]] heraus dem gewöhnlichen Angebot heraus (siehe auch [[Fan-Kult]]). Promenz ist ganz allgemein die Darstellung von [[Mode]], welche den [[ästhetischen Willen]] einer [[Kulturelite]] repräsentiert, die sich zugleich mehr oder weniger bewusst an den [[Bedürfnissen]] und Nöten der Menschen soweit orientiert, wie sie sich hierzu und hiergegen behaupten und herausstellen kann.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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