<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Psychische_Krankheit</id>
	<title>Psychische Krankheit - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Psychische_Krankheit"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Psychische_Krankheit&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-08T15:05:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Psychische_Krankheit&amp;diff=10762&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Psychische_Krankheit&amp;diff=10762&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-04T18:52:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Psychische_Krankheit&amp;amp;diff=10762&amp;amp;oldid=9354&quot;&gt;Änderungen zeigen&lt;/a&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Psychische_Krankheit&amp;diff=9354&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Psychische_Krankheit&amp;diff=9354&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-02T16:31:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 2. November 2025, 18:31 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l15&quot;&gt;Zeile 15:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 15:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Wahrnehmungszustände]] sind durch [[schlussfolgerndes]] Denken (siehe [[Dialektik]]) zu [[begreifen]], wenn hierdurch ihre [[Lebensbedingungen]] im Einklang mit der [[Gewissheit]] ihrer [[Wahrnehmung]] über die [[Selbstwahrnehmung]] ihrer [[Empfindungen]] in ihren [[Gefühlen]] und [[Träumen]] [[erkannt]] und hierdurch eine [[Wahrnehmungsidentität]] (siehe [[Wahrheit]]) hergestellt werden werden kann. Kränkungen der [[Seele]] sind Ächtungen ihrer [[Erkenntnisse]], die eine geistige [[Isolation]] und [[Verdrängung]] bewirkt und ihre Ausgeschlossenheit durch [[ausschließliche]] Lebensermächtigungen in ihren [[psychischen]] Beziehungen (siehe hierzu auch [[erzieherische Beziehung]]) verfestigt. Ein Teil ihres Erkenntnisvermögens, das sich auf ihr unmittelbares [[Dasein]] bezieht, wird hierdurch abgespalten und gegen ihre [[Wahrnehmung]] verinnerlicht. Ihre [[Selbstwahrnehmung]] kann sich nicht wirklich behaupten, wo [[Selbstbehauptung]] eine objektive Notwendigkeit ist, wo sie in [[symbiotischen]] Beziehungen &amp;quot;an der Macht&amp;quot; ist (siehe [[symbiotische Selbstbehauptung]]). Wenn hierdurch Menschen krank werden, so sind sie einer Macht der Kränkungen erlegen und meist auch in ihren [[unmittelbaren]] Lebensverhältnissen, in ihren [[zwischenmenschlichen Beziehungen,]] in [[widersinnigen]] Verhältnissen ihrer [[Liebe]] verstrickt (siehe auch [[Double-Bind]]), weil [[Lebensängste]] ihre [[zwischenmenschliche Verhältnisse]] [[bestimmen]] und begründen. Wirkliche [[Wahrnehmungen]] schließen sich von daher in den [[Selbstwahrnehmungen]] ihrer [[Empfindungen]] und [[Gefühle]] gegeneinander aus und reagieren in ihren dem entsprechenden [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] mit [[Selbstgefühlen]], die zur [[Gewohnheit]] einer [[Selbstentfremdung]] werden. Die betroffenen Menschen richten ihre seelischen [[Beziehungen]] gegen sich selbst und geraten in eine [[Selbstentfremdung]], durch die sie sich schließlich auch selbst kränken.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Wahrnehmungszustände]] sind durch [[schlussfolgerndes]] Denken (siehe [[Dialektik]]) zu [[begreifen]], wenn hierdurch ihre [[Lebensbedingungen]] im Einklang mit der [[Gewissheit]] ihrer [[Wahrnehmung]] über die [[Selbstwahrnehmung]] ihrer [[Empfindungen]] in ihren [[Gefühlen]] und [[Träumen]] [[erkannt]] und hierdurch eine [[Wahrnehmungsidentität]] (siehe [[Wahrheit]]) hergestellt werden werden kann. Kränkungen der [[Seele]] sind Ächtungen ihrer [[Erkenntnisse]], die eine geistige [[Isolation]] und [[Verdrängung]] bewirkt und ihre Ausgeschlossenheit durch [[ausschließliche]] Lebensermächtigungen in ihren [[psychischen]] Beziehungen (siehe hierzu auch [[erzieherische Beziehung]]) verfestigt. Ein Teil ihres Erkenntnisvermögens, das sich auf ihr unmittelbares [[Dasein]] bezieht, wird hierdurch abgespalten und gegen ihre [[Wahrnehmung]] verinnerlicht. Ihre [[Selbstwahrnehmung]] kann sich nicht wirklich behaupten, wo [[Selbstbehauptung]] eine objektive Notwendigkeit ist, wo sie in [[symbiotischen]] Beziehungen &amp;quot;an der Macht&amp;quot; ist (siehe [[symbiotische Selbstbehauptung]]). Wenn hierdurch Menschen krank werden, so sind sie einer Macht der Kränkungen erlegen und meist auch in ihren [[unmittelbaren]] Lebensverhältnissen, in ihren [[zwischenmenschlichen Beziehungen,]] in [[widersinnigen]] Verhältnissen ihrer [[Liebe]] verstrickt (siehe auch [[Double-Bind]]), weil [[Lebensängste]] ihre [[zwischenmenschliche Verhältnisse]] [[bestimmen]] und begründen. Wirkliche [[Wahrnehmungen]] schließen sich von daher in den [[Selbstwahrnehmungen]] ihrer [[Empfindungen]] und [[Gefühle]] gegeneinander aus und reagieren in ihren dem entsprechenden [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] mit [[Selbstgefühlen]], die zur [[Gewohnheit]] einer [[Selbstentfremdung]] werden. Die betroffenen Menschen richten ihre seelischen [[Beziehungen]] gegen sich selbst und geraten in eine [[Selbstentfremdung]], durch die sie sich schließlich auch selbst kränken.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Grundlage hierfür ist im [[Allgemeinen]] eine [[Lebensangst]], die in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] herrscht, worin die Menschen einem [[Geltungsstreben]] folgen, das sie nur durch [[Selbstbehauptung]] in ihrer [[Selbstverwertung]] beherrschen können (siehe hierzu z.B. [[symbiotische Selbstbehauptung]]). Was in der [[Symbiose]] noch [[selbstverständlich]] ist, wird in ihrer [[Abwesenheit]] zu einer [[Lebensangst]], weil dem [[Leben]] in solchen [[Verhältnissen]] dann das Andere seiner [[Selbst]] fehlt, das [[Selbstgefühl]] von seinen [[Empfindungen]] [[getrennt]], die [[Selbstwahrnehmung]] gebrochen ist. In ihrer [[Krankheit]] ist ihr [[Erkenntnis]]vermögen durch den Verlust seiner Bewegungen, seinen &quot;[[Emotionen]]&quot; seiner[[Freiheit]] enthoben, in sich [[widersprüchlich]], in seiner [[Gewissheit]] ungewiss geworden. Als Ausdruck ihres [[Lebens]] wurde es [[wesentlich]] ungegenwärtig und [[abwesend]], als [[eigene]] [[Äußerung]] gegen [[eigene]] Lebendigkeit gerichtet, die sich in ihren [[Gefühlen]] gerade dort selbst [[fremd]] wurde (siehe [[Selbstentfremdung]]), wo sie sich durch ihre [[Empfindungen]] vertrauen müsste.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Grundlage hierfür ist im [[Allgemeinen]] eine [[Lebensangst]], die in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] herrscht, worin die Menschen einem [[Geltungsstreben]] folgen, das sie nur durch [[Selbstbehauptung]] in ihrer [[Selbstverwertung]] beherrschen können (siehe hierzu z.B. [[symbiotische Selbstbehauptung]]). Was in der [[Symbiose]] noch [[selbstverständlich]] ist, wird in ihrer [[Abwesenheit]] zu einer [[Lebensangst]], weil dem [[Leben]] in solchen [[Verhältnissen]] dann das Andere seiner [[Selbst]] fehlt, das [[Selbstgefühl]] von seinen [[Empfindungen]] [[getrennt]], die [[Selbstwahrnehmung]] gebrochen ist. In ihrer [[Krankheit]] ist ihr [[Erkenntnis]]vermögen durch den Verlust seiner Bewegungen, seinen &quot;[[Emotionen]]&quot; seiner[[Freiheit]] enthoben, in sich [[widersprüchlich]], in seiner [[Gewissheit]] ungewiss geworden. Als Ausdruck ihres [[Lebens]] wurde es [[wesentlich]] ungegenwärtig und [[abwesend]], als [[eigene]] [[Äußerung]] gegen [[eigene]] Lebendigkeit gerichtet, die sich in ihren [[Gefühlen]] gerade dort selbst [[fremd]] wurde (siehe [[Selbstentfremdung]]), wo sie sich durch ihre [[Empfindungen]] vertrauen müsste.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Dieses [[Verhältnis]] unterliegt Kräften, die sich nicht unmittelbar begreifen lassen, weil sie [[vermittelt]] sind, weil sie in der [[Form]] eines gegen sich selbst gerichteten, eines sich selbst [[widersprechenden]], eines gehemmten [[Lebens]] wirksam sind, das wie durch eine [[fremde Kraft]] seine [[Selbstachtung]] verloren hat, sich im Siechtum seiner Geisteskräfte in seinem Lebensprozess unter den gegebenen [[Umständen]], in seinen [[Lebensbedingungen]] fortgebildet und festgesetzt hat. Es hat in seiner [[Selbstwahrnehmung]] verinnerlicht, was in der [[wirklichen]] [[Wahrnehmung]] dieser [[Verhältnisse]] auch außer sich, reine [[Erregung]] ist. In seinen vorherrschenden [[Lebensräumen]] [[verselbständigt]] diese sich schließlich durch ihre [[Formbestimmtheit]] zu einem [[Körper]] ihrer [[Selbstwahrnehmung]] (siehe auch [[Leib-Seele-Problem]]), die ihre [[Erinnerung]] versiegen lässt, ihre [[Wahrheit]] entkörperlicht, weil sie sich [[fremde]] [[Wahrheit]] einverleibt, zu [[eigen]] gemacht hat und deshalb durch ihre [[Psyche]] [[fremdbestimmt]] erscheint.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Dieses [[Verhältnis]] unterliegt Kräften, die sich nicht unmittelbar begreifen lassen, weil sie [[vermittelt]] sind, weil sie in der [[Form]] eines gegen sich selbst gerichteten, eines sich selbst [[widersprechenden]], eines gehemmten [[Lebens]] wirksam sind, das wie durch eine [[fremde Kraft]] seine [[Selbstachtung]] verloren hat, sich im Siechtum seiner Geisteskräfte in seinem Lebensprozess unter den gegebenen [[Umständen]], in seinen [[Lebensbedingungen]] fortgebildet und festgesetzt hat. Es hat in seiner [[Selbstwahrnehmung]] verinnerlicht, was in der [[wirklichen]] [[Wahrnehmung]] dieser [[Verhältnisse]] auch außer sich, reine [[Erregung]] ist. In seinen vorherrschenden [[Lebensräumen]] [[verselbständigt]] diese sich schließlich durch ihre [[Formbestimmtheit]] zu einem [[Körper]] ihrer [[Selbstwahrnehmung]] (siehe auch [[Leib-Seele-Problem]]), die ihre [[Erinnerung]] versiegen lässt, ihre [[Wahrheit]] entkörperlicht, weil sie sich [[fremde]] [[Wahrheit]] einverleibt, zu [[eigen]] gemacht hat und deshalb durch ihre [[Psyche]] [[fremdbestimmt]] erscheint.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Die Lebensgefahr für jedes Wesen besteht darin, sich selbst zu verlieren. Die Unfreiheit ist daher die eigentliche Todesgefahr für den Menschen.&amp;quot; [[(K. Marx, MEW 1, 60)]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Die Lebensgefahr für jedes Wesen besteht darin, sich selbst zu verlieren. Die Unfreiheit ist daher die eigentliche Todesgefahr für den Menschen.&amp;quot; [[(K. Marx, MEW 1, 60)]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Psychische_Krankheit&amp;diff=949&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Psychische_Krankheit&amp;diff=949&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:42:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Was ist jede Krankheit als in seiner Freiheit gehemmtes Leben? Ein perpetuierlicher Arzt wäre eine Krankheit, an der man nicht einmal die Aussicht hätte, zu sterben, sondern zu leben. Mag das Leben sterben: der Tod darf nicht leben. Hat der Geist nicht mehr Recht als der Körper? Allerdings hat man dies oft dahin interpretiert, daß den Geistern von freier Motion die körperliche Motion sogar schädlich und daher zu entziehen sei.&amp;quot; [[(MEW 1, S. 59)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Begriff &amp;quot;Psychische Krankheit&amp;quot; werden meist [[Wahrnehmungszustände]] umschrieben, in der die [[Selbstentfremdung]] von Menschen gesellschaftlich [[wahrgenommen]] und erfasst werden. Er ist zunächst ein Etikett, ein [[normativer]] [[Begriff]] der [[Bio-Politik]], der einem Menschen, der in seinen [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] ausrastet, eine persönliche Unfähigkeit zuordnet, sich normal im Sinne eines funktional adäquaten Verhaltens zu äußern. Damit wird dieser Mensch, der seine eigene [[Wahrnehmung]] als [[Selbstentfremdung]] erleidet, unter die als normal verstandenen Lebensverhältnisse gestellt. Aber umgekehrt lässt sich auch sagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer in diesen Verhältnissen nicht verrückt wird, der ist nicht normal!&amp;quot; (Hildegard Knef)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So könnte man meinen, dass es psychische Krankheit eine tiefere [[Wahrheit]] eines herrschenden [[Systems]] ist, das darin zeitigt, dass es [[nichts]] oder auch nur nichts [[wert]] ist. Dem zugestanden entdeckt man schnell, dass das, was mit [[psychischer]] Krankheit bezeichnet wird, dann auftritt, wenn dessen [[Ordnung]] oder die [[Regularien]] seiner [[Institutionen]] – besonders der [[Familie]] – versagen. Doch es gibt nicht so einfach eine Alternative, ein schlichtes [[Anderssein]] zu der Welt, in der Menschen &amp;quot;psychisch krank&amp;quot; geworden sind. Mit der Flucht aus dieser tritt eben auch keine &amp;quot;Gesundheit&amp;quot; auf. Ganz im Gegenteil: Das [[Leiden]] vertieft sich ins Unendliche seiner [[Vereinsamung]], wenn es keinen [[wirklich]] menschlichen [[Grund]] durch sich mit anderen Menschen findet. Voraussetzung dafür ist, dass sich ein Mensch von deren [[Lebensverhältnissen]] und den [[Lebenspflichtigkeiten]] ihrer [[Institutionen]] unterscheiden lernt, dass er sein [[Leben]] in seiner Lebenswelt auf einer [[Kritik]] an diesen begründet, dass er sein [[Leiden]] nicht länger aus sich und seinen [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] bezieht, sondern sich selbst als [[gesellschaftlicher]] Mensch in einer ihm [[fremden]] [[Gesellschaft]] [[erkennt]] und sich hierdurch von dieser zu [[emanzipieren]] [[versteht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vielerlei Störungen der [[Selbstwahrnehmung]] von Menschen in der [[bürgerlichen Gesellschaft]] - besonders seit ihre realen Grundlagen - die [[Realwirtschaft]] - mit der [[Globalisierung]] des [[fiktiven Kapital]] am Schwinden und der [[Kulturkonsum]] bodenlos geworden ist (siehe hierzu [[Tittytainment]]). Es sind meist Entrückungen und Verrückungen der [[Gefühle]] in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]]. Ihre [[Verrücktheiten]] werden nicht umsonst von der Funktionalität des [[Systems]] ausgegrenzt, indem sie krank gelten und als psychisch Krankheit privatisiert, also gesellschaftlich abgesondert und aussortiert werden. &amp;quot;Psychische Krankheit&amp;quot; [[personifiziert]] in dieser [[Beziehung]] einen [[Wahrnehmungszustand]], an dem Menschen [[leiden]], die in ihren [[Selbstwahrnehmungen]] [[isoliert]] und gegen ihre [[Selbstgewissheit]] auf sich verworfen wurden, etwas [[fühlen]], was sie nicht [[wirklich]] [[empfinden]] können (siehe auch [[Unbewusstes]]). Es ist ein [[Zustand]], der durch ein Gemenge von vielfältigen, oft auch sich selbst [[widersprechenden]] [[Wahrnehmungen]] und [[Eindrücken]] entsteht, die auf einen Menschen einwirken, der die Formationen seiner [[Verhältnisse]] nicht mehr [[erkennen]] und also auch nicht mehr [[leiden]] kann. Wo die Lebensformen die Inhalte seiner [[Wahrnehmung]] in geschlossenen und [[ausschließlichen]] [[Lebensverhältniissen]] (siehe auch [[heile Welt]]) die [[Selbstwahrnehmung]] beherrschen (siehe auch [[Familie]]), machen sie [[Angst]] (siehe [[Lebensangst]]). Auf diese wirken sie schon durch ihre [[Form]] [[inhaltlich]] und [[persönlich]] und können von daher in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] in [[ausschließlichen]] [[symbiotischen Selbstbehauptungen]] die [[Wahrnehmung]] je nach der [[Formbestimmung]] der [[Ausschließlichkeit]] ihrer [[zwischenmenschliche Beziehung]] [[entfremden]]. Je nach dem, was darin subjektiv mächtig wird, können sie [[depressive]], [[zwanghafte]] oder [[psychotische]] [[Wahrnehmungszustände]] auslösen, die keine [[gegenständlichen]] [[Ursachen]] mehr erkennen lassen. Am häufigsten werden hierzu [[Aufmerksamkeitsstörungen]], [[Angststörungen]] und [[Depressionen]] aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grundverständnis eines [[ideologisierten]] [[Menschenbilds]] der [[Bürgerlichen Wissenschaften]] existiert die [[Subjektivität]] des Menschen - ihrem [[Verständnis]] des menschlichen [[Subjekts]] zufolge - als menschliches [[Individuum]]. Die Individualität des [[bürgerlichen Subjekts]] (siehe auch [[Individualisierung]]) ist ihr [[Objekt]] als Mensch schlechthin. Die damit verfasste [[subjektive]] [[Objektivität]] ist die Unterstellung einer natürlichen Selbstentfaltung der &amp;quot;freien&amp;quot; und also unabhängigen [[Persönlichkeit]], die [[Autopoisis]], durch die sich Menschen ihrem inneren Privatwesen zufolge zu sich selbst und zu anderen Menschen verhalten würden. [[Bürgerliche]] [[Psychologen]] und Soziologen gehen davon aus, dass das [[Individuum]] für sich selbst existiern und sich durch sich[[selbst verwirklichen]]könne und durch seine schlichte Vergemeinschaftung, durch die [[Verallgemeinerung]] seines Individualwesens seine [[Gesellschaft]] schaffen würde. Man ist daher unentwegt hinter seinem Individualwesen her und verhilft ihm zum Beispiel durch Individualtherapie und entsprechender Fürsorge zum Überstehen seiner [[isolierten]] [[Existenz]] in den [[Konkurrenzverhältnissen]] der [[Bürgerlichen Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die vorherrschende psychologische Diagnostik meist nur individualpsychologisch denkt, wird ihre [[Selbstentfremdung]] dann auch nur ein [[persönlicher]] [[Grund]] eines ihr [[fremden]] - und daher vielleicht auch befremdlich empfundenen - [[Verhaltens]] meist als ein &amp;quot;abweichendes Verhalten&amp;quot;, eine [[Falschheit]] in einem [[Verhalten]] zugewiesen, das als ein &amp;quot;Krankheitssymptom&amp;quot; [[verstanden]] wird und als solches zu beheben sein soll. Doch was als diese &amp;quot;Psychische Krankheit&amp;quot; [[isoliert]] von ihren [[wirklichen]] [[Verhältnissen]] auftritt ist kein Fehler, sondern die durch ihre [[Ausschließlichkeit]] blockierte und behinderte [[Lebensäußerung]]. Jede &amp;quot;Krankeit ist gehemmtes Leben&amp;quot; (Marx), immer Ausdruck einer ganzen [[Leben]]sgeschichte und Moment derselben - von daher niemals ein rein individuelles Geschehen, auch nicht eine Affektion einer individiuellen [[Psyche]]. Es kann weder Individualpsychologisch [[begriffen]] noch individualtherapeutisch wirklich [[aufgehoben]] werden. Wenn solche [[Geschichte]] dann noch unter der Klassifikation einer &amp;quot;psychischen Krankheit&amp;quot; einer Diagnostik - z.B. dem Diagnoseschema der WHO - unterworden und durch deren [[Verallgemeinerungen]] standardisiert wird, so werden die [[Widersprüche]] der kränkenden Lebensverhältnisse herausgenommen ihrer [[Analyse]] selbst unzugänglich, ihrer [[Wahrnehmung]] verschlossen. Sie werden als &amp;quot;seelische Krankheit&amp;quot; mit der metaphysischen [[Substanz]] einer elementaren &amp;quot;Lebensunfähigkeit&amp;quot; versehen (siehe auch [[Seele]]) und zur [[Sache]] eines dem entsprechenden Kuratels gemacht, das Verhältnis [[widersinniger]] [[Beziehungen]] in das [[Verhalten]] eines Menschen gedrängt, als dieses behandelt und als seine Äußerung objektiv verdrängt, den [[Empfindungen]] und [[Gefühlen]] des [[wirklichen]] Lebens entzogen. Es wird hierdurch etwas höchst [[Lebendiges]] durch einen normativen [[Begriff]] auf eine gesellschaftliche [[Norm]] verwiesen, die lediglich die [[Ideologie]] des [[Nominalismus]] vollzieht, eine Tautologie darstellt: Krank ist, was nicht gesund ist. Und was ist gesund? Die Integrität in das Normale, in die [[durchschnittliche]] gesellschaftliche Funktion der bürgerlichen [[Persönlichkei]]t, dem [[Selbstwert]] der [[Selbstgefühle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wahrnehmungszustände]] sind durch [[schlussfolgerndes]] Denken (siehe [[Dialektik]]) zu [[begreifen]], wenn hierdurch ihre [[Lebensbedingungen]] im Einklang mit der [[Gewissheit]] ihrer [[Wahrnehmung]] über die [[Selbstwahrnehmung]] ihrer [[Empfindungen]] in ihren [[Gefühlen]] und [[Träumen]] [[erkannt]] und hierdurch eine [[Wahrnehmungsidentität]] (siehe [[Wahrheit]]) hergestellt werden werden kann. Kränkungen der [[Seele]] sind Ächtungen ihrer [[Erkenntnisse]], die eine geistige [[Isolation]] und [[Verdrängung]] bewirkt und ihre Ausgeschlossenheit durch [[ausschließliche]] Lebensermächtigungen in ihren [[psychischen]] Beziehungen (siehe hierzu auch [[erzieherische Beziehung]]) verfestigt. Ein Teil ihres Erkenntnisvermögens, das sich auf ihr unmittelbares [[Dasein]] bezieht, wird hierdurch abgespalten und gegen ihre [[Wahrnehmung]] verinnerlicht. Ihre [[Selbstwahrnehmung]] kann sich nicht wirklich behaupten, wo [[Selbstbehauptung]] eine objektive Notwendigkeit ist, wo sie in [[symbiotischen]] Beziehungen &amp;quot;an der Macht&amp;quot; ist (siehe [[symbiotische Selbstbehauptung]]). Wenn hierdurch Menschen krank werden, so sind sie einer Macht der Kränkungen erlegen und meist auch in ihren [[unmittelbaren]] Lebensverhältnissen, in ihren [[zwischenmenschlichen Beziehungen,]] in [[widersinnigen]] Verhältnissen ihrer [[Liebe]] verstrickt (siehe auch [[Double-Bind]]), weil [[Lebensängste]] ihre [[zwischenmenschliche Verhältnisse]] [[bestimmen]] und begründen. Wirkliche [[Wahrnehmungen]] schließen sich von daher in den [[Selbstwahrnehmungen]] ihrer [[Empfindungen]] und [[Gefühle]] gegeneinander aus und reagieren in ihren dem entsprechenden [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] mit [[Selbstgefühlen]], die zur [[Gewohnheit]] einer [[Selbstentfremdung]] werden. Die betroffenen Menschen richten ihre seelischen [[Beziehungen]] gegen sich selbst und geraten in eine [[Selbstentfremdung]], durch die sie sich schließlich auch selbst kränken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage hierfür ist im [[Allgemeinen]] eine [[Lebensangst]], die in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] herrscht, worin die Menschen einem [[Geltungsstreben]] folgen, das sie nur durch [[Selbstbehauptung]] in ihrer [[Selbstverwertung]] beherrschen können (siehe hierzu z.B. [[symbiotische Selbstbehauptung]]). Was in der [[Symbiose]] noch [[selbstverständlich]] ist, wird in ihrer [[Abwesenheit]] zu einer [[Lebensangst]], weil dem [[Leben]] in solchen [[Verhältnissen]] dann das Andere seiner [[Selbst]] fehlt, das [[Selbstgefühl]] von seinen [[Empfindungen]] [[getrennt]], die [[Selbstwahrnehmung]] gebrochen ist. In ihrer [[Krankheit]] ist ihr [[Erkenntnis]]vermögen durch den Verlust seiner Bewegungen, seinen &amp;quot;[[Emotionen]]&amp;quot; seiner[[Freiheit]] enthoben, in sich [[widersprüchlich]], in seiner [[Gewissheit]] ungewiss geworden. Als Ausdruck ihres [[Lebens]] wurde es [[wesentlich]] ungegenwärtig und [[abwesend]], als [[eigene]] [[Äußerung]] gegen [[eigene]] Lebendigkeit gerichtet, die sich in ihren [[Gefühlen]] gerade dort selbst [[fremd]] wurde (siehe [[Selbstentfremdung]]), wo sie sich durch ihre [[Empfindungen]] vertrauen müsste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses [[Verhältnis]] unterliegt Kräften, die sich nicht unmittelbar begreifen lassen, weil sie [[vermittelt]] sind, weil sie in der [[Form]] eines gegen sich selbst gerichteten, eines sich selbst [[widersprechenden]], eines gehemmten [[Lebens]] wirksam sind, das wie durch eine [[fremde Kraft]] seine [[Selbstachtung]] verloren hat, sich im Siechtum seiner Geisteskräfte in seinem Lebensprozess unter den gegebenen [[Umständen]], in seinen [[Lebensbedingungen]] fortgebildet und festgesetzt hat. Es hat in seiner [[Selbstwahrnehmung]] verinnerlicht, was in der [[wirklichen]] [[Wahrnehmung]] dieser [[Verhältnisse]] auch außer sich, reine [[Erregung]] ist. In seinen vorherrschenden [[Lebensräumen]] [[verselbständigt]] diese sich schließlich durch ihre [[Formbestimmtheit]] zu einem [[Körper]] ihrer [[Selbstwahrnehmung]] (siehe auch [[Leib-Seele-Problem]]), die ihre [[Erinnerung]] versiegen lässt, ihre [[Wahrheit]] entkörperlicht, weil sie sich [[fremde]] [[Wahrheit]] einverleibt, zu [[eigen]] gemacht hat und deshalb durch ihre [[Psyche]] [[fremdbestimmt]] erscheint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Lebensgefahr für jedes Wesen besteht darin, sich selbst zu verlieren. Die Unfreiheit ist daher die eigentliche Todesgefahr für den Menschen.&amp;quot; [[(K. Marx, MEW 1, 60)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Institutionalisierung solcher Diagnostik werden [[zwischenmenschliche Verhältnisse]], in denen die [[Selbstachtung]] aufgehoben wurde, selbst zum Medium eines Prozesses, welches in einer &amp;quot;heilsamen [[Beziehung&amp;quot;]] wie eine hierfür notwendige [[erzieherischen Beziehung]] herrscht, ihre Abhängigkeit also verdoppelt wird. War die [[Psyche]] eines Menschen noch durch das [[Geltungsstreben]] der gesellschaftlichen [[Selbstverwertung]] einer politischen Kultur, durch die [[Egozentrik]] von [[narzisstischen]] Persönlichkeiten gekränkt, so werden ihr nun [[Prothesen]] zugeführt, durch die sie erst mal wieder laufen [[lernen]] soll, als hätte sie es noch nie gekonnt. Es wäre daher besser, wenn das, was psychische Krankheit genannt wird, als eine &amp;quot;gesunde Reaktion&amp;quot; auf [[seelische]] Kränkungen angesehen würde und hierdurch der Gang ihrer [[Geschichte]] wieder frei [[leben]] könnte, wenn und wo jenseits der diagnostischen Standards die Hilfe hierfür gegeben werden kann, wo sie auch [[wirklich]] nötig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was als &amp;quot;psychische Krankheit&amp;quot; eines Individuums erscheint, erweist sich immer wieder als Resultat [[narzisstischer]] Verhältnisse der [[Selbstgefühle]] in [[zwischenmenschlichen Beziehungen]], in denen bestimmte [[Selbstgefühle]] ausgeschlossen werden und deren [[Empfindungen]] hierdurch enteignet sind. Es war in einer [[symbiotischen Selbstbehauptung]] innerhalb der [[Lebensburg]] der Geschlechter und [[Generationen]] durch die [[Lebenspflichten]] ihrer [[erzieherischen Beziehungen]] eine [[Selbstbeherrschung]] entstanden, die ihr [[Selbstgefühl]] im allgemeinen [[Narzissmus]] der bürgerlichen [[Persönlichkeit]] (siehe [[bürgerliches Subjekt]]) [[abwesend]] machen musste, um ihren [[Lebenraum]] zu überstehen, durch ausgeschlossene [[Gefühle]] deren [[Empfindungen]] [[verdrängen]] zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon vor aller [[Erfahrung]] ist das [[Leben]] in den [[Lebensburgen]] der [[bürgerlichen Gesellschaft]] krank, die vor allem dazu da sind, im Gegensatz zur öffentlichen [[Wahrnehmung]] [[ausschließlich]] und ausgeschlossen vom [[Reichtum]] ihrer vielfältigen [[Beziehungen]] [[Sinn]] für sich und durch sich zu [[bilden]] (siehe auch [[heile Welt]]). Aus den &amp;quot;Intimitäten&amp;quot; der [[Selbstwahrnehmung]] einer [[narzisstischen]] [[Psyche]] entwickeln sich [[Lebenspflichten]], die in ihrer [[Ausschliesslichkeit]] zugleich [[total]] abhängig von dieser Umwelt sind, weil darin vor allem [[narzisstische Persönlichkeiten]] die Lebensformen beherrschen. Die wollen nichts mehr von ihrer [[Lebensangst]] wissen, die ihren [[isolierten]] [[Lebensräumen]] zugrunde liegt. In den Gegensätzen und [[Widersprüchen]] der [[privaten]] [[Räumlichkeiten]] herrscht Rastlosigkeit, Unzulänglichkeit und Schuld, so dass ein nötiger Friede nicht wirklich eintreten kann. Narzisstische Beziehungen existieren eben nur durch die Liebespflicht, die in ihren [[Schuldgefühlen]] wahr werden kann und durch die sie sich gegeneinander aufbrauchen und beherrschen. Die [[Liebe]], die in der griechischen Saga die Schicksalsgöttinnen dem Narziss als unerreichbar auferlebt haben, um ihn für seine Eitelkeit zu bestrafen, vollzieht hier ihr wirkliches &amp;quot;Schicksal&amp;quot;, ihre Rückkunft auf sich in der Kränkung ihrer Lebensgeister, die sich um so nötiger sind, je mehr sie sich in der Fremdbestimmung ihrer Ausschließlichkeit verlieren. Die Wahrnehmung erscheint sich selbst in dem Maße fremd, wie sie keine Welt mehr für sich wahr nimmt, aber alles wahrhat, was die Welt für sie ist. Was die Lebensburg der Selbstwahrnehmung schützen sollte, bricht nun gegen sie in ihrer wirklichen Schutzlosigkeit herein wie eine fremde Bestimmungsmacht ihrer [[Psyche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wesensnot]] der [[Selbstwahrnehmung]], in die sie hierdurch geraten ist, ist daher jetzt nicht mehr &amp;quot;nur&amp;quot; existenzielle [[Lebensangst]], welche in den [[Ereignissen]] ihrer [[erzieherische Beziehungen]] personifiziert und also subjektiviert worden war. Diese Angst hat inzwischen innerhalb der Geborgenheit dieser Verhältnisse die Menschen gegeneinander in ider Ausschließlichkeit ihrer narzisstischen Lebenssubstanz gestellt, die aus eben demselben Grund auch aufeinander eingeschworen und unüberwindbar ist. Das hat die Beziehungen der Selbstwahrnehmung auf Menschen überhaupt in der Weise gespalten, wie sie sich in der Beziehung auf die zwischenmenschlichen Ereignisse innerhalb der Lebensburgen entwickelt hat. Ihre Selbstwahrnehmung wurde dadurch so an sich gebunden, dass sie sich gegen die eigenen Lebensverhältnisse wendet und einen Sinn herauskehrt, der ihre bloße Negation ist und die Wahrnehmung überhaupt gegen sich kejhrt. Eine in sich [[verkehrte]] Wahrnehmung war die letzte [[wirklich]] persönliche Beziehung der [[Selbstwahrnehmung]] in dieser [[Angst]], durch die sie einen unmittelbar subjektiven Ausweg zu finden suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es müsste eigentlich übrerhaupt ein großer [[Zweifel]] bestehen, dass eine [[Seele]] überhaupt krank sein kann, unterstellt dies doch eine Infizierbarkeit des sogenannten Seelenlebens. Es ist aber auch das Leichteste, mit der Behauptung eines Infekts der [[Gefühle]] abzuheben, wenn man sich auf eine bereits vorfindliche wissenschaftliche Verselbständgung begibt: Die [[Psyche]]. Der Rückgriff hierauf macht dann den Weg frei für eine große Geisterwelt, die Jagd auf [[Mythen]] und [[Gespenster]] des [[Unheimlichen]], die wie in der [[Medizin]] zu behandeln wäre. Zumindest beruhigt das diejenigen, die sich vor geistigen Zusammenhängen fürchten und also auch die [[Verrücktheiten]] [[zwischenmenschlicher Beziehungen]]damit von sich fern halten müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Begriff von der &amp;quot;psychische Krankheit&amp;quot; sind sie auf der &amp;quot;sicheren Seite&amp;quot;, denn es ist ein [[ideologischer Begriff]] für einen [[Wahrnehmungszustand]] der durch diesen Begriff als Krankheits[[symptom]] gefasst wird (siehe [[Krankheit]]), als Phänomen eines Siechtums im Individuum, das sich hierdurch eindeutig von einem [[gesunden]] unterscheiden ließe. Bei den körperlichen Erkrankungen wird nach den äußeren Ursachen noch meist gesucht. Wo aber [[Seele]] als &amp;quot;krank&amp;quot; bezeichnet wird, wendet man sich im Wesentlichen von ihr ab. Sie wird zur Gefahr für die &amp;quot;Sozialhygiene&amp;quot;, besonders, weil allgemein unbegriffen ist, was sie überhaupt darstellt. Von da her ist der Begriff der Psychischen Krankheit ein Abgrenzungsbegriff, ein Ordnungsbegriff zur [[Isolation]] eines psychischen Geschehens im betroffenen Menschen (s.a. [[Individualisierung]]), oft auch zum Schutz der eigenen Seele, vor einer sichtbar gewordenen Kränkung, die sie in den [[Lebensumständen]] einer [[symbiotischen Selbstbehauptung]] durch deren [[erzieherischen Beziehungen]] erfahren hat und vor der man sich schützt, um sich dennoch [[verhalten]] zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede erzieherischen [[Beziehung]] verlangt die Einheit einer [[zwischenmenschlichen Beziehung]] mit dem ihr äußerlichen Zweck der Anpassung an ihre Lebensform (siehe hierzu auch [[Lebensraum]]). Sie bestimmt einerseits die [[zwischenmenschlichen]] [[Gefühle]] durch das [[Selbstgefühl]] des [[Erziehenden]] und trennt hierdurch die [[Empfindungen]] des &amp;quot;Zöglings&amp;quot; von seinen [[Lebensumständen]]. Der wird in dieser [[Beziehung]] von seinen [[Empfindungen]] abgezogen (siehe auch [[Realabstraktion]]) und der [[Notwendigkeit]] eines ihm äußerlichen [[erzieherischen]] Zwecks unterworfen. Er wird fortwährend darin gekränkt, dass er nur sein kann, was er für die Gefühlsverhältnisse seiner Lebensumstände (siehe auch [[Familie]]) sein soll. Und oft tritt erst in einer &amp;quot;[[psychischen Krankheit]]&amp;quot; der Verlust seiner [[Selbstgewissheit]] zu Tage, das &amp;quot;Loch&amp;quot;, die [[Lebensangst]] seiner [[Selbstwahrnehmung]] zwischen [[Empfindungen]] und [[Gefühlen]], das deren [[Nichtung]] geschaffen hat und vielerlei Arten von [[Selbstentfremdung]] erzeugen musste.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
</feed>