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	<title>Psychofaschismus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Psychofaschismus&amp;diff=10764&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-04T18:52:09Z</updated>

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Das verlangt nach einer [[kritische Theorie]] der [[politischen Kultur,]] die aus der [[Zirkulation]] des Geldes und seiner Kapitalfiktionen und der hieraus begründeten [[Ohnmacht]]der Menschen begründet ist (siehe hierzu [[Feudalkapitalismus]]). Dort erst lassen sich [[psychisch]] begründete Beziehungen aus dem Entzug der [[Selbstachtung]] des bürgerlichen Subjekts und ihre Verkehrung zu einem [[Geldungsstreben]], zu einem Treiben der [[Selbstwert]]optimierung erklären. Weil unter den Bedingungen fiktiver gesellschaftlicher Verhältnisse (siehe [[fiktives Kapital]]) diese sich nurmehr in [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] der Erlebensformen der [[Wahrnehmung]] einer durch lebensbestimmende [[Ereignisse]] [[zwischen]] den Menschen wirkenden Gesellschaftlichkeit darstellen können, treiben sie ihre widersprüchliche Objektivität in die Subjekte dieser gesellschaftlichen Form. Die hat zwar noch den zirkulierenden Geldwert zu ihrer Bedingung, aber nicht mehr die realwirtschaftlichen [[Verhältnisse]] zu ihrer Grundlage. Die Menschen machen sich selbst zur Formation ihrer [[Zwischenmenschlichkeit]], zum [[Material]] ihrer Lebensbedingungen und betreibn hieraus ihre [[Selbstbeziehung]] zu ihrem [[Gegenstand]] durch die [[Ästhetik]] ihrer [[Gefühle]]. Sie gründen somit auf einer anderen [[Substanz]], als jene der wirtschaftlich nur noch fiktiven Geldbeziehungen eines [[Schuldgeldsystems]] (siehe hierzu Pfreundschuh, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;[[Die Kultur des Kapitals - Zur Kritik der politischen Kultur]]&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die [[psychischen]] Phänomene des Kapitalismus, soweit sie nicht nur die entsprechenden Interessen einer Formation der notwendig egoistischen Bedürfnisse des [[Privateigentums]] entsprechen, sondern tatsächlich eine eigenständige Subjektivität der [[Selbstbezogenheit]] entfalten, lassen sich nicht unmittelbar aus den Existenzformen einer Waren produzierenden Wirtschaft, aus dem Verhältnis der Waren und dem [[Fetisch]] ihrer geselschaftlicihen Erscheinungsform erklären, wie das die so genannte [[Subjektkritik]] versucht. 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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:31:51Z</updated>

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Hieraus &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;begr�ndet &lt;/del&gt;sie ein Sollen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;f�r &lt;/del&gt;jeden, das dem &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Erl�sungsprinzip &lt;/del&gt;entnommen wird; d.h. dass die Vermeidung, Verhinderung und Vernichtung des Schlechten das Gute aus seinem Schattenreich befreien &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;w�rde&lt;/del&gt;. Um dieses Prinzip zu verwirklichen, bedarf es &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;au�er gro�en &lt;/del&gt;Reden vor allem einer &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gewaltt�tigen &lt;/del&gt;Erzeugung einer &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gef�gigen Subjektivit�t&lt;/del&gt;, die sinnlich und wirklich gebrochen sein muss, um sich einem Willen zu unterwerfen, der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;f�r &lt;/del&gt;den Menschen unmittelbar keinen Sinn hat. Zur Brechung reichen daher keine &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gew�hnlichen &lt;/del&gt;Erfahrungen; sie &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;m�ssen &lt;/del&gt;unter Anwendung von Eindrucksmittel in das [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Ged�chtnis&lt;/del&gt;]] &quot;eingebrannt&quot; ([[Nietzsche]]) werden. In der Erziehung zur rechten [[Gesinnung]] geschieht dies durch &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;verf�gbare &lt;/del&gt;Zuchtmittel.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Er begründet sich praktisch als [[heile Welt]] gegen &quot;[[seelische]] Verwilderung&quot;, - gemeint sind damit soziale und zwischenmenschliche [[Verrücktheiten]] und Verwirrungen, welche die kulturellen Beziehungen der Menschen in anhaltenden [[Krisen]]zeiten mit sich bringt. Er stellt sich theoretisch gegen die unbestimmt gewordenen Nöte mit der [[Notwendigkeit]] eines allgemeinen [[Willens]], der sich einer kulturellen Untergangsvorstellung entgegenstellt und durch eine [[Elite]] (siehe auch [[Herrenrasse]]) formuliert wird, die sich hierdurch zum Inbegriff einer Macht gegen die Verrottung, zur Heilsbotschaft macht. Hieraus &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;begründet &lt;/ins&gt;sie ein Sollen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;für &lt;/ins&gt;jeden, das dem &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Erlösungsprinzip &lt;/ins&gt;entnommen wird; d.h. dass die Vermeidung, Verhinderung und Vernichtung des Schlechten das Gute aus seinem Schattenreich befreien &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;würde&lt;/ins&gt;. Um dieses Prinzip zu verwirklichen, bedarf es &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;außer großen &lt;/ins&gt;Reden vor allem einer &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gewalttätigen &lt;/ins&gt;Erzeugung einer &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gefügigen Subjektivität&lt;/ins&gt;, die sinnlich und wirklich gebrochen sein muss, um sich einem Willen zu unterwerfen, der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;für &lt;/ins&gt;den Menschen unmittelbar keinen Sinn hat. Zur Brechung reichen daher keine &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gewöhnlichen &lt;/ins&gt;Erfahrungen; sie &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;müssen &lt;/ins&gt;unter Anwendung von Eindrucksmittel in das [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Gedächtnis&lt;/ins&gt;]] &quot;eingebrannt&quot; ([[Nietzsche]]) werden. In der Erziehung zur rechten [[Gesinnung]] geschieht dies durch &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;verfügbare &lt;/ins&gt;Zuchtmittel.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Die klare und unvermittelte Entgegenstellung von [[Grauen]] und [[Grausamkeit]] mit der Heilsvorstellung, der Glorifizierung einer &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�bersinnlichen &lt;/del&gt;Reinheit befreiter Seeligkeit, muss kulturell (ideologisch und [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�sthetisch&lt;/del&gt;]]) propagiert und praktisch in den &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;p�dagogischen &lt;/del&gt;und psychologischen Einrichtungen umgesetzt werden. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Hierf�r &lt;/del&gt;gelten besonders &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Ma�nahmen &lt;/del&gt;als &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;n�tzlich&lt;/del&gt;, denen ein Mechanismus zugrundeliegt, der psychologisch als Erzeugung von &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;abergl�ubischem &lt;/del&gt;Verhalten &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;eingef�hrt &lt;/del&gt;ist (siehe [[Skinner]]), weil hierdurch unerkennbare, also &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;zuf�llig &lt;/del&gt;wirkende negative Stimulationen und &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Einfl�sse &lt;/del&gt;besonders stabile Unterwerfungshaltungen als [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;H�rigkeit&lt;/del&gt;]] erzeugen - sofern die [[Isolation]] aller bestimmten Beziehungen und Reizen hinreichend volzogen ist.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Psychologisch werden Menschen unter dem Eindruck einer Ausweglosigkeit &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gelähmt &lt;/ins&gt;und mit der Androhung &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;unwägbarer &lt;/ins&gt;Gefahren, mit einem allgemeinen [[Grauen]] vor dem Weltgeschehen und dem eigegen Leben und der eigenen Zukunft, zu unterworfenen Seelen, deren &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Lebenserfüllung &lt;/ins&gt;nur noch in der Erwartung eines &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Erlösers &lt;/ins&gt;als &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;persönliche &lt;/ins&gt;[[Heilsvorstellung]] liegt. Die klare und unvermittelte Entgegenstellung von [[Grauen]] und [[Grausamkeit]] mit der Heilsvorstellung, der Glorifizierung einer &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;übersinnlichen &lt;/ins&gt;Reinheit befreiter Seeligkeit, muss kulturell (ideologisch und [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ästhetisch&lt;/ins&gt;]]) propagiert und praktisch in den &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;pädagogischen &lt;/ins&gt;und psychologischen Einrichtungen umgesetzt werden. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Hierfür &lt;/ins&gt;gelten besonders &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Maßnahmen &lt;/ins&gt;als &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;nützlich&lt;/ins&gt;, denen ein Mechanismus zugrundeliegt, der psychologisch als Erzeugung von &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;abergläubischem &lt;/ins&gt;Verhalten &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;eingeführt &lt;/ins&gt;ist (siehe [[Skinner]]), weil hierdurch unerkennbare, also &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;zufällig &lt;/ins&gt;wirkende negative Stimulationen und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Einflüsse &lt;/ins&gt;besonders stabile Unterwerfungshaltungen als [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Hörigkeit&lt;/ins&gt;]] erzeugen - sofern die [[Isolation]] aller bestimmten Beziehungen und Reizen hinreichend volzogen ist.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Psychofaschismus&amp;diff=951&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:42:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Psychofaschismus ist das gesellschaftliche [[Verhältnis]] einer [[Psychokratie]], also ein [[Lebensraum]], in welchem eine [[Heilskultur]] zur gesellschaftlichen Gewalt bestimmt ist (siehe auch [[Kulturstaat]]). Vorzugsweise existiert er als in sich geschlossenes Lebensverhältnis in [[Sekten]] oder sektenartig begründeten Gemeinden oder Nationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er begründet sich praktisch als [[heile Welt]] gegen &amp;quot;[[seelische]] Verwilderung&amp;quot;, - gemeint sind damit soziale und zwischenmenschliche [[Verrücktheiten]] und Verwirrungen, welche die kulturellen Beziehungen der Menschen in anhaltenden [[Krisen]]zeiten mit sich bringt. Er stellt sich theoretisch gegen die unbestimmt gewordenen Nöte mit der [[Notwendigkeit]] eines allgemeinen [[Willens]], der sich einer kulturellen Untergangsvorstellung entgegenstellt und durch eine [[Elite]] (siehe auch [[Herrenrasse]]) formuliert wird, die sich hierdurch zum Inbegriff einer Macht gegen die Verrottung, zur Heilsbotschaft macht. Hieraus begr�ndet sie ein Sollen f�r jeden, das dem Erl�sungsprinzip entnommen wird; d.h. dass die Vermeidung, Verhinderung und Vernichtung des Schlechten das Gute aus seinem Schattenreich befreien w�rde. Um dieses Prinzip zu verwirklichen, bedarf es au�er gro�en Reden vor allem einer gewaltt�tigen Erzeugung einer gef�gigen Subjektivit�t, die sinnlich und wirklich gebrochen sein muss, um sich einem Willen zu unterwerfen, der f�r den Menschen unmittelbar keinen Sinn hat. Zur Brechung reichen daher keine gew�hnlichen Erfahrungen; sie m�ssen unter Anwendung von Eindrucksmittel in das [[Ged�chtnis]] &amp;quot;eingebrannt&amp;quot; ([[Nietzsche]]) werden. In der Erziehung zur rechten [[Gesinnung]] geschieht dies durch verf�gbare Zuchtmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychologisch werden Menschen unter dem Eindruck einer Ausweglosigkeit gel�hmt und mit der Androhung unw�gbarer Gefahren, mit einem allgemeinen [[Grauen]] vor dem Weltgeschehen und dem eigegen Leben und der eigenen Zukunft, zu unterworfenen Seelen, deren Lebenserf�llung nur noch in der Erwartung eines Erl�sers als pers�nliche [[Heilsvorstellung]] liegt. Die klare und unvermittelte Entgegenstellung von [[Grauen]] und [[Grausamkeit]] mit der Heilsvorstellung, der Glorifizierung einer �bersinnlichen Reinheit befreiter Seeligkeit, muss kulturell (ideologisch und [[�sthetisch]]) propagiert und praktisch in den p�dagogischen und psychologischen Einrichtungen umgesetzt werden. Hierf�r gelten besonders Ma�nahmen als n�tzlich, denen ein Mechanismus zugrundeliegt, der psychologisch als Erzeugung von abergl�ubischem Verhalten eingef�hrt ist (siehe [[Skinner]]), weil hierdurch unerkennbare, also zuf�llig wirkende negative Stimulationen und Einfl�sse besonders stabile Unterwerfungshaltungen als [[H�rigkeit]] erzeugen - sofern die [[Isolation]] aller bestimmten Beziehungen und Reizen hinreichend volzogen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[psychischen]] Phänomene des Kapitalismus, soweit sie nicht nur die entsprechenden Interessen einer Formation der notwendig egoistischen Bedürfnisse des [[Privateigentums]] entsprechen, sondern tatsächlich eine eigenständige Subjektivität der [[Selbstbezogenheit]] entfalten, lassen sich nicht unmittelbar aus den Existenzformen einer Waren produzierenden Wirtschaft, aus dem Verhältnis der Waren und dem [[Fetisch]] ihrer geselschaftlicihen Erscheinungsform erklären, wie das die so genannte [[Subjektkritik]] versucht. Das verlangt nach einer [[kritische Theorie]] der [[politischen Kultur,]] die aus der [[Zirkulation]] des Geldes und seiner Kapitalfiktionen und der hieraus begründeten [[Ohnmacht]]der Menschen begründet ist (siehe hierzu [[Feudalkapitalismus]]). Dort erst lassen sich [[psychisch]] begründete Beziehungen aus dem Entzug der [[Selbstachtung]] des bürgerlichen Subjekts und ihre Verkehrung zu einem [[Geldungsstreben]], zu einem Treiben der [[Selbstwert]]optimierung erklären. Weil unter den Bedingungen fiktiver gesellschaftlicher Verhältnisse (siehe [[fiktives Kapital]]) diese sich nurmehr in [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] der Erlebensformen der [[Wahrnehmung]] einer durch lebensbestimmende [[Ereignisse]] [[zwischen]] den Menschen wirkenden Gesellschaftlichkeit darstellen können, treiben sie ihre widersprüchliche Objektivität in die Subjekte dieser gesellschaftlichen Form. Die hat zwar noch den zirkulierenden Geldwert zu ihrer Bedingung, aber nicht mehr die realwirtschaftlichen [[Verhältnisse]] zu ihrer Grundlage. Die Menschen machen sich selbst zur Formation ihrer [[Zwischenmenschlichkeit]], zum [[Material]] ihrer Lebensbedingungen und betreibn hieraus ihre [[Selbstbeziehung]] zu ihrem [[Gegenstand]] durch die [[Ästhetik]] ihrer [[Gefühle]]. Sie gründen somit auf einer anderen [[Substanz]], als jene der wirtschaftlich nur noch fiktiven Geldbeziehungen eines [[Schuldgeldsystems]] (siehe hierzu Pfreundschuh, &amp;quot;[[Die Kultur des Kapitals - Zur Kritik der politischen Kultur]]&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch jenseits der bewussten Manipulation hat der Psychofaschismus seine Wirkung in der ideologischen Beherrschung von seelischer Not. In ihrer allgemeinsten [[Isolation]] best�rken entsprechende Gedanken oder Theorien oder Vorstellungen (Kino, Fernsehen) die Macht des [[Grauens]] durch die dort fomulierte Ausweglosigkeit des eigenen Elends, das sie [[wahrhaben]], aber in ihrer Isoliertheit nicht mehr [[wahrnehmen]] k�nnen. So entwickeln sich von selbst Vernichtungsvorstellungen im Menschen, durch die er sich subjektiv darin gewinnt, seinen [[Gef�hlen]] entgegenzutreten. Damit aber tritt er allen Wahrnehmungen der [[zwischenmenschlicher Bezogenheit]] entgegen und ersetzt sie durch Lebensvorstellungen reiner, unmittelbar allgemeiner abstrakter Wesenhaftigkeit (Rasse, Art, Liebe, Menschlichkeit, Heimat, Vaterland usw.). Die Unterdr�ckung der menschlichen Beziehungen unter Ma�gabe solcher Wesen gelingt in dem Ma�e, wie die Menschen darin ihren Beziehungen einen neuen Sinn geben wollen, in dem Ma�e also, wie sie ihnen sinnlos erscheinen oder auch wirklich abstrakt geworden sind ([[abstrakt menschlicher Sinn]]). Es handelt sich hierbei um eine Sinnerneuerung ohne menschlich wirklichen [[Sinn]], also alleine durch die [[Masse]] der Vermittlung, wie sie dann zu einer [[Psychokratie]] nutzbar wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein wird Psychofaschismus durch unmittelbar wirksame Z�chtigungen quasi modellhaft und zur Erzeugung eines allgemeinen Horrors betrieben, als Anwendung von permanenten Terror gegen die eigenen Gef�hle. Der Schrecken darin soll den [[Schmerz]] im Zaum halten und die Seele von jeder [[Empfindung]] abl�sen. Er wird daher meist in kleineren oder gr��eren Gruppen als Initiationsritus oder Abh�rtungshandlung vermittelt. Die Kultur wird ab dann als reines �sthetisches Willensverh�ltnis erfahren, welche die volle Unterwerfung unter ihren &amp;quot;H�heren [[Willen]]&amp;quot; als [[Selbstverst�ndlichkeit]] erheischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Totenkopf-SS wurden zu diesem Zweck z.B. die Anw�rter nach ihrer Ausbildung an der Hundestaffel dazu gebracht, ohne jeden Grund das ihnen dort einzig vertraute Wesen, den ihnen bis dahin anvertrauten Hund, zu erschie�en. Erst dann wurden sie in die SS aufgenommen. �hnlich werden auch Folterknechte behandelt, bis sie psychisch zu jeder Grausamkeit f�hig sind.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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