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	<title>Psychotherapie - Versionsgeschichte</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Psychotherapie&amp;diff=957&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Psychotherapie&amp;diff=957&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:42:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Es gint keine &amp;quot;Heiler&amp;quot;. Kein Mensch, keine [[Institution]], keine Pille, kein Instrument und kein [[Glaube]] kann einen Menschen heilen (siehe [[Heil]]). Psychotherapie ist eine Therapie ([[altgriechisch]] θεραπεία therapeia &amp;quot;Dienst, Pflege, Heilung&amp;quot;), die sich mit der [[Psyche]] eines oder mehrer Menschen befasst. Therapie kann nur ein Dienst am [[Leben]] sein, [[Erinnerung]] an seine [[Kraft]]. Es ist der [[Begriff]] für eine Hilfe in [[seelischer]] [[Not]], wie sie im Leben von [[Individuen]] auftritt, die unter einer ihnen [[fremden]] psychische [[Macht]] ihrer [[Selbstgefühle]] leiden. Psychotherapie wird entweder von den hiervon Betroffenen selbst beansprucht oder von ihren Angehörigen oder Freunden oder auch zwangsweise durch eine &amp;quot;Unterbringung&amp;quot; in einer psychiatrischen Anstalt nach dem Unterbringungsgesetz oder dem &amp;quot;psychKG&amp;quot; bewirkt (siehe auch [[Psychiatrie]]) in Gang gesetzt wird. Die daraus begründete Therapie bezieht sich euf einen [[einzelnen]] Menschen, weil diese [[Not]] zunächst ja auch nur in der Einzelheit seiner [[Lebensangst]] existiert, auch wenn sie nach [[allgemein]] vorherrschender Auffassung durch eine [[persönliche]] Verstrickung der [[Psyche]] eines Menschen entstanden gilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychotherapie kann psychische Probleme auflösen, wenn sie die verursachenden Beziehungen noch gegenwärtig sind und deren [[Wesen]] selbst in seinen [[Wirkungen]] zu erkennen ist und entsprechende Veränderungen noch in ihrem [[Sinn]] zu rekonstruieren oder zu animieren sind. Das verlangt das [[Verständnis]] seiner [[Lebensbedingungen]] und der Fixierung der darin [[veräußerten]] Objektivation des Erkenntnisvermögens. Psychotherapie kann dann nicht nur die sinnliche Beklommenheit oder Behinderung einer objektiv gewordenen [[Subjektivität]] verändern, sondern auch die [[Verhalten]]sperspektiven in den [[Fähigkeiten]] oder Einstellungen eines Menschen, der unter bestimmten Umständen hierdurch eine eigene Wirklichkeit erkennen und finden, also auch [[empfinden]] kann, - besonders, wenn er oder sie diese Veränderungen auch mit anderen Menschen auseinandersetzen und mit ihnen - oft auch durch sie - die eigene Selbstbeschränkung und [[Selbstentfremdung]] überwinden kann. Darüber hinaus bewirkt allerdings eine Psychotherapie, wenn sie die eigene Objektivierung nicht erkennbar macht, oft nur eine Anpassung an das [[Leiden]], das dadurch seine [[Leidenschaft]] abbaut und auch die Kraft zu einer wesentlichen Veränderung verlieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychotherapie ist hierfür allerdings auch nur ein beschränktes Mittel und funktioniert auch nur durch die Bewältigung einer Notlagen und Notwendigkeiten. Sie stellt jedenfalls aber erst mal im &amp;quot;Alltagsleben&amp;quot; eine funktionelle oder lebenspraktische Hilfe gegen Beeinträchtigung dar, die unbedingt zur erhaltung der eigenen Existenz behoben werden müssen. Und im Notfall gilt natürlich immer das höchste Gebot der Hilfe, z.B. der Beruhigung, der Besprechung, Vorstellung von Entwicklungsmöglichkeiten aus einem Dilemma usw. Im Einzelnen lässt sich alles geben und auch annehmen, solange die beteiligten Menschen die Kontrolle hierüber haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders ist das bei der Beurteilung von &amp;quot;[[psychischer Krankheit]]&amp;quot; und [[Psychotherapie]] im [[Allgemeinen]], wodurch ein [[gesellschaftliches]] [[Verhältnis]] der Psychotherapie zwischen einem Experten und einem notleidenden Menschen begründet und bestimmt wird. Dieses unterstellt ein vereinzeltes Geschehen nicht als ein einzelnes Unglück, sondern als Folge einer begründeten &amp;quot;Fehlfunktion&amp;quot;, der dadurch abzuhelfen wäre, dass ihre Fehler (siehe auch [[Falschheit]]) durch eine entsprechende Behandlung dieser [[Person]] - bzw. ihrer [[Psyche]] - an ihr selbst aufgehoben werden könne. Diese Fehlfunktion oder das &amp;quot;abweichende Verhalten&amp;quot; enthält unmittelbar einen normativen Anspruch, der sich aus einem allgemeinen Behandlungsverhältnis und seiner Rechtsform ergibt und unabhängig von deren [[Lebensbedingung]] und daher [[gleichgültig]] gegen [[objektive]] [[Bedingungen]] von [[Lebensängsten]] beurteilt wird. Die Störung wird dann meist als eine [[psychische Krankheit]] aus dem Fundus eines vereinzelnen [[Lebens]] angesehen, die es an ihm selbst zu [[heilen]] gelte. Je nach institutioneller, theoretischer oder auch lebenspraktischer Ausrichtung des Therapeuten oder der Therapeutin wird das psychische Geschehen, soweit es fassbar wird, zur Sache einer Therapie gemacht, beeinflusst, &amp;quot;gecoacht&amp;quot;, gedämpft oder gänzlich stillgelegt, gelähmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die normative Kraft der psychologischen Grundlagen, also des [[Begriffs]], den die angewandte [[Psychologie]] von den [[seelischen]] Zusammenhängen der [[Psyche]] hat mit denen sie sich befasst (siehe [[Begriffssubstanz]]), wird dem Therapeuten die [[Fähigkeit]] und durch seine Lizenzierung auch das [[Recht]] zugesprochen, diese [[Psyche]] zu beeinflussen und zu manipulieren und in ihren [[Erkenntnis]]prozess einzugreifen und seine [[Wirkungen]] auf die [[Wahrnehmung]] und [[Selbstwahrnehmung]] der Menschen, auf ihre [[Empfindungen]] und [[Gefühlen]] und sogar auf auf deren [[körperliche]] Organe einzuwirken, sie also zu verändern. Maßgeblich ist hierbei, wie ihr &amp;quot;Behandlungserfolg&amp;quot; [[interpretiert]] wird und welche Schlüsse daraus gezogen werden, um sie durch Einwirkungsmöglichkeiten mit Gespräch, Verhalten, Vorstellungen oder Gebote in einer [[erzieherischen Beziehung]] oder auch durch eine Rezeptur von [[Psychopharmaka]] zu irritieren oder neu zu [[gewöhnen]] bzw. umzulenken oder zu lähmen oder umzulenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wirkliche Hilfe könnte aber nur Beistand in der Wiedererlangung eigener [[Geist]]eskräfte in den seelischen Auseinandersetzungen [[zwischenmenschlicher Beziehungen]] über ihre existenielle Verbundenheit sein, die ihre [[Symbiose]] (siehe [[symbiotische Selbstbehauptung]]) und den hieraus begründeten Kränkungen und [[Verdrängungen]] auflösen und neue [[Beziehungen]] dadurch eröffnen könnten, dass [[wirklich]] neue Lebensbereiche entdeckt werden. Was in [[symbiotischen]] [[Beziehungen]] der [[Selbstwahrnehmung]] an [[Erkenntnis]]vermögen untergeht, muss eigene [[Wirkllichkeiten]] erzeugen, die oft nicht erkennbar sind und von daher Hilfe gesucht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade dadurch, dass die Psychotherapie in aller Regel nicht die [[Absichten]] der [[Seelen]] als Formverwandlungen untergegangener [[Erkenntnisse]] in den [[Lebensburgen]] isolierter [[Selbstgefühle]] und der ihnen entsprechenden [[Lebensängste]] entblößt (siehe auch [[heile Welt]]), wird sie selbst zum Medium eines instrumentellen Verhaltens, das nicht ihre [[Selbstentfremdung]] aufheben kann, weil an ihnen und auf ihnen und entsprechenden [[Ereignissen]] herumgedocktert wird, um ihr [[Erscheinen]] zu bekämpfen. Um ihre [[Erregungen]] zu lindern oder zu lähmen, wird die Bindung an die darin wirksamen [[Selbstgefühle]] zu einem Zirkelschluss der [[Selbstwahrnehmung]], zu einer Bedrängnis der Bedrängnis, die durch die darin enthaltene [[Lebensangst]] schon gegeben ist und lediglich entgegenwärtigt wird. Und damit wird die schon [[negierte]] [[Selbstwahrnehmung]] absolut: Die Erkenntnisnot wird zum [[Gegenstand]] einer Handhabung von Problemen der [[Seele]] wie eine [[Sache]], die beliebig zu produzieren und damit auch zu reproduzieren sei. Das verhindert, die seelischen [[Nöte]] in ihrer letzten Konsequenz als [[Reaktionen]] auf die Unerträglichkeit bürgerlicher [[Lebensbedingungen]], auf die objektiven Probleme aufgereizter [[Verhältnisse]] (siehe [[Reiz]]) zurückzuführen, wie sie sich in der [[bürgerlichen Kultur]]verhalten (siehe [[Kritik der politischen Ästhetik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychotherapie hat ihren wirklichen [[Sinn]] nur in der konkreten Auseinandersetzung mit seelischen Problemen. Man könnte auch behaupten, dass der wahre Erfolg der Psychologie der ist, Menschen dazu zu bringen, mit anderen über ihre Probleme zu reden, sich auf sie in einer gemeinsamen [[gesellschaftlichen]] [[Wirklichkeit]] zu beziehen, da zu sein, wenn sie austicken, helfen wo Not herrscht und die Teilhabe am [[Reichtum]] des [[Lebens]] zu ermöglichen und die [[Formbestimmungen]] seiner [[Entfremdung]] zu bekämpfen. So gesehen ist jede so genannte &amp;quot;Psychotherapie&amp;quot; hilfreich. Schlimm wird sie, wenn sie an die Macht ihrer Determinanten [[glaubt]], sich darin als Funktionär einer [[Heilsvorstellung]] ernst nimmt und von da her ihre Kategorien und [[Urteile]] im Sinne eines [[wissenschaftlichen]] [[Determinismus]] (siehe auch [[Positivismus]]) umsetzen, als [[allgemeines]] [[Bewusstsein]] über das Leben (siehe auch [[Lebenswissenschaft]]) vermitteln und durchsetzen will (siehe auch [[Systemtheorie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Methoden der Psychotherapie sind vielfältig und arbeiten gemäß ihrer theoretischen Ansätze, also dem, was sie für den Ort, den Kern oder das [[Wesen]] des zu behandelnden Problems halten. Da für Psychiater und Psychologen [[Erkenntnis]]probleme eher rein theoretischer Natur sind, bestimmt sich ihre Behandlung aus der Vermittlung einer praktischen Notwendiegkeit, also der Bereitstellung von Ratschlägen und Assoziationen oder Beihilfen, welche ihre Not wenden könnten (siehe hierzu auch [[Antipsychiatrie]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich lindert dann immerhin schon das rein praktische [[Verhältnis]] der Begegnung und Kommunikaion mit einem Menschen, der sich hierfür bereit stellt, viele seelischen [[Schmerzen]]. Zugleich aber bewirkt und bestärkt die professionelle Begrifflichkeit die Einflussnahme auf die [[Selbsterkenntnis]] und deren Ablenkung auf Einstellungen zu [[Lebenswerten]], zu Gefühlskonstrukten und Kommunikationsformen (Gesprächspsychotherapie), auf das [[Verhalten]] (Verhaltenstherapie), auf die Verdrängung ([[Psychoanalyse]]), auf die [[Beziehungen]] ([[systemische Psychologie]]) oder den [[Gefühlen]] in ihrer Form für sich (Gestalttherapie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sogenannte Methodenstreit in der Psychologie geht vor allem um die Frage, inwieweit psychische Probleme aus ihren inneren individuellen Gründen heraus aufgelöst werden können ([[Psychoanalyse]]) oder eher durch Stimulationen aus der sozialen Umwelt ([[Verhaltenstherapie]]). In vielen Therapien werden Mischformen aus beiden Sichtweisen ausgeübt. Grundlegend für diesen Streit dürfte jedoch die Lokalisierung der psychischen Probleme selbst sein: Kann eine Reflexion über seelische Probleme überhaupt therapeutisch sein, oder kann sie nur quasi diagnostisch auf elementare Lebensveränderungen hinzielen und diese begleiten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich hat jede Psychotherapie ihre Erfolge; es gäbe sie sonst nicht. Aber es ist bei ihr praktisch wirksam, was beim theoretischen Denken selbst noch durchschaubar ist: was bei einem &amp;quot;Ansatz&amp;quot; zusammenkommt, das schließt aus, was er nicht brauchen kann. Der Ausschluss bestimmter Erkenntnisweisen ist der Tribut, der an die Lösung einzelner Probleme geopfert wird. Die Lösung von Verhältensproblemen auf Kosten eines freien Verhältnisses zu den eigenen [[Empfindungen]] und [[Gefühlen]] hat ihren Niederschlag im allgemeinen Lebensverständnis genauso, wie die Bedrängung der Selbstwahrnehmung von anderen Menschen durch die wiedererlangte [[Selbstbehauptung]], die sich wieder im [[Geltungsstreben]] der [[Selbstverwertung]] durchsetzen lässt (siehe auch [[ICH]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Psychologie]], die sich selbst als Allgemeinbewusstsein gibt, während sie in der Befolgung ihrer Theorie agiert, die sich [[subjektiv]] gibt und dünkt, während sie [[objektiv]] tätig ist, die sich vor allem selbst vermittelt, wenn sie in den Problemen von Menschen vermitteln will, macht die Psychologin oder den Psychologen zum [[Subjekt]] der [[Subjektivität]], das sich nicht von ihrem vermeintlich objektiven [[Wissen]] unterscheidet, nicht selbst darin erfasst ist. Sie verklärt ihre eigene [[Bedingung]], das psychologische [[Verhältnis]], zu einem allgemein menschlichen Verhältnis, das im Grunde nur theoretischer Natur ist, wiewohl es sich ausschließlich praktisch und unmittelbar umsetzt. Darin wird jedes [[zwischenmenschliche]] [[Ereignis]] zur [[Ideologie]] des allgemeinen Subjekts gebracht und in dieser Abstraktion selbst vollständig entleert. Was von allem Konkreten bleibt, ist nur noch das Substantiv dessen, was sein sollte, das Wahrheitskriterium für alles, was alle einzig wollen können sollen. Darin ist schließlich auch alles wirkliche Leben in allgemeiner Gültigkeit, für alles gleich geltend, also gleichgültig aufgehoben. Und in dieser Gleichgültigkeit wird auch mit ihm umgegangen. Solcher [[Begriff]], worin nicht Bestimmtes mehr vorkommt, ist ein Überbegriff: Der [[Begriff]] des [[Übermenschlichen]]. Das ist dann der [[Begriff]] eines [[ästhetischen Willens]], der das wirklich auflöst (z.B. [[Empfindung]], [[Liebe]], [[Beziehung]]), was zu einer [[wirklichen]] Welt gehört und ihr durch die institutionelle Kraft einer [[Erziehung]] zur herrschenden [[Gesundheit]] entzogen wird (siehe auch [[Norm]]).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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