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	<title>Reduktion - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-04T18:52:23Z</updated>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Reduktion ist das Wegnehmen von [[Bestimmungen]] an einem [[Gegenstand]] oder im [[Denken]] selbst, meist zur Herstellung eines Stoffes, der als Konzentrat des gegenständlichen Materials erscheint (siehe auch [[eidetische Reduktion]]). Doch ein Konzentrat wäre verdichtete [[Substanz]] (siehe [[Dichtung]]), was durch Reduktion nicht unbedingt der Fall ist. Aber reduzieren lassen sich Bestimmungen auch durch das bloße Weglassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist, was [[Abstraktion]] in [[Wirklichkeit]] ausmacht. Man abstrahiert durch das Weglassen von konkreten Bestimmungen, um in einer hiervon abstrahierten [[Allgemeinheit]] auf das Wesenliche zurückzukommen, auf ein [[Wesen]], das nur noch [[formell]] sein kann. Aber auch dieses Wegnehmen von Bestimmungen kann nicht willkürlich sein, soll sich hieraus eine Aussage oder ein Prozess begründen. Willkürliche [[Gedankenabstraktion]] befördert nur das Gerede, nicht die [[Erkenntnis]]. Um zu einer wahren Aussage zu gelangen, muss die Abstraktion substanziell sein, muss sich also auch die [[Form]] als Form einer [[Substanz]] erweisen (siehe [[Begriffssubstanz]]). Der Streit um das richtige Reduzieren im Abstrahieren, also der Streit darüber, was sich in Wirklichkeit als Reduktion geltend macht, was also das menschliche [[Leben]] wirklich verarmt, macht daher überhaupt den Inhalt der Diskussion um eine &amp;quot;[[wahre]]&amp;quot; Erkenntnistheorie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reduktionen muss es daher in der [[Wirklichkeit]]. schon geben, bevor sie als substanzielle Abstraktion einer [[Formbestimmung]] erkennbar sein können. Sie müssen sich auch wirklich beweisen lassen als Grund einer substanziellen Wegnahme, Vereinseitigung, Verarmung. Werden die Abstraktionen nicht als deren [[Vernunft]] begriffen, so können sie auch nicht als [[Beweis]] dienen, nicht [[wahr]] sein. Aber als Vernunft der Wirklichkeit lässt sich die Reduktion als Grund eines [[Verhältnisses]] erweisen, welches wirklich daran scheitert, dass es kein wirkliches Lebensverhätnis der Menschen sein kann. Es kommt durch es selbst zu Irritationen und Unge[[rechti]]gkeiten. Solche [[Realabstraktionen]] folgen dem [[Grund]] eines [[Verhältnisses]], das sich hierdurch praktisch &amp;quot;vernünftiger&amp;quot; gestalten lässt, auch wenn es nur in seinem [[Widerspruch]] vernünfig erscheinen kann (z.B. als [[Preis]], worauf eine [[Ware]] reduziert wird, um sie mit [[Geld]] zu bezahlen). Darin wird zwar eine [[Logik]] begriffen; aber es kann nur die Logik einer dem Menschen selbst entzogenen Welt sein (siehe auch [[Entfremdung]]). Es spielt dabei also keine Rolle, dass diese Reduktion nicht dem [[Leben]] der Menschen näher kommt; im Gegenteil, es vereinfacht den Lebensprozess und vereinfältigt ihn hierdurch. Das Vielfältige wird im Reduzieren einfältig und stellt damit einen sachlichen Vorzug für den [[Besitz]]wechsel dar, nicht aber für den [[Nutzen]] und die [[Kultur]] der [[Sache]]. Und wo sich Reduktion verallgemeinert und objektive Existenz hat - z.B. als Entfaltung des [[Werts]] - wird diese dem Leben notwendig fremd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch subjektiv kann man reduzieren, indem man sich bescheidet, weil man z.B.eine weiterführende [[Absicht]] verfolgt. Auch dies vereinseitigt ein Interesse zu einem bestimmten Zweck, in dem es sich vor allem nach innen wendet, sich sprichwörtlich [[privatisiert]] (siehe [[Privatperson]]).&lt;/div&gt;</summary>
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