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	<title>Sadismus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:43:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;In einer [[Scheinwelt]] herrscht das Scheinbare, das [[Beliebige]]., der [[Schein]] des Anscheins schlechthin. Darin hat nichts [[wirkliche]] [[Substanz]]. Darin überlagern sich die [[Eindrücke]] [[beliebiger]] [[Gefühle]], die durch [[Ereignisproduktion]] erzeugt und [[befriedet]] werden, weil sie keinen [[eigenen]] [[Ausdruck]] mehr darstellen. Aber sie kultivieren zugleich eine Welt [[isolierter]] [[Empfindungen]], [[reproduzieren]] verlassene Seelen und verengen die [[Wahrheit]] ihrer [[Wahrnehmungen]] (siehe [[Angst]]), töten sie durch ihre [[Lebensangst]] (siehe [[tote Wahrnehmung]]) und [[verwahrlosen]] daran (siehe auch [[Dekadenz]]). Schließlich kehren sie ihren [[Sinn]] gegen ihre [[Kultur]], [[trennen]] ihren [[Leib]] von ihrer [[Seele]] und [[pervertieren]] sich selbst zu einem Zwang [[entäußerter]] [[Wahrheit]] (siehe hierzu auch [[Perversion]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Trennung]] von [[Leib und Seele]], von [[Körper]] und [[Geist]], von [[Empfindung]] und [[Gefühl]], verlangt in den [[vereinzelt]] [[lebenden]] Menschen eine [[Verkehrung]] ihrer [[Selbstwahnehmung]], eine [[Pervertierung]] ihrer [[zwischenmenschlichen Bezogenheit]] (siehe [[Perversionen]]). Im Sadismus [[verkehrt]] sich der [[Schmerz]] [[seelischer]] Ausgrenzung und [[Isolation]] in ein [[körperliches]] Verlangen nach der Zufügung von [[Schmerzen]]. Dadurch will der Sadist eine [[Einheit]] mit sich erzeugen und eine [[verselbständigte]] [[Selbstgewissheit]] im [[erleben]] seiner Aggressionen, sich durch eine nach außen gekehrte [[Erfahrung]] von [[Nichtigkeit]] durch die Zufügung von [[Schmerzen]] [[befrieden]], die den Menschen erleichtern,imdem sie seiner [[Selbstwahrnehmung]] eine [[Identität]] außer sich erzwingen (siehe hierzu auch [[Nichtungstrieb]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sadismus ist also ein aggressives Verhältnis zu Schmerzen, welches auf einer sinnlichen [[Nichtung]] (siehe hierzu auch [[Depression]]) beruht und durch Sinnverkehrung eine [[negative Identität]] stiftet (siehe auch [[Perversion]]). Er gestaltet sich als ein Lebensgefühl ([[Selbstgefühl]]) der [[Grausamkeit]], in welchem [[Schmerz]] [[ästhetisch]] als [[Ereignis]] der [[Identität]] erlebt wird. Dies lässt den Sadisten sein [[Leiden]] durch andere empfinden, also im doppelten Sinn das Seine, das nicht sein kann, das er aber haben [[will]]. Der Sadist oder die Sadistin ist von der [[Nichtung]] ge[[trieb]]en und verschafft drirm [[Todestrieb]] eine Identität durch die Nichtigsetzung anderer Menschen, durch ihre Demütigung oder durch Leidzufügung, durch das [[Erleben]] ihres Leidens. Er oder sie kommt durch das Erleben fremder [[Schmerzen]] zu sich - entweder voyeristisch oder durch eigene Tätigkeit verursacht. Hierzu gehört oft auch eine entsprechende [[Gesinnung]], die als Weltanschauung des [[Grauens]] dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schmerz, den der Sadist zufügt, braucht er als [[Umstand]] seiner Wahrnehmung, um der [[Gewohnheit]] seiner [[Selbstentfremdung]] zu entgehen. Diese besteht aus einer [[Selbstbeherrschung]], die zugleich abgeschlossene Lebensverneinung ist. Der Schmerz ist sozusagen die Implosion des Gefühls, das [[Wahrmachen]] der Zerstörung von gewohnter [[Wahrnehmung]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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