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	<title>Seelische Entwicklung - Versionsgeschichte</title>
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Seele hat keine [[Substanz]] jenseits der [[Erkenntnis]] und also keinen eigenen Antrieb, wie etwa durch ein [[naturtriebhaftes]] &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;ES&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;der [[Psychoanalyse]], das im [[Unbewussten]] wirken und in einem &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;[[ICH&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;]] sich selbst kontrollieren können soll, indem es zugleich ein kulturanaloges [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;ÜBER-ICH&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;]] verwirklicht und also nur in ewigen anthropozentrischen Konflikten existieren können soll. 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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Eine [[Entwicklung]] der [[Seele]] aus sich heraus gibt es nicht; sie wäre [[Mythologie]]. Seele entwickelt sich nur als [[Psyche]] in einem seelischen Verhältnis zu anderen Menschen in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]]. Seele hat keine [[Substanz]] jenseits der [[Erkenntnis]] und also keinen eigenen Antrieb, wie etwa durch ein [[naturtriebhaftes]] &amp;quot;ES&amp;quot; der [[Psychoanalyse]], das im [[Unbewussten]] wirken und in einem &amp;quot;[[ICH&amp;quot;]] sich selbst kontrollieren können soll, indem es zugleich ein kulturanaloges [[&amp;quot;ÜBER-ICH&amp;quot;]] verwirklicht und also nur in ewigen anthropozentrischen Konflikten existieren können soll. Dieses so genannte &amp;quot;psychische System&amp;quot; ist jedoch diesen nicht vorausgesetzt; es entsteht gerade erst in der [[Abtrennung]] der seelischen Verarbeitung, den Auseinandersetzungen der [[Psyche]] von den wirklichen Verhältnissen, die sich in den [[Selbstgefühlen]] der [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] ergeben, aus ihrem Abgetrenntsein, ihrem [[isolierten]] [[Dasein]] resultieren. [[Psyche]] ensteht durch die [[Abstraktion]], welche die [[Selbstwahrnehmung]] in der [[Trennung]] ausmacht von dem, was sie [[wahrnimmt]] und dem was sie [[wahrhat]]. Mit der Verwirklichung ihrer [[Selbstbeziehung]] entstehen [[Gewohnheiten]] und [[Triebe]] der [[Selbstwahrnehmung]], die zu einer eigenständigen [[Form]] der [[Wahrnehmung]] werden, worin sie im [[Gedächtnis]] in dem Maß verbleiben, wie sie ihre [[Absichten]] verwirklichen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Streit darüber, ob sich seelische Entwicklung als von ihrer [[Wirklichkeit]] abgetrennte lineare Seelengeschichte vom [[Urvertrauen]] ihrer Kindheit bis zu ihrer [[Todes]]ahnung im Alter (siehe auch [[Todestrieb]]) verstehen lässt, ist darin aufgelöst, dass in der Selbstwahrnehmung ein Verhältnis von Wahrnehmung und Rückbeziehung auf sich selbst im[[Gedächtnis]] der Lebens[[ereignisse]] festgehalten wird. Dieses entwickelt sich daher immer in diesem Verhältnis des [[Erlebens]], nicht als Gedächtnis der Seele und nicht als ein Gedächtnis der Wirklichkeit, sondern als Kompromiss einer wirklich seelische Verarbeitung einer [[Zwischenmenschlichkeit]], die darin [[wahrgehabt]] wird. Darin verhält sich die seelische Verarbeitung zu ihrer Wirkung als Leidensform von [[Geschichte]] wie ein inneres [[Ereignis]], und ereignet sich als innere Lebensgeschichte wie eine Weltgeschichte ihrer Eigenheiten und [[Eigenschaften]], als Geschichte ihrer ganz persönlichen [[Sinbildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die [[Wahrnehmung]] für sich selbst tut, das tut sie in ihrer Geschichte und ist daher niemals unabhängig von ihren [[Umständen]]. Aber ihre [[Absicht]] bildet sich nur in der [[Selbstwahrnehmung]] und verbildet sich in ihrem Scheitern. So können auch nicht die Personen der Geschichte als Personen das Leben bestimmen, etwa als Eltern das der Kinder. Sie bestimmen es insoweit, wie sie wirkliche Lebensbedingung sind. Das sind auch ihre persönlichen Eigenarten, ihre Heftigkeit oder Zwiespältigkeit usw. Treten jedoch andere Lebensbedingungen hinzu und stehen zur Auswahl, so setzen sich die durch, welche der Selbstwahrnehmung besser entsprechen. So wie das Gedächtnis mit ihr verfährt, wird sich persönliche Geschichte in neue Lebensbedingungen einbringen. Und aus diesem Aufeinandertreffen von Geschichte und Bedingung bilden sich die vielen Widersprüche, welche die [[Seele]] dann haben kann oder Erinnerungen verdrängen, [[unbewusst]] machen muss, um unter bestimmten [[Bedingungen]] überhaupt leben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird jeder Mensch, wenn er auf die Welt kommt, in unserer [[Kultur]] zugleich meist in seelische Verhältnisse geboren. Er nimmt dort alles als seine Lebensbedingungen auf und verhält sich dem entsprechend. Seine Absichten entstehen auf dieser Grundlage und kommen ihm zunehmend ins Gedächtnis. Im selben Maß beziehen sich die Menschen auf ihre Wirklichkeit unter diesen seelischen Umständen, erweitern sich durch einen Bezug auf die Welt, welche wirkliche Beziehungen eröffnen, die nicht auf die Seele zurückkommen, sondern sie verlassen, sich in wirklichen Gegenständen finden, empfinden und bestätigen, wirkliche Wahrnehmung werden, indem die Seele darin ihren Geist erkennt und weltlich, gesellschaftlich wird. Das verändert auch die [[Gefühle]] und [[Selbstgefühle]]. So wird der Mensch erwachsen und verhält und erkennt sich schließlich als Mensch unter Menschen sowohl seelisch wie gegenständlich, so wie jeweils die Anteile sich wirklich verhalten und erhalten, wie dies eben in einer bestimmten Gesellschaft aufgeht oder verschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine seelische Entwicklung ist für sich genommen die Entwicklung zwischen Selbstwahrnehmung und Gedächtnis, wie sie in zwischenmenschlichen Beziehungen nötig ist. Je nachdem, wie die [[Absichten]] der [[Seele]] sich darin [[wahrmachen]], wird sich die Selbstwahrnehmung im Gedächtnis unter dieser Bedingung bedenken. Dort wird also die seelisch [[wahrgemacht]]e Beziehung die Rückbeziehung der Seele auf die Selbstwahrnehmung auch bewirken, also seelische Ereignisse in der Weise verarbeiten, wie sie sich aus [[wahrgehabt]]en Beziehungen als nötig erwiesen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von daher kommt die Resistenz der seelischen Arbeit gegen wirkliche Verarbeitung von seelischen Ereignissen in zwischenmenschlichen [[Lebensräumen]]: Was sich in dieser Beziehung als notwendig ergeben hatte, erscheint solange nötig, wie es die Selbstwahrnehmung in ihrem seelischen Verhältnis zu sich bestätigt. Und dies ändert sich in der Abgetrenntheit des seelischen Lebensraums nur dann, wenn diese Änderung selbst notwendig wird. [[Gegenständliche]][[Wirklichkeit]] kommt hier also erst an zweiter Stelle hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das macht auch die manchmal lebenslange Abhängigkeit seelischer Verarbeitung vom Verhältnis zu ursprünglichen Lebenswelten in [[erzieherischen Beziehungen]], meist die mit den Eltern. Deren Verhältnisse wirken solange in der Verarbeitungsweise ihrer Kinder nach, wie diese auch deren Verhältnisse begründen und bestätigen und also nicht von wirklich neuen Beziehungen durchbrochen werden oder hiergegen eine Selbstwahrnehmung gebildet haben, die sich von dieser [[Symbiose]] bedroht fühlt. Besonders wenn sie von sehr eigener Art waren, worin eigentümliche Selbstwahrnehmung sich verwirklicht hatten (in der [[Familie]] oft bestimmte Variationen von [[Schuld]]beziehungen), können diese wie eine &amp;quot;Prägung&amp;quot; wirken, da die Wahrscheinlichkeit einer wirklichen Durchbrechung in der gewöhnlichen Weltwahrnehmung dann relativ gering ist. Hier bildet sich dann die seelische Verarbeitung nicht aus [[Erkenntnissen]] ihrer [[Gegenstände]]. Hier macht die [[Psyche]] die [[Erkenntnis]] ihrer [[Selbstvergegenständlichung]] und der [[Notwendigkeit]] ihrer [[Selbstvergegenwärtigung]]. Darin ist aber auch notwendig die [[Selbsterkenntnis]] [[verkehrt]], entwirklicht. Indem sich ihre [[Entwirklichung]] in der Selbstwahrnehmung durchsetzt entwickelt sie in Wirklichkeit [[Lebensangst]]. Es entsteht hieraus eine Entwicklung in zunehmender [[Reduktion]] der Selbstwahrnehmung auf sich selbst, die [[Egozentrik]] der bürgerlichen [[Persönlichkeit]] mit all ihren [[Verrücktheiten]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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