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	<title>Sehnsucht - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Sehnsucht&amp;diff=10851&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-04T18:52:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:43:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;„Der Mensch kann sich nicht nach sich selbst umdrehen und darum wird er nie wissen, wer er eigentlich ist, woher, wohin, warum. Und mit ihm wird es Gott nie wissen. Gott ist sich selbst Mysterium. Und wäre dies schließlich nicht das Letzte – was wäre dann die Welt? Eine Sphinx, die, gelöst, in den Abgrund stürzen müsste. Ihr tiefster Sinn wäre damit verloren – das Nieaussinnbare. Sie hätte jeden Grund verloren, weiter zu sein; denn der Welt Grund ist allein ihr Ziel. Wo aber ein Ziel erreicht ist, ist Tod und Ende. (…) Die Welt ist Gottes Suche nach Sich, nach Seinem Sinn, nach Seinem Grund. (…) Der Weg nach dem Sinn ist der Sinn des Wegs“(Morgenstern, Christian: Tagebuch eines Mystikers, in: Werke, III, München 1979, S. 77).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn Du liebst, ohne Gegenliebe hervorzurufen, das heißt, wenn Dein Lieben als Lieben nicht die Gegenliebe produziert, wenn Du durch Deine Lebensäußerung als liebender Mensch Dich nicht zum geliebten Menschen machst, so ist Deine Liebe ohnmächtig und ein Unglück!&amp;quot; [[(Karl Marx in MEW 40, S. 567)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Welt der [[Zwischenmenschlichkeit]], worin der [[Selbstwert]] in ihren [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] durch eine [[allgemeine]] und [[ausschließliche]] [[Selbstbezogenheit]] der [[Selbstverwertung]] herrscht, [[konkurrieren]] die Menschen um ihre [[Liebe]] und damit um ihre innerste [[Wahrheit]], um ihre [[Wahrnehmungsidentität]]. Hier herrscht das Unterschiedlose als das [[Grauen]] einer absoluten Bodenlosigkeit ihrer [[Existenz]] (siehe hierzu [[Existenzwert]]), wodurch ihr [[Leben]] beengt und zur [[Lebensangst]] ihrer [[zwischenmenschlichen Verhältnisse]] geworden war. Lebensangst ist die [[Angst]] einer unendlichen [[Ungewissheit]], die [[Angst]] vor einer allseits [[entgegenwärtigten]] [[Wahrnehmungsidentität]] (siehe hierzu z.B. auch [[Aufmerksamkeitsstörungen]]), die [[Angst]] vor der [[Wahrheit]] eines sich selbst [[fremd]] gewordenen [[Seins]], die [[Angst]] der [[Selbstentfremdung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]], worin die [[Gefühle]] der Menschen einen besonderen [[Wert]] für ihre [[Beziehungen]] darstellen, weil sie darin ihren [[Selbstwert]] [[verwirklicht]] finden, da [[erscheinen]] sie ihnen [[objektiv]] (siehe [[objektives Gefühl]]), weil sie darin geäußert finden, was sie für sich [[empfinden]]. Und darin [[verdichten]] sich die [[Wahrnehmungen]] ihrer [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] und verbleiben in ihrem [[Gedächtnis]] als [[Form]] eines Zusammenhangs der [[Erinnerungen]] von [[Empfindungen]], so wie sie sich in in den [[Umständen]] ihrer [[Selbstwahrnehmung]] [[ereignet]] haben und sich in ihren [[Beziehungen]] auf sich selbst und auf andere [[vergegenwärtigen]], bzw. [[ungegenwärtig]] als [[Sehnsucht]] verbleiben und sich oft auch durch ein darin [[befriedigtes]] [[Geltungsbedürfnis]] zu einer [[symbiotischen Selbstbehauptung]] verfestigen, die Ausdruck ihrer darin [[verheimlichten]] [[Lebensangst]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsucht ist das Residuum von [[genichteten]] [[Gefühlen]], ihre [[abstrakte]] [[Substanz]], die als [[Medium]] einer [[psychischen]] [[Reaktion]] (siehe [[reaktionäres Bewusstsein]]) wirkt, und das sich als dessen Treibmittel herausgestellt hat (siehe [[Massengefühl]] als [[Gefühlsmasse]]), weil es das Geltungsstreben der Selbstverwertung als ein [[verkehrten]] [[Interesse]] formuliert, das den [[subjektiven]] Kern des Verlangens nach [[gesellschaftlicher]] [[Veränderung]] als Anspruch gegen sich selbst betreibt. Aber zu einer [[wirklichen]] [[Veränderung]] ist die rücksichtlose [[Aufklärung]] über das darin [[verheimlichte]] [[Interesse]] aus der [[Enttäuschung]] der eigenen [[Existenz]] und [[Wahrheit]], also der Wahrheit der [[Selbstwahrnehmung]] frei zu stellen, ihr Erkenntnisvermögen zu befreien. War im bloßen Sehnen noch das Verlangen eines [[ästhetisch gewordenen Willens]] gegenwärtig, so besteht die Sehnsucht nunmehr aus dem [[Schmerz]] einer [[vernichteten]] [[Empfindung]] die ihrem Verlangen nach [[Erkenntnis]] ihres [[wirklichen]] [[Seins]], der [[Substanz]] ihres Leben entglitten ist, die also ihr [[Begehren]] in [[eigener]] [[Wirklichkeit]] und [[Selbsterkenntnis]] [[aufgehoben]] hat. Von daher bewahrt Sehnsucht immerhin auch den [[Traum]] von einem [[gesellschaftlichen]] [[Leben]], der nach seiner [[Verwirklichung]] verlangt, eine konkrete [[Utopie]] darstellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es wird sich ... zeigen, daß die Welt längst den Traum von einer Sache besitzt, von der sie nur das Bewußtsein besitzen muß, um sie wirklich zu besitzen. Es wird sich zeigen, daß es sich nicht um einen großen Gedankenstrich zwischen Vergangenheit und Zukunft handelt, sondern um die Vollziehung der Gedanken der Vergangenheit. Es wird sich endlich zeigen, daß die Menschheit keine neue Arbeit beginnt, sondern mit Bewußtsein ihre alte Arbeit zustande bringt.&amp;quot; [[(MEW 1, S. 346)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsucht ist eine in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] der dort entstandenen und verloren gegangenen [[Gewissheit]] des Verlangens - z.B. des [[Bedürfnisses]] eines Menschen nach Menschlichkeit, das zum Schein seiner Unendlichkeit und von daher ein Moment der [[Religion]] geworden ist. Sehnsucht ist ein Verlangen im [[Nichts]] ihrer unendlich nötigen Bestrebung, Gewissheit eigener Liebe zu finden, also Liebe zu empfinden. Sie entsteht in der [[Absicht]], dem Sehnen aus eigener [[Notwendigkeit]] zu entsagen, und wird daher alsbald zu einer schmachtenden Selbstauflösung, die in ihrem [[Kitsch]] nur noch [[Scheinwelt]] sein kann. In der Abtrennung ihrer eigenen Gründe hat sie [[Idole]] nötig, um sich in ihrer entäußerten Liebe, also in ihrer [[Selbstentfremdung]] zu erhalten (siehe auch [[Fan-Kult]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsucht entsteht aus dem Verlangen nach [[Empfindungen]] einer unabgegoltenen [[Wahrnehmunsidnetität]], nach einem [[abwesenden]] [[Sinn]] einer bestimmten [[Beziehung]], der von der [[Wirklichkeit]] seiner [[Verhältnisse]] abgezogen (siehe [[Abstraktion]]) ist und als unendlich gewordene [[Absicht]] fortbesteht (siehe hierzu auch [[schlechte Unendlichkeit]]). Über sie [[Abwesenheit]] seiner [[Empfindungen]] [[kehrt]] in eine [[abstrakte]] [[Kraft]] (siehe [[Abstraktionskraft]]), in die [[Form]] eines [[unendlichen]] Verlangens nach einem [[abstrakt allgemeinen Sinn]] ihrer untergegangenen [[Beziehung]], die zum [[Antrieb]] einer [[prothetischen Beziehung]] (siehe hierzu auch [[Ästhetik]]), zu einem [[Fetischismus]] wird. Der ist das Resultat, die [[aufgehobene]] [[Form]] einer [[Enttäuschung]], das Ende einer [[Täuschung]] und begründet die [[Sucht]] nach einer [[Negation]] des [[Daseins]], ein zur [[Sucht]] verselbständigtes Sehnen, ein absolutes Verlangen als ein [[Zustand]] der [[Liebe]], die sich gegen die [[Selbstachtung]] gewendet hat und sich ausschließlich aus der [[Wahrnehmung]] bestimmt, aus [[Gefühlen]], die sich gegen ihre [[Empfindung]] stellen, weil sie empfindungslos geworden sind (siehe hierzu auch [[tote Wahrnehmung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsucht entsteht im [[Dazwischensein]] der [[Bedürfnisse]], die von ihrem [[Sinn]] getrennt sind und die nurmehr in einem bloßen Begehren auftreten können. Wo [[Bedürfnisse]] von ihrem [[Grund]], von der [[Lebensäußerung]] ihrer Entstehung [[getrennt]] sind, treten sie nurmehr als ein bloßes [[Begehren]] nach irgendeiner [[Konsumtion]]auf (siehe hierzu auch [[Beliebigkeit]]). Begehren ist ein [[sehnsüchtiges]] Verlangen das ungestillte [[Bedürfnisse]] zusammenfasst und zugleich von ihren konkreten [[Inhalten]] [[abstrahiert]]. Von daher ientsteht in einem unstillbaren [[Begehren]] eine [[Kraft]], die [[Absicht]] einer [[Abstraktionskraft]], die zur [[Substanz]] der [[Triebe,]] zu einer kräftig drängenden [[Formbestimmung]]der subjektiven [[Beziehungen]] wird und schließlich auch deren [[Inhalte]] selbst unmittelbar, also ohne weitere [[Vermittlung]] aufzehrt und sich in seiner [[triebhaft]] gewordenen [[Selbstbezogenheit]] als Wahrnehmungsform durch sich selbst ebenso kräftig nach außen wendet und ihre [[Gegenstände]] [[nichtig]] erscheinen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsucht ist das [[Begehren]] nach der [[Verwirklichung]] der [[Selbstbezogenheit]] in einem [[isolierten]] [[Dasein]] der eigenen [[Bedürfnisse]]. Darin kann weder das Eine noch das Andere das sein, was es dazwischen ist. Es ist also etwas, von dem in dieser [[Beziehung]] unentwegt abgesehen wird, weil es nicht so [[da ist]], wie es [[sein]] müsste. Es ist die Form eines [[abwesenden]] [[Wesens]], die [[Form]] einer [[Isolation]], die nicht [[wirklich]] isoliert sein kann, weil sie ein [[Wesen]] hat, das [[abwesend]] ist. [[Dasein]] ist [[Seiendes]] in [[Raum]] und [[Zeit]], [[geschichtliches]] [[Sein]], das da oder dort mal [[anwesend]], mal [[abwesend]] ist. Es ist das, was [[wesentlich]] da ist, wo es ist, solange es nicht verwest (siehe auch [[Tod]]) und also im Prozess seines [[Lebens]] in seinem [[Wesen]] zu begreifen ist (siehe hierzu auch [[historischer Materialismus]]). Sein [[Begriff]] unterstellt ein [[anwesendes]] oder [[abwesendes]] [[Sein]], das durch seine geschichtliche [[Natur]] notwendig ist, auch und gerade wenn es nicht so da sein kann, wie es [[wesentlich]] ist, das zwar [[wesentliche]] [[Wirkungen]] durch die [[Form]] ihres [[Daseins]]als [[Formbestimmung]] hat, die aber in [[Wirklichkeit]] [[stofflich]] oder [[körperlich]] nicht so da sind, dass sie schon in der Anschauung erklärlich wären, in ihrem [[Sosein]] an und für sich [[widersinnig]] ist und den [[Subjekten]] das Verlangen nach einem wesentlichen [[Sinn]] der Objekten ihrer [[Bedürfnisse]], nach deren [[kulturellen]] [[Beziehung]] unendlich [[notwendig]] macht und ihnen eine im Grunde unstillbare [[Sehnsucht]] nach einem [[gegenständlichen]] [[Sinn]] ihres [[Dasein]]s zumutet (siehe hierzu [[Fetischismus]]).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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