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	<title>Selbständige Arbeit - Versionsgeschichte</title>
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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Im Unterschied zur [[Lohnarbeit]] ist selbst�ndige Arbeit die Arbeit im eigenen Betrieb (z.B. als Handwerker, Dienstleister), also mit eigener Kundschaft und eigenem Arbeitsmittel und aus eigenen F�higkeiten. Der Arbeitswert regelt sich hier aus der Konkurrenz der selbst�ndigen Arbeiten untereinander wie auch im Verh�ltnis zur industriellen Arbeit. Die selbst�ndige Aebiet ist ihr nachgeordnet und meist darin unterlegen, dass sie von der Industrie ihre Arbeitsmittel und Rohstoffe, oft aber auch ihre Kundschaft bezieht (Outsourcing der Industrieabreit in selbst�ndige Arbeit). Selbstst�ndigkeit hat heute nur selten wirtschaftliche Vorteile gegen�ber der Lohnarbeit, ist aber oft aus kulturellen Gr�nden, aus Gr�nden der Betriebskultur (z.B. auch als Familienunternehmen) bevorzugt. Es ist eine besondere Form der [[Ausbeutung]] von Menschen, in der sie fast unwahrnehmbar ist: [[Selbstausbeutung]], die private und scheinbar freiwillige Verl�ngerung des [[Arbeitstages]]. Staatlicherseits wird sie inzwischen propagiert als Ausweg aus der [[Arbeitslosigkeit]] in der Form von einer [[Ich-AG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sich Menschen der selbst�ndigen Arbeit oft scheinbar freiwillig unterziehen, liegt einerseits an sozialen, matereillen und psychischen Vorteien, die sie damit haben oder sich erhoffen und andererseits am Mangel an anderen M�glichkeiten der eigenen Reproduktion (siehe [[Arbeitslosigkeit]]). Selbst�ndige Arbeit entsteht dadurch, dass ein Mensch sich einen eigenen Kundenkreis, einen bestimmten Markt schafft, den er bedient und sich von da her als Ursprung und Resultat seiner [[Existenz]], also als &amp;quot;seines Gl�ckes Schmied&amp;quot; verstehen kann, wenn er will. Als Alternative zur [[Lohnarbeit]] und ihrer pers�nlichen Konsequenzen (Bindung an das Rentensystem, lebenslange Abh�ngigkeit von den Stationen der Stellenangebote, Unterworfenheit unter die Momente und Pers�nlichkeiten des Kapitals) arbeitet er hierf�r &amp;quot;Tag und Nacht&amp;quot;, auch wenn ihm hierbei die produzierten Werte unter der Hand zerrinnen: Seine Ger�te werden ihm schnell wertlos, seine Preise sind immer wieder zu hoch angesichts der ihn st�ndig unterbietenden [[Konkurrenz]] und sein Wissen ist durch die permamneten technologischen Ver�nderungen auch immer schon wieder �berholt. Angesichts der immer gr��er werdenden Bedrohlichkeit der Konkurrenzlage durch Kapitalkonzentration und Wertmasse der &amp;quot;Wettbewerber&amp;quot; steht er immer existenziell zur Disposition. Die Zeit beherrscht ihn und er muss sich beherrschen, einfach um selbst�ndig sein zu d�rfen, also: um nicht [[Lohnarbeiter]] zu sein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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