<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Selbstachtung</id>
	<title>Selbstachtung - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Selbstachtung"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Selbstachtung&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-06T21:57:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Selbstachtung&amp;diff=10859&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Selbstachtung&amp;diff=10859&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-04T18:52:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Selbstachtung&amp;amp;diff=10859&amp;amp;oldid=9436&quot;&gt;Änderungen zeigen&lt;/a&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Selbstachtung&amp;diff=9436&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Selbstachtung&amp;diff=9436&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-02T16:32:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 2. November 2025, 18:32 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l5&quot;&gt;Zeile 5:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 5:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Sie folgt der [[Notwendigkeit]] einer Achtsamkeit und [[Aufmerksamkeit]], die sich in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] dann ergibt, wenn darin die Menschen keine Zerstreuung durch die [[Einverleibung]] anderer befürchten müssen, weil deren [[Beziehung]] auf sich gerichtet, [[Selbstbeziehung]] ist und hierfür ihre [[zwischenmenschliche Beziehung]] im bloßen [[Erleben]] [[einverleibt]] wird. Während [[Selbstbeziehung]] ihren [[Selbstwert]] aus einem [[Verhälnis]] zu sich selbst durch den [[Eindruck]] gewinnen, den sie machen, betreibt die Selbstachtung eine Achtung auf sich selbst zugleich als Sorge um ein sich selbst gleich, mit sich identisch zu bleiben, sich selbst gerecht zu sein oder sich selbst gerecht zu werden, ohne [[Selbstgerechtigkeit]] auszuüben, um hieraus einen [[Selbstwert]] zu beziehen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Sie folgt der [[Notwendigkeit]] einer Achtsamkeit und [[Aufmerksamkeit]], die sich in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] dann ergibt, wenn darin die Menschen keine Zerstreuung durch die [[Einverleibung]] anderer befürchten müssen, weil deren [[Beziehung]] auf sich gerichtet, [[Selbstbeziehung]] ist und hierfür ihre [[zwischenmenschliche Beziehung]] im bloßen [[Erleben]] [[einverleibt]] wird. Während [[Selbstbeziehung]] ihren [[Selbstwert]] aus einem [[Verhälnis]] zu sich selbst durch den [[Eindruck]] gewinnen, den sie machen, betreibt die Selbstachtung eine Achtung auf sich selbst zugleich als Sorge um ein sich selbst gleich, mit sich identisch zu bleiben, sich selbst gerecht zu sein oder sich selbst gerecht zu werden, ohne [[Selbstgerechtigkeit]] auszuüben, um hieraus einen [[Selbstwert]] zu beziehen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Wer für seine [[Sache]] tätig ist und sich mit ihr und durch sie auf die Welt der [[Gegenstände]] bezieht, erkennt sich auch in dieser Beziehung [[tätig]], ist darin un[[zweifel]]haft für sich, ganz gleich, wie sie sich in dieser Welt verwirklicht oder sich erst zu einer [[Kritik]] entwickeln muss, um sich darin [[verwirklichen]] zu können. Wenn es wirklich seine Sache ist, so wird er In jedem Fall sich darin achten können und also auch auf sich und andere achten, auch wenn seine Sache noch nicht gegenständlich ist, noch nicht objektiv existiert.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Wer für seine [[Sache]] tätig ist und sich mit ihr und durch sie auf die Welt der [[Gegenstände]] bezieht, erkennt sich auch in dieser Beziehung [[tätig]], ist darin un[[zweifel]]haft für sich, ganz gleich, wie sie sich in dieser Welt verwirklicht oder sich erst zu einer [[Kritik]] entwickeln muss, um sich darin [[verwirklichen]] zu können. Wenn es wirklich seine Sache ist, so wird er In jedem Fall sich darin achten können und also auch auf sich und andere achten, auch wenn seine Sache noch nicht gegenständlich ist, noch nicht objektiv existiert.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Selbstachtung der Menschen entspringt der [[Notwendigkeit]], sich ihrer durch ihre Sache, ihrer [[Arbeit]], ihrer Bedürfnisse und ihrer Genüsse selbst gewiss zu sein, sich ihrer zu versichern, indem sie sich auf andere, also gegenseitig sachlich beziehen und hierdurch selbst gegenständlich zu werden. Nicht, weil ein Mensch sich seiner Sachen immer schon sicher sein könnte, so, als hätten er diese &quot;auf nichts gestellt&quot; ([[Max Stirner]]), sondern weil seine Sache immer schon und vor aller [[Tätigkeit]] [[gesellschaftlich]] ist, indem er ihr Material in den gesellschaftlichen [[Gegenständ]]en vorfindet, seine stoffliche Voraussetzung darin hat und durch diese dem Individuum zur Verfügung steht, was immer er auch daraus macht und seine Sinne (siehe [[Sinnbildung]]), seine Geschichte in seiner [[Gesellschaft]] bildet (siehe [[historischer Materialismus]]).  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Selbstachtung der Menschen entspringt der [[Notwendigkeit]], sich ihrer durch ihre Sache, ihrer [[Arbeit]], ihrer Bedürfnisse und ihrer Genüsse selbst gewiss zu sein, sich ihrer zu versichern, indem sie sich auf andere, also gegenseitig sachlich beziehen und hierdurch selbst gegenständlich zu werden. Nicht, weil ein Mensch sich seiner Sachen immer schon sicher sein könnte, so, als hätten er diese &quot;auf nichts gestellt&quot; ([[Max Stirner]]), sondern weil seine Sache immer schon und vor aller [[Tätigkeit]] [[gesellschaftlich]] ist, indem er ihr Material in den gesellschaftlichen [[Gegenständ]]en vorfindet, seine stoffliche Voraussetzung darin hat und durch diese dem Individuum zur Verfügung steht, was immer er auch daraus macht und seine Sinne (siehe [[Sinnbildung]]), seine Geschichte in seiner [[Gesellschaft]] bildet (siehe [[historischer Materialismus]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Selbstachtung unterscheidet sich daher von jeder anderen Form einer [[Selbstbeziehung]] dadurch, dass sie auf die gegenständliche [[Beziehung]] achtet, die ein Mensch zu anderen Menschen hat, die also achtsam auf Irritationen und [[Täuschungen]] ist, die einen Menschen [[unwirklich]] machen oder ihn [[entgegenwärtigen]] oder verwerten (siehe [[Selbstverwertung]]). Sie besteht darin, das ich mit mir selbst einig, für mich selbst konsistent bin und bleibe, und daher mich ohne [[Minderwertigkeitsgefühle]] und ohne [[Geltungsbedürfnis]] ganz meiner [[Sache]] zugewandt äußern kann, auch wenn ich dabei fehlerhaft oder unvernünftig sein sollte. Und auch wenn ich mich objektiv irren kann bin ich für mich - eben auch im Irrtum - wahr; d.h. ich bin für mich nicht [[getäuscht]] und daher auch nicht [[enttäuscht]], - einfach in der Äußerung meiner [[Wahrheit]] tätig, was immer hierbei auch entstehen oder mir widerfahren wird, weil ich mich ja mit der Entäuschung auch selbst bewahrheite und verändern kann. Im Umgang wird das mit &amp;quot;Identität haben&amp;quot; gleichgesetzt, was allerdings eine überzogeme Beschreibung ist, weil man [[Wahrheit]] nicht haben, nicht [[besitzen]] kann (siehe hierzu [[menschliche Identität]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Selbstachtung unterscheidet sich daher von jeder anderen Form einer [[Selbstbeziehung]] dadurch, dass sie auf die gegenständliche [[Beziehung]] achtet, die ein Mensch zu anderen Menschen hat, die also achtsam auf Irritationen und [[Täuschungen]] ist, die einen Menschen [[unwirklich]] machen oder ihn [[entgegenwärtigen]] oder verwerten (siehe [[Selbstverwertung]]). Sie besteht darin, das ich mit mir selbst einig, für mich selbst konsistent bin und bleibe, und daher mich ohne [[Minderwertigkeitsgefühle]] und ohne [[Geltungsbedürfnis]] ganz meiner [[Sache]] zugewandt äußern kann, auch wenn ich dabei fehlerhaft oder unvernünftig sein sollte. Und auch wenn ich mich objektiv irren kann bin ich für mich - eben auch im Irrtum - wahr; d.h. ich bin für mich nicht [[getäuscht]] und daher auch nicht [[enttäuscht]], - einfach in der Äußerung meiner [[Wahrheit]] tätig, was immer hierbei auch entstehen oder mir widerfahren wird, weil ich mich ja mit der Entäuschung auch selbst bewahrheite und verändern kann. Im Umgang wird das mit &amp;quot;Identität haben&amp;quot; gleichgesetzt, was allerdings eine überzogeme Beschreibung ist, weil man [[Wahrheit]] nicht haben, nicht [[besitzen]] kann (siehe hierzu [[menschliche Identität]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l15&quot;&gt;Zeile 15:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 15:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Selbstachtung kritisiert [[Selbstverwirklichung]], weil sie keine [[Selbstverwertung]] nötig hat. Sie ist daher nicht individuell auf die eigene [[Person]] bezogen, trägt nichts zur &amp;quot;freien Entfaltung der [[Persönlichkeit]]&amp;quot; bei. Sie kann nur auf [[Selbsterkenntnis]] als [[Erkenntnis]] der eigenen gesellschaftlichen Verhältnisse als gesellschaftliches Verhalten gründen. Weil sie sich im anderen Menschen nur wirklich achten kann, ist sie die Erkenntnis der [[Notwendigkeiten]] eigener [[Geschichte]] im Verhalten zu anderen und aus dieser heraus eine [[Achtung]] für sich und auf sich selbst im Zusammenhang eigener Lebensverhältnisse, die Achtgebung auf [[eigene]] [[Wahrheit]], eine Beachtung seiner selbst als unveräußerlichbares [[Wesen]], das sein [[Leiden]] als Grund seiner [[Tätigkeit]] und als [[Sinn]] für seine [[Freiheit]] begreift. Gegen die Anmaßungen[[fremder]] Besetzungen, gegen die Inbesitznahme (siehe [[Einverleibung]]) des [[eigenen]] [[Seins]] als Mensch, [[Kultur]] und Gattungswesen (siehe [[Gattungsbegriff]]). Deshalb ist die Selbstachtung der letzte menschliche Rückhalt gegen die Unterwerfungsmächte fremder [[Bestimmungen]], die im [[Stolz]] der Besatzungsmacht durch die [[Selbstbehauptung]] ihres [[Besitz]]stands ihr zugefügt werden (siehe auch [[Selbstgerechtigkeit]]). Die Selbstachtung ist von daher der Antagonist zum [[Selbstwert]], der bestrebt ist, sich jede [[Selbstbeziehung]] einzuverleiben und sich zu unterwerfen. Wo der Selbstwert aufgeht, verliert sich die Selbstachtung. Die [[Selbstverwertung]] gründet auf diesem Verhältnis, welches das wesentliche Verhältnis der [[Selbstentfremdung]] ist.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Selbstachtung kritisiert [[Selbstverwirklichung]], weil sie keine [[Selbstverwertung]] nötig hat. Sie ist daher nicht individuell auf die eigene [[Person]] bezogen, trägt nichts zur &amp;quot;freien Entfaltung der [[Persönlichkeit]]&amp;quot; bei. Sie kann nur auf [[Selbsterkenntnis]] als [[Erkenntnis]] der eigenen gesellschaftlichen Verhältnisse als gesellschaftliches Verhalten gründen. Weil sie sich im anderen Menschen nur wirklich achten kann, ist sie die Erkenntnis der [[Notwendigkeiten]] eigener [[Geschichte]] im Verhalten zu anderen und aus dieser heraus eine [[Achtung]] für sich und auf sich selbst im Zusammenhang eigener Lebensverhältnisse, die Achtgebung auf [[eigene]] [[Wahrheit]], eine Beachtung seiner selbst als unveräußerlichbares [[Wesen]], das sein [[Leiden]] als Grund seiner [[Tätigkeit]] und als [[Sinn]] für seine [[Freiheit]] begreift. Gegen die Anmaßungen[[fremder]] Besetzungen, gegen die Inbesitznahme (siehe [[Einverleibung]]) des [[eigenen]] [[Seins]] als Mensch, [[Kultur]] und Gattungswesen (siehe [[Gattungsbegriff]]). Deshalb ist die Selbstachtung der letzte menschliche Rückhalt gegen die Unterwerfungsmächte fremder [[Bestimmungen]], die im [[Stolz]] der Besatzungsmacht durch die [[Selbstbehauptung]] ihres [[Besitz]]stands ihr zugefügt werden (siehe auch [[Selbstgerechtigkeit]]). Die Selbstachtung ist von daher der Antagonist zum [[Selbstwert]], der bestrebt ist, sich jede [[Selbstbeziehung]] einzuverleiben und sich zu unterwerfen. Wo der Selbstwert aufgeht, verliert sich die Selbstachtung. Die [[Selbstverwertung]] gründet auf diesem Verhältnis, welches das wesentliche Verhältnis der [[Selbstentfremdung]] ist.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In der Selbstachtung verbleibt die [[Erkenntnis]] seiner als Mensch unter Menschen bewahrt, welche das Heraustreten aus der [[Scham]] seiner [[Selbstentfremdung]] nötig hat, die Erkenntnis eigener [[Wahrheit]] als Erkenntnis seiner Fremdbestimmmung durch [[Selbstverwertung]] (siehe auch [[Selbstwert]]). Selbstachtung ist der wesentliche Ausdruck [[notwendiger]] [[Liebe]] als [[Menschenliebe]], Anerkenntnis des[[Leben]]digseins schlechthin, Abgrenzung vom Prozess des [[Todes]] und der Tötung (siehe auch [[Entleibung]]). Darin wird die [[Entfremdung]] zu einer Wahrheit gewendet, die das [[Selbst]] im Streit der [[Selbstwahrnehmungen]] um eigene Wahrheit in den [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] aufgehoben hatte.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In der Selbstachtung verbleibt die [[Erkenntnis]] seiner als Mensch unter Menschen bewahrt, welche das Heraustreten aus der [[Scham]] seiner [[Selbstentfremdung]] nötig hat, die Erkenntnis eigener [[Wahrheit]] als Erkenntnis seiner Fremdbestimmmung durch [[Selbstverwertung]] (siehe auch [[Selbstwert]]). Selbstachtung ist der wesentliche Ausdruck [[notwendiger]] [[Liebe]] als [[Menschenliebe]], Anerkenntnis des[[Leben]]digseins schlechthin, Abgrenzung vom Prozess des [[Todes]] und der Tötung (siehe auch [[Entleibung]]). Darin wird die [[Entfremdung]] zu einer Wahrheit gewendet, die das [[Selbst]] im Streit der [[Selbstwahrnehmungen]] um eigene Wahrheit in den [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] aufgehoben hatte.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die [[Depression]], welche dieser Streit durch [[Entleibung]] der Wahrnehmung überhaupt, und damit als [[Nichtung]] ihrer Substanz hervorgerufen hatte und den sie schließlich als Selbstverachtung wahrhaben musste, wird in der Selbstachtung konkret negiert und eröffnet die Erkenntnis wirklichen Bezogenseins auf der Grundlage fremder [[Lebensbedingungen]].  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die [[Depression]], welche dieser Streit durch [[Entleibung]] der Wahrnehmung überhaupt, und damit als [[Nichtung]] ihrer Substanz hervorgerufen hatte und den sie schließlich als Selbstverachtung wahrhaben musste, wird in der Selbstachtung konkret negiert und eröffnet die Erkenntnis wirklichen Bezogenseins auf der Grundlage fremder [[Lebensbedingungen]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Aus dem Widerstreit des Wahrnehmens, aus dem [[Zweifel]] der Selbstwahrnehmung entsteht somit eine wirkliche [[Beziehung]] auf Menschen als wirkliche Selbsterneuerung, also zugleich als Bedürnis nach Erneuerung des menschlichen Lebenszusammenhangs (siehe [[Gesellschaft]]). Aus der Durchdringung der Form der [[Wahrnehmung]] entsteht darin die [[Erkenntnis]] seiner selbst als Mensch unter Menschen, welcher nicht anders kann, als sich in anderen zu erkennen, ohne sich durch andere zu verlieren. Selbstachtung kann also nur in der wechselseitigen Achtung der Menschen als Achtung für das menschliche [[Leben]] überhaupt aufgehen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Aus dem Widerstreit des Wahrnehmens, aus dem [[Zweifel]] der Selbstwahrnehmung entsteht somit eine wirkliche [[Beziehung]] auf Menschen als wirkliche Selbsterneuerung, also zugleich als Bedürnis nach Erneuerung des menschlichen Lebenszusammenhangs (siehe [[Gesellschaft]]). Aus der Durchdringung der Form der [[Wahrnehmung]] entsteht darin die [[Erkenntnis]] seiner selbst als Mensch unter Menschen, welcher nicht anders kann, als sich in anderen zu erkennen, ohne sich durch andere zu verlieren. Selbstachtung kann also nur in der wechselseitigen Achtung der Menschen als Achtung für das menschliche [[Leben]] überhaupt aufgehen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Selbstachtung&amp;diff=1064&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Selbstachtung&amp;diff=1064&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:43:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Die Wurzel für den Menschen ist ... der Mensch selbst. Der evidente Beweis für den Radikalismus der deutschen Theorie, also für ihre praktische Energie, ist ihr Ausgang von der entschiedenen positiven Aufhebung der Religion. Die Kritik der Religion endet mit der Lehre, daß der Mensch das höchste Wesen für den Menschen sei, also mit dem kategorischen Imperativ, alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist.&amp;quot; ([[Karl Marx, »Deutsch-Französische Jahrbücher«, Paris 1844, MEW 1, Seite 385]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zum [[Selbstwert]], der in sozialen [[Verhältnissen]] durch die [[Bewertung]] der [[zwischenmenschlichen]] [[Gegenwärtigkeit]] seiner [[Selbstbehauptungen]] [[zwischenmenschliche Verhältnisse]] [[bestimmt]], bewahrt [[Selbstachtung]] eine bedrohte [[Wahrnehmungsidentität]] vor einer [[Selbsttäuschung]]. Selbstachtung muss sich also nicht behaupten, weil sie sich nur durch ihre eigene [[Wahrheit]] bestärken kann. Sie setzt eine [[Wahrnehmung]] voraus, die sich durch ihre [[Erkenntnisse]] schon [[bewahrheitet]] hat. [[Wahrnehmung]] nimmt für [[wahr]], was sie [[wahrhat]]. Nötig hierzu ist, dass sie sich hiervon unterscheiden kann und zugleich in ihrem [[Gegenstand]] ihr [[Leben]] findet, [[empfindet]], befindet und beachtet, und also [[Achtung]] für sich in dem findet, was sie erkennt. Von daher ist [[Selbstachtung]] die [[Bedingung]] einer jeden [[Erkenntnis]]. Wo sie missachtet wird, wo Menschen ihre [[Gegenwärtigkeit]], ihre [[Selbstvergegenwärtigung]] nur durch ihre [[Selbstbehauptung]] für sich finden, wird Wahrnehmung [[ohnmächtig]] und auf sich selbst verworfen (siehe auch [[tote Wahrnehmung]]). In solcher [[Selbstwahrnehmung]] [[veräußert]] sie sich selbst und verliert ihren wirklichen [[Gegenstand]], weil ihre [[Selbstvergegenwärtigung]] durch eine [[Selbstverwertung]] bestimmt und somit durch die fremde [[Form]] (siehe auch [[fremde Kraft]]) ihrer eigenen [[Wahrheit]] behindert wird (siehe hierzu auch [[psychische Depression]]). Denn eine [[tote Wahrnehmung]] kann sich nicht [[vergegenwärtigen]], weil sie [[fremd bestimmt]] ist und sich ihrer [[Wahrheit]] widersetzen muss. Sie [[verwirklicht]] sich in einer [[Selbstbeziehung]] [[zwischen den Menschen]], die ein gegen sich gekehrtes, also [[verkehrtes]] [[Geltungsstreben]] nötig hat, um sich selbst in ihren [[Beziehungen]] zu verwerten und hierdurch einen [[Selbstwert]] erlangen oder erneuern kann (siehe hierzu[[zwischenmenschliche Beziehung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie folgt der [[Notwendigkeit]] einer Achtsamkeit und [[Aufmerksamkeit]], die sich in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] dann ergibt, wenn darin die Menschen keine Zerstreuung durch die [[Einverleibung]] anderer befürchten müssen, weil deren [[Beziehung]] auf sich gerichtet, [[Selbstbeziehung]] ist und hierfür ihre [[zwischenmenschliche Beziehung]] im bloßen [[Erleben]] [[einverleibt]] wird. Während [[Selbstbeziehung]] ihren [[Selbstwert]] aus einem [[Verhälnis]] zu sich selbst durch den [[Eindruck]] gewinnen, den sie machen, betreibt die Selbstachtung eine Achtung auf sich selbst zugleich als Sorge um ein sich selbst gleich, mit sich identisch zu bleiben, sich selbst gerecht zu sein oder sich selbst gerecht zu werden, ohne [[Selbstgerechtigkeit]] auszuüben, um hieraus einen [[Selbstwert]] zu beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer für seine [[Sache]] tätig ist und sich mit ihr und durch sie auf die Welt der [[Gegenstände]] bezieht, erkennt sich auch in dieser Beziehung [[tätig]], ist darin un[[zweifel]]haft für sich, ganz gleich, wie sie sich in dieser Welt verwirklicht oder sich erst zu einer [[Kritik]] entwickeln muss, um sich darin [[verwirklichen]] zu können. Wenn es wirklich seine Sache ist, so wird er In jedem Fall sich darin achten können und also auch auf sich und andere achten, auch wenn seine Sache noch nicht gegenständlich ist, noch nicht objektiv existiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Selbstachtung der Menschen entspringt der [[Notwendigkeit]], sich ihrer durch ihre Sache, ihrer [[Arbeit]], ihrer Bedürfnisse und ihrer Genüsse selbst gewiss zu sein, sich ihrer zu versichern, indem sie sich auf andere, also gegenseitig sachlich beziehen und hierdurch selbst gegenständlich zu werden. Nicht, weil ein Mensch sich seiner Sachen immer schon sicher sein könnte, so, als hätten er diese &amp;quot;auf nichts gestellt&amp;quot; ([[Max Stirner]]), sondern weil seine Sache immer schon und vor aller [[Tätigkeit]] [[gesellschaftlich]] ist, indem er ihr Material in den gesellschaftlichen [[Gegenständ]]en vorfindet, seine stoffliche Voraussetzung darin hat und durch diese dem Individuum zur Verfügung steht, was immer er auch daraus macht und seine Sinne (siehe [[Sinnbildung]]), seine Geschichte in seiner [[Gesellschaft]] bildet (siehe [[historischer Materialismus]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstachtung unterscheidet sich daher von jeder anderen Form einer [[Selbstbeziehung]] dadurch, dass sie auf die gegenständliche [[Beziehung]] achtet, die ein Mensch zu anderen Menschen hat, die also achtsam auf Irritationen und [[Täuschungen]] ist, die einen Menschen [[unwirklich]] machen oder ihn [[entgegenwärtigen]] oder verwerten (siehe [[Selbstverwertung]]). Sie besteht darin, das ich mit mir selbst einig, für mich selbst konsistent bin und bleibe, und daher mich ohne [[Minderwertigkeitsgefühle]] und ohne [[Geltungsbedürfnis]] ganz meiner [[Sache]] zugewandt äußern kann, auch wenn ich dabei fehlerhaft oder unvernünftig sein sollte. Und auch wenn ich mich objektiv irren kann bin ich für mich - eben auch im Irrtum - wahr; d.h. ich bin für mich nicht [[getäuscht]] und daher auch nicht [[enttäuscht]], - einfach in der Äußerung meiner [[Wahrheit]] tätig, was immer hierbei auch entstehen oder mir widerfahren wird, weil ich mich ja mit der Entäuschung auch selbst bewahrheite und verändern kann. Im Umgang wird das mit &amp;quot;Identität haben&amp;quot; gleichgesetzt, was allerdings eine überzogeme Beschreibung ist, weil man [[Wahrheit]] nicht haben, nicht [[besitzen]] kann (siehe hierzu [[menschliche Identität]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zum [[Selbstwert]], welcher der [[Selbstwahrnehmung]] entspringt und nach [[Selbstverwertung]] verlangt, sich also in seiner [[Selbstbezüglichkeit]] vermitteln muss, ist die Selbstachtung eine unmittelbare [[Tätigkeit]], eine [[Aufmerksamkeit]] und [[Achtsamkeit]] auf die [[Wahrheit]] eigener [[Wahrnehmung]] sowohl von sich wie auch - was dasselbe ist - von anderen Menschen. Auf sich kann man eben nur achten, indem man auf andere Menschen achtet, sie alsoauch beachtet. Das ist die Grundlage einer [[Fähigkeit]] zu [[Kritik]] und Selbstkritik, worin die bloßen [[Selbstwahrnehmung]]en dadurch aufgehoben werden, dass sie deren [[Leiden]] als Produkt menschlicher [[Tätigkeit]] erkennt und gegen deren [[Entäußerungen]] tätig wird. Während der [[Selbstwert]] seinen [[Wert]] aus dem Verhältnis von [[Selbstgefühlen]] gewinnt, ist die Selbstachtung die Basis aller [[Liebe]], die in der Lage ist, die Mächte der [[Selbstentfremdung]] zu erkennen und mit ihrer Kritik zu durchdringen, ihrer Welt den Stachel zu nehmen, ihr [[Grauen]] zu überwinden, indem sie ihre [[Wahrnehmung]] zu einer [[Tätigkeit]] der [[Erkenntnis]] und [[Selbsterkenntnis]] wendet, die über sich selbst [[Gewissheit]] verschafft, zu einem tätigen [[Selbstbewusstsein]] wird. Selbstachtung ist daher immer Achtung auf das menschliche Leben überhaupt, eine Achtung auf sich, die zugleich Achtung auf andere, eine gesellschaftliche Achtung ist, die jede Form einer Achtung vor anderen, der Demütigung und Unterwerfung bekämpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstachtung kritisiert [[Selbstverwirklichung]], weil sie keine [[Selbstverwertung]] nötig hat. Sie ist daher nicht individuell auf die eigene [[Person]] bezogen, trägt nichts zur &amp;quot;freien Entfaltung der [[Persönlichkeit]]&amp;quot; bei. Sie kann nur auf [[Selbsterkenntnis]] als [[Erkenntnis]] der eigenen gesellschaftlichen Verhältnisse als gesellschaftliches Verhalten gründen. Weil sie sich im anderen Menschen nur wirklich achten kann, ist sie die Erkenntnis der [[Notwendigkeiten]] eigener [[Geschichte]] im Verhalten zu anderen und aus dieser heraus eine [[Achtung]] für sich und auf sich selbst im Zusammenhang eigener Lebensverhältnisse, die Achtgebung auf [[eigene]] [[Wahrheit]], eine Beachtung seiner selbst als unveräußerlichbares [[Wesen]], das sein [[Leiden]] als Grund seiner [[Tätigkeit]] und als [[Sinn]] für seine [[Freiheit]] begreift. Gegen die Anmaßungen[[fremder]] Besetzungen, gegen die Inbesitznahme (siehe [[Einverleibung]]) des [[eigenen]] [[Seins]] als Mensch, [[Kultur]] und Gattungswesen (siehe [[Gattungsbegriff]]). Deshalb ist die Selbstachtung der letzte menschliche Rückhalt gegen die Unterwerfungsmächte fremder [[Bestimmungen]], die im [[Stolz]] der Besatzungsmacht durch die [[Selbstbehauptung]] ihres [[Besitz]]stands ihr zugefügt werden (siehe auch [[Selbstgerechtigkeit]]). Die Selbstachtung ist von daher der Antagonist zum [[Selbstwert]], der bestrebt ist, sich jede [[Selbstbeziehung]] einzuverleiben und sich zu unterwerfen. Wo der Selbstwert aufgeht, verliert sich die Selbstachtung. Die [[Selbstverwertung]] gründet auf diesem Verhältnis, welches das wesentliche Verhältnis der [[Selbstentfremdung]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Selbstachtung verbleibt die [[Erkenntnis]] seiner als Mensch unter Menschen bewahrt, welche das Heraustreten aus der [[Scham]] seiner [[Selbstentfremdung]] nötig hat, die Erkenntnis eigener [[Wahrheit]] als Erkenntnis seiner Fremdbestimmmung durch [[Selbstverwertung]] (siehe auch [[Selbstwert]]). Selbstachtung ist der wesentliche Ausdruck [[notwendiger]] [[Liebe]] als [[Menschenliebe]], Anerkenntnis des[[Leben]]digseins schlechthin, Abgrenzung vom Prozess des [[Todes]] und der Tötung (siehe auch [[Entleibung]]). Darin wird die [[Entfremdung]] zu einer Wahrheit gewendet, die das [[Selbst]] im Streit der [[Selbstwahrnehmungen]] um eigene Wahrheit in den [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] aufgehoben hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Depression]], welche dieser Streit durch [[Entleibung]] der Wahrnehmung überhaupt, und damit als [[Nichtung]] ihrer Substanz hervorgerufen hatte und den sie schließlich als Selbstverachtung wahrhaben musste, wird in der Selbstachtung konkret negiert und eröffnet die Erkenntnis wirklichen Bezogenseins auf der Grundlage fremder [[Lebensbedingungen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Widerstreit des Wahrnehmens, aus dem [[Zweifel]] der Selbstwahrnehmung entsteht somit eine wirkliche [[Beziehung]] auf Menschen als wirkliche Selbsterneuerung, also zugleich als Bedürnis nach Erneuerung des menschlichen Lebenszusammenhangs (siehe [[Gesellschaft]]). Aus der Durchdringung der Form der [[Wahrnehmung]] entsteht darin die [[Erkenntnis]] seiner selbst als Mensch unter Menschen, welcher nicht anders kann, als sich in anderen zu erkennen, ohne sich durch andere zu verlieren. Selbstachtung kann also nur in der wechselseitigen Achtung der Menschen als Achtung für das menschliche [[Leben]] überhaupt aufgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb begründet die Selbstachtung die Beziehung auf andere Menschen durch [[Kritik]] an menschlicher [[Entfremdung]] und [[Selbstentfremdung]] und stellt die Subjektivität der [[Menschenliebe]] gegen die Objektivität eines über sie herrschenden Subjekts, dem Inbegriff menschlicher Selbstentfremdung. Jeder [[politischen]] Kultur, sei sie [[nationalistisch]], [[neoliberalistisch]], [[religiös]] oder sonstwie begründet, kann nur menschliche [[Kultur]] entgegengehalten werden, wie sie als wirkliches Lebensverhältnis der Menschen ist. Damit wird diese vor allem gegen die [[Bestimmung]] durch einen übermenschlichen [[Willen]] gestellt. Das [[Verhältnis]] zu sich erscheint so im Verhältnis zu anderen Menschen und reflektiert sich darin, worin Willkür herrscht und subjektive [[Not]] bestärkt, wo also Reflexion [[notwendig]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Kritik der Religion endet mit der Lehre, daß der Mensch das höchste Wesen für den Menschen sei, also mit dem kategorischen Imperativ, alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist.&amp;quot; [[(MEW 1, S. 385)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ich mich nicht achte, sind mir auch andere verächtlich und wo ich andere als Menschen achte, werde ich auch mir menschlich. Somit ist Selbstachtung auch die [[Notwendigkeit]] der [[Liebe]]: Wo sie in Not ist, kann sie sich nur in Selbstachtung wirklich wenden, muss sich dorthin verlieren, um sich darin wieder zu gewinnen. Es ist ihr [[Schmerz]] wie ihre [[Wirklichkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Selbstachtung offenbart sich allerdings auch die [[Abstraktion]] zwischenmenschlicher Beziehungen, die Reduktion ihrer Wirklichkeit. Sie kann einem [[Übersinn]] unterworfen sein, der bis zur Selbstverstümmelung zwingt. Als Produkt einer [[Scheinwelt]] kann sie auch zu einem Stolz werden, der in der Negation dieser Welt sich hervortut als Besonderung des [[Selbst]] gegen seine Erscheinung. Als solches wird Selbstachtung übermächtig und benötigt [[Macht]] zur [[Selbstverwirklichung]]: [[Selbstbehauptung]]. Durch sie kann sie ihre Bestätigung willkürlich erfahren und entwickelt sich im [[Glauben]] an sich zu einem [[Willen]] der Subjektivität des Selbst, der sich selbst objektiv nimmt und in seiner Beziehung auf andere diese zerstört (siehe auch [[Autoritärer Charakter]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist das Dilemma der Selbstachtung, dass sie sich in der [[Selbstverwertung]] immer wieder [[aufheben]] muss, weil sie sich darin durch die sich verhaltenden psychischen [[Absichten]] wertlos [[erlebt]] und zur Aufhebung ihrer [[Minderwertigkeit]] [[Selbstwert]] bilden muss, der die Selbstachtung aufbraucht. Indem Menschen in [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] Sinn finden und äußern, sich aber zugleich zur Bildung von [[Selbstwert]] [[Substanz]] entziehen, sich in ihrer [[Selbstbehauptung]] also Sinn [[einverleiben]], den sie nicht haben, wohl aber [[wahrhaben]], bewegen sich die sogenannten &amp;quot;Ich-Funktionen&amp;quot; nur um dies, um dieses Dilemma der bürgerlichen [[Psyche]] überhaupt leben zu können. Von daher kann die Auffassung von Sigmund Freud immerhin illustrativ sein: Die Menschen machen &amp;quot;Umwege&amp;quot; über ihre Kulturleistungen, um ihre [[Wünsche]] zu erfüllen und ihre Liebe zu verwirklichen. Was er aber nicht sieht: Es bleibt in dieser Kultur immer eine [[ohnmächtige]] Liebe, eine Liebe, die das nötig hat, was sie schon aufgehoben hat. Innerhalb dieser Kultur ist Selbstachtung die unendliche Notwendigkeit eines permanenten [[Selbstverlustes]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
</feed>