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	<title>Selbstbehauptung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Gerade das Durchsetzen der voneinander unabhängigen Individuen und ihrer eignen Willen, das auf dieser Basis in ihrem Verhalten gegeneinander notwendig egoistisch ist, macht die Selbstverleugnung im Gesetz und Recht nötig, Selbstverleugnung im Ausnahmsfall, Selbstbehauptung ihrer Interessen im Durchschnittsfall.&amp;quot; [[(MEW 3, Seite 311f)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[isolierten]] [[Dasein]] von [[Selbstbeziehungen]] entsteht die [[Notwendigkeit]], mangels [[wirklicher]] [[Beziehung]] auf andere [[ausschließlich]] für sich selbst [[da zu sein]] und sich als eine individuelle [[Ganzheit]] durch einen &amp;quot;[[ästhetischen Wille]]&amp;quot; zu behaupten, um einem [[Selbstverlust]] zu entgehen. Selbstbehauptung entsteht zum einen als eine [[Notwendigkeit]] der [[Selbstverwertung]], indem ihre [[Selbstbezogenheit]] in [[Selbstgefühle]] abgesichert und abgeschottet werden. Weil sie durch einander ein [[objektives Gefühl]] teilen, durch das Menschen [[ganz]] für sich sind, können sie jederzeit durch fremde [[Gefühle]] in [[Zweifel]] gestellt werden auch [[wirklich]] durch einander kommen. In der [[Form]] ihrer [[zwischenmenschlichen Beziehung]] können sie daher nicht so einfach ganz individuell bleiben, weil sie für sich nur durch den anderen sind, der wie ein [[objektives Gefühl]] für sie da ist, überhaupt nur durch ihr Anderssein Identität [[vermittelt]]. Sie gewinnen in ihren [[Selbstgefühle]] eben auch nur was sie jederzeit aneinender verlieren können, wenn sie dazu [[Stimmung]] sind, wodurch sich in ihnen eine allgemeinen [[Lebensangst]] chronifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer gegensinnigen [[Gemeinschaft]] sind es daher gegeneinander gestimmte [[Selbstbeziehungen]] einer [[Zwischenmenschlichkeit]], in der das [[Selbstgefühl]] eines jeden sich durch das des Anderen und daher sich gegen einander verwirklicht. Indem jeder Zwischenmensch für den anderen das [[Material]] seiner Behauptung ist, kann er sich nur als [[Mittel]] im [[Zweck]] eines Anderen gesellschaftlich finden und [[empfinden]]. Es kann sich daher jeder Zwischenmensch nur durch sein persönliches Handeln im [[Verhältnis]] zu Anderen behaupten, indem er [[Eindruck]] macht, der aber nur seine [[Absichten]] [[ausdrücken]] kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Wechselseitigkeit ihrer [[Absichten]] ist die Selbstbehauptung der[[isolierten]], der vereinzelten Menschen zugleich ein Vorgriff auf eine gemeinschaftliche [[Identität]]ihrer [[Selbstverwirklichung]] (siehe auch [[Ich]]), worin sie sich in den Machtverhältnissen ihrer [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] behaupten müssen (siehe hierzu auch [[symbiotische Selbstbehauptung]]) und zugleich [[Angst]] um die [[Inhalteihrer Eindrücke haben. Jeder fürchtet den Anderen, um sichausdrücklichdurchNichts, nämlich ausschließlich durch sichselbstzu behauupten. Denn jeder behauptet sich, indem er den anderen ausgrenzt, ihn isoliert um seine gesellschaftlicheIsolationzu ertragen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstbehauptung bezieht sich daher als Mittel der [[Selbstwahrnehmung]] durch den [[ästhetischen]] [[Eindruck]] von persönlichen [[Eigenschaften]] und [[Fähigkeiten]], der in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] mit der [[Einverleibung]] der ihnen im [[Allgemeinen]] entsprechenden [[Selbstgefühle]], also durch Anpassung an die allgemein vorherrschende [[Selbstbeziehung]] der [[Wahrnehmung]] gemacht wird (siehe auch [[ästhetischer Wille]]). Sie entsteht in den Verhältnissen des [[Geltungsstrebens,]] worin die [[Selbstbeziehung]] zu einer Ich-Form wird, einem [[ICH]], das allerdings in seiner [[Verallgemeinerung]] nur eine Behauptung sein kann. Diese will darin das Haupt, das Zentrum, der Kopf der [[Selbstgefühle]] sein, die aber ihre [[Empfindungen]] nurmehr und [[ausschließlich]] in der wechselseitigen [[Selbstbeziehung]] durch einander haben. In dieser Welt [[ausschließlicher]] [[Selbstempfindung]] werden die [[Selbstgefühle]] zum ausschließlichen Medium ihrer Lebenswelt (siehe [[Lebensraum]]), ihrer [[Gewohnheiten]] und Wohnung. Was sie von sich zu sein behaupten wird mit solcher[[Gewohnheit]] allgemein und von daher zum &amp;quot;Haupt&amp;quot; der [[Selbstbeziehung]], zum Kopf und Herz dessen, was sich darin durchzusetzen versteht. Darin verdoppelnt sich was bloße Behauptung ist und entwickelt hieraus einen Zusamenhang seiner [[Selbstgefühle]], einer [[Psyche]], die sich darin geründet und findet und empfindet. Wo die ihre [[Wahrnehmung]] zwischen den Menschen, in ihrem [[Dazwischensein]] sich vergemeinschaftet eintsteht eine [[Symbiose]], worin sich die [[Selbsterkenntnis]] als [[Erkenntnis]] durch andere findet, [[empfindet]] und bestärkt (siehe auch [[symbiotischen Selbstbehauptung]]) - allerdings auch nur dadurch, dass sie ihre [[Selbstgefühle]] auf ihre [[Empfindungen]] [[reduzieren]] und durch ihre [[Selbstgerechtigkeit]] für sich behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin allerdings entwickeln sich auch die Grundlagen der [[Lebensängste]], die sich aus dem ausgeschlossenen [[Erkenntnis]]vermögen gegen die [[allgemeine]] [[Selbstwahrnehmung]] an den Bruchstellen ihrer Selbstbehauptung wahrmachen können. Denn in der [[Selbstaufhebung]] der [[Selbstgefühle]], die in den [[Schuldgefühlen]] der hierin abgeschlossenen [[Psyche]] begründet ist, wird das Vermögen der Selbstwahrnehmung ins Ungewisse getriebn. Denn sie sind nicht ohne die [[Verhältnisse]], in denen sie sich äußern und reflektieren und in denen sie [[vermittelte]] [[Zwischenmenschlichkeit]] ihrer [[Beziehungen]] in den [[Ereignissen]] und [[Wahrnehmungen]] der Individuen [[erleben]]. Die [[Psyche]] muss sich hiergegen als eine innere Welt durch eine eigene [[Ästhetik]] ihrer [[Äußerungen]] behaupten und ihre [[Selbstbehauptung]] zu einem System ihres [[Verhaltens]] fortbilden, um dieses zu kontrollieren (siehe hierzu das &amp;quot;[[ich]]&amp;quot;). Die darin vollzogene [[Selbstgerechtigkeit]] erhebt sich wie [[selbstverständlich]] über das allgemeine &amp;quot;Gesetz und Recht&amp;quot;. Indem die Selbstbehauptung ihre &amp;quot;Selbstverleugnung im Ausnahmsfall&amp;quot; immer wieder nötig hat, betreibt sie schließlich den Durchsatz &amp;quot;ihrer Interessen im Durchschnittsfall.&amp;quot; [[(MEW 3, Seite 311f)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstbehauptung ist eine [[Notwendigkeit]] der [[Konkurrenz]] in [[Lebensverhältnissen]], in denen sich [[Lebenswerte]] durch die [[Ausschließlichkeit]] von [[gesellschaftlichen]] [[Positionen]] durchsetzen, die gegeneinander [[bestimmt]] sind. Sie ist zum einen in einer auf der [[Privat]]existenz gründenden [[gesellschaftlichen]] [[Wirtschaft]]sform, der so genannten [[freien]] [[Marktwirschaft]], nötig. Zum anderen setzt sie sich in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] zugleich [[gesellschaftlich]] durch, um darin einem [[Geltungsstreben]] zum Erfolg zu verhelfen, das den existenziell [[minderwertig]] bestimmten [[Personen]] einen persönlichen [[Selbstwert]] vermittelt. Von daher trifft sich in der Selbstbehauptung der Verlust an [[Selbstachtung]] mit dem [[Edelmut]] der [[bürgerlichen]] Persönlichkeiten und darin also das persönliche Wohl und Wehe einer [[Waren]] produzierenden [[Gesellschaft]] im [[Ganzen]]. Was die Menschen darin an [[Wert]] verlieren, können sie durch gesteigerten [[Selbstwert]], durch [[Selbstveredelung]] ausgleichen, soweit ihr Vermögen an Existenzmitel ([[Geldbesitz]]) und [[Fähigkeiten]] ihnen das erlaubt. Aber sie können sich darin dennoch auch schnell als Mensch verlieren, wo ihre [[Geld]]quelle oder ihre [[zwischenmenschlichen Verhältnisse]] oder beides in einem scheitern (siehe hierzu auch [[Selbstverachtung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Selbstbeziehung]] entwickelt durch ihre Selbstbehauptungen allerdings vielfältige [[Empfindungen]], die auf den [[Selbstgefühlen]] der [[Psyche]] gründen. also nur das finden können, was die Psyche je beeindruckt hat und ihr Gedächtnis ausfüllt. Das ist nicht der &amp;quot;innere Reichtum&amp;quot; einer irgendwie ausgefüllten Libido, wie die [[Psychoanalyse]] behauptet, sondern das Resultat vieler [[Einverleibungen]], die ihre [[Selbstwahrnehmung]] nun aus fremden [[Selbstgefühlen]] dadurch beziehen müssen, dass sie sich gegen andere [[Gefühle]] behaupten. Doch mit der [[Selbstbehauptung]] entstehen vielerlei schlechte [[Gefühle]], die der hierfür nötigen [[Selbstkontrolle]] entspringen und mit dem Abwehrverhalten der [[Psyche]] (siehe auch [[Verdrängungsmechanismus]]) deren wesentlichen Mangel darstellen: Darin verkehren sich ihre [[Empfindungen]] ins Gegenteil des ihr nötigen [[Selbstgefühls]]. Sie findet sich in der Behauptung ihrer [[Selbstgefühle]] verloren, also selbstverloren und findet sich in der Isolation ihrer [[Selbstbezogenheit]] ausgeschlossen und muss von daher für sich selbst [[ausschließlich]] werden. Sie muss sich hierfür aber gegen sich selbst wenden und bezichtigt sich ihres eigenen Mangels und wendet ihre [[Selbstkontrolle]] zur Kontrolle über ihre [[zwischenmenschlichen Beziehungen]], indem sie diese zu ihrer [[Selbstveredelung]] nutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ideologisch]] gesehen soll Selbstbehauptung den Durchsatz der &amp;quot;freien [[Persönlichkeit]]&amp;quot; stützen und aus der [[Verallgemeinerung]] persönlicher [[Entwicklungen]] eine &amp;quot;[[freie]] und offene [[Gesellschaft]]&amp;quot; begründen (siehe hierzu aucn [[Phänomenologie]]). In der [[Psychologie]] gilt Selbstbehauptung als zentrale Funktion des so genannten &amp;quot;[[Ichs]]&amp;quot;, in der &amp;quot;[[Kritischen Psychologie]]&amp;quot; nach Holzkamp gar als der Gehalt [[gesellschaftlicher]] [[Emanzipation]], als [[Verwirklichung]] des &amp;quot;mündigen Bürgers&amp;quot; durch ein kritisches [[Subjekt]], das von einer dem entsprechenden &amp;quot;Subjektwissenschaft&amp;quot; zu befördern sei. Ganz praktisch ist Selbstbehauptung die kulturelle Subjektform des [[Privateigentums]]. Und die [[repräsentative Demokratie]] gründet wiederum auf dessen [[Meinung]], auf der [[Meinungsbildung]] der Stimmen, den gesellschaftlichen [[Stimmungen]], deren [[Verallgemeinerungen]] igewählte Politikerinnen und Politiker zu einer politischen Klasse ermächtigen, die frei nach ihrem &amp;quot;persönlichen Gewissen&amp;quot; und dem &amp;quot;Erkenntnisstand&amp;quot; ihrer Berater und Lobbyisten über das Werden und Vergehen gesellschaftlicher Einrichtungen entscheiden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eine Behauptung ist eine bloße Unterstellung, also ein Vorgriff auf ein [[Dasein]], das sich aus einem [[abstrakten]] [[Sein]] heraus erst zu stellen hat, sich erst durch seine Herstellung erweisen kann. Sich selbst zu behaupten kann daher nur nötig sein, wo ein [[Verhältnis]] nicht von und für die Menschen da ist, also darin nicht als menschliche [[Beziehung]], sondern nur in einer ihnen [[fremden]] [[Form]] existiert. Die Menschen sind in ihrer Unbezogenheit, ihrer ihnen [[gleichgültigen]] [[Beziehung]] nur [[getrennt]] von einander [[erkennbar]] und müssen sich in ihrer einzelnen Beziehungslosigkeit behaupten, um sich zueinander [[verhalten]] zu können. Ihre wirkliche [[Beziehung]] findet nur &amp;quot;hinter ihrem Rücken&amp;quot; durch ein ihnen fremdes [[Wesen]] statt, das dadurch sich verwirklicht, dass die Menschen sich in ihrer Beziehung ausschließen und sich zugleich in ihrer [[Ausschließlichkeit]] als Individuen einer [[abstrakten]] [[Vermittlung]] [[verwirklichen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Selbstbehauptung ist also schon durch die [[isolierte]] [[Existenz]] der gegeneinander [[konkurrierenden]] [[Individuen]] in der [[bürgerlichen Gesellschaft]] nötig. Für sich - also [[subjektiv]] - will sie zugleich eine [[Selbstbeziehung]] verwirklichen und so mächtig machen, wie es der [[Selbstwahrnehmung]] unter der [[Bedingung]] des [[Geldbesitzes]] möglich und dem entsprechenden [[Geltungsstreben]] nötig ist. Das allgemeine Geltungsstrebens in der [[Preisbildung]] auf den Warenmärkten, das aus der [[Konkurrenz]] der [[Wert]]realisierung begründet ist, setzt sich im [[Geldbesitz]] auch subjektiv fort, wo es [[Selbstgefühle]] nötig haben. Soweit diese sich durch ihren[[ästhetischen Willen]] bewerten, haben sie sich in einem [[Geltungsbedürfnis]] entwickelt, das es nötig hat, sich im Gegensatz zu seinesgleichen zu behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Geltungsstrebens]], das aus solcher [[Konkurrenz]] der [[Selbstgefühle]] hervorging und sich durch seinen[[ästhetischen Willen]] zu einem [[Geltungsbedürfnis]] entwickelt hatte, hat es auch nötig, sich im Gegensatz zu seinesgleichen zu behaupten.In seiner [[zwischenmenschlichen]] [[Wirklichkeit]] kann das [[Selbstgefühl]] nämlich kein Hochgefühl der Vereinzelung darstellen. Es stellt einen [[ästhetischen]] Mangel der [[Selbstwahrnehmung]] dar (siehe auch [[Minderwertigkeitsgefühl]]), die sich aus der [[Wahrnehmung]] abgehoben hat, die also nichts mehr von dem [[empfinden]] kann, was sie fühlt, weil das [[Gefühl]] sich ihr sowohl vorausssetzt, wie es auch durch ihren [[Selbstwert]] bedtimmt ist. Es ist ihr [[Widerspruch]], der sich Geltung verschaffen muss. Das Selbstgefühl existiert daher erst durch dessen praktische gesellschaftliche Bestätigung in seiner allgemeinen Gültigkeit [[objektiv]]. und bietet von daher die Grundlage für das [[Bedürfnis]] nach Geltung (siehe [[Geltungsbedürfnis]]), welche das [[Selbstgefühl]] verlangt, um sich im [[Allgemeinen]] [[behaupten]] zu können (siehe hierzu [[Egozentrik]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stellt die [[Selbstbeziehung]] in die [[Notwendigkeit]], sich nicht nur gegen die Einwirkungen der anderen zu schützen und zu verteidigen, sondern sich auch durch die Verwertung ihrer [[Fähigkeiten]] und [[Eigenschaften]] zu bestärken, sich zu [[veredeln]], In der [[Psychoanalyse]] werden darunter so genannte &amp;quot;Ich-Funktionen&amp;quot; zusammengefasst, die dort allerdings aus einem Konflikt zwichen &amp;quot;Über-Ich&amp;quot; und &amp;quot;Es&amp;quot;, also innerpsychisch und von daher mythologiesiert abgeleitet werden. Das Resultat der sich selbst widersprechenden Selbstbehauptungen ist daher die [[Notwendigkeit]], sich darüber auch [[wirklich]] zu erheben, seine [[Selbstgefühle]] durch [[Güte]] und [[Edelmut]] in einer fiktiven Welt der [[Selbstveredelung]] zu akkumulieren und darin sich die [[Lebensäußerungen]] anderer Menschen sich [[einzuverleiben]], ohne sich selbst [[veräußern]] zu müssen. Das bildet schließlich [[Charaktere]] aus, die ihren Edelmut auch [[zwischenmenschlich]] [[politisch]] zu gestalten verstehen (siehe hierzu als erstes den [[autoritären Charakter]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] geht es bei dieser [[Selbstverwertung]] ähnlich zu, wie auf dem Markt im Streit um die beste Verwertungslage bei der Verwendung nützlicher Eigenschaften und Rohstoffe. In der [[Konkurrenz]] auf den Warenmärkten sind die Menschen als [[Besitzer]] von [[Waren]] und [[Arbeitskraft]] durch deren [[Verhältnisse]] der [[Form]] nach in der [[Ausschließlichkeit]] ihrer [[Angebote]] gegeneinander bestimmt (siehe [[Formbestimmung]]) und müssen sich den Anforderungen der Märkte gegenüber behaupten können, um durch eine ihnen möglichst adäquate [[Selbstdarstellung]] zu bewirken, dass sie dort nicht &amp;quot;herausfallen&amp;quot;. Weil es um die Realisierung der [[Wert]]e geht, die nur durch die [[Preise]] ihrer Waren möglich ist, müssen sie sich optimal auspreisen und in ihrer [[Selbstdarstellung]] gut behaupten können (siehe hierzu auch [[Warenfetischismus]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in den [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] geht es um einen einen [[Wert]], der zwar nicht gegenständlich und sachlich existiert, sondern um einen [[Selbstwert]] im [[Selbstgefühl]] von Menschen, der die Maßgabe der Selbstdarstellung ausmacht, und für den sie sich [[ästhetisch]] anpreisen, um einem [[Minderwertigkeitsgefühl]] zu entgehen (siehe auch [[Körperfetischismus]]). Wo Menschen in ihren Äußerungen und Diskussionen sich nicht [[wirklich]] auf andere Menschen beziehen können, weil sie voneinander [[isoliert]] existieren und zwischen ihnen sich unentwegt Abgründe auftun, müssen sie sich eben behaupten, um ihrer [[selbst gerecht]] zu sein und in ihrer [[Selbstgerechtigkeit]] bestätigt zu bleiben. Darin wird eine unwirkliche Bezogenheit durch Ausgrenzung aufgelöst, indem ein [[Selbst]] durch eine Grenzziehung einfach sich für sich wesentlich durch eigene [[Ausschließlichkeit]] behauptet, eine [[allgemeine]] [[Selbstbeziehung]] gegen jede einzelne [[zwischenmenschliche Beziehung]] erzeugt und damit zu einer [[formbestimmten]] [[Selbstbeziehung]] wird. Selbstbehauptung ist die [[Form]] einer [[Selbstbeziehung]], die bedrängt ist von der [[allgemeinen]] [[Macht]] von [[Selbstwahrnehmungen]], die sich selbst alles [[wahrmachen]] wollen, indem sie alles andere in ihrer [[Wahrnehmung]] [[nichtig]] setzen. Die [[Selbstgefühle]] müssen sich gegen die [[objektiv wirksamen Selbstgefühle]] einer [[Gesellschaft]] behaupten, die in ihrer [[Zwischenmenschlichkeit]] total, und also für das [[Gefühl]] selbst nur [[objektiv]] ist. In der Selbstbehauptung entsteht das &amp;quot;Haupt&amp;quot; einer absoluten Selbstbeziehung: Das sogenannte [[&amp;quot;ICH&amp;quot;]]. Sie selbst ist dessen Funktionalität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Welt voller äußerlicher Sachen erscheint [[Gesellschaft]] auch selbst als Sache, die einem Menschen einfach und bedingungslos zur Verfügung stünde. Diese unbedingte Beziehungslosigkeit allerdings ist eine [[Verselbständigung]] seiner gesellschaftlichen Beziehung, einer ihm [[fremden]] [[Vermittlung]], einer [[Selbstentfremdung]], die ihm alles als sein äußeres Mittel erscheinen lässt - er sich als totales [[Subjekt]] gelten mag, alles andere als eine totale, ihm in der [[Getrenntheit]] von sich fremde Objektivität. Es ist eine Beziehung, wie sie ihm nur durch seinen [[Besitz]] gegeben erscheinen kann. Im [[Allgemeinen]] ist er daher in seiner [[Selbstbezogenheit]] eher defensiv, als dass er seine Welt bestimmen und erzeugen könnte. Er behauptet sich eben einfach nur selbst als Ursprung seiner [[Selbst]], um sich nicht als Grund seiner Verhältnisse zu begreifen, sich nicht selbst in der gesellschaftlichen Vermittlung verstehen zu müssen. Sie ist ihm fremd, weil er sich von ihr entfremdet hat, sich selbst nur als eigenes hat (siehe [[Egozentrik]]) und sich von daher zugleich durch seine eigenen [[Beziehungen]] auf andere bedrängt fühlt. Sein [[Selbstwert]], der ihm [[wesen]]tlich geworden ist, wird schon durch ihre [[Anwesenheit]] bedrängt, weil er selbst eben nicht sein kann, was er in einer Welt voller [[Selbstbezogenheiten]] als Mensch zwischen Menschen sein muss, weil er eben nur durch seine Abschottung, durch seine [[Selbstbehauptung]] in solcher [[zwischenmenschlichen Beziehung]] sein kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bürgerliche Persönlichkeit entwickelt sich aus den [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] ihrer [[Selbstbezogenheit]], die einerseits besändige Selbsterneuerung durch eine [[Selbstwert]] verschaffende [[zwischenmenschliche Beziehungen]] erfordert, zum anderen einen [[Edelmut]] in der [[Selbstwahrnehmung]] erzeugt, der sie ideell über alle anderen Persönlichkeiten erhebt und zur Grundlage ihrer [[Egozentrik]] wird. Diese Form der Wahrnehmung kann die Subjektivität, die sie unterstellt, nicht wirklich einlösen und wird selbst zum Objekt ihrer Verhältnisse, das allerdings als sich selbst erzeugendes Objekt unendlich viel subjektive Macht nötig hat, in der [[Notwendigkeit]] ihrer [[Selbstveredelung]] also immer objektiver werden muss, um sich selbst zu erneuern. Von daher fühlt sie sich in der [[Wirklichkeit]] ihrer [[Verhältnisse]] nicht nur existentiell schon durch ihre ökonomische Lage bedroht, sondern muss sich auch immer gegen Anzweifelung ihrer [[Selbstverwertung]] schützen, gerade wo in ihr der [[Selbstzweifel]] immer wieder &amp;quot;hochkommt&amp;quot; und sie sich permanent vor den Abgründen ihrer Selsbtwahrnehmung, in der [[Lebensangst]] um ihre Identität zu bewahren hat. Selbstbehauptung ist ihr daher um so nötiger, je weiter die Selbsterneuerung ihres [[Selbstwerts]] in ihre [[zwischenmenschliche]] Lebensverhältnisse vorgedrungen ist. So ist es auch nicht verwunderlich, dass gerade prominete Persönlichkeiten immer wieder in tiefe Krisen um ihren Selbstwert geraten und auch in der Statistik der [[Depressionen]] überdurchschnittlich vertreten sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Folge der [[Selbstverwertung]] war der Mangel an eigener Wirklichkeit, also Ermangelung an [[Selbstwert]], denn die [[Selbstachtung]] wird darin aufgezehrt und muss sich daher auf Dauer ohne [[Wirkung]] vergegenwärtigen. Weil ihr die Äußerung fehlt, kommt ein ihr äußerliches Moment hinzu, das in dieser Beziehung entstanden war: Innerhalb der psychischen Verhältnisse fühlt man sich wertlos,gerade weil man objektiv darin durch die allgemeine Selbstveräußerung zur Selbstveredelung gezwungen ist. Die Selbstverwertung lebt immer auch mit ihrer Kehrseite: dem Selbstverlust. Durch Selbstbehauptung wird daher die Zufuhr von Selbstwert aus und in diesen Verhältnissen abgesichert. Sei erfordert ein hohes Maß an Selbstinszenierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstbehauptung ist von daher und der [[Form]] nach ein Resultat der [[Selbstverwertung]], ergeht aus ihrer [[Formbestimmung]], womit sich die [[Psyche]][[Achtung]] für sich selbst durch eine entsprechende [[Selbstdarstellung]] ausweitet. Sie wirkt also durch einen behaupteten [[Selbstwert]] auf ihre Verhältnisse ein, der darauf beruhen, dass sich Achtung hierfür durch ein bestimmtes Handeln und [[Verhalten]] herstellen lässt, dass eine[[Achtung]] für sich selbst außer sich erwirkt werden kann, als eine entäußerte [[Selbstachtung]] durchsetzbar ist (siehe hierzu auch [[ICH]]). Das Resultat ist ein [[Selbstbewusstsein]], das auf [[Stolz]] beruht, also wesentlich narzistisch ist und sich durch [[zwischenmenschliche Beziehungen]] in[[symbiotischer Selbstbehauptung]] am Leben hält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwischenmenschlichen Beziehungen stellen sich aber gegen ihren wechselseitigen Narzissmus und versetzen sich damit in eine Konkurrenz der [[Selbstbezogenheiten]], in welcher nun die [[Lebensangst]] einer verrückten Kultur entsteht und sverläuft. Darin bildet sich ein [[Selbst]], das sich gegen andere, und somit gesellschaftlich nur für sich, also nur [[abstrakt]] behaupten kann. Ein Selbst aber gibt es nicht wirklich und muss von daher in [[Wirklichkeit]] leugnen muss, was es behauptet (siehe [[Selbstverleugnung]]), muss also von sich ausschließen, worauf es sich bezieht, um das zu sein,was es aus sich heraus nicht sein kann. In solchen Verhältnissen kann sich nur behaupten, wer sich gegen andere zu vergewissern versteht, wer also durch eine erhabne [[Selbstvergegenwärtigung]] die Mittel der Beziehung beherrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist dies das Resultat [[zwischenmenschlicher Verhältnisse]], in denen Menschen in der Ausschließlichkeit ihrer Seelen sich geborgen hatten und daher in ihrer ausgeschlossenen Wirklichkeit gleich gesetzt - weil gleich bestimmt - sind. In ihrem Vergleich können sie nur ausschließlich sie selbst sein und müssen sich daher in ihrem konkreten Sein aufheben ([[Selbstaufhebung]]). Sie können also entweder nur anderes unter sich herabsetzen, um selbst zu sein, oder sich als ausschließliche [[Gewissheit]] gegen andere durchsetzen, das hierdurch als veräußerlichte Gewissheit, als [[Gewissen]] durch das [[Fremde]] schlechthin gültig werden muss. Die Selbstbehauptung ist der [[Grund]] und das Ziel jeder [[Selbstbeziehung]], welche der bürgerlichen Persönlichkeit einzige Grundlage für eine [[Identität]] irgendeiner Art sein muss und in ihrer [[Logik]] erst in der [[Selbstermächtigung]] vollendet ist. Man könnte auch sagen, sie begründet sich durch die [[Entfremdung]] von allem, was sie selbst ausmacht. Indem anderes als fremd bestimmt wird, wird [[Eigenes]] behauptet (siehe auch [[autoritärer Charakter]]). Die Eigenart wird zu einer Ganzheit eigener Art gegen fremde Art (siehe hierzu auch [[Rassismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstbehauptung ist die abstrakte [[Identität]], welche sich gegen nichtige Identität setzt als Behauptung von Identischem im Selbstbezug, als hauptsächliche Substanz der [[Abstraktion]] von Selbstbeziehung, ein Selbst als Haupt und Sinn für sich, [[Psyche]] als wirkliche für-sich-selbst-seiende Sinnlichkeit, als abstrakt verkörperte [[Absicht]] einer Person, als [[Ganzheit]] ihres [[Willens]]. Es ist die Grundlage der Personalität der bürgerlichen Kultur, Kultur von und für sich selbst, Inhalt des [[ästhetischen Willens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstbehauptung hält die [[Sinne]] beisammen, die sich [[widersprechen]], die in unendlichem, weil abstrakten Bezug zueinanderstehen und also unendliche Möglichkeiten haben, sich zu äußern. Füreinander sind sie äußerst verwirrend und tanzen im [[Selbstzweifel]] um einen Sinn, der Selbstgewissheit vermitteln soll, indem er sich wie eine [[Persönlichkeit]] hiergegen behauptet. Diese jedoch kann nicht vermittelt, kann nur unmittelbar sein. So bekommen sie in der Selbstbehauptung schließlich das Haupt einer Persönlichkeit, die damit ein Verhältnis für sie als äußeres Verhältnis zu sich selbst erfährt. Sie hat hierfür ihr Gesicht zu wahren, also das zu tun, was ihren Sinnesäußerungen verschiedentlichstes Sein ermöglicht, ohne dass diese dabei etwas anderes sein müssen, als Momente einer persönlichen Identität, die ausschließlich Sinn für sich hat. Es ist eine doppelte Identität, welche sich in vollständig getrennter zwischenmenschlicher Bezogenheit darstellt: Im Bezug auf sich gewinnt sie sich durch andere (siehe [[Selbstgewinn]]), im Bezug auf andere erleidet sie ihren [[Selbstverlust]], sofern sie darin wirklich sinnlich wird. In ihrer Krise, worin diese doppelte Bezogenheit als [[Lebensangst]] hervortritt, erleidet sie die Dopplung in einem Verhalten, zu dem sie sich gezwungen fühlt: [[Zwangshandlung]].&lt;/div&gt;</summary>
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