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	<title>Selbstbewusstsein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:32:40Z</updated>

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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Selbstbewusstsein&amp;diff=1077&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Selbstbewusstsein&amp;diff=1077&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:43:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Die Aufhebung der Religion als des illusorischen Glücks des Volkes ist die Forderung seines wirklichen Glücks. Die Forderung, die Illusionen über einen Zustand aufzugeben, ist die Forderung, einen Zustand aufzugeben, der der Illusionen bedarf. Die Kritik der Religion ist also im Keim die Kritik des Jammertales, dessen Heiligenschein die Religion ist. Die Kritik hat die imaginären Blumen an der Kette zerpflückt, nicht damit der Mensch die phantasielose, trostlose Kette trage, sondern damit er die Kette abwerfe und die lebendige Blume breche. Die Kritik der Religion enttäuscht den Menschen, damit er denke, handle, seine Wirklichkeit gestalte wie ein enttäuschter, zu Verstand gekommener Mensch, damit er sich um sich selbst und damit um seine wirkliche Sonne bewege. Die Religion ist nur die illusorische Sonne, die sich um den Menschen bewegt, solange er sich nicht um sich selbst bewegt.&amp;quot; [[(MEW 3, S. 376).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein geflickter Strumpf mag besser sein als einer mit Loch. Nicht so das Selbstbewußtsein.&amp;quot; (G.W.F. Hegel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstbewusstsein ist das [[Wissen]] um die in ihrem [[Sein]] [[bestimmte]] [[eigene]] [[Subjektivität]], um [[eigenes]] [[Sein]], um die [[Gewissheit]], dass eigenes [[Leben]] durch das [[Denken]] des [[eigenen]] [[Seins]] in seiner [[Empfindung]] evident und also in seiner [[Selbstgewissheit]] [[wahr]] ist (vergl. [[Selbstevidenz]]). Es ist das [[Wissen]] um das eigene [[Wesen]], in den Lebensverhältnissen seines [[Daseins]], das [[Bewusstsein]] um das Wesentliche seiner [[Verhältnisse]] zu anderem, was es nicht selbst ist, was unterschieden vom [[Eigenen]] aber doch nichts [[Fremdes]] ist. Es ist das, was das [[Eigene]] und die Eigentumsbildung antreibt und sich hierbei in seiner [[Sinnbildung]] [[emanzipiert]] gegen die Langeweile der [[gewohnten]] [[Gegebenheiten]], die in ihrer nur zirkulären [[Wirklichkeit]] für sich selbst bestimmt erscheinen, eine [[Scheinwelt]] von [[Ereignissen]] [[erleben]], in der ihre [[Widersprüche]] durch sich selbst aufgelöst und sich selbst auflösend (siehe [[Selbstverlust]]) [[wirken]] können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstbewusst ist [[Bewusstsein]] das ein Mensch hat, der zweifelsfrei vor seinem Produkt steht, solange es über jeden [[Zweifel]] erhaben existiert, für ihn daher auch wirkliches [[Sein]] in sich, sich selbst [[substanziell]] [[wahrhat]]. Und das kann daher auch nicht einfach durch seine [[Person]] oder [[Persönlichkeit]], sondern nur in diesem [[Verhältnis]] seines [[Daseins]] sein und deshalb auch nur in den [[gegenständlichen]] Verhältnissen seiner [[Sachen]] in der [[Gesellschaft]] der Menschen als Bewusstsein seiner selbst hat, durch die allein er gesellschaftlich und von daher auch [[naturmächtig]] ist. Und daher unterscheiden sich auch die [[Selbstwahrnehmungen]] der Menschen im Verhältnis der [[Erfahrungen]] ihrer gegenständlichen Welt, worin sie sich gegensinnig im[[Besitz]]verhältnis ihrer Lebensverhältnisse, dem gesellschaftlichen Verhältnis ihrer [[Sachen]] erkennen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verhältnis der [[Geldbesitzer]] ist das [[Selbstgefühl]] der [[Selbstwahrnehmung]] allerdings auch nur von dem [[abstrakten]] Beziehungsreichtum ihres [[Geldes]] gegen die [[sinnliche Gewissheit]] der Lebensumstände ihrer [[zwischenmenschlichen Verhältnisse]] durch einen hieraus ergehenden [[Selbstwert]] bestimmt, worin das kulturelle Verhältnis der [[Existenzwerte]] der Besitzlosen zu den Verfügungen der [[Eigentumstitel]] der [[Besitzenden]] zur [[Ohnmacht]] bestimmt ist, weil der Geldwert des [[Geldbesitzes]] dem [[gesellschaftlichen]] [[Prinzip]] des [[Privateigentums]] folgt und durch dessen politisches Recht die [[gesellschaftliche]] Entwertung ganzer [[Existenzen]] zur [[Armut]] treibt und deren Verlust an [[Existenzwert]] stetig vertieft (siehe hierzu [[Feudalkapitalismus]]), ihre [[Selbstwertgefühle]] minderwertig macht. Während die Reichen aus dem [[Narzissmus]] ihrer [[Selbstgefühle]] ihre [[Selbstveredelung]] akkumulieren können sind jene dazu gezwungen, sich in der [[Selbstempfindung]] ihrer Lebensumstände als rastlose Produzenten der [[Lebensbedingungen]] ihrer [[Existenz]] durch die [[Lebenspflichten]] ihrer [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] &amp;quot;einzulösen&amp;quot;. So löst sich die Frage nach dem Selbstbewusstsein zur Frage nach dem [[Klassenbewusstsein]] in einer [[feudalkapitalistischen]] [[Gesellschaft]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz im Gegensatz hierzu ist für Hegel das Selbstbewusstsein eine rein [[gedankliche]] [[Identität]] des subjektiven mit dem objektiven [[Geist]], die sich aus dem stoischen Fürsichsein im bloßen [[Dasein]] für sich selbst. im Fürsichsein einer selbständigen, also von ihrem [[Sein]] unabhängigen Gedankenwelt befreit und damit sich aus einem Verhältnis von Herrschaft gegen ihre Knechtschaft zu einer [[Vernunft]] der Sittlichkeit entwickelt (soweit Hegel über das &amp;quot;Erwachen der Seele&amp;quot; in seiner &amp;quot;Phänomenologie des Geistes&amp;quot;). Weil Hegel das [[einzelne]] [[Leben]] aus einer [[allgemeinen]] [[Idee]] der Weltgeschichte bestimmt sieht, ist für ihn deren [[ideales]] Selbstbewusstsein einer geistigen Selbstbezüglichkeit (siehe [[Selbstbeziehung]]) der [[Trieb]] des Verhältnisses von Subjekt und Objekt schlechthin, dessen ideelle [[Identität]] (siehe auch [[menschliche Identität]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In dem Bewusstsein, das auf sich selbst reflektiert, sind sich Subjekt und Objekt gleich.&amp;quot; (Hegel, Phänomenologie des Geistes)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch Selbstbewusstsein kann nur bewusstes [[Sein]] sein. Nicht eine geistige Identität durch bloßes [[Denken]] im [[Selbstgefühl]] einer stoischen Selbstgewissheit und auch nicht durch die bloße [[Kritik]] der Welt an sich, nicht durch das skeptische Abgrenzen vom anderen, von der [[Wirklichkeit]] eigener Dienste gegen die Herrschaften dieser Welt (wie bei [[Hegel]]), kann ich meiner selbst bewusst sein. Ich kann mich nicht in einer Welt äußern, ohne die Welt in mir zu [[empfinden]] und von daher auch außer mir [[erkennen]] zu können. Ich bin und bleibe mir selbst fremd (siehe [[Selbstentfremdung]]), also schon in meinen [[Gefühlen]] außer mir, wenn ich ohne [[Beziehung]] auf die äußeren und entäußerten Gründe meiner Lebenswelt und ihrer [[Widersprüche]] mich nur entleeren, mich [[nichtig]] machen müsste, um in der mir [[fremd]] gebliebenen Welt, um auf dieser Welt zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein eigenes [[Denken]] bleibt mir fremd, zwischen meinen [[Empfindungen]] und [[Gefühlen]] [[getrennt]], wenn ich das mir äußerliche nicht [[erkennen]] kann. Es genügt nicht ein &amp;quot;unglückliches Bewusstsein&amp;quot; (Hegel), das ich dann in mir trage, wenn ich nicht hieraus ein [[Bewusstsein]] des Unglücks zu bilden vermag, das mir die Einsicht in das mir [[Notwendige]] verschafft. Selbstbewusst werden Menschen schließlich durch die Verarbeitung ihrer [[Selbstentfremdung]] und die daraus folgende tätige [[Kritik]] an der gesellschaftlichen [[Entfremdung]], an den [[Abstraktionen]] im [[Erleben]] der [[Reize]] eines veräußerlichter [[Selbsterelebens]] (siehe auch [[Tittytainment]]), durch [[Selbstgefühle]] aus den Retorten der [[Ereignisproduktion]] einer [[Eventkultur]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo Menschen sich gegen ihren [[Sinn]] für sich und andere instrumentalisieren, sich über [[allgemein]] verfügbare [[Prothesen]] der [[Selbsterfahrung]] in einer [[Scheinwelt]] eines von sich selbst [[abstrakt Allgemeinen]] [[verhalten]], nehmen ihre [[Verhältnisse]] wie von selbst die Formen eines flüchtigen Schön-und-gut-seins an, eines [[Daseins]] in einer [[Ordnung]] von eigener und [[unmittelbarer]] [[Güte]] in einer [[heilen Welt]] an. Darin lassen sich Menschen schließlich auch bereitwillig in einem [[Menschenpark]] einhegen, bis ihnen schließlich auch die [[biopolitischen]] Einrichtungen des Staates und seiner &amp;quot;[[großen Brüder]]&amp;quot; willkommen sind, sie selbst sich als [[Volksseele]] in ihrem [[Volkskörper]] finden und [[empfinden]] können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darin vergesellschaftet sich die zunehmende [[Macht]] einer [[verwesenden]] [[Gesellschaft]], einer [[Gesellschaft]], die durch ihre [[Abwesenheit]] die [[fremden]] [[Kräfte]] ihrer [[abstrakt allgemeinen]] [[Beziehungen]] freisetzt und die sich nicht mehr ihren [[Sinn]] für Menschen bewahren kann, sondern durch seine [[Gesinnung]] aus der Verlassenheit seiner inneren [[Not]] sich verwirklicht gegen das, was außer sich ist und für sich nichts mehr gelten kann, sodass das andere schon [[wirklich]] [[entäußert]] ist und außer sich bleibt. Es wird daher schließlich nur noch als [[fremde Kraft]] [[erscheinen]] und seine den Menschen fremde [[Anwesenheit]] bestärken, die solange [[Wirkung]] hat, wie man ihr dient. Wenn dies die [[Ereignisse]] des [[Erlebens]], eines [[Lebens]] durch die [[Emotionen]] in einem [[allgemeinen]] &amp;quot;Eventhopping&amp;quot; einer [[Scheinwelt]] bewegt, sich durch ständig wechselnde Anlässe, durch bestimmte Anregungen irgenein veräußerlcihten Lebens zuträgt oder veranstaltet und sich mit seinen [[Selbstgefühlen]] zugleich gegen jedes ebenso [[abstrakte]] erscheinde Anderssein verwahrt (siehe auch [[Fremdenfeindlichkeit]]), wird sich schon auch alles [[ereignen]], was ohne [[Eigenes]] sein kann, was einem [[ästhetischen Willen]] folgt, durch den es in seiner [[Selbstentfremdung]] bei sich bleiben, [[heil]] für sich durch das [[Ganze]] seiner [[Gesinnung]] wird (siehe auch [[Volksseele]]). Das Selbstbewusstsein seiner Güte enthebt es aus dem viefachen [[Geltunggsstreben]] seiner durch sich selbst schon beschränkten [[Bedürfniisse]] in einer [[heilen Welt]] und kommt von sich zurück, in dem es das Andere für sich so werden lässt, wie eses sich gegen sich selbst in den [[Selbstverlust]] treibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kritische [[Bewusstsein]] (siehe [[Kritik]]), das &amp;quot;Bewusstsein des Unglücks&amp;quot; impliziert [[Bewusstsein]] als [[Wissen]] um das [[Sein]] überhaupt, um inneres und äußeres, [[Subjektivität]] und [[Objektvität]] des [[Lebens]] in seiner selbstbezüglichen und [[gegenständlichen]] [[Substanz]], [[Wissen]] um [[Sinn]] und [[Nutzen]] des eigenen [[Tun]] und Lassens für das [[eigene]] [[Leben]] als Mensch in dieser [[Welt]]. Es ist Ausdruck einer [[Selbstachtung]], die sich zur [[Kritik]] einer [[Selbstentfremdung]] als [[Wissen]] über sich entwickelt hat, als Erkenntnis der [[Notwendigkeiten]] eigener [[Geschichte]] im Verhalten zu anderen und aus dieser heraus als [[Achtung]] für sich und auf sich selbst im Zusammenhang eigener Lebensverhältnisse, die Achtgebung auf [[eigene]] [[Wahrheit]], eine Beachtung seiner selbst als unveräußerlichbares [[Wesen]], das sein [[Leiden]] als Grund seiner [[Tätigkeit]] und als [[Sinn]] für seine [[Freiheit]] begreift. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstbewusstsein unterstellt die [[Reflexion]] eines Seins, das außer uns wie in uns ist, das wir also sowohl gegenständlich, als auch in uns selbst als [[Grund]] unserer Befindlichkeit erkennen, das wir außer uns finden und [[empfinden]] und in uns [[fühlen]]. Selbstbewusstsein entsteht daher in der Auseinandersetzung mit dem eigenen [[Leben]] unter den vorgefundenen [[Lebensbedingungen]], dem Tun und Lassen in einer Welt, worin bewusstes [[Sein]] nicht selbstverständlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstbewusstein wäre unmittelbar Bewusstsein, wenn das eigene Sein in einer Welt voller Gegenstände für das eigene Leben gegeben wäre. Doch wo nur [[Geld]] als gesellschaftlicher Lebenszusammenhang existiert, wo [[Geldbesitz]] herrscht, ist dieses dieses Leben wertlos, für sich selbst entwertet. Als &amp;quot;Humankapital&amp;quot; sind die Menschen selbst aus den wirklichen [[gesellschaftlichen]] [[Beziehungen]] herausgenommen. Sie erfahren diese nicht mehr als Verhältnis ihrer wirklichen [[Lebensmittel]], sondern sind ihnen [[selbst entfremdet]]als Diener zwischenmenschlicher Lebensverhältnisse. In der Trennung von seinem [[Gegenstand]], in der Reflexion des [[entfremdeten]] Bewusstseins, ist es daher nötig, Selbstbewusstsein auch für sich zu reflektieren, wie es ohne Gegenstand ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist das Bewusstsein seiner [[Selbst]], das sich aus dem [[Zweifel]] über sich (siehe [[Selbstzweifel]]) herausstellt. Es ist die Gewissheit eigener [[Wahrheit]] als gegenständliche Wahrheit, die sich aus der Bestätigung seiner Eindrücke ergibt als [[Beweis]] seines Wissens um sich als ein selbst seiendes [[Wesen]]. Es ist ein eigentümliches Wesen, das Wesen eigenen Tuns, das sich von seiner gesellschaftlichen Wirklichkeit unterscheidet, sich aber dennoch nur aus seiner gesellschaftlichen Beziehung erklärt, sich individuell wie auch gesellschaftlich zugleich bewahrheitet. Selbstbewusstsein entsteht also aus der [[Erkenntnis]] seines wesentlichen Gegenstands, wie er für sich persönlich als auch allgemein gesellschaftlich besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von daher ist Selbstbewusstsein immer auch Bewusstsein. Aber es besteht in der Gewissheit seiner [[Eigentümlichkeit]], also dem Wissen des [[Eigenen]] im [[Fremden]] und unterscheidet sich von daher als eigenständiges Bewusstsein der [[Entfremdung]], als Wissen der [[Selbstentfremdung]], vom Bewusstsein des gegenständlichen Seins, durch das die Menschen sich in ihrem [[Reichtum]] an Sachen und Beziehungen persönlich wie gesellschaftlich erkennen. Von da her äußert sich Selbstbewusstsein als Bewusstsein eigener Gegenständlichkeit, als Erkenntnis des eigenen Gegenstands in der Welt und ist letzlich ein gegenständliches Bewusstsein des Eigenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Bedingung des [[Privateigentums]] existiert das [[Eigentum]] als [[Besitz]] nach Maßgabe der Verwertung und der [[Klassen]] und Rollen im Wertverhältnis (siehe auch [[Klassenbewusstsein]]). Im Gefälle der Besitzverhältnisse, welche den Geldbesitzern die Verfügung über den gesellschaftlichen Reichtum gibt, wird so aus Selbstbewusstsein ein Machtbewusstsein, eine Selbstbehauptung, die sich selbst unabhängig von ihrem wirklichen Sein, und damit sich selbst bestimmend gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wird Selbstbewusstsein zu einem Begriff der Selbstbezogenheit, die sich auch sebst bestimmen kann. Und als Begriff der Selbstbestimmung wird er vorwiegend auch in den bürgerlichern Wissenschaften, besonders in der Psychologie verwendet. Als dieser Begriff wird Selbstbewusstsein auch in der subjektiven Philosophie, der [[Phänomenologie]] seiner Selbst im Weltsein abgehandelt, das sich nur [[deuten]] lässt. Soche Deutung bereitet in aller Regel [[reaktionäres Bewusstsein]] vor, weil es die Welt selbst zur Ungegenständlichkeit, zu einem [[Unding]] herabsetzt, dessen [[Bedingtheit]] und [[Wirklichkeit]] nicht mehr interessiert.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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